Spieltag Verbandsliga 2002/03

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9. Spieltag

Noch kein Ende: Rote Karte für Schiri Mattes

SEBASTIAN MORGNER

ALTLÜDERSDORF - Die Geschichte des Verbandsliga-Spiels zwischen dem SV Altlüdersdorf und Germania Schöneiche (2:2) wird weitergeschrieben.

Nachdem Robert Gancarz, Maciej Bednarek, Marco Krüger (alle gelb-rote Karte), Olaf Lenz und Trainer Ingo Rentzsch (beide rote Karte) vom Schiedsrichter Matz aus Berlin des Feldes verwiesen wurden und auch Ayhan Gezen nachträglich für vier Spiele gesperrt wurde (angeblich Schiedsrichter-Beleidigung), gibt es einen weiteren spektakulären "Feldverweis". Andreas Mattes, Schiedsrichter-Assistent bei diesem Spiel, wurde nach der Begegnung herabgestuft. Eigentlich war er für das Landesliga-Spitzenspiel zwischen Motor Eberswalde II und MSV Rüdersdorf (0:0) angesetzt, worauf er sich "schon sehr gefreut" hatte. Doch der Schiedsrichterausschuss des Fußball-Landesverbandes setzte Mattes nach dem Altlüdersdorf-Spiel auf Grund des Berichtes von Schiri Matz ab. So pfiff der im Kreis als Beobachter amtierende Mattes die Kreisliga-Partie zwischen Germendorf und Falkenthal.

Was war geschehen? Mattes soll dem Unparteiischen nicht die "nötige Unterstützung" gegeben haben, er soll sogar Entscheidungen von Matz mit einem Lächeln in Frage gestellt haben. Doch Mattes ist sich keiner Schuld bewusst. So auch bei der fragwürdigen Elfmeter-Entscheidung, als der Schiedsrichter Andreas Mattes nach seiner Meinung gefragt hat. Der jedoch verdeutlichte, dass "er aus seiner Sicht kein Foul gesehen hat". Doch Matz ließ sich davon nicht beeinflussen und gab den Elfer. "Wenn er mich fragt, dann sag ich ihm meine Meinung. So läuft es doch", meint der Friedrichsthaler.

Dieter Wolff, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses, wollte sich gestern zu diesem Sachverhalt nur vage äußern, da "es ein schwebendes Verfahren" sei. Eines unterstreicht er jedoch: "Das Schiri-Team muss als Einheit auftreten." Und gerade das soll in Altlüdersdorf nicht der Fall gewesen sein. Was nun zu klären ist. Am Sonnabend treffen sich alle Parteien, um auf einen Nenner zu kommen.

Sollte sich dort alles zum Positiven wenden, steht Mattes am Sonnabend beim Verbandsliga-Spiel zwischen Falkensee und Babelsberg II an der Linie.....................................



FF auf Meisterkurs Havelland-Derby in der Fußball-Landesliga Der Fußballkreis Havelland-Mitte bleibt am Sonnabend in der Verbandsliga unter sich. Auf dem Sportplatz an der Leistikowstraße in Finkenkrug stehen sich um 14 Uhr SV Falkensee/Finkenkrug und die zweite Mannschaft des SV Babelsberg 03 gegenüber. “Für mich ist das Treffen mit FF immer ein Higlight³, verweist Nulldrei-Coach Uwe Schulz neben der räumlichen Nachbarschaft auch darauf, dass der Gegner seit der Gründung dieser Liga zu den Spitzenteams zählt. Schulz kennt das Team aus Falkensee aus seiner eigenen aktiven Zeit bei Stahl Brandenburg ebenso wie jetzt, wo er auf der Babelsberger Trainerbank sitzt. Sein Statement: “Der SV Falkensee/Finkenkrug ist für attraktiven Fußball istets gut, und in diesem Jahr trifft das noch mehr zu.³ Der Babelsberger Trainer hat da nicht unrecht. Waren Meisterschaft und Aufstieg für den Dauerbrenner der Brandenburger Verbandsliga bisher noch nie so richtig vordergründig das Ziel gewesen, so kommen dieses Jahr aus Falkensee und Finkenkrug ganz andere Töne. In der Sommerpause ist der Kader ungemein verstärkt worden. Trainer Wladimir Siverin, der schon als Aktiver für den Verein spielte, konnte acht Neuzugänge in sein Team aufnehmen. Die Ex-Babelsberger Robert Fleege und Elias Pflaumbaum sind darunter, andere kommen aus höherklassigen Mannschaften wie den Amateuren von Hertha BSC, Lichtenberg 47 oder den Reinickendorfer Füchsen. Für den Meisterschaftskampf haben sich diese Investitionen bisher bewährt. Hinter dem in diesem Jahr überraschend starken Frankfurter FC Viktoria ist der SV Falkensee/Finkenkrug zweiter. Sein Markenzeichen aber ist der torhungrigste Sturm in dieser Liga. 31 Tore schoss der bisher, und Neuzugang Andreas Schieman teilt sich mit 13 Treffern sogar die Krone mit dem Frankfurter Thomas Bleck. Babelsbergs Abwehr wird sich auf einiges gefasst amchen können am Sonnabend. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt. Ob sie die Gastgeber auch nutzen könne, wird erst das Spiel entscheiden. Auf Babelsberger Seite ist man gar nicht so ängstlich. Das Reserveteam sah gegen Spitzenmannschaften meistens gar nicht schlecht aus, und das gibt zu der Hoffnung Anlass, am Sonnabend von der Leistikowstraße wenigstens einen Punkt zu entführen. Uwe Schulz wird zwar keine großartige Unterstützung von der “Ersten³ erhalten, kann sich abe inzwischen auf seine jungen Leute verlassen.H.J.

