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Landesklasse Nord 2007/08 (Stand 07.06.2008)Spielbericht |
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Löwenberger SV: Christian Müller, Thomas Kreutzmann, Hannes Krämer, Jörn Lindemann, Stefan Bertram, Daniel Panic (62. Jan Schmidt), Silvio Löffler, Alexander Schwarz, Sebastian Naujoks, Andreas Sohny, Patrick Steinberg FSV Rot-Weiß Prenzlau: Toni Arndt, Sebastian Leege, Silvio Ulrich, Christian Radeke, Sebastian Lau, André Mangliers, Mathias Schindler, Jerome Schulz, Stephan Bethke, Christian Semke (54. Fabian Meinke), Guido Höppner Tore: 1:0 Patrick Steinberg (Foulelfmeter, 8.); 2:0 Stefan Bertram (34.); 3:0 Alexander Schwarz (87.) Schiedsrichter: Falk Thoms (Kremmen) Zuschauer: 80 Gelbe Karte: Patrick Steinberg (46., Tätlichkeit), Sebastian Naujoks (2.) (52., Foulspiel) / Christian Semke (2.) (22., Unsportlichkeit) Gelb/Rote Karte: Silvio Löffler (78., Foulspiel) / André Mangliers (75., Foulspiel) Das letzte Spiel der Saison begannen beide Mannschaften recht zerfahren. Bei verteilten Spielanteilen konnten die Löwenberger durch das frühe Tor durch Steinberg mit einen verwandelten Foulelfmeter (5.) ihr Spiel wieder etwas besser ordnen. Die Gäste dagegen konnten in der Anfangsphase nicht überzeugen. Die wenigen Chancen der Prenzlauer machte Müller im Löwenberger Tor mit einigen guten Paraden zunichte. Der Keeper der zweiten Mannschaft hinterließ einen hervorragenden Eindruck. Das Spiel verlief nach dem Treffer zur 2:0-Führung durch Bertram in der 34. Minute bis zum Pausenpfiff ohne besondere Höhepunkte. Nach der Pause kamen die Gäste zwar wesentlich besser ins Spiel, konnten jedoch nichts Zählbares erreichen, weil sich die Löwenberger keine eklatanten Fehler leisteten. Nachdem in der 75. Minute der Prenzlauer Mangliers mit Gelb-Rot vom Platz musste, lief es bei den Gastgebern wieder besser, obwohl auch sie mit Löffler in der 78. Minute einen Spieler nach einer „Ampelkarte“ verloren. Das dritte Tor in der 87. Minute durch A. Schwarz brachte die endgültige Entscheidung, obwohl der Sieg in keiner Phase der Begegnung wirklich in Gefahr geraten war. ip/asc ------------------- Dass am letzten Spieltag der Saison 2007 / 08 keine entscheidenden "Bäume mehr ausgerissen" würden, war klar - beide Teams lagen längst von den spannenden Tabellenzonen entfernt. Und doch ging es noch einmal hoch her am abschließenden Spieltag in Brandenburgs Landesklasse-Nord, zumal für die uckermärkischen Gäste durchaus noch mehr als nur eine Rechnung offen war. Gleich zwei Personalien boten besondere Brisanz: nicht nur die Gastgeber ergänzten sich aus der eigenen "Reserve" (Christian Müller hütete "ersatzweise" den havelländischen Kasten souverän), für Prenzlau stand Reservist Toni Arnd im Tor, wie bereits in der 2. Runde des Landespokals des vergangenen Jahres, als die Uckermärker das peinliche AUS im heimischen Stadion kassierten (1:2). Dem Prenzlauer Schlussmann unterliefen damals zwei ärgerliche Patzer, die das Team nicht mehr kompensieren konnte. Gegen die Löwenberger aber stand auch noch die Wiedergutmachung nach der Hinrunden-Niederlage (0:1) aus, und gerade diese wollten die Schützlinge von Trainer Wernfried Rauch unbedingt ausbügeln. Immerhin verschenkten die "Rot-Weißen" seinerzeit die verdiente "Herbst-Meisterschaft" und jagten danach der ersehnten Tabellenführung nur noch hinterher. Im Rückspiel am vergangenen Samstag aber gelang die erhoffte Revanche gleich gar nicht, schon früh lagen die Gäste durch einen wenig umstrittenen Foulelfmeter mit 0:1 hinten, Patrick Steinberg verwandelte unhaltbar zur etwas schmeichelhaften Führung (7.). Prenzlaus zuletzt immer wieder umgestellte Startelf versuchte viel, allerdings gelangen nur wenige zwingende Vorstöße, die zudem durch den hervorragenden Löwenberger "Ersatz-Keeper" Christian Müller souverän vereitelt werden konnten. Als nach gut einer halben Stunde LSV-Kapitän Stefan Bertram nach schwerem Stellungsfehler des lange verletzte Prenzlauer "Sechers", Christian Radeke und einiger Unordnung in der Gäste-Hintermannschaft zum 2:0 einnetzte, war zwar noch immer kräftiger FSV-Willen spürbar, Zählbares aber konnten die Vize-Meister nicht mehr vollbringen.Nach dem Wechsel zog eine völlig überflüssige Härte ins Spiel ein, der insgesamt äußerst schwache Schiedsrichter Falk Thoms (Kremmen) bekam die Partie nicht mehr in den Griff, zückte kräftig seine Kartons hervor und avancierte zum "schwächsten Mann" auf dem Platz. Dem konsequent entgegen aber verhielten sich die Anhänger der Platzherren - Löwenbergs Fans auf der Tribüne des herrlichen gelegenen und gepflegten Areals gestanden in der üppig strahlenden Brandenburger Sonne ihren Widersachern bis zum Schlusspfiff durchaus ein Remis zu - schlicht beeindruckend und fair! Noch lange nach der Partie, die kurz vor dem Schlusspfiff durch einen lehrbuchhaften Kopfball-Treffer vom hervorragenden Alexander Schwarz endgültig entschieden wurde (3:0, 88.), diskutierten die Anhänger beider Teams aufrichtig und freundlich miteinander - beide Mannschaften trennten sich fair und verabredeten sich mit Vorfreude auf die Begegnungen in der kommenden Saison.Die traurigen Höhepunkte der Begegnung setzte aber der Unparteiische: in der 75. Minute streckte er erst Prenzlaus Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld, André Mangliers, eher kleinlich die Gelb-Rote-Karte entgegen. Fast entschuldigend schickte LSV-Trainer Ralf Schneider kurz darauf seinen ebenso "rot-gefährdeten" Torschützen Patrick Steinberg in die Kabine. Und nur knapp fünf Minuten später durfte Löwenbergs Silvio Löffler ebenso vorzeitig unter die Dusche - auch dessen gelb-rote Karte war völlig überflüssig (79.)! Was bleibt aber ist die Vorfreude auf die neue Saison, selbst wenn die uckermärkischen Verantwortlichen noch einige Personalien zu klären haben. Bislang hält man sich diesbezüglich sehr bedeckt, dass das "alte" aber auch wieder als das "neue" Saisonziel ausgegeben werden wird, steht wohl außer Frage - der bedingungslose Kampf um die Meisterschaft! Gunnar Haffer |
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