FSV 63 Luckenwalde - SV Altlüdersdorf |
1 : 6 ( 0 : 5 ) |
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FSV 63 Luckenwalde: Bartsch,Ray - Boettcher,Frank; Böhme,Carsten; Ebersbach,Torsten; Lederer,Dennis
(ab 46. Schröder,Lars); Meerstein,Erik - Große,Enrico; Neumann,Jens (ab 70. Hanke,Kevin) - Klinkmüller,Ingo;
Lorenz,Martin; Richter,Axel (ab 68. Michalske,Sebastian)
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SV Altlüdersdorf: Sydow,Andreas - Barminski,Christoph; Brzozowski,Tomasz; Krüger,Marco; Tröger,Mike
- Bednarek,Maciej; Kücükboyaci,Ömür (ab 50. Grund,Torsten) - Friedrich,Dennis; Gezen,Ayhan (ab 65.
Gancarz,Robert); Lenz,Olaf (ab 65. Zabel,Steffen); Wendland,Alexander
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Tore: 0:1 Gezen,Ayhan (19.); 0:2 Wendland,Alexander (21.); 0:3 Lenz,Olaf (23.); 0:4 Gezen,Ayhan
(25.); 0:5 Lenz,Olaf (45.); 0:6 Gezen,Ayhan (61.); 1:6 Hanke,Kevin (76.)
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| Zuschauer: 340 |
| Schiedsrichter: Marco Schmidt (Luckau) |
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Gelbe Karten: Große,Enrico (1.); Lorenz,Martin (1.) / Gezen,Ayhan (2.); Lenz,Olaf (1.); Wendland,Alexander
(1.)
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Besonderes Vorkommnis: Michalske,Sebastian (FSV 63 Luckenwalde) verschießt Foulelfmeter (90.)
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Die Gäste nutzten ihre Gelegenheiten sofort und konsequent.Binnen sechs Minuten schafften
die Altlüdersdorfer die schnelle Vorentscheidung durch 4 Tore.Nach dem Wechsel schaltete
der Gast einen Gang zurück und erspielte sich trotzdem noch zahlreiche Chancen.Sie trafen
aber nur noch einmal.Ein Fehler von Barminski führte dann zum Ehrentreffer des FSV durch
Hanke.In der Schlußminute konnte SVA-Torhüter Sydow-wie übrigens schon im Vorjahr-einen
Elfmeter von Michalske parieren.
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FRANK NESSLER
"Ich habe alles gegeben. Es hat nicht gereicht", diese Bilanz sieht Ray Bartsch, der am
Sonnabend erstmals von Beginn an beim FSV 63 zwischen den Pfosten stand. Sechsmal
wurde ihm eingeschänkt. Alles andere als eine gelungene Verbandsliga-Premiere für einen
Keeper.
Dennoch brauchte Bartsch am Sonnabend nicht wie der überwiegende Rest seiner
Luckenwalder Mannschaftskameraden nach der 1:6-Pleite gegen Altlüdersdorf mit gesenktem
Kopf vom Rasen schleichen.
Nahtlos hatte das FSV-Team im ersten Heimspiel der Saison an die schlechte Leistung der
zweiten Halbzeit von Velten angeküpft. Nicht eine gefährliche Aktion gab es für die 340
Zuschauer im Seelenbinder-Stadion am Sonnabend in den ersten 45 Minuten zu registrieren.
Dafür taten sich große Löcher in der Abwehr der Hausherren auf.
Innerhalb von vier Minuten war das Schicksal der Luckenwalder entschieden. Ayhan Gezen
(19.), Alexander Wendland (21.) und Olaf Lenz (23.) nutzten die Abwehrschwächen der
Hausherren resolut. Die FSV-Elf war nach dem ersten Gegentreffer völlig auseinander
gefallen. Gezen (25.) und Lenz (45.) nutzten auf ihre Art die Konfusion in den Luckenwalder
Reihen. Sie schraubten das Ergebnis auf 5:0. So ging es in die Kabinen.
Dort wurde den FSV-Akteuren der Kopf gewaschen. Dennis Lederer, er "glänzte" durch
zahlreiche Fehlpässe und zog dadurch den Zorn seines Trainers auf sich, durfte gleich in der
Kabine bleiben. Für ihn kam Matthias Schröder.
Die Gäste hatten jedoch keinen Grund nervös zu werden. Sie schalteten einen Gang zurück
und ließen die Luckenwalder gewähren. So kamen die Hausherren wenigstens in die Nähe
des SV-Tores. Wie einfach die Luckenwalder auszuspielen waren, demonstrierte noch einmal
Gezen. Er erhöhte in der 61. Minute nach einem simplen Doppelpass auf 6:0.
Wenn es etwas positives auf Seiten der Luckenwalder zu vermelden gibt, dann ist es die
Tatsache, dass sie auch nach dem halben Dutzend Gegentore nicht gänzlich aufgaben. Dem
eingewechselten Kevin Hanke, er kam für den enttäuschenden Jens Neumann ins Spiel,
gelang das erste Saisontor der Luckenwalder nach einer Kombination in der 76. Minute.
Die Platzherren hatten sogar noch die Chance, die Niederlage etwas freundlicher Aussehen
zu lassen. Sebastian Michalke vergab jedoch diese Möglichkeit. Er scheiterte mit einem
Foulelfmeter am Gästekeeper. Es war die letzte Aktion der Partie. Unmittelbar danach ertönte
der Abpfiff.
"Ich kann doch nicht immer wieder beim Urschleim anfangen", so ein merklich genervter
FSV-Trainer Bodo Sommer nach der Partie. Grottenschlecht und kämpferisch ohne Biss habe
sich seine Mannschaft besonders im ersten Durchgang präsentiert. Es war einfach nicht
verbandsligawürdig, machte Sommer seinem Arger Luft.
"Ich kann mich doch nicht ständig schützend vor die Mannschaft stellen. Jeder Einzelne muss
endlich merken, warum es geht", so der Trainer weiter. Besonders enttäuscht war er von
Dennis Lederer und Jens Neumann. "Der eine schlägt fast ausschließlich Fehlpässe und der
andere tänzelt nur auf dem Platz herum", fand Sommer deutliche Worte. Ray Bartsch, Martin
Lorenz und Enrico Große kamen in der ersten Auswertung unmittelbar im Anschluss an die
Partie noch am besten Weg bei der Trainerkritik.
"So geht es nicht weiter", schlussfolgert Sommer aus dem gegen Altlüdersdorf Erlebten. Im
nächsten Heimspiel, am kommenden Sonnabend gegen Union Fürstenwalde, will er Akzente
setzen. "Wenn es sein muss, auch mit einer personell stark veränderten Mannschaft."
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