Spieltag Verbandsliga 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30 

2. Spieltag

Samstag, 7.9.2002  15:00
009 FC 98 Hennigsdorf - BSV Guben-Nord 2 : 3 ( 0 : 2 ) Details
Samstag, 7.9.2002  11:30
010 SV Babelsberg 03 II - SV Germania Schöneiche 3 : 3 ( 0 : 1 ) Details
Samstag, 7.9.2002  14:00
011 Frankfurter FC Viktoria - SV Kloster Lehnin 2 : 0 ( 0 : 0 ) Details
Samstag, 7.9.2002  15:00
012 FC Stahl Brandenburg - MSV Hanse Frankfurt 2 : 3 ( 1 : 1 ) Details
013 SV Falkensee/Finkenkrug - FSV Glückauf Brieske/S. 9 : 0 ( 5 : 0 ) Details
014 FSV Union Fürstenwalde - SC Oberhavel Velten 1 : 2 ( 0 : 1 ) Details
015 FSV 63 Luckenwalde - SV Altlüdersdorf 1 : 6 ( 0 : 5 ) Details
016 SV Schwarz-Rot Neustadt - Ludwigsfelder FC 1 : 0 ( 0 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 2. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (2.) SV Falkensee/Finkenkrug2200 1314:16  9:0  3  5:1  3
2. (6.) SV Altlüdersdorf2200 68:26  2:1  3  6:1  3
3. (3.) SC Oberhavel Velten2200 45:16  3:0  3  2:1  3
4. (5.) Frankfurter FC Viktoria 2200 34:16  2:0  3  2:1  3
5. (7.) SV Schwarz-Rot Neustadt2200 23:16  1:0  3  2:1  3
6. (1.) FC Stahl Brandenburg2101 37:43  2:3  0  5:1  3
7. (4.) FSV Union Fürstenwalde2101 14:33  1:2  0  3:1  3
8. (12.) BSV Guben-Nord2101 04:43  1:2  0  3:2  3
9. (15.) MSV Hanse Frankfurt2101 -34:73  1:5  0  3:2  3
10. (8.) SV Babelsberg 03 II2020 06:62  3:3  1  3:3  1
11. (11.) SV Germania Schöneiche2011 -14:51  1:2  0  3:3  1
12. (9.) Ludwigsfelder FC2011 -13:41  3:3  1  0:1  0
13. (10.) FC 98 Hennigsdorf2002 -23:50  2:3  0  1:2  0
14. (16.) SV Kloster Lehnin2002 -61:70  1:5  0  0:2  0
15. (14.) FSV 63 Luckenwalde2002 -81:90  1:6  0  0:3  0
16. (13.) FSV Glückauf Brieske/S.2002 -111:120  1:3  0  0:9  0

Nächste Spiele

Samstag, 14.9.2002  15:00
022 Ludwigsfelder FC - FC 98 Hennigsdorf 2 : 0 ( 0 : 0 )   
021 SV Germania Schöneiche - SV Schwarz-Rot Neustadt 1 : 3 ( 0 : 1 )   
024 SV Altlüdersdorf - BSV Guben-Nord 6 : 0 ( 2 : 0 )   
023 FSV 63 Luckenwalde - FSV Union Fürstenwalde 4 : 2 ( 2 : 2 )   
018 FSV Glückauf Brieske/S. - FC Stahl Brandenburg 1 : 1 ( 0 : 0 )   
017 SC Oberhavel Velten - SV Falkensee/Finkenkrug 0 : 5 ( 0 : 3 )   
020 SV Kloster Lehnin - SV Babelsberg 03 II 2 : 2 ( 0 : 1 )   
019 MSV Hanse Frankfurt - Frankfurter FC Viktoria 1 : 3 ( 1 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

FC 98 Hennigsdorf - BSV Guben-Nord

2 : 3  ( 0 : 2 ) 

