Spieltag Landesliga Süd 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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29. Spieltag

Beste Torschützen: 33 Treffer: Torsten John (Schlieben) 23 Treffer: Heiko Gajewski (Schlieben) 22 Treffer: Ronny Panoscha (Cottbus-Ost)
Samstag, 24.5.2003  
SV Döbern - SV Einheit Drebkau 6 : 2 ( 3 : 1 ) Details
TSV 1878 Schlieben - TV 1861 Forst 4 : 1 ( 1 : 0 ) Details
ESV Lok Falkenberg - Eintracht K.Wusterhausen 4 : 3 ( 2 : 0 ) Details
BSV Cottbus-Ost - KSV Tettau/Schraden 1 : 1 ( 0 : 0 ) Details
SV Chemie Guben 1990 - SG Blau-Gelb Laubsdorf 4 : 3 ( 3 : 1 ) Details
Blau-Weiß Vetschau - Kolkwitzer SV 1896 1 : 1 ( 1 : 1 ) Details
FSV Groß Leuthen/Gröd. - EFC Stahl II 5 : 1 ( 2 : 1 ) Details
TSG Lübbenau 63 - SV Empor Mühlberg 3 : 5 ( 2 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 29. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) TSV 1878 Schlieben292414 4779:3273  40:13  39  39:19  34
2. (2.) SG Blau-Gelb Laubsdorf291946 4074:3461  50:12  39  24:22  22
3. (3.) BSV Cottbus-Ost291847 2558:3358  26:14  29  32:19  29
4. (4.) SV Empor Mühlberg291685 3062:3256  40:13  31  22:19  25
5. (5.) KSV Tettau/Schraden2915410 1249:3749  28:13  29  21:24  20
6. (6.) Kolkwitzer SV 18962912107 844:3646  26:12  30  18:24  16
7. (7.) Blau-Weiß Vetschau291289 1857:3944  26:13  25  31:26  19
8. (8.) FSV Groß Leuthen/Gröd.2912512 -742:4941  28:24  27  14:25  14
9. (9.) SV Einheit Drebkau2910514 -1235:4735  14:20  16  21:27  19
10. (10.) EFC Stahl II2910514 -2141:6235  24:17  24  17:45  11
11. (11.) Eintracht K.Wusterhausen299515 -1350:6332  31:24  23  19:39  9
12. (12.) ESV Lok Falkenberg2971012 -1532:4731  21:26  22  11:21  9
13. (13.) SV Chemie Guben 1990299317 -1644:6030  32:26  22  12:34  8
14. (14.) SV Döbern296914 -1450:6427  30:26  21  20:38  6
15. (15.) TSG Lübbenau 63296320 -4031:7121  21:40  13  10:31  8
16. (16.) TV 1861 Forst294223 -4225:6714  13:30  7  12:37  7

Nächste Spiele

Samstag, 31.5.2003  
SG Blau-Gelb Laubsdorf - TSG Lübbenau 63 6 : 2 ( 2 : 1 )   
TV 1861 Forst - SV Döbern 1 : 3 ( 0 : 1 )   
Eintracht K.Wusterhausen - SV Chemie Guben 1990 1 : 1 ( 0 : 1 )   
EFC Stahl II - BSV Cottbus-Ost 1 : 4 ( 0 : 3 )   
SV Empor Mühlberg - Blau-Weiß Vetschau 5 : 0 ( 2 : 0 )   
SV Einheit Drebkau - FSV Groß Leuthen/Gröd. 2 : 5 ( 1 : 1 )   
KSV Tettau/Schraden - ESV Lok Falkenberg 3 : 2 ( 0 : 2 )   
Kolkwitzer SV 1896 - TSV 1878 Schlieben 2 : 4 ( 1 : 2 )   
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Spiel-Statistiken

SV Döbern - SV Einheit Drebkau

6 : 2  ( 3 : 1 ) 

