Spieltag Verbandsliga 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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19. Spieltag

Spiele in Schöneiche und Altlüdersdorf fallen aus.
Donnerstag, 17.4.2003  18:00
145 SV Germania Schöneiche - FC 98 Hennigsdorf 3 : 1 ( 1 : 0 ) Details
Samstag, 1.3.2003  15:00
146 MSV Hanse Frankfurt - SV Babelsberg 03 II 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details
147 FSV Glückauf Brieske/S. - Frankfurter FC Viktoria 0 : 3 ( 0 : 1 ) Details
148 SC Oberhavel Velten - FC Stahl Brandenburg 0 : 2 ( 0 : 1 ) Details
149 FSV 63 Luckenwalde - SV Falkensee/Finkenkrug 1 : 4 ( 1 : 1 ) Details
Mittwoch, 30.4.2003  19:00
150 SV Altlüdersdorf - FSV Union Fürstenwalde 1 : 4 ( 0 : 2 ) Details
Samstag, 1.3.2003  15:00
151 Ludwigsfelder FC - BSV Guben-Nord 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
152 SV Kloster Lehnin - SV Schwarz-Rot Neustadt 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 19. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (2.) SV Schwarz-Rot Neustadt191162 1734:1739  20:7  20  14:10  19
2. (1.) SV Altlüdersdorf191225 2448:2438  31:10  25  17:14  13
3. (3.) Frankfurter FC Viktoria 191063 2440:1636  23:9  18  17:7  18
4. (4.) SV Falkensee/Finkenkrug19973 3150:1934  26:6  20  24:13  14
5. (5.) Ludwigsfelder FC191027 930:2132  18:8  19  12:13  13
6. (6.) SV Germania Schöneiche19946 744:3731  23:12  19  21:25  12
7. (8.) SV Babelsberg 03 II196103 1242:3028  29:16  19  13:14  9
8. (7.) FSV 63 Luckenwalde19919 -1033:4328  23:18  22  10:25  6
9. (9.) SC Oberhavel Velten19757 -623:2926  15:14  18  8:15  8
10. (10.) BSV Guben-Nord19739 -633:3924  19:9  17  14:30  7
11. (11.) FC 98 Hennigsdorf19649 -234:3622  20:14  12  14:22  10
12. (12.) FC Stahl Brandenburg19649 -729:3622  14:17  13  15:19  9
13. (13.) FSV Union Fürstenwalde196310 -924:3321  9:20  7  15:13  14
14. (14.) MSV Hanse Frankfurt19469 -2127:4818  14:21  7  13:27  11
15. (15.) FSV Glückauf Brieske/S.192611 -3115:4612  10:15  10  5:31  2
16. (16.) SV Kloster Lehnin192314 -3218:509  14:20  9  4:30  0

Nächste Spiele

Samstag, 8.3.2003  14:00
153 Frankfurter FC Viktoria - SC Oberhavel Velten 4 : 0 ( 2 : 0 )   
Samstag, 8.3.2003  15:00
158 SV Falkensee/Finkenkrug - FSV Union Fürstenwalde 6 : 0 ( 3 : 0 )   
160 Ludwigsfelder FC - SV Altlüdersdorf 2 : 0 ( 1 : 0 )   
156 FC 98 Hennigsdorf - SV Kloster Lehnin 4 : 1 ( 1 : 1 )   
154 SV Babelsberg 03 II - FSV Glückauf Brieske/S. 2 : 1 ( 1 : 0 )   
155 SV Schwarz-Rot Neustadt - MSV Hanse Frankfurt 5 : 2 ( 0 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

SV Germania Schöneiche - FC 98 Hennigsdorf

3 : 1  ( 1 : 0 ) 

SV Germania Schöneiche: Hintze,Torsten - Buschick,Marco; Ulbrich,Jörg - Becker,Mark (ab 60. Neumann,Rene) (ab 87. Cehic,Admir); Mitcherlich,Paul; Nevoigt,Stephan; Schmidt,Marko - Fabi,Olivier; Kanow,Rene; Selemi,Nusrat; Wegener,Patrick
FC 98 Hennigsdorf: Peschel,Sebastian - Bertram,Stefan; Daniel,Sven; Pomplun,Michael; Senger,Matthias - Felgner,Kay; Heitepriem,Ramon; Singer,Martin (ab 59. Tarolin,Ngoma) - Fofie,Pascal; Golz,Frank; König,Falko
Tore: 1:0 Wegener,Patrick (27.); 2:0 Selemi,Nusrat (50.); 3:0 Nevoigt,Stephan (65.); 3:1 König,Falko (83.)
Zuschauer: 136
Schiedsrichter: Lutz Gericke (Potsdam)
Gelbe Karten: Kanow,Rene (7.) / Daniel,Sven (3.)
Die unglücklichen Hennigsdorfer hatten das Ende ihrer Erfolgsserie dem sonst so sicheren Peschel zu "verdanken".Der Keeper ließ Wegeners 22Meter-Freistoß zur Schöneicher Führung durchrutschen,nachdem er bei dessen vorangegangenem Freistoß (24.) schon schlecht aussah.Das zog dem FCH den Nerv,der durch König (7.) eine gute Einschußmöglichkeit ausgelassen hatte.Golz traf dann zwar ins Netz,aber aus Abseitsposition (37.).Zwei Klassekombinationen entschieden das Match:Selimi traf per Aufsetzer nach Doppelpaß mit Nevoigt,der dann ein Zuspiel des gerade eingewechselten Neumann ins Netz jagte.Germania beherrschte den Gegner bis zum Abpfiff sicher.

