Spieltag Landesliga Süd 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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19. Spieltag

Spiele in KW und Laubsdorf fallen aus.

Samstag, 1.3.2003  
KSV Tettau/Schraden - TSG Lübbenau 63 1 : 0 ( 0 : 0 ) Details
SV Empor Mühlberg - BSV Cottbus-Ost 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details
Kolkwitzer SV 1896 - EFC Stahl II 1 : 1 ( 0 : 1 ) Details
TV 1861 Forst - SV Einheit Drebkau 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details
ESV Lok Falkenberg - TSV 1878 Schlieben 1 : 3 ( 1 : 2 ) Details
SV Chemie Guben 1990 - Blau-Weiß Vetschau 3 : 1 ( 3 : 1 ) Details
Samstag, 29.3.2003  
Eintracht K.Wusterhausen - SV Döbern 6 : 1 ( 2 : 1 ) Details
SG Blau-Gelb Laubsdorf - FSV Groß Leuthen/Gröd. 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 19. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) SG Blau-Gelb Laubsdorf191423 2649:2344  30:11  24  19:12  20
2. (2.) TSV 1878 Schlieben191414 2246:2443  20:9  24  26:15  19
3. (3.) KSV Tettau/Schraden191324 2040:2041  26:10  25  14:10  16
4. (4.) BSV Cottbus-Ost191135 1534:1936  15:10  16  19:9  20
5. (5.) SV Empor Mühlberg19964 1737:2033  23:8  18  14:12  15
6. (7.) Kolkwitzer SV 189619874 1130:1931  17:9  17  13:10  14
7. (6.) Blau-Weiß Vetschau19865 1440:2630  13:11  14  27:15  16
8. (9.) Eintracht K.Wusterhausen19739 -435:3924  23:15  16  12:24  8
9. (8.) EFC Stahl II19658 -627:3323  14:12  12  13:21  11
10. (10.) FSV Groß Leuthen/Gröd.196310 -1718:3521  11:16  14  7:19  7
11. (11.) SV Döbern19478 -733:4019  19:13  14  14:27  5
12. (13.) SV Einheit Drebkau195410 -1019:2919  7:17  6  12:12  13
13. (12.) ESV Lok Falkenberg19478 -1518:3319  10:22  11  8:11  8
14. (14.) SV Chemie Guben 1990195311 -1026:3618  17:15  13  9:21  5
15. (15.) TSG Lübbenau 63194114 -3316:4913  9:27  7  7:22  6
16. (16.) TV 1861 Forst193214 -2319:4211  9:19  4  10:23  7

