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Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 09.06.2012)Spielbericht |
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Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Aaron Eichhorn, Carsten Hilgers (78. Steve Machnow), Tom Rönsch, Christian Zacharias, Christoph Nickel, Tony Raddatz, Tony Wernicke (85. Sebastian Zeschke), Norman Elsner, Aron Mentz (71. Marcus Kerl), Denny Grünberg; Trainer: Harrry Rath Kader: Andre Beuthel SV Babelsberg 03 II: Falko Lenz, Benjamin Kinsky, Robin Sommer, Mustafa Mahmoud (73. Tilman Käpnick), Sascha Guthke, Christopher Michaelis, Pascal Vergin, Gleb Thomas, Hans Karaj, Sven Peuschel, Martin Neubert; Trainer: Thomas Leek Kader: Marc-Philipp Zuch, Alen Pitesa Tore: Fehlanzeige Schiedsrichter: Gerrit Glaß (Schulzendorf) Zuschauer: 535 Gelbe Karte: - / Mustafa Mahmoud (34.), Martin Neubert (2.) (43.) Mit einer couragierten Leistung konnte die zweite Mannschaft des SV Babelsberg 03 am Sonnabend einen Punkt aus Eisenhüttenstadt entführen und damit den Klassenerhalt in der Brandenburgliga sichern. Im ersten Durchgang agierten beide Teams auf Augenhöhe. Nach einer kurzen Abtastphase ergaben sich beiderseits erste Tormöglichkeiten. Falko Lenz konnte einen EFC-Freistoß gerade noch an die Latte lenken (9.) und hatte dann Glück, dass Robin Sommer (43.) bei einer scharfen Hereingabe vor drei einschussbereiten Stahl-Spielern klären konnte. Auf der Gegenseite vergaben Hansi Karaj (17.) und Gleb Thomas (40.) aus aussichtsreicher Position. Nach dem Wechsel dominierte das Babelsberger Reserveteam dann mehr und mehr und drängte die Oderstädter an den Rand einer Heimniederlage. Gleich viermal bot sich die Gelegenheit zum entscheidenden Siegtreffer: Erst zog Hansi Karaj (66.) knapp am langen Pfosten vorbei, kurz darauf kam Gleb Thomas freistehend zum Abschluss, scheiterte jedoch an EFC-Keeper Christian Lehmann (69.). Wenig später konnte Karaj (71.) allein auf das Tor der Gastgeber zulaufen, sein Abschluss verfehlte jedoch das leere Tor. Als dann auch noch Tillmann Käpnick nach tollem Zuspiel von Christopher Michaelis (88.) aus der Drehung am starken Schlussmann der Heimelf scheiterte, blieb es beim torlosen Remis. rs (dw) --------------------- (MOZ) Fußball-Brandenburgligist EFC Stahl hat mit einem 0:0 zu Hause gegen den abstiegsbedrohten SV Babelsberg 03 II den 7. Platz der Tabelle behauptet.Während die defensiv eingestellten Gäste zunächst nur auf diesen einen Punkt aus waren, wollte Stahl vor der Saisonrekord-Kulisse von 535 Zuschauern seinem Publikum ein attraktives Spiel bieten. Viele der Zuschauer waren extra zu dem vornehmlich von der ersten Mannschaft organisierten Sommerfest gekommen.„Mit dem Fest bin ich zufrieden. Leider war unser Spiel nur mäßig. Ein überragender Torwart Lehmann hielt das 0:0 fest“, sagte EFC-Kapitän Carsten Hilgers. In der Tat - das erhoffte spielerische Glanzlicht setzte Stahl in einem tempo- und zweikampfarmen Spiel wahrlich nicht. Bei einem Freistoß von Normen Elsner (12.) sicherte sich der Babelsberger Torwart Falko Lenz erst im Nachfassen den Ball. Ein Solo von Christian Zacharias auf der rechten Seite endete ohne finale Eingabe (44.): beide Defensivreihen standen sehr gut.Bemerkenswert für die Zuschauer war da eher, dass sich in der Halbzeitpause neben einem Vergleich der E-Junioren zwischen der Spielvereinigung Eisenhüttenstadt und dem Neuzeller SV (2:0) Marcus Kerl zusammen mit Steve Machnow aufwärmte. Beide wurden in der zweiten Halbzeit auch eingewechselt.Während A-Junior Machnow in der Rückrunde bereits einige Partien bestritt, war es für den quirligen Kerl nach seiner schweren Adduktoren- und Leistenverletzung der erste Einsatz nach der Winterpause. „Ich war vorgestern beim Training zum ersten Mal beschwerdefrei und habe gesagt, dass ich mich bereithalten kann“, erklärte Kerl. Doch auch er konnte erwartungsgemäß in seinem zehnminütigen Einsatz in der Offensive kaum etwas bewirken.Die Gäste-Abwehr stand weiterhin sicher und ließ so gut wie keine Eisenhüttenstädter Chancen zu. Hingegen fassten sich nach der Pause die Babelsberger zunehmend ein Herz und die EFC-Verteidigung wackelte nun hin und wieder. Doch Hans Karaj nutzte ebenso wenig einen Fehler des Verteidigers Tom Rönsch (55.) sowie gute Schussmöglichkeiten in der 67. und 72. Minute, als er den Ball knapp am jeweils leeren Tor vorbeischob. Nicht besser machte es Thomas Gleb in der 71. Minute, als er völlig frei an Torwart Christian Lehmann scheiterte. Die beste Möglichkeit beim Gastgeber besaß noch Christoph Nickel, der im Fünfmeter-Raum den Ball nicht über die Linie bekam (75.). Angesichts der guten Gäste-Chancen war der Punkt für Stahl eher glücklich. So sah es auch Stahl-Trainer Harry Rath: „Im Endeffekt bin ich mit dem Punkt zufrieden. Es ist uns nicht gelungen, mit druckvollen Aktionen den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Zweimal stand Babelsberg frei vor Torwart Lehmann, da hätte eigentlich ein Tor fallen müssen. Man hat gesehen, dass einige Spieler zu Ende der Saison müde sind. Außerdem war die Mannschaft mit dem Sommerfest beschäftigt. Vielleicht hat sie sich deswegen zu sehr unter Druck gesetzt.“Während spielerisch wenig zusammenlief, stimmte das Drumherum. Erwachsene wie Kinder probierten sich beim Torwand- und Speedschießen, stapelten Kisten und verpflegten sich mit Bratwurst, Döner und Kuchen. Sogar kostenlos Obst und Jog-hurt gab es für die Kinder, die sich fast ununterbrochen auf der wenige Meter entfernten Hüpfburg tummelten. Viele attraktive Preise in Form von Gutscheinen warteten auf die Besten der Wettbewerbe sowie die Glücklichen bei der Tombola. EFC-Kapitän Carsten Hilgers, der dieses Sommerfest mit initiiert hatte und die Glücksfee spielte, bilanzierte erfreut: „Mit dem Besuch bin ich mehr als zufrieden. Viele Fans sind gekommen. Das waren bestimmt über 600. Das Organisatorische hat geklappt. Ich hoffe, die Begeisterung überträgt sich auch auf das nächste Jahr. Das Sommerfest soll ein fester Bestandteil in Eisenhüttenstadt werden.“ |
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