SV Falkensee/Finkenkrug - SV Babelsberg 03 II |
0 : 0 ( 0 : 0 ) |
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SV Falkensee/Finkenkrug: Lutz,Dirk - Mai,Markus; Maier,Steven-Matthias; Pflaumbaum,Elias - Fleege,Robert;
Herrmann,Christoph; Neubert,Michael; Ruff,Daniel; Zieme,Sascha (ab 67. Bandit,Andre) - Jakobeit,Sascha
(ab 74. Busse,Torsten); Schiemann,Andreas
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SV Babelsberg 03 II: Rauch,Sebastian - Edeling,Volker; Förster,Thomas; Moritz,Sven; Nadoroglu,Tuncay
- Herber,Eric; Moritz,Patrick; Möller,Thomas - Lozanski,Sebastian (ab 62. Buljubasic,Jakub); Okuyama,Yazuru;
Rudolph,Matthias
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Tore : Fehlanzeige
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| Zuschauer: 230 |
| Schiedsrichter: Jens Cyrklaff (Laubsdorf) |
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Gelbe Karten: Mai,Markus (2.); Schiemann,Andreas (3.) / Edeling,Volker (3.); Förster,Thomas
(3.); Moritz,Sven (3.); Moritz,Patrick (1.)
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Zum drittenmal 0:0 gespielt
SV Babelsberg 03 II gewann beim Meisterchaftsanwärter Falkensee/Finkenkrug einen Punkt
Trainer Uwe Schulz und sein Assistent Thomas Leek waren am Sonnabend nach
dem Punktspiel der Babelsberger Nulldrei-Reserve auf dem Sportplatz
Leistikowstraße in Finkenkrug absolut einer Meinung: "Wir haben heute unter
widrigen Bedingungen ein gutes Spiel gesehen und uns uns einen Punkt redlich
verdient."
Richtig, das Verbandsligateam aus der Landeshauptstadt hat auch beim
Meisterschaftsanwärter SV Falkensee/Finkenkrug nicht verloren. Mit dem
sechsten Unentschieden blieb man sozusagen in der Norm. Es ist eher für die
Statistik wichtig, dass es das dritte 0:0-Spiel der Babelsberger war,
nachdem sie gleiche Resultate schon auf der Sandscholle gegen Hanse
Frankfurt und dann noch einmal in Luckenwalde erzielt hatten. Große
Abstriche am, Spannungsgehalt der Begegnung mussten man deshalb nicht
machen. “Es hätte auch ein 2:2 oder 3:3 werden können³, erinnerte Co-Trainer
Leek an viele gute Tormöglichkeiten für beide Seiten.
Die hatten in der ersten Halbzeit zunächst die Gastgeber. Es lag nicht an
dem vom Regen aufgeweichten Rasen, dass Nulldrei da kaum die eigene Hälfte
verließ. Ein kräftiger Sturm wehte über das Gelände und trieb den Ball in
Richtung des von Sebastian Rauch gut gehüteten Babelsberger Tores. Dem stand
in der siebten Spielminute das Glück, zur Seite, als Sascha Zieme allein vor
ihm auftauchte, den Kasten aber knapp verfehlte. Auch Andreas Schliemann
hatte seine Chance. Doch Falkensees Torjäger (13 Saisontreffer) ließ sich
nach Alleingang (25.) den Ball vom Fuß springen. Ansonsten wurde Schiemann
von den Babelsbergern Manndeckern Volker Edeling und Thomas Förster gut
beschattet.
Blieb Möllers Pfostenschuss (20.) in der ersten Hälfte die einzige
nennenswerte Aktion der Babelsberger, so nutzten diese nach dem
Seitenwechsel nun iherseits den starken Rückenwind. FF-Keeper Dirk Lutz war
nicht schlechter als sein Gegenüber Rauch und verhinderte mit mehreren guten
Paraden einen Rückstand. Am Ende durften Beide mit dem Unentschieden
zufrieden sein.h.j.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bericht aus Falkensee :
AXEL EIFERT
FALKENSEE Es war ein 0:0 der besseren Art, das den Verbandsliga-Kickern vom SV
Falkensee/Finkenkrug allerdings wenig nutzte. Die FF-Elf trennte sich von der erwartet starken
Truppe vom SV Babelsberg 03 II torlos und fiel durch das vierte Unentschieden in dieser
Saison auf den vierten Tabellenplatz zurück. An der Verbandsligaspitze ist es aber weiterhin
sehr eng. Die Finkenkruger liegen nun drei Punkte hinter Spitzenreiter Viktoria Frankfurt, der
aber noch gegen die starken Gegner anzutreten hat. Ein Richtungsweiser für die
Gartenstädter wird sicherlich das Spitzenspiel nächsten Sonnabend in Neustadt sein. Die
Dossestädter liegen derzeit zwei Punkte vor FF auf Rang zwei.
