Spieltag Landesliga Süd 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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9. Spieltag

Samstag, 26.10.2002  
SV Chemie Guben 1990 - EFC Stahl II 1 : 2 ( 0 : 0 ) Details
ESV Lok Falkenberg - SV Einheit Drebkau 2 : 1 ( 0 : 1 ) Details
Eintracht K.Wusterhausen - TV 1861 Forst 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details
TSV 1878 Schlieben - SV Döbern 4 : 2 ( 0 : 2 ) Details
KSV Tettau/Schraden - SV Empor Mühlberg 3 : 1 ( 1 : 0 ) Details
Blau-Weiß Vetschau - FSV Groß Leuthen/Gröd. 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details
TSG Lübbenau 63 - BSV Cottbus-Ost 1 : 3 ( 0 : 0 ) Details
Sonntag, 27.10.2002  
SG Blau-Gelb Laubsdorf - Kolkwitzer SV 1896 (Wertung: 0:3) 2 : 1 ( 1 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (2.) TSV 1878 Schlieben9711 1122:1122  12:4  15  10:7  7
2. (1.) SG Blau-Gelb Laubsdorf9702 922:1321  15:8  12  7:5  9
3. (4.) KSV Tettau/Schraden9621 1018:820  13:4  13  5:4  7
4. (5.) Kolkwitzer SV 18969522 818:1017  9:5  9  9:5  8
5. (3.) SV Empor Mühlberg9522 720:1317  10:3  10  10:10  7
6. (6.) BSV Cottbus-Ost9513 514:916  9:4  9  5:5  7
7. (7.) Blau-Weiß Vetschau9333 1025:1512  8:7  6  17:8  6
8. (8.) SV Döbern9333 020:2012  11:6  8  9:14  4
9. (9.) Eintracht K.Wusterhausen9315 -617:2310  13:9  9  4:14  1
10. (11.) FSV Groß Leuthen/Gröd.9315 -69:1510  4:6  4  5:9  6
11. (10.) SV Einheit Drebkau9234 -311:149  4:5  5  7:9  4
12. (13.) ESV Lok Falkenberg9234 -98:179  7:13  7  1:4  2
13. (14.) EFC Stahl II9234 -97:169  2:4  3  5:12  6
14. (16.) TV 1861 Forst9216 -810:187  5:7  3  5:11  4
15. (12.) TSG Lübbenau 639207 -119:206  4:13  3  5:7  3
16. (15.) SV Chemie Guben 19909126 -88:165  5:9  3  3:7  2

Nächste Spiele

Donnerstag, 31.10.2002  
KSV Tettau/Schraden - EFC Stahl II 3 : 1 ( 3 : 1 )   
Samstag, 2.11.2002  
SV Döbern - KSV Tettau/Schraden 1 : 2 ( 0 : 1 )   
SV Empor Mühlberg - SG Blau-Gelb Laubsdorf 2 : 2 ( 1 : 1 )   
SV Einheit Drebkau - SV Chemie Guben 1990 0 : 3 ( 0 : 1 )   
EFC Stahl II - TSG Lübbenau 63 5 : 0 ( 3 : 0 )   
FSV Groß Leuthen/Gröd. - TSV 1878 Schlieben 1 : 6 ( 0 : 1 )   
TV 1861 Forst - ESV Lok Falkenberg 2 : 2 ( 1 : 0 )   
Kolkwitzer SV 1896 - Eintracht K.Wusterhausen 1 : 1 ( 1 : 1 )   
Sonntag, 3.11.2002  
BSV Cottbus-Ost - Blau-Weiß Vetschau 1 : 3 ( 0 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

SV Chemie Guben 1990 - EFC Stahl II

1 : 2  ( 0 : 0 ) 

SV Chemie Guben 1990:
EFC Stahl II: Philipp,Lars - Staude,Karsten
Tore: 0:1 Staude,Karsten (77.); 0:2 Elsner,Ronny (80.); 1:2 Gebert,I. (85.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Uwe Perdoch (Cottbus)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karten: - / Philipp,Lars (82. Minute); Staude,Karsten (87. Minute)
Lausitzer Rundschau :

