FSV Groß Leuthen/Gröd. - EFC Stahl II |
5 : 1 ( 2 : 1 ) |
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FSV Groß Leuthen/Gröd.:
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EFC Stahl II: Greschke,Lars - Elsner,Michael; Elsner,Ronny; Menzel,Robert; Philipp,Lars; Schuster,Robert
- Böhme,Marc; Kühnöhl,Christian; Ruppenthal,Aike; Walter,Rico - Konzer,Dirk (ab 60. Suckert,Robert)
. - Eingewechselt: Kreutzer,Matthias
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Tore: 1:0 Müller,Silvio (27.); 1:1 Elsner,Norman (32.); 2:1 Müller,Silvio (37.); 3:1 Birnack,Enrico
(53.); 4:1 Sauerbrei,Alf (69.); 5:1 Halko,Daniel (89.)
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| Zuschauer: 50 |
| Schiedsrichter: Roberto Siegel (Spreenhagen) |
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Gelbe Karten: - / -
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Mit einer couragierten Vorstellung verabschiedete sich der FSV Groß Leuthen/Gröditsch für
die laufende Saison vom eigenen Publikum. 5:1 hieß es bei Ultimo an der Pretschener Straße.
Welch ein grandioser Erfolg. Bereits vor knapp zehn Jahren war das Resultat identisch,
wurde die Reserve des EFC Stahl regelrecht vom Rasen gefegt. Kämpen wie Olaf Schneider,
Rene Winkler oder der noch heute aktive Mario Feldner waren dabei.
Coach Dirk Minkwitz zeigte sich äußerst beeindruckt. «Die Mannschaft hat trotz sommerlicher
Temperaturen spitzenmäßig agiert. Schade, dass die Resonanz zu wünschen übrig ließ.»
Kaum 100 Zuschauer wurden Augenzeuge einer brisanten Partie.
Die Talenteschmiede des Amateuroberligisten legte los, wie von der Tarantel gestochen.
Christian Kühnehl scheiterte am eigenen Nervenkostüm, hämmerte die Kugel aus günster
Position in Richtung Wolken. Rund eine halbe Stunde brauchte der FSV, um sich zu
aklimatisieren.
Dann ging alles im Minutentakt. Ein echter Schlagabtausch entwickelte sich. Mit «Köpfchen»
und einer gehörigen Portion Glück besorgte Silvio Müller die Groß Leuthener Führung, als
Keeper Lars Greschke den Ball einfach zu spät sah. Die Antwort folgte prompt: Michael Elsner
egalisierte im Stile eines Goalgetters, nutzte den kapitalen Schnitzer der Defensivabteilung
um Libero Birger Cecelka rigoros.
Keine Umdrehung schaffte der Uhrzeiger als wiederum Silvio Müller eine technisch perfekte
Flanke von Kapitän Marko Polowy per Stirn im langen Eck des Gäste-Gehäuses versenkte –
der Kulminationspunkt eines emotionsgeladenen Fußballnachmittags. Plötzlich setzte fast
ausschließlich der Platzbesitzer Akzente. Raffinierte, direkte Kombinationen ließen die
Herzen der Anhänger des runden Leders höher schlagen.
Sofort nach dem Wechsel jagte Enrico Birnack das Streitsobjekt knallhart in die Maschen, 3:1.
Nach der Devise «Der Torhunger ist keinesfalls gestillt» , bekamen die Groß Leuthener
Vertreter die so genannte «zweite Luft» . Eisenhüttenstadt aber resignierte nicht im
geringsten, suchte immer wieder den Weg nach vorn und lief ins – rein sportlich gesehen –
offene Messer.