Nächste Spiele

Samstag, 8.3.2003  
Blau-Weiß Vetschau - TSG Lübbenau 63 1 : 1 ( 1 : 0 )   
SV Einheit Drebkau - Kolkwitzer SV 1896 3 : 0 ( 3 : 0 )   
Samstag, 15.3.2003  
SV Chemie Guben 1990 - SV Döbern 2 : 0 ( 1 : 0 )   
Kolkwitzer SV 1896 - TV 1861 Forst 1 : 0 ( 1 : 0 )   
ESV Lok Falkenberg - FSV Groß Leuthen/Gröd. 0 : 0 ( 0 : 0 )   
KSV Tettau/Schraden - Blau-Weiß Vetschau 1 : 0 ( 0 : 0 )   
SG Blau-Gelb Laubsdorf - EFC Stahl II 6 : 1 ( 2 : 0 )   
SV Empor Mühlberg - SV Einheit Drebkau 3 : 2 ( 1 : 1 )   
Eintracht K.Wusterhausen - BSV Cottbus-Ost 2 : 5 ( 2 : 2 )   
TSG Lübbenau 63 - TSV 1878 Schlieben 1 : 3 ( 0 : 0 )   
Samstag, 22.3.2003  
TV 1861 Forst - SV Empor Mühlberg 0 : 1 ( 0 : 1 )   
Kolkwitzer SV 1896 - KSV Tettau/Schraden 1 : 0 ( 1 : 0 )   
TSV 1878 Schlieben - Blau-Weiß Vetschau 3 : 0 ( 1 : 0 )   
SV Döbern - TSG Lübbenau 63 1 : 1 ( 1 : 0 )   
FSV Groß Leuthen/Gröd. - SV Chemie Guben 1990 4 : 1 ( 1 : 1 )   
BSV Cottbus-Ost - ESV Lok Falkenberg 3 : 1 ( 0 : 1 )   
SV Einheit Drebkau - SG Blau-Gelb Laubsdorf 0 : 0 ( 0 : 0 )   
EFC Stahl II - Eintracht K.Wusterhausen 4 : 2 ( 1 : 1 )   
Samstag, 29.3.2003  
EFC Stahl II - SV Empor Mühlberg 0 : 2 ( 0 : 0 )   
Samstag, 5.4.2003  
SV Empor Mühlberg - Kolkwitzer SV 1896 1 : 1 ( 1 : 1 )   
TSG Lübbenau 63 - FSV Groß Leuthen/Gröd. 3 : 5 ( 1 : 2 )   
ESV Lok Falkenberg - EFC Stahl II 4 : 0 ( 1 : 0 )   
Eintracht K.Wusterhausen - SV Einheit Drebkau 0 : 1 ( 0 : 0 )   
Blau-Weiß Vetschau - SV Döbern 1 : 0 ( 1 : 0 )   
KSV Tettau/Schraden - TSV 1878 Schlieben 0 : 1 ( 0 : 1 )   
SG Blau-Gelb Laubsdorf - TV 1861 Forst 4 : 0 ( 3 : 0 )   
SV Chemie Guben 1990 - BSV Cottbus-Ost 2 : 3 ( 2 : 0 )   
Samstag, 12.4.2003  
SV Einheit Drebkau - ESV Lok Falkenberg 1 : 0 ( 0 : 0 )   
TV 1861 Forst - Eintracht K.Wusterhausen 2 : 1 ( 1 : 1 )   
BSV Cottbus-Ost - TSG Lübbenau 63 3 : 0 ( 0 : 0 )   
SV Döbern - TSV 1878 Schlieben 0 : 4 ( 0 : 3 )   
FSV Groß Leuthen/Gröd. - Blau-Weiß Vetschau 2 : 1 ( 0 : 0 )   
EFC Stahl II - SV Chemie Guben 1990 1 : 0 ( 1 : 0 )   
SV Empor Mühlberg - KSV Tettau/Schraden 6 : 2 ( 4 : 0 )   
Sonntag, 13.4.2003  
Kolkwitzer SV 1896 - SG Blau-Gelb Laubsdorf 3 : 1 ( 2 : 1 )   
Donnerstag, 17.4.2003  
SV Döbern - SG Blau-Gelb Laubsdorf 0 : 0 ( 0 : 0 )   
TV 1861 Forst - BSV Cottbus-Ost 0 : 5 ( 0 : 1 )   
SV Chemie Guben 1990 - SV Empor Mühlberg 1 : 0 ( 0 : 0 )   
Kolkwitzer SV 1896 - FSV Groß Leuthen/Gröd. 4 : 0 ( 1 : 0 )   
Samstag, 19.4.2003  
TSV 1878 Schlieben - SV Chemie Guben 1990 5 : 0 ( 3 : 0 )   
SV Döbern - ESV Lok Falkenberg 3 : 1 ( 0 : 0 )   
FSV Groß Leuthen/Gröd. - SV Empor Mühlberg 0 : 0 ( 0 : 0 )   
BSV Cottbus-Ost - SG Blau-Gelb Laubsdorf 2 : 0 ( 0 : 0 )   
Montag, 21.4.2003  
TV 1861 Forst - KSV Tettau/Schraden 0 : 4 ( 0 : 2 )   
FSV Groß Leuthen/Gröd. - Eintracht K.Wusterhausen 1 : 1 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

KSV Tettau/Schraden - TSG Lübbenau 63

1 : 0  ( 0 : 0 ) 

