Spieltag Verbandsliga 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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29. Spieltag

Samstag, 24.5.2003  15:00
225 SV Babelsberg 03 II - FC 98 Hennigsdorf 4 : 3 ( 0 : 2 ) Details
226 SC Oberhavel Velten - FSV Glückauf Brieske/S. 4 : 1 ( 1 : 0 ) Details
227 FSV 63 Luckenwalde - MSV Hanse Frankfurt 5 : 0 ( 2 : 0 ) Details
228 FSV Union Fürstenwalde - SV Kloster Lehnin 5 : 0 ( 1 : 0 ) Details
229 SV Falkensee/Finkenkrug - SV Germania Schöneiche 3 : 1 ( 1 : 1 ) Details
230 FC Stahl Brandenburg - Ludwigsfelder FC 2 : 4 ( 0 : 2 ) Details
231 Frankfurter FC Viktoria - BSV Guben-Nord 5 : 0 ( 3 : 0 ) Details
232 SV Schwarz-Rot Neustadt - SV Altlüdersdorf 2 : 1 ( 0 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 29. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) Frankfurter FC Viktoria 291874 4568:2361  40:11  33  28:12  28
2. (2.) SV Schwarz-Rot Neustadt291784 2956:2759  39:12  36  17:15  23
3. (3.) SV Falkensee/Finkenkrug2916103 5077:2758  42:9  35  35:18  23
4. (4.) Ludwigsfelder FC291838 2959:3057  32:11  32  27:19  25
5. (5.) SV Germania Schöneiche291559 1669:5350  36:21  29  33:32  21
6. (6.) SV Altlüdersdorf2915410 2363:4049  36:17  29  27:23  20
7. (8.) FSV 63 Luckenwalde2912413 -848:5640  33:25  29  15:31  11
8. (7.) FC 98 Hennigsdorf2911612 756:4939  30:19  22  26:30  17
9. (9.) SC Oberhavel Velten2910811 -1234:4638  23:16  29  11:30  9
10. (10.) SV Babelsberg 03 II298129 -253:5536  36:28  26  17:27  10
11. (13.) FSV Union Fürstenwalde2910415 -1238:5034  20:26  16  18:24  18
12. (11.) MSV Hanse Frankfurt299614 -3043:7333  22:29  16  21:44  17
13. (12.) BSV Guben-Nord299515 -1546:6132  27:20  21  19:41  11
14. (14.) FC Stahl Brandenburg297715 -2140:6128  22:28  18  18:33  10
15. (15.) FSV Glückauf Brieske/S.295816 -3725:6223  14:18  18  11:44  5
16. (16.) SV Kloster Lehnin292324 -6223:859  18:38  9  5:47  0

Nächste Spiele

Samstag, 31.5.2003  13:00
236 SV Germania Schöneiche - FC Stahl Brandenburg 3 : 3 ( 3 : 3 )   
Samstag, 31.5.2003  15:00
238 MSV Hanse Frankfurt - FSV Union Fürstenwalde 0 : 0 ( 0 : 0 )   
239 FSV Glückauf Brieske/S. - FSV 63 Luckenwalde 2 : 1 ( 1 : 0 )   
240 FC 98 Hennigsdorf - SV Schwarz-Rot Neustadt 2 : 4 ( 0 : 3 )   
237 SV Kloster Lehnin - SV Falkensee/Finkenkrug 0 : 1 ( 0 : 1 )   
234 BSV Guben-Nord - SV Babelsberg 03 II 3 : 0 ( 1 : 0 )   
235 Ludwigsfelder FC - Frankfurter FC Viktoria 2 : 3 ( 0 : 2 )   
233 SV Altlüdersdorf - SC Oberhavel Velten 5 : 1 ( 2 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

SV Babelsberg 03 II - FC 98 Hennigsdorf

4 : 3  ( 0 : 2 ) 

SV Babelsberg 03 II: Biermann,Andre - Förster,Thomas; Schwarz,Stefan; Stern,Jens; Vukadin,Pavo (ab 63. Buljubasic,Jakub) - Morack,Ronny - Aldermann,Björn; Cariccio Lanza,Franco (ab 46. Kucak,Serda); Kappel,David (ab 89. Dittmar,Benjamin); Lozanski,Sebastian; Quast,Marko
FC 98 Hennigsdorf: Peschel,Sebastian - Bertram,Stefan; Busch,Ingmar; Pomplun,Michael; Senger,Matthias - Höhlich,Sebastian (ab 65. Gutkelch,Benny); Singer,Martin (ab 85. Helbig,Tino) - Fofie,Jude; Fofie,Pascal; Golz,Frank; König,Falko
Tore: 0:1 Golz,Frank (27.); 0:2 Fofie,Jude (43.); 1:2 Quast,Marko (54.); 1:3 Golz,Frank (58.); 2:3 Lozanski,Sebastian (64.); 3:3 Lozanski,Sebastian (66.); 4:3 Kappel,David (71.)
Zuschauer: 53
Schiedsrichter: Marco Schmidt (Luckau)
Gelbe Karten: Lozanski,Sebastian (8.) / König,Falko (2.)
SVB 03 beendet seine Niederlagenserie