Der neunte Spieltag in der Fußball-Landesliga Süd brachte den Chemikern Heimvorteil gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl II. In diesem Duell standen sich zwei Kellerkinder gegenüber. Die Gäste, die zur Zeit den zwölften Tabellenplatz einnehmen, hatten in dieser Saison auch noch nicht viel zu Wege gebracht. Die EFC-Reservisten reisten diesmal aber mit ihrem stärksten Aufgebot nach Guben, hatten in ihren Reihen sogar einige Oberligaspieler aufgeboten. Der Gubener Gastgeber hatte sich vorgenommen, mit einer couragierten Mannschaftsleistung erneut drei Punkte anzuvisieren und damit den zweiten Heimsieg zu feiern. Trainer Eberhard Grabowski ließ diesmal von Beginn an Nitschke als Stürmer operieren und auf die Verteidigerposition rückte Zeibig. In der Anfangsphase hatten die Gäste zwei Möglichkeiten, da musste man um die Chemie-Elf etwas zittern. Nur nicht zu früh wieder in den Rückstand geraten. Chemie fing sich aber wieder und spielte ordentlich mit. Die Eisenhüttenstädter, die in der ersten Halbzeit mit dem böigen Wind im Bunde spielten, hätten aus diesem Vorteil eigentlich mehr machen müssen. Die Gäste, die einige Male gefährlich vor unser Tor kamen, versagten im Abschluss aber kläglich. Packende Strafraumszenen aber blieben in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. Vieles sprach in der zweiten Halbzeit für die Gastgeber, zumal jetzt auch der Wind zum Partner wurde. In der 49. Minute bewahrte Torwart Geiger mit einer reaktionsschnellen Fußabwehr die Gubener vor dem 0:1 Rückstand. Danach kam aber die stärkste Phase der Chemiker, in der sie sich eine Reihe von Möglichkeiten erarbeitete. Erinnert sei an eine Eingabe von Nitschke (52. Minute) bei der Mai nicht an den Ball kam und an den schönen Mai-Schuss, der über das Tor zischte. In dieser Phase hätte die Gubener Führung fallen müssen. In der 70. Minute startete Beyer einen Sololauf und marschierte beherzt in den gegnerischen Strafraum ­ sein Schuss traf aber leider nur das Eisenhüttenstädter Außennetz. In der 76. Minute schied der Gubener Tofil verletzt aus. Durch einen Abstimmungsfehler zwischen Schiedsrichter und Linienrichter wird aber der Gubener Spieler Bräuer nicht eingewechselt. Prompt fiel in der Situation, als der Gastgeber in Unterzahl spielte, das 0:1. Das war die Spielentscheidung. Den Gubenern war damit der Spielnerv gezogen. Drei Minuten später erhöhten die Eisenhüttenstädter auf 2:0. In der Schlussphase wurde das Spiel noch einmal hektisch. So erhielten zwei Eisenhüttenstädter Spieler noch zwei rote Karten, sehr zum Leidwesen der beiden Gäste-Trainer Kasel und Konzer auf Grund der dünnen Spielerdecke. In der 85. Minute erzielte Gebert den Anschlusstreffer. Trotz aller Bemühungen der Gastgeber gelang der Ausgleich nicht mehr. Ein Remis wäre durchaus gerecht gewesen. Da an diesem Tage alle Mannschaften außer Lübbenau punkteten, rutschte Chemie wieder auf den letzten Tabellenplatz ab. Bedenklich wird es, wenn Chemie Guben am 14. Dezember (noch sieben Punktspiele) immer noch die rote Laterne im Besitz hat. (lm)

ESV Lok Falkenberg - SV Einheit Drebkau

2 : 1  ( 0 : 1 ) 

