Spieltag Verbandsliga 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30 

1. Spieltag

Samstag, 31.8.2002  15:00
001 SC Oberhavel Velten - FSV 63 Luckenwalde 3 : 0 ( 1 : 0 ) Details
002 FSV Glückauf Brieske/S. - FSV Union Fürstenwalde 1 : 3 ( 0 : 0 ) Details
003 MSV Hanse Frankfurt - SV Falkensee/Finkenkrug 1 : 5 ( 0 : 1 ) Details
004 SV Kloster Lehnin - FC Stahl Brandenburg 1 : 5 ( 0 : 4 ) Details
005 SV Germania Schöneiche - Frankfurter FC Viktoria 1 : 2 ( 1 : 1 ) Details
Freitag, 30.8.2002  18:00
006 Ludwigsfelder FC - SV Babelsberg 03 II 3 : 3 ( 1 : 1 ) Details
Samstag, 31.8.2002  15:00
007 BSV Guben-Nord - SV Schwarz-Rot Neustadt 1 : 2 ( 0 : 2 ) Details
Sonntag, 1.9.2002  14:00
008 SV Altlüdersdorf - FC 98 Hennigsdorf 2 : 1 ( 1 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 1. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (--) FC Stahl Brandenburg1100 45:13  0:0  0  5:1  3
2. (--) SV Falkensee/Finkenkrug1100 45:13  0:0  0  5:1  3
3. (--) SC Oberhavel Velten1100 33:03  3:0  3  0:0  0
4. (--) FSV Union Fürstenwalde1100 23:13  0:0  0  3:1  3
5. (--) Frankfurter FC Viktoria 1100 12:13  0:0  0  2:1  3
6. (--) SV Altlüdersdorf1100 12:13  2:1  3  0:0  0
7. (--) SV Schwarz-Rot Neustadt1100 12:13  0:0  0  2:1  3
8. (--) SV Babelsberg 03 II1010 03:31  0:0  0  3:3  1
9. (--) Ludwigsfelder FC1010 03:31  3:3  1  0:0  0
10. (--) FC 98 Hennigsdorf1001 -11:20  0:0  0  1:2  0
11. (--) SV Germania Schöneiche1001 -11:20  1:2  0  0:0  0
12. (--) BSV Guben-Nord1001 -11:20  1:2  0  0:0  0
13. (--) FSV Glückauf Brieske/S.1001 -21:30  1:3  0  0:0  0
14. (--) FSV 63 Luckenwalde1001 -30:30  0:0  0  0:3  0
15. (--) MSV Hanse Frankfurt1001 -41:50  1:5  0  0:0  0
16. (--) SV Kloster Lehnin1001 -41:50  1:5  0  0:0  0

Nächste Spiele

Samstag, 7.9.2002  11:30
010 SV Babelsberg 03 II - SV Germania Schöneiche 3 : 3 ( 0 : 1 )   
Samstag, 7.9.2002  14:00
011 Frankfurter FC Viktoria - SV Kloster Lehnin 2 : 0 ( 0 : 0 )   
Samstag, 7.9.2002  15:00
014 FSV Union Fürstenwalde - SC Oberhavel Velten 1 : 2 ( 0 : 1 )   
015 FSV 63 Luckenwalde - SV Altlüdersdorf 1 : 6 ( 0 : 5 )   
016 SV Schwarz-Rot Neustadt - Ludwigsfelder FC 1 : 0 ( 0 : 0 )   
009 FC 98 Hennigsdorf - BSV Guben-Nord 2 : 3 ( 0 : 2 )   
012 FC Stahl Brandenburg - MSV Hanse Frankfurt 2 : 3 ( 1 : 1 )   
013 SV Falkensee/Finkenkrug - FSV Glückauf Brieske/S. 9 : 0 ( 5 : 0 )   
Seitenanfang

Spiel-Statistiken

SC Oberhavel Velten - FSV 63 Luckenwalde

3 : 0  ( 1 : 0 ) 