Samstag, 26.10.2002  14:00
065 SC Oberhavel Velten - BSV Guben-Nord 3 : 2 ( 0 : 1 ) Details
066 FSV Glückauf Brieske/S. - Ludwigsfelder FC 0 : 3 ( 0 : 2 ) Details
067 MSV Hanse Frankfurt - SV Germania Schöneiche 2 : 5 ( 1 : 2 ) Details
068 FC Stahl Brandenburg - Frankfurter FC Viktoria 0 : 1 ( 0 : 0 ) Details
069 SV Falkensee/Finkenkrug - SV Babelsberg 03 II 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details
070 FSV Union Fürstenwalde - SV Schwarz-Rot Neustadt 0 : 1 ( 0 : 0 ) Details
071 FSV 63 Luckenwalde - FC 98 Hennigsdorf 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
072 SV Altlüdersdorf - SV Kloster Lehnin 5 : 0 ( 3 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) Frankfurter FC Viktoria 9711 2027:722  16:3  10  11:4  12
2. (3.) SV Schwarz-Rot Neustadt9630 813:521  5:1  10  8:4  11
3. (4.) SV Altlüdersdorf9621 1926:720  17:3  13  9:4  7
4. (2.) SV Falkensee/Finkenkrug9540 2431:719  16:1  11  15:6  8
5. (5.) SC Oberhavel Velten9522 -114:1517  9:9  10  5:6  7
6. (6.) Ludwigsfelder FC9513 1019:916  12:4  10  7:5  6
7. (8.) SV Babelsberg 03 II9261 516:1112  10:4  8  6:7  4
8. (7.) BSV Guben-Nord9405 -221:2312  12:4  9  9:19  3
9. (10.) SV Germania Schöneiche9324 221:1911  9:7  6  12:12  5
10. (14.) FSV 63 Luckenwalde9315 -1212:2410  11:9  10  1:15  0
11. (9.) FC 98 Hennigsdorf9225 -316:198  12:6  7  4:13  1
12. (11.) MSV Hanse Frankfurt9225 -1513:288  10:16  4  3:12  4
13. (12.) FC Stahl Brandenburg9216 -513:187  6:9  3  7:9  4
14. (13.) FSV Union Fürstenwalde9216 -912:217  5:10  4  7:11  3
15. (15.) FSV Glückauf Brieske/S.9135 -208:286  5:9  5  3:19  1
16. (16.) SV Kloster Lehnin9117 -218:294  8:12  4  0:17  0

Nächste Spiele

Donnerstag, 31.10.2002  14:00
047 BSV Guben-Nord - SV Kloster Lehnin 5 : 0 ( 2 : 0 )   
Samstag, 2.11.2002  14:00
078 Ludwigsfelder FC - SC Oberhavel Velten 1 : 0 ( 0 : 0 )   
079 BSV Guben-Nord - FSV 63 Luckenwalde 2 : 1 ( 1 : 1 )   
080 SV Schwarz-Rot Neustadt - SV Falkensee/Finkenkrug 2 : 1 ( 1 : 0 )   
077 SV Germania Schöneiche - FSV Glückauf Brieske/S. 2 : 0 ( 1 : 0 )   
074 SV Babelsberg 03 II - FC Stahl Brandenburg 6 : 3 ( 2 : 2 )   
073 FC 98 Hennigsdorf - FSV Union Fürstenwalde 0 : 2 ( 0 : 0 )   
076 SV Kloster Lehnin - MSV Hanse Frankfurt 4 : 6 ( 2 : 3 )   
Sonntag, 3.11.2002  14:00
075 Frankfurter FC Viktoria - SV Altlüdersdorf 2 : 0 ( 1 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

SC Oberhavel Velten - BSV Guben-Nord

3 : 2  ( 0 : 1 ) 

