Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 01.06.2012)

Spielbericht

28. Spieltag - Freitag, 01.06.2012 - 19:30

MSV 1919 Neuruppin (5.) - Eisenhüttenstädter FC Stahl (7.) 3:1 (2:1)

MSV 1919 Neuruppin: Daniel Fraufarth, Jacob Krüger, Sebastian Skupke, Christoph Sperberg, Enrico Hinzer, Marcel Weckwerth, Hannes Göhlke, Michael Engel, Oswaldo Proenca (84. Alex Wolff), Martin Dombrowski, Alexander Riehl (74. Florian Riehl); Trainer: Jens Reckmann

Kader: Denny Fischer, Phillip Wolff

Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Tom Rönsch, Carsten Hilgers, Christian Luckner, Tony Raddatz, Steve Machnow, Christian Zacharias, Norman Elsner, Aaron Eichhorn, Christoph Nickel, Denny Grünberg; Trainer: Harrry Rath

Kader: Sebastian Zeschke, Marcel Rath, Hagen Lobas, Andre Beuthel

Tore: 1:0 Christoph Sperberg (Foulelfmeter, 17.); 2:0 Marcel Weckwerth (28.); 2:1 Christian Zacharias (Foulelfmeter, 33.); 3:1 Enrico Hinzer (61.)

Schiedsrichter: Michael Wendorf (Schönwalde-Glien)

Zuschauer: 150

Gelbe Karte: Jacob Krüger (6.) (19.), Martin Dombrowski (11.) (44.), Christoph Sperberg (4.) (56.), Michael Engel (4.) (81.), Daniel Fraufarth (86.) / Carsten Hilgers (7.) (39.), Tony Raddatz (6.) (45.), Steve Machnow (3.) (88.)

Rote Karte: Hannes Göhlke (80.) / -

(MZV) Der MSV Neuruppin nutzte am Abend das vorgezogene Fußball-Spiel, um die Tabellenführung in der Brandenburgliga zurückzuholen. Jedoch könnte Laubsdorf heute mit einem Sieg gegen Eberswalde wieder vorbeiziehen.Mit 3:1 (2:1) behauptete sich der Gastgeber gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl. Doch kam der MSV aus diesem rassig geführten Duell mit erheblichen Wunden vom Platz. Die größte reißt Hannes Göhlke ein, für den diese Spielserie nach einer Roten Karte und der damit verbundenen Sperre beendet ist. Ohnehin pfeift der Tabellenführer auf dem letzten Loch, weil mit Stefan Krüger und Christian Stölke zwei Leistungsträger ausfallen.Göhlke kam in der 80. Minute einen Schritt zu spät. Der Gegenspieler fiel, und dann kam unerwartet die Herausstellung durch den Unparteiischen Michael Wendorf (Schönwalde). „Eine Fehlentscheidung“, erboste sich Trainer Reckmann. Er hat mit EFC-Kollege Harry Rath einen Unterstützer: „Ein gelbwürdiges Foul.“ „Wir haben einige gute Angriffe gefahren und bis zur 90. Minute Tempo gemacht“, so Reckmann, der auffällig viele Anweisungen gab. „Meine Jungs haben das heute mal gebraucht.“ Harry Rath sah dagegen seine Mannschaft unter Wert geschlagen. „Hier war mehr möglich.“ Dabei bezog sich der Routinier auf zwei Großchancen seiner Mannschaft in der gesamten Spielzeit. Doch auf Seiten des MSV waren es deutlich mehr. Speziell in den ersten 30 Minuten und dann Mitte der zweiten Halbzeit war es ein wahrer Sturmlauf mit vielen Möglichkeiten. Dabei trugen sich Christoph Sperberg (17.) per Foul-Strafstoß und Marcel Weckwerth (28.) in die Torschützenliste ein. Einzig nach dem 1:2-Anschluss durch Christian Zacharias, ebenfalls per Strafstoß, wankte der MSV kurzzeitig.Nach der Pause machte Kapitän Enrico Hinzer alles klar (61.). Kurz darauf hätte Göhlke erhöhen müssen, doch er traf nur den Pfosten des leeren Tores. „Es war ein intensives Spiel, in welchem uns die Führung sehr gut getan hat.“

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(MOZ) Fußball-Brandenburgligist EFC Stahl hat sein Punktspiel beim MSV 1919 Neuruppin mit 1:3 (1:2) verloren. Laut Stahl-Trainer Harry Rath habe seine ersatzgeschwächte Mannschaft nicht enttäuscht. "Sie hat den Aufstiegsaspiranten mächtig geärgert. Vom kämpferischen her war das überragend."Die Gastgeber waren nach einem von Aaron Eichhorn verursachten Elfmeter in Führung gegangen. Die Gäste hatten sich zwar immer besser auf das Spiel mit vielen diagonalen Bällen eingestellt, doch nach knapp einer halben Stunde erzielte Marcel Weckwerth das 2:0. Er hatte nach einem langen Pass Eichhorn ausgespielt. Stahl gab nicht auf. Erst wurde Carsten Luckner, der sein Brandenburgliga-Debüt in der Start-Elf gab, bei einem umstrittenen Abseits zurückgepfiffen, und dann verwandelte Christian Zacharias einen Foulelfmeter. Danny Grünberg war gefoult worden (33.). Nach der Pause hielt Stahl weiterhin gut mit, doch es fehlte der genaue finale Pass. Stattdessen erhöhte nach einer Stunde Enrico Hinzer auf 3:1. Als Tony Raddatz zehn Minuten vor Schluss an Torwart Daniel Fraufarth scheiterte, war die Entscheidung gefallen. Da spielte auch die Rote Karte gegen Hannes Göhlke nach einem Foul an Zacharias keine Rolle mehr.


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