ESV Lok Falkenberg: Bergemann,Guido - Bernhard,Steffen (ab 88. Apitz,Thomas); Born,Toni (ab 52. Lehmann,Jan); Gutewort,Peter - Hanke,Marco; Heil,Marcel; Hennig,Uwe - Lobe,Patrick; Müller,Matthias (ab 75. Müller,Jens); Tesche,Enrico; Wolf,Mario
SV Einheit Drebkau: Dokter,Ronny - Herenz,Ronny; Kunze,Marcel; Odermann,Carsten - Haiasch,Andy; Kubale,Olaf; Lehmann,Steffen - Arras,Sebastian; Haberland,Daniel; Noel,Sebastian; Purps,Thomas (ab 46. Bulligk,M.)
Tore: 0:1 Kubale,Olaf (8.); 1:1 Apitz,Thomas (80.); 2:1 Müller,Jens (86.)
Zuschauer: 165
Schiedsrichter: Steffen Seifert (Zinnitz)
Gelbe Karte: - / Odermann,Carsten (1.)
LR: Eigentlich wollten die Falkenberger zu Hause gegen Drebkau von Beginn an das Heft in die Hand nehmen, doch es kam ganz anders. Drebkau spielte in der ersten Hälfte mit starkem Rückenwind, ein Vorteil, den die Gäste gleich in ein Tor ummünzten. In der achten Minute verwandelte Kubale völlig freistehend. Falkenberg hatte große Probleme mit dem böigen Wind, fand in der gesamten ersten Hälfte nicht ins Spiel. Drebkau hingegen zeigte flüssiges Kurzpass-Spiel, kam so ab und an zu Chancen. Besonders der Drebkauer Noel war nie zu bremsen, trickreich setzte er immer wieder seine Mitspieler in Szene. Dass es bis zur Hälfte nur beim 0:1 blieb, war Guido Bergemann zu verdanken. Der Lok-Schlussmann parierte unter anderem einen scharf getretenen Freistoß und einen platzierten Kopfball. Enttäuschend auf Falkenberger Seite war, dass die Platzherren keine gewohnte Zweikampfhärte zeigten. Zu oft verloren die Rot-Schwarzen den Ball, nach vorn ging kaum etwas. Mit dem Wind im Rücken wollte Lok das Spiel in der zweiten Halbzeit biegen. Tatsächlich verlagerte sich nun die Partie in die Drebkauer Hälfte, jetzt fehlte bei Lok die ordnende Hand: zu wenig klare Aktionen, viele Fehlpässe und kaum Torchancen. Drebkau hingegen spielte weiter ruhig mit und kombinierte bis zum Falkenberger Strafraum. Dort war aber Endstation, weil sich die ESV-Deckung stabilisiert hatte. Langsam aber sicher kam Bewegung in die Falkenberger Aktionen. Die entscheidenden Zweikämpfe wurden gewonnen, Lok gewann die Oberhand. Allein das Tor fehlte noch. Die Standardsituationen waren zurzeit scheinbar nicht Falkenbergs Stärke. So schien es jedenfalls bis zur 80. Minute. Dann brachte Peter Gutewort einen langen Freistoß in den Strafraum, Thomas Apitz spitzelte den Ball ins Tor ­ 1:1. Über links attackierten die Falkenberger kurz darauf, Peter Gutewort kam zum Schuss. Ein Gegner warf sich in den Ball, statt Tor gab es nur Ecke. Enrico Tesche brachte die in den Strafraum, und Jens Müller bekam den Ball genau auf den Kopf. Der kleine "Müh " l nickte zum 2:1-Siegtreffer ein. Die Gäste waren, über das gesamte Spiel gesehen, zwar die bessere Mannschaft, mussten aber am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten. Dieses Mal zeigte sich Falkenberg effektiv, die drei Punkte sind immens wichtig. Jan Lehmann





Bericht aus Drebkau :

Spiel in den letzten 15 Minuten verloren: Durch eine desolate Schirileistung und nicht chancenverwertende Drebkauer wurde das Spiel in Falkenberg verloren. Die schnelle 1:0 Führung durch Kubale in der 8. Minute war bis Mitte der zweiten Halbzeit nie wirklich gefährdet. Im Gegenteil, Kubale hatte noch eine 100%ige Chance, bei der er aber selbst überrascht war, daß der Ball doch noch zu ihm kam. In der zweiten HZ dann ein katastrophaler Fehler von Schiri Seifert aus Zinnitz: Noel wird IM STRAFRAUM zu Fall gebracht... kein Elfmeter. Auf der anderen Seite dann ein Freistoß, der keiner war, flach geschossen führte zum 1:1. Eine Unstimmigkeit in der Abwehr brachte dann den 2:1 Siegtreffer für Lok. Schade, daß unsere Jungs um Ihren Lohn betrogen wurden...

Eintracht K.Wusterhausen - TV 1861 Forst

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

Eintracht K.Wusterhausen: Schulz,Uwe - Hütten,Thomas; Kohlbach,Jan-Daniel; Rindt,Tino; Scholz,Roman; Trommler,Kevin (ab 46. Gensigk,Daniel) - Mehlow,Jörg (ab 46. Wawzyniak,Marek); Niemeyer,Marco (ab 86. Wehrstedt,Matthias) - Joachimsthaler,Marcel; Mummhardt,Jan; Ziemke,Michael
TV 1861 Forst: Uhrina,Marek - Hartmann, Müller, Segieth,Steffen; Zeitschel,Stefan - Bär,Steffen; Ließ,Stephan (ab 46. Jäger); Schulz,Marco - Schmidt,Sebastian (ab 46. Schmidt,Daniel); Schneider,Ronny (ab 46. Noack,Reinhard); Weikert,Matthias
Tor: 0:1 Schneider,Ronny (20.)
Zuschauer: 105
Schiedsrichter: Roberto Siegel (Spreenhagen)
Gelbe Karten: Niemeyer,Marco (4.); Ziemke,Michael (2.) / -
RAINER ROSENTHAL

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Chance vertan: Durch eine 0:1-Heimniederlage gegen das bisherige Tabellen-Schlusslicht TV 1861 Forst verpassten die Königs-Wusterhausener Landesliga-Fußballer die Möglichkeit, sich im oberen Mittelfeld zu etablieren. Aufsteiger Eintracht bleibt zwar auf dem neunten Platz, doch die untere Tabellenhälfte ist dichter zusammengerückt.