SV Döbern: Prohaska,Peter - Hartmann,Michael; Hentschel.Ingo (ab 46. Zschornack), Klauke,Henry; Kubisch,Nico (ab 46. Enger) - Dörry,Steffen; Richter,S. (ab 46. Jacob); Schütze,Silvio - Langwald,Uwe; Struck,Christian; Weigelt,Klaus
SV Einheit Drebkau: Dokter,Ronny (ab 65. Unger,Marco) - Herenz,Ronny; Kunze,Marcel; Odermann,Carsten; Tischer,Rene - Bolech (ab 70. Hannusch), Kunze,Frank; Lehmann,Steffen - Arras,Sebastian; Haberland,Daniel; Strube,Rene (ab 75. Miska)
Tore: 1:0 Struck,Christian (11.); 2:0 Hentschel.Ingo (20.); 3:0 Dörry,Steffen (Foulelfmeter, 21.); 3:1 Arras,Sebastian (26.); 4:1 Dörry,Steffen (Foulelfmeter, 47.); 4:2 Haberland,Daniel (49.); 5:2 Langwald,Uwe (61.); 6:2 Dörry,Steffen (74.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Hartmut Lehnigk (Neupetershain)
Gelbe Karten: - / -
Der SV Döbern, von Ulli Kniewel motiviert, ging engagiert zu Werke. Bereits in der 10. Minute konnte Christian Struck per Kopfball den Gastgeber in Führung bringen. Wenig später bot sich auch für Ingo Hentschel eine Chance, doch der Drebkauer Torwart reagierte gut. Döbern blieb am Drücker, und Ingo Hentschel nutzte einen Pass von Christian Struck in der 20. Minute zur 2:0-Führung. Schon drei Minuten später verwandelte Steffen Dörry einen Foulstrafstoß zum 3:0. Aber Drebkau gab sich noch nicht geschlagen und nutzte in der 25. Minute ein Döberner Fehlabspiel zum 3:1 aus. Auch in der 2. Halbzeit hielt Döberns Überlegenheit an. Endlich wurde auch über die Flügel gespielt und damit Gefahr erzeugt. So kam der Gastgeber in der 48. Minute erneut zu einem Foulstrafstoß, den wieder Steffen Dörry, der eine ausgezeichnete Partie bot, zum 4:1 nutzte. Doch Drebkau antwortet prompt und kam durch Haberland in der 49. Minute zum 4:2. Aber der Platzbesitzer blieb am Drücker, und Uwe Langwald verwertete eine Flanke von Steffen Dörry in der 61. Minute zum 5:2. Und Döbern drückte weiter und kam in der 74. Minute erneut durch Steffen Dörry mit seinem dritten Treffer zum 6:2. Auch danach bestimmte Döbern das Geschehen, doch sowohl Christian Struck als auch Ingo Hentschel und Steffen Dörry scheiterten mit ihren Versuchen. So blieb es beim 6:2 in dieser interessanten Begegnung. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ---------- Einheit geht langsam der Atem nach einer langen und kräfteraubenden Saison aus. Bei den in höchster Abstiegsgefahr schwebenden Gastgebern des SV Döbern wurden die Grün-Weißen in den ersten zwanzig Minuten förmlich überrollt und lagen 0:3 zurück. Danach besannen sich die Gebert-Schützlinge und waren zumindest gleichwertig. Das 1:3 von Sebastian Arras untermauerte dies. Bis zur Pause passierte bei hochsommerlichen Temparaturen nichts mehr. Nach Wiederbeginn das gleiche Bild wie gegen Schlieben. Erneut war Einheit wohl mit den Gedanken noch in der Kabine und kassierte prompt das 1:4. Fast im Gegenzug stellte Daniel Haberland den alten Abstand wieder her. Danach waren die Grün-Weißen zwar bemüht. Aber wohl auch angesichts der Temparaturen fiel das Aubäumen nur sporadisch aus. Die Gastgeber nutzen dagegen die sich bietenden Chancen resolut und erhöhten letztlich noch auf 6:2, wobei Schiedsrichter Lehnigk die Gastgeber mit zwei Straftstößen bedachte. Das Spiel sollten die Einheit-Jungs schnell abhaken, es gibt halt Tage an denen nicht viel zusammenläuft. Am kommenden Samstag kommt es nun Saisonfinale. Im Rahmen des Sportfestes treffen die Grün-Weißen auf die Mannschaft aus Groß Leuthen. Trainer Klaus Gebert wird dann das letzte Mal bei einem Punktspiel auf der Einheit-Bank sitzen. Vor sicherlich guter Kulisse wollen sich die Einheit Kicker mit einer ordentlichen Leistung von ihrem treuen Anhang und von ihrem Trainer aus dieser Saison verabschieden.

TSV 1878 Schlieben - TV 1861 Forst

4 : 1  ( 1 : 0 ) 

TSV 1878 Schlieben: Wagner,Gerald - Barczyk,Mario; Bartsch,Rene; Urban,Mike; Zanzig,Jens - Brincker,David; Marx,Nicky; Meyer,Thomas - Gajewski,Heiko; John,Torsten; Marth,Rene . - Eingewechselt: Fleck,Ronny; Tietze,Alexander; Prinz,Sören
TV 1861 Forst: Kamenck - Müller, Petermann, Segieth,Steffen - Britze,R. (ab 46. Uhrina,Marek); Ließ,Stephan; Metzger,Thomas; Schulz,Marco - Grote,Roberto; Schneider,Ronny; Weikert,Matthias
Tore: 1:0 Gajewski,Heiko (35.); 2:0 John,Torsten (47.); 3:0 John,Torsten (67.); 4:0 Meyer,Thomas (78.); 4:1 Uhrina,Marek (83.)
Zuschauer: 420
Schiedsrichter: Thomas Baumann (Senftenberg)
Gelbe Karten: - / -