Babelsbergs Nulldrei-Fußballer Jens Stern wurde gestern 39 Jahre alt. Ein Geschenk zum Geburtstag machte sich der Spieler der dritten Mannschaft bereits einen Tag vorher. Zum ersten Mal in seiner Laufbahn in der Verbandsliga eingesetzt, half Stern als Libero mit, die seit sieben Spielen anhaltende Erfolglosigkeit des SVB 03 II zu beenden. Auf der Sandscholle besiegten die Schützlinge von Trainer Thomas Leek den FC 98 Hennigsdorf mit 4:3 (2:0). Nach einem Sieg sah es zunächst aber gar nicht aus. Hennigsdorf war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, und die 2:0-Führung der Gäste ging bis dahin voll in Ordnung. Blieb bis auf einen Hinterhaltschuss von Quast (25.) der Babelsberger Sturm zunächst ein laues Lüftchen, so machten auf der anderen Seite vor allem Frank Golz und Jude Fofie der nicht immer sattelfesten Babelsberger Abwehr mächtig zu schaffen. Torwart André Biermann, wie Jens Stern gleichfalls Debütant in der Verbandsliga, rettete einige Male bravourös. So in der 27. Minute, als er gegen den allein vor ihm auftauchenden Golz zur Ecke klärte. Die allerdings führte doch noch zum 0:1,denn Golz kam erneut an den Ball, und diesmal ließ Biermann das Leder durch die Füße gleiten. Der aus Kamerun stammende Jude Fofie brachte ebenso wie sein Bruder Pascal nicht nur wegen der Hautfarbe viel Abwechslung ins Spiel. Mit einem starken Solo, bei dem er klug auf das Abspiel zum freistehenden König verzichtete, zeigte er seinem Bewacher Stern die Hacken. Biermann stoppte zwar den Angriff zunächst, musste den Nachschuss aber passieren lassen.Das geschah zwei Minuten vor der Pause, und damit schien die Entscheidung gefallen zu sein. Auch nach Marcel Quasts überraschendem Anschlusstreffer (54.) war an eine Wende nicht unbedingt zu denken. Vorher hatte nämlich J.Fofie (49., 52.) zwei Hundertprozentige, bei denen er einmal an Biermann scheiterte und dann den Pfosten traf. Das 1:3 durch Golz (58.) schien die achte Babelsberger Niederlage in Folge endgültig zu besiegeln.Kaum zu glauben, es ging dann doch noch ein ruck durch die Reihen von Nulldrei. Sebastian Lozanski schloss einen Überraschungsangriff (64.) mit dem 2:3 ab. Auf einmal war die Hennigsdorfer Abwehr offen wie ein Scheunentor. Zwei Minuten später nahm Lozanski eine Vorlage von Jakub Buljubasic auf und mogelte sich erneut an seinen Bewachern vorbei ­ 3:3.Damit nicht genug. Im Bemühen, den Sieg doch noch zu retten, suchten die Gäste die Offensive. Sie boten allerdings auch herrliche Kontermöglichkeiten. Eine davon nutzte David Kappel in der 71. Minute zum 4:3. Die kämpferische Einstellung stimmte jetzt wieder bei Nulldrei. Der knappe Vorsprung konnte gehalten werden.Trainer Thomas Leek: “Nach den vielen Niederlagen war das ein wichtiger Sieg. Die gesamte Mannschaft hat nach dem Rückstand große Moral bewiesen. Hervorheben muss ich aber unbedingt Jens Stern, der bei seinem allerersten Einsatz in der Verbandsliga ein großes Spiel geboten hat.³ Hans Jirschik

SC Oberhavel Velten - FSV Glückauf Brieske/S.

4 : 1  ( 1 : 0 ) 

SC Oberhavel Velten: Wendorff,Thomas - Jüttner,Dirk; Korsch,Stephan; Nolting,Lutz; Töffling,Lars - Jahnke,Nico (ab 46. Heinrich,Steffen); Orlamünder,Nico (ab 85. Albrecht,Sören); Weichmann,Detlef; Winter,Daniel - Berndt,Sebastian; Falkenberg,Michael (ab 78. Kahl,Matthias)
FSV Glückauf Brieske/S.: Malessa,Thorsten - Georgi,Mike; Löwa,Ralf; Schmaler,Kevin - Lehmann,Marko; Löwe,Jens; Matschke,Falk (ab 39. Gensch); Schulze,Mirko - Brähmig,Lars (ab 62. Hausdorf,Enrico); Burkhardt,Ronny; Rabe,Alexander (ab 69. Kassai,Ignac)
Tore: 1:0 Falkenberg,Michael (3.); 1:1 Burkhardt,Ronny (51.); 2:1 Falkenberg,Michael (55.); 3:1 Nolting,Lutz (73.); 4:1 Weichmann,Detlef (78.)
Zuschauer: 69
Schiedsrichter: Lutz Gericke (Potsdam)
Gelbe Karten: - / Matschke,Falk (1.); Kassai,Ignac (2.)
Abstieg in die Landesliga besiegelt

Der letzte Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt ist für die Glückauf-Fußballer dahin. Die Vorlage von Konkurrent Brandenburg vermochten die Briesker nicht zu nutzen. Nach der Niederlage in Velten steht nun fest, dass die Mannschaft in der kommenden Saison in der Landesliga antreten muss. Obwohl sich die Knappen vorgenommen hatten, noch einmal um ihre Chance zu kämpfen und ihrem Trainer Wolfgang Hoffmann das passende Geschenk zum 47. Geburtstag zu bereiten, konnten sie dieses Vorhaben nicht in die Tat umsetzen. Bereits nach drei Minuten erwischten sie wieder einmal einen denkbar schlechten Start, als Michael Falkenberg das 1:0 markierte. Den Gastgebern reichte in der Folgezeit eine durchschnittliche Leistung, um die Gäste nicht groß zur Entfaltung kommen zu lassen. So erlebten die Zuschauer kaum nennenswerte Aktionen, sieht man von einem Durchbruch von Lars Brähmig nach einer halben Stunde ab, der allerdings nichts Zählbares einbrachte. In der zweiten Halbzeit waren sechs Minuten gespielt, als die FSV-Elf doch noch auf eine Wende hoffen konnte. Der wie so oft emsige Mirko Schulze bediente Ronny Burkhardt, der sich die Gelegenheit zum 1:1 nicht entgehen ließ. Die Freude auf Seiten der Gäste währte jedoch nur vier Minuten: Durch einen unnötigen Freistoß gingen die Veltener erneut durch Michael Falkenberg mit 2:1 in Führung. Jetzt setzten die Briesker alles auf eine Karte. Doch das bekannte Leid von der mangelhaften Chancenverwertung wurde wiederum deutlich. Ob ein Kopfball von Mirko Schulze oder ein Schussversuch von Kevin Schmaler, der Ball fand nicht noch einmal den Weg ins Netz der Ofenstädter. Statt dessen besiegelten Lutz Nolting mit dem 3:1 in der 73. und Detlef Weichmann mit dem 4:1 in der 78. Minute endgültig das Schicksal der Gästemannschaft. Michael Hillmann