Trainer Wolfgang Juhrsch, der schon vor dem Spiel gewarnt hatte, dass die Forster wesentlich besser als ihre Tabellensituation wären, sprach von einer enttäuschenden Leistung und von einem Rückschlag. "Zu wenig Bewegung, zu wenig Druck und kaum Gelegenheiten, zum Schuss zu kommen. Auch mit dem Wind im Rücken haben wir uns nichts einfallen lassen."

Eintracht gelang es in keiner Spielphase, im Mittelfeld Akzente zu setzen. Es fehlte an Ideen, um die solide Forster Abwehr in Verlegenheit zu bringen, und an Genauigkeit im Abspiel, wobei der böige Wind noch ein Übrigens tat.

Den Forstern kam entgegen, dass sie mit ihrer zweiten - und in der ersten Halbzeit vorletzten - nennenswerten Angriffsaktion in Führung gingen. Bei einem 15-m-Schuß von Ließ aus halbrechter Position hatte Torwart Schulz wohl zu früh reagiert und konnte nur noch hinterhersehen, wie der Ball ins lange Eck kullerte (20.).

Auch wenn sich ihre Angriffswirkung ebenfalls in Grenzen hielt, hatten die Gastgeber durchaus die besseren Möglichkeiten. Nach Vorlage von Trommler ging der Direktschuss von Niemeyer über das Tor (17.). Nach Flanke von Mummhardt nahm der heranstürzende Ziemke dem besser postierten Niemeyer den Ball vom Fuß (35.), und als Ziemke Mummhardt frei gespielt hatte, scheiterte der Stürmer an Torwart Uhrina (37.).

Ende der ersten Halbzeit traf den Aufsteiger auch noch das Handikap, dass mit Trommler einer der wenigen wirkungsvollen Spieler verletzt ausscheiden musste. So hatten die Gastgeber zwar weiter Feldvorteile, doch ihre Angriffswirkung blieb gering. In der zweiten Hälfte bot sich nur noch eine "dicke" Chance, wobei Gensigk den Torhüter aus drei Metern nicht überwinden konnte (60.). Um das Ungemach perfekt zu machen, wurde Niemeyer an der Eckfahne von Müller umgerammt und musste ausgewechselt werden. Der sonst kleinlich pfeifende Schiedsrichter "begnügte" sich mit Gelb (81.)...............................................................

Bericht aus Forst (Lausitzer Rundschau) :


Nach den durchaus guten Vorstellungen der letzten Wochen reisten die 61er mit nicht einmal unbegründetem Optimismus zum Aufsteiger nach Königs Wusterhausen. So begannen die Gäste das Spiel auch recht couragiert. Aus einer sicheren Abwehr, um den immer besser werdenden Marek Uhrina im Kasten, bereiteten die 61er ihre Angriffe klug vor. Genau wurden die Bälle verteilt, was den Gastgeber zunächst vor größere Probleme stellte. So kam das 0:1 in der 20.Minute durch Ronny Schneider nicht einmal überraschend. Aus einer unübersichtlichen Situation heraus gelang ihm mit einem Schuss ins lange Eck die völlig verdiente Führung. Die Einheimischen mussten damit noch zufrieden sein, denn für die 61er ergaben sich durchaus noch weitere Möglichkeiten vor der Halbzeit. Hätte man diese Chancen energischer genutzt, wäre das Spiel zur Halbzeit wohl schon entschieden gewesen, denn nach Wiederanpfiff drängten die Hausherren mit aller Macht auf den Ausgleich. Der lag auch mehrmals in der Luft, doch entweder stand Keeper Marek Uhrina goldrichtig oder seine Vorderleute bereinigten schon vorneweg manch brenzlige Situationen. Was im ersten Abschnitt noch so glänzend funktionierte, nämlich das Spiel nach vorn, blieb für die Forster nur noch Stückwerk. Steffen Segieth hatte Torschützenkönig Michael Ziemke bestens im Griff, doch die Offensivkraft ließ immer mehr nach. Nur Steffen Bär und Stefan Zeitschel zerrten immer wieder an den Ketten, die Umklammerung hieß. Da schon das Mittelfeld die Bälle nicht halten konnte, lief eine Angriffswoge nach der anderen auf das Tor der Forster zu. Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten brachten den 61ern den ersten Auswärtssieg, der aufgrund der besseren ersten Hälfte auch in Ordnung ging. Die gesamte Mannschaft verdiente sich für ihre große kämpferische Leistung ein dickes Lob! Damit verließen die Forster die Abstiegsplätze.