SC Oberhavel Velten: Wendorff,Thomas - Jüttner,Dirk; Korsch,Stephan; Nolting,Lutz; Töffling,Lars - Bumann,Matthias; Heinrich,Steffen; Jahnke,Nico; Weichmann,Detlef (ab 61. Winter,Daniel) - Berndt,Sebastian (ab 73. Orlamünder,Nico); Falkenberg,Michael (ab 65. Lißner,Stephan)
FSV 63 Luckenwalde: Werner,Matthias - Boettcher,Frank; Böhme,Carsten; Ebersbach,Torsten; Lederer,Dennis (ab 58. Drehmel,Norman); Meerstein,Erik - Große,Enrico; Neumann,Jens (ab 58. Hanke,Kevin) - Klinkmüller,Ingo; Lorenz,Martin (ab 58. Richter,Axel); Michalske,Sebastian
Tore: 1:0 Weichmann,Detlef (26.); 2:0 Falkenberg,Michael (49.); 3:0 Orlamünder,Nico (77.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Steffen Hauk (Neuruppin)
Gelbe Karten: Bumann,Matthias (1.) / Ebersbach,Torsten (1.); Lederer,Dennis (1.)
Ein verdienter Sieg des Neulings.Besonders bei Flankenbällen erwies sich die Luckenwalder Abwehr anfällig.Nach dem 2:0 beschränkte sich Velten auf das Konterspiel und blieb stets gefährlich.Viele Chancen wurden vergeben,hierbei sündigten vor allem Berndt und Jahnke.

FSV Glückauf Brieske/S. - FSV Union Fürstenwalde

1 : 3  ( 0 : 0 ) 

FSV Glückauf Brieske/S.: Malessa,Thorsten - Georgi,Mike; Zarach,Thomas - Hausdorf,Enrico; Kaden,Cornel (ab 77. Heine,Christian); Michling,Heiko (ab 74. Dressel,Steffen); Schulze,Mirko - Burkhardt,Ronny; John,Michael; Niemtz,Carsten; Rabe,Alexander
FSV Union Fürstenwalde: Baczinski,Ingo - Baethge,Sven; Marcin,Gregor; Nietzsche,Andre; Wrobel,Pawel - Greulich,Jan; Nwangi,Nephat (ab 74. Ehlert,Richard); Schrödel,Lars (ab 74. Klein,Mathias) - Alm,Marko; Gläser,Sven (ab 57. Straubhaar,Tino); Wojciechowski,Sebastian
Tore: 1:0 Burkhardt,Ronny (48.); 1:1 Gläser,Sven (54.); 1:2 Alm,Marko (55.); 1:3 Wojciechowski,Sebastian (83.)
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Uwe Schultz (Groß Kölzig)
Gelbe Karten: - / Baethge,Sven (1.); Wrobel,Pawel (1.)
Brieske war spielerisch überlegen und vergab mehrere Chancen.Drei Auswärtstore sind für Fürstenwalde absolute Rarität.Sie fielen durch optimale Chancenverwertung.

MSV Hanse Frankfurt - SV Falkensee/Finkenkrug

1 : 5  ( 0 : 1 ) 

MSV Hanse Frankfurt: Wiegand,Matthias - Bitzka,Olaf; Hilprecht,Frank; Jaek,Knut; Jegorow,Dennis (ab 56. Bartczak,Barthlomiej); Schröder,Mirko; Stolarczyk,Guido - Ducklauß,Torsten; Robel,Tobias - Götz,Markus (ab 65. Giebel,Ronny); Lopata,Maciej
SV Falkensee/Finkenkrug: Gericke,Hartmut - Kolbuch,Markus; Maier,Steven-Matthias; Pflaumbaum,Elias - Henschel,Jens (ab 75. Hilber,Silvio); Herrmann,Christoph; Neubert,Michael (ab 64. Ruff,Daniel); Zieme,Sascha - Jakobeit,Sascha (ab 67. Fleege,Robert); Nimscholz,Dirk; Schiemann,Andreas
Tore: 0:1 Henschel,Jens (43.); 0:2 Schiemann,Andreas (50.); 0:3 Henschel,Jens (63.); 0:4 Schiemann,Andreas (77.); 0:5 Fleege,Robert (81.); 1:5 Ducklauß,Torsten (82.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Mario Troitzsch (Döbern)
Gelbe Karten: Schröder,Mirko (1.); Stolarczyk,Guido (1.) / Neubert,Michael (1.)
AXEL EIFERT..................................................................................................................................