FSV 63 Luckenwalde - MSV Hanse Frankfurt

5 : 0  ( 2 : 0 ) 

FSV 63 Luckenwalde: Werner,Matthias - Boettcher,Frank; Ebersbach,Torsten; Lederer,Dennis; Ziegs,Steven (ab 75. Böhme,Carsten) - Große,Enrico; Neumann,Jens (ab 77. Hanke,Kevin) - Klinkmüller,Ingo; Lorenz,Martin (ab 62. Richter,Axel); Michalske,Sebastian; Schröder,Mathias
MSV Hanse Frankfurt: Taniukiewicz,Tomasz - Bitzka,Olaf; Hilprecht,Frank; Jaek,Knut; Schröder,Mirko - Ducklauß,Torsten; Podlawski,Marcus (ab 75. Heinl,Christian); Scholz, Simon,Thomas - Gast,Thomas; Pschowski,Christian (ab 39. Jegorow,Dennis)
Tore: 1:0 Schröder,Mathias (21.); 2:0 Klinkmüller,Ingo (38.); 3:0 Klinkmüller,Ingo (75.); 4:0 Richter,Axel (84.); 5:0 Große,Enrico (88.)
Zuschauer: 280
Schiedsrichter: Thomas Förster (Falkenberg)
Gelbe Karte: - / Bitzka,Olaf (1.)
Das letzte Heimspiel der Saison hätte nicht besser laufen können für die Luckenwalder. Fünf Tore der Gastgeber, dazu kein Gegentreffer. Dies war ganz nach dem Geschmack der gut gelaunten 280 Zuschauer im Seelenbinder-Stadion. Die Hausherren begannen die Partie optisch überlegen. Sie mussten aber anfangs bei sporadischen Kontern der Frankfurter, vor allem über deren Torjäger Ducklauß, noch höllisch aufpassen. Der Siegeszug der Hausherren begann nach 21 Minuten. Matthias Schröder erzielte die verdiente Führung für den FSV mit einem Schuss in den rechten Dreiangel. Danach ließen die Luckenwalder Ball und Gegner laufen. Sie hatten aber in der 28. Minute noch einmal viel Glück, als Ducklauß regelrecht durch die FSV-Abwehrreihen spazierte, Torhüter Mathias Werner überlief, dann aber den Ball kläglich am leeren Tor vorbei schob. Von diesem Schock erholten sich die Gäste nicht mehr. Die Fußballer beider Mannschaften machte der plötzliche Wetterumschwung zu schaffen. Den Frankfurtern war dies aber deutlicher anzumerken. Selten zuvor hatte in der Folgezeit ein FSV-Team so wenig Gegenwehr in der Verbandsliga zu überwinden. Weitere Treffer waren nur eine Frage der Zeit. Zunächst wurde Schröder, den die Gästeabwehr wegen seiner Lauffreude und Schnelligkeit nie in den Griff bekam, nur auf Kosten eines Fouls am freien Durchlaufen in Richtung Hanse-Tor gehindert (33.). Fünf Minuten später war es dann aber doch soweit. Ingo Klinkmüller, von Enrico Große angespielt, traf unglaublich kaltschnäuzig zum 2:0 (38.). Sein 20. Saisontreffer. Mit Spannung erwarteten die Zuschauer den Beginn der zweiten Halbzeit. Bleibt der FSV weiter dominant, oder bäumen sich die Gäste noch einmal auf, lautete die Frage. Es geschah zunächst aber nicht viel. Die Luckenwalder machten nicht mehr als nötig, die Gäste hatten in der brütenden Hitze nichts mehr zum Zusetzen. In der letzten Viertelstunde kamen die Zuschauer aber noch auf ihre Kosten. Klinkmüller eröffnete mit seinem 21. Saisontreffer das Torschießen in der zweiten Hälfte (75.). Kurz darauf wären die Gäste fast zu ihrem Ehrentreffer gekommen, als nach einem Freistoß das Leder von Werner gerade noch an die Lattenunterkante gelenkt werden konnte. Der Ball sprang wieder ins Feld zurück. Schließlich beteilgten sich noch Axel Richter (84.) und FSV-Kapitän Enrico Große (88.) am munteren Toreschießen. Mit diesem 5:0-Erfolg hat der FSV seine Saisonziele erreicht. Die 40-Punkte-Marke ist geknackt und selbst im ungünstigsten Fall können die Luckenwalder höchstens noch Neunter werden. Damit wurde auch das Vorhaben, am Saisonende einstellig zu sein, in die Tat umgesetzt. fk

FSV Union Fürstenwalde - SV Kloster Lehnin

5 : 0  ( 1 : 0 ) 

FSV Union Fürstenwalde: Drömert,Sebastian - Stettnisch,Mike; Wrobel,Pawel - Abraham,Marko (ab 46. Schaaf,Heiko); Andrae,Gunnar; Greulich,Jan; Hartung,Holger; Klein,Mathias (ab 73. Koch,Christoph); Schmück,Christian - Alm,Marko; Wojciechowski,Sebastian (ab 62. Mlynarczyk,Christian)
SV Kloster Lehnin: Prill,Karsten - Gafke,Martin; Heinecke,Fred; Lindner,Andreas; Meier,Andreas - Geske,Thomas; Pohl,Enrico; Simon,Bernd; Wenger,Andreas - Göde,Andre; Ristow,Stefan (ab 46. Kahl,Martin)
Tore: 1:0 Andrae,Gunnar (34.); 2:0 Klein,Mathias (53.); 3:0 Wojciechowski,Sebastian (60.); 4:0 Alm,Marko (76.); 5:0 Schmück,Christian (77.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Gülfirat (Berlin)
Gelbe Karten: - / -
Besonderes Vorkommnis: Schmück,Christian (FSV Union Fürstenwalde) verschießt Foulelfmeter (19.)
Der Widerstand des Absteigers wurde erst nach dem Wechsel gebrochen.Prill hielt einen Elfmeter von Schmück.Später srtolperte er und machte damit das vorentscheidende 2:0 möglich. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ---------------- RENE CAROUGE