MSV Hanse Frankfurt - SV Babelsberg 03 II

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

MSV Hanse Frankfurt: Taniukiewicz,Tomasz - Bohn,Thomas (ab 46. Wodtke,Markus); Schröder,Mirko; Stolarczyk,Guido (ab 77. Pschowski,Christian) - Ducklauß,Torsten; Giebel,Ronny; Simon,Thomas - Bartczak,Barthlomiej; Biemüller,Benny; Götz,Markus; Lopata,Maciej
SV Babelsberg 03 II: Rauch,Sebastian - Edeling,Volker; Förster,Thomas; Löhr,Benedict; Vukadin,Pavo - Al Kassem,Rani; Buljubasic,Jakub (ab 76. Morack,Ronny); Herber,Eric (ab 27. Moritz,Sven) - Lozanski,Sebastian; Okuyama,Yazuru; Rudolph,Matthias
Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Sandro Tochtenhagen (Zehdenick)
Gelbe Karten: Giebel,Ronny (2.); Simon,Thomas (1.); Wodtke,Markus (1.) / Löhr,Benedict (1.); Lozanski,Sebastian (3.); Rudolph,Matthias (1.); Moritz,Sven (4.)
Endlich das erste Punktspiel! SVB 03 II spielte am Sonnabend in Frankfurt gegen den MSV Hanse 0:0 und erreichte damit sein zehntes Unentschieden in der laufenden Saison. Da war doch mehr drin, wird der Kenner beim Blick auf die Babelsberger Aufstellung vielleicht bemerken. In der Tat signalisierte der Einsatz von Bendedict Löhr, Matthias Rudolph, Yuzuru Okujama und Rani Al Kassem, dass die bewährte Zusammenarbeit im Verein so weiterzugehen verspricht wie im Herbst. Im spielerischen Zusammenhalt allerdings gab es zunächst noch ein paar Probleme. Die zwei Spielausfälle in den letzten Wochen haben doch zu einem Defizit geführt. Während “Kellerkind³ MSV Hanse Frankfurt, in diesem Jahr schon 1:1-Ergebnisse gegen Stahl Brandenburg und den Ortsnachbarn FC Viktoria aufweisen kann, startete sein Gast sozusagen bei Null. Besonders war das in der Anfangsphase der Begegnung zu spüren. Hätte da nicht Babelsbergs Keeper Sebastian Rauch ein paarmal so glänzend reagiert, konnte es nach einer Viertelstunde 2:0 oder 3:0 für die Frankfurter stehen. Und das wäre dann wohl die Entscheidung gewesen. Als später das Nulldrei-Team stärker wurde und selbst auch eine Reihe guter Möglichkeiten herausarbeitete, da trat dann auch gleich wieder die alte Schwäche hervor: Mit dem Ausnutzen von Chancen hapert es wie ehedem. Schließlich lag eine Minute vor dem Abpfiff doch noch das 0:1 in der Luft. Als der einschussbereite Ronny Morack vom Frankfurter Schlussmann eindeutig von den Beinen geholt wurde, da verwehrte Schiedsrichter Sandro Tochtenhagen Babelsberg den Strafstoß. Wahrscheinlich hatte er auf Vorteil entschieden. Al Kassem, der tatsächlich noch an den Ball brachte diesen nicht im leeren Tor unter. Einen schönen Nebeneffekt hatte das zehnte Babelsberger Unentschieden aber doch noch. Die Nulldrei-Reserve verbesserte sich in der Verbandsliga-Tabelle um drei Ränge und ist jetzt Sechster. Schöneiche war spielfrei, Velten und Luckenwalde verloren. Dieses Trio steht wie Nulldrei bei 25 Punkten, doch Babelsberg hat mit Abstand das beste Torverhältnis. Trainer Uwe Schulz: “Mit etwas Glück war heute auch ein Sieg drin. Ich denke aber, mit dem Unentschieden können wir leben.³H. J.

