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Brandenburg-Liga 2011/12 (Stand 07.04.2012)Spielbericht |
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Eisenhüttenstädter FC Stahl: Christian Lehmann, Aaron Eichhorn, Tom Rönsch, Steve Machnow, Christoph Wunder, Christoph Nickel (87. Andre Beuthel), Tony Raddatz, Carsten Hilgers, Tony Wernicke (83. Daniel Krüger), Aron Mentz (72. Marcel Rath), Denny Grünberg; Trainer: Harrry Rath Kader: Sebastian Zeschke FC Strausberg: Kai Bohm, Stephan Carsten Ilausky (66. Maximilian Walter), Alexander Rahmig, Sirko Neumann, Daniel Anton, Tim Bolte, Tom Hagel, Ringo Kretzschmar, Steve Georges, Silvan Küter, Oliver Mertins; Trainer: Helmut Fritz Kader: Julius Meinhold, Martin Wunderlich, Holger Laube Tore: 1:0 Aron Mentz (21.); 2:0 Aron Mentz (40.); 2:1 Tom Hagel (47.); 2:2 Maximilian Walter (85.) Schiedsrichter: Steffen Seifert (Zinnitz) Zuschauer: 145 Gelbe Karte: Aron Mentz (3.) (62.) / Alexander Rahmig (78.) Gelb/Rote Karte: - / Silvan Küter (65.) (MOZ) Einen Punkt konnten die Strausberger im Spiel der Fußball-Brandenburgliga aus Eisenhüttenstadt entführen. Nach dem Spiel war vor allem Strausbergs Trainer Helmut Fritz mit dem 2:2 (2:0) zufrieden.Auch zu Ostern gab es keine Pause für den FC Strausberg. Beim Eisenhüttenstädter FC Stahl musste das Spiel nachgeholt werden, das Ende Februar den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer fiel. Und auch diesmal wollte der Wettergott beim Spiel ein Wörtchen mitreden. Innerhalb von wenigen Minuten wechselten sich Sonnenschein, Regen und Schneeschauer ab. So musste in der 19. Minute die Partie sogar für acht Minuten wegen starker Hagel-Schauer unterbrochen werden. Beide Mannschaften gingen mit viel Elan ins Spiel, wobei die ersten Tormöglichkeiten auf der Gastgeberseite Danny Grünberg und Steve Machnow hatten. Doch Kai Bohm, der diesmal im Strausberger Tor stand, war zur Stelle. Auf der anderen Seite flog der Kopfball von Alexander Rahmig nach Flanke von Ringo Kretzschmar nur knapp über den Querbalken. Nach der wetterbedingten Unterbrechung kam der EFC schneller zurück ins Spiel.Nach einem langen Ball auf Aron Mentz konnte dieser den Eisenhüttenstädter Führungstreffer erzielen (21.). Beide Mannschaften kämpften im weiteren Verlauf mit den widrigen Bedingungen und hatten demzufolge immer wieder Standprobleme. So gab es nur vereinzelte Tormöglichkeiten. Das zweite Eisenhüttenstädter Tor fiel dann nach einem Strausberger Freistoß. Dabei wurde der Gast klassisch ausgekontert, und wieder stand Aron Mentz im direkten Duell mit Kai Bohm gegenüber. Mentz schoss fünf Minuten vor dem Seitenwechsel das 2:0 für die Stahl-Mannschaft.Und Danny Grünberg hatte nach einem Freistoß sogar noch das dritte Tor des Gastgebers auf dem Fuß.In der Pause gab es deutliche Worte von Trainer Helmut Fritz, die auch Wirkung zeigten. Der FCS kam mit mehr Schwung aus der Kabine. Sirko Neumann passte auf Steve Georges, der mit einer mustergültigen Flanke Tom Hagel bediente. Dieser ließ dem Stahl-Torwart Christian Lehmann keine Abwehrmöglichkeit (47.). Nur wenige Minuten später konnten die Eisenhüttenstädter das Eckballspiel üben, da die Strausberger viermal hintereinander den Ball nicht aus der Gefahrenzone hinausbekamen. Doch im Anschluss waren die Strausberger wieder am Drücker. Zunächst pflückte Torwart Christian Lehmann Silvan Küter den Ball vom Fuß, als der ihn umspielen wollte, und dann boxte der Torwart, weit weg von seinem Fünf-Meter-Raum, den Ball aus dem Strafraum, traf dabei aber auch mehr als deutlich Sirko Neumann, der zum Kopfball gegangen war. Der fällige Elfmeterpfiff durch Schiri Steffen Seifert (Zinnitz) blieb aber aus.Dass der Schiedsrichter dann doch