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Landesklasse West 2006/07 (Stand 21.04.2007)Spielbericht |
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SV Falkensee-Finkenkrug II: Hubert Budick, Stefan Göde, Sebastian Relitz, Ronny Bautsch, Mathias Ast (58. Andreas Gimmel), Andreas Kamradt (52. Martin Fröbel), René Kunze, Rosh Bahjat (75. Sebastian Henseleit), Thomas Schult, Morris Güttner, Fabian Fritsch FSV Ketzin/Falkenrehde: René Oschmann, Christian Schulz, Christoph Hackert, Steven Schicht, Steffen Radke, Matthias Stein, Stefan Wolny, Sven Gerlach, Stefan Romeis, Daniel Röse (89. Christian Otto), Martin Müller Tore: 0:1 Stefan Romeis (20.); 1:1 René Kunze (21.); 2:1 Fabian Fritsch (35.); 2:2 Daniel Röse (41.) Schiedsrichter: Kevin Pagenhardt (Hennigsdorf) Zuschauer: 70 Mit einem gerechten 2:2 (2:2)-Unentschieden trennten sich der SV Falkensee-Finkenkrug II und der FSV 95 Ketzin/Falkenrehde im Havelland-Derby in der Landesklasse West. Während sich der Co-Trainer der Gäste, Gerhard Kubowicz, der den sein Geburtstagsgeschenk „Auf Schalke“ einlösenden Coach Achim Hain vertrat, „mit dem Punktgewinn überaus zufrieden“ zeigte, war Jörg Möbius, Trainer von FF II, ein wenig enttäuscht. Und das nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der spielerischen Vorstellung seiner Mannschaft.„Heute blieben zu viele Spieler einfach unter ihren Möglichkeiten. Wir zeigten erhebliche Mängel in der Vorwärtsbewegung und beim Spielaufbau und erarbeiteten uns kaum echte Torchancen. Dass es allerdings irgendwann mal einen Rückschlag geben musste, war auch klar“, befand Möbius nach dem ersten Punktverlust nach acht Siegen in Serie, durch den die Falkenseer allerdings den dritten Platz behaupten konnten. Die Ketziner, die laut Kubowicz „zumindest einen Zähler aus Falkensee entführen wollten“, liegen ihrerseits zwar weiter nahe der Abstiegsregion auf dem elften Platz, haben jedoch bei einem ausstehenden Spiel gegenüber der direkten Konkurrenz beste Chancen, den Klassenerhalt zu erreichen.Schon zur Halbzeit stand das Endergebnis fest. Die erste Chance der Partie nutzte nach der derby-typischen Abtastphase Stefan Romeis (20.) mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze zur 1:0-Führung der „Falken“, die auf ihre Stammspieler Marco Balzer, Jan Katzwedel, Thomas Achterberg und Lars Lamprecht verzichten mussten. „Ein klarer individueller Fehler im Mittelfeld“, wie Möbius den Ballverlust von Andreas Kamradt umschrieb, ermöglichte Romeis den Sololauf zu seinem fünften Saisontor.Doch die „Zweite“, die optisch zwar überlegen wirkte, aber wenig zielstrebig agierte, antwortete postwendend. Nur eine Minute später traf René Kunze (21.) mit einem direkt verwandelten Freistoß, bei dem weder die Ketziner Spieler in der Mauer noch ihr Torwart Rene Oschmann glücklich aussahen, zum 1:1-Ausgleich. „Da haben wir, wie auch in der folgenden viertel Stunde, richtiggehend geschlafen“, ärgerte sich Kubowicz über den vermeidbaren Gegentreffer.Denn fünfzehn Minuten später besorgte der Falkenseer Torjäger Fabian Fritsch (35.), der ansonsten von seinem Bewacher und Jungbräutigam Steffen Radtke gut abgeschirmt wurde, in seiner für ihn typischen Art das 2:1 für die Gastgeber. Die Eingabe vom recht blass gebliebenen Morris Güttner nahm Fritsch an, drehte sich gewandt um Radtke, um den Ball anschließend zum 21. Saisontor ins kurze Eck zu versenken. Aber die Havelstädter ließen sich davon nicht schocken und schlugen ebenso effektiv zurück. Daniel Röse (41.), der neben dem mit einem Sonderlob von Kubowicz bedachten Martin Müller in der Ketziner Offensive unermüdlich rackerte, verwertete das Missverständnis in der Falkenseer Defensive zwei Minuten danach zum vorzeitigen 2:2-Endstand.Denn die Umstellungen von Möbius nach der Pause – der enttäuschende Thomas Schult rückte als dritter Stürmer in die vorderste Front vor und die Liberoposition von Stefan Göde wurde aufgelöst – brachten keine Verbesserungen im Falkenseer Offensivspiel. Nahezu gefahrlos sicherten sich die Ketziner um ihren soliden Abwehrchef Christian Schulz einen „aufgrund ihrer kämpferischen Einstellung absolut gerechtfertigten Punktgewinn“, wie Möbius neidlos anerkannte. Christian Wulff |
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