SC Oberhavel Velten: Wendorff,Thomas - Jüttner,Dirk; Korsch,Stephan; Töffling,Lars - Jahnke,Nico; Lißner,Stephan; Orlamünder,Nico (ab 85. Bumann,Matthias); Weichmann,Detlef (ab 59. Falkenberg,Michael); Winter,Daniel - Berndt,Sebastian; Goschin,Mayk
BSV Guben-Nord: Herz,Victor - Langhammer,Alf; Schwöbel,Thomas (ab 63. Glahmann,Kai) (ab 90. Richter,Rico); Weber,Jörg - Dettmann,Sascha; Friedack,Maik; Löbl,Pierre; Noack,Mike - Neumann,René (ab 82. Zepernick,Tino); Peters,Björn; Schade,Silvio
Tore: 0:1 Neumann,René (37.); 1:1 Goschin,Mayk (49.); 1:2 Schwöbel,Thomas (55.); 2:2 Falkenberg,Michael (76.); 3:2 Falkenberg,Michael (83.)
Zuschauer: 55
Schiedsrichter: Wendorf (Berlin)
Gelbe Karten: Jahnke,Nico (3.); Falkenberg,Michael (3.) / Friedack,Maik (1.); Neumann,René (1.)
Gelb-Rote Karten: Goschin,Mayk (81. Minute) / Dettmann,Sascha (70. Minute)
Viele Fans haben am Samstag die Möglichkeit genutzt, ihre Mannschaft mit dem Bus nach Velten zu begleiten. Wenn es dann doch nicht zum absoluten Erfolgserlebnis reichte, trübte dies keineswegs die gute Stimmung bei der Rückfahrt, denn beim Tabellenfünften knapp zu verlieren, ist bei weitem keine Schande. Doch ein kleinwenig Enttäuschung war dennoch zu spüren, denn der Sieg war greifbar nahe und die Fans hatten damit eigentlich schon spekuliert. Fußball. Das begann auch sehr verheißungsvoll. Die Gastgeber hatten sich bei der Platzwahl für den starken Rückenwind entschieden und wollten gleich zu Beginn alles klar machen. Doch die besseren Angriffe starteten die Gäste trotz starkem Gegenwind. In der fünften Spielminute passte Silvio Schade zu Sascha Dettmann, doch der kam am herauslaufenden Torwart nicht vorbei. Schon zwei Minuten später war es Rene Neumann, der den gleichen Spieler völlig frei spielte, doch Sascha Dettmann scheiterte erneut am Torwart. Gegen Brieske vor einer Woche konnten diese beiden ersten Chancen verwertet werden und es wurde damit der Grundstein für den späteren Sieg gelegt. In der achten Spielminute wurde es zum ersten Mal im eigenen Strafraum gefährlich, doch Victor Hertz im Tor der Gäste konnte auch den Nachschuss klären. In der 13. Spielminute war es erneut Rene Neumann, der den quirligen Sascha Dettmann in Szene setzte, doch der hatte an diesem Tag beim Abschluss einfach kein Glück. In der 25. Minute senkte sich ein Eckstoß der Gastgeber gefährlich in die lange Ecke, doch Victor war auf der Hut. Zwei Minuten später musste er bei einem Freistoß sein ganzes Können aufbieten und rettete das 0:0. Der BSV ging in Führung In der 33. Spielminute senkte sich eine fast von der Grundlinie getätigte Flanke von Silvio Schade in die lange Ecke und knallte vom Innenpfosten ins Tor. Die Freude war groß, doch der Linienrichter hatte die Fahne oben und keiner weiß so recht warum. In der 36. Spielminute trieb es dann zum ersten Mal Jörg Weber nach vorn und gleich mit Erfolg. Erst im Strafraum wurde er unsanft vom Ball getrennt und der Schiri zeigte auf den Punkt. Rene Neumann verwandelte sicher zum 1:0. Danach versuchten die Gäste mit brachialer Gewalt noch vor der Pause zum Ausgleich zu kommen, doch sie kamen mit dem starken Rückenwind einfach nicht zurecht. In der Halbzeitpause warnte Trainer Weber seine Mannschaft vor der zu erwartenden Druckperiode der Gastgeber mit Gegenwind. Und in der Tat kamen die Veltener mit dem Gegenwind besser zu recht. Bereits in der 49. Spielminute wurde ihnen ein Geschenk des Schiris beschert. Ein körperlicher Einsatz von Maik Friedack an der Strafraumgrenze wurde mit einem Elfer bestraft und es stand 1:1. Die Nordgubener ließen sich von diesem Gegentreffer nicht beeindrucken und erzwangen immer wieder Feldüberlegenheit. In der 55. Spielminute erzielte Thomas Schwöbel nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus die erneute Führung für die Nordgubener. Das Spiel schien zu laufen. Doch mit zunehmender Spieldauer schwanden bei den Breesener Akteuren etwas die Kräfte. Der schwere Boden zollte seinen Tribut. In der 63. Spielminute kam dann Kai Glahmann für Thomas Schwöbel. Die Gastgeber erhöhten das Tempo, doch die Abwehr der Gubener hielt noch Stand. In der 70. Spielminute erhielt Sascha Dettmann die gelb/rote Karte. Das war für die Veltener das Signal zum Endspurt. Am Ende unkonzentriert Immer häufiger kamen sie gefährlich vor das Gubener Tor. Als in der 76. Spielminute Alf Langhammer seinen Gegenspieler ungehindert flanken ließ, schlenzte diese Flanke ein Gegenspieler am langen Pfosten zum Ausgleich ins Tor. In der 78. Spielminute hätte ein Zusammenspiel zwischen Rene Neumann und Maik Noack fast die erneute Führung gebracht. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gab es dann auch die gelb/rote Karte für die Nr. 8 der Veltener. Die nun wieder hergestellte zahlenmäßige Spielerausgeglichenheit hätte eigentlich zur Rettung des Unentschiedens ausreichen müssen. Doch es kam anders. Ein grober Abwehrfehler von Kai Glahmann, eine erneute Flanke von links war vorausgegangen, führte in der 82. Spielminute zur 3:2-Führung der Gäste. Das Fazit dieses Spiels: ein Spiel ist erst nach 90 Minuten vorbei. Ein möglicher Sieg, jedoch wenigstens ein Remis wurden nicht konsequent genug bis zum Schlusspfiff verteidigt.Die Kreisklassenelf kam beim Spitzenreiter Dynamo Eisenhüttenstadt mit 6:1 empfindlich unter die Räder.Die A-Junioren konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und verloren gegen Hanse Frankfurt (Oder) mit 3:1.Auch die B-Junioren verloren beim Spitzenreiter Wacker 09 Cottbus mit 3:0. Lediglich den C-Junioren gelang zu Hause gegen den Markendorfer SV ein überzeugender 8:0-Erfolg. Die Tore erzielten Sebastian Albinus und Michael Jurack je drei sowie Stephan Fult und Marcus Philipp je ein Tor.

FSV Glückauf Brieske/S. - Ludwigsfelder FC

0 : 3  ( 0 : 2 ) 

FSV Glückauf Brieske/S.: Malessa,Thorsten - Georgi,Mike; Löwa,Ralf; Schmaler,Kevin; Zarach,Thomas - Lehmann,Marko (ab 78. Dressel,Steffen); Löwe,Jens; Semsch,Matthias (ab 38. Kaden,Cornel) - Burkhardt,Ronny; John,Michael; Niemtz,Carsten (ab 65. Hausdorf,Enrico)
Ludwigsfelder FC: Hansche,Mario - Entrich,Gordon; Schmelzer,Sven; Seidel,Dennis - Ajdari,Spetim; Alber,Sergej; Finke,Lars (ab 70. Toth,Andreas); Gartmann,Jürgen; Grunert,Steffen - Cami,Rezart (ab 46. Wischniewski,Wilfried); Eidtner,Maik (ab 88. Jürschick)
Tore: 0:1 Schmelzer,Sven (34.); 0:2 Finke,Lars (37.); 0:3 Eidtner,Maik (53.)
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Oliver Mattig (Frankfurt)
Gelbe Karten: - / -
Jürgen Gartmann hinter den Sturmspitzen Maik Eidtner und Rezart Cami, dahinter das kompakte spielerisch starke Mittelfeld mit Sergej Alber, Spetim Ajdari, Lars Finke und Steffen Grunert. So lautete das Erfolgsrezept des LFC-Trainers Volker Löbenberg, der bei der engeren Deckung auch auf Erfolgreiches setzte.

In der ersten Viertelstunde sah es aber trotzdem böse aus für die Mannschaft aus Ludwigsfelde. Die jungen Akteure der Gastgeber hatten deutlich mehr vom Spiel und ließen den LFC nur sehr schwer in die Partie kommen. In dieser Phase hätten sie gut und gerne mit 2:0 führen können. In der 8. Minute tauchte Löwe mit dem Ball am Fuß mutterseelenallein vor dem LFC-Gehäuse auf, aber Torwart Mario Hansche parierte großartig. Vier Minuten später wäre aber auch er machtlos gewesen. Niemtz hatte ihn schon ausgespielt, aber zum Glück für die Ludwigsfelder schob er den Ball am völlig verwaisten Kasten vorbei. Dann setzten sich die spielerisch reiferen Akteure aus Ludwigsfelde etwas besser in Szene und kamen wenigstens zu einer ausgeglichenen Partie im Mittelfeld.