FC 98 Hennigsdorf: Peschel,Sebastian - Bertram,Stefan; Gutkelch,Benny; Pomplun,Michael; Senger,Matthias - Felgner,Kay; Heilmann,Daniel; Heitepriem,Ramon; Singer,Martin - Golz,Frank (ab 65. Wuttke,Sven); König,Falko
BSV Guben-Nord: Wieder,Christian; Wolff,Enrico - Langhammer,Alf; Richter,Rico - Dettmann,Sascha; Friedack,Maik; Löbl,Pierre (ab 75. Glahmann,Kai); Noack,Mike - Neumann,René (ab 80. Neumann,Marcel); Peters,Björn; Schade,Silvio (ab 85. Münschke,Daniel)
Tore: 0:1 Dettmann,Sascha (41.); 0:2 Neumann,René (42.); 1:2 König,Falko (55.); 2:2 Wuttke,Sven (70.); 2:3 Weber,Jörg (85.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: S.May (Berlin)
Gelbe Karten: Wuttke,Sven (1.) / Wolff,Enrico (1.); Dettmann,Sascha (1.); Noack,Mike (1.)
Gelb-Rote Karten: Pomplun,Michael (60. Minute); Felgner,Kay (80. Minute) / -
Erneut standen die Hennigsdorfer nach einer guten Leistung mit leeren Händen da.Die Standards haben das Spiel entschieden.In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein packendes Duell.Chancen ergaben sich,doch im Abschluß agierten beide Vertretungen zu unkonzentriert.Zur Pause stand es aber 0:2.Doch hoch motiviert kamen die Schützlinge von Trainer Görlitz aus der Kabine und legten eine Halbzeit hin.Viele gute Möglichkeiten wurden herausgespielt,doch noch konnte der der gegnerische Keeper retten.Weber nutze kurz vor Schluß seine Kopfballchance zum 3:2 Siegtor für Guben.

SV Babelsberg 03 II - SV Germania Schöneiche

3 : 3  ( 0 : 1 ) 

SV Babelsberg 03 II: Rauch,Sebastian - Fensch,Marcell; Förster,Thomas; Moritz,Sven; Vukadin,Pavo - Herber,Eric; Möller,Thomas; Vrcic,Nikica - Lozanski,Sebastian (ab 67. Richter,Ronny); Rudolph,Matthias; Schulz,Ricardo
SV Germania Schöneiche: Achenbach,Frank - Buschick,Marco; Huppert,Ronny; Schachschneider,Thorsten - Becker,Mark; Ramin,Tino (ab 65. Fabi,Olivier); Schmidt,Marko; Siebert,Steffen - Cehic,Admir; Kanow,Rene (ab 74. Schatz,Mirko); Wegener,Patrick . - Eingewechselt: Baudisch,Reik
Tore: 0:1 Siebert,Steffen (Handelfmeter, 31.); 0:2 Cehic,Admir (48.); 1:2 Rudolph,Matthias (57.); 2:2 Schulz,Ricardo (67.); 3:2 Vrcic,Nikica (83.); 3:3 Schatz,Mirko (90.)
Zuschauer: 85
Schiedsrichter: Marcel Müller (Schulzendorf)
Gelbe Karten: Moritz,Sven (1.); Vukadin,Pavo (1.) / Schachschneider,Thorsten (1.); Schmidt,Marko (1.); Cehic,Admir (2.); Fabi,Olivier (1.)
Die Babelsberger Nulldrei-Reserve hat ihren Heimspielauftakt auf der Sandscholle nicht gewinnen können. 3:3 hieß es am Ende gegen Germania Schöneiche. Dabei erinnerte nicht zur das Ergebnis an die Begegnung vor einer Woche. Parallelen gab es auch im Torverlauf. Wie im Ludwigsfelder Waldstadion büßte man in der Schlussminute noch die Führung ein. Insgesamt gesehen durften die Babelsberger diesmal aber mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden sein. Die ersten Hälfte nämlich gehörte ganz klar dem Gegner. Sebastian Rauch wurde in den ersten drei Minuten von Becker zweimal geprüft und verhinderte mit Glanzparaden einen schnellen Rückstand. Kanows Solo (8.) hätte bereits das 0:3 bedeuten können, doch der Schöneicher schoss knapp am Pfosten vorbei. Nach ihrem tollen Saisonstart waren die Nulldreier zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht wieder zu erkennen. Und das lag nicht unbedingt daran, dass Volker Edeling (Urlaub) fehlte und der zuletzt so überzeugende Patrick Moritz (für die “Erste³ nominiert) fehlten. Andere Spieler waren kaum wieder zu erkennen. Saft- und kraftlos wirkten sie und in Zweikämpfen manchmal wie Anfänger. Guten Verbandsligafußball zeigten zunächst nur die Gäste. Mit dem 0:1 zur Pause war man noch gut bedient. Pech allerdings, dass der Sieberts Treffer (31.) per Elfmeter fiel. Marcell Fensch hatte vorher bei einem Torschuss der Schöneicher in einer Reflexbewegung die Hand zum Ball gestreckt. Es sollte noch schlimmer kommen. Die beim Pausentee gefassten Vorsätze lösten sich ganz schnell in Nichts auf, denn Cehic erhöhte drei Minuten nach Wiederanpfiff sogar auf 0:2 und hatte kurz darauf sogar das 0:3 auf dem Fuß. Rauch schoss bei einer Fußbabwehr Fensch an. Der Ball kam zu dem Schöneicher, doch der drosch ihn über den Kasten Das Tor und diese Szene waren wohl das letzte Warnsignal. Auf einmal lief es bei den Nulldreiern, deren Kampfgeist doch noch erwachte. Matthias Rudolphs Kopfballtor (57.) nach Freistoß von Nikica Vrcic und das 2:2 durch Riccardo Schulz (67.) waren der verdiente Lohn. Als Vrcic mit einem Traumtor aus 25 Metern erstmal die Babelsberger Führung erzielte, sollte das eigentlich die Entscheidung sein. Selbst Rudolphs Scheitern am Germania-Keeper Achenbach nach Solo (88.) schien zu verkraften. Rächen sollten sich diese und weitere vergebene Chancen sich aber doch noch. In der Nachspielzeit mobilisierten die Gäste noch einmal alle Kräfte. Zunächst hatten sie noch Pech, als Schiedsrichter Müller ein Foul von Thomas Förster (90.) an Schmidt vor dem Babelsberger Tor nicht ahndete. In der zweiten Nachspielminute schaffte der eingewechselte Schatz aber doch noch das 3:3. Trainer Uwe Schulz: “Auf dem holprigen Rasenplatz muss man mit viel Kraftaufwand spielen. Das haben wir lange versäumt. Nach dem 3:2 musste dann aber auch der entscheidende vierte Treffer her.³

