Landesklasse West 2006/07 (Stand 02.06.2007)

Spielbericht

28. Spieltag - Samstag, 02.06.2007 - 15:00

Brandenburger SC Süd 05 II (7) - FSV Optik Rathenow II (N) 2:0 (2:0)

FSV Optik Rathenow II: Kristian Kirk, Sascha Tilp, Rene Babetzki, Saman Al-Gaaf, Martin Rätzsch (46. Thomas Kruse), Andreas Kracht, Stephan Lutz, Marcel Bornemann (72. Marcus Grodd), Carlo Czarnowski, Gordon Nussek, Karsten Schiller (60. Sebastian Herrig)

Tore: 1:0 Mariano Bess (21.); 2:0 Marcel Gotsch (28.)

Schiedsrichter: Felix Burghardt (Mögeln)

Zuschauer: 20

Am Samstag gab es in Brandenburg das Aufeinandertreffen der zweiten Mannschaften des BSC Süd 05 und des FSV Optik Rathenow. Der FSV Optik musste unbedingt punkten, will er den Klassenerhalt noch schaffen. Bei den Brandenburgern geht eigentlich um nichts mehr, denn mit einem oberen Tabellenplatz spielte die Mannschaft eine sehr gute Saison.Der FSV begann keineswegs defensiv, versuchte durch aggressives Stören den Gegner zu Fehlern zu zwingen. In der 7. Minute gelang das auch sehenswert. Ein Brandenburger Spieler spielte den Ball zu kurz in Richtung eigenes Tor und Gordon Nussek spritzte dazwischen. Erst umspielte er den Torhüter und ließ auch noch einen Verteidiger aussteigen. Doch beim Versuch, den Ball ins leere Tor zu spielen, fehlte es an Schärfe und ein Spieler konnte das Leder von der Linie schlagen. Wieder versäumte es der FSV, in Führung zu gehen und im Anschluss kam Süd 05 immer besser ins Spiel. Mit einem tollen Zuspiel durch die Mitte gelang dem Gastgeber die 1:0-Führung. Durch schlechtes Stellungsspiel in der zentralen Abwehr hatte Marino Bless (20.) leichtes Spiel und vollendete überlegt. Mit diesem Rückstand beschäftigte sich der FSV einige Zeit, denn danach hatten die Brandenburger mehrere klare Möglichkeiten. In der 28. Minute fiel dann auch das 2:0 durch Marcel Gotich, wobei auch hier die Defensivabteilung einschließlich Torhüter des FSV tatkräftig mithalf.Nach dem Seitenwechsel drehte sich aber das Geschehen in Richtung Brandenburger Gehäuse. Zwar besaß Süd noch zwei Torchancen, doch mehr ließ der FSV nicht zu. Angetrieben von Andreas Kracht, gewann das Spiel des FSV mehr und mehr an Qualität. Nach einer tollen Kombination über den eingewechselten Sebastian Herrig lief Andreas Kracht allein auf Coni Wieland im Brandenburger Tor zu, scheiterte aber am Keeper. Praktisch im Minutentakt gab es nun Möglichkeiten für den FSV. Sebastian Herrig, Gordon Nussek sowie Thomas Kruse verstanden es jedoch nicht, den überragenden Wieland zu schlagen. Hatte der Keeper keine Chance mehr, kam noch Unvermögen hinzu. In der 87. Minute war nach toller Flanke von Carlo Czarnofski wieder Sebastian Herrig frei, der den Ball aber aus gut fünf Metern über das Tor hämmerte. Mit dieser 0:2-Niederlage wird es für den FSV nun noch schwerer, die Klasse zu halten. Die Leistung im zweiten Spielabschnitt macht jedoch Hoffnung, das Unmögliche noch möglich zu machen. po


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