In der 34. Minute verließ Sven Schmelzer seine Liberoposition, um einen Freistoß am Strafraum des Gegners zu treten. Spetim Ajdari , wie immer bei solchen Ausflügen des LFC-Libero, sicherte dessen Platz hinten ab. Schmelzer blieb mit seinem scharfen Flachschuss in der vielbeinigen Abwehr der Hausherren hängen, bekam aber das Leder gleich wieder vor die Füße und ließ mit dem Nachschuss, einem Knaller in den Dreinagel, er dem Glückauf-Keeper keine Abwehrchance.

Stürmische Angriffe der Ludwigsfelder folgten nach diesem 0:1. Und schon drei Minuten später konnte Lars Finke, dem vom Fan-Club "Harter Kern" eine durchaus sehenswerte Partei bescheinigt wurde, mit seinem Treffer zum 0:2 eine gewisse Vorentscheidung fällen. Gartmann, der Mann hinter den Sturmspitzen, hatte ein Anspiel mit einem Absatz - Kick an Finke weiter geleitet und dieser brachte mit seinem platzierten Flachschuss ins lange Eck den Ball im Tor des Gegners unter.

Nach diesem 0:2 übernahm der LFC nun endgültig die Vorherrschaft auf dem Platz und zog somit der jungen Mannschaft von Brieske auch endgültig den Zahn. Torchancen durch Grunert, Alber und Cami folgten. Auch Eidtner hätte mit dem Nutzen seiner Torgelegenheiten den Sack vollends zubinden können. Noch vor der Pause musste der verletzte Cami durch Wilfried Wischniewski ersetzt werden.

In der 2. Halbzeit wollte der Gast dann aus einer sicheren Deckung heraus ein möglichst schnelles Tor erzielen und in jedem Fall das Geburtstagsgeschenk für den nunmehr 33- jährigen Cami - drei Punkte - sichern. Dies gelang auch in der 53. Minute. Alber schickte Wischniewski mit einem langen Pass über außen auf die Reise. Dessen Querablage kam haargenau bei Eidtner an, so dass dieser den Ball nur noch zum 0:3 einschieben musste. Nun erwies sich Ludwigsfelde als die bessere und reifere Mannschaft auf dem Platz. Im Grunde konnte nichts mehr anbrennen.

Zwar hatte die Heimmannschaft noch bei Eckbällen und auch mit Konterangriffen durchaus noch Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, aber Schmelzer hatte, wie so oft, einen undurchdringlichen Abwehrblock organisiert und die wenigen kritischen Momente fanden dann immer ein Ende beim Torsteher Hansche. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bericht aus Brieske (LR ) :

Nach den 90 Minuten vom Samstag machte sich in der Elsterkampfbahn Enttäuschung breit. "Die Mannschaft kann soviel, warum hat sie das bloß nicht gezeigt " , fragte sich FSV-Trainer Wolfgang Hoffmann. Und Vizepräsident Lutz Ospalek ergänzte, dass dieses Spiel nicht verloren gehen musste, wusste aber auch gleich die entscheidende Ursache zu benennen: "Die mangelhafte Chancenverwertung. " In der Tat sündigten die Knappen in dieser Partie wieder vor dem gegnerischen Tor. Zwar versuchten die Ludwigsfelder von Beginn an, das Geschehen an sich zu reißen, doch die erste Gelegenheit bot sich dem Briesker Carsten Niemtz in der 10. Minute nach guter Vorarbeit von Michael John. In der Folgezeit verbuchten die Gäste weiterhin die größeren Spielanteile und hatten auch zwei Möglichkeiten in der 15. und 25. Minute. Da machte sich nach einer halben Stunde Ronny Burkhardt auf den Weg, passte zu Carsten Niemtz, der allerdings am Tor vorbeischoss. Das rächte sich vier Minuten später, als Sven Schmelzer einen Freistoß zum 0:1 in die Maschen setzte. Die Platzherren hatten sich davon noch nicht richtig erholt, schon mussten sie in der 37. Minute das 0:2 durch Lars Finke in Kauf nehmen. Kurz vor der Pause startete Michael John ein Solo, doch erfolglos. Wer unter den Briesker Anhängern in der zweiten Halbzeit auf eine Wende hoffte, wurde schnell auf den Boden der Tatsachen geholt, denn in der 53. Minute gelang Maik Eidtner mit dem 0:3 bereits die Vorentscheidung. Was den Glückauf-Fußballern auch danach nicht abgesprochen werden konnte, war ihr Aufbäumen. Ob sich jedoch Carsten Niemtz, Ronny Burkhardt oder Enrico Hausdorf in der letzten halben Stunde versuchten, sie vermochten den Ball nicht im Netz des abgeklärt aufspielenden Gegners unterzubringen. So wunderte es nicht, dass die FSV-Mannschaft nach dem Abpfiff wieder einmal mit leeren Händen dastand.

MSV Hanse Frankfurt - SV Germania Schöneiche

2 : 5  ( 1 : 2 ) 

MSV Hanse Frankfurt: Wiegand,Matthias - Hilprecht,Frank; Jaek,Knut; Schröder,Mirko (ab 60. Bohn,Thomas); Stolarczyk,Guido - Ducklauß,Torsten; Kelch,Andreas; Wodtke,Markus - Gast,Thomas (ab 60. Giebel,Ronny); Götz,Markus; Lopata,Maciej
SV Germania Schöneiche: Dahms,Jörn - Buschick,Marco; Dabrowski,Dawid (ab 81. Laube,Holger); Huppert,Ronny - Becker,Mark; Schmidt,Marko - Cehic,Admir (ab 75. Hoff,Rainer); Fabi,Olivier; Kanow,Rene; Neumann,Rene; Wegener,Patrick
Tore: 0:1 Cehic,Admir (4.); 0:2 Cehic,Admir (13.); 1:2 Götz,Markus (36.); 1:3 Wegener,Patrick (49.); 2:3 Ducklauß,Torsten (58.); 2:4 Kanow,Rene (63.); 2:5 Fabi,Olivier (74.)
Zuschauer: 85
Schiedsrichter: Andreas Lindner (Kolkwitz)
Gelbe Karten: - / -
Die Schöneicher landeten ihren ersten Auswärtssieg und damit gelang ihnen endlich auch der langersehnte Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.Die Hanseaten mobilisierten ihre Kräfte vor allem nach ihren Anschlußtoren zum 1:2 und besonders zum 2:3.Als ihr 3:3 Ausgleich in der luft lag,versetzten ihnen Schöneicher Konter aber den endgültigen K.o.Beim verdienten Germania-Sieg tat sich erstmals Wegener als Torschütze hervor.