Mit einem 5:0 (1:0) gegen Schlusslicht Lehnin verabschiedet sich der FSV Union Fürstenwalde im letzten Heimspiel der Saison von seinen Fans und klettert um zwei Tabellenplätze auf Rang elf.Es begann für Fürstenwalde alles wie geplant. Der FSV sollte in den Anfangsminuten voll Druck machen und so einen frühzeitiges Tor erzielen, so dass die Gäste, die in dieser Spielserie keinen einzigen Auswärtspunkt geholt haben, gleich moralisch am Boden sind. Zwar erarbeiteten sich die Fürstenwalder viele Chancen, aber reingehen wollte der Ball einfach nicht. So hatte Sebastian Wojciechowski in der vierten Minute gleich einen Riesen auf dem Fuß, Mike Stettnisch traf nach Schuss von Gunnar Andrae und Abpraller vom Lehniner Torwart nur den Pfosten.Auch zwei Minuten später hielt der Lehniner Torwart Karsten Prill einen Schuss von Mike Stettnisch, der allein vor ihm auftauchte.Der Höhepunkt der vergebenen Möglichkeiten war ein von Christian Schmück geschossener und vom Lehniner Torwart gehaltener Foulelfmeter. In der 19.Minute war Mathias Klein im Strafraum gefoult worden. Auch der Gefoulte verzog in der 23. Minute nur knapp.Lehnin hatte nicht viel dagegen zu setzen. Mehr als zwei Freistöße in der 32. und 45. Minute, die jeweils übers Tor gingen, waren in der Offensive nicht zu sehen. In der 34. Minute gab es dann endlich die Erlösung. In einem schönen Spielzug setzte sich Sebastian Wojciechowski durch und brachte den Rückpass auf Gunnar Andrae, der zum 1:0 einschoss. Auch Jan Greulich (40. Minute) und Mathias Klein (Freistoß in der 44. Minute) hatten noch vor der Halbzeit Möglichkeiten, die Fürstenwalder Führung auszubauen.In der Halbzeit musste der Fürstenwalder Libero Marco Abraham verletzt ausgewechselt werden.Seine Rolle übernahm Mike Stettnisch, dafür kam Heiko Schaaf, der die defensive Rolle im Mittelfeld von Christian Schmück übernahm, der wiederum offensiv Mike Stettnisch ersetzte. Eine Taktik die aufging, denn Christian Schmück steigerte sich in der zweiten Hälfte und sein Tor machte er auch noch. Das 2:0 entstand aus einer kuriosen Situation heraus. Lehnin traf die Fürstenwalder Latte, im Gegenzug Mathias Klein mit Steilpass auf Sebastian Wojciechowski, doch zu steil. Der Ball trumpfte einmal auf. Der Lehniner Torwart rutschte aus. Der Ball sprang über ihn und er konnte den nochmals auftrumpfenden Ball, der ins Tor sprang, nicht mehr erlaufen (53. Minute).In der 57. Minute gab es noch einen Lattenknaller vom freistenden Mathias Klein. Nur drei Minuten später erzielte Sebastian Wojciechowski nach Pass von Christian Schmück die 3:0-Führung (60. Minute), so dass die Moral von Lehnin gebrochen war. Es folgten Chancen von Sebastian Wojciechowski (61.Minute) und vom für ihn eingewechselten Christian Mlynarczyk (75. Minute).Der Lehniner Torwart hielt stark und machte so seinen Fehler vom 2:0 wieder wett.In der 76. Minute konnte er aber auch nichts machen, als Marko Alm nach einer Ecke von Gunnar Andrae per Flugkopfball zum 4:0 traf. Nur eine Minute später erkämpfte sich Marko Alm den Ball, passte auf Christian Mlynarczyk,der den Grundlinienpass auf Christian Schmück spielte. Schmück markierte (77. Minute) das 5:0.Die letzte Möglichkeit in der vom FSV Union dominierten Partie hatte Jan Greulich, der mit links verzog (83. Minute). Damit kann der FSV Union nicht mehr Drittletzter werden und hat im letzten Auswärtsspiel gegen Hanse Frankfurt gute Karten, denn ein Unentschieden reicht dem FSV, um vor den Oderstädtern zu bleiben.

SV Falkensee/Finkenkrug - SV Germania Schöneiche

3 : 1  ( 1 : 1 ) 

SV Falkensee/Finkenkrug: Gericke,Hartmut - Hajek,Norman; Höche,Christoph; Hörster,Marko; Mai,Markus; Maier,Steven-Matthias - Herrmann,Christoph (ab 68. Jakobeit,Sascha); Ruff,Daniel (ab 78. Busse,Torsten); Zieme,Sascha - Nimscholz,Dirk; Schiemann,Andreas (ab 89. Fleege,Robert)
SV Germania Schöneiche: Dahms,Jörn (ab 46. Hintze,Torsten) - Huppert,Ronny; Ulbrich,Jörg - Becker,Mark (ab 75. Karlsch,David); Mitcherlich,Paul; Nevoigt,Stephan; Schmidt,Marko - Fabi,Olivier; Kanow,Rene; Neumann,Rene; Selemi,Nusrat (ab 71. Baudisch,Reik)
Tore: 1:0 Schiemann,Andreas (29.); 1:1 Selemi,Nusrat (39.); 2:1 Schiemann,Andreas (84.); 3:1 Zieme,Sascha (90.)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Thoralf Schwarz (Oranienburg)
Gelbe Karten: Höche,Christoph (5.); Fleege,Robert (3.) / Fabi,Olivier (5.); Kanow,Rene (8.)
AXEL EIFERT