KSV Tettau/Schraden: Böttger,Maik; Hucki, Kühne,Mario; Lesche,Guido - Leßmann,Oliver; Lode,Srefan; Nicklisch,Ronny; Schwabe,Maik; Wagner,Ronny - Socher,Sven; Wichmann,Rico
TSG Lübbenau 63: Schippan,Thomas - Büttner,Rady; Ehrlich,Andy; Goroncy,Dirk; Grasme,Riko; Gründler,Sascha - Noack,Axel - Pietsch,Jürgen; Scheibe,Benjamin; Schwanz,Andreas; Sopora,Steve . - Eingewechselt: Ergyn ; Strafe,Sven; Marsch,Daniel
Tor: 1:0 Kühne,Mario (61.)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Frank Neubert (Elsterwerda)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: - / Büttner,Rady (32. Minute)
Die Spreewaldstädter mussten am Wochenende bei den heimstarken Tettauern antreten. Die Mannschaft von Lübbenau nahm sich für dieses Spiel viel vor. Hoch motiviert und selbstbewusst gingen sie in die Partie. Unter widrigsten Platzbedingungen wurde das Spiel angepfiffen. Es kam zu einer Schlammschlacht auf knöcheltiefem Boden. In der ersten halben Stunde übernahm Tettau das Zepter und hatte ein Übergewicht im Mittelfeld, ohne sich dabei zwingende Torchancen zu erarbeiten. Lübbenau versuchte es mit Kontern, doch diese erstickten schon im Keim. Unrühmlicher Höhepunkt der ersten Halbzeit (32. Minute) war der Platzverweis des Lübbenauers Randy Büttner. Die Lübbenauer konnten die Partie lange offen halten und sich zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Doch mehr als Eckbälle und Freistöße kamen nicht heraus. Apropos Freistoß – ein Freistoß in der halb rechten Position der Lübbenauer führte zum Konter der Tettauer und schließlich zur 1: 0-Führung. Lübbenau setzte nun alles auf eine Karte. Selbst Torhüter Thomas Schippan ging bei Eckbällen mit nach vorn. Das ermöglichte den Tettauern gefährliche Konter. In der 87. Minute hatten sie die größte Chance, mit dem 2 : 0 das Spiel zu entscheiden. Doch der Lübbenauer Torhüter konnte mit einem 60-Meter-Sprint zurück in sein Gehäuse den Ball buchstäblich von der Linie «kratzen» . Noch gaben die Gäste nicht auf, sie wollten den Ausgleich. In der 91. Minute vergab Andreas Schwanz, freistehend vor dem leeren Tor, die letzte Chance und schoss den Ball über den Kasten. Fazit: So leicht war es noch nie gewesen, in Tettau zu punkten. Doch wenn man sich schon ab der 30. Minute dezimiert, ist nichts mehr möglich.

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Vor dem Spiel war klar, dass die Begegnung auf dem Nebenplatz stattfinden muss. Auf dem rutschigen Rasen hatten beide Mannschaften ihre Anfangsprobleme.

Trotzdem besaß der Gastgeber bereits in der 6.Minute die Chance zur Führung. Rico Wichmann ließ im Strafraum den Gästeverteidiger mit einem kurzen Haken ins Leere laufen und traf danach nur den Innenpfosten, von dort sprang der Ball ins Feld zurück. Im Gegenzug hatten die Gäste ihre einzige Möglichkeit vor der pause durch einen Kopfball. In der Folgezeit bestimmten die Platzherren das Spiel, scheiterten aber immer wieder an der vielbeinigen Abwehr der Spreewaldstädter. Trotz klarer Feldvorteile konnten sich die KSV-Spieler wenige Chancen herausarbeiten. In der 32. Minute führte eine Tätlichkeit eines Lübbenauer Spielers zur roten Karte. Nach diesem Platzverweis postierten sich die Gäste nur noch um den eigenen Strafraum. Als auch ein Freistoß von Frank Jurczyk in der 44.Minute knapp das Gehäuse der Gäste verfehlte, wurden die Seiten torlos gewechselt.

Auch danach sahen die Zuschauer den gleichen Spielablauf, wobei die Gäste in der 55.Minute nach einem Fehler von Uwe Schwabe den Führungstreffer hätten erzielen können. Aber Ronny Nicklisch rettete in höchster Not. In der 57.Minute verfehlte ein Flachschuss von Frank Jurczyk nur um Zentimeter das Lübbenauer Tor.

Die Spielentscheidung dann in der 60.Minute. Die Spreewalstädter versuchten einen Angriff aufzubauen. Dieser wurde abgefangen, und die KSV-Elf fuhr einen klassischen Konter über drei Stationen. Kapitän Mario Kühne konnte per Flugkopfball vollenden.Jetzt mussten die Gäste die Abwehr etwas öffnen. Wieder war es Guido Lesche, der die endgültige Entscheidung auf demj Fuß hatte, aber er legte sich den Ball zu weit vor - die Chance war vertan. In den Schlussminuten riskierten die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste noch einmal alles, sogar der Torwart ging mit in den Strafraum. Dann noch einmal Dramatik pur in der 90.Minute: Rico Wichmann ging auf das leere Gästetor zu. Sein beherzt abgegebener Schuss konnte aber noch von der Linie weggeschlagen werden. Im Gegenzug das gleiche Bild. Aber auch hier versagten dem Lübbenauer Stürmer aus 15m auf das leere Tor zielend die Nerven. Er schoss darüber hinweg. Am Ende ein verdienter Erfolg der Gastgeber. (lw)