FSV Glückauf Brieske/S. - Frankfurter FC Viktoria

0 : 3  ( 0 : 1 ) 

FSV Glückauf Brieske/S.: Malessa,Thorsten - Kassai,Ignac; Löwa,Ralf; Schmaler,Kevin; Zarach,Thomas - Kaden,Cornel (ab 53. Niemtz,Carsten); Löwe,Jens; Matschke,Falk; Semsch,Matthias (ab 53. Michling,Heiko) - Brähmig,Lars (ab 69. Heine,Christian); John,Michael
Frankfurter FC Viktoria : Ammer,Stefan - Biemüller,Andre (ab 80. Bugge,Martin); Geister,Sacha; Reich,Stefan; Richter,Ronald; Schnürer,Olaf - Garling,Fred; König,Alexander (ab 61. Kaiser,Daniel); Pochanke,Marian; Werner,Christian - Bleck,Thomas
Tore: 0:1 Biemüller,Andre (16.); 0:2 Pochanke,Marian (48.); 0:3 Schnürer,Olaf (Foulelfmeter, 61.)
Zuschauer: 220
Schiedsrichter: Michael Thrun (Königs Wusterhausen)
Gelbe Karten: - / -
Mit viel Fleiß hatten die Platzarbeiter dafür gesorgt, dass am Samstag trotz der witterungsbedingt gesperrten Rasenplätze auf dem Briesker Hartplatz Verbandsliga-Fußball gespielt werden konnte. Etwaige Hoffnungen des einheimischen Anhanges, dass die Knappen hier den spielstarken Frankfurtern kämpferisch beikommen würden, erfüllten sich aber leider nicht. Foto: Steffen Rasche Brieske Elsterkampfbahn: Fußball Verbandsliga FSV Glückauf Brieske/Senftenberg - FFC Victoria Frankfurt 0:2 Trotz Kampfeswillen zum Auftakt gelang es den Brieskern am Sonnabend nicht, den Gästen vom Frankfurter FC Einhalt zu gebieten. Lars Brähmig, der hier auf Tuchfühlung mit dem schlammigen Grund des Hartplatzes geht, verpasste in der 38. Minute eine Gelegenheit zum Ausgleich. Schien die Anfangsphase durch einen Schuss des auffälligen Kevin Schmaler noch recht verheißungsvoll aus Sicht der Gastgeber anzulaufen, übernahmen die Gäste bald die Initiative, wobei ihnen auch die entsprechenden Räume geboten wurden. Torgefahr blieb daher nicht aus, und in der 16. Minute hieß es auch schon 0:1. Nach einem Briesker Ballverlust an der Torauslinie kam das Leder zu André Biermüller, der es im gegnerischen Netz versenkte. Sieht man von einem Fernschuss von Falk Matschke im Gegenzug ab, blieben die Oderstädter weiter überlegen und hätten ihre Führung zu dieser Zeit bereits ausbauen können. Erst kurz vor der Pause kamen die Platzherren etwas besser ins Spiel, doch zunächst verpasste Lars Brähmig in der 38. Minute die Gelegenheit zum Ausgleich, dann wurde Michael John in der 41. Minute im letzten Moment abgeblockt. Wie eine kalte Dusche wirkte da für d en FSV das 0:2, das Marian Pochanke drei Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte, nachdem Torwart Thorsten Malessa unmittelbar zuvor gut pariert hatte. Wer weiß, ob es noch eine Wende gegeben hätte, wenn Thomas Zarach in der 52. Minute seine Einschussmöglichkeit genutzt hätte. So aber erhöhte Olaf Schnürer per Foulstrafstoß nach einer Stunde auf 0:3. Wenn auch damit im Grunde genommen die Entscheidung gefallen war, enttäuschte es die Briesker Fans durchaus, dass ihre Mannschaft kaum noch etwas entgegenzusetzen hatte. Im Gegenteil: Bei besserer Chancenverwertung hätten die Frankfurter ihren Sieg sogar noch ausbauen können. (mh)

SC Oberhavel Velten - FC Stahl Brandenburg

0 : 2  ( 0 : 1 ) 

SC Oberhavel Velten: Wendorff,Thomas - Albrecht,Sören; Jüttner,Dirk; Nolting,Lutz; Töffling,Lars - Heinrich,Steffen (ab 59. Weichmann,Detlef); Orlamünder,Nico (ab 67. Fischer,Martin); Winter,Daniel - Falkenberg,Michael; Goschin,Mayk; Sieverding,Kevin
FC Stahl Brandenburg: Krüger,Stephan - Janke,Thomas; Joppien,Andreas; Schimpf - Conrad,Karsten; Gotsch,Marcel (ab 82. Gühne,Oliver); Hilsenitz,Thomas; Kräuter,Steffen (ab 89. Harnack,Stefan); Müller,Stefan - Posorski,Lars
Tore: 0:1 Posorski,Lars (6.); 0:2 Posorski,Lars (64.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Roger Matz (Berlin)
Gelbe Karten: Albrecht,Sören (3.); Nolting,Lutz (3.) / Conrad,Karsten (1.); Kräuter,Steffen (1.)
Rote Karte: Goschin,Mayk (38. Minute) / -

FSV 63 Luckenwalde - SV Falkensee/Finkenkrug

1 : 4  ( 1 : 1 ) 