Frankfurter FC Viktoria - SV Kloster Lehnin

2 : 0  ( 0 : 0 ) 

Frankfurter FC Viktoria : Ammer,Stefan - Biemüller,Andre; Mikulin (ab 75. Radtke,Andre), Schnürer,Olaf; Trebbin,Manuel - Garling,Fred; Pochanke,Marian; Theis,Sven; Werner,Christian - Bleck,Thomas; Kaiser,Daniel
SV Kloster Lehnin: Cierpinski,Bert - Lindner,Andreas; Meier,Andreas - Burwig,Marcel; Geske,Thomas; Kahl,Martin (ab 54. Wetzel,Falko); Lange,Marcel; Pohl,Enrico; Simon,Bernd - Kabelitz,Thomas (ab 61. Göde,Andre); Ristow,Stefan
Tore: 1:0 Schnürer,Olaf (Foulelfmeter, 61.); 2:0 Radtke,Andre (86.)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Jens Cyrklaff (Laubsdorf)
Gelbe Karten: - / -
Die Ausgangslage für das erste Heimspiel des Frankfurter FC Viktoria ´91 war klar. Auf der einen Seite der Gastgeber als Sieger der Auftaktpartie, auf der anderen Seite der Neuling SV Kloster Lehnin, als Aufsteiger mit einer hohen Heimniederlage startend. Viktoria wurde sei-ner Favoritenrolle auch gerecht, siegte mit 2:0. In den ersten 45 Minuten taten sich die Frankfurter sehr schwer. Die Gäste hatten aus ihrer ersten Partie gelernt und verengten geschickt die Räume, unterbanden die Offensivbemühun-gen ihres Gegners schon im Keime. Zwar wurde es dadurch ein Spiel auf ein Tor, Torchancen blieben jedoch Mangelware. Thomas Bleck hätte mit einem Kopfball ebenso wie Olaf Schnü-rer nach öffnendem Pass von Fred Garling und der flachen Eingabe von Christian Werner das 1:0 erzielen können, doch beide Male konnte der gute Keeper Bert Cierpinski die Kugel noch an den Pfosten lenken. Spätestens mit dem Pausenpfiff war allen Beteiligten klar, dass es ein Geduldsspiel wird. "Es fehlen nur die Tore." befand auch der langjährige Co-Trainer Gerd Schuth zu Beginn der zweiten Halbzeit. Nach gut einer Stunde war es dann soweit. Einen scharfen Kopfball von Daniel Kaiser nach Flanke von Werner konnte der Torhüter der Randpotsdamer reaktions-schnell abwehren. Schiedsrichter Jens Csyrklaff zeigte jedoch sofort auf den Punkt. Ihm war nicht entgangen, dass Bernd Simon den Frankfurter von hinten geschoben hatte. Eine mutige Entscheidung, aber da die Proteste der Lehniner ausblieben wohl auch gerecht. Sei es wie es sei: Routinier Olaf Schnürer ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen - 1:0. Nun wurden die vom ehemaligen FCV-Spieler Christoph Ringk trainierten Gäste mutiger und suchten ihrerseits den Erfolg. Und fast hätte geklappt. Stefan Ammer musste schon sein gan-zes Können aufbringen um den Schuss von Falko Wetzel abzuwehren. Gegen den Nachschuss war jedoch machtlos, doch den setzte Stefan Ristow neben das leere Tor. Vier Minuten vor Schluss machte der für den sein Debüt gebenden Viktor Mikulin einge-wechselte André Radtke für fast die gesamte Spielzeit überlegenen Frankfurter alles klar. Bei einem vom Keeper abgewehrten Pochanke-Schuss schaltete er am Schnellesten und erzielte sein erstes Punktspieltor für die erste Mannschaft des FFC Viktoria. Die von allen Beteiligten aufgebrachte Geduld wurde also noch mit einem ungefährdeten Sieg belohnt.