SV Empor Mühlberg - BSV Cottbus-Ost

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

SV Empor Mühlberg:
BSV Cottbus-Ost: Leske,Uwe - Lehnigk,Mike; Robisch.Matthias - Bartels,Jan; Bonkatz,Rolf-Dieter; Enenkel,Frank; Janke,Dirk (ab 85. Vogel); Schulz,Thomas; Wiencek,Christian (ab 87. Hussock.Lars-Göran) - Gawrisch,Steffen; Panoscha,Ronny
Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 185
Schiedsrichter: Hagen Studier (Lübben)
Gelbe Karten: - / -
Die Ostler setzten ihr Vorhaben, in Mühlberg zu punkten, mit einer starken Vorstellung in die Tat um. Trotz schlechter Platzverhältnisse waren beide Teams um spielerische Linie bemüht. Eine sicher stehende Cottbuser Abwehr, die der jungen, mit einer guten Spielanlage ausgestatteten Empor-Elf, in den gesamten 90 Minuten keine nennenswerte Torchance erlaubte, war Grundvoraussetzung für den hochverdienten Punktgewinn. So war der BSV insbesondere in der ersten Halbzeit mit drei Riesenchancen die bessere Mannschaft. Auch nach dem Seitenwechsel, als die Elbestädter etwas mobiler wurden, kontrollierten die Sandower das Geschehen weitgehend. In dieser jederzeit fairen Begegnung, die Schiri Hagen Studier unauffällig und mit klarer Linie leitete, stimmte eigentlich alles. Den Ostlern fehlte am Ende eigentlich nur der entscheidende Torerfolg.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bericht vom BSV :

Wiedermal wie in dieser Jahreszeit so üblich, war der Platz schwierig zu bespielen. Doch man einigte sich das Spiel auf einem mit Sand aufgefüllten Nebenplatz anzupfeiffen.

Die Ostler fingen gleich mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an.Damit konnten sie den Gegner von der ersten Minute an dem eigenen Tor fernhalten und das Gehäuse der Mühlberger ein um andere Mal gefährden. Einzig das Glück war nicht auf der Seite des BSV, denn Ronny Panoscha hatte zweimal innerhalb von zwei Minuten die Möglichkeit sein Team in Führung, traf dabei jedoch zweimal nur die Latte. Desweiteren stand man in der Abwehr sehr kompakt und ließ die sonst gefährlicheren Elbestädten nicht zur Entfaltung kommen.

Im zweiten Spielabschnitt plätscherte die Begegnung so dahin. Doch durch Ronny Panoscha wurde noch einmal gefährlich. Diesmal wurde er nach einer Standardsituation von Mathias Robisch "freigeköpft", aber wirkte beim Abschluss, alleinstehend vor dem Mühlberger Torwart, einmal mehr unglücklich.

Das wars dann auch schon. Man muß vielleicht noch erwähnen, dass die unfachlichen Kommentare der Einheimischen (ca. 150) das Ganze Spiel über anhielten, was man an diesem Tag aber als Unzufriedenheit mit der eigenen Mannschaft und Neid über die Spielweise der Ostler auslegen könnte. Ein weiteres Highlight war an diesem Tag der Schiedsrichter, der einwandfrei seine Linie durchpfiff und das Spiel zu einem fairen und ansehnlichen Spitzenspiel werden ließ. Danke, so macht Fußball Spass.

Kolkwitzer SV 1896 - EFC Stahl II

1 : 1  ( 0 : 1 ) 

