Frankfurter FC Viktoria - BSV Guben-Nord |
5 : 0 ( 3 : 0 ) |
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Frankfurter FC Viktoria : Ammer,Stefan - Biemüller,Andre; Reich,Stefan; Richter,Ronald; Schnürer,Olaf
(ab 55. Geister,Sacha) - Garling,Fred; König,Alexander (ab 65. Trebbin,Manuel); Theis,Sven; Werner,Christian
(ab 76. Pochanke,Marian) - Bleck,Thomas; Kaiser,Daniel
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BSV Guben-Nord: Wieder,Christian (ab 40. Herz,Victor) - Langhammer,Alf; Richter,Rico - Dettmann,Sascha;
Heinrich (ab 46. Mosig,Ralf), Löbl,Pierre; Neumann,Marcel; Noack,Mike; Zepernick,Tino - Münschke,Daniel
(ab 78. Henze,Barett); Neumann,René
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Tore: 1:0 Biemüller,Andre (11.); 2:0 Werner,Christian (15.); 3:0 König,Alexander (16.); 4:0
Bleck,Thomas (79.); 5:0 Kaiser,Daniel (87.)
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| Zuschauer: 180 |
| Schiedsrichter: Roger Matz (Berlin) |
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Gelbe Karten: - / -
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Der Frankfurter FC Viktoria ´91 hat seine „Hausaufgaben“ erledigt und mit einem
ungefährdeten 5:0 Heimsieg gegen den Breesener SV Guben-Nord einen Spieltag vor Ende
der Saison den Platz an der Sonne verteidigt und hat nun im Kampf um den Aufstieg die
besten Karten.
„Wir wollten mit einem schnellen Tor die frühzeitige Entscheidung suchen.“ bemerkte Trainer
Mathias König nach dem Spiel. Seine Mannen taten ihm den Gefallen. Und nicht nur das, sie
legten sogar gleich nach. Doch der erste echte Aufreger des Spieles gehörte den Gästen.
Daniel Münschke konnte nach einem Fehlpass unbedrängt dem Tor von Ammer
entgegeneilen. Er brachte zwar den Ball am Keeper vorbei, aber eben auch am Tor (10.). Was
ihm nicht gelang vollbrachte im Gegenzug André Biemüller. Sein „missglückte“ Flanke senkte
sich hinter dem Keeper ins lange Eck zum 1:0. (11.) Vier Minuten später nahm Christian
Werner genau Maß und versenkte nach Zuspiel von Theis den Ball flach und platziert aus
etwa 20 Metern– 2:0. Keine sechzig Sekunden später war die Frage nach dem Sieger endgültig
beantwortet, denn Alexander König „veredelte“ eine präzise Eingabe von Daniel Kaiser – 3:0.
Auch nach diesen drei Treffern innerhalb von sechs Minuten suchten die Viktorianer ihr Heil
im Angriff. Der Torhüter der Gäste, Christian Wieder, stand mehr unter Beschuss als ihm lieb
sein konnte. Doch bei den unzähligen Versuchen des Gastgebers blieb er immer Sieger.
Seine Vorderleute beschränkten sich nicht nur auf die Defensive und ließen durch einen
Pfostentreffer ihres Liberos Pierre Löbl kurz vor dem Pausenpfiff aufhorchen (41.).
Auch nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Der ins Spiel gekommene
Ersatztorhüter Viktor Herz blieb auch hier mehrfach bei guten Chancen der Gastgeber Sieger,
so als er zum Beispiel einen Hinterhaltsschuss von Ronald Richter um den Pfosten lenkte
(56.), um hier nur eine von vielen zu nennen. Ein wenig Pech hatten die Oderstädter auch. So
fehlten bei einem platzierten Fernschuss des eingewechselten Sascha Geister nur Zentimeter
(61.) oder suchte sich bei von Alexander König volley direkt genommenen Ecke der Ball den
Weg von der Lattenunterkante zurück ins Spielfeld (56.). Doch schließlich konnte der
Spitzenreiter seine Überlegenheit noch ein entsprechendes Ergebnis umsetzen. Thomas
Bleck wie so oft per Kopf nach Vorlage von Geister und öffnendem Pass von Fred Garling und
Daniel Kaiser ebenfalls per Kopf nach Eingabe von Marian Pochanke kamen noch zu
persönlichen Erfolgserlebnissen.
„Wir haben zwar genau so viel Chancen wie beim 1:1 im Hinspiel in Guben herausgearbeitet.“
stellte Viktorias Trainer König nach dem Schlusspfiff fest, „aber dieses mal haben wir sie
besser genutzt. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Jetzt kommt es darauf an
auch den entscheidenden Punkt in der nächsten Woche zu holen.“
„Wir mussten sieben Stammspieler ersetzen.“ suchte Gubens Spielertrainer Jörg Weber, der
selbst nicht mitwirken konnte, nach einer Erklärung für die Niederlage. Er war sich sicher,
dass er mit voller Besetzung einen Punkt aus Frankfurt mitgenommen hätte. „Wir haben zwar
gut mitgespielt, aber eben 0:5 verloren.“
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Der BSV Guben Nord trat die Reise nach Frankfurt mit einer äußerst ersatzgeschwächten
Mannschaft an, denn mit den Ausfällen von Jörg Weber, Thomas Schwöbel, Silvio Schade,
Maik Friedack, Severin Wunsch und Björn Peters waren gleich sechs Stammspieler zu
ersetzen.
Mit Lars Heinrich, Daniel Münschke, Berret Henze und Ralf Mosig mussten Spieler aufs Feld
geführt werden, die bis auf wenige Ausnahmen noch keine Verbandsligaerfahrungen besaßen.
Die Frankfurter Spitzenreiter hatten diese Situation bald erkannt und begannen das Spiel mit
einem wahren Feuerwerk. In fast regelmäßigen Abständen fielen dann auch die Tore in der
11., 16. und 17. Minute und es stand 3:0. Es sah so aus, als würde dieses Spiel mit einem
zweistelligen Rekordergebnis beendet werden müssen. Doch mit zunehmender Spieldauer
bekamen die Nordgubener die Stürmer der Gastgeber immer besser in den Griff und wagten
auch die ersten zaghaften Angriffe. Die erste Großchance in diesem Spiel hatten sogar die
Gäste. Daniel Münschke hatte sich in ein Rückspiel der Frankfurter eingeschaltet, setzte sich
wunderbar gegen seinen Gegenspieler durch, doch allein vor dem Torwart stehend versagten
ihm die Nerven. Im Gegenzug fiel dann das erste Tor für die Gastgeber. Rene Neumann
konnte sich kurz vor der Pause gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen, doch sein Treffer fand
aus nicht bekannten Grü nden keine Anerkennung.
In der zweiten Spielhälfte wurden die Gubener immer stärker und selbstbewusster. Eine
Schwächephase der Frankfurter hätte die Gäste wieder ins Spiel bringen können, doch einige
gute Chancen wurden nicht genutzt. Erst als in der Schlussphase der Hitzeschlacht den
Gästen etwas die Puste ausging, gelang es dem Spitzenreiter in der 79. und 87. Minute das
Ergebnis doch noch eindeutig zu gestalten. Den Nordgubenern gebührt für die gezeigte
Leistung trotzdem Anerkennung.
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