FSV 63 Luckenwalde: Bartsch,Ray - Boettcher,Frank (ab 57. Bankert,Silvio); Böhme,Carsten; Ebersbach,Torsten; Lederer,Dennis - Drehmel,Norman; Große,Enrico; Neumann,Jens - Klinkmüller,Ingo (ab 57. Michalske,Sebastian); Lorenz,Martin; Richter,Axel (ab 71. Hanke,Kevin)
SV Falkensee/Finkenkrug: Gericke,Hartmut - Höche,Christoph; Hörster,Marko; Kolbuch,Markus; Maier,Steven-Matthias - Chaabo,Hassan; Fleege,Robert (ab 81. Jakobeit,Sascha); Henschel,Jens (ab 80. Ruff,Daniel); Herrmann,Christoph - Nimscholz,Dirk (ab 75. Busse,Torsten); Schiemann,Andreas
Tore: 0:1 Schiemann,Andreas (27.); 1:1 Richter,Axel (33.); 1:2 Nimscholz,Dirk (50.); 1:3 Schiemann,Andreas (62.); 1:4 Schiemann,Andreas (81.)
Zuschauer: 310
Schiedsrichter: Mehnert (Berlin)
Gelbe Karten: Neumann,Jens (4.); Richter,Axel (1.) / Höche,Christoph (2.); Chaabo,Hassan (1.); Nimscholz,Dirk (2.); Schiemann,Andreas (5.)
AXEL EIFERT :

Es kam wie schon vermutet: Das Auswärtsspiel der Fußball-Verbandsligisten SV Falkensee/Finkenkrug am Sonnabend beim FSV Luckenwalde wurde auf Kunstrasen absolviert, weil der Rasenplatz im Luckenwalder Stadion nicht bespielbar war. "Luckenwalde hat sich dadurch wohl etwas bessere Chance gegen uns ausgerechnet. Aber wir waren gerüstet", sagte FF-Trainer Wladimir Siverin.

Er konnte beim am Ende noch deutlichen 4:1 (1:1)-Erfolg seiner Mannschaft vor allem eine starke Leistung in der zweiten Halbzeit registrieren. "Da haben wir Luckenwalde in Grund und Boden gespielt. Außer den drei Toren haben wir fünfmal die Latte oder den Pfosten getroffen. Dazu gab es rund fünf Situationen, wo der Schiedsrichter Elfmeter für uns hätte geben können", so der FF-Trainer. Die Gäste aus dem Havelland spielten vor 310 Zuschauern in Luckenwalde von Anfang an recht druckvoll und arbeiteten sich zahlreiche Chancen heraus. Folgerichtig fiel in der 27. Minute auch das 1:0 für die Finkenkruger, als Andreas Schiemann den Ball nach Vorarbeit seines Stürmerkollegen Dirk Nimscholz einköpfte.

Diese Führung ließ aber einige FF-Akteure im Anschluss etwas nachlässiger werden. Die Gäste leisteten sich in der Vorwärtsbewegung im Mittelfeld zahlreich unerklärliche Ballverluste und luden so die Luckenwalder förmlich zum Kontern ein. Die Gastgeber nutzten diese FF-Schwächephase zum Ausgleich. Axel Richter staubte in der 33. Minute nach einem abgefälschten Distanzschuss zum 1:1. Luckenwalde spielte in dieser Phase vor der Halbzeit gut über die linke Seite und hatte noch weitere Möglichkeiten. "Da hätte durchaus das 1:2 gegen uns fallen können", sagte Siverin.

Nach dem Wechsel fanden die Finkenkruger aber wieder den Spielfaden. Ein weiteres Kopfballtor, diesmal von Nimscholz (50.) nach Vorarbeit von Christoph Höche auf der linken Seite, brachte das 2:1 für die Gäste. In der 62. Minute gab es dann die Vorentscheidung, als Schiemann nach einem Fernschuss von Steven Meier zum 3:1 abstaubte. Mit seinem dritten Tor zum 4:1 band Schiemann (81.), der sich mit nunmehr 18 Treffern wieder allein an die Spitze der Verbandsliga-Torjägerliste setzte, nach Vorbereitung von Torsten Busse den Sack endgültig zu. Die letzten Minuten spielte FF sogar in Überzahl, nachdem der Luckenwalder Jens Neumann nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte sah (83.). "Insgesamt war der Sieg für uns verdient", meinte Trainer Siverin nach dem Spiel, der nach den vier Toren natürlich mit dem Stürmerduo Schiemann/Nimscholz zufrieden war. "Sie haben ständig für Unruhe in der Luckenwalder Hintermannschaft gesorgt", meinte der FF-Trainer. Lobende Worte fand er auch für Hassan Chaabo, der erstmals von Anfang dabei war und durchspielte, für Christoph Höche, der trotz einer gerade auskurierten Grippe die vollen 90 Minuten durchhielt, und für den insgesamt souveränen Torwart-Routinier Hartmut Gericke.