Kolkwitzer SV 1896: Müller,Sebastian - Raschick,St.; Schopka,Ronny; Schrödter - Gergs,Christian; Klose (ab 55. Rechtenbach,Björn), Mittas,Heiko (ab 65. Wiegank,Daniel); Schmidt,Guido - Kober (ab 55. Hartlage), Schopka,Denny; Titscher,Jens
EFC Stahl II: Greschke,Lars - Elsner,Michael (ab 70. Meissner,Stefan); Philipp,Lars; Richert,Christoph; Schuster,Robert - Beuthel,Andre; Jager,Robert; Kühnöhl,Christian (ab 60. Greiner,Martin); Reimer,Ronny; Ruppenthal,Aike - Fadeev,Vladimir
Tore: 0:1 Fadeev,Vladimir (29.); 1:1 Titscher,Jens (78.)
Zuschauer: 40
Schiedsrichter: Uwe Perdoch (Cottbus)
Gelbe Karten: - / -
Durch die schwierigen Platzverhältnisse musste die Begegnung nach Glinzig verlegt werden. Hier erwiesen sich die Gäste von der Oder, die vom Spielausfall ihrer Oberligatruppe hinsichtlich der Qualität ihrer Besetzung stark profitierten, über die gesamte erste Halbzeit spielbestimmend. In dieser Phase hatte der KSV Glück, das „Hütte“ im Abschluss schluderte und Torwart Sebastian Müller mit einigen guten Paraden Schlimmeres verhinderte. So wurde mit dem knappen 0:1 das Spiel offen gehalten. Nach der Pause wussten sich die Kolkwitzer deutlich zu steigern. Die Zuordnung im Mittelfeld klappte nun besser und durch die Einwechselungen kam neuer Schwung in die Mannschaft. Folgerichtig konnte dann auch der Ausgleich durch Jens Titscher bejubelt werden. Titscher verpasste zwei Minuten vor Ultimo nur knapp den Siegtreffer. Auf Grund der beiden so unterschiedlich verlaufenen Spielhälften, geht dieses Remis im Endeffekt in Ordnung .

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -kkä) Bis zur 77. Minute führte Fußball-Landesligist EFC Stahl II beim Kolkwitzer SV mit 1:0, ehe der erste ernstzunehmende Angriff der Gastgeber zum Ausgleich führte, der gleichzeitig den Endstand bedeutete. Wladimir Fadeev hatte die Eisenhüttenstädter nach einer knappen halben Stunde in Führung gebracht, zuvor aber wie auch Christian Kühnöhl gleich mehrere gute Tormöglichkeiten ausgelassen. Letzterer traf unter anderem den Pfosten (24.). Später verfehlte Christoph Richert das Ziel (32.), und Ronny Reimer konnte eine Fadeev-Flanke nicht verwerten (45.). Für Stahl-Keeper Lars Greschke gab es bis zum Halbzeitpfiff von Schiri Uwe Pardoch aus Cottbus, der mit der fairen Partie keine Probleme hatte, nichts zu tun. Nach dem Pausentee gingen die Gäste mit dem gleichen Elan zur Sache wie zuvor. Lars Phillipp, Fadeev, Reimer und der später verletzt ausgeschiedene Kühnöhl konnten immer wieder Akzente setzen, Tore gelangen aber keine. So zischte ein Schuss von Robert Jager am Kasten vorbei (70.). Und das sollte sich - wie so oft - rächen: Der Treffer von Jens Titscher (77.) stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Es blieb die einzige echte Torchance für Kolkwitz. Bei den jüngeren EFC-Akteuren ließen mit fortschreitender Zeit die Kräfte nach. In der Schlussminute dennoch die große Möglichkeit zum Siegtreffer - aber als der eingewechselte Martin Greiner den Ball ins Tor schieben wollte, ertönte der Abpfiff. Dennoch war dies nicht die entscheidende Szene. "Es war eine enorme Verbesserung gegenüber der Heimspielschlappe gegen Schlusslicht Forst. Die Leistung stimmte, wir waren haushoch überlegen, aber im Abschluss zu verspielt und auch ein bisschen leichtsinnig", sagte Trainer Günter Kasel. Letztlich war es eine der besseren Partien des Landesligisten, der aber nur mit einem Punkt belohnt wurde.

TV 1861 Forst - SV Einheit Drebkau

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

TV 1861 Forst: Uhrina,Marek - Müller, Segieth,Steffen; Zeitschel,Stefan - Jäger, Lange,Robert (ab 46. Schmidt,Daniel); Ließ,Stephan; Metzger,Thomas - Grote,Roberto (ab 46. Ulbrich,D.); Schneider,Ronny; Weikert,Matthias (ab 46. Schmidt,Sebastian)
SV Einheit Drebkau: Dokter,Ronny - Odermann,Carsten; Tischer,Rene (ab 75. Bulligk,M.) - Haiasch,Andy (ab 43. Purps,Thomas); Kubale,Olaf; Kunze,Frank (ab 70. Meyer,Jan); Lehmann,Steffen - Arras,Sebastian; Haberland,Daniel; Noel,Sebastian; Strube,Rene
Tor: 0:1 Kubale,Olaf (22.)
Zuschauer: 105
Schiedsrichter: Bernd Sammel (Blankenfelde)
Gelbe Karten: - / -
Nach diesem Sieg ist im Einheit-Lager erst einmal tiefes Durchatmen angesagt. Denn dieses Spiel hatte richtungsweisenden Charakter für den weiteren Saisonverlauf. Die Drebkauer, obwohl ersatzgeschwächt angereist, begannen recht selbstbewusst und übernahmen von Beginn an die Initiative. Mit dem 1:0, in der 22. Minute von Spielmacher Olaf Kubale erzielt, wurde den Gastgebern der Schneid abgekauft. Ihren Bemühungen um den Ausgleich, denen die Zielstrebigkeit und das letzte Quäntchen Entschlossenheit fehlte, war die Drebkauer Abwehr eigentlich jeder Zeit gewachsen. Als einzige Forster Torgelegenheit wurde, durch einen Ausrutscher verursacht, in der 75. Minute ein Schuss an die Lattenoberkante registriert. Ansonsten beherrschten die Gäste, die allerdings wieder deutliche Defizite in der Chancenverwertung offenbarten und damit eine frühe Vorentscheidung verpassten, die Szenerie ziemlich klar.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Gegen einen mitgefährdeten Abstiegskandidaten verpassten die Forster wieder einmal die große Chance, wichtige Punkte einzufahren. Wenn es darauf ankommt, versagen die 61er regelrecht kläglich.