Die erste von insgesamt 30 Aufgaben der neuen Saison haben die Kicker aus Finkenkrug souverän gelöst. "Die Falkenseer waren eine Klasse besser als wir und haben sich noch stärker als im vorigen Jahr vorgestellt. In dieser Form zählen sie für mich zu den absoluten Favoriten auf den Aufstieg", anerkannte auch Hanse-Trainer Erich Hamann, ehemaliger DDR-Nationalspieler, der bei der WM 1974 ja der Passgeber zum legendären Sparwasser-Tor gegen die bundesdeutsche Elf war, den deutlichen 5:1 (1:0)-Erfolg für FF zum Verbandsliga-Auftakt in Frankfurt/Oder. Die Gartenstädter übernahmen damit gleich zum Auftakt die Tabellenspitze und wollen natürlich nicht, dass dies eine "Eintagsfliege" war.

Auf dem extrem kleinen Sportplatz nahe der polnischen Grenze machte das Wort vom Einbahnstraßen-Fußball die Runde, so überlegen zeigten sich die Gäste aus dem Havelland. Die gastgebenden Oderstädter kamen in der ersten Hälfte nur zweimal bei Standardsituationen vor das von Routinier Hartmut Gericke gehütete FF-Gehäuse. Es dauerte allerdings bis zur 43. Minute, ehe die Mannschaft von Trainer Wladimir Siverin Kapital aus ihrer Überlegenheit schlug. Routinier Jens Henschel drückte den Ball zum 1:0 über die Linie.

Schon bis dahin zeigten die FF-Kicker eine absolute Klasseleistung. Neuzugang Markus Kolbuch führte von hinten klug Regie und überlegt wurden die Angriffe von den FF-Akteuren vorgetragen. Einziges Manko war, dass die Tore fehlten. Steven Meier, Andreas Schiemann und Sascha Jakobeit hatten gleich mehrfach die Möglichkeiten, verfehlten das Hanse-Tor aber meist nur knapp.

Nach dem Wechsel sollte sich die Geduld für die FF-Kicker dann aber auch in Form von Treffern auszahlen. Vor allem Jens Henschel fühlte sich in der Spielmacherrolle hinter den Spitzen pudelwohl. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß sorgte Andreas Schiemann in der 51. Minute für das 2:0. Dann sollte Torjäger Dirk Nimscholz zu seinem Treffer kommen. Der aber setzte nach einem Foul an Schiemann in der 60. Minute den fälligen Foulstrafstoß an den rechten Pfosten. Der Nachschuss war zwar drin, es wurde aber abgepfiffen. "Der Hanse-Torwart hat den Ball zwar abgelenkt. Aber der Schuss war so scharf, dass es die Schiedsrichter nicht gesehen haben", so der FF-Kapitän.

Dann war wieder Jens Henschel dran. Mit einem überlegten Heber sorgte er nur eine Minute später für das 3:0. Spätestens nach dem 4:0 (79.), wiederum von Schiemann nach guter Flanke von Nimscholz, waren alle Messen gesungen. Der eingewechselte Silvio Hilber (81.) schraubte das Resultat auf 5:0, ehe Hanse im Gegenzug durch ihren gefährlichsten Mann Torsten Ducklauß zum Ehrentreffer kam.

"Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Es gab keinen Ausfall auf unserer Seite, und wir haben die Geduld behalten. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Tore für uns fallen würden", fand selbst FF-Trainer Siverin keinen Grund zur Kritik.

SV Kloster Lehnin - FC Stahl Brandenburg

1 : 5  ( 0 : 4 ) 

SV Kloster Lehnin: Cierpinski,Bert - Haack,Steffen; Lindner,Andreas; Meier,Andreas - Burwig,Marcel; Geske,Thomas; Kahl,Martin (ab 59. Lange,Marcel); Pohl,Enrico (ab 46. Semmler,Nico); Simon,Bernd; Wetzel,Falko (ab 46. Kabelitz,Thomas) - Ristow,Stefan
FC Stahl Brandenburg: Krüger,Stephan - Conrad,Steffen; Daszenies,Kevin; Janke,Thomas; Joppien,Andreas - Conrad,Karsten; Gotsch,Marcel (ab 80. Stengel,Ronny); Kräuter,Steffen (ab 60. Sommerlatte,Christian); Müller,Stefan - Jagatic,Miroslav; Posorski,Lars (ab 10. Gühne,Oliver)
Tore: 0:1 Posorski,Lars (5.); 0:2 Jagatic,Miroslav (11.); 0:3 Jagatic,Miroslav (41.); 0:4 Jagatic,Miroslav (45.); 1:4 Geske,Thomas (72.); 1:5 Gühne,Oliver (75.)
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Lutz Gericke (Potsdam)
Gelbe Karten: - / -
Das erste Spiel des Aufsteigers Kloster Lehnin endete mit einem Debakel. Mit 1:5 (0:4) ging das Team gegen den FC Stahl auf heimischen Rasen geradezu unter. Die knapp 600 Zuschauer staunten nur über die desolate Vorstellung des Gastgebers.