In der Tabelle liegt FF weiter an fünfter Position. Verschiebungen gab es an der Spitze nur, weil das Spiel des vorherigen Ersten SV Altlüdersdorf gegen Union Fürstenwalde ausgefallen ist.

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Die Gastgeber sind durch diese Niederlage wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Deutlich zeigte ein Topteam der Verbandsliga den Luckenwaldern ihre Grenzen auf.

In den ersten 20 Minuten boten die Sommer-Schützlinge den Fußballern von Trainer Severin noch halbwegs Paroli. Das lag aber am vollkommen unbegründeten Respekt, den die Gäste ihrem Gegner auf dem Kunstrasenplatz entgegenbrachten. So hatte zunächst nur Dennis Lederer bei einem der stets schnell und geradlinig vorgetragenen FF-Konter mit letztem Einsatz zu klären (5.).

Mitte der ersten Halbzeit errangen die Gäste dann ein Übergewicht. Hatten die Luckenwalder in der 23. Minute bei einem Lattentreffer noch Glück, erzielte Andreas Schiemann 180 Sekunden später per Kopf den ersten Treffer für die Favoriten. Doch die Gastgeber kamen schnell zum Ausgleich. Axel Richter nutzte einen Abpraller nach einem 25-Meter-Schuss von Jens Neumann zum 1:1 (32.).

Es folgte die beste Phase der Luckenwalder. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. FSV-Torhüter Ray Bartsch, der über die gesamten 90 Minuten seine Nervosität nie ganz verbergen konnte, zeigte sich bei einem 30-Meter-Schuss von Hassan Chaabo recht unsicher. Nach der anschließenden Ecke streifte der Ball den Pfosten des Gastgebergehäuses.

Auf der anderen Seite setzte zunächst Norman Drehmel Martin Lorenz auf der linken Außenbahn in Szene. Die folgende Eingabe wurde von Freund und Feind jedoch knapp verpasst. Und schließlich ermöglichte FSV-Routinier Frank Böttcher mit geschicktem Zuspiel auf Richter, der den Ball haarscharf am linken Pfosten vorbeispitzelte, die letzte Luckenwalder Chance vor der Pause.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs machten die Gäste dann Ernst. Landete zunächst ein Schuss noch am Pfosten, war Torjäger und FF-Kapitän Dirk Nimscholz in der 50. Minute bei einer Flanke von links schneller als sein "Schatten" Drehmel und köpfte die Kugel ins FSV-Tor.

FSV-Coach Bodo Sommer setzte mit einer Doppelauswechslung in der 57. Minute noch einmal alles auf eine Karte. Aber ein wirkliches Aufbäumen war bei den Gastgebern nicht mehr zu erkennen. Meistens nahm die von Routinier Markus Kolbuch bestens organisierte Falkenseer Hintermannschaft dem Luckenwalder Angriff schon in Höhe der Mittellinie den Ball ab. Und dann ging die Post in der anderen Richtung ab. Die Gäste führten die FSV-Akteure nun regelrecht vor. Eigentlich können die Luckenwalder froh sein, dass Schiemann nur noch zweimal traf (62./81.).

Bitter zudem für den FSV, dass Neumann noch Gelb-Rot sah und damit in Brandenburg fehlen wird. fk

SV Altlüdersdorf - FSV Union Fürstenwalde

1 : 4  ( 0 : 2 ) 

SV Altlüdersdorf: Sydow,Andreas - Brzozowski,Tomasz (ab 85. Harter,Steffen); Güngör,Ümit; Krüger,Marco; Tröger,Mike - Kücükboyaci,Ömür; Reinsch,Marcus (ab 78. Müller,Marcus) - Friedrich,Dennis; Gezen,Ayhan; Jagatic,Miroslav; Lenz,Olaf (ab 75. Pelzer,M.)
FSV Union Fürstenwalde: Baczinski,Ingo - Nietzsche,Andre; Wrobel,Pawel - Abraham,Marko; Greulich,Jan; Hartung,Holger (ab 75. Reichert,Mathias); Klein,Mathias; Schmück,Christian - Alm,Marko; Straubhaar,Tino (ab 76. Mlynarczyk,Christian); Wojciechowski,Sebastian (ab 85. Nguyenkam,Patrice)
Tore: 0:1 Wojciechowski,Sebastian (22.); 0:2 Wojciechowski,Sebastian (40.); 1:2 Gezen,Ayhan (Foulelfmeter, 63.); 1:3 Straubhaar,Tino (75.); 1:4 Mlynarczyk,Christian (85.)
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Matthias Klatte (Neuruppin)
Gelbe Karten: - / -
Der SVA konnte wieder nicht gegen seinen Angstgegner gewinnen.Mit 1:4 fiel die Niederlage zudem recht deftig aus.Dabei drückten die Gastgeber zu Beginn aufs Tempo und waren Feldüberlegen.Aber bereits der erste ernsthafte Konter brachte die Gästeführung.Kurz vor der Pause schlugen die Unioner zum zweitenmal zu und erhöhten auf 2:0.Nach dem Wechsel drückte wieder der SVA und kam durch einen Foulelfmeter zum Anschlußtreffer.Die Gäste verteidigten nun geschickt und konterten gefährlich.Do fielen noch zwei weitere Tore für die Gäste.

