Ludwigsfelder FC - BSV Guben-Nord |
3 : 0 ( 2 : 0 ) |
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Ludwigsfelder FC: Hansche,Mario - Entrich,Gordon; Schmelzer,Sven; Seidel,Dennis - Alber,Sergej;
Grunert,Steffen; Jesse,Mike (ab 90. Hendrichs,Marcel) - Cami,Rezart (ab 86. Gartmann,Jürgen); Eidtner,Maik;
Rauch,Christian (ab 46. Welskopf,Thomas); Wischniewski,Wilfried
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BSV Guben-Nord: Herz,Victor - Richter,Rico; Schwöbel,Thomas; Weber,Jörg - Dettmann,Sascha; Friedack,Maik;
Noack,Mike; Wunsch (ab 78. Neumann,Marcel), Zepernick,Tino (ab 28. Scaar,Ingo) - Neumann,René; Peters,Björn
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Tore: 1:0 Entrich,Gordon (17.); 2:0 Eidtner,Maik (21.); 3:0 Grunert,Steffen (86.)
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| Zuschauer: 180 |
| Schiedsrichter: Thoralf Schwarz (Oranienburg) |
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Gelbe Karten: Schmelzer,Sven (3.); Cami,Rezart (1.) / Schwöbel,Thomas (1.); Noack,Mike (3.);
Neumann,René (2.)
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Die 180 Zuschauer am Kunstrasenplatz des Ludwigsfelder Waldstadions setzten beim
verspäteten Punktspielstart des Ludwigsfelder FC ins Jahr 2003 große Erwartungen in ihre Elf
und insbesondere in Christian Rauch, nachdem der in der Reserve seine Torjägerqualitäten
unter Beweis gestellt hatte.
Und der LFC wurde diesen Erwartungen sofort nach dem Anpfiff gerecht. Der Gegner wurde mit
Störaktionen schon an seinem Strafraum gestellt. Ludwigsfelde erzielte von Beginn an ein
spielerisches Übergewicht. Gordon Entrich (8.) auf rechtsaußen, Schüsse von Rauch (11.) und
Wilfried Wischniewski (14.) sorgten für Gefahr. Gubens Libero Thomas Schwöbel wurde zu
größter Aufmerksamkeit gezwungen. Der baumlange Jörg Weber im BSV-Mittelfeld war mit der
Bewachung von Maik Eidtner voll ausgelastet. In der 17. Minute musste aber auch er tatenlos
zusehen, als nach einem Eidtner-Rückpass Entrich erneut nach vorn eilte und mit einem
scharfen Schuss Gubens Torsteher Viktor Herz, der schon einige sehenswerte Paraden
hingelegt hatte, beim 1:0 keine Chance ließ.
In der 21. Minute leitete Mike Jesse mit einem seiner bekannten weiten Einwürfe die
Vorentscheidung ein. Flankengleich flog das Leder in den Strafraum der Gäste, wo sich
Eidtner mit einem unhaltbaren Kopfball behauptete. Ludwigsfelde führte 2:0 und gab bis zur
Pause weiter deutlich den Ton an. Rezart Cami, Steffen Grunert und Entrich hatten weitere
Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen.
Nach dem Seitenwechsel drückte Ludwigsfelde weiter, während die Mannen um Libero Sven
Schmelzer die bis dahin eher harmlose Gubener Offensive fest im Griff hatten. Ein Rückpass,
den Herz ungestraft mit der Hand aufnahm, erregte die Fans. Es kam Hektik auf. Schmelzer
holte sich wegen verbaler Attacken gegen seinen Gegenspieler eine gelbe Karte ab. Am
Spielfeldrand wunderten sich die LFC-Anhänger, dass ein solch erfahrener Mann deswegen
eventuell eine Zwangspause am nächsten Sonnabend riskierte. Guben erkämpfte sich nun
streckenweise ab der 75. Minute gleiche Spielanteile. Aber mehr als günstige Situationen für
Weber und den Torjäger Rene Neumann sprangen nicht heraus. Der war bei Dennis Seidel
weiterhin gut aufgehoben. Die einzige Gefahr für Ludwigsfeldes Schlussmann Mario Hansche
gab es in der 85. Minute, als er gegen den Torschuss von Neumann doch noch einmal auf all
sein Können zurückgreifen musste.