Uwe Zühlsdorf

FC Stahl Brandenburg - MSV Hanse Frankfurt

2 : 3  ( 1 : 1 ) 

Tore: 0:1 Ducklauß,Torsten (18.); 1:1 Jagatic,Miroslav (44.); 2:1 Gühne,Oliver (61.); 2:2 Jaek,Knut (78.); 2:3 Ducklauß,Torsten (89.)
Zuschauer: 90
Schiedsrichter: Daniel Bartscheck (Potsdam)
Die Brandenburger hatten sich verrechnet,als sie nach dem 2:1 glaubten,Hanse in die Knie gezwungen zu haben.Die Gäste waren aber konditionell noch keineswegs am Ende,richteten sich nochmals auf und profitierten von erheblichen Abstimmungsproblemen der neuformierten Abwehr des Gastgebers.Der verletzte Posorski fehlte Stahl an allen Ecken................................ Jürgen Trogisch

SV Falkensee/Finkenkrug - FSV Glückauf Brieske/S.

9 : 0  ( 5 : 0 ) 

SV Falkensee/Finkenkrug: Gericke,Hartmut - Kolbuch,Markus; Maier,Steven-Matthias; Pflaumbaum,Elias - Henschel,Jens (ab 56. Fleege,Robert); Herrmann,Christoph; Neubert,Michael (ab 46. Ruff,Daniel); Zieme,Sascha - Jakobeit,Sascha; Nimscholz,Dirk (ab 46. Hilber,Silvio); Schiemann,Andreas
FSV Glückauf Brieske/S.: Malessa,Thorsten - Georgi,Mike; Löwa,Ralf (ab 62. Dressel,Steffen); Zarach,Thomas - Hausdorf,Enrico (ab 30. Schwabe); Kaden,Cornel; Michling,Heiko; Schulze,Mirko - Burkhardt,Ronny (ab 42. John,Michael); Niemtz,Carsten; Rabe,Alexander
Tore: 1:0 Jakobeit,Sascha (19.); 2:0 Maier,Steven-Matthias (25.); 3:0 Nimscholz,Dirk (27.); 4:0 Nimscholz,Dirk (30.); 5:0 Neubert,Michael (43.); 6:0 Schiemann,Andreas (47.); 7:0 Schiemann,Andreas (57.); 8:0 Schiemann,Andreas (82.); 9:0 Schiemann,Andreas (89.)
Zuschauer: 275
Schiedsrichter: Roger Matz (Berlin)
Gelbe Karten: Pflaumbaum,Elias (1.) / Georgi,Mike (1.); Michling,Heiko (1.); Burkhardt,Ronny (1.); Rabe,Alexander (1.)
AXEL EIFERT:............................................................................................................................


Es ist eigentlich fast unbeschreiblich, was sich am Sonnabend bei der Heimpremiere des Fußball-Verbandsligisten SV Falkensee/Finkenkrug auf dem Sportplatz an der Leistikowstraße abspielte. Offiziell 275 Besucher kamen beim in dieser Höhe völlig unerwarteten 9:0 (5:0)-Sieg über den traditionsreichen Gegner vom FSV Brieske/Senftenberg fast gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus. Die FF-Kicker haben sich damit mit sensationellen 14:1 Toren und sechs Punkten an die Tabellenspitze und zugleich in die Favoritenrolle geballert. Nun gilt es, in den nächsten Wochen mit dem damit verbundenen Druck fertig zu werden. Oder anders gesagt: Die FF-Verantwortlichen müssen aufpassen, dass niemand die Bodenhaftung verliert.