Ludwigsfelder FC - BSV Guben-Nord

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

Ludwigsfelder FC: Hansche,Mario - Entrich,Gordon; Schmelzer,Sven; Seidel,Dennis - Alber,Sergej; Grunert,Steffen; Jesse,Mike (ab 90. Hendrichs,Marcel) - Cami,Rezart (ab 86. Gartmann,Jürgen); Eidtner,Maik; Rauch,Christian (ab 46. Welskopf,Thomas); Wischniewski,Wilfried
BSV Guben-Nord: Herz,Victor - Richter,Rico; Schwöbel,Thomas; Weber,Jörg - Dettmann,Sascha; Friedack,Maik; Noack,Mike; Wunsch (ab 78. Neumann,Marcel), Zepernick,Tino (ab 28. Scaar,Ingo) - Neumann,René; Peters,Björn
Tore: 1:0 Entrich,Gordon (17.); 2:0 Eidtner,Maik (21.); 3:0 Grunert,Steffen (86.)
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Thoralf Schwarz (Oranienburg)
Gelbe Karten: Schmelzer,Sven (3.); Cami,Rezart (1.) / Schwöbel,Thomas (1.); Noack,Mike (3.); Neumann,René (2.)
Die 180 Zuschauer am Kunstrasenplatz des Ludwigsfelder Waldstadions setzten beim verspäteten Punktspielstart des Ludwigsfelder FC ins Jahr 2003 große Erwartungen in ihre Elf und insbesondere in Christian Rauch, nachdem der in der Reserve seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt hatte.

Und der LFC wurde diesen Erwartungen sofort nach dem Anpfiff gerecht. Der Gegner wurde mit Störaktionen schon an seinem Strafraum gestellt. Ludwigsfelde erzielte von Beginn an ein spielerisches Übergewicht. Gordon Entrich (8.) auf rechtsaußen, Schüsse von Rauch (11.) und Wilfried Wischniewski (14.) sorgten für Gefahr. Gubens Libero Thomas Schwöbel wurde zu größter Aufmerksamkeit gezwungen. Der baumlange Jörg Weber im BSV-Mittelfeld war mit der Bewachung von Maik Eidtner voll ausgelastet. In der 17. Minute musste aber auch er tatenlos zusehen, als nach einem Eidtner-Rückpass Entrich erneut nach vorn eilte und mit einem scharfen Schuss Gubens Torsteher Viktor Herz, der schon einige sehenswerte Paraden hingelegt hatte, beim 1:0 keine Chance ließ.

In der 21. Minute leitete Mike Jesse mit einem seiner bekannten weiten Einwürfe die Vorentscheidung ein. Flankengleich flog das Leder in den Strafraum der Gäste, wo sich Eidtner mit einem unhaltbaren Kopfball behauptete. Ludwigsfelde führte 2:0 und gab bis zur Pause weiter deutlich den Ton an. Rezart Cami, Steffen Grunert und Entrich hatten weitere Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel drückte Ludwigsfelde weiter, während die Mannen um Libero Sven Schmelzer die bis dahin eher harmlose Gubener Offensive fest im Griff hatten. Ein Rückpass, den Herz ungestraft mit der Hand aufnahm, erregte die Fans. Es kam Hektik auf. Schmelzer holte sich wegen verbaler Attacken gegen seinen Gegenspieler eine gelbe Karte ab. Am Spielfeldrand wunderten sich die LFC-Anhänger, dass ein solch erfahrener Mann deswegen eventuell eine Zwangspause am nächsten Sonnabend riskierte. Guben erkämpfte sich nun streckenweise ab der 75. Minute gleiche Spielanteile. Aber mehr als günstige Situationen für Weber und den Torjäger Rene Neumann sprangen nicht heraus. Der war bei Dennis Seidel weiterhin gut aufgehoben. Die einzige Gefahr für Ludwigsfeldes Schlussmann Mario Hansche gab es in der 85. Minute, als er gegen den Torschuss von Neumann doch noch einmal auf all sein Können zurückgreifen musste.

Eine Minute später hatten die Gastgeber dann alles in trockenen Tüchern. Cami war linksaußen durchgebrochen, sein Flankenball erreichte fast auf der Torauslinie Eidtner. Der behielt die Übersicht und ließ den Ball zurück zu Grunert springen. Grunert machte alles richtig und schlug die Kugel, so wie der Münchner Michael Ballack in fast derselben Situation zeitgleich zum 2:0 der Bayern in Cottbus, über Gubens Torwart zum 3:0 ins Netz.