Alf Sauerbrei brachte das «Stahlnetz» nochmals kräftig in Wallung, und Danilo Halko krönte
eine blitzsaubere Direktpassage über drei Stationen mit Treffer Nummer fünf. Als Referee
Roberto Siegel das Spiel beendete, gab es Beifall. Einziger Wermutstropfen: Bereits nach 15
Minuten musste Marco Poßling schwer angeschlagen vom Geläuf.
von Rolf-Dieter Beese
Dirk Minkwitz legt das Traineramt nieder
Vor rund fünf Jahren kam Dirk Minkwitz nach Groß Leuthen. Er führte das FSV-Team bis ins
Vizeoberhaus Brandenburgs. Nun legt er das Traineramt nieder.
Wie war das Gefühl, letztmalig bei einem Meisterschaftsspiel das Zepter am Rande zu
halten«
Natürlich kam etwas Wehmut auf. Ich hatte hier eine Menge Spaß. Die Entwicklung der
Mannschaft lag mir immer am Herzen. Heute haben meine Jungs noch einmal bewiesen, was
sie auf dem Kasten haben. Für Landesligaverhältnisse eine echt starke Leistung. Ich gehe
aus rein privaten Gründen und werde weiterhin ein Auge auf Groß Leuthen haben.
Gleich fünf Stammkicker kehren vorausichtlich dem FSV den Rücken. Ist der Klassenerhalt
überhaupt noch möglich»
Jeder muss seine beruflichen Perspektiven sehen. Das ist ja existenziell notwenig.
Verstärkung muss nun her. Niemand kommt heutzutage ohne «Fremdlinge» zurecht, schon
gar nicht auf Landesligaebene. Wer dort agieren möchte, sollte einige fußballspezifische
Fähigkeiten mitbringen. Der Unterschied zwischen Kreisliga und Landesliga ist weit größer,
als mancher denkt.
Wo aber sollen neue Leute herkommen«
Junge Talente gibt es im Umfeld genug, und jeder kann ja für sich entscheiden. Es gab
Zeiten, da war wohl der Ehrgeiz stärker ausgeprägt, richtigen Leistungsfußball zu spielen,
und der geht nun mal auf Landesebene los. Hier geht es ab und zu schon energisch zur
Sache. Leider hat der FSV weder A- noch B-Junioren. Das kann irgendwann gravierende
Folgen haben.
Welche positiven wie negativen sportlichen Etappen während Ihrer Trainerlaufbahn bleiben
Ihnen besonders im Gedächtnis»
Vorwegnehmen möchte ich, dass hier meine erste aber nicht letzte Station als Übungsleiter
war. Die Jubelszenen nach dem Aufstieg 2000 an der Pretschener Straße sind unvergessen.
Der Aufstieg mit nur einem Treffer Vorsprung war schon krimiverdächtig. Ganz schwer war der
Oktober 1999. Gleich vier Partien vergeigten wir hintereinander und sind am Ende trotzdem in
der Landesliga gelandet.
Was trauen Sie dem FSV in der kommenden Serie zu?
So wie es sich abzeichnet, ist maximal der Klassenerhalt realistisch. Die älteren Akteure wie
Marko Polowy, Thomas Kaffler oder Carsten Reinhardt sind gefordert, Nachwuchskicker
heranzuführen. Michael Kischke hat beste Chancen, aber auch André Kopsch, Guido Giebler
und eventuell Jan Petermann. Die Frage der Einstellung ist entscheidend, nichts anderes.