Ihre theoretische Chance auf den Aufstieg haben sich die Verbandsliga-Kicker des SV Falkensee/Finkenkrug am Sonnabend mit dem 3:1 (1:1)-Heimsieg im letzten Heimspiel gegen Germania Schöneiche zwar gewahrt. Die Mitkonkurrenten Viktoria Frankfurt und Schwarz-Rot Neustadt leisteten sich in ihren Heimspielen gegen Guben (5:0) und Altlüdersdorf (2:1) keine Ausrutscher, so dass sich an der Ausgangslage nichts änderte. FF liegt einen Spieltag vor Schluss weiter einen Zähler hinter den Neustädtern und drei Punkt hinter Frankfurt. Das Wunder müsste also schon ziemlich groß sein, wenn es doch noch klappen sollte. Die Begegnung von FF gegen Schöneiche war eine Kopie vieler vorangegangener Partien. FF war das optisch überlegene Team, spielte sich zahlreiche Torchancen heraus, brauchte aber relativ lange, ehe etwas Zählbares dabei heraussprang. Andreas Schiemann traf dann in der 29. Minute nach guter Flanke von Christoph Höche per Kopf zum 1:0. Mit der ersten richtigen Torchance gelang auf der anderen Seite Selimi nach einem groben Missverständnis in der FF-Abwehr das 1:1. So geht es inzwischen von Spiel zu Spiel. Die Finkenkruger erarbeiten sich hart ihre Chancen, lassen davon aber viele aus. Auf der anderen Seite fallen die Tore dann immer ganz einfach. Nach der Pause erhöhte FF aber den Druck auf das Schöneicher Gehäuse. Vor allem Dirk Nimscholz und der eingewechselte Sascha Jakobeit hatten zahlreiche Großchancen, aber irgendwie kam Schöneiches eingewechselter Torwart Hintze immer noch irgendwie mit der Hand an den Ball. So war es in der 84. Minute eine relativ harmlose Situation, als Nimscholz kurz vor dem Strafraum gefoult wurde. Andreas Schiemann hielt einfach drauf und plötzlich war der Ball zum 2:1 im Tor. Dadurch kam FF doch noch auf die Siegstraße, hatte am Ende auch mehr zum Zusetzen als die Schöneicher. Nach einem tollen Solo auf der rechten Seite behielt Sascha Zieme gut die Übersicht und schob überlegt zum 3:1-Endstand ein. Unmittelbar danach wurde die Partie vom diesmal tadelfreien Schiedsrichter Thoralf Schwarz (Oranienburg) abgepfiffen. Da aber wie gesagt Frankfurt und Neustadt ebenfalls gewannen, blieb alles beim Alten. Trainer Jens Henschel war aber zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. "Kämpferisch haben sie alles geboten und so auch den Sieg nach Hause gebracht." Auch Schöneiches Coach Jürgen Piepenburg sprach von einem Verdienten Erfolg der Falkenseer. "Nach dem Wechsel haben sie richtig Druck gemacht. Bei den vielen Torchancen geht der Erfolg für Falkensee völlig in Ordnung."

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------- (hb/MOZ) Germania Schöneiche unterliegt am vorletzten Spieltag der Verbandsliga beim Tabellendritten SV Falkensee/Finkenkrug mit 1:3 (1:1). Schön­eiche bleibt trotz dieser Niederlage am Sonnabend auf dem fünften Platz.Angesichts der bereits erreichten 50 Punkte sowie der einzukalkulierenden Auswärtsniederlage bei dieser noch theoretisch um den Aufstieg kämpfen Spitzenmannschaft war Schöneiches Trainer Jürgen Piepenburg auch nicht so sonderlich ärgerlich über diese Schlappe. "Wir haben bereits jetzt unser bestes Abschneiden in der Verbandsliga realisiert. Außerdem hat die Mannschaft bis zur 70. Minute das Spiel offen gehalten. Wir haben spielerisch gegengehalten, die Mannschaft hat sich gewehrt. Vor dem 2:1 war sogar die Führung für uns möglich. In den letzten 20 Minuten hatten die Gastgeber das Tempo erheblich angezogen. Dennoch sind die letzten beiden Treffer auf Nachlässigkeiten in unserer Abwehr zurückzuführen." In der ersten Halbzeit sah Piepenburg ein verteiltes Spiel mit einem sehr sicheren Torwart seiner Mannschaft. Beide Formationen besaßen nur wenige Einschusschancen. Gleich ihre erste Chance verwerteten die Gastgeber in der 29. Minute zu einem Treffer. Der Schöneicher Mark Becker bekam ein hohes Zuspiel in den Strafraum von Sascha Zieme nicht unter Kontrolle und der Führende in der Verbandsliga-Torschützenliste Andreas Schiemann löste sich geschickt von seinem Bewacher Olivier Fabi. Während die Schöneicher das Zuspiel auf Schiemann hätten verhindern können, gab es für Dahms im Schöneicher Tor beim platzierten Kopfball nichts zu halten. Leider musste Dahms wegen eines eingeklemmten Nervs am rechten Bein zur Pause ausgewechselt werrden.Immerhin gelang Schöneiche noch vor der Pause der Ausgleich. Da hatte René Kanow einen Freistoß von der Mittellinie schnell ausgeführt und Nusret Selimi reagierte im Strafraum am schnellsten. Er musste den Ball freistehend nur noch ins Tor schlenzen.Mit dem Wiederanpfiff drückte Falkensee/Finkenkrug auf die Führung. Während die Gastgeber jedoch in der gegenerischen Hälfte zu überhastet spielten,eröffeneten sich den massiv in der eigenen Hälfte stehenden Randberlinern einige gute Konterchancen. Die beste besaß Selimi in der 70. Minute, als er allein vor dem Torwart beim Umspielen des Schlussmannes mit dem Ball "hängen blieb". Fünf Minuten zuvor hatten die drei Schöneicher Kanow, Selimi und René Neumann nur noch zwei Gegenspieler vor sich, doch Kanow zögerte zu lange mit dem Abspiel und verlor den Ball.Besser hingegen lief es für die Gastgeber in der 84. Minute. Da hatte Schiemann mit Glück und Geschick einen fragwürdigen Freistoß 20 Meter vor dem Tor herausgeholt. Torwart Hinze stellte die Abwehrmauer unglücklich,Kanow patzte und der nicht sonderlich scharf geschossene Ball kullerte ins Tor. Schöneiche löste daraufhin die Libero-Position auf und suchten den Ausgleich. In der 88. Minute besaßen die Gäste sogar die Chance zum 2:2,doch der gut spielende eingewechselte A-Junior Rayk Baudisch übersah den mitgelaufenen Marko Schmidt und zog selber aus 18 Metern ab.Stattdessen erhöhte Falkensee/Finkenkrug in der Nachspielzeit sogar auf 3:1.Nach einem Schöneicher Angriff verlor René Neumann den Ball und der Rechtsaußen Sascha Zieme startete durch.Obgleich sich die Randberliner beim Tabellendritten achtbar schlugen, waren sie ohne fünf Stammspieler aufgelaufen. Während der ballsichere Angreifer Cehic verletzungsbedingt fehlte, unterstützten Buschick, Schachschneider,Dabrowski und Hoff die Reserve im erfolgreichen Abstiegskampf in der Landesklasse Ost bei der SG Hangelsberg.

