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Landesklasse West 2006/07 (Stand 31.03.2007)Spielbericht |
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SV Falkensee-Finkenkrug II: Hubert Budick, Stefan Göde, Ronny Bautsch, Sebastian Relitz, Mathias Ast, Robin Ludwig, René Kunze, Martin Fröbel (69. Sebastian Henseleit), Morris Güttner (89. Daniel Rugenstein), Dirk Nimscholz (61. Rosh Bahjat), Fabian Fritsch Tore: 0:1 Gordon Nussek (48.); 1:1 Dirk Nimscholz (56.); 2:1 Fabian Fritsch (62.) Schiedsrichter: Dietmar Jung (Schönberg) Zuschauer: 60 Im Duell der Verbandsliga-Reserven zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug II und Optik Rathenow II behielten die Falkenseer am Sonnabend mit 2:1 (0:0) die Oberhand. Da alle in der Landesklasse West vorne stehenden Mannschaften Federn ließen, avancierte das nunmehr seit sieben Spielen siegreiche FF II-Team zum Gewinner des Spieltags und schob sich vorerst auf den dritten Platz. Der Sieg gegen die abstiegsbedrohten Rathenower kam allerdings „recht glanzlos zustande“, wie Coach Jörg Möbius analysierte. Insbesondere in der ersten halben Stunde sah es so aus, als ob sich alle Akteure auf dem Feld eher zum gemeinschaftlichen Sonnenbaden als zum Fußballspielen getroffen hätten. Bis zum Schuss von Robin Ludwig in der 29. Minute, der dazu noch weit vorbei ging, herrschte absolut gähnende Leere in beiden Strafräumen. Auch die Versuche von Sebastian Relitz, der nach einem Freistoß den Ball neben das Tor grätschte (40.), und von Stefan Göde, der darüber köpfte (42.), waren nicht mehr als Mini-Chancen. Nach dem Wechsel wurden die Offensivaktionen etwas zielstrebiger. Doch während für die Falkenseer Fabian Fritsch nur den Querbalken traf und Dirk Nimscholz, dem „die Winterpause bei den Altherren einfach zu lang war“, den Nachschuss vorbeisetzte (46.), gelang den Gästen aus der ersten Halbchance die überraschende 1:0-Führung. Gordon Nussek schlenzte, nachdem sich FF II-Libero Stefan Göde und Ronny Bautsch auf einander verließen und dadurch verlassen waren, den Ball von der rechten Strafraumgrenze aus ins lange Eck (48.). Torwart Hubert hatte zwar die Fingerspitzen noch dran, konnte den Einschlag aber dennoch nicht verhindern. „Danach machten wir allerdings eine viertel Stunde richtig Ballett“, bestätigte Möbius. Verfehlte der Schuss aus dem Hinterhalt von Kapitän René Kunze noch knapp sein Ziel (51.), so erzielte Dirk Nimscholz, als er im Fallen den von Göde abgelegten Ball volley abnahm, den 1:1-Ausgleich (56.). Sechs Minuten danach gelang Fritsch die mittlerweile verdiente 2:1-Führung für die Falkenseer. Die Kopfballvorlage von Kunze nutzte der Torjäger, um seinen Gegenspieler zu tunneln und anschließend überlegt einzuschieben. Morris Güttner hätte, nachdem Sebastian Henseleit im Strafraum gelegt wurde, per Elfmeter die endgültige Vorentscheidung herbeiführen können (79.). Doch der Rathenower Torwart Kristian Kirk parierte den recht unplatzierten Versuch vom „Punkt“. So wurde es in der Endphase, als die „Optiker“ alles nach vorne warfen, noch fast einmal eine enge Kiste. Jedoch eine echte Torchance produzierten die Gäste nicht mehr. Eher hätte Rosh Bahjat, als er freistehend aus Nahdistanz übers Tor schoss, das 3:1 erzielen müssen (90.) „Insgesamt haben wir zwar nicht gut gespielt, aber trotzdem vollkommen verdient gewonnen“, resümierte Möbius und schob den Grund dafür gleich nach: „Irgendwie waren wir heute selber unser schwerster Gegner und haben uns etwas im Weg gestanden.“
Christian Wulff |
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