Besonderes Vorkommnis: Meyer,Thomas (TSV 1878 Schlieben) verschießt Handelfmeter (74.)
Illusionslos fuhren die 61er zu diesem Auswärtsspiel beim Aufsteiger in die Verbandsliga. Zu überzeugend hatten die Schliebener in den vergangenen Wochen aufgetrumpft. Obwohl das Endergebnis letztlich klar und verdient war, verkauften sich die Forster reichlich eine halbe Stunde nicht schlecht. Die Abwehr stand äußerst kompakt und ließ den Hausherren kaum nennenswerte Chancen zu. Allerdings waren die Offensivleistungen der Gäste recht dürftig. In der 26. Minute verhinderte André Kamenck durch seine Glanzparade einen Rückstand. Wenig später ging der Schuss von Stephan Ließ nur knapp über das Tor. In der 35. Minute dann das 1:0, was allerdings einer klaren Abseitsstellung vorausging. Ein straffer Schuss in der 40.Minute bescherte den 61ern dann das 2:0. In Halbzeit zwei stellten sich die Gäste besser auf die Spielweise der Platzbesitzer ein. Der Schuss von Roberto Grote ging genau in die Arme des Torwartes. Erst in der 70. Minute der dritte Treffer für Schlieben, die den Ball scharf ins linke Toreck jagten. Vier Minuten später dann ein Handelfmeter, doch André Kamenck reagierte großartig. Bei dem Versuch, die Angriffsübungen zu verstärken, liefen die Forster prompt in einen Konter und kassierten das 4:0. Doch die Moral stimmte wieder einmal, denn die 61er wollten mit erhobenem Haupt die Heimreise antreten. Dank einer starken Einzelleistung gelang Marek Uhrina in der 84. Minute der Ehrentreffer. Zwei Minuten später fast sein zweiter Treffer, doch sein Schuss ging knapp vorbei. Auch Thomas Metzger versuchte es noch einmal, aber sein Schuss fand nicht den Weg ins Tor. So zogen sich die 61er nicht einmal schlecht aus der Affäre, weil alle bis zur letzten Minute kämpften.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------ Bei bestem Fußballwetter wollten über 400 Zuschauer in der Steige mühle den Meister der Landesliga-Süd sehen, der in Bestbesetzung dieses letzte Heimspiel in der Landesliga angehen konnte. Allerdings wurden die ersten klaren Chancen vergeben. Thomas Meyer und Torsten John konnten gute Einschussmöglichkeiten nicht nutzen. Auch Heiko Gajewski traf nach schöner Flanke von David Brincker den Ball per Kopf nicht richtig. Auch Mike Urban scheiterte per Kopf nach einem John-Eckball. In der 24. Minute schloss David Brincker einen Alleingang mit einem Flachschuss ab, den der Keeper aber zur Ecke lenken konnte. Nach vorn ging bei den Gästen, die bereits als Absteiger feststanden, so gut wie nichts. René Marth hatte nach Kopfballablage von Meyer eine gute Einschussmöglichkeit aus Nahdistanz, aber auch er traf den Ball nicht richtig. In der 35. Minute konnte dann Thomas Meyer von links prima flanken und Heiko Gajewski hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. In der 40. Minute dann das 2 : 0. Wieder ein typisches John-Tor und wieder war Thomas Meyer der Vorbereiter. Auf halb linker Position legte er den Ball per Hackentrick für Torsten auf und der knallte aus 20 Metern auf den Kasten. In der langen Ecke schlug das «Geschoss» unhaltbar ein. 2 : 0-Führung zur Pause, aber Tempofußball war das noch nicht vom TSV. Auch in der zweiten Halbzeit wurde der TSV nicht gefordert. Sören Prinz hatte auf der linken Seite gute Szenen und brachte gefährliche Eingaben zur Mitte. Er selbst scheiterte per Flachschuss auch am Keeper. In eine flache Eingabe raste auch Mike Urban, sein Flachschuss ging aber knapp am Tor vorbei. Thomas Meyer jagte von der Strafraumgrenze den Ball knapp über die Latte. In der 68. Minute zog dann Torsten John aus 18 Metern ab und flach zischte der Ball zum 3 : 0 ins Netz. Chancen gab es nun im Minutentakt. Einen Flachschuss von Ronny Fleck hielt der Keeper. Ein absichtliches Handspiel im Strafraum musste der Schieri mit Strafstoß ahnden. Thomas Meyer schnappte sich das Leder, scheiterte aber am gut reagierenden Keeper. Drei Minuten später machte er es aber besser. Torsten John setzte sich an der Grundlinie durch und seine präzise Rückgabe schoss Thomas flach zum 4 : 0 ein. Während sich die vielen offiziellen Gratulanten schon aufbauten, erzielten die Forster noch den Ehrentreffer zum 4 : 1. Schlusspfiff und die Gratulationstour konnte beginnen. TSV 1878 Schlieben: Wagner – Urban – Zwanzig – Barczyk – Bartsch, Marx, Marth, Brincker, Meyer – John – Gajewski; Auswechslung: ab 46. Minute Fleck und Prinz, ab 75. A. Tietze; Von Wolfgang Geister