FC Stahl Brandenburg - Ludwigsfelder FC

2 : 4  ( 0 : 2 ) 

FC Stahl Brandenburg: Krüger,Stephan - Daszenies,Kevin; Janke,Thomas; Joppien,Andreas; Schimpf - Conrad,Karsten (ab 75. Gumtz); Gotsch,Marcel (ab 46. Gühne,Oliver); Harnack,Stefan; Hilsenitz,Thomas; Müller,Stefan - Posorski,Lars
Ludwigsfelder FC: Breitkopf,Stefan - Entrich,Gordon; Hendrichs,Marcel; Seidel,Dennis (ab 46. Feger,Torsten) - Alber,Sergej; Grunert,Steffen; Jesse,Mike (ab 72. Kerskes,Kevin); Münzer,Matthias - Cami,Rezart; Hass,Marcel (ab 87. Löbenberg); Wischniewski,Wilfried
Tore: 0:1 Alber,Sergej (30.); 0:2 Entrich,Gordon (42.); 1:2 Daszenies,Kevin (46.); 1:3 Münzer,Matthias (60.); 1:4 Entrich,Gordon (64.); 2:4 Gühne,Oliver (78.)
Zuschauer: 750
Schiedsrichter: Sandro Tochtenhagen (Zehdenick)
Gelbe Karten: - / -
Die Aufstellungssorgen von LFC-Coach Volker Löbenberg wurden während der Fahrt nach Brandenburg noch größer, als Igor Lazic per Handy sein überraschendes Fehlen mit einer Lebensmittelvergiftung entschuldigte. Seinen Part bewältige Wilfried Wischniewski im Stile eines Klassemanns. Im Sturm stand erstmals von Beginn an Matthias Münzer neben Rezart Cami, der ebenfalls erstmals die Kapitänsbinde trug. Der LFC hätte schon in der ersten Viertelstunde mehrmals in Führung gehen können, doch erst nach einer halben Stunde wurden seine Bemühungen gegen die sich mit einer verstärkten Deckung gegen eine Niederlage stemmenden Brandenburger belohnt. Münzer legte von rechts das Leder auf Sergej Alber in der Angriffsmitte, der aus 14 Metern unhaltbar zum 0:1 abschloss (30.). Dann setzte sich Gordon Entrich, wieder einmal in die Offensive geeilt, gegen seinen Gegenspieler durch und schob überlegt zum 0:2 (32.) ein. In der Halbzeitpause würdigte Trainer Löbenberg das bisherige Spiel, forderte aber von seinen Mannen schnelles Nachlegen mit einem dritten Treffer. Dies hatten einige Ludwigsfelder offenbar nicht richtig verstanden, denn gleich nach Wiederanpfiff bekam der Brandenburger Kevin Daszenies den Ball von seinem linken Außenstürmer frei serviert, sodass er sicher und unerreichbar für Torwart Breitkopf zum 1:2 (46.) einschieben konnte. Der LFC brauchte etwa zehn Minuten, um diesen Schock zu verdauen und die nun aufkommenden Hausherren wieder an die Kette zu legen. Ein cleverer Angriff von Steffen Grunert und Münzer stellte in der 60. Minute die alten Verhältnisse wieder her. Grunert hatte energisch nachgesetzt, das Leder zurückerobert und zu Münzer in den Stahl-Strafraum abgelegt. Der, mit Nerven wie Stahlseilen, ließ den Keeper aussteigen und traf zum 1:3. In der 64. Minute wurde die Partie endgültig zu Gunsten der Gäste entschieden. Entrich schlug einen Pass zu Mike Jesse, erhielt das Leder postwendend und platziert zurück und köpfte zum 1:4 ein. Die Brandenburger konnten trotz einiger verzweifelter Konterversuche den weiteren Dauersturm der Gäste kaum stoppen, blieben aber gefährlich. So in Minute 78, als der Ball von Andreas Luppin über Lars Posorski zu Oliver Gühne kam, der auf 2:4 verkürzte. Die angespannte Personalsituation beim LFC machte Trainer Löbenberg deutlich, als er selbst den ausgelaugten Marcel Haß ersetzte. Mit einem Stadionfest hatten die Hausherren für den Verbandsliga-Rekord von 750 zahlenden Zuschauern gesorgt. Nicht verdecken konnten sie dabei den Niedergang des Fußballs im Stahl-Stadion, welches zu einer Sportruine verkommt. In der beispielsweise für die Gästeelf nur eine spärlich plätschernde Dusche zur Verfügung stand. phe

Frankfurter FC Viktoria - BSV Guben-Nord

5 : 0  ( 3 : 0 ) 