Eine Minute später hatten die Gastgeber dann alles in trockenen Tüchern. Cami war
linksaußen durchgebrochen, sein Flankenball erreichte fast auf der Torauslinie Eidtner. Der
behielt die Übersicht und ließ den Ball zurück zu Grunert springen. Grunert machte alles
richtig und schlug die Kugel, so wie der Münchner Michael Ballack in fast derselben Situation
zeitgleich zum 2:0 der Bayern in Cottbus, über Gubens Torwart zum 3:0 ins Netz.
PETER HENNIG
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Für die BSV – Kicker wurde das Auswärtsspiel in Ludwigsfelde zum erwartet schweren Gang .
Nicht nur, weil mit Silvio Schade und Pierre Löbl zwei Leistungsträger zu ersetzen waren,
hinzu kam noch , daß die Mannschaft zum ersten mal auf einem Kunstrasenplatz spielen
mußte. Durch den Ausfall der beiden ersten Heimspiele fehlte dazu auch noch die
erforderliche Spielpraxis .
Anders bei den Ludwigsfeldern . Mit allen Mannen an Deck und der Aufstiegszielstellung vor
Augen ging es Ihnen auch darum, die erlittene 2 : 1 Niederlage im Hinspiel vergessen zu
machen . Von Beginn an kamen die Gastgeber auch besser mit den Platzverhältnissen
zurecht und verschafften sich ein leichtes Übergewicht , ohne jedoch zwingende Torchancen
herausspielen zu können . Als in der 17. Spielminute ein 40 m Schuß von Torwart Victor Herz
nicht abgewehrt werden konnte , nahm das Unglück seinen Lauf . Dem Rückstand hinterher
laufend , verstärkten die Nordgubener ihre Angriffsbemühungen . Doch die Bemühungen
waren zu harmlos und blieben meistens schon im Ansatz stecken. Im Mittelfeld fehlte eine
ordnende Hand und im Sturm lief garnichts zusammen . Die Gastgeber wurden bei ihren
Aktionen immer härter und besonders bei Kopfballduellen unterliefen sie oft den Gegner, so
daß dieser meist in Rückenlage gefährlich auf dem harten Boden aufschlugen . Dies
praktizierten sie auch mehrmals im Torraum mit Torwart Herz , so daß dieser schon nach
kurzer Zeit arg gehändikäppt war. In der
21. Spielminute bot sich dann den Gubenern die erste sehenswerte Chance .Timo Zepernick
wurde völlig frei gespielt und drang mit Ball am Fuß in den Strafraum . Als er jedoch schießen
wollte , schlug er über den Ball und der Torerfolg blieb aus . Schon eine Minute später rächte
sich diese Aktion bitter. Ein völlig ungefährlicher Ball sprang in den Strafraum , Torwart Victor
Herz verließ seinen Kasten, verfehlte jedoch den Ball , so daß ein Gästestürmer ungehindert
zum 2 : 0 einköpfen konnte . Dieser Rückstand entsprach zwar nicht dem Spielverlauf , doch
die Nordgubener fanden einfach keine Mittel , um eine Resultatsverbesserung zu erreichen .
Selbst ein Freistoß aus aussichtsreicher Position wurde von Sascha Dettmann kläglich
vergeben . So blieb es bis zur Halbzeitpause bei diesem Ergebnis .
In der zweiten Spielhälfte gab es eine deutliche Steigerung bei den Gästen . Die
Angriffsbemühungen wurden verstärkt und im Mittelfeld erreichten die Breesener jetzt ein
leichtes Übergewicht . Jetzt boten sich auch Tormöglichkeiten . Einen Freistoß von rechts
konnte der Torwart nicht festhalten , doch der Nachschuß blieb im Gewühl hängen . Danach
kam ein Abpraller von Jörg Weber zu Ingo Scaar , doch dessen Schuß ging weit über das Tor
.In der 81.Spielminute fischte der sehr gute Gästetorwart einen 20m Drobkick-Schuß von Rene
Neumann aus dem Dreiangel . Der Anschlußtreffer wollte einfach nicht gelingen . In der 85.
Spielminute dann die Entscheidung . Ein Konter über die halblinke Position wurde mit einem
unhaltbaren Schuß zum 3 : 0 abgeschlossen . Das Endergebnis in dieser Höhe etwas
ungerecht , die Niederlage jedoch nicht unerwartet . Den Nordgubener Kickern um Trainer Jörg
Weber wird sie nicht daran hindern , im nächsten Heimspiel gegen Schöneiche in gewohnter
Stärke aufzutreten und sich für das verlorene Hinspiel zu revanchieren .
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