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Landesklasse West 2006/07 (Stand 18.11.2006)Spielbericht |
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SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Rosh Bahjat (75. Daniel Rugenstein), Sebastian Relitz (37. Mathias Ast), Andreas Gimmel, Martin Szkodnik, René Kunze, Robin Ludwig, Martin Fröbel, Morris Güttner, Dirk Nimscholz, Fabian Fritsch Eintracht Friesack: Christian Brüggmann, Andreas Fredrich, Christof Müller, Stefan Heckert (55. Benjamin Stroech), Michael Uden, Christopher Nawrath, Roberto Meinecke (79. Thomas Gottschalk), Christian Klebe, Sven Budig (67. Andre Bialoscek), Sven Nolle, Matthias Meinecke Tore: 1:0 Morris Güttner (8.); 2:0 Fabian Fritsch (24.); 2:1 Stefan Heckert (39.); 2:2 Roberto Meinecke (41.); 3:2 Dirk Nimscholz (44.); 3:3 Benjamin Stroech (56.); 4:3 Morris Güttner (68.); 4:4 Andre Bialoscek (78.) Schiedsrichter: Guido Bohr (Stahnsdorf) Zuschauer: 80 Remis im Havelland-Derby "Wir können gewinnen, Falkensee kann nur Unentschieden", rief Siegfried Meinecke seinen Spielern zu, kurz nachdem der eingewechselte Andre Bialoscek (78.) im torreichen Havelland-Derby beim SV Falkensee-Finkenkrug II den späteren 4:4 (3:2)-Endstand für Eintracht Friesack erzielt hatte. Mit dem ersten Teil seiner verbalen Motivationsspritze lag der Trainer der Fliederstädter zwar daneben, doch mit dem zweiten Teil seines Einwurfs sollte er allerdings Recht behalten.Wobei dafür zurzeit nicht gerade große hellseherische Fähigkeiten von Nöten sind. Denn nun schon zum vierten Mal in Folge und zum achten Mal überhaupt in dieser Saison "remisierten" die Falkenseer in der Landesklasse West. "Die Angst mancher Spieler, Fehler zu machen, ist ihnen von außen förmlich anzumerken. Kein Wunder, dass wir sie dann auch machen und dadurch nur einen Punkt holen", ärgerte sich FF II-Trainer Jörg Möbius darüber, dass seine Elf dreimal eine zwischenzeitliche Führung herschenkte.Denn Morris Güttner (8.) nach Flanke von Martin Fröbel und Fabian Fritsch (24.), der in Zusammenarbeit mit Güttner die schönste Ballstafette des Tages abschloss, sorgten für einen eigentlich soliden 2:0-Vorsprung für bis dahin agiler und effektiver auftretenden Gastgeber. Fröbel (36.) hätte wenig später sogar weiter erhöhen müssen, doch er schoss Gästekeeper Christian Brüggmann aus fünf Metern geradezu ab.So gab FF II den Friesackern die Möglichkeit, sich quasi "im Gegenzug zurückzukämpfen", wie Eintracht-Coach Meinecke lobte. Konsequent verwertete Stefan Heckert (39.) nach einem Freistoß die Ablage von Mathias Meinecke zum 1:2-Anschluss. Nur zwei Minuten später, nachdem die FF II-Abwehr einen Eckball nur unzulänglich klären konnte, passierte der Schuss von Robert Meinecke von der Strafraumgrenze Freund und Feind und schlug zum 2:2-Ausgleich ein. Aber noch vor der Halbzeit brachte Nimscholz (44.) die "Zweite" erneut in Führung, als der FF-Routinier den Freistoß von Robin Ludwig am langen Pfosten wartend zum 3:2 einnetzte.Doch auch dieser Vorsprung sollte nach dem Wechsel nicht lange Bestand haben. Denn nach einem Freistoß von Christian Klebe schlugen die nun druckvoller auftretenden Friesacker durch einen Kopfball des agilen Benjamin Stroechs (56.) wieder mit dem 3:3 zurück. Aber den Falkenseern gelang es durch den zweiten Treffer von Güttner (68.), der im Nachsetzen das Spielgerät zum 4:3 ins Tor beförderte, erneut in Front zu gehen. Jedoch sorgte ein Patzer von Stefan Franke, der schon beim vorhergehenden Gegentor keine gute Figur machte, für den von allen Seiten als gerecht beurteilten 4:4-Endstand. Denn die Ecke von Klebe ließ der Falkenseer Torwart vor die Füße von Bialoscek fallen, der nur noch einschieben brauchte."Wir wollten einen Punkt holen - und den haben wir geholt", zeigte sich Eintracht-Trainer Meinecke recht zufrieden mit der Punkteteilung. Konnte sich doch seine Mannschaft mit der vierten ungeschlagenen Partie in Serie auf Platz fünf verbessern und sich somit in der Tabelle weiterhin vor den Falkenseern behaupten. Bei seinem Gegenüber Möbius, der mit seinem seit sieben Spieltagen unbezwungenen Team auf Rang sieben abrutschte, hielt sich die Freude dagegen in Grenzen. Musste er doch nach dem vierten Spiel in Folge ohne Sieg eingestehen, "dass wir uns nach diesen vielen Unentschieden endgültig vom Aufstiegsziel verabschieden können". Christian Wulff |
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