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Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 27.04.2012)Spielbericht |
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Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Christoph Wunder, Andre Beuthel, Tony Raddatz, Tony Wernicke (75. Marcel Rath), Steve Machnow, Christian Zacharias, Norman Elsner, Andre Keipke, Aaron Eichhorn, Christoph Nickel; Trainer: Harrry Rath Kader: Sebastian Zeschke, Philipp Methfessel, Daniel Krüger BSV Guben Nord: Piotr Loboda, Tino Peschick, Christian Schulz, Steven Stoll, René Neumann, Sascha Prüfer, Florian Kunzke, Duncan Kaiser (33. Philipp Kempe), Enrico Schwittlich (38. Mohamad Nasrallah), Franz-Aaron Ullrich, Sebastian Lawrenz; Trainer: Andreas Hoth Kader: Danny Hübner, Lukasz Svoboda, Felix Kluttig Tore: 0:1 René Neumann (37.); 0:2 Philipp Kempe (67.); 0:3 René Neumann (85.) Schiedsrichter: Martin Schwemin (Berlin) Zuschauer: 280 Gelbe Karte: Tony Wernicke (5., gesperrt) (51.), Christian Zacharias (6.) (56.) / Duncan Kaiser (7.) (27.), Florian Kunzke (4.) (64.) (MOZ) Der EFC Stahl muss nach dem 0:3 (0:1) zu Hause gegen den Tabellensechsten BSV Guben Nord wieder mehr in Richtung Abstiegsränge schauen. Die Eisenhüttenstädter bleiben in der Fußball-Brandenburgliga Achter."Das hat sich bereits in den vergangenen Spielen angedeutet. Im Moment hat die Mannschaft große Probleme, in der Brandenburgliga mitzuhalten. Dabei muss ich zufrieden sein, dass sich der eine oder andere Spieler zur Verfügung stellt. Es fehlt etwas Qualität. Ich denke, mit der Rückkehr von Carsten Hilgers, Tom Rönsch und Aron Mentz läuft es wieder besser", lautet das Fazit von EFC-Trainer Harry Rath nach einem Spiel, in dem sein Team gegen eine durchschnittlich spielende Gubener Mannschaft nahezu chancenlos war.Bereits die Stammformation zeigt die derzeitigen Probleme der Eisenhüttenstädter auf. Während zuletzt die reaktivierten Normen Elsner, André Keipke, Daniel Krüger und Marcel Rath in erster Linie als Wechselspieler in Frage gekommen waren, spielten dieses Mal Elsner und Keipke von Anbeginn. Kapitän Carsten Hilgers war wegen Grippe kurzfristig ausgefallen, Stürmer Aron Mentz hatte seine Schicht nicht tauschen können und Verteidiger Tom Rönsch schrieb in Rostock eine Klausur.Besonders dem ehemaligen Oberliga-Spieler Elsner im Sturm war anzumerken, dass die zweijährige Auszeit vom Spielbetrieb und davor die sechs Jahre weniger fordernde Landesliga in wenigen Wochen Training nicht so einfach abzuschütteln sind. Mehrfach entfuhr es seinem einstigen Trainer Günter Kasel "normalerweise lässt er die stehen". Das tat jedoch der 33-jährige ehemalige Schütze zum ARD-Tor des Monats jedoch nicht so wie noch vor einem Jahrzehnt. Immerhin erarbeitete er sich einige verheißungsvolle Szenen.In dem nicht sonderlich ansehnlichen Spiel deuteten die Gäste hingegen durch Torjäger René Neumann schnell ihre Torgefährlichkeit an. Bekam EFC-Schlussmann Christian Lehmann in der elften Minute einen Neumann-Schuss noch im Nachfassen unter Kontrolle, so war er beim 0:1 nach gut einer halben Stunde machtlos. Franz-Aaron Ullrich hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball zum halblinks mitgelaufenen Neumann gespielt. Gegen den platzierten Flachschuss aus etwa 14 Metern war Lehmann chancenlos.Beim EFC versuchten sich Elsner (19.) und André Beuthel (25.) mit Kopfbällen, bei denen Gäste-Schlussmann Piotr Loboda keine Mühe hatte. Den größten Tordrang zeigte Christian Zacharias (27., 31.), doch stand er zunehmend wie die gesamte EFC-Mannschaft auf verlorenem Posten. Mit der Führung im Rücken agierten die Gäste, die früh zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften hatten, zunehmend selbstbewusster und offensiver. So waren weitere Gubener Treffer nur noch eine Frage der Zeit, zumal Stahl im Spiel nach vorn fast nichts mehr gelang.Allerdings war viel Pech im Spiel, als der verteidigende A-Junior Steve Machnow den Gubener Philipp Kempe anschoss und jener das Angebot zum 2:0 nutzte. In der 70. Minute besaß Aaron Eichhorn die beste EFC-Chance, als er nach einem Freistoß-Abpraller von Zacharias aus Nahdistanz das Quergestänge traf. So jedoch suchten die kaum etwas zu befürchten müssenden Gäste munter weiter ihre Chancen und wurden in der 85. Minute durch einen Lupfer von Neumann aus 30 Metern belohnt. Rath: "Wenn Eichhorn das 1:2 erzielt und nicht nur die Latte getroffen hätte, wäre vielleicht noch etwas gegangen." |
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