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Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 04.03.2012)Spielbericht |
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SV Babelsberg 03 II: Daniel Zacher, Amaechi Dominic Igwe (46. Alen Pitesa), Martin Neubert, Mateusz Szczur, Benjamin Kinsky, Dennis Lemke, David Hollwitz, Florian Müller, Kofi Schulz (89. Mustafa Mahmoud), Kon-Ho Lee (71. Nico Alisch), Daniel Scheinig; Trainer: Thomas Leek Kader: Sebastian Rauch, Christopher Michaelis, Gleb Thomas, Hans Karaj MSV 1919 Neuruppin: Daniel Fraufarth, Jacob Krüger, Sebastian Skupke, Enrico Hinzer, Christian Stölke, Marcel Weckwerth, Hannes Göhlke (46. Alexander Riehl), Alex Wolff, Michael Engel, Oswaldo Proenca (67. Maik Wodetzki), Martin Dombrowski; Trainer: Jens Reckmann Kader: Christoph Sperberg Tore: 0:1 Christian Stölke (17.); 1:1 Michael Engel (Eigentor, 29.); 2:1 David Hollwitz (58.); 3:1 Daniel Scheinig (90+2.) Schiedsrichter: Heiko Heinze (Drebkau) Zuschauer: 108 Gelbe Karte: Florian Müller (2.) (43.), Kon-Ho Lee (2.) (70.), Kofi Schulz (73.) / Martin Dombrowski (8.) (36.), Oswaldo Proenca (5., gesperrt) (45.) Gegen die halbe erste Mannschaft des Drittligisten aus Potsdam-Babelsberg begann der MSV Neuruppin ambitioniert „Sechs Mann aus dem Kader waren dabei“, so MSV-Trainer Jens Reckmann. Das sei schon eine andere Qualität gewesen, als im Hinspiel. Da hatte Babelsberg zum Saisonstart mit 0:1 im Volksparkstadion verloren. Seinerzeit hieß der Torschütze Christian Stölke. Auch gestern war es der Offensivmann der Neuruppiner, der wieder mit dem Kopf die Führung erzielte. „Das war eine clevere Aktion“. so Reckmann. Einen Freitstoß von der Mittellinie brachte Michael Engel punktgenau in den Babelsberger Strafraum, wo Stölke den Ball mit dem Rücken zum Tor einnetzte (17. Minute). Weniger clever war Engels Aktion zwölf Minuten später, als er im eigenen Strafraum eine gegnerische Flanke mit dem Kopf entschärfen wollte, aber dabei ins eigene Tor traf. Bis dahin hatte der MSV Neuruppin dem wachsenden Babelsberger Druck gut standgehalten und sich durch Jacob Krüger sogar zwei weitere Torchancen erarbeitet. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie etwas und blieb nahezu ohne Höhepunkte. Bis auf einen Freistoß in der 58. Minute: den zirkelte David Hollwitz aus der Ersten so geschickt über die Neuruppiner Mauer, dass Daniel Fraufarth im MSV-Tor chancenlos blieb. „Nach dem Führungstreffer war es für uns natürlich schwer zurückzukommen“, sagt Jens Reckmann, der auch noch den dritten Treffer der Gastgeber mitansehen musste.In der Nachspielzeit hatte die Babelsberger Abwehr die Hand am Ball, aber alles rekalmieren nutzte nichts, Schiedsrichter Heiko Heinze aus Drebkau „traute sich wohl nicht“ (Reckmann) den Elfmeter zu geben.Die Babelsberger konterten erfolgreich, da Neuruppin alle Mann in einer letzten Offensivaktion nach vorn geworfen hatte. „Unsere spielerischen Mittel waren zwar begrenzt“, so Jens Reckmann, „aber wenn du den Elfer bekommts, wer weiß.“ Dirk Becker ------------------ Bereits beim Blick auf die Babelsberger Startformation dürfte den Gästen aus Neuruppin bewusst gewesen sein, dass die Verteidigung der Tabellenführung in der Fußball-Brandenburgliga ein schwieriges Unterfangen werden würde. Nicht weniger als sieben Spieler aus dem Anschlusskader der ersten Mannschaft konnte Trainer Thomas Leek für das Reserveteam aufbieten. Dennoch waren es in den Anfangsminuten die Fontanestädter, die den Ton angaben und die noch unsortiert wirkende Hintermannschaft der Babelsberger mehrfach in Bedrängnis brachte. Nicht unverdient dann auch das 0:1 durch Christian Stölke, der nach einem Freistoß den herauseilenden Daniel Zacher per Kopf überwand (20.). Nach etwa einer halben Stunde kam der Angriffsmotor der Gastgeber jedoch auf Touren und nachdem Engel eine Hereingabe zum 1:1 ins eigene Netz befördert hatte (32.), war bereits vor der Pause die Führung für Nulldrei möglich. Florian Müller (36.) und Kofi Schulz (45.) scheiterten jedoch jeweils am Gästekeeper Daniel Fraufahrt. Nach dem Wechsel ging der SVB durch einen Freistoßtreffer von Hollwitz in Führung (59.). Da die Vorentscheidung ausblieb, konnten die Gäste bis kurz vor Schluss noch auf den Ausgleich hoffen, ernsthaft in Gefahr geriet das Zacher-Tor jedoch nicht mehr. Stattdessen machte Daniel Scheinig mit klugem Abschluss nach einem Solo aus der eigenen Hälfte in der Schlussminute alles klar (90.). |
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