Frankfurter FC Viktoria : Ammer,Stefan - Biemüller,Andre; Reich,Stefan; Richter,Ronald; Schnürer,Olaf (ab 55. Geister,Sacha) - Garling,Fred; König,Alexander (ab 65. Trebbin,Manuel); Theis,Sven; Werner,Christian (ab 76. Pochanke,Marian) - Bleck,Thomas; Kaiser,Daniel
BSV Guben-Nord: Wieder,Christian (ab 40. Herz,Victor) - Langhammer,Alf; Richter,Rico - Dettmann,Sascha; Heinrich (ab 46. Mosig,Ralf), Löbl,Pierre; Neumann,Marcel; Noack,Mike; Zepernick,Tino - Münschke,Daniel (ab 78. Henze,Barett); Neumann,René
Tore: 1:0 Biemüller,Andre (11.); 2:0 Werner,Christian (15.); 3:0 König,Alexander (16.); 4:0 Bleck,Thomas (79.); 5:0 Kaiser,Daniel (87.)
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Roger Matz (Berlin)
Gelbe Karten: - / -
Der Frankfurter FC Viktoria ´91 hat seine „Hausaufgaben“ erledigt und mit einem ungefährdeten 5:0 Heimsieg gegen den Breesener SV Guben-Nord einen Spieltag vor Ende der Saison den Platz an der Sonne verteidigt und hat nun im Kampf um den Aufstieg die besten Karten. „Wir wollten mit einem schnellen Tor die frühzeitige Entscheidung suchen.“ bemerkte Trainer Mathias König nach dem Spiel. Seine Mannen taten ihm den Gefallen. Und nicht nur das, sie legten sogar gleich nach. Doch der erste echte Aufreger des Spieles gehörte den Gästen. Daniel Münschke konnte nach einem Fehlpass unbedrängt dem Tor von Ammer entgegeneilen. Er brachte zwar den Ball am Keeper vorbei, aber eben auch am Tor (10.). Was ihm nicht gelang vollbrachte im Gegenzug André Biemüller. Sein „missglückte“ Flanke senkte sich hinter dem Keeper ins lange Eck zum 1:0. (11.) Vier Minuten später nahm Christian Werner genau Maß und versenkte nach Zuspiel von Theis den Ball flach und platziert aus etwa 20 Metern– 2:0. Keine sechzig Sekunden später war die Frage nach dem Sieger endgültig beantwortet, denn Alexander König „veredelte“ eine präzise Eingabe von Daniel Kaiser – 3:0. Auch nach diesen drei Treffern innerhalb von sechs Minuten suchten die Viktorianer ihr Heil im Angriff. Der Torhüter der Gäste, Christian Wieder, stand mehr unter Beschuss als ihm lieb sein konnte. Doch bei den unzähligen Versuchen des Gastgebers blieb er immer Sieger. Seine Vorderleute beschränkten sich nicht nur auf die Defensive und ließen durch einen Pfostentreffer ihres Liberos Pierre Löbl kurz vor dem Pausenpfiff aufhorchen (41.). Auch nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Der ins Spiel gekommene Ersatztorhüter Viktor Herz blieb auch hier mehrfach bei guten Chancen der Gastgeber Sieger, so als er zum Beispiel einen Hinterhaltsschuss von Ronald Richter um den Pfosten lenkte (56.), um hier nur eine von vielen zu nennen. Ein wenig Pech hatten die Oderstädter auch. So fehlten bei einem platzierten Fernschuss des eingewechselten Sascha Geister nur Zentimeter (61.) oder suchte sich bei von Alexander König volley direkt genommenen Ecke der Ball den Weg von der Lattenunterkante zurück ins Spielfeld (56.). Doch schließlich konnte der Spitzenreiter seine Überlegenheit noch ein entsprechendes Ergebnis umsetzen. Thomas Bleck wie so oft per Kopf nach Vorlage von Geister und öffnendem Pass von Fred Garling und Daniel Kaiser ebenfalls per Kopf nach Eingabe von Marian Pochanke kamen noch zu persönlichen Erfolgserlebnissen. „Wir haben zwar genau so viel Chancen wie beim 1:1 im Hinspiel in Guben herausgearbeitet.“ stellte Viktorias Trainer König nach dem Schlusspfiff fest, „aber dieses mal haben wir sie besser genutzt. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Jetzt kommt es darauf an auch den entscheidenden Punkt in der nächsten Woche zu holen.“ „Wir mussten sieben Stammspieler ersetzen.“ suchte Gubens Spielertrainer Jörg Weber, der selbst nicht mitwirken konnte, nach einer Erklärung für die Niederlage. Er war sich sicher, dass er mit voller Besetzung einen Punkt aus Frankfurt mitgenommen hätte. „Wir haben zwar gut mitgespielt, aber eben 0:5 verloren.“

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- --------------- Der BSV Guben Nord trat die Reise nach Frankfurt mit einer äußerst ersatzgeschwächten Mannschaft an, denn mit den Ausfällen von Jörg Weber, Thomas Schwöbel, Silvio Schade, Maik Friedack, Severin Wunsch und Björn Peters waren gleich sechs Stammspieler zu ersetzen. Mit Lars Heinrich, Daniel Münschke, Berret Henze und Ralf Mosig mussten Spieler aufs Feld geführt werden, die bis auf wenige Ausnahmen noch keine Verbandsligaerfahrungen besaßen. Die Frankfurter Spitzenreiter hatten diese Situation bald erkannt und begannen das Spiel mit einem wahren Feuerwerk. In fast regelmäßigen Abständen fielen dann auch die Tore in der 11., 16. und 17. Minute und es stand 3:0. Es sah so aus, als würde dieses Spiel mit einem zweistelligen Rekordergebnis beendet werden müssen. Doch mit zunehmender Spieldauer bekamen die Nordgubener die Stürmer der Gastgeber immer besser in den Griff und wagten auch die ersten zaghaften Angriffe. Die erste Großchance in diesem Spiel hatten sogar die Gäste. Daniel Münschke hatte sich in ein Rückspiel der Frankfurter eingeschaltet, setzte sich wunderbar gegen seinen Gegenspieler durch, doch allein vor dem Torwart stehend versagten ihm die Nerven. Im Gegenzug fiel dann das erste Tor für die Gastgeber. Rene Neumann konnte sich kurz vor der Pause gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen, doch sein Treffer fand aus nicht bekannten Grü nden keine Anerkennung. In der zweiten Spielhälfte wurden die Gubener immer stärker und selbstbewusster. Eine Schwächephase der Frankfurter hätte die Gäste wieder ins Spiel bringen können, doch einige gute Chancen wurden nicht genutzt. Erst als in der Schlussphase der Hitzeschlacht den Gästen etwas die Puste ausging, gelang es dem Spitzenreiter in der 79. und 87. Minute das Ergebnis doch noch eindeutig zu gestalten. Den Nordgubenern gebührt für die gezeigte Leistung trotzdem Anerkennung.