Die Forster Zuschauer sahen ein Trauerspiel. Für die beste TV-Chance sorgten die Drebkauer selbst.

Dabei wussten eigentlich alle, worauf es in diesem Spiel ankam. Doch nicht in allen Köpfen war man sich scheinbar darüber klar. Anders die Gäste, die sofort die Initiative übernahmen. Entscheidend vor allen Dingen waren die Vorteile in der Laufbereitschaft. Hier hatten einige Forster Aktive erhebliche Defizite. Die Hausherren bekamen dazu ihre Nervosität nicht in den Griff. Katastrophale Abspielfehler brachten den Ball postwendend zurück in den eigenen Strafraum. Diese Stockfehler verhinderten jeglichen kontinuierlichen Spielaufbau. Nach einem Eckball der Gäste strich in der 5. Minute der Ball nur knapp am Tor vorbei. Zehn Minuten später reagierte Marek Uhrina glänzend. Die Hausherren erzielten kaum nennenswerte Torgefahr. Aufs gegnerische Tor wurde fast überhaupt nicht geschossen. Ein Freistoß des indisponiert wirkenden Roberto Grote ging in der 21. Minute in die Mauer. Eine Minute später das 0:1 durch Olaf Kubale, der ein glänzendes Zuspiel nutzte. Die Platzbesitzer ergaben sich ihrem Schicksal. Wo war eigentlich das letzte große Aufbegehren, der unbedingte Siegeswille? Nichts zu sehen davon. Stattdessen erspielten sich die engagierten und topfit wirkenden Gäste in der 35. Minute die nächste große Chance, die aber wieder Marek Uhrina vereitelte. Auch nach dem Wechsel kein anderes Bild, kein Aufbegehren. In der 55. Minute war fast das zweite Gegentor fällig, doch der Stürmer verzog frei stehend. Nicht einmal Standardsituationen brachten so etwas Ähnliches wie Gefahr hervor. Erst mit den Einwechslungen kam etwas frischer Wind in die Aktionen der 61er. Drebkau machte aber hinten dicht und wartete auf Konterchancen. Zwar waren die Gastgeber nun etwas feldüberlegen, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. In der 84. Minute hätten sich die Gäste den Ball fast ins eigene Tor gelegt, doch der Ball tanzte auf der Latte. Das war auch die beste Chance der Hausherren. Drei Minuten vor Schluss rettete Marek Uhrina bei einem gegnerischen Alleingang wieder großartig. Drebkau gewann diese Partie völlig verdient, weil sich einige Forster Aktive der Situation nicht bewusst waren und die spielerischen Mittel an diesem Tag nicht ausreichten. Besonders für die treuen Anhänger eine schwere Enttäuschung.


ESV Lok Falkenberg - TSV 1878 Schlieben

1 : 3  ( 1 : 2 ) 