FC Stahl Brandenburg - Frankfurter FC Viktoria

0 : 1  ( 0 : 0 ) 

FC Stahl Brandenburg: Krüger,Stephan - Casper,Christoph; Conrad,Steffen; Daszenies,Kevin; Janke,Thomas; Joppien,Andreas - Conrad,Karsten; Gotsch,Marcel (ab 85. Gühne,Oliver); Kräuter,Steffen (ab 75. Wilhelm,Nico) - Jagatic,Miroslav; Posorski,Lars
Frankfurter FC Viktoria : Benker,Andre - Biemüller,Andre; Geister,Sacha; Reich,Stefan; Richter,Ronald (ab 58. Zimmer,Maik); Trebbin,Manuel - Garling,Fred; Theis,Sven; Werner,Christian - Kaiser,Daniel (ab 89. König,Mathias); Radtke,Andre (ab 61. Bleck,Thomas)
Tor: 0:1 Theis,Sven (88.)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Lutz Gericke (Potsdam)
Gelbe Karten: - / -
UWE ZÜHLSDORF :

Obwohl im Programmheft als das einst große Oberliga-Duell angekündigt, wurde die Partie zwischen dem Tabellenzwölften aus Brandenburg und dem Spitzenreiter vom FFC Viktoria ein eher sehr durchschnittliches Verbandsligaspiel. Mit einem Last-Minute-Treffer durch Oldie Sven Theis haben die Frankfurter recht glücklich nun schon zum dritten Mal die Tabellenspitze verteidigt.

Trotz einiger Umstellungen (Pochanke, Schnürer, Ammer fehlten) im Team ist es nicht zu erklären, wie schlafmützig der FFC aus den Startlöchern kam. Kaum gelungene Aktionen zu Beginn, zudem wirkte die Hintermannschaft alles andere als sicher. Trotzdem konnten die Gastgeber um die agilen Sturmspitzen Posorski und Jagatic keinen Nutzen daraus ziehen. Beide hätten Mitte der ersten Halbzeit schon die Führung herausschießen können. Doch unbeschadet kamen die Frankfurter durch diese „schwächste halbe Stunde der Saison“ (0-Ton Trainer Mathias König). So wäre es wohl eher eine „verkehrte Welt“ gewesen, hätten die Frankfurter durch Andre Biemüller (42.) und Sascha Geister (45.) noch die Führung erzielt.

Mit Hoffnung auf Besserung erwarteten nicht nur die mitgereisten Fans eine Steigerung des Tabellenführers. Engagierter und konsequenter im Zweikampfverhalten präsentierte sich der FFC, aber ohne zwingend gefährlich zu werden. Viele gut gemeinte Aktionen fielen den Sturmböen zum Opfer. Wenigstens war es ein offener Schlagabtausch. Die etwa 100 Zuschauer sahen ein „StahlFeuer“ ihres Teams lodern, um sich aus der Abstiegsregion zu befreien. Der FFC setzte Kampf entgegen, da es einfach nicht der Tag der Viktorianer war. Chancen ergaben sich deshalb hüben wie drüben. So stand Fortuna mehrmals auf Frankfurter Seite. Jagatic (47.) und sein Kollege Posorski (56.) trafen nur das Aluminium. Oder Saisondebütant Andre Benker zeigte sich auf der Hut. Auf der Gegenseite schoss Daniel Kaiser aus fünf Metern im Nachsetzen an die Latte (80.). Brandenburg versiebte auch im zweiten Durchgang reihenweise Großchancen, was sich in der Endkonsequenz rächte. Der aufgerückte Manuel Trebbin setzte sich über die rechte Seite durch, passte zurück auf Sven Theis, der den goldenen Treffer des Tages erzielte — 0:1(87.). So einfach kann Fußball sein! Kuriosum am Rande: Aus taktischer Notwendigkeit wechselte sich Mathias König selbst noch ein Somit hat auch der FFC-Coach ein weiteres Pflichtspiel auf seinem Konto.

„Das war sicherlich unsere schwächste Partie in dieser Saison. Es ging nicht viel heute, aber am Ende haben wir glücklich gewonnen. Da gibt es einiges zu analysieren diese Woche, bewerte König die Leistung seines Teams. Trotzdem: Die Viktorianer bleiben Erster, haben eine ganz schwere Woche vor sich. Am Donnerstag um 14 Uhr trifft man im Pokal-Achtelfinale auf die Amateure von Energie Cottbus, und am Sonntag (14 Uhr) kommt es zum Duell Erster gegen Dritter, nämlich die Frankfurter erwarten mit Altlüdersdorf einen weiteren heißen Aufstiegskandidaten.