ESV Lok Falkenberg - Eintracht K.Wusterhausen

4 : 3  ( 2 : 0 ) 

ESV Lok Falkenberg: Bergemann,Guido - Apitz,Thomas; Gutewort,Peter (ab 15. Heil,Marcel); Müller,Jens (ab 75. Born,Toni) - Bär,Dietmar; Hanke,Marco; Hennig,Uwe; Schrey,Göran; Strauch,Gordon - Müller,Matthias; Wolf,Mario
Eintracht K.Wusterhausen: Heymann,Jens - Acker,Marcel (ab 24. Niemeyer,Marco); Hütten,Thomas; Kohlbach,Jan-Daniel; Rindt,Tino; Scholz,Roman - Gensigk,Daniel; Schmollack,Stefan - Joachimsthaler,Marcel; Mummhardt,Jan; Ziemke,Michael (ab 61. Mehlow,Jörg)
Tore: 1:0 Heil,Marcel (29.); 2:0 Müller,Jens (39.); 3:0 Wolf,Mario (55.); 3:1 Kohlbach,Jan-Daniel (60.); 3:2 Gensigk,Daniel (66.); 3:3 Schmollack,Stefan (86.); 4:3 Wolf,Mario (Handelfmeter, 90.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Martin Laue (Wiesenhagen)
Gelbe Karten: Apitz,Thomas (11.); Schrey,Göran (2.); Müller,Matthias (6.) / Hütten,Thomas (6.); Schmollack,Stefan (3.); Ziemke,Michael (6.)
Sieg nach einem Fußballdrama – Lok schafft Klassenerhalt Aus 3 : 0 wurde 3 : 3 und dann noch 4 : 3-Sieg für Falkenberg Die Falkenberger Fans erlebten am Sonnabendnachmittag im Ludwig-Jahn-Stadion eine nervenaufreibende Partie mit der absoluten Krönung in der 91. Minute: Uwe Hennig hatte geköpft und der Linienrichter hob sofort die Fahne. Er signalisierte Handspiel, der Schiri zeigte auf den Elfmeterpunkt. Das war der wichtigste Elfmeter seit Jahren für Lok Falkenberg. Mario Wolf lief an, täuschte links und knallte den Ball rechts halbhoch ins Netz. Mit diesem Treffer sicherte Wolf nicht nur den 4 : 3-Heimsieg gegen Königs Wusterhausen, sondern auch ein weiteres Jahr Landesligazugehörigkeit für Lok Falkenberg. Einen Spieltag vor Schluss hat Lok die Klasse gehalten, ein toller Erfolg. Das Spiel begann mit einem Wermutstropfen für Falkenberg. Libero Peter Gutewort musste nach einer Viertelstunde mit Zerrung raus. Trotzdem ließ sich Lok nicht beirren und war Herr auf dem Platz. Die Mannschaft wollte beweisen, dass sie aus eigener Kraft dem Abstieg entrinnen kann. Die Aktionen waren bissig und voller Einsatzfreude. Aus dem Pech in der Anfangsphase wurde in der 28. Minute dann auch noch Glück für den ESV. Der für Gutewort eingewechselte Marcel Heil machte das 1 : 0. Dietmar Bär hatte geflankt, Thomas Apitz per Kopf abgelegt und Heil versenkte aus fünf Metern. Das 1 : 0 war gut für Kopf und Beine, bei Lok klappte jetzt viel. Und als Marcel Heil einen Freistoß aufs Tor donnerte und der Keeper abprallen ließ, war Matthias Müller zur Stelle. In seinem letzten Landesliga-Heimspiel machte der Oldie sein Tor. Das 2 : 0 – nicht nur für ihn ein riesiger Grund zum Jubeln. Die sichere Führung zur Pause machte zuversichtlich. Nach dem Wechsel ging es gut weiter. Falkenberg konterte gegen die aufrückenden Wusterhausener. In der 54. Minute ein Bilderbuch-Spielzug. Mario Wolf passte nach außen auf Matthias Müller, der setzte sich durch und gab das Leder wieder zurück. Wolf stand in der Mitte völlig frei und schob das 3 : 0 über die Linie. Jetzt war nur noch Jubel angesagt. Die Zweite Mannschaft feierte draußen schon ihren Kreisliga-Aufstieg, da wollte die Erste mit dem Klassenerhalt noch einen draufsetzen. Doch dann passierte wieder etwas, was typisch ist für Lok Falkenberg in der Landesliga. Plötzlich riss der Spielfaden und KW machte in der 59. Minute nach einer Ecke das 3 : 1. Eigentlich noch kein Grund zur Besorgnis, doch als die Gäste knapp zehn Minuten später ohne große Gegenwehr auch noch das 3 : 2 schafften, da geisterte plötzlich das Abstiegsgespenst durchs Falkenberger Stadion. Das Drama nahm seinen Lauf, das Spiel wog hin und her. Göran Schrey hätte in der 82. Minute alles klar machen können, doch sein Heber über den herausstürzenden Torhüter war zu hoch angesetzt. So kam es, wie es kommen musste. In der 87. Minute bekam Lok den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der bullige Schmollack fackelte nicht lange. Aus zwanzig Meter donnerte er den Ball in die Maschen. Ein Gegentor, symbolisch für die Falkenberger Landesligasaison: Immer wenn Lok auf dem Sprung nach oben war, kassierte die Truppe solche Tore. Erinnert sei an die Gegentreffer in Forst oder Laubsdorf, beides Kracher vom gleichen Format. Die Partystimmung auf dem ESV-Gelände war plötzlich dem Entsetzen gewichen. Lok hatte ein 3 : 0-Führung noch aus der Hand gegeben. Sollte es das mit der Landesliga gewesen sein? Aus Guben meldete man einen Sieg gegen Lausbdorf, Döbern hatte auch gewonnen. Alles lief gegen Falkenberg, das im letzten Spiel gegen Tettau nicht viel erwarten kann. Doch dieses Mal hatte der ESV halt Fortuna auf seiner Seite. Der Schiri gab den Elfer, der Schuss saß und jetzt durfte gefeiert werden.

Von Jan Lehmann


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------ Beide Seiten begannen abwartend und bei den Temperaturen sah es eher nach Sommerfussball aus. Doch Falkenberg mußte für den Klassenerhalt mehr tun, und profitierte von einigen individuellen Fehlern, so dass nach 55min beim 3:0 für Falkenberg schon alles entschieden schien. Es wurde jedoch eine hochdramatische Schlussphase... Falkenberg war sich wohl schon sicher, und Kohlbach brachte die Eintracht “aus dem Nichts” wieder ins Spiel. Mit großem Einsatz und Toren von Gensigk und Schmollack schaffte Eintracht noch den nicht mehr erwarteten Ausgleich. Nun warf Falkenberg alles nach vorn, Eintracht hatte noch Konterchancen zum Siegtreffer, doch den schaffte Falkenberg in der 93.Spielminute, als ein Freistoß noch einmal vor das Eintracht-Tor gezogen wurde, die Eintracht-Abwehr ungeordnet wirkte, und Scholz beim Abwehrversuch auf der Linie der Ball wohl an die Hand sprang. Der Schiedsrichter entscheid auf Handstrafstoss, und Falkenberg ließ sich die Chance zum rettenden Siegtreffer nicht nehmen.

BSV Cottbus-Ost - KSV Tettau/Schraden

1 : 1  ( 0 : 0 ) 