SV Schwarz-Rot Neustadt - SV Altlüdersdorf

2 : 1  ( 0 : 0 ) 

SV Schwarz-Rot Neustadt: Reißner,Jan - Ehlert,Sven (ab 80. Peters); Elgert,Andreas; Schönfeld,Dirk; Will,Norman - Holtkamp,Marco - Hintz,Gunnar; Hinzer,Enrico; Kramer,Nico; Krapat,Ronny; Preuss (ab 75. Schaeffer,Ralf)
SV Altlüdersdorf: Sydow,Andreas - Brzozowski,Tomasz; Güngör,Ümit; Krüger,Marco; Tröger,Mike - Harter,Steffen (ab 46. Gancarz,Robert); Kücükboyaci,Ömür; Reinsch,Marcus (ab 80. Pelzer,M.) - Gezen,Ayhan; Jagatic,Miroslav; Lenz,Olaf
Tore: 1:0 Elgert,Andreas (Foulelfmeter, 78.); 2:0 Elgert,Andreas (Foulelfmeter, 81.); 2:1 Gezen,Ayhan (Foulelfmeter, 86.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Thomas Steinmetz (Feldberg)
Gelbe Karten: - / -
Für die Neustädter geht es noch um den Aufstieg. So entwickelte sich von der ersten Minute an ein flottes Spiel. Beide Mannschaften riskierten viel und drängten auf die Führung. Optisch überlegen waren jedoch die Gäste aus Altlüdersdorf. Chancen waren in der Anfangsphase Mangelware. In der 30. Minute hatte Reinsch die erste gute Möglichkeit, doch aus zwölf Metern schoss er den Torwart genau in die Arme. Da die SVA-Manndecker die Neustädter Angreifer gut im Griff hatten, musste Sydow im Altlüdersdorfer Tor nur selten sein Können zeigen. Fünf Minuten später segelte ein Freistoß von Güngör durch den Strafraum, einen Abnehmer fand er jedoch nicht. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast mit frischem Wind aus der Kabine. Der eingewechselte Gancarz wusste jedoch eine Tröger-Flanke nicht zu nutzen. Auch Gezen hatte das 1:0 auf dem Fuß, doch er verpasste das Leder nur knapp. Im Gegenzug foulte Gezen, den fälligen Elfer verwandelte Elgert. Auch den zweiten Strafstoß, verursacht von Reinsch, nutzte der Neustädter zum 2:0. Altlüdersdorf spielte weiter frech nach vorn. Der Lohn war das 2:1 durch Gezen (Elfmeter). sm

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------ ROLAND MÖLLER


Es war spielerisch am Sonnabend keine Glanzleistung des Neustädter Verbandsligisten, doch den 2:1-Sieg über Altlüdersdorfer verdienten sich die Schwarz-Roten mit einer tollen kämpferischen Leistung. "Es war der erwartet schwere Gegner, der uns einfach nicht liegt", sagte Neustadt's Coach Wolfgang Rahn. Der war stolz auf seine siegreiche Elf, denn wieder musste wegen der Verletztenmisere A-Junior Tobias Preuß von Beginn an ran. Auf der Bank hatte Rahn neben dem angeschlagenen Ralf Schaeffer auch nur noch A-Junioren zu sitzen. Altlüdersdorf spielte von Beginn an gut mit, war optisch zunächst sogar überlegen. Die nervös wirkenden Neustädter warfen ihren nimmermüden Kampfgeist in die Waagschale. So war die Partie sehr ausgeglichen. Zweimal bewahrte Heimtorwart Jan Reisner (7., 9.) sein Team mit guten Paraden vor einem Rückstand. Rahn wurde da an der Seitenlinie unruhig, äußerte mehrfach auch lauthals seine Unzufriedenheit, da seinem Team in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler unterliefen. So musste Reisner in der 25. Minute noch einmal Klasse reagieren, ehe seine Mannschaftskameraden besser ins Spiel fanden, ihre Nervosität immer mehr ablegten. Einer schönen Kombination (26.) über Nico Kramer und Ronny Krapat fehlte der finale Pass zum freien Enrico Hinzer. Nur eine Minute später traf Andreas Elgert unter Bedrängnis den Ball nicht richtig. Neustadt wurde stärker, sah vor allem bei schnellen Tempogegenstößen gut aus. Pech hatte Ronny Krapat (42.) bei einem Freistoß. Kurz danach traf Gunnar Hintz wohl die falsche Entscheidung, statt zu schießen wollte er zu Hinzer passen, der aber nicht an den Ball kam. Auch ein Kopfball von Hintz fand nicht sein Ziel. Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie ausgeglichen, obwohl nun die Gastgeber stärker aufspielten. Doch zunächst war es wieder Reisner (55.), der gegen Robert Gancarz parierte. Die Neustädter wirkten nun aber gefährlicher. In der Abwehr ließen sie kaum noch etwas anbrennen und vorn wirbelte Krapat, war kaum noch zu stoppen. Eine Krapat-Ecke köpfte Elgert (62.) an die Latte. Der Ball kam wieder zu Krapat und dessen Flanke köpfte Kramer knapp vorbei. In der 76. Minute setzte Krapat zum Solo an und konnte nur noch Foul gebremst werden. Sicher verwandelte Elgert (76.) den Elfer zum 1:0. Nur vier Minuten später wurde Sven Ehlert umgesäbelt. Wieder Elfmeter und Elgert traf erneut. Doch die Zuschauer, unter ihnen auch die große Kolonie der verletzten Neustädter Fußballer, mussten noch einmal zittern, denn vier Minuten vor den Ende nutzte Ayhan Gezen einen Foulelfmeter zum Anschlusstreffer. Clever und souverän brachten die Neustädter den 2:1-Sieg aber über die Zeit. "Dank der Steigerung nach der Pause haben wir verdient gewonnen und für ein spannendes Saisonfinale gesorgt", sagte Wolfgang Rahn.

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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 26.07.2003