SV Falkensee/Finkenkrug - SV Babelsberg 03 II

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

SV Falkensee/Finkenkrug: Lutz,Dirk - Mai,Markus; Maier,Steven-Matthias; Pflaumbaum,Elias - Fleege,Robert; Herrmann,Christoph; Neubert,Michael; Ruff,Daniel; Zieme,Sascha (ab 67. Bandit,Andre) - Jakobeit,Sascha (ab 74. Busse,Torsten); Schiemann,Andreas
SV Babelsberg 03 II: Rauch,Sebastian - Edeling,Volker; Förster,Thomas; Moritz,Sven; Nadoroglu,Tuncay - Herber,Eric; Moritz,Patrick; Möller,Thomas - Lozanski,Sebastian (ab 62. Buljubasic,Jakub); Okuyama,Yazuru; Rudolph,Matthias
Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 230
Schiedsrichter: Jens Cyrklaff (Laubsdorf)
Gelbe Karten: Mai,Markus (2.); Schiemann,Andreas (3.) / Edeling,Volker (3.); Förster,Thomas (3.); Moritz,Sven (3.); Moritz,Patrick (1.)
Zum drittenmal 0:0 gespielt

SV Babelsberg 03 II gewann beim Meisterchaftsanwärter Falkensee/Finkenkrug einen Punkt


Trainer Uwe Schulz und sein Assistent Thomas Leek waren am Sonnabend nach dem Punktspiel der Babelsberger Nulldrei-Reserve auf dem Sportplatz Leistikowstraße in Finkenkrug absolut einer Meinung: "Wir haben heute unter widrigen Bedingungen ein gutes Spiel gesehen und uns uns einen Punkt redlich verdient." Richtig, das Verbandsligateam aus der Landeshauptstadt hat auch beim Meisterschaftsanwärter SV Falkensee/Finkenkrug nicht verloren. Mit dem sechsten Unentschieden blieb man sozusagen in der Norm. Es ist eher für die Statistik wichtig, dass es das dritte 0:0-Spiel der Babelsberger war, nachdem sie gleiche Resultate schon auf der Sandscholle gegen Hanse Frankfurt und dann noch einmal in Luckenwalde erzielt hatten. Große Abstriche am, Spannungsgehalt der Begegnung mussten man deshalb nicht machen. “Es hätte auch ein 2:2 oder 3:3 werden können³, erinnerte Co-Trainer Leek an viele gute Tormöglichkeiten für beide Seiten. Die hatten in der ersten Halbzeit zunächst die Gastgeber. Es lag nicht an dem vom Regen aufgeweichten Rasen, dass Nulldrei da kaum die eigene Hälfte verließ. Ein kräftiger Sturm wehte über das Gelände und trieb den Ball in Richtung des von Sebastian Rauch gut gehüteten Babelsberger Tores. Dem stand in der siebten Spielminute das Glück, zur Seite, als Sascha Zieme allein vor ihm auftauchte, den Kasten aber knapp verfehlte. Auch Andreas Schliemann hatte seine Chance. Doch Falkensees Torjäger (13 Saisontreffer) ließ sich nach Alleingang (25.) den Ball vom Fuß springen. Ansonsten wurde Schiemann von den Babelsbergern Manndeckern Volker Edeling und Thomas Förster gut beschattet. Blieb Möllers Pfostenschuss (20.) in der ersten Hälfte die einzige nennenswerte Aktion der Babelsberger, so nutzten diese nach dem Seitenwechsel nun iherseits den starken Rückenwind. FF-Keeper Dirk Lutz war nicht schlechter als sein Gegenüber Rauch und verhinderte mit mehreren guten Paraden einen Rückstand. Am Ende durften Beide mit dem Unentschieden zufrieden sein.h.j.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Bericht aus Falkensee :

AXEL EIFERT


FALKENSEE Es war ein 0:0 der besseren Art, das den Verbandsliga-Kickern vom SV Falkensee/Finkenkrug allerdings wenig nutzte. Die FF-Elf trennte sich von der erwartet starken Truppe vom SV Babelsberg 03 II torlos und fiel durch das vierte Unentschieden in dieser Saison auf den vierten Tabellenplatz zurück. An der Verbandsligaspitze ist es aber weiterhin sehr eng. Die Finkenkruger liegen nun drei Punkte hinter Spitzenreiter Viktoria Frankfurt, der aber noch gegen die starken Gegner anzutreten hat. Ein Richtungsweiser für die Gartenstädter wird sicherlich das Spitzenspiel nächsten Sonnabend in Neustadt sein. Die Dossestädter liegen derzeit zwei Punkte vor FF auf Rang zwei.

Finkenkrugs Trainer Wladimir Siverin raufte sich nach dem Spiel gegen Babelsberg, das auch deren Regionalligatrainer Wolfgang Sandhowe beobachtete, die Haare angesichts der hochkarätigen Chancen, die seine Elf in den Anfangsminuten vergab. Sascha Jakobeits Heberversuch frei vor SVB-Keeper Rauch (3.) und zweimal Torjäger Andreas Schiemann (6., 13.) hätten FF eigentlich nach vorn bringen müssen. Andererseits hatten die Gastgeber Glück, als der Babelsberger Möller in der 20. Minute bei einem Konter nur den Pfosten traf. Da hätte es auch 0:1 stehen können.

Nach dem Wechsel brachten die spielstarken Gäste, angetreten mit vier Akteuren, die in der Regionalligamannschaft mittrainieren, die Finkenkruger ein ums andere Mal in Verlegenheit. Bei den FF-Kickern war angesichts der ausgelassenen Tormöglichkeiten eine zunehmende Verunsicherung im Spiel nach vorn zu registrieren. Es war schon deutlich zu bemerken, dass ein Spielgestalter wie Jens Henschel, dessen Pässe auch beim Nebenmann ankommen, wegen seiner Verletzung fehlte. Im FF-Sturm wurde der oft auf sich allein gestellte Schiemann, den der Babelsberger Verteidiger Thomas Förster keine Sekunde aus den Augen ließ, nur selten so angespielt, dass echte Torgefahr aufkam. Es muss an dieser Stelle aber auch gesagt werden, dass Schiemann im gegnerischen Strafraum oft elfmeterwürdig umgestoßen wird, in den seltensten Fällen aber einmal ein Pfiff vom Schiedsrichter zu diesen Aktionen kommt. Trotzdem hätte Schiemann in der 85. Minute für die Entscheidung sorgen können, aber er traf nach einer tollen FF-Kombination nur den Pfosten, weil ihm der Ball vor dem letzten Kick ein klein wenig zu weit weggesprungen war. Am Ende gab es ein gerechtes Remis, mit dem beide Kontrahenten letztlich zufrieden waren. "In der ersten Halbzeit war Falkensee klar überlegen und hätte eigentlich ein oder zwei Tore machen müssen. Nach dem Wechsel hat meine Mannschaft ein blitzsauberes Spiel gezeigt, so wie ich mir das vorgestellt hatte", resümierte Nulldrei-Trainer Uwe Schulz, der das Fußballspielen einst in Brieselang erlernte.

