Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 16.06.2012)

Spielbericht

30. Spieltag - Samstag, 16.06.2012 - 15:00

SG Blau-Gelb Laubsdorf (2.) - Eisenhüttenstädter FC Stahl (7.) 4:0 (1:0)

SG Blau-Gelb Laubsdorf: André Thoms, Hans Leupold, Sebastian Nuhs, Mirko Treuger, Attila Szobonya, Marcus Winkler, Steven Specht (63. Paul Schötzigk), Sven Jordan (73. Chris Hnyk), Marcus Dörry (63. Tobias Voigt), Sven Kubis, Matthias Jäckel; Trainer: Marco Christoph

Kader: Alexander Schwella, Patrick Lisinski, Alexander Golnik, Christian Kiel

Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Tom Rönsch, Steve Machnow, Andreas Herzog, Carsten Hilgers, Christian Luckner, Christoph Nickel, Tony Raddatz, Tony Wernicke (83. Benjamin Lommatzsch), Sebastian Zeschke (63. Andy Drömert), Aron Mentz; Trainer: Harrry Rath

Kader: Sebastian Teichert

Tore: 1:0 Marcus Dörry (43.); 2:0 Sven Kubis (Foulelfmeter, 49.); 3:0 Sven Kubis (Foulelfmeter, 55.); 4:0 Sven Kubis (72.)

Schiedsrichter: Stefan Richter (Lübbenau)

Zuschauer: 380

Gelbe Karte: - / Tom Rönsch (2.) (21.)

Beste Spieler: Jäckel,Dörry - Lehmann,Hilgers

Von Beginn an orientierten sich die Laubsdorfer in Richtung Eisenhüttenstädter Strafraum. Dabei wurde aber in keiner Weise die eigene Abwehrarbeit vernachlässigt. Jegliche Angriffsbemühungen der Gäste wurden sofort in Keime erstickt. Mit kontrollierter Offensive kam dann Blau-Gelb auch zu einigen Großchancen. Doch Sven Kubis (20.,33.Minute), sowie Matthias Jäckel (30.) konnten noch nicht vollenden. Kurz vor der Pause dann doch noch die überfällige Führung. Marcus Dörry setzte sich auf der rechten Seite durch, drückte aus 16 Metern Entfernung ab und der Ball prallte von der Lattenunterkante ins Tor.

In der zweiten Hälfte waren die Gastgeber kaum noch zu halten und setzten den Einbahnstraßenfussball in Richtung EFC-Tor mit noch mehr Druck fort. Nach einem Foul im Strafraum an, Steven Specht versenkte Kubis den fälligen Elfmeter sicher. Wenig später konnte der schnelle Jäckel ebenfalls nur auf Kosten eines Strafstosses gestoppt werden. Kubis verwandelte erneut und reagierte auch sofort, als er, einem Abstimmungsfehler in der EFC-Abwehr geschuldet, frei zum Schuss kommend, das 4:0 markierte. Damit war die Partie natürlich entschieden und auf Grund der großen Hitze schalteten beide Mannschaften einen Gang zurück, so dass in den letzten 20 Minuten nicht mehr viel passierte. Mit der nochmals souveränen und abgeklärten Mannschaftsleistung krönten die Laubsdorfer ihre sensationelle Rückrunde – der besten die jemals ein Team in der BBL spielte – mit dem Gewinn der Meisterschaft. Der auf dem Weg der Besserung befindliche Trainer und Vater des Erfolges gratulierte seinen Jungens aus der Reha-Klinik; „Ich freue mich riesig über dieses Meisterstück und vor allem auch darüber, dass die Mannschaft, auch nach meiner Erkrankung, den gemeinsam erreichten Kurs weiter durchgezogen hat.“

RS

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(MOZ) Stark ersatzgeschwächt hat der EFC Stahl sein abschließendes Spiel der Brandenburgliga beim neuen Landesmeister Blau-Gelb Laubsdorf mit 0:4 (0:1) verloren. Die Eisenhüttenstädter schließen die Saison als Siebter ab.Mit Andreas Herzog und Christian Luckner spielten zwei Akteure aus der in der Kreisliga spielenden Reserve von Anbeginn. Dabei war es Herzogs Debüt in der Brandenburgliga-Start-Elf. Als Stürmer fungierte von Anbeginn Ersatz-Torwart Sebastian Zeschke, er wurde durch EFC II-Akteur Andy Drömert nach gut einer Stunde ersetzt. Für Drömert und für den ebenfalls eingewechselten Benjamin Lommatzsch war es das Debüt in der Brandenburgliga.In der ersten Halbzeit war das Spieltempo nahe der 30-Grad-Celsius-Marke nicht allzu hoch. Laubsdorf spielte von Anbeginn überlegen. Die Führung der Gastgeber in der 42. Minute war jedoch umstritten. Ein Schuss von Marcus Dörry aus spitzem Winkel von Rechtsaußen sprang von der Unterlatte hinter die Torlinie. "Der war nie drin", ist sich EFC-Kapitän Carsten Hilgers sicher. Schiedsrichter Stefan Richter stand 40 Meter entfernt vom Tor und überstimmte seinen Assistenten Hagen Studier, der erst gar keinen Treffer angezeigt hatte.Die zweite Halbzeit ging eindeutig an den Tabellenführer, der nach zwei berechtigten Foulelfmetern durch Sven Kubis (49., 55.) seinen Vorsprung auf 3:0 ausbaute. Fortan war es ein Trainingsspiel. Vor allem auf den Außenpositionen war der EFC anfällig. "Kein Wunder bei unserer Besetzung. Dennoch haben die Spieler mal gesehen, wie hoch das Tempo in der Brandenburgliga ist. Dabei waren die beiden Strafstöße unnötig", findet Hilgers.Nach angezeigter Abseitssituation durch Assistent Studier ließ Schiedsrichter Richter weiterspielen und Kubis erzielte den 4:0-Endstand (72.). Für die Gäste vergab Tom Rönsch, der nach dieser Saison zum Oberliga-Aufsteiger Waren wechselt. Rönsch studiert in Rostock.


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