TSV 1878 Schlieben - SV Döbern

4 : 2  ( 0 : 2 ) 

TSV 1878 Schlieben: Wagner,Gerald - Barczyk,Mario; Bartsch,Rene; Urban,Mike - Brincker,David; Marx,Nicky; Meyer,Thomas; Tietze,Daniel (ab 46. Zanzig,Jens) - Gajewski,Heiko; Huschka,Ronny (ab 62. John,Torsten); Richter,Daniel
SV Döbern: Prohaska,Peter - Fandrich,Holger; Hartmann,Michael; Hentschel.Ingo, Kubisch,Nico; Köhler,Toni (ab 46. Berno,M.) - Schütze,Silvio; Sonntag,Jens - Langwald,Uwe; Struck,Christian; Weigelt,Klaus (ab 46. Jacob)
Tore: 0:1 Köhler,Toni (34.); 0:2 Struck,Christian (38.); 1:2 Gajewski,Heiko (70.); 2:2 John,Torsten (76.); 3:2 John,Torsten (77.); 4:2 John,Torsten (90.)
Zuschauer: 205
Schiedsrichter: Lars Anders (Blankenfelde)
Gelbe Karten: - / -


TSV-Fans - erst entsetzt, dann entzückt

Die Elf des TSV schickte seine Fans in diesem Spiel durchs Wellenbad der Gefühle. Kopfschütteln und Entsetzen über die vielen Abspielfehler und Sorglosigkeiten im Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft.

Dadurch kam der Gegner immer wieder zu erstklassigen Torchancen. Bereits in der 4. Min. muss Gerry Wagner Kopf und Kragen riskieren und kann im letzten Augenblick klären. TSV-Chancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Lediglich Heiko Gajewski köpfte eine Flanke ins Döberner Tor, aber leider aus Abseitsposition. In der 29. Min. taucht wieder der SVD-Spieler Hartmann allein vor dem TSV-Keeper auf, den Ball schiebt er aber am langen Eck vorbei ins Toraus. Aber drei Minuten später ist es dann soweit. Den ersten Schuss des allein vor ihm stehenden Angreifers der Gäste kann Gerry Wagner noch abwehren. Den Abpraller kann aber dann Köhler in aller Seelenruhe im leeren TSV-Gehäuse zur verdienten Gästeführung unterbringen. Man war noch beim Kopfschütteln, da stand es schon 0:2. Abstimmungsprobleme in der engeren Abwehr wurden von den Döbenern ausgenutzt. Wenig später forderten die Gäste nach einem Festhalten im Strafraum Elfmeter, wohl auch berechtigt, der Pfiff blieb aber glücklicherweise aus. Kurz vor dem Pausenpfiff scheitert Heiko Gajewski allein vor dem herausstürzenden Torwart der Gäste.