ESV Lok Falkenberg: Bergemann,Guido - Apitz,Thomas; Born,Toni; Gutewort,Peter - Hanke,Marco; Hennig,Uwe; Schrey,Göran; Strauch,Gordon - Lobe,Patrick (ab 64. Bär,Dietmar); Müller,Matthias; Tesche,Enrico (ab 80. Heischkel,Ronny)
TSV 1878 Schlieben: Wagner,Gerald - Barczyk,Mario; Zanzig,Jens - Brincker,David; Eigl,Thomas; Fleck,Ronny; Marx,Nicky; Meyer,Thomas - Gajewski,Heiko; Huschka,Ronny; John,Torsten
Tore: 1:0 Schrey,Göran (13.); 1:1 John,Torsten (18.); 1:2 John,Torsten (43.); 1:3 Meyer,Thomas (74.)
Zuschauer: 420
Schiedsrichter: Martin Laue (Wiesenhagen)
Gelbe Karten: Apitz,Thomas (7.); Hanke,Marco (5.); Lobe,Patrick (3.); Heischkel,Ronny (1.) / Barczyk,Mario (6.); Zanzig,Jens (2.); Huschka,Ronny (1.)
Am Ende war es so gelaufen, wie man es vorher schon vermuten musste. Der Favorit Schlieben gewann am Samstag das Derby in Falkenberg vor 420 Zuschauern mit 3:1 und bewies einmal mehr seine Vormachtstellung im Fußballkreis. Doch die Partie begann nicht unbedingt erwartungsgemäß. Hatte Falkenberg im Hinspiel noch sein Glück in einer total defensiven Mauertaktik gesucht, spielten die Rot-Schwarzen dieses Mal wenigstens zu Beginn ordentlich mit. Die 75. Minute entschied endgültig, Thomas Meyer schießt das 3:1.Die Mannschaften fanden auf dem tiefen Boden nicht gleich ins Spiel, zudem fehlten auf beiden Seiten wichtige Spieler. Bei Schlieben konnten die gesperrten Bartsch und Urban nicht mitspielen, bei Falkenberg fehlte Wolf und kurz vor Anpfiff meldete sich auch noch der grippekranke Heil ab. Falkenberg wirkte in der Anfangsviertelstunde etwas geordneter, Libero Peter Gutewort hatte seine Mannen ordentlich vor sich postiert. Und selbst nach vorn ging etwas. Bester Beweis, die 14. Minute: Mit viel Einsatz kann Thomas Apitz einen Pass per Kopf verlängern, sein Sturmkollege Matthias Müller bekommt ihn vor die Füße. Unnachahmlich behauptet Müh die Kugel, und aus dem Rückraum spritzt Göran Schrey genau in die Lücke. Schon ist die Schliebener Hintermannschaft um Libero Nicky Marx ausgespielt, Schrey taucht allein vor Keeper Gerry Wagner auf. Und dort agiert der Falkenberger so, als ob er jeden Tag nichts anderes macht als in Kreisderbys Tore zu schießen. Kurze Täuschung nach links und dann ab mit dem Ball ins lange Eck. «Und das passierte ausgerechnet mit meinem schwachen linken Fuß» , freute sich Schrey, der sich sonst nicht all zu oft in die Torschützenliste einträgt, über das 1:0. Die Falkenberger Fans zündeten ein kleines Freudenfeuerwerk, sollte heute die Sensation drin sein« Schliebens Spielertrainer Mario Barczyk war jetzt gefragt, er weckte seine Truppe auf. Mit einem harten Foul zeigte er an, dass an diesem Tag vor allem Kampfkraft gefragt ist. «Wir sind da ganz cool geblieben» , kommentierte Barczyk nach dem Spiel nüchtern, «wir wussten, dass wir noch zulegen können.» Und das taten die Schwarz-Gelben in Person von Torsten John. In der 18. Spielminute bekam der Torjäger den Ball im Mittelfeld vor die Füße. Keiner griff ihn so richtig an – ein folgenschwerer Fehler. John zog ab, und der Ball landete unhaltbar im ESV-Tor. Eine tolle Einzelaktion, Schliebens individuelle Klasse hatte sich hier zum ersten Mal ausgezahlt. Was nun, ESV» Der schnelle Ausgleich wirkte demoralisierend auf die Gastgeber, der Traum vom Derbysieg hatte gerade mal vier Minuten angedauert. Schlieben übernahm nun mehr und mehr die Initiative und immer wieder sorgte Torsten John für Unruhe. Der Top-Stürmer schoss aus allen Lagen, in der 26. Minute zischte ein Ball nur knapp über die Latte. Die Gäste hatten aus dem Hinspiel gelernt, dass gegen Falkenberg der Einsatzwillen gefragt ist. Und so krempelte die spielerisch starke Truppe die Ärmel hoch und bot den Falkenbergern auch kämpferisch die Stirn. Phasenweise rackerten die Schliebener so, wie man das eigentlich von den Platzherren erwartet hatte. Die Falkenberger wirkten hingegen etwas kraftlos, ein halbe Chance von Matthias Müller und eine umstrittene Abseitsposition von Göran Schrey, mehr gab es nicht zu notieren. Doch noch stand es 1:1. Würde Falkenberg das Ergebnis in der zweiten Hälfte mit einem Abwehrriegel über die Zeit schaukeln? Da machte erneut Torsten John einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor der Halbzeitpause bekam er fast in derselben Position wie beim 1:1 den Ball. Eine Körpertäuschung, ein Schuss wie ein Strich, und John konnte wieder jubelnd abdrehen. Die zweite Hälfte wurde zu einer recht einseitigen Angelegenheit. Die Schliebener dominierten jetzt nahezu nach Belieben. Minutenlang spielte sich das Geschehen ausschließlich in der Falkenberger Hälfte ab, Entlastungsangriffe gab es nur noch vereinzelt. In der 57. Minute knallte Thomas Meyer einen Freistoß an den kurzen Pfosten, das war schließlich der Startschuss für die intensivste Drangperiode der Schliebener. Zweimal kurz nacheinander scheiterte Thomas Eigl an Guido Bergemann, wiederum nur wenig später entschärfte der Falkenberger Keeper auch noch einen Kopfballaufsetzer von Thomas Meyer. Bergemann war in der zweiten Hälfte mit Abstand der beste Falkenberger, nur seinen Rettungsaktionen war es zu verdanken, dass Lok noch immer auf den Ausgleich hoffen konnte. Spätestens in der 75. Minute wurde dann aber klar, dass es hier nur einen Sieger geben konnte. Falkenbergs Toni Born verlor bei einem der wenigen Konter im Mittelfeld den Ball, nun ging es ganz schnell. Ein Pass auf Thomas Meyer, und der schob den Ball völlig freistehend ein. Das war die Entscheidung. Erst nach dem 1:3 rappelten sich die Falkenberger noch einmal auf und entwickelten wenigstens noch etwas Torgefahr. Mehr als eine ungenutzte Chance von Matthias Müller kam aber dabei nicht heraus. Unterm Strich war das zu wenig, um den Favoriten hier ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Falkenberg bleibt nur die Erkenntnis, dass Schlieben derzeit einfach eine Klasse besser ist. Jan Lehmann