BSV Cottbus-Ost: Leske,Uwe - Helas,Mathias; Lehnigk,Mike; Robisch.Matthias - Bartels,Jan; Enenkel,Frank; Schulz,Thomas (ab 54. Wiencek,Christian); Stege,Jörg - Gawrisch,Steffen; Liske,Marcel (ab 66. Janke,Dirk); Panoscha,Ronny
KSV Tettau/Schraden:
Tore: 1:0 Bartels,Jan (48.); 1:1 Diener,Matthias (68.)
Zuschauer: 40
Schiedsrichter: Matthias Wittwer (Luckau)
Gelbe Karten: - / -
Tettauer Elf stoppt die Pleitenserie Lila-Weiße holen 1:1-Remis beim Tabellendritten Cottbus-Ost Der Optimismus der KSV-Elf, beim Tabellendritten Cottbus-Ost zu punkten, hielt sich in Grenzen. Auch die personellen Alternativen für diese Begegnung waren alles andere als rosig. Den Trainern gelang es dennoch, ein Team zu formieren, dass dem Gastgeber alles abverlangte. In den ersten 20 Minuten hatten die Lila-Weißen mehrere knifflige Situationen zu überstehen. Mit zunehmender Spielzeit konnte der KSV immer besser gegenhalten. Libero Oliver Lessmann sorgte dafür, dass den Cottbusern in der Folgezeit kaum Möglichkeiten geboten wurden. Auch das zeitige Stören aus allen Mannschaftsteilen behagte dem Gastgeber aber nicht. Somit ging es mit einem torlosen 0:0 in die Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel fiel dann doch das 1:0 für die BSV-Elf. Eine harmlose Flanke wurde mit der Hacke verlängert und trudelte unhaltbar in das Tor. Bewegten die Gäste in den letzten Spielen nach Rückständen nichts mehr, behielt man diesmal die Ruhe. Schon eine Minute nach dem Gegentreffer konnte sich André Kaiser gut in Szene setzen, beim Abschuss fehlte dann das Glück, als der Ball nur an die Latte ging. Der Gastgeber war weiterhin überlegen, aber die gezielteren Aktionen gelangen der KSV-Elf. So in der 67. Minute, als sich Alexander Noack außen durchsetzte und präzise auf den langen Pfosten flankte. Leider verfehlte Tobias Lesche mit seinem Kopfball knapp das Ziel. Eine Minute später erkämpfte sich Alexander Noack den Ball und passte auf Daniel Juschütz. Seine Maßflanke konnte Matthias Diener aber nicht im Tor unterbringen. Der Gastgeber versuchte in der verbleibenden Zeit doch noch zum Siegtreffer zu kommen. Dies gelang gegen eine aufopferungsvoll kämpfende KSV-Elf nicht mehr, die auch die letzten fünf Minuten nur noch zu zehnt spielend überstand und dieses Remis wie einen Sieg nach dem Abpfiff feierte. (lw) -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------- An diesem Wochenende stand das letzte Heimspiel für Trainer Uli Stege an. Das Ziel war es natürlich, mit einem Sieg die gute Arbeit zu würdigen und nebenbei den 3. Tabellenplatz zu sichern. Die äußeren Bedingungen für ein gutes Spiel waren bei 30° auch gegeben.

Somit stürmten die Ostler auch von der ersten Minute an auf das Gästetor und konnten sich eine Reihe von guten Chancen erarbeiten, die aber ungenutzt blieben. Auf der anderen Seite passierte fast gar nichts, da die BSV-Abwehrspieler die Gästestürmer gut im Griff hatten. Nur durch leichtfertige Fehler im Aufbau wurde der Gegner zeitweise stark gemacht. Damit ging es dann in die Pause.

In der Halbzeit nahm man sich dann vor den überforderten Gegner recht schnell in die Schranken zu weisen. Und der Anfang lief auch sehr gut, denn in der 48. Minute war es Jan Bartels, der die verdiente Führung erzielte. Voraus gegangen war eine schöne Stafette auf der rechten Angriffsseite, die einen Eintrag in das Fußballlehrbuch verdient hätte. Doch danach lehnte man sich zurück und schaffte es nicht das Ergebnis auszubauen. Meist führten Unkonzentriertheiten zu ungenauen Pässen, sodass bei den Stürmer nichts mehr ankam. Somit begann dann Tettau mit dem stürmen, denn so leicht wollte man sich dann doch nicht geschlagen geben. Es lief also Angriff auf Angriff in Richtung Ost-Tor, aber durch Unvermögen und Pech (in der 50. Minute knallte ein 18 Meter Schuss ans Tor-Dreieck) noch ohne Erfolg. In der 68. Minute hatten dann die Bemühungen der Tettauer doch Erfolg. Aber der Treffer resultierte aus einem Fehler des sonst sehr umsichtig spielenden Mathias Helas, der als letzter Mann einem Tettau den Ball in den Fuß spielte. Der Ball wurde vor das Tor gebracht und konnte ungehindert eingeschoben werden. Danach passierte nichts mehr, da beide entweder K.O. oder mit dem Punkt zufrieden waren. Hat also nicht geklappt mit dem Abschiedssieg, aber gefeiert wurde danach trotzdem. Desweiteren wurden noch Dirk Jahnke (folgt dem Trainer zu Wacker Ströbitz), Rolf-Dieter Bonkatz und Raimund Werner (beide spielen nicht mehr in der ersten Mannschaft) ihren Ausstand. Viel Erfolg auf euren weiteren Wegen und vielleicht bleibt ihr ja dem Verein verbunden und man sieht sich mal wieder. Am nächsten Wochenende geht es dann nach Eisenhüttenstadt, wo ein Sieg Pflicht ist, um den angepeilten 3. Platz zu erreichen.

SV Chemie Guben 1990 - SG Blau-Gelb Laubsdorf

4 : 3  ( 3 : 1 ) 

SV Chemie Guben 1990:
SG Blau-Gelb Laubsdorf: Römer,Andreas - Pohl,Heiko; Poser,Alexander - Franke,Christian; Jentsch,Marcus; Klingbeil,Jules; Koalick,Patrick (ab 46. Gäbel,Enrico); Müller,Marco; Röhr,Andre; Schneider,Andre; Seifert,Frank
Tore: 1:0 Mai,Andreas (27.); 2:0 Pofil,M. (Foulelfmeter, 29.); 3:0 Mai,Andreas (34.); 3:1 Franke,Christian (38.); 4:1 Mai,Andreas (49.); 4:2 Müller,Marco (Foulelfmeter, 62.); 4:3 Franke,Christian (76.)
Zuschauer: 90
Schiedsrichter: Manfred Haarich (Lübben)
Gelbe Karten: - / -
Die Chemiker können weiter hoffen