Bereits zwei mal hat der TSV in dieser Saison einen zwei Tore-Rückstand aufgeholt. Diesmal war die Hoffnung darauf, ob der schwachen ersten Halbzeit, allerdings gering. Aber der TSV hatte ja noch Torsten John auf der Bank. Nach gerade frisch verheiltem Bruch der beiden großen Zehen an seinem linken Schussbein, war sein Einsatz nicht ohne Risiko. Aber Torsten zerstreute all diese Bedenken und ab der 62. Min. war dann ein anderes Tempo im Spiel. Andere Mannschaftskameraden steigerten sich auch an seiner Leistung mit. Den Anschlusstreffer zum 1:2 bereitet er in der 71. Min. mustergültig für Heiko Gajewski vor, der keine Mühe hat flach einzuschieben. Dann folgt wieder die One-Man-Show des Torsten John - nämlich ein lupenreiner Hattrick zum 4:2 Sieg des TSV. Vorerst scheitert aber Thomas Meyer in der 73. Min. aus zentraler Position allein vor dem Torwart. Besser macht es dann Torsten, der ein Zuspiel von Gajewski zum Ausgleich in der 75. Min. einschießt. Gleich danach fast das 3:2 durch einen Kopfball von Heiko Gajewski, den Prohaska im SVD-Tor prima pariert. Die Döberner gingen jetzt stehend k.o. Fast jeder TSV-Angriff war eine klare Chance. In der 78. Min. zieht Torsten John aus halblinker Position ab und der Ball zischt zum 3:2 in die lange Ecke. In der 83. Min. kann der Gästetorwart wieder eine "Rakete" von John aus Nahdistanz halten. Einen hervorragenden Freistoss tritt Thomas Meyer aus halbrechter Position. Von der Lattenunterkante springt der Ball auf die Linie, (oder dahinter?) und von dort wieder aus dem Tor. Den Schlusspunkt, hinter ein allemal unterhaltsames Spiel, setzt dann wieder Torsten John. Aus zentraler Position umdribbelt er zwei Abwehrspieler und platziert den Ball flach neben dem Pfosten zum 4:2 Endstand. Diese zweite Halbzeit nährt die Hoffnung, dass man am kommenden Donnerstag (Feiertag) um 14:00 Uhr im Landespokalhit gegen den Tabellenführer der Landesliga, Blau-Gelb Laubsdorf auch gegenhalten kann.


Wolfgang Geister

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Bericht aus Döbern (LR) :

Als der Halbzeitpfiff ertönte, glaubte keiner an ein solches Ende. Döbern bestimmte bis dahin das Spielgeschehen. Mit schnellen Kontern wurde die Schliebener Abwehr immer wieder in Verlegenheit gebracht. Es dauerte jedoch bis zur 33.Minute, bevor Toni Köhler zum 0:1 abstauben konnte. Bereits drei Minuten später konnte Christian Struck nach Vorlage von Silvio Schütze auf 0:2 erhöhen. Und als Ingo Hentschel in den Strafraum eindrang und am Trikot gehalten wurde, lag das 0:3 in der Luft. Der Strafstoßpfiff blieb jedoch aus. Aber auch Schlieben war nicht ungefährlich, und Peter Prohaska musste gegen Heiko Gajewski in der 45.Minute Kopf und Kragen riskieren, um einen Treffer zu verhindern. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verstärkte der Gastgeber seine Bemühungen. Mit der Hereinnahme von John wurde Schlieben immer stärker, Döberns Abwehr verlor immer mehr die Übersicht, und der Spielfaden ging zunehmend verloren. So konnte Gajewski in der 70.Minute nach Vorarbeit von John auf 1:2 verkürzen. Nachdem Peter Prohaska in der 75.Minute mit zwei weiteren Großtaten noch klären konnte, war es John selbst, der in der 76.Minute den Ausgleich für seine Mannschaft erzielen konnte. Schon zwei Minuten später erhöhte er auf 3:2, und in der 90.Minute ließ er mit einem lupenreinen Hattrick das 4:2 folgen

KSV Tettau/Schraden - SV Empor Mühlberg

3 : 1  ( 1 : 0 ) 

KSV Tettau/Schraden:
SV Empor Mühlberg: Winters - Gühne,Enrico (ab 83. Schauer); Marx, Müller,Jens (ab 46. Slembeck); Schulze,Rico - Möbius,Michael; Möckel,Thomas; Reinkober,Tilo; Zimmermann (ab 37. Deger) - Heinke,Sven; Waldmann,Frank
Tore: 1:0 Schwabe,Maik (27.); 1:1 Möckel,Thomas (46.); 2:1 Wichmann,Rico (83.); 3:1 Leßmann,Oliver (88.)
Zuschauer: 165
Schiedsrichter: Manfred Haarich (Lübben)
Gelbe Karten: - / -
Lausitzer Rundschau :