FF-Trainer Wladimir Siverin war mit dem Ergebnis natürlich zufrieden, zeigte sich aber enttäuscht von der Leistung des Gegners. "Brieske hat sich ja nicht einmal richtig gewehrt. Da ist bei uns im Training mehr Power drin, wenn wir Elf gegen Elf spielen. Ich kann ja meinen Leuten schließlich nicht das Toreschießen verbieten. Aber ich hoffe, alle wissen, dass es so nicht weitergehen wird. Die Situation ist natürlich angenehm, aber auch gefährlich. Schließlich wissen wir nach zwei Spielen nun immer noch nicht so richtig, wo wir eigentlich stehen. Schon nächste Woche in Velten wird der Gegner von einem ganz anderen Kaliber sein", analysierte der Coach.

Die Briesker, die mit einer besseren Juniorentruppe antraten, hielten nur in den ersten 20 Minuten dagegen. Es war nicht zu übersehen, dass die Abgänge solcher Routiniers wie Thomas Meyer oder Torsten John riesige Lücken bei den Niederlausitzern hinterlassen haben. Ein gefährlicher Schuss von Carsten Niemtz in der 6. Minute, den FF-Keeper Hartmut Gericke mit der Brust abwehrte, war die einzig nennenswerte Gelegenheit für die Gäste.

Die Finkenkruger ihrerseits brauchten die 20 Minuten Anlaufzeit, um sich auf den Kontrahenten einzustellen. Der sehr agile Sascha Jakobeit eröffnete dann den Torreigen, als er eine schwierig zu nehmende Flanke von Steven Meier zum 1:0 (19.) verwandelte. Danach waren die Platzherren nicht mehr zu bremsen. Es folgte ein schön herausgespielter Treffer nach dem anderen. Schon beim 5:0 zur Pause waren die Gäste aus Brieske vernichtend geschlagen.

FF-Trainer Wladimir Siverin konnte es sich sogar erlauben, den bis dahin zweifachen Torschützen Dirk Nimscholz, Routinier Jens Henschel sowie Michael Neubert im Hinblick auf kommende Aufgaben zu schonen und wechselte dieses Trio frühzeitig aus. Dennoch änderte sich an der totalen Überlegenheit der Finkenkruger nichts.

Die zweite Halbzeit wurde schließlich zur einzigartigen Show von FF-Angreifer Andreas Schiemann. Der vom Oberligisten Lichtenberg 47 gekommene Stürmer erzielte in den zweiten 45 Minuten gleich vier Treffer. Daneben gab es weitere hochkarätige Chancen für die Gastgeber. Die Briesker konnten froh sein, dass ihre Niederlage nicht zweistellig ausfiel. Schiemann hat damit bereits sechs Treffer in zwei Spielen erzielt und macht somit seinem Nebenmann Dirk Nimscholz Konkurrenz im Kampf um die Verbandsliga-Torjägerkanone.

FSV Union Fürstenwalde - SC Oberhavel Velten

1 : 2  ( 0 : 1 ) 