Zum letzten Heimspiel in der Fußball Landesliga Süd empfing Chemie als Tabellendreizehnter keinen Geringeren als den Tabellenzweiten Blau-Gelb Laubsdorf. Die Blaugelben hatten am letzten Wochenende Lok Falkenberg zu Hause mit 2:0-Toren bezwungen, während die Grünweißen bei Empor Mühlberg mit 0:3 klar verloren. In der ersten Halbserie kamen die Chemiker in Laubsdorf mit 1:5-Toren unter die Räder. Mit den Laubsdorfern, die erneut den Vizemeistertitel anstrebten, stellte sich eine Spitzenmannschaft der Fußball Landesliga mit hoher Spielkultur vor. In das Gubener Aufgebot rückten wieder der Routinier Ronald Löffler und der Juniorenspieler Ronny Jüngel. Der Gubener Trainer Dieter Sommer stellte die Mannschaft taktisch so ein, dass sie aus einer sicheren Abwehr operierte. Er forderte von jedem Spieler, dass er an seine Leistungsgrenze gehen möge und jeder Akteur sich in den Dienst der Mannschaft stellen m* amp*ouml;ge, denn nur so sei den Laubsdorfern der Schneid abzukaufen. Vor dem Spiel ergab sich die Frage: Können die Grünweißen die Leistung gegen Empor Mühlberg zu Hause (1:0) und die gegen Kolkwitz (6:1) noch einmal wiederholen oder vielleicht noch steigern? Die 90 Minuten mussten darauf eine Antwort geben. Zum Daumen drücken war auch die 8. Apfelkönigin Jana Wilke erschienen, um ihr Versprechen, beim letzten Heimspiel dabei zu sein, einzulösen. Im Spiel rissen die Chemiker auch gleich die Initiative an sich und kamen auch zu den ersten Tormöglichkeiten. So hatte zum Beispiel Ivo Gebert in den ersten elf Minuten drei Chancen. Eine Mai-Eingabe brachte nichts Zählbares, da sie in den Füßen des Gegners landete. Eine Chance der Laubsdorfer machte Christian Jakob zunichte (15. Minute). In der 25. Minute die viel umjubelte Führung der Chemiker - Andreas Mai schloss einen Alleingang mit einem souveränen Schuss zur 1:0-Führung ab. Kurz darauf ahndete der Schiedsrichter ein Foul an dem Gubener Falk Berger im Laubsdorfer Strafraum mit Elfmeter. Libero Maik Tofil verwandelte sicher zur 2:0-Führung der Gastgeber (29.). Als Mai in der 33. Minute auf 3:0 erhöhte, schien die Partie gelaufen zu sein. Doch es wurde dann bis zum Schlusspfiff noch eine Zitterpartie. Keine Frage, die Chemiker boten insgesamt eine überzeugende Leistung. Da wurde gekämpft, gerackert, die Zweikämpfe angenommen und schöne Spielzüge und Kombinationen waren keine Mangelware. In der 37. Minute parierte der Gubener Torsteher Jakob eine Einschussmöglichkeit der Gäste. Doch eine Minute später kamen die Laubsdorfer durch ihre Nummer 18 zum ersten Treffer. Nach der Pause bot sich Oliver Nitschke, der dem Gegner aufgrund seiner Schnelligkeit mehrmals weglief, eine Möglichkeit, die Gubener Führung auszubauen. Mai erhöhte kurz darauf auf 4:1 und stellte somit den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Als die Gäste durch Verwandlung eines Elfmeters auf 2:4 (62.) herankamen, witterten sie noch einmal Morgenluft. Verständlich war auch, dass bei beiden Mannschaften in der zweiten Halbzeit die Kräfte aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen nachließen. So vergab der dreifache Torschütze Mai noch zwei Möglichkeiten (69. und 77.). Die Laubsdorfer kamen schließlich noch auf 3:4 heran. Mehr ließ aber die gut aufgelegte Gubener Mannschaft nicht zu. Der Sieg der Gastgeber war jederzeit verdient, schon aufgrund der größeren und klareren Torchancen. Kompliment an die Gubener Mannschaft, die sich toll steigerte und den Tabellenzweiten in die Knie zwang. Da Döbern und Falkenberg gewannen, müssen die Chemiker am letzten Spieltag (31. Mai) in Königs Wusterhausen wenigstens ein Remis erreichen, wenn sie nicht das Relegationsspiel bestreiten wollen. Das müsste doch zu machen sein. (lm) -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------------- Laubsdorf auch beim letzten Auswärtsauftritt schwach


Die Gubener – mitten im Abstiegskampf – bestimmten von Beginn an. Sie nutzten ihre Chancen dreimal konsequent. Per Kopfballverlängerung sorgte Christian Franke vor der Pause für den Anschlusstreffer. Nach der Pause das gleiche Bild. Die Gubener überrannten die Gästeabwehr immer wieder und stellten folglich den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Laubsdorf kam besser ins Spiel. Marco Müller verwandelte einen Foulstrafstoß zum 2:4 und Christian Franke verkürzte auf 3:4. In der Schlussphase lag der Ausgleich in der Luft

Blau-Weiß Vetschau - Kolkwitzer SV 1896

1 : 1  ( 1 : 1 ) 

Blau-Weiß Vetschau:
Kolkwitzer SV 1896: Müller,Sebastian - Raschick,St.; Schopka,Ronny - Gergs,Christian; Hartlage, Petrick,Heiko; Schmidt,Guido (ab 68. Scholz); Wiegank,Daniel - Handrek,Gerd; Schopka,Denny (ab 78. Schrödter); Titscher,Jens (ab 57. Klose)
Tore: 0:1 Gergs,Christian (13.); 1:1 Preising,Marko (15.)
Zuschauer: 40
Schiedsrichter: Uwe Perdoch (Cottbus)
Gelbe Karten: - / -
Die Kolkwitzer wollten in Vetschau auf keinen Fall verlieren, denn Platz 6 sollte unbedingt gehalten werden. Die Vetschauer begannen recht verhalten. Nach einer schönen Vorlage von Christian Gergs traf Jens Titscher in der 13. Minute zum 1:0. Zwei Minuten später nutzten die Vetschauer die Sorglosigkeit in der KSV-Abwehr zum Ausgleich. Die erste Halbzeit wurde als müder Sommerkick abgehakt. Nach der Pause war KSV spielbestimmend. Doch selbst klarste Chancen wurden vergeben.