FF-Coach Siverin wies darauf hin, dass seine Mannschaft weiter ungeschlagen ist. "Wir haben gegen einen ganz starken Gegner leider zu Beginn unsere Chancen nicht genutzt. Noch ist für uns alles drin. Vielleicht stehen wir nach dem Unentschieden vor dem ganz wichtigen Spiel nächsten Sonnabend in Neustadt nicht mehr so sehr unter Druck wie bisher", meinte der Finkenkruger Trainer.

Dann hofft er auf die Rückkehr des etatmäßigen Liberos Markus Kolbuch. Der wurde am Sonnabend nach seinem Unterarmbruch noch geschont. "Ich denke, dass er beim wichtigen Spiel in Neustadt wieder mit dabei ist", meinte Siverin. Auch Torjäger und Kapitän Dirk Nimscholz hat nach seinem Wandenbeinanbruch im Landespokalsspiel gegen Rathenow wieder mit leichtem Lauftraining begonnen. "Bei Dirk wird es bestimmt noch vier bis fünf Wochen, ehe er wieder einsatzfähig ist", so Siverin.


FSV Union Fürstenwalde - SV Schwarz-Rot Neustadt

0 : 1  ( 0 : 0 ) 

FSV Union Fürstenwalde: Baczinski,Ingo - Marcin,Gregor; Nietzsche,Andre; Stettnisch,Mike - Greulich,Jan; Hartung,Holger; Klein,Mathias; Wichary,Daniel (ab 65. Wojciechowski,Sebastian) - Alm,Marko; Mlynarczyk,Christian (ab 82. Brychzy,Tony); Straubhaar,Tino
SV Schwarz-Rot Neustadt: Reißner,Jan - Ehlert,Sven (ab 85. Schaeffer,Ralf); Elgert,Andreas; Riechmann,Yves; Schönfeld,Dirk; Will,Norman - Heidrich,Jens; Holtkamp,Marco - Hinzer,Enrico; Kramer,Nico; Krapat,Ronny (ab 75. Schwager,Thomas)
Tor: 0:1 Hinzer,Enrico (50.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Uwe Schultz (Groß Kölzig)
Gelbe Karten: Greulich,Jan (2.); Alm,Marko (2.) / Holtkamp,Marco (2.)
Das Paradestück der Neustädter Verbandsligaelf, die Abwehr, war auch in Fürstenwalde Garant des Sieges. Zum dritten Mal in Folge spielte ließ sie kein Gegentor zu und durch ein Tor von Enrico Hinzer siegten die Schwarz-Roten mit 1:0. Damit kletterten sie auf Rang zwei in der Tabelle.

"Mein Team hielt sich wieder gut an die Marschroute" sagt Trainer Wolfgang Rahn. Aus einer sicheren Abwehr sollte seine Elf mit schnellem Umkehrspiel zum Erfolg kommen. "Die Abwehr stand bombenfest, nur das Umschalten auf den Angriff muss noch besser werden", sagt ein zufriedener Coach. Bei böigem Wind und rutschigen Rasen ließen die Neustädter über 90 Minuten gerade eine klare Chance für Fürstenwalde zu. Die gab es in der 85. Minute, als Marco Holtkamp auf der Linie retten musste. "Nach 30 Minuten hatten wir die Partie im Griff und wurden auch in der Offensive stärker" so Rahn. Immer gut für ein Tor per Freistoß ist Ronny Krapat, diesmal scheiterte er zweimal knapp (35., 41.). Auch ein Schuss von Jens Heidrich (37.) sauste nur knapp neben das Tor.

Kurz nach der Pause nutzten Krapat und Hinzer einen Freistoß zu einer schnellen Kombination und Hinzer (51.) traf zum 1:0 für den Gast. "Das Tor fiel folgerichtig und Enrico gönn ich es besonders", erklärt Rahn. Hinzer spiele gut, hätte aber derzeit Pech im Abschluss. So sei das Tor "auch gut für das Selbstvertrauen". Neustadt hatte Chancen zum 2:0, doch der gut spielende Kramer und auch Hinzer (tolle Torwartparade) scheiterten. Erst die letzten zehn Minuten drängte Fürstenwalde stärker auf den Ausgleich. Doch am Paradestück der Gäste war kein Vorbeikommen. rom

FSV 63 Luckenwalde - FC 98 Hennigsdorf

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

FSV 63 Luckenwalde: Werner,Matthias - Ebersbach,Torsten; Lederer,Dennis; Meerstein,Erik - Drehmel,Norman; Große,Enrico; Hanke,Kevin (ab 82. Schröder,Lars) - Klinkmüller,Ingo; Lorenz,Martin; Michalske,Sebastian (ab 86. Berg,Matthias); Schröder,Mathias
FC 98 Hennigsdorf: Peschel,Sebastian - Bertram,Stefan; Busch,Ingmar; Daniel,Sven; Pomplun,Michael; Senger,Matthias - Felgner,Kay; Heilmann,Daniel; Heitepriem,Ramon; Wuttke,Sven - König,Falko (ab 55. Hellmuth,Kevin)
Tore: 1:0 Große,Enrico (22.); 2:0 Michalske,Sebastian (34.); 3:0 Berg,Matthias (87.)
Zuschauer: 280
Schiedsrichter: Daniel Bartscheck (Potsdam)
Gelbe Karten: Meerstein,Erik (1.); Drehmel,Norman (1.); Schröder,Mathias (1.) / Busch,Ingmar (1.); Felgner,Kay (2.)
Rote Karte: - / Daniel,Sven (59. Minute)
Der Wind blies zwar am Sonnabend recht kräftig im Seelenbinder-Stadion, doch die Luckenwalder Verbandsliga-Fußballer kamen mit den Bedingungen letztlich besser zurecht als ihre Gäste. Mit dem 3:0 über den FC 98 Hennigsdorf erkämpften sie sich nach den Worten von FSV-Geschäftsführer Ramon Wittich den höchsten Heimsieg in der Verbandsliga. "Ein verdienter Erfolg", lobte FSV-Trainer Bodo Sommer seine Schützlinge.