FSV Union Fürstenwalde: Drömert,Sebastian - Baethge,Sven; Marcin,Gregor; Nietzsche,Andre; Stettnisch,Mike; Wrobel,Pawel - Greulich,Jan (ab 75. Lorius,Matthias); Nwangi,Nephat (ab 46. Ehlert,Richard); Schrödel,Lars - Alm,Marko (ab 75. Klein,Mathias); Wojciechowski,Sebastian
SC Oberhavel Velten: Wendorff,Thomas - Jüttner,Dirk; Korsch,Stephan; Nolting,Lutz; Töffling,Lars - Bumann,Matthias; Heinrich,Steffen; Jahnke,Nico; Weichmann,Detlef (ab 89. Albrecht,Sören) - Berndt,Sebastian (ab 70. Orlamünder,Nico); Falkenberg,Michael (ab 80. Winter,Daniel)
Tore: 0:1 Falkenberg,Michael (36.); 0:2 Weichmann,Detlef (46.); 1:2 Klein,Mathias (77.)
Zuschauer: 90
Schiedsrichter: Ronald Koch (Potsdam)
Gelbe Karten: Wrobel,Pawel (2.); Schrödel,Lars (1.) / Bumann,Matthias (2.); Berndt,Sebastian (1.)
Der Neuling sorgte auch in seinem zweiten Spiel für Aufsehen.Zwar begannen beide Mannschaften sehr unkonzentriert,wobei der SCO jedoch mehr vom Spiel hatte.Beim Gastgeber dagegen lief noch wenig zusammen.Die Unioner kamen immer erst dann gefährlich auf,wenn der Veltener Abwehrverbund Fehler machte.Die Gäste kamen nach einem schönen Querpaß von Heinrich auf Falkenberg durch letzteren zur Führung.Sechs Minuten später traf Falkenberg nur die Latte.Nur 35 Sekunden waren nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit vergangen,da stand es plötzlich 2:0 für Velten.Fürstenwaldes Abwehr wehrte einen Ball zu kurz ab und Weichmann gelang ein 25-Meter-Sonntagsschuß ins Eck.Nach der klaren Führung ließen es die Gäste dann etwas zu ruhig angehen.Sie zogen sich zurück und schlugen die Bälle einfach nur nach vorn.So blieb das spielerische Element vollkommen auf der Strecke.Das machte Fürstenwalde stark und so kam es,wie es kommen mußte:Der Anschlußtreffer gelang dem kurz zuvor eingewechselten Klein,nachdem schon zuvor einige Möglichkeiten ausgelassen waren.Zum Ende hin kam Velten zwar in Bedrängnis,aber dem Gastgeber fiel,wie im gesamten Spiel,zu wenig ein,um das Blatt noch wenden zu können.So kam der Aufsteiger am Ende mit einem blauen Auge davon und darf sich über 6 Punkte aus den ersten beiden Spielen und über die gute Tabellenposition freuen........................................ Bernd Jünemann

FSV 63 Luckenwalde - SV Altlüdersdorf

1 : 6  ( 0 : 5 ) 

FSV 63 Luckenwalde: Bartsch,Ray - Boettcher,Frank; Böhme,Carsten; Ebersbach,Torsten; Lederer,Dennis (ab 46. Schröder,Lars); Meerstein,Erik - Große,Enrico; Neumann,Jens (ab 70. Hanke,Kevin) - Klinkmüller,Ingo; Lorenz,Martin; Richter,Axel (ab 68. Michalske,Sebastian)
SV Altlüdersdorf: Sydow,Andreas - Barminski,Christoph; Brzozowski,Tomasz; Krüger,Marco; Tröger,Mike - Bednarek,Maciej; Kücükboyaci,Ömür (ab 50. Grund,Torsten) - Friedrich,Dennis; Gezen,Ayhan (ab 65. Gancarz,Robert); Lenz,Olaf (ab 65. Zabel,Steffen); Wendland,Alexander
Tore: 0:1 Gezen,Ayhan (19.); 0:2 Wendland,Alexander (21.); 0:3 Lenz,Olaf (23.); 0:4 Gezen,Ayhan (25.); 0:5 Lenz,Olaf (45.); 0:6 Gezen,Ayhan (61.); 1:6 Hanke,Kevin (76.)
Zuschauer: 340
Schiedsrichter: Marco Schmidt (Luckau)
Gelbe Karten: Große,Enrico (1.); Lorenz,Martin (1.) / Gezen,Ayhan (2.); Lenz,Olaf (1.); Wendland,Alexander (1.)
Besonderes Vorkommnis: Michalske,Sebastian (FSV 63 Luckenwalde) verschießt Foulelfmeter (90.)
Die Gäste nutzten ihre Gelegenheiten sofort und konsequent.Binnen sechs Minuten schafften die Altlüdersdorfer die schnelle Vorentscheidung durch 4 Tore.Nach dem Wechsel schaltete der Gast einen Gang zurück und erspielte sich trotzdem noch zahlreiche Chancen.Sie trafen aber nur noch einmal.Ein Fehler von Barminski führte dann zum Ehrentreffer des FSV durch Hanke.In der Schlußminute konnte SVA-Torhüter Sydow-wie übrigens schon im Vorjahr-einen Elfmeter von Michalske parieren. ........................................................................................................................................................ FRANK NESSLER


"Ich habe alles gegeben. Es hat nicht gereicht", diese Bilanz sieht Ray Bartsch, der am Sonnabend erstmals von Beginn an beim FSV 63 zwischen den Pfosten stand. Sechsmal wurde ihm eingeschänkt. Alles andere als eine gelungene Verbandsliga-Premiere für einen Keeper.

Dennoch brauchte Bartsch am Sonnabend nicht wie der überwiegende Rest seiner Luckenwalder Mannschaftskameraden nach der 1:6-Pleite gegen Altlüdersdorf mit gesenktem Kopf vom Rasen schleichen.