Das Gespräch führte Rolf-Dieter Beese
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Leider gab es im letzten Auswärtsspiel wieder nur eine Niederlage. Bei einer "Affenhitze"
litten die Spieler schon während dem Warmmachen unter der starken Sonneneinstrahlung,
welche dann auch die gesamte Spielzeit über dem "Dorfplatz" strahlte. Groß Leuthen begann
erst etwas besser und erarbeitete sich schnell durch diverse Freistöße mehrere
Einschußmöglichkeiten.Jedoch gingen die Schüsse über oder neben das Hüttetor.Dann fand
auch unsere Zweite ins Spiel und versuchte den Gegner mehrmals auszukontern, leider ohne
Torerfolg.Und so war es dann S.Müller der in der 30.min. per Kopf das 1:0 für Groß Leuthen
erzielte. Doch sieben Minuten später wieder ein Konter des EFC, N.Elsner setzte sich schön
im Alleingang durch und erzielte das [vielumjubelte ;-) ] 1:1.Doch die Freude über den
Ausgleich hielt leider nur kurz. Denn noch in der 40.min. überlupfte wieder S.Müller per Kopf
unseren Keeper Lars Greschke, der in dieser Situation nicht allzu gut aussah. Die zweite
Halbzeit begann recht munter mit vielen Zweikämpfen aber auch sehr vielen Fehlpässen auf
beiden Seiten. Dann fing unsere Abwehr an zu "schlafen" (sorry, sah aber echt so aus). Und
so konnte Groß Leuthen mehr oder weniger locker zum 3:1 (57.), zum 4:1 (72.) und
schließlich noch zum 5:1 (87.) den Ball einschießen, wo auch Lars Greschke Chancenlos
blieb. Schade, denn eigentlich war Groß Leuthen spielerisch keineswegs besser. Hätte die
unsere Zweite sich, selbst nach dem 3:1, mehr reingehangen,wäre mindestens noch ein
Punkt drin gewesen.
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(kkä) Landesligist EFC Stahl II hat sein letztes Auswärtsspiel dieser Serie beim Achten Groß
Leuthen/Gröditsch 1:5 (1:2) verloren. Die Eisenhüttenstädter begünstigten diese hohe
Niederlage bei drückender Hitze mit mangelndem Siegeswillen und fehlendem Kampfgeist.
Bis zum 3:1 der Gastgeber, die nach 30 Minuten durch Silvio Müller in Führung gingen, hielt
der EFC II noch dagegen. Vor allem Lars Greschke im Tor verhinderte durch gutes
Stellungsspiel eine höhere Niederlage ebenso wie Lars Philipp, der vor den beiden
Verteidigern Robert Schuster und Robert Menzel spielte.Sein erstes Spiel in der Landesliga
absolvierte Mark Böhme, der das Fußballspielen beim VfFB und dem Möbiskruger SV
erlernte. Er und der zur Halbzeit eingewechselte Robert Suckert, der vom VfFB
Eisenhüttenstadt kam,verdienten sich für ihren kämpferischen Einsatz gute Noten. Verhindern
konnten sie die hohe Niederlage ihrer Elf jedoch nicht.Die Mannschaft aus Groß Leuthen
verabschiedete sich standesgemäß vom eigenen Publikum und ließ auch nach sicherer
3:1-Führung nicht nach. Den Führungstreffer der Gastgeber legalisierte Michael Elsner in der
37. Minute.Doch die Freude darüber dauerte nur drei Minuten. Silvio Müller traf erneut
zum Führungstreffer der Gastgeber.Nach der Pause verstärkte Groß Leuthen den Druck, der
EFC II hielt dagegen,doch Zählbares kam nicht dabei heraus. Lars Greschke verhinderte
ebenso wie sein Gegenüber "Charly" Schade weitere Tore.Nach einer Viertelstunde guten
Fußballs auf beiden Seiten waren die Gastgeber durch Enrico Birnack erfolgreich. Stahl II
versuchte noch den Anschlusstreffer zu erzielen, doch nach 25 Minuten Spielzeit in Halbzeit
zwei war man plötzlich mit der Kondition am Ende. Die Gastgeber erzielten noch die Tore vier
und fünf, ohne an die Grenzen ihrer Leistungsstärke zu gehen."Meine Mannschaft hielt in den
ersten 45 Minuten noch gut mit, hatte auch nach der 3:1-Führung der Gastgeber Möglichkeiten
für eine Resultatsverbesserung, doch am Ende der Partie fehlten Motivation und Luft.Beide
Neulinge machten ihre Sache gut, ebenso wie Lars Greschke und Lars Philipp", so Günter
Kasel.
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