Für beide Teams war vor dem Spiel klar, dass nur der Sieger weiterhin im unmittelbaren Kontakt zum Spitzenreiter Laubsdorf bleiben kann. Dementsprechend entwickelte sich in den ersten 45 Minuten eine interessante Begegnung mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Bereits in der 7. Minute hätte es für die Lila-Weißen 1:0 stehen müssen. Rico Wichmann nahm einen abgewehrten Ball am eigenen Strafraum auf, überlief das Mittelfeld und passte mustergültig auf Guido Lesche. Dieser konnte aber freistehend die Gelegenheit nicht nutzen. Die Antwort von Mühlberg ließ nicht lange auf sich warten. Ein Freistoß in der 10. Minute durch die Mauer ging nur um wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Kurz danach landete ein Kopfball am Tettauer Aluminium. In der 20. Minute hatten die Lila-Weißen wieder durch Rico Wichmann die Chance zur Führung. Kurz danach konnte nach Vorarbeit von Mario Kühne ein Mühlberger Verteidiger vor dem einschussbereiten Oliver Leßmann klären. Die anschließende Ecke brachte Oliver Leßmann genau auf den Kopf von Maik Schwabe, und es hieß 1:0 für die Lila-Weißen. Kurz vor der Pause musste Uwe Schwabe Kopf und Kragen riskieren, um nach einem Fehler von Torsten Hotho den Ausgleich zu verhindern. Es waren keine 30 Sekunden in Halbzeit zwei gespielt, da gelang Mühlberg nach einem groben Schnitzer von dem bis dahin gut spielenden Stefan Lode das 1:1. Danach verflachte die Partie zusehends, und Tettau musste diesen Treffer erst einmal verdauen. In der 55. Minute hatten sie Glück, als Uwe Schwabe einen Alleingang hielt und damit eine Vorentscheidung verhinderte. Als Guido Lesche in der 78. Minute einen Schuss aus 18 Metern an die Unterkante der Latte hämmerte, wurden die Lila-Weißen noch einmal wach gerüttelt. Erst sprang Guido Lesche nach Flanke von Rico Wichmann knapp am Ball vorbei. Dann passte Ronny Wagner auf Rico Wichmann, der in Richtung Tor marschierte und aus spitzem Winkel mit einem Lupfer über den Mühlberger Keeper das 2:1 erzielte. In der 89. Minute verhinderte Uwe Schwabe bei einem Kopfball aus kurzer Distanz den Ausgleich mit einem tollen Reflex. Als in der Schlussminute Guido Lesche außen davon zog, behielt er den Kopf oben und passte von der Grundlinie auf Oliver Leßmann, der überlegt zum 3:1 einschoss. Am Ende ein doch noch verdienter Sieg in den Schlussminuten. lw --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bericht aus Mühlberg :

von joachim hartwig

Mühlberg, in der ersten Phase optisch überlegen, wurde dann nahezu aus dem "Nichts " erwischt und geriet nach einem Fehler in der Abwehr mit 0:1 in den Rückstand. Mit diesem Ergebnis ging es dann erstmal in die Kabinen. Dabei hätte in der 42. Minute durchaus der Ausgleich fallen können. Michael Möbius, dem ein gutes Spiel bescheinigt werden konnte, gelang es nicht, seine Möglichkeiten zu verwerten. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der Sekundenzeiger hatte noch keine Umdrehung vollzogen, als Slembeck, mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt, einen tollen Schuss auf das Tor der Gastgeber abfeuerte, den der Torwart zunächst abwehren konnte. Doch nach dem Nachschuss stand es dann 1:1. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Beide Mannschaften hatten wie in der ersten Halbzeit gute Chancen, aber so richtig zwingende Möglichkeiten, die zu Toren führen mussten, gab es nicht. Tettau spielte nun mit dem starken Wind im Rücken, war besonders bei Standardsituationen wie Ecken und Freistößen gefährlich. Insgesamt war Empor dem Führungstreffer näher als Tettau, bei deren Kontern die Gästeabwehr jedoch auf der Hut sein musste. Als sich Slembeck über die rechte Seite in der 70. Minute behauptete, ging der anschließende Kopfball von Frank Waldmann knapp über das Tor. Etwas kurios war die Situation in der 82. Minute. Mühlberg kam über einen Konter vor das Tor der Tettauer, die aber den Ball in ihren Besitz brachten und mit einem Gegenkonter antworteten. Bei seinem abschließenden Schuss trat Wichmann in den Boden, so bekam der Ball eine unerwartete Richtung und landete im Mühlberger Tor. Schon seit einigen Minuten war das Spiel zu einer Kraftfrage geworden. Mühlberg mobilisierte die letzten Kraftreserven und kam durch Heinke noch mal zu einer Chance. Doch Schwabe im Mühlberger Tor reagierte super und verhinderte das 2:2. Die Gastgeber jedoch nutzten in der Schlussminute ihre Möglichkeit zum 3:1. Mühlberg, schon mit Ersatz in Tettau angetreten, musste alle drei ausgewechselten Spieler verletzungsbedingt aus dem Spiel nehmen. Der Unparteiische bot bis etwa zur 70.Minute eine überzeugende Leistung, verlor aber in der hektischen Schlussphase seine Linie. Mühlbergs Trainer Axel Frank war trotz des 1:3 mit der Leistung, vor allem der jüngeren Spieler, zufrieden. Er steht allerdings in den beiden letzten Spielen dieser Woche doch vor einigen Problemen. Joachim Hartwig

Blau-Weiß Vetschau - FSV Groß Leuthen/Gröd.

