Eintracht K.Wusterhausen - TV 1861 Forst |
0 : 1 ( 0 : 1 ) |
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Eintracht K.Wusterhausen: Schulz,Uwe - Hütten,Thomas; Kohlbach,Jan-Daniel; Rindt,Tino; Scholz,Roman;
Trommler,Kevin (ab 46. Gensigk,Daniel) - Mehlow,Jörg (ab 46. Wawzyniak,Marek); Niemeyer,Marco (ab 86.
Wehrstedt,Matthias) - Joachimsthaler,Marcel; Mummhardt,Jan; Ziemke,Michael
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TV 1861 Forst: Uhrina,Marek - Hartmann, Müller, Segieth,Steffen; Zeitschel,Stefan - Bär,Steffen;
Ließ,Stephan (ab 46. Jäger); Schulz,Marco - Schmidt,Sebastian (ab 46. Schmidt,Daniel); Schneider,Ronny
(ab 46. Noack,Reinhard); Weikert,Matthias
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Tor: 0:1 Schneider,Ronny (20.)
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| Zuschauer: 105 |
| Schiedsrichter: Roberto Siegel (Spreenhagen) |
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Gelbe Karten: Niemeyer,Marco (4.); Ziemke,Michael (2.) / -
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RAINER ROSENTHAL
KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Chance vertan: Durch eine 0:1-Heimniederlage gegen das
bisherige Tabellen-Schlusslicht TV 1861 Forst verpassten die Königs-Wusterhausener
Landesliga-Fußballer die Möglichkeit, sich im oberen Mittelfeld zu etablieren. Aufsteiger
Eintracht bleibt zwar auf dem neunten Platz, doch die untere Tabellenhälfte ist dichter
zusammengerückt.
Trainer Wolfgang Juhrsch, der schon vor dem Spiel gewarnt hatte, dass die Forster
wesentlich besser als ihre Tabellensituation wären, sprach von einer enttäuschenden
Leistung und von einem Rückschlag. "Zu wenig Bewegung, zu wenig Druck und kaum
Gelegenheiten, zum Schuss zu kommen. Auch mit dem Wind im Rücken haben wir uns nichts
einfallen lassen."
Eintracht gelang es in keiner Spielphase, im Mittelfeld Akzente zu setzen. Es fehlte an Ideen,
um die solide Forster Abwehr in Verlegenheit zu bringen, und an Genauigkeit im Abspiel,
wobei der böige Wind noch ein Übrigens tat.
Den Forstern kam entgegen, dass sie mit ihrer zweiten - und in der ersten Halbzeit vorletzten
- nennenswerten Angriffsaktion in Führung gingen. Bei einem 15-m-Schuß von Ließ aus
halbrechter Position hatte Torwart Schulz wohl zu früh reagiert und konnte nur noch
hinterhersehen, wie der Ball ins lange Eck kullerte (20.).
Auch wenn sich ihre Angriffswirkung ebenfalls in Grenzen hielt, hatten die Gastgeber
durchaus die besseren Möglichkeiten. Nach Vorlage von Trommler ging der Direktschuss von
Niemeyer über das Tor (17.). Nach Flanke von Mummhardt nahm der heranstürzende Ziemke
dem besser postierten Niemeyer den Ball vom Fuß (35.), und als Ziemke Mummhardt frei
gespielt hatte, scheiterte der Stürmer an Torwart Uhrina (37.).
Ende der ersten Halbzeit traf den Aufsteiger auch noch das Handikap, dass mit Trommler
einer der wenigen wirkungsvollen Spieler verletzt ausscheiden musste. So hatten die
Gastgeber zwar weiter Feldvorteile, doch ihre Angriffswirkung blieb gering. In der zweiten
Hälfte bot sich nur noch eine "dicke" Chance, wobei Gensigk den Torhüter aus drei Metern
nicht überwinden konnte (60.). Um das Ungemach perfekt zu machen, wurde Niemeyer an der
Eckfahne von Müller umgerammt und musste ausgewechselt werden. Der sonst kleinlich
pfeifende Schiedsrichter "begnügte" sich mit Gelb (81.)...............................................................
Bericht aus Forst (Lausitzer Rundschau) :
Nach den durchaus guten Vorstellungen der letzten Wochen reisten die 61er mit nicht einmal
unbegründetem Optimismus zum Aufsteiger nach Königs Wusterhausen. So begannen die
Gäste das Spiel auch recht couragiert. Aus einer sicheren Abwehr, um den immer besser
werdenden Marek Uhrina im Kasten, bereiteten die 61er ihre Angriffe klug vor. Genau wurden
die Bälle verteilt, was den Gastgeber zunächst vor größere Probleme stellte. So kam das 0:1
in der 20.Minute durch Ronny Schneider nicht einmal überraschend. Aus einer
unübersichtlichen Situation heraus gelang ihm mit einem Schuss ins lange Eck die völlig
verdiente Führung. Die Einheimischen mussten damit noch zufrieden sein, denn für die 61er
ergaben sich durchaus noch weitere Möglichkeiten vor der Halbzeit. Hätte man diese
Chancen energischer genutzt, wäre das Spiel zur Halbzeit wohl schon entschieden gewesen,
denn nach Wiederanpfiff drängten die Hausherren mit aller Macht auf den Ausgleich. Der lag
auch mehrmals in der Luft, doch entweder stand Keeper Marek Uhrina goldrichtig oder seine
Vorderleute bereinigten schon vorneweg manch brenzlige Situationen. Was im ersten
Abschnitt noch so glänzend funktionierte, nämlich das Spiel nach vorn, blieb für die Forster
nur noch Stückwerk. Steffen Segieth hatte Torschützenkönig Michael Ziemke bestens im Griff,
doch die Offensivkraft ließ immer mehr nach. Nur Steffen Bär und Stefan Zeitschel zerrten
immer wieder an den Ketten, die Umklammerung hieß. Da schon das Mittelfeld die Bälle nicht
halten konnte, lief eine Angriffswoge nach der anderen auf das Tor der Forster zu. Zwei völlig
unterschiedliche Halbzeiten brachten den 61ern den ersten Auswärtssieg, der aufgrund der
besseren ersten Hälfte auch in Ordnung ging. Die gesamte Mannschaft verdiente sich für ihre
große kämpferische Leistung ein dickes Lob! Damit verließen die Forster die Abstiegsplätze.
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