Nahtlos hatte das FSV-Team im ersten Heimspiel der Saison an die schlechte Leistung der zweiten Halbzeit von Velten angeküpft. Nicht eine gefährliche Aktion gab es für die 340 Zuschauer im Seelenbinder-Stadion am Sonnabend in den ersten 45 Minuten zu registrieren. Dafür taten sich große Löcher in der Abwehr der Hausherren auf.

Innerhalb von vier Minuten war das Schicksal der Luckenwalder entschieden. Ayhan Gezen (19.), Alexander Wendland (21.) und Olaf Lenz (23.) nutzten die Abwehrschwächen der Hausherren resolut. Die FSV-Elf war nach dem ersten Gegentreffer völlig auseinander gefallen. Gezen (25.) und Lenz (45.) nutzten auf ihre Art die Konfusion in den Luckenwalder Reihen. Sie schraubten das Ergebnis auf 5:0. So ging es in die Kabinen.

Dort wurde den FSV-Akteuren der Kopf gewaschen. Dennis Lederer, er "glänzte" durch zahlreiche Fehlpässe und zog dadurch den Zorn seines Trainers auf sich, durfte gleich in der Kabine bleiben. Für ihn kam Matthias Schröder.

Die Gäste hatten jedoch keinen Grund nervös zu werden. Sie schalteten einen Gang zurück und ließen die Luckenwalder gewähren. So kamen die Hausherren wenigstens in die Nähe des SV-Tores. Wie einfach die Luckenwalder auszuspielen waren, demonstrierte noch einmal Gezen. Er erhöhte in der 61. Minute nach einem simplen Doppelpass auf 6:0.

Wenn es etwas positives auf Seiten der Luckenwalder zu vermelden gibt, dann ist es die Tatsache, dass sie auch nach dem halben Dutzend Gegentore nicht gänzlich aufgaben. Dem eingewechselten Kevin Hanke, er kam für den enttäuschenden Jens Neumann ins Spiel, gelang das erste Saisontor der Luckenwalder nach einer Kombination in der 76. Minute.

Die Platzherren hatten sogar noch die Chance, die Niederlage etwas freundlicher Aussehen zu lassen. Sebastian Michalke vergab jedoch diese Möglichkeit. Er scheiterte mit einem Foulelfmeter am Gästekeeper. Es war die letzte Aktion der Partie. Unmittelbar danach ertönte der Abpfiff.

"Ich kann doch nicht immer wieder beim Urschleim anfangen", so ein merklich genervter FSV-Trainer Bodo Sommer nach der Partie. Grottenschlecht und kämpferisch ohne Biss habe sich seine Mannschaft besonders im ersten Durchgang präsentiert. Es war einfach nicht verbandsligawürdig, machte Sommer seinem Arger Luft.

"Ich kann mich doch nicht ständig schützend vor die Mannschaft stellen. Jeder Einzelne muss endlich merken, warum es geht", so der Trainer weiter. Besonders enttäuscht war er von Dennis Lederer und Jens Neumann. "Der eine schlägt fast ausschließlich Fehlpässe und der andere tänzelt nur auf dem Platz herum", fand Sommer deutliche Worte. Ray Bartsch, Martin Lorenz und Enrico Große kamen in der ersten Auswertung unmittelbar im Anschluss an die Partie noch am besten Weg bei der Trainerkritik.

"So geht es nicht weiter", schlussfolgert Sommer aus dem gegen Altlüdersdorf Erlebten. Im nächsten Heimspiel, am kommenden Sonnabend gegen Union Fürstenwalde, will er Akzente setzen. "Wenn es sein muss, auch mit einer personell stark veränderten Mannschaft."

SV Schwarz-Rot Neustadt - Ludwigsfelder FC

1 : 0  ( 0 : 0 ) 