Die Verbandsliga-Saisoneröffnung wurde mit einem großem Rahmenprogramm begangen. Neben zahlreichen Ehrengästen wie den Vizepräsidenten des Fußball-Landes-Verbandes Fred Kreitlow und dem Staffelleiter Dieter Jording kamen auch die Cheerleader des Football-Teams Berlin Thunder nach Lehnin und begeisterten die Zuschauer.

Die Erwartungen der Lehniner Fans waren aufgrund der guten Vorbereitungsergebnisse und das eindeutigen Pokalsieges sehr hoch. Beim FC Stahl hatte man dagegen gemischte Gefühle nach den vielen Unzulänglichkeiten der vergangenen Saison. Was dann folgte war zwar kein hochklassiges Spiel, aber es gab viele Tore. Letztendlich hatte der FC die besseren Nerven und war cleverer vor dem Tor.

Die Lehniner wirkten dagegen übermotiviert und fanden zumindestens in der ersten Halbzeit nie richtig ins Spiel. Bis auf Stefan Ristow hatte kaum ein Lehniner Spieler Normalform. Anders der FC Stahl. Selbst als Torjäger Posorski nach einer Verletzung schon in der 10. Minute ausgewechselt werden musste, bot der FC Stahl weiter eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Schon in der 2. Spielminute hatte Kahl mit einem Kopfball die Stahlabwehr erschreckt. Doch schon in der 5. Minute wurde seitens der Lehniner eine Rückgabe zu kurz zum Keeper gespielt, sodass Posorski seine Fußspitze dazwischen bekam und Cierpinski den Ball nicht festhalten konnte. Das 0:1 war perfekt. Die Lehniner versuchen sich von diesem Schock zu erholen. Fast wäre es auch gelungen, wenn Ristow den Ball in der 7. Minute aus zehn Meter an Keeper Krüger vorbeibekommen hätte. Drei Minuten später versuchte es Geske aus sechs Meter mit einem Kopfball. Der FC machte es besser. Ein Freistoß in der 12. Minute von Steffen Conrad nahm Jagatic auf und schob zum 0:2 ein. Auf der Gegenseite eine ähnliche Situation. Doch Meier verpasste nach Flanke von Ristow per Kopf knapp das Stahl-Gehäuse.

K. Conrad setzte in der 23. Minute einen 30 Meterschuss übers Tor. Bis zur 40. Minute egalisierten sich die Teams. Dann stand es plötzlich nach einem Eckball von K. Conrad durch Jagatic 0:3. Die 42. und 43. Minute brachte je eine Chance auf beiden Seiten. Jedoch mit dem Unterschied, dass Ristow seine Chance vergab, aber der FC durch Jagatic zum 0:4 einschoss. So erzielte er schon am ersten Spieltag einen Hattrick.

Die zweite Hälfte brachte zwar eine optische Überlegenheit der Lehniner, aber die Chancenverwertung war nicht gut. So hätten in der 54. Minute Ristow und in der 56. Minute Kabelitz durchaus den Anschlusstreffer erzielen können. Dies gelang Geske in der 66. Minute. An diesem Tage erschütterte das den FC jedoch nicht. Schon eine Minute später stellte Gühne mit einem Kopfball nach Ecke von K. Conrad den alten Abstand wieder her.

Der FC spielt nun am Sonnabend im Stadion am Quenz gegen Hanse Frankfurt und Kloster Lehnin muss nach Frankfurt zu Viktoria.

