Landesklasse-Ost 2004/05 (Stand 11.06.2005)

Spielbericht

30. Spieltag - Samstag, 11.06.2005 - 15:00

1.FC Fürstenberg (N) - SG 47 Bruchmühle (2) 0:2 (0:0)

1.FC Fürstenberg: Carsten Groeger, Paul-Georg Schneider (60. Eric Pfeiffer) - Marco Werner (55. René Werner), Jan Swierz, Maik Radtke, Christian Fabich, Andre Bartsch - Sebastian Schulze (75. Kai Swiecinski), Marcel Hebner - Stefan Neumann, Christian Kerl; Trainer: Norbert Staar

Kader: Matthias Schatz

SG 47 Bruchmühle: Silvio Treu - Rene Smolarek, Thomas Ae, Mike Lauterbach - Attila Guti (46. Carsten Langner), Tim Hofmann, Maik Lammeck, Daniel Klockow (46. Oliver Zimpel) - Björn Gellert, Marko Pracht (46. Sven Katzorke), Guido Treschewski; Trainer: Jörg Ulbrich

Kader: Olaf Ladewig

Tore: 0:1 Guido Treschewski (66.); 0:2 Guido Treschewski (76.)

Schiedsrichter: Marcello Jochim (Zerkwitz) - Assistenten: Sven Grogorick (Vetschau), Dirk Tirpitz (Lübben)

Zuschauer: 120

Gelbe Karte: Christian Kerl (13.), Stefan Neumann (10., gesperrt), Marco Werner (4.), Marcel Hebner (7.) / Thomas Ae (8.), Mike Lauterbach (7.)

Vergebener Elfmeter: Christian Kerl (Foulelfmeter, 7.) / -

Keine Meldung aus Fürstenberg!!!

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(kkä) Für den 1. FC Fürstenberg war Sonnabend, der 11. Juni, ein rabenschwarzer Tag in der Vereinsgeschichte. Beide Männermannschaften mussten den Gang in die nächsttieferen Spielklasse antreten. Die zweite Mannschaft konnte die 1. Kreisklasse nicht halten und verlor gegen Güldendorf mit 1:3. Um 16.48 Uhr war dann auch der Abstieg der ersten Elf aus der Landesklasse Ost nach einem 0:2 (0:0) im Heimspiel gegen die SG Bruchmühle besiegelt. Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend und nach Wunsch. Bereits nach sechs Minuten pfiff Schiedsrichter Marcello Jochim einen Elfmeter für die Fürstenberger. Aber dem sonst so sicheren Schützen vom Strafstoßpunkt, Christian Kerl versagten die Nerven. Sein Schuss strich am Tor vorbei. Dieser Fehlschuss wirkte bei den Gastgebern wie ein Schock. Von nun an spielten die Fürstenberger defensiv orientiert, um das zu Null zu halten, das am Ende auch nicht zum Klassenerhalt gereicht hätte, da Podelzig durch das 2:1 gegen Blau-Weiß Wriezen auch bei einem Unentschieden an den Fürstenbergern vorbei gezogen wäre. Den Platzherren war eben dieser Druck anzumerken, unbedingt gewinnen zu müssen. Und diesem schien die Mannschaft eindeutig nicht gewachsen zu sein. Dabei hatten die Hausherren bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Jochim noch einige Möglichkeiten, mit einem Treffer auch einigen Ballast abwerfen zu können. Doch die Bruchmühler Abwehr brach nicht auseinander, sondern stand felsenfest. Zur Halbzeitpause war Fürstenberg noch in der Landesklasse drin. Vogelsang machte sein Versprechen wahr und führte in Fredersdorf. Und im Oderbruch-Derby Podelzig gegen Wriezen stand es ebenfalls nach 45 gespielten Minuten noch torlos. In der Kabine erinnerte Trainer Norbert Staar seine Mannen noch einmal an den in Groß Leuthen (4:1-Erfolg nach 1:1 zur Pause) gezeigten Kampfgeist und Siegeswillen. Doch es half nichts. Bruchmühle agierte nach dem Wechsel spielerisch klar besser. Das Team nutzte die zahlreichen Fehlpässe der Fürstenberger, um ihrerseits Carsten Gröger, der für den arbeitsbedingt verhinderten Steffen Deichsler im Tor stand, unter Druck zu setzen.

"Es fehlte unserem Team einfach an Mut und Risikobereitschaft. Keiner wollte etwas falsch machen", sagte FCF-Vorstandsmitglied Uwe Golla. Bruchmühle schoss dagegen zweimal einfach drauf. Und beide Male konnte Guido Treschewski jubelnd die Arme hochreißen (66., 76.). Der Aufsteiger hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen. "Bruchmühle war einen Tick besser. Aber wir haben die Klasse nicht erst heute verloren. Wir sind offenbar noch nicht reif für eine solche Herausforderung", sagte ein sichtlich enttäuschter Norbert Staar nach dem Abpfiff.