SV Schwarz-Rot Neustadt: Müller,Holger - Ehlert,Sven (ab 65. Urner,Marco); Elgert,Andreas; Riechmann,Yves; Schönfeld,Dirk; Will,Norman - Holtkamp,Marco (ab 85. Specht,Kevin); Stölke,Martin - Hintz,Gunnar; Kramer,Nico (ab 80. Hinzer,Enrico); Schwager,Thomas
Ludwigsfelder FC: Breitkopf,Stefan - Entrich,Gordon; Hendrichs,Marcel; Welskopf,Thomas (ab 65. Finke,Lars) - Ajdari,Spetim; Alber,Sergej; Gartmann,Jürgen (ab 85. Hass,Marcel); Grunert,Steffen (ab 80. Rauch,Christian) - Cami,Rezart; Eidtner,Maik; Wischniewski,Wilfried
Tor: 1:0 Hintz,Gunnar (80.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Sandro Tochtenhagen (Zehdenick)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Schwager,Thomas (85. Minute) / -
Die Gäste übernahmen sofort die Spielführung und hatten rein optisch immer ein gewisses Übergewicht. In keinem Fall aber entsprach das spielerische Niveau den selbst gestellten Ansprüchen, was die mitgereisten Fans verwunderte, die die technisch ansprechende Partie gegen Babelsberg noch im Gedächtnis hatten. Die Hausherren boten noch weniger. Aber sie gingen ja auch nicht mit dem Ziel aufzusteigen in die Saison.

Der Ludwigsfelder Angriff zeigte keinen Biss. So blieben turbulente Strafraumszenen vor dem Gehäuse der Schwarz-Roten fast vollkommen aus. Anderthalb Torchancen insgesamt konnte man den Ludwigsfeldern in der 1. Halbzeit höchstens zubilligen. Rezart Cami hatte den Führungstreffer als einziger auf den Füßen, als er eine Flanke von Wilfried Wischniewski zu einem beherzten 25-Meter-Schuss nutzte. Ansonsten strotzte das Spiel des LFC vor technischen Fehlern. Ein Großteil etwas kritischer Situationen wurde selbst heraufbeschworen, weil nicht einmal alle Ludwigsfelder Einwürfe bei den anvisierten Partnern landeten. Im Mittelfeld fand sich keiner, der sich zur Rolle des Spielmachers aufschwang und selbst Anspiele suchte. Stattdessen wurde fast immer der Ball über weite Entfernungen auf die Sturmspitzen gedroschen. Wenn dann Cami oder auch Maik Eidtner das Streitobjekt einmal erwischten und unter Kontrolle brachten, fand sich keiner aus dem Mittelfeld, der entsprechend schnell nachgerückt war, um überhaupt das Leder wieder erhalten und den Spielzug weiterführen zu können.

Trotz der deutlichen Unterlegenheit hatte Schwarz-Rot dann auch noch die Möglichkeit zum Führungstreffer vor der Pause. Libero Jürgen Gartmann schob leichtsinnig nach einem abgewehrten Angriff den Ball auf außen und genau in die Füße des dort lauernden Neustädters. LFC-Keeper Stefan Breitkopf stürzte ihm entgegen. Zum Glück für ihn und seine Elf rollte der Ball am Pfosten vorbei ins Aus.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur geringfügig. Neustadt baute noch mehr ab, Ludwigsfelde kam zu zwei weiteren hundertprozentigen Chancen, die Cami aber nicht nutzte. In der 65. Minute wurde Neustadt durch eine gelb-rote Karte gegen Schwager dezimiert. Dies schien für viele Ludwigsfelder das Signal zu sein, eine weitere Bremse anzuziehen. Klamm und heimlich konnten die Neustädter nun das Spiel bestimmen. Der LFC sah sich jetzt energischen Angriffen ausgesetzt, während in der eigenen Offensive nun gar nichts mehr ging. In der 80. Minute folgte dann der endgültige K. o.-Schlag, der durch einen wieder schlampig ausgeführten Einwurf, diesmal von Wischniewski, eingeleitet wurde. Nach einem Kopfball-Hin und Her schaltete sich der Neustädter Gunnar Hintz ein und ließ mit seinem ins linke Dreieck platzierten 18-Meter-Schuss zum 1:0 Torsteher Breitkopf keine Abwehrchance. Die auch durch die Einwechslungen bedingte Ludwigsfelder Schlussoffensive brachte einige gefahrvolle Strafraumszenen beim Gegner, aber keine eindeutige Torchance mehr.

Scheinbar halten viele der LFC-Akteure dem Druck selbst gestellter Ziele nicht mehr stand, denn man kann doch nicht innerhalb von zwei Wochen soviel an technischer und spielerischer Substanz einbüßen. Bei dem nun vor der Tür stehenden Spielprogramm sollte man sich erst einmal auf das Naheliegendste besinnen. Ein Erfolgserlebnis könnte wieder ein Mehr an spielerischer Klasse bringen. Die Anhängerschaft des LFC war in Neustadt jedenfalls mehr als unzufrieden. Ihren Frust bekamen Fensterscheiben auf dem dortigen Sportgelände zu spüren................................................................Peter Hennig
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 26.07.2003