FSV Groß Leuthen/Gröd. - EFC Stahl II

5 : 1  ( 2 : 1 ) 

FSV Groß Leuthen/Gröd.:
EFC Stahl II: Greschke,Lars - Elsner,Michael; Elsner,Ronny; Menzel,Robert; Philipp,Lars; Schuster,Robert - Böhme,Marc; Kühnöhl,Christian; Ruppenthal,Aike; Walter,Rico - Konzer,Dirk (ab 60. Suckert,Robert) . - Eingewechselt: Kreutzer,Matthias
Tore: 1:0 Müller,Silvio (27.); 1:1 Elsner,Norman (32.); 2:1 Müller,Silvio (37.); 3:1 Birnack,Enrico (53.); 4:1 Sauerbrei,Alf (69.); 5:1 Halko,Daniel (89.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Roberto Siegel (Spreenhagen)
Gelbe Karten: - / -
Mit einer couragierten Vorstellung verabschiedete sich der FSV Groß Leuthen/Gröditsch für die laufende Saison vom eigenen Publikum. 5:1 hieß es bei Ultimo an der Pretschener Straße. Welch ein grandioser Erfolg. Bereits vor knapp zehn Jahren war das Resultat identisch, wurde die Reserve des EFC Stahl regelrecht vom Rasen gefegt. Kämpen wie Olaf Schneider, Rene Winkler oder der noch heute aktive Mario Feldner waren dabei. Coach Dirk Minkwitz zeigte sich äußerst beeindruckt. «Die Mannschaft hat trotz sommerlicher Temperaturen spitzenmäßig agiert. Schade, dass die Resonanz zu wünschen übrig ließ.» Kaum 100 Zuschauer wurden Augenzeuge einer brisanten Partie. Die Talenteschmiede des Amateuroberligisten legte los, wie von der Tarantel gestochen. Christian Kühnehl scheiterte am eigenen Nervenkostüm, hämmerte die Kugel aus günster Position in Richtung Wolken. Rund eine halbe Stunde brauchte der FSV, um sich zu aklimatisieren. Dann ging alles im Minutentakt. Ein echter Schlagabtausch entwickelte sich. Mit «Köpfchen» und einer gehörigen Portion Glück besorgte Silvio Müller die Groß Leuthener Führung, als Keeper Lars Greschke den Ball einfach zu spät sah. Die Antwort folgte prompt: Michael Elsner egalisierte im Stile eines Goalgetters, nutzte den kapitalen Schnitzer der Defensivabteilung um Libero Birger Cecelka rigoros. Keine Umdrehung schaffte der Uhrzeiger als wiederum Silvio Müller eine technisch perfekte Flanke von Kapitän Marko Polowy per Stirn im langen Eck des Gäste-Gehäuses versenkte – der Kulminationspunkt eines emotionsgeladenen Fußballnachmittags. Plötzlich setzte fast ausschließlich der Platzbesitzer Akzente. Raffinierte, direkte Kombinationen ließen die Herzen der Anhänger des runden Leders höher schlagen. Sofort nach dem Wechsel jagte Enrico Birnack das Streitsobjekt knallhart in die Maschen, 3:1. Nach der Devise «Der Torhunger ist keinesfalls gestillt» , bekamen die Groß Leuthener Vertreter die so genannte «zweite Luft» . Eisenhüttenstadt aber resignierte nicht im geringsten, suchte immer wieder den Weg nach vorn und lief ins – rein sportlich gesehen – offene Messer. Alf Sauerbrei brachte das «Stahlnetz» nochmals kräftig in Wallung, und Danilo Halko krönte eine blitzsaubere Direktpassage über drei Stationen mit Treffer Nummer fünf. Als Referee Roberto Siegel das Spiel beendete, gab es Beifall. Einziger Wermutstropfen: Bereits nach 15 Minuten musste Marco Poßling schwer angeschlagen vom Geläuf.

von Rolf-Dieter Beese Dirk Minkwitz legt das Traineramt nieder Vor rund fünf Jahren kam Dirk Minkwitz nach Groß Leuthen. Er führte das FSV-Team bis ins Vizeoberhaus Brandenburgs. Nun legt er das Traineramt nieder. Wie war das Gefühl, letztmalig bei einem Meisterschaftsspiel das Zepter am Rande zu halten« Natürlich kam etwas Wehmut auf. Ich hatte hier eine Menge Spaß. Die Entwicklung der Mannschaft lag mir immer am Herzen. Heute haben meine Jungs noch einmal bewiesen, was sie auf dem Kasten haben. Für Landesligaverhältnisse eine echt starke Leistung. Ich gehe aus rein privaten Gründen und werde weiterhin ein Auge auf Groß Leuthen haben.

Gleich fünf Stammkicker kehren vorausichtlich dem FSV den Rücken. Ist der Klassenerhalt überhaupt noch möglich» Jeder muss seine beruflichen Perspektiven sehen. Das ist ja existenziell notwenig. Verstärkung muss nun her. Niemand kommt heutzutage ohne «Fremdlinge» zurecht, schon gar nicht auf Landesligaebene. Wer dort agieren möchte, sollte einige fußballspezifische Fähigkeiten mitbringen. Der Unterschied zwischen Kreisliga und Landesliga ist weit größer, als mancher denkt. Wo aber sollen neue Leute herkommen« Junge Talente gibt es im Umfeld genug, und jeder kann ja für sich entscheiden. Es gab Zeiten, da war wohl der Ehrgeiz stärker ausgeprägt, richtigen Leistungsfußball zu spielen, und der geht nun mal auf Landesebene los. Hier geht es ab und zu schon energisch zur Sache. Leider hat der FSV weder A- noch B-Junioren. Das kann irgendwann gravierende Folgen haben. Welche positiven wie negativen sportlichen Etappen während Ihrer Trainerlaufbahn bleiben Ihnen besonders im Gedächtnis» Vorwegnehmen möchte ich, dass hier meine erste aber nicht letzte Station als Übungsleiter war. Die Jubelszenen nach dem Aufstieg 2000 an der Pretschener Straße sind unvergessen. Der Aufstieg mit nur einem Treffer Vorsprung war schon krimiverdächtig. Ganz schwer war der Oktober 1999. Gleich vier Partien vergeigten wir hintereinander und sind am Ende trotzdem in der Landesliga gelandet.