Finkenkrugs Trainer Wladimir Siverin raufte sich nach dem Spiel gegen Babelsberg, das auch
deren Regionalligatrainer Wolfgang Sandhowe beobachtete, die Haare angesichts der
hochkarätigen Chancen, die seine Elf in den Anfangsminuten vergab. Sascha Jakobeits
Heberversuch frei vor SVB-Keeper Rauch (3.) und zweimal Torjäger Andreas Schiemann (6.,
13.) hätten FF eigentlich nach vorn bringen müssen. Andererseits hatten die Gastgeber Glück,
als der Babelsberger Möller in der 20. Minute bei einem Konter nur den Pfosten traf. Da hätte
es auch 0:1 stehen können.
Nach dem Wechsel brachten die spielstarken Gäste, angetreten mit vier Akteuren, die in der
Regionalligamannschaft mittrainieren, die Finkenkruger ein ums andere Mal in Verlegenheit.
Bei den FF-Kickern war angesichts der ausgelassenen Tormöglichkeiten eine zunehmende
Verunsicherung im Spiel nach vorn zu registrieren. Es war schon deutlich zu bemerken, dass
ein Spielgestalter wie Jens Henschel, dessen Pässe auch beim Nebenmann ankommen,
wegen seiner Verletzung fehlte. Im FF-Sturm wurde der oft auf sich allein gestellte Schiemann,
den der Babelsberger Verteidiger Thomas Förster keine Sekunde aus den Augen ließ, nur
selten so angespielt, dass echte Torgefahr aufkam. Es muss an dieser Stelle aber auch
gesagt werden, dass Schiemann im gegnerischen Strafraum oft elfmeterwürdig umgestoßen
wird, in den seltensten Fällen aber einmal ein Pfiff vom Schiedsrichter zu diesen Aktionen
kommt. Trotzdem hätte Schiemann in der 85. Minute für die Entscheidung sorgen können,
aber er traf nach einer tollen FF-Kombination nur den Pfosten, weil ihm der Ball vor dem
letzten Kick ein klein wenig zu weit weggesprungen war. Am Ende gab es ein gerechtes
Remis, mit dem beide Kontrahenten letztlich zufrieden waren. "In der ersten Halbzeit war
Falkensee klar überlegen und hätte eigentlich ein oder zwei Tore machen müssen. Nach dem
Wechsel hat meine Mannschaft ein blitzsauberes Spiel gezeigt, so wie ich mir das vorgestellt
hatte", resümierte Nulldrei-Trainer Uwe Schulz, der das Fußballspielen einst in Brieselang
erlernte.
FF-Coach Siverin wies darauf hin, dass seine Mannschaft weiter ungeschlagen ist. "Wir
haben gegen einen ganz starken Gegner leider zu Beginn unsere Chancen nicht genutzt.
Noch ist für uns alles drin. Vielleicht stehen wir nach dem Unentschieden vor dem ganz
wichtigen Spiel nächsten Sonnabend in Neustadt nicht mehr so sehr unter Druck wie bisher",
meinte der Finkenkruger Trainer.
Dann hofft er auf die Rückkehr des etatmäßigen Liberos Markus Kolbuch. Der wurde am
Sonnabend nach seinem Unterarmbruch noch geschont. "Ich denke, dass er beim wichtigen
Spiel in Neustadt wieder mit dabei ist", meinte Siverin. Auch Torjäger und Kapitän Dirk
Nimscholz hat nach seinem Wandenbeinanbruch im Landespokalsspiel gegen Rathenow
wieder mit leichtem Lauftraining begonnen. "Bei Dirk wird es bestimmt noch vier bis fünf
Wochen, ehe er wieder einsatzfähig ist", so Siverin.
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