Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 30.03.2012)

Spielbericht

21. Spieltag - Freitag, 30.03.2012 - 19:30

SV Victoria Seelow (13.) - Eisenhüttenstädter FC Stahl (7.) 0:2 (0:1)

SV Victoria Seelow: Rafal Lopusiewicz, Steve Neumann, Lukasz Zygielewicz, Michal Jan Rajkiewicz, Lukas Herrmann, Michael Schubert (65. Dennis Mielke), Dawid Konrad Jankowski, Christian Gramsch (69. Konstantin Apostolow), Sebastian Jankowski, Robert Budzalek (65. Anastasio Alexandropoulos), Damian Mateusz Kusnierczak; Trainer: Peter Flaig

Kader: Christopher Ewest, Sebastian Bartosz Zychowicz, Bartosz Kubacki

Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Christoph Wunder, Tom Rönsch, Tony Wernicke, Daniel Krüger (63. Andre Keipke), Steve Machnow (78. Marcel Rath), Christoph Nickel, Aaron Eichhorn, Denny Grünberg, Aron Mentz (87. Sebastian Feige), Christian Zacharias; Trainer: Harrry Rath

Kader: Sebastian Zeschke

Tore: 0:1 Denny Grünberg (4.); 0:2 Denny Grünberg (89.)

Schiedsrichter: Dominic Kobudzinski (Berlin)

Zuschauer: 302

Gelbe Karte: Steve Neumann (4.) (75.) / Christian Zacharias (5., gesperrt) (23.), Steve Machnow (2.) (40.), Daniel Krüger (49.)

Gelb/Rote Karte: Michal Jan Rajkiewicz (46.) / -

(MOZ) Am Ende war es dann doch ein gelungener Freitagabend für die Brandenburgliga-Kicker des Eisenhüttenstädter FC Stahl. Die Elf von Trainer Harry Rath setzte sich in einem intensiv geführten Flutlichtspiel bei Victoria Seelow dank zweier Treffer von Danny Grünberg mit 2:0 (1:0) durch.Dass der Freitagabend für die Stahl-Fußballer so ein gutes Ende nehmen würde, danach hatte es zu Beginn der Partie nicht wirklich ausgesehen. Vielmehr starteten die Seelower Platzherren schwungvoll in die Begegnung. Victoria-Übungsleiter Peter Flaig vertraute mit Steve Neumann, Lukasz Zygielewiccz, Michel-Jan Rajkiewicz und Lukas Herrmann wieder auf eine Abwehrviererkette vor Schlussmann Rafal Lopusiewicz.Vor allem Außenverteidiger Lukas Herrmann kurbelte das Angriffsspiel gemeinsam mit Damian Kusnierczak immer wieder an. Folgerichtig verbuchte die Heimelf die ersten Möglichkeiten. Die hochkarätigste hatte exakt zwei Minuten nach dem Anpfiff des Berliner Unparteiischen Dominic Kobudzinski Dauerläufer Christian Gramsch. Von Kapitän Sebastian Jankowski in Szene gesetzt, zögerte der Routinier in aussichtsreicher Position zu lange, und der im Verlauf der 90 Minuten zum besten Akteur im Oderbruchstadion avancierte Eisenhüttenstädter Kapitän Tom Rönsch bereinigte energisch die brenzlige Situation.Wie Tore erzielt werden, demonstrierte nur wenige Augenblicke später Eisenhüttenstadts Angreifer Danny Grünberg, der eine starke Kombination über seine Sturmkollegen Christian Zacharias und Aron Mentz mit einem sehenswerten Schuss kompromisslos zum 0:1 (4.) einlochte.Die Gastgeber zeigten sich keineswegs geschockt, sondern erhöhten in der Folgezeit ihre Bemühungen. Seelow forcierte über Robert Budzalek und Michael Schubert das Spiel über die Außen und kam zu einem Übergewicht. Dies blieb freilich vornehmlich optischer Natur, weil die Präzision im finalen Zuspiel fehlte, um für echte Torgefahr für den kaum geprüften Stahl-Torsteher Christian Lehmann zu sorgen. Zudem bekam Schubert nicht genügend Wucht hinter den Ball als er von der Strafraumgrenze freistehend abzog (14.).Nach gut zwanzig Minuten hatten sich die Eisenhüttenstädter besser auf den Kontrahenten eingestellt und übten sich ohne Bescheidenheit im Kontern. Einen diesen von Aaron Eichhorn eingeleiteten Tempogegenstoß hätte Aron Mentz zwingend zum 0:2 abschließen müssen (23.). Doch der Angreifer schob das Spielgerät überhastet über das verwaiste Seelower Gehäuse und so blieb es beim 1:0-Pausenvorsprung für die Rath-Elf.Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nicht einmal 60 Sekunden, als das Unheil über die Seelower hereinbrach. Der bereits mit dem gelben Karton verwarnte Michel Jan Rajkiewicz holte Gegenspieler Aaron Eichhorn in Höhe der Mittellinie rustikal von den Beinen und wurde vom Schiedsrichter umgehend per Gelb-Rot zum Duschen geschickt.Fortan lief es noch besser für die Stahl-Kicker. Sie zeigten feine Ballstafetten, nutzten den sich bietenden Raum. Dennoch dauerte es bis zur 89. Minute, ehe die Gäste gegen die zu keinem Zeitpunkt aufsteckenden Victorianer nachlegten. Nach vorausgehender feiner Balleroberung des eingewechselten Sebastian Feige erzielte Danny Grünberg nicht nur seinen zweiten Treffer, sondern auch die Entscheidung (89.)."Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Unser ,Altersheim' ist in der Schlussphase noch einmal in die Bresche gesprungen und hat den Prüfstein Victoria Seelow mit Bravour gemeistert. Wahnsinn wie sich die alten Leitwölfe wie Andre Keipke, mein Junior Marcel und Sebastian Feige in die Aufgabe gekniet haben", strahlte ein sichtlich erleichterter Harry Rath nach dem Schlusspfiff. "Aber auch meinen jungen Akteuren gebührt ein dickes Lob. Sie haben ihre Sache bestens gemacht und mit diesem enorm wichtigen Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge nachhaltig vergrößert."