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tor: 0:1 Polowy,Marco (8.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Frank Neubert (Elsterwerda)
Lausitzer Rundschau :

Von Rolf-Dieter Beese

Die Lederkugel bewegte sich oft in ungewollte Richtungen, mal blieb sie fast in der Luft stehen, dann landete so mancher gut gemeinte Pass irgendwo zwischen den Wolken. Trotzdem verdiente sich der FSV Groß Leuthen/Gröditsch mit Blick auf kämpferische Tugenden ein dickes Lob. Kaum eine Viertelstunde war absolviert, als Marco Mrose eine technisch clevere Flanke haargenau auf die Stirn von Marko Polowy zirkelte. Der Rest gehörte in die Kategorie "eiskalt " . Platziert beförderte "der Boss " den Ball in die gegnerischen Maschen. Damit, dass jener Augenblick die Entscheidung bedeuten sollte, hatte eigentlich niemand im Stadion gerechnet. Vetschau schien zwar bemüht, die Partie noch zu kippen, scheiterte aber immer wieder am Abwehrbollwerk der Gäste. Der wieder genesene Carsten Reinhardt vertrat den etatmäßigen Libero Birger Cecelka in hervorragender Manier und organisierte die Defensivabteilung optimal. Nicht die kleinste echte Chance ergab sich für den Platzbesitzer im ersten Abschnitt. Im Gegenteil: Danilo Halko hatte die Riesenmöglichkeit, das 2:0 zu markieren. Sein fulminanter Distanzknaller aus halb linker Position ging aber um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Nach dem Wechsel machten die Blau-Weißen mächtig Dampf. Der FSV ­ nun mit dem Rücken zur Wand ­, gab das zentrale Mittelfeld völlig preis. Viele kreative Aktionen von Matthias Jurisch verebbten im Sand, fanden nicht den nötigen Adressanten. Zu wenig überlegt agierten die Mannschaftskameraden. Allerdings waren die beide Vetschauer Sturmspitzen bei Dirk und Thomas Kaffler in besten Händen und damit wirkungslos. Groß Leuthen nutzte die Konterräume äußerst kläglich. Schiedsrichterassistent Hagen Studier aus Schlepzig musste wenigstens ein dutzend Mal die Fahne heben. Ob Marko Poßling, Danilo Halko oder später Sven Schulze, nicht nur sie rannten konstant ins Abseits. Fast hätte sich das gerächt. In der 80.Minute erlebte der FSV die brenzligste Situation überhaupt. Dem Publikum kam der Torschrei nur bis zu den Lippen, verstummte dann aber. Keeper Jörg Schades toller Reflex nach einem scharf getretenen Freistoß von Ron Bugner wäre fast ins Tor gegangen, denn urplötzlich tauchte Michael Kupsch vor dem Gehäuse auf. Der Kopfstoß verfehlte denkbar knapp das Ziel. Kurz darauf war Schluss. Bleibt zu resümieren, dass Groß Leuthen mit wenig konstruktivem Gekicke die Führung über die Runden schaukelte. Der Unterhaltungswert der Partie war gering. "Wir sind momentan nicht erfolgsverwöhnt " , räumte ein gezeichneter Gästecoach Dirk Minkwitz nach dem strapaziösen Geschehen ein. Seine Elf hat trotzdem Selbstvertrauen getankt und will am kommenden Sonnabend auf heimischem Terrain gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Schlieben gewachsene Stärke demonstrieren.

TSG Lübbenau 63 - BSV Cottbus-Ost

1 : 3  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Enenkel,Frank (61.); 0:2 Gawrisch,Steffen (67.); 1:2 Schwanz,Andreas (83.); 1:3 Stege,Jörg (90.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Bernd Sammel (Blankenfelde)

SG Blau-Gelb Laubsdorf - Kolkwitzer SV 1896

2 : 1  ( 1 : 1 ) 

SG Blau-Gelb Laubsdorf: Franke,Christian
Kolkwitzer SV 1896: Schmidt,Guido
Tore: 0:1 Gergs,Christian (4.); 1:1 Poser,Alexander (Foulelfmeter, 34.); 2:1 Fraedrich,Holger (90.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Matthias Wittwer (Luckau)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Schmidt,Guido (62. Minute)
Rote Karte: Franke,Christian (29. Minute) / -
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