SV Germania Schöneiche - Frankfurter FC Viktoria

1 : 2  ( 1 : 1 ) 

SV Germania Schöneiche: Achenbach,Frank - Buschick,Marco; Huppert,Ronny; Schachschneider,Thorsten - Becker,Mark; Nevoigt,Stephan; Ramin,Tino (ab 75. Labian,Mirco); Schmidt,Marko - Cehic,Admir (ab 58. Fabi,Olivier); Kanow,Rene; Wegener,Patrick (ab 58. Neumann,Rene)
Frankfurter FC Viktoria : Ammer,Stefan - Biemüller,Andre; Richter,Ronald; Schnürer,Olaf; Trebbin,Manuel - Garling,Fred; Pochanke,Marian; Theis,Sven; Werner,Christian (ab 86. Jurchen,Joe) - Bleck,Thomas (ab 65. Radtke,Andre); Kaiser,Daniel
Tore: 1:0 Cehic,Admir (16.); 1:1 Werner,Christian (43.); 1:2 Pochanke,Marian (52.)
Zuschauer: 190
Schiedsrichter: Michael Thrun (Königs Wusterhausen)
Gelbe Karten: Ramin,Tino (1.); Cehic,Admir (1.); Kanow,Rene (1.); Neumann,Rene (1.) / Biemüller,Andre (1.); Schnürer,Olaf (1.); Garling,Fred (1.); Bleck,Thomas (1.)
Der Einstand von Trainer Mathias König beim Frankfurter FC Viktoria ´91 ist geglückt, denn mit 2:1 gewannen seine Mannen das erste Punktspiel der Saison 2002/2003 bei der SV Germania Schöneiche aufgrund einer Steigerung in den zweiten 45 Minuten. Hocherfreut zeigte sich der Coach ob der drei Punkte. "Es gibt aber noch genügend Arbeit für mich und noch etliche Sachen zu verbessern." wehrte der 42-jährige jedoch auch gleich nach dem Schluss-pfiff etwaige Glückwünsche bescheiden ab. In den ersten 45 Minuten blieben bei hochsommerlichen Temperaturen Chancen Mangelware. Nur je eine hochkarätige bot sich beiden Teams. Dabei bewiesen sie jedoch ungeahnte Effektivität, denn auch beide führten zu Treffern. Dem Gastgeber gebührte dabei der Preis des ers-ten Tores. Eine Flanke von René Kanow versenkte der Bosnier Admir Cehic unhaltbar für Stefan Ammer per Kopf in der linken unteren Ecke. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff ka-men die Oderstädter zum Ausgleich. Eine kurz gespielte Ecke brachte Marian Pochanke zu dem am langen Pfosten stehenden Sven Theis, der Christian Werner dann den Ball maßgerecht auf den Fuß legte. Aus Nahdistanz hatte dieser keine Mühe zu vollenden. In der zweiten Halbzeit wurde die Partie dann wesentlich attraktiver, bedingt durch das schnelle Tor der Frankfurter. Bei einem schnell vorgetragenen Angriff brachte Daniel Kaiser den Ball von der rechten Seite flach nach innen. Der mitgelaufene Pochanke konnte ungedeckt aus etwa elf Metern vollenden. Diese Szene löste Diskussionen aus. Der Grund: Der Schütze wurde nach einer verletzungsbedingten Behandlung vom Schiedsrichter aufs Feld gewunken und von den gegnerischen Akteuren nicht bemerkt. Doch Jürgen Piepenburg, Trainer des Gastgebers, gab nach dem Abpfiff selbstkritisch zu: "Sicher war dieses Tor ärgerlich, zumal der Schiedsrichter bei einer ähnlichen Situation auf unserer Seite lange mit dem Einsatzzeichen wartete. Im Endeffekt ist es uns aber nicht gelungen die kompakte Abwehr der Frankfurter auszuspielen." Da waren die Frankfurter viel gefährlicher - zumindest ansatzweise. Bei ihren schnell vorgetragenen Kontern fehlte oft der letzte tödliche Pass. Und wenn der doch einmal kam, dann stand entweder ein Spieler in der Schussbahn wie bei André Radtke (70.), der sein Punktspieldebüt in der ersten Mannschaft gab, oder der Ball wurde um Zentimeter verpasst wie bei Daniel Kaiser keine 60 Sekunden später. Fast hätte sich dies noch gerächt. Doch Glück für die Frankfurter, das Schöneiches schwarze Perle, Olivier Fabi, drei Minuten vor dem Abpfiff frei-stehend das Tor nur knapp verfehlte. "Da haben wir die größeren Konterchancen und dann wäre der Schuss fast noch nach hinten losgegangen." befand Trainer König im Hinblick auf die gerade genannte Torchance. "In der Abwehrarbeit haben wir uns stabilisiert. Von der Laufbereitschaft, vom Einsatzwillen haben meine Spieler alles gegeben. Im Spiel nach vorne müssen wir beim Stande von 2:1 die Konter besser ausfahren. " blieb der Coach kritisch....Uwe Zühlsdorf