Was trauen Sie dem FSV in der kommenden Serie zu? So wie es sich abzeichnet, ist maximal der Klassenerhalt realistisch. Die älteren Akteure wie Marko Polowy, Thomas Kaffler oder Carsten Reinhardt sind gefordert, Nachwuchskicker heranzuführen. Michael Kischke hat beste Chancen, aber auch André Kopsch, Guido Giebler und eventuell Jan Petermann. Die Frage der Einstellung ist entscheidend, nichts anderes. Das Gespräch führte Rolf-Dieter Beese -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------- Leider gab es im letzten Auswärtsspiel wieder nur eine Niederlage. Bei einer "Affenhitze" litten die Spieler schon während dem Warmmachen unter der starken Sonneneinstrahlung, welche dann auch die gesamte Spielzeit über dem "Dorfplatz" strahlte. Groß Leuthen begann erst etwas besser und erarbeitete sich schnell durch diverse Freistöße mehrere Einschußmöglichkeiten.Jedoch gingen die Schüsse über oder neben das Hüttetor.Dann fand auch unsere Zweite ins Spiel und versuchte den Gegner mehrmals auszukontern, leider ohne Torerfolg.Und so war es dann S.Müller der in der 30.min. per Kopf das 1:0 für Groß Leuthen erzielte. Doch sieben Minuten später wieder ein Konter des EFC, N.Elsner setzte sich schön im Alleingang durch und erzielte das [vielumjubelte ;-) ] 1:1.Doch die Freude über den Ausgleich hielt leider nur kurz. Denn noch in der 40.min. überlupfte wieder S.Müller per Kopf unseren Keeper Lars Greschke, der in dieser Situation nicht allzu gut aussah. Die zweite Halbzeit begann recht munter mit vielen Zweikämpfen aber auch sehr vielen Fehlpässen auf beiden Seiten. Dann fing unsere Abwehr an zu "schlafen" (sorry, sah aber echt so aus). Und so konnte Groß Leuthen mehr oder weniger locker zum 3:1 (57.), zum 4:1 (72.) und schließlich noch zum 5:1 (87.) den Ball einschießen, wo auch Lars Greschke Chancenlos blieb. Schade, denn eigentlich war Groß Leuthen spielerisch keineswegs besser. Hätte die unsere Zweite sich, selbst nach dem 3:1, mehr reingehangen,wäre mindestens noch ein Punkt drin gewesen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------------- (kkä) Landesligist EFC Stahl II hat sein letztes Auswärtsspiel dieser Serie beim Achten Groß Leuthen/Gröditsch 1:5 (1:2) verloren. Die Eisenhüttenstädter begünstigten diese hohe Niederlage bei drückender Hitze mit mangelndem Siegeswillen und fehlendem Kampfgeist. Bis zum 3:1 der Gastgeber, die nach 30 Minuten durch Silvio Müller in Führung gingen, hielt der EFC II noch dagegen. Vor allem Lars Greschke im Tor verhinderte durch gutes Stellungsspiel eine höhere Niederlage ebenso wie Lars Philipp, der vor den beiden Verteidigern Robert Schuster und Robert Menzel spielte.Sein erstes Spiel in der Landesliga absolvierte Mark Böhme, der das Fußballspielen beim VfFB und dem Möbiskruger SV erlernte. Er und der zur Halbzeit eingewechselte Robert Suckert, der vom VfFB Eisenhüttenstadt kam,verdienten sich für ihren kämpferischen Einsatz gute Noten. Verhindern konnten sie die hohe Niederlage ihrer Elf jedoch nicht.Die Mannschaft aus Groß Leuthen verabschiedete sich standesgemäß vom eigenen Publikum und ließ auch nach sicherer 3:1-Führung nicht nach. Den Führungstreffer der Gastgeber legalisierte Michael Elsner in der 37. Minute.Doch die Freude darüber dauerte nur drei Minuten. Silvio Müller traf erneut zum Führungstreffer der Gastgeber.Nach der Pause verstärkte Groß Leuthen den Druck, der EFC II hielt dagegen,doch Zählbares kam nicht dabei he­raus. Lars Greschke verhinderte ebenso wie sein Gegenüber "Charly" Schade weitere Tore.Nach einer Viertelstunde guten Fußballs auf beiden Seiten waren die Gastgeber durch Enrico Birnack erfolgreich. Stahl II versuchte noch den Anschlusstreffer zu erzielen, doch nach 25 Minuten Spielzeit in Halbzeit zwei war man plötzlich mit der Kondition am Ende. Die Gastgeber erzielten noch die Tore vier und fünf, ohne an die Grenzen ihrer Leistungsstärke zu gehen."Meine Mannschaft hielt in den ersten 45 Minuten noch gut mit, hatte auch nach der 3:1-Führung der Gastgeber Möglichkeiten für eine Resultatsverbesserung, doch am Ende der Partie fehlten Motivation und Luft.Beide Neulinge machten ihre Sache gut, ebenso wie Lars Greschke und Lars Philipp", so Günter Kasel.

TSG Lübbenau 63 - SV Empor Mühlberg

3 : 5  ( 2 : 1 ) 

Tore: 0:1 Waldmann,L. (5.); 1:1 Sopora,Steve (23.); 2:1 Depil,Nando (40.); 2:2 Kubik,Sven (50.); 3:2 Strafe,Sven (68.); 3:3 Waldmann,Frank (70.); 3:4 Kubik,Sven (79.); 3:5 Reinkober,Tilo (87.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Lars Anders (Blankenfelde)
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