PETER HENNIG -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Für die BSV – Kicker wurde das Auswärtsspiel in Ludwigsfelde zum erwartet schweren Gang . Nicht nur, weil mit Silvio Schade und Pierre Löbl zwei Leistungsträger zu ersetzen waren, hinzu kam noch , daß die Mannschaft zum ersten mal auf einem Kunstrasenplatz spielen mußte. Durch den Ausfall der beiden ersten Heimspiele fehlte dazu auch noch die erforderliche Spielpraxis .

Anders bei den Ludwigsfeldern . Mit allen Mannen an Deck und der Aufstiegszielstellung vor Augen ging es Ihnen auch darum, die erlittene 2 : 1 Niederlage im Hinspiel vergessen zu machen . Von Beginn an kamen die Gastgeber auch besser mit den Platzverhältnissen zurecht und verschafften sich ein leichtes Übergewicht , ohne jedoch zwingende Torchancen herausspielen zu können . Als in der 17. Spielminute ein 40 m Schuß von Torwart Victor Herz nicht abgewehrt werden konnte , nahm das Unglück seinen Lauf . Dem Rückstand hinterher laufend , verstärkten die Nordgubener ihre Angriffsbemühungen . Doch die Bemühungen waren zu harmlos und blieben meistens schon im Ansatz stecken. Im Mittelfeld fehlte eine ordnende Hand und im Sturm lief garnichts zusammen . Die Gastgeber wurden bei ihren Aktionen immer härter und besonders bei Kopfballduellen unterliefen sie oft den Gegner, so daß dieser meist in Rückenlage gefährlich auf dem harten Boden aufschlugen . Dies praktizierten sie auch mehrmals im Torraum mit Torwart Herz , so daß dieser schon nach kurzer Zeit arg gehändikäppt war. In der

21. Spielminute bot sich dann den Gubenern die erste sehenswerte Chance .Timo Zepernick wurde völlig frei gespielt und drang mit Ball am Fuß in den Strafraum . Als er jedoch schießen wollte , schlug er über den Ball und der Torerfolg blieb aus . Schon eine Minute später rächte sich diese Aktion bitter. Ein völlig ungefährlicher Ball sprang in den Strafraum , Torwart Victor Herz verließ seinen Kasten, verfehlte jedoch den Ball , so daß ein Gästestürmer ungehindert zum 2 : 0 einköpfen konnte . Dieser Rückstand entsprach zwar nicht dem Spielverlauf , doch die Nordgubener fanden einfach keine Mittel , um eine Resultatsverbesserung zu erreichen . Selbst ein Freistoß aus aussichtsreicher Position wurde von Sascha Dettmann kläglich vergeben . So blieb es bis zur Halbzeitpause bei diesem Ergebnis .

In der zweiten Spielhälfte gab es eine deutliche Steigerung bei den Gästen . Die Angriffsbemühungen wurden verstärkt und im Mittelfeld erreichten die Breesener jetzt ein leichtes Übergewicht . Jetzt boten sich auch Tormöglichkeiten . Einen Freistoß von rechts konnte der Torwart nicht festhalten , doch der Nachschuß blieb im Gewühl hängen . Danach kam ein Abpraller von Jörg Weber zu Ingo Scaar , doch dessen Schuß ging weit über das Tor .In der 81.Spielminute fischte der sehr gute Gästetorwart einen 20m Drobkick-Schuß von Rene Neumann aus dem Dreiangel . Der Anschlußtreffer wollte einfach nicht gelingen . In der 85. Spielminute dann die Entscheidung . Ein Konter über die halblinke Position wurde mit einem unhaltbaren Schuß zum 3 : 0 abgeschlossen . Das Endergebnis in dieser Höhe etwas ungerecht , die Niederlage jedoch nicht unerwartet . Den Nordgubener Kickern um Trainer Jörg Weber wird sie nicht daran hindern , im nächsten Heimspiel gegen Schöneiche in gewohnter Stärke aufzutreten und sich für das verlorene Hinspiel zu revanchieren .

SV Kloster Lehnin - SV Schwarz-Rot Neustadt

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

SV Kloster Lehnin: Prill,Karsten - Gafke,Martin (ab 46. Haack,Steffen); Lindner,Andreas; Meier,Andreas - Geske,Thomas; Kahl,Martin; Pohl,Enrico; Simon,Bernd; Wenger,Andreas (ab 55. Kabelitz,Thomas); Wetzel,Falko - Göde,Andre
SV Schwarz-Rot Neustadt: Müller,Holger - Ehlert,Sven; Elgert,Andreas; Schönfeld,Dirk; Will,Norman - Specht,Kevin (ab 62. Schaeffer,Ralf); Stölke,Martin; Urner,Marco - Hintz,Gunnar; Krapat,Ronny; Schwager,Thomas
Tor: 0:1 Krapat,Ronny (16.)
Zuschauer: 146
Schiedsrichter: Andre Ihrke (Berlin)
Gelbe Karten: - / -
Kloster-Trainer Christoph Ringk bescheinigte seinem Team gegen Neustadt tollen kämpferischen Einsatz und hohe Laufbereitschaft. Doch am Ende standen die Lehniner wieder mit leeren Händen da. 0:1 verloren sie. Das Tor fiel in der 16. Minute per Freistoß.