Etwa 280 Zuschauer wollten miterleben, wie die Gastgeber die 0:2-Niederlage in Neustadt verdaut haben und ob der Aufwärtstrend in den Heimspielen anhält.

Bei dem herrschenden böigem Wind taten sich die FSV-Kicker um Kapitän Enrico Große in den Anfangsminuten zunächst äußerst schwer, die Schärfe ihrer Pässe richtig zu dosieren. Meist verfehlten die Bälle das Ziel. Außerdem fanden die Luckenwalder kein Mittel gegen die von den Hennigsdorfern fast bei jedem Angriffsversuch konsequent aufgezogene Abseitsfalle. Auch im Angriff machten die Gästen anfangs den besseren Eindruck.

Diese Rollenverteilung war aber nach ca. 20 Minuten vorbei. Martin Lorenz gab das Signal zur Wende, als er sich auf der linken Angriffsseite durchsetzte und quer auf Sebastian Michalske passte. Der verfehlte haarscharf.

Nur eine Minute später übertrieben es die Gäste mit der Abseitsfalle. Nutznießer war Enrico Große, der routiniert das 1:0 erzielte. Damit begann die beste Zeit der FSV-Elf. Ein um's andere Mal tauchten die Luckenwalder gefährlich vor dem 98-Keeper auf. Das 2:0 bereitete Lorenz vor, der dabei trotz seiner Jugend unheimlich abgeklärt wirkte. Allein vor dem Torwart, passte er quer auf den besser postierten Michalske, der keine Mühe beim mittlerweile auch verdienten 2:0 hatte (33.).

Wie würde der FSV mit dem Gegenwind klar kommen, lautete die Frage vor der zweiten Hälfte. Die Antwort: Besser als erwartet. Zwar waren die Hennigsdorfer nun optisch im Vorteil, doch die Luckenwalder verhielten sich erstaunlich abgeklärt. Mit der offensichtlich ungefährdeten Zwei-Tore-Führung und den immer lauter werdenden Anfeuerungsrufen des FSV Fan-Clubs "Pelikan-Power" im Rücken agierten die Sommer-Schützlinge so abgeklärt, wie lange nicht mehr.

Für frischen Wind in den eigenen Angriffsbemühungen sorgten dann noch einmal in den letzten Minuten die Einwechsler Lars Schröder und Mathias Berg. Letzterer bediente gleich den immer noch unermüdlichen Lorenz, der aber ins Abseits gelaufen war. In der 87. Minute hatte Berg dann die Chance, alleine auf das Gästetor zulaufend, seinen Kurzeinsatz zu krönen. Ohne lange zu zögern, zog der Luckenwalder aus ca. 15 Metern ab und gab mit diesem Treffer zum 3:0-Endstand auch seinen Trainern Recht, die ihm schließlich das Vertrauen geschenkt hatten.

Neben dem bereits erwähnten Martin Lorenz verdiente sich übrigens Norman Drehmel als linker Verteidiger in den Reihen der Luckenwalder Bestnoten. fk

SV Altlüdersdorf - SV Kloster Lehnin

5 : 0  ( 3 : 0 ) 

SV Altlüdersdorf: Sydow,Andreas - Barminski,Christoph; Brzozowski,Tomasz (ab 17. Müller,Marcus); Güngör,Ümit; Krüger,Marco (ab 70. Hinkelmann,Robert); Tröger,Mike - Bednarek,Maciej; Gancarz,Robert; Kücükboyaci,Ömür; Zabel,Steffen - Friedrich,Dennis (ab 85. Pelzer,M.)
SV Kloster Lehnin: Prill,Karsten - Lindner,Andreas; Meier,Andreas; Semmler,Nico - Burwig,Marcel (ab 55. Wolgast,Karsten); Kahl,Martin (ab 80. Schölzel); Lange,Marcel; Pohl,Enrico; Simon,Bernd; Wetzel,Falko - Göde,Andre (ab 46. Kabelitz,Thomas)
Tore: 1:0 Bednarek,Maciej (24.); 2:0 Krüger,Carsten (33.); 3:0 Friedrich,Dennis (43.); 4:0 Bednarek,Maciej (84.); 5:0 Güngör,Ümit (88.)
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Andre Ihrke (Berlin)
Gelbe Karten: - / -

Auch dem regennassen, aber noch gut bespielbaren Altlüdersdorfer Platz begegneten sich beide Mannschaft zunächst abwartend. Nur langsam erarbeiteten sich die Gastgeber, die in der ersten Hälfte vom böigen Wind unterstützt wurden, ein optisches Übergewicht. Nach einem weiten Einwurf von Krüger leitete Bednarek den Ball direkt ins Gästetor weiter (21.). Die Führung verlieh aber kaum Sicherheit. Zweimal kamen die Lehniner nach Patzern der Lila-Weißen zu Großchancen. Beim ersten Mal konnte Sydow großartig parieren und in der zweiten Situation stand der letztlcih erfolgreiche Lehniner Schütze im Abseits. So konnten die Altlüdersdorfer durchatmen. Langsam bekamen sie das Geschehen auch wieder in den Griff und in der 33. Minute einen Freistoß zugesprochen. Den jagte Krüger aus fast 30 Metern flach zum 2:0 ins Gästetor. Unmittelbar vor der Pause gelang den Hausherren dann auch ein schöner Spielzug. Die mustergültige Ablage von der Grundlinie verwertete Friedrich zum 3:0 (43.).

Nach der Pause erwarteten die Gastgeber eigentlich einen mit dem Wind stürmisch anrennenden Gegner. Zwar zeigten sich die Lehniner auch bemüht, doch fehlte es den Aufsteigern an der Durchschlagskraft, um das Sydow-Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. So ergaben sich am Ende wieder Chancen für die Gastgeber. Friedrich erwies sich als guter Vorbereiter und legte Bednarek den Ball zum 4:0 mustergültig auf (84.). Beim 5:0 hatte Güngör bei seinem Abschluss zwar etwas Glück, aber das gehört bekanntlich auch nur dem Tüchtigen.

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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 26.07.2003