SV Chemie Guben 1990 - Blau-Weiß Vetschau

3 : 1  ( 3 : 1 ) 

Tore: 0:1 Michling,Enrico (5.); 1:1 Lehmann,Thomas (Eigentor, 7.); 2:1 Gebert,I. (27.); 3:1 Mai,Andreas (41.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Heiko Heinze (Altdöbern)
Für die Grünweißen war diese Begegnung in der Fußball-Landesliga Süd gegen den Tabellensechsten Blau-Weiß Vetschau zugleich die Heimpremiere in diesem Jahr. Für die Gastgeber ein äußerst wichtiges Spiel nach der bitteren Niederlage in Lübbenau. Damit sind die Chemiker wieder auf den 15. Tabellenplatz abgerutscht. Nun galt es gegen die Vetschauer endlich wieder Punkte einzufahren, um nicht vorzeitig als einer der Abstiegskandidaten festzustehen. Gegen die auswärtsstarken Vetschauer ein durchaus schwieriges Unterfangen. Gegen ESV Lok Falkenberg gelang den Spreewäldern am letzten Wochenende zu Hause nur ein 0:0 Remis. Im Gubener Aufgebot fehlten diesmal Hoffmann und Tofil, dafür standen aber wieder Teichmann und Jahn zur Verfügung. Der Gubener Trainer Eberhard Grabowski stimmte sein Team vor dem Spiel mit den Worten ein: «Jeder Spieler muss heute sein Bestes geben und aufopferungsvoll kämpfen, damit wir uns aus eigener Kraft wieder aus dem Sumpf ziehen.» Ein überraschend zurückgeköpfter Ball auf den letzten Vetschauer Spieler ließ diesen zunächst nicht gut aussehen (3. Minute), da er von drei Chemie-Akteuren attackiert wurde. Die Gäste konnten aber die Situation - ohne ein Tor hinnehmen zu müssen - bereinigen. In der 5. Minute fiel dann zum Entsetzen aller die 1:0-Führung der Vetschauer. Da hatte es schon den Anschein, als sollte es wieder nichts mit einem Drei-Punkte-Sieg der Gubener werden. Die Spieler um Kapitän Berger ließen sich aber davon nicht beeindrucken. Bereits zwei Minuten später bei einem Chemie-Angriff fiel der Ausgleich durch ein Selbsttor eines Vetschauer Spielers. Eine