Die Neustädter begannen wie ein Tabellendritter und hatten in der 10. Minute eine Riesenchance. Doch der Schlenzer ging knapp neben das Tor. Dann kam die 18. Minute. Während Keeper Prill noch seine Mauer ordnete gab der Schiedsrichter den Ball frei und das Leder schlug in der Torwartecke ein. In der 29. Minute machte Prill dann alles richtig und vereitelte eine Großchance der Gäste. Jetzt wachte Lehnin endlich auf. Einer ersten Möglichkeit nach 30 Minuten folgte zwei Minuten später ein Kopfball von Kahl, den der Neustädter Torwart aber mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten lenken konnte.

Nach der Pause kippte das Spiel zugunsten der Lehniner, die Neustadt jetzt permanent unter Druck setzten. In der 75. Minute bejubelten die Lehniner dann das 1:1 durch Kabelitz. Doch der Linienrichter entschied zum Entsetzen der Gastgeber auf abseits, was zu lautstarken Protesten der Zuschauer führte. Als Geske in der 80. Minute dann auch noch im Strafraum klar zu Fall gebracht wurde und der Elfmeterpfiff ausblieb, fühlte sich Lehnin klar benachteiligt. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 0:1. "Das Auftreten der Mannschaft in der 2. Halbzeit macht aber auf jeden Fall Mut für die nächsten Spiele", so Trainer Christoph Ringk.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ROLAND MÖLLER :

Die Neustädter Fußballer hatten die Vorschau in der MAZ gut gelesen, da hatte ihr Trainer Wolfgang Rahn gesagt, ein 1:0-Sieg beim Tabellenletzten würde ihm reichen. Gesagt, getan. Neustadt gewann bei Kloster Lehnin 1:0. Rahn war zufrieden - mit dem Ergebnis und mit den ersten 60 Minuten. "Da hatten wir Lehnin fest im Griff, aber das 2:0 wollte nicht fallen", erklärte er. Danach habe sein Team die Ordnung verloren und nur noch das 1:0 über die Zeit gerettet. Neustadt wollte beim Tabellenletzten an die Schöneicher Leistung anknüpfen. Und es fing gut an. Aggressiv in den Zweikämpfen übernahmen die Schwarz-Roten die Partie. Thomas Schwager und Martin Stölke wirbelten mit ihrer Schnelligkeit die Heimabwehr durcheinander. In der 5. Minute gab es die erste Gästechance. Marco Urner scheiterte am Heimtorwart, der steigerte sich im Verlaufe der Partie. "Den haben wir berühmt geschossen", berichtete Rahn. Dann tauchte Ronny Krapat vor dem Heimtorwart auf. Er lupfte den Ball über den Keeper, aber auch über das Tor. Einmal mehr zeigte Krapat seine Freistoßqualitäten. Aus 20 Metern traf er unhaltbar zur Neustädter Führung. Und die Gäste wollten nachlegen. In der 27. Minute machte der Lehniner Keeper mit einer Glanztat eine Chance von Urner zunichte. Lehnin kam kaum aus der Abwehr, erst in der 33. Minute hatten die Gastgeber eine Offensivszene. Da musste aber Torwart Holger Müller gleich Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. Kurz vor der Pause setzte Gunnar Hinz den schnellen Stölke in Szene, dessen Eingabe verpasste Schwager knapp und Urner schoss aus Nahdistanz vorbei. Auch nach dem Wiederanpfiff hatten die Gäste das Spiel fest im Griff. In der 50. Minuten schloss Hinz eine Kombination über Sven Ehlert, Krapat mit einem Direktschuss ab. Wieder war der Heimtorwart zu Stelle, parierte auch den Nachschuss von Urner. Wenig später brachte Lehnin einen dritten Stürmer und plötzlich war beim Gast die Ordnung weg. "In der Abwehr stimmte es noch, doch im Mittelfeld bekam Lehnin ein Übergewicht" sagte Rahn. Neustadt geriet in Bedrängnis. "Lehnin hatte kaum klare Chance, doch wir agierten nicht mehr souverän" erklärte der Coach. Nur bei einem Kopfball geriet die Neustädter Führung in Gefahr, der sauste am Dreieck vorbei. Die Gäste hatten gute Konterchancen, aber Hinz und Schwager ließen diese aus. So mussten die Schwarz-Roten bis zum Schluss zittern. "Die letzte Viertelstunde war mehr Krampf als Fußball", wetterte Rahn. Allerdings räumte er gleich ein: "Wir können ja nicht immer 6:0 gewinnen, wichtig waren die drei Punkte". Und er hatte ja in der Vorschau auch nicht mehr gefordert.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 26.07.2003