entscheidungsfreudig war, zeigte sich kurz danach. Erst foulte Silvan Küter recht rüde einen gegnerischen Spieler, um anschließend von diesem weggedrückt zu werden. Doch noch bevor der Strausberger Trainer seinen nunmehr gelb belasteten Spieler auswechseln konnte, kam es zu einer ähnlichen Spielsituation an fast der gleichen Stelle. Dafür sah Silvan Küter seine zweite gelbe Karte und musste den Platz verlassen.Das machte es für seine Mannschaft nicht gerade einfacher, den Rückstand aufzuholen. Trainer Helmut Fritz stellte um und löste die Vierer-Abwehrkette auf. Strausberg drückte nun mit aller Macht auf den Ausgleich. Schließlich war es Max Walter, der zu seinem ersten Tor für den FC Strausberg in der Brandenburg-Liga kam. Fünf Minuten vor dem Abpfiff rettete er den einen Punkt für seinen FC Strausberg.„Das Positive ist sicherlich, dass die Mannschaft Moral bewiesen hat und selbst in Unterzahl noch einmal ausgleichen konnte. Allerdings bin ich mit Disziplinlosigkeiten einiger Spieler überhaupt nicht einverstanden. So bringen wir uns selbst in Schwierigkeiten“, sagte Helmut Fritz. ------------------------- (MOZ) In einer umkämpften Brandenburgliga-Partie hat sich der EFC Stahl vom FC Strausberg 2:2 (2:0) getrennt. Stahl hatte in Überzahl kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen müssen.Es war ein temporeiches Spiel mit vielen Strafraumszenen, jedoch auch mit zahlreichen Abspielfehlern. Wegen eines kräftigen Hagelschauers unterbrach der mit einigen nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen aufwartende Schiedsrichter Steffen Seifert nach gut einer Viertelstunde für sieben Minuten die Partie.Von dieser kalten Dusche hatten sich die Gastgeber als Erste erholt. Die Strausberger Abwehr bekam den Ball nicht aus der Strafraumzone und Aron Mentz traf von halbrechts mit einem flachen Schuss ins lange Eck. Strausberg bemühte sich umgehend um den Ausgleich. Doch Sirko Neumann und der agile Gäste-Kapitän Steve Georges scheiterten an der Abwehr beziehungsweise am agilen Schlussmann Christian Lehmann.So erhöhte Stahl kurz vor der Pause auf 2:0. Wieder war Mentz auf der rechten Seite durchgelaufen und verwertete per Heber von der Strafraumgrenze ein Zuspiel des EFC-Kapitäns Carsten Hilgers. Glück für Strausberg, als Grünberg unmittelbar vor der Pause nach einem Freistoß von Tony Raddatz in Bedrängnis den Ball aus zehn Metern über das Tor schoss. So war Strausberg zwei Minuten nach Wiederanpfiff wieder voll im Spiel, als Georges auf der rechten Seite von der EFC-Abwehr allein gelassen wurde und Tom Hagel aus Nahdistanz nur noch den Fuß hinhalten musste. Anschließend hatte der EFC einige brenzlige Situationen zu überstehen. So klärte Christian Lehmann gegen den frei durchgelaufenen Silvan Küter (54.). Allerdings eröffneten sich dem EFC Konterchancen, die jedoch vornehmlich Danny Grünberg (59., 63., 70, 84.) ausließ. Pech hatte Hilgers in der 70. Minute bei einem Kopfball an den Pfosten. So traf der eingewechselte Maximilian Walter schließlich zum verdienten 2:2, als er ein Zuspiel des links durchgelaufenen Neumann aus Nahdistanz im EFC-Tor unterbrachte. Da hatte der Tabellendritte bereits 20 Minuten in Unterzahl gespielt, als das Privatduell zwischen Küter und Mentz mit einer Gelb-Roten Karte für den Strausberger endete. Er hatte an der Mittellinie eine Konterchance unterbunden.EFC-Trainer Harry Rath: "Vor dem Spiel wäre ich mit dem 2:2 zufrieden gewesen. Jetzt nicht mehr. Beim Anschlusstreffer in der 47. Minute war die Mannschaft mit den Gedanken wohl noch in der Kabine. Zuvor hätte Grünberg alles klar machen können. Im Endeffekt haben wir gegen eine starke Mannschaft einen Punkt geholt." |
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