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(MOZ) Der Schock saß tief: Fassungslos nahmen die Fußballer von Victoria den Abgang in die Kabine in Angriff, nachdem sie zuvor im Brandenburgligaspiel gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl eine 0:2 (0:1)-Heimschlappe vor 300 Zuschauern kassiert hatten.Gerade für diese Partie hatte sich die Elf von Trainer Peter Flaig einiges vorgenommen, um zu der direkt vor ihnen im Gesamtklassement rangierenden Mannschaft um Übungsleiter Harry Rath aufzuschließen. Doch daraus wurde nichts, obwohl die Platzherren im Flutlichtspiel allemal schwungvoll in die Begegnung im Oderbruchstadion starteten. Victoria-Übungsleiter Flaig vertraute mit Steve Neumann, Lukasz Zygielewiccz, Michel-Jan Rajkiewicz und Lukas Herrmann wieder auf eine Abwehrviererkette vor Schlussmann Rafal Lopusiewicz. Vor allem Außenverteidiger Lukas Herrmann kurbelte das Seelower Angriffsspiel gemeinsam mit Damian Kusnierczak immer wieder an. Folgerichtig verbuchte die Heimelf die ersten Möglichkeiten. Die hochkarätigste hatte exakt zwei Minuten nach dem Anpfiff des Berliner Unparteiischen Dominic Kobudzinski Seelows Dauerläufer Christian Gramsch. Von Kapitän Sebastian Jankowski in Szene gesetzt, zögerte der Routinier in mehr als aussichtsreicher Position zu lange und der im Verlauf der 90 Minuten zum besten Akteur im Oderbruchstadion avancierte Eisenhüttenstädter Kapitän Tom Rönsch bereinigte energisch die brenzlige Situation. „Christian muss das 1:0 machen. Dann nimmt die Partie einen komplett anderen Verlauf“, haderte Flaig verständlicherweise mit der fehlenden Kaltschnäuzigkeit seines Mittelfeldspielers.Wie Tore erzielt werden, das demonstrierte Eisenhüttenstadts Angreifer Danny Grünberg, der eine starke Kombination über seine Sturmkollegen Christian Zacharias und Aron Mentz mit einem sehenswerten Schuss kompromisslos zum 0:1 (4.) einlochte. Die Gastgeber zeigten sich keineswegs geschockt, sondern erhöhten in der Folgezeit ihre Bemühungen. Seelow forcierte über Robert Budzalek und Michael Schubert das Spiel über die Außen und kam zu einem Übergewicht. Dies blieb freilich vornehmlich optischer Natur, weil die Präzision im finalen Zuspiel fehlte, um für echte Torgefahr für Stahl-Torsteher Christian Lehmann zu sorgen. Zudem bekam Schubert nicht genügend Wucht hinter den Ball, als er von der Strafraumgrenze freistehend abzog (14.). Nach gut zwanzig Minuten hatten sich die Eisenhüttenstädter besser auf den Kontrahenten eingestellt und übten sich ohne Bescheidenheit im Kontern. Einen diesen von Aaron Eichhorn eingeleiteten Tempogegenstoß hätte Aron Mentz zwingend zum 0:2 abschließen müssen. Doch der Angreifer schob das Spielgerät überhastet über das verwaiste Seelower Gehäuse (24.) und so blieb es beim 1:0-Pausenvorsprung für die Rath-Elf.Nach dem Wiederanpfiff dauerte nicht einmal 60 Sekunden, als das Unheil über die Seelower hereinbrach. Der bereits mit Gelb verwarnte Michel-Jan Rajkiewicz holte seinen Gegenspieler Eichhorn in Höhe der Mittellinie rustikal von den Beinen und wurde vom Schiedsrichter umgehend per Gelb/Rot zum Duschen geschickt. Fortan lief es noch besser für die Stahl-Kicker. Sie zeigten feine Ballstafetten, nutzten den sich bietenden Raum. Dennoch dauerte es bis zur 89. Minute, ehe die Gäste gegen die zu keinem Zeitpunkt aufsteckenden Victorianer nachlegten. Nach vorausgehender feiner Balleroberung des eingewechselten Sebastian Feige erzielte Danny Grünberg nicht nur seinen zweiten Treffer, sondern auch die endgültige Entscheidung.Immerhin darf den Seelowern zugute gehalten werden, dass sie lange dagegen hielten und erst mit dem späten zweiten Gegentreffer den Mut sinken ließen. Dennoch: Die Victorianer verpassten es, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu tun und stehen damit im Spiel beim SV Falkensee/Finkenkrug wieder stärker unter Druck. So sah es auch Seelows allgewaltiger Klubchef Roland Bienwald: „Ich habe die Leidenschaft, die die Elf beim Auswärtserfolg in Guben noch auszeichnete, vermisst“, präsentierte sich Bienwald direkt nach dem Schlusspfiff völlig bedient.


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