Ludwigsfelder FC - SV Babelsberg 03 II

3 : 3  ( 1 : 1 ) 

Ludwigsfelder FC: Carstens,Gordon - Entrich,Gordon; Schmelzer,Sven; Welskopf,Thomas - Ajdari,Spetim; Alber,Sergej; Finke,Lars (ab 60. Rauch,Christian); Jesse,Mike - Cami,Rezart; Eidtner,Maik (ab 74. Hass,Marcel); Wischniewski,Wilfried
SV Babelsberg 03 II: Rauch,Sebastian - Edeling,Volker; Förster,Thomas; Löhr,Benedict; Moritz,Sven - Herber,Eric; Moritz,Patrick; Möller,Thomas; Vrcic,Nikica - Rudolph,Matthias; Schulz,Ricardo (ab 81. Lozanski,Sebastian)
Tore: 1:0 Schmelzer,Sven (Foulelfmeter, 35.); 1:1 Rudolph,Matthias (37.); 1:2 Moritz,Patrick (74.); 2:2 Schmelzer,Sven (75.); 2:3 Moritz,Patrick (86.); 3:3 Schmelzer,Sven (90.)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Andre Ihrke (Berlin)
Gelbe Karten: Schmelzer,Sven (1.); Welskopf,Thomas (1.) / Rauch,Sebastian (1.); Förster,Thomas (1.); Möller,Thomas (1.)
In Ludwigsfelde macht man keinen Hehl daraus, dass das sechste Verbandsligajahr des LFC das erfolgreichste werden soll. Das Ziel heißt Landesmeister und Aufstieg in die Oberliga.Die zweite Mannschaft des SV Babelsberg war also gewarnt, als sie am FreitagAbend zum Saisonstart im Waldstadion antrat. Um so größer war natürlich dieFreude über einen gewonnen Punkt. Mit einem 3:3 stahl die Schulz-Elf dem amtierenden Brandenburger Vizemeister die Schau. Der aber präsentierte sich insgesamt allerdings noch nicht meisterlich. Dieses Prädikat verdiente sich lediglich das tolle Ludwigsfelder Publikum, denn ­ fast 350 Fans unterstützten ihre Kicker wieder bis zu letzten Spielminute. Für Trainer Volker Löbenberg dagegen gibt esnoch zu tun, um die hoch gesteckten Ziele auch zu realisieren. Da machte zwar Maik Eidtner zwar bereits in den ersten Spielsekunden mit eine Riesenchance auf sich aufmerksam. doch völlig frei vor dem Babelsberger Keeper Rauch, verfehlte er das Tore. Eidtner blieb in der Folge ebenso farblos wie der Hertha-Neuzugang Lars Finke. Viel mehr Gefahr ging von den schnellen Rezart Cami und Sergej Alber aus, und Libero Sven Schmelzer bewies Stürmerqualitäten. Erfreulich: Babelsbergs Abwehr um Benedict Löhr als letztem Mann stellte sich bald auf den Gegner ein. Auch Keeper Sebastian Rauch hatte rechtzeitig zum Saisonbeginn in eine Superform gebracht und verhinderte mehrmals einen Rückstand. Nach 20 Minuten war der Respekt vor dem Gegner weg, das Spiel ging fortan mehr in die andere Richtung. Selbst als in dieser Phase durch einen von Schmelzer verwandelten Foulelfmeter (33.) ­ Torwart Sebastian Rauch hatte Cami im Strafraum von den Beinen geholt ­ das 1:0 fiel, haute das die Gäste nicht um. Matthias Rudolph glich schon zwei Minuten aus. Eine Freistoßvorlage von Patrick Moritz verlängerte der 19-Jährige ins Ludwigsfelder Tor.Es wurde noch ein offener Schlagabtausch mit Feld- und Chancenvorteilen für die Gäste, bei denen Nikica Vrcic und Patrick Moritz durch ein enormes Laufpensum auffielen. Der Neuzugang aus Brandenburg sorgte dann mit einem Freistoßtor (73.) erstmals für die Babelsberger Führung. Die glich Schmelzer zwar nach einem Verzweiflungsangriff im Gegenzug wieder aus, doch die Oberhoheit auf dem Platz gewannen die Gastgeber nicht mehr zurück. Im Gegenteil: Patrick Moritz überwand den Mann im LFC-Tor Matthias Breitkopf erneut mit seiner Spezialität, einem 30-m-Freistoß. Vier Minuten vor dem Abpfiff schien das die Entscheidung zu sein, doch Ludwigsfelde stemmte sich mit letzter Kraft gegen die drohende Niederlage und hatte am Ende sogar noch Glück. Cami (89.) setzte sich auf Halbrechts gegen Volker Edeling durch, flankte in den Strafraum, wo erneut Schmelzer zur Stelle war.Auch wenn die Sensation damit knapp verpasst wurde, die Babelsberger Reserve kann mit dem Saisonauftakt zufrieden sein. Eine erste Standortbestimmung fiel gut aus. Trainer Uwe Schulz: “Hätte mit jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir heute 3:3 spielen, dann wäre ich zufrieden gewesen. Wie es dann gelaufen ist, war aber viel mehr drin.³...H.J.

BSV Guben-Nord - SV Schwarz-Rot Neustadt

1 : 2  ( 0 : 2 ) 

BSV Guben-Nord: Wolff,Enrico - Langhammer,Alf; Weber,Jörg - Dettmann,Sascha; Friedack,Maik; Glahmann,Kai (ab 46. Löbl,Pierre); Noack,Mike - Neumann,René; Peters,Björn (ab 75. Wieder,Christian); Richter,Thomas; Schade,Silvio
SV Schwarz-Rot Neustadt: Müller,Holger - Ehlert,Sven; Elgert,Andreas; Riechmann,Yves; Schönfeld,Dirk; Will,Norman - Holtkamp,Marco (ab 70. Specht,Kevin); Stölke,Martin (ab 85. Schaeffer,Ralf) - Hintz,Gunnar; Kramer,Nico; Schwager,Thomas
Tore: 0:1 Elgert,Andreas (15.); 0:2 Hintz,Gunnar (32.); 1:2 Noack,Mike (50.)
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Mike Kaiser (Werben)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: Wolff,Enrico (75. Minute) / -
Bericht aus Guben :..Trotz der vielen Nebenveranstaltungen waren ca. 300 Zuschauer gekommen, um beim Start in die neue Spielseriedabei zu sein und dem BSV den Rücken zu stärken. Wem auch immer man nach dem Spiel befragte, die BSV Kicker haben in diesem Spiel die zahlreichen Zuschauer überzeugt und die meisten freuen sich schon jetzt auf das nächste Heimspiel. Wenn es diesmal trotz guten Spiels nicht zum Sieg reichte, so lag das eindeutig daran , dass den Breesenern einfach das nötige Quentchen Glück beim Abschluß fehlte. Oft blieb der Torschrei den Zuschauern im Halse stecken, denn der Ball wollte ganz einfach nicht ins gegnerische Tor. Es fing schon in der 3. Spielminute an . Ein gelungenes Zuspiel zwischen Weber, Noack und Neumann hätte fast die Führung gebracht. Fünf Minuten später eine Kopfballdoublette von Weber zu Schade, dessen wuchtiger Kopfstoß aus Nahdistanz schien schon im Tor, doch mit einer Glanzparade rettete der gegnerische Torwart seine Mannschaft vor dem Rückstand. Es folgten weitere Angriffe und Möglichkeiten , doch die sonst so erfolgreichen Torjäger des BSV trafen nicht ins Tor. Während dieser ersten fünfzehn Minuten konnte man bereits die Clevernis der Gäste erkennen. Hart im Zweikampf, schnell im Umkehrspiel und technisch ausgereift, versuchten sie der anfängliche Überlegenheit der Gastgeber zu begegnen. Ihre taktische Variante, über die wieselflinken Außen die Deckung der Nordgubener aufzureißen, brachte ständige Torgefahr. In der 15. Spielminute geschah dann das Unmögliche. Im Anschluß an einen Eckball köpfte ein Neustädter Stürmer mit dem Rücken zum Tor und der Ball senkte sich hinter dem „Langen“ ins Netz. Das Spiel stand Kopf, doch die Mannen um Trainer Weber ließen sich nicht entmutigen. Mit viel Fleiß doch noch viel zu wenig körperlichen Einsatz wurde um den Ausgleich gekämpft . In der 31. Spielminute übersah der sehr gut amtierende Unparteiische ein Handspiel im gegnerischen Strafraum. Während Spieler und Zuschauer noch darüber diskutierten, rollte bereits der gegnerische Angriff über die rechte Seite. Die Flanke kam, der Torwart wehrte nicht konsequent genug ab und ein Stürmer schoß knallhart ins leere Tor . Fast wäre den Gästen noch ein drittes Tor geglückt, doch einen unverhofften Schuß aus der Distanz konnte Torwart Wolff gerade noch über die Querlatte lenken. In der 40. Spielminute lag der Anschlußtreffer erneut in der Luft. Eine Kopfballverlängerung von Weber kommt zu Schade und dessen Kopfstoß kann der Torwart erneut mit toller Parade aus dem Angel fischen. In der Halbzeitpause motivierende Worte des Trainers. Besonders die Zweikampfhärte und konsequentere Manndeckung wurde angesprochen und die Kritik auch angenommen. Die zweite Spielhälfte sah eine klar dominierende BSV-Elf. Die Gäste wurden beherrscht und konnten nur noch wenig für den eigenen Angriff tun. Trainer Jörg Weber agierte immer mehr zum Turm in der Schlacht und auch Maik Noack und Mayk Friedack wuchsen über sich hinaus. Silvio Schade versetzte immer wieder seine Sonderbewacher, lediglich Rene Neumann fand im 2. Spielabschnitt nicht mehr zu seiner Form. Als Silvio Schade in der 67. Spielminute die Abwehr schwindlig spielte und sein Schuß schon den Torwart passiert hatte, erstarb der Torschrei auf den Lippen der Fans, denn der Ball streifte nur noch den Außenpfosten. Zehn Minuten später krachte ein Kopfstoß von Weber gegen die Querlatte . Was dann noch an Schüssen und Kopfbällen aufs gegnerische Tor kam ,wurde vom ausgezeichneten Schlußmann der Gäste gehalten. So blieb es bei der ersten Heimniederlage bereits im ersten Spiel. Die Nordgubener sollten aus diesem Spiel gelernt haben, daß sich gute Torchancen in der höheren Spielklasse nicht so oft bieten, wie das noch in der Landesliga der Fall war. Die sich bietenden Chancen resolut zu nutzen, entscheidet oft über Sieg oder Niederlage.

SV Altlüdersdorf - FC 98 Hennigsdorf

2 : 1  ( 1 : 1 ) 

SV Altlüdersdorf: Sydow,Andreas - Barminski,Christoph; Brzozowski,Tomasz; Güngör,Ümit; Krüger,Marco; Tröger,Mike - Bednarek,Maciej (ab 62. Reinsch,Marcus); Kücükboyaci,Ömür - Friedrich,Dennis; Gezen,Ayhan; Wendland,Alexander (ab 58. Lenz,Olaf)
FC 98 Hennigsdorf: Peschel,Sebastian - Bertram,Stefan (ab 84. Senger,Matthias); Daniel,Sven; Gutkelch,Benny (ab 77. Wuttke,Sven); Pomplun,Michael - Felgner,Kay; Heilmann,Daniel; Heitepriem,Ramon; Singer,Martin - Golz,Frank; König,Falko
Tore: 1:0 Bednarek,Maciej (9.); 1:1 König,Falko (25.); 2:1 Reinsch,Marcus (75.)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Thomas Steinmetz (Feldberg)
Gelbe Karten: Tröger,Mike (1.); Gezen,Ayhan (1.) / Daniel,Sven (1.); Felgner,Kay (1.)
Rote Karte: Güngör,Ümit (2. Minute) / -
Nach einer Rangelei zwischen Güngör und Singer ging der Hennigsdorfer zu Boden und der Altlüdersdorfer Libero sah die Rote Karte.Diese scheinbar konsequente Linie ließ der Unparteiische im weiteren Spielverlauf jedoch vermissen.Dennoch boten sich den dezimierten Hausherren mehrere Kopfballchancen.Folgerichtig fiel das 1:0 durch ein Kopfballtor.Überraschend der Ausgleich in der 24.Minute.Danach wurde Stahl mutiger und setzte Altlüdersdorf besser unter Druck.Einen weiten Einwurf legte Friedrich per Kopf auf Reinsch ab.Dieser nahm an der Strafraumgrenze das Leder volley und traf unter die Latte.Dieser Sonntagsschuß entschied das Oberhavel-Derby...Jörn Grundel
Seitenanfang
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30 

Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 26.07.2003