Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 12.05.2012)

Spielbericht

26. Spieltag - Samstag, 12.05.2012 - 15:00

SV Falkensee-Finkenkrug (9.) - Eisenhüttenstädter FC Stahl (7.) 0:0

SV Falkensee-Finkenkrug: Stefan Demuth, Mouhamed Chance Franck, Sebastian Eichhorn, Kevin Nofz, Özkan Yilmaz (86. Mario Pavkovic), Romain Paolo Mondo Mouegni, Ümit Meseci, Tim Sliwa, Bastian Pirschel, Selcuk Yücel Birgin, Vuninu Saldanha-Alves; Trainer: Frank Rohde

Kader: Silvio Koos, Mirko Rücker, Siewe Fabien Thokomeni

Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Steve Machnow, Aaron Eichhorn, Tony Wernicke, Tom Rönsch, Christoph Wunder, Christoph Nickel, Carsten Hilgers, Christian Zacharias, Denny Grünberg, Aron Mentz; Trainer: Harrry Rath

Kader: Sebastian Zeschke, Marcel Rath, Christian Luckner

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Thomas Förster (Potsdam)

Zuschauer: 111

Gelbe Karte: Özkan Yilmaz (6.) (57.), Sebastian Eichhorn (2.) (65.), Vuninu Saldanha-Alves (3.) (76.), Romain Paolo Mondo Mouegni (3.) (82.) / Aaron Eichhorn (2.) (47.), Aron Mentz (4.) (60.)

Mit der Eichhörnchentaktik tasten sich die Falkenseer Kicker in der Brandenburgliga an den Klassenerhalt heran. Zum dritten Mal in Folge erzielten sie beim 0:0 am vergangenen Sonnabend auf eigenem Platz gegen den Tabellennachbarn Eisenhüttenstädter FC Stahl einem Ligaspiel kein Tor, holten aber ein weiteres Pünktchen. Den Klassenerhalt haben die Falkenseer vier Spieltage vor Schluss zwar noch immer nicht sicher, behaupteten aber ihren neunten Tabellenplatz.Beide Trainer Frank Rohde (Falkensee) und Harry Rath (Eisenhüttenstadt) waren sich nach dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Stefan Förster (Berlin) einig, dass es ein 0:0 der besseren Sorte war. Beide meinten auch, dass sie mit dem Ergebnis leben können. „Es war ein sehr intensives Spiel und Eisenhüttenstadt war einer der stärksten Gegner, die hier in Falkensee angetreten sind“, sagte Rohde. „Wir hatten insgesamt wohl die etwas besseren Chancen, aber ich bin mit der Leistung der Mannschaft hochzufrieden“, meinte Harry Rath.In Hälfte eins traten die Gäste recht selbstbewusst auf. In der 6. Minute hatten die Falkenseer Glück, als der Ball nach einem weiten Freistoß und Durcheinander im Strafraum an den Pfosten klatschte. Die Gäste starteten eine Reihe gefährlicher Konter, liefen dabei allerdings oft ins Abseits.Die Falkenseer bauten ebenfalls eine Reihe guter Angriffe auf, im Sturm herrschte bei ihnen allerdings Flaute. „Tote Möwe“, nannte Rohde das. Hinten spielte FF-Keeper Stefan Demuth aber wieder eine fehlerfreie Partie. So rettete er in der 22. Minute gegen den frei vor ihm auftauchenden Christian Zacharias. Fünf Minuten später scheiterte Mohamed Franck auf der anderen Seite mit einem Linksschuss an Eisenhüttenstädter Keeper Christian Lehmann.In Hälfte zwei hatten die Falkenseer dann etwas mehr vom Spiel, auch wenn Gästestürmer Danny Grünberg immer wieder die FF-Abwehr beschäftigte. Ein Nofz-Kopfball (80.) nach Freistoß von Ümit Meseci ging über das Tor. In der 90. Minute sahen viele Zuschauer den Schuss von Bastian Pirschel nach einem Meseci-Eckball schon im Tor, aber ein Gästespieler klärte auf der Torlinie. „Eigentlich hatte der Spieler da gar nichts zu suchen, denn es war die Torwartecke. Aber das war unser Glück“, meinte Harry Rath.

Axel Eifert

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(MOZ) Mit einem torlosen Unentschieden beim amtierenden Landespokalsieger SV Falkensee/Finkenkrug hat sich der EFC Stahl Eisenhüttenstadt in der Brandenburgliga einen weiteren Auswärtspunkt redlich verdient.Mit der Eichhörnchen-Taktik tasten sich die Falkenseer an den Klassenerhalt heran. Zum dritten Mal in Folge erzielten sie bei einem Ligaspiel zwar kein Tor, holten aber ein weiteres Pünktchen. Beide Trainer Frank Rohde (Falkensee) und Harry Rath (Eisenhüttenstadt) waren sich nach dem Abpfiff einig, dass es ein 0:0 der besseren Sorte war. Beide meinten auch, dass sie mit dem Ergebnis leben können. "Es war ein sehr intensives Spiel und Eisenhüttenstadt war einer der stärksten Gegner, die hier in Falkensee angetreten sind", sagte Rohde. "Wir hatten insgesamt wohl die etwas besseren Chancen, aber ich bin mit der Leistung der Mannschaft hochzufrieden", meinte Harry Rath.In Hälfte eins traten die Gäste aus Eisenhüttenstadt recht selbstbewusst auf. In der sechsten Minute hatten die Falkenseer Glück, als der Ball nach einem weiten Freistoß und Durcheinander im Strafraum an den Pfosten klatschte. Die Gäste starteten eine Reihe gefährlicher Konter, liefen dabei allerdings oft ins Abseits. Die Falkenseer bauten ebenfalls eine Reihe guter Angriffe auf, im Sturm herrschte bei ihnen allerdings Flaute. "Tote Möwe", nannte Rohde das. Hinten spielte FF-Keeper Demuth aber wieder eine fehlerfreie Partie. So rettete er in der 22. Minute gegen den frei vor ihm auftauchenden Zacharias. Fünf Minuten später scheiterte Franck auf der anderen Seite mit einem Linksschuss an EFC-Keeper Lehmann.In Hälfte zwei hatten die Falkenseer dann etwas mehr vom Spiel. Ein Nofz-Kopfball nach Freistoß von Meseci ging über das Tor. In der 90. Minute sahen viele Zuschauer den Schuss von Pirschel nach einem Meseci-Eckball schon im Tor, aber Rönsch klärte auf der Torlinie per Kopfball. "Eigentlich hatte Tom Rönsch da gar nichts zu suchen, denn es war die Torwartecke. Aber das war unser Glück", meinte Harry Rath.Im chancenarmen Spiel war Stahl Eisenhüttenstadt vor allem in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Danny Grünberg hatte in der Anfangsphase gleich dreifach die EFC-Führung auf dem Fuß, während auf der Gegenseite Lehmann gegen Mesici und Franck retten musste, nachdem der ansonsten sehr stellungssichere Rönsch wegrutschte. In der zweiten Halbzeit hatte Stahl optisch deutliche Vorteile und nach schönem Pass von Zacharias Grünberg die größte Möglichkeit des Spiels, scheiterte aber am herauseilenden Torhüter Demuth.So traten die Stahl-Kicker die Rückreise zum gemeinsamen DFB-Pokal-TV-Abend mit einem weiteren Klassenerhalts-Pünktchen im Gepäck an.Der FC Stahl steht auf Tabellenplatz 8 /34 Punkte), gefolgt von den Falkenseern (30) und dem FFC Viktoria 91 aus Frankfurt (28), die am Sonnabend zu Hause gegen den Werderaner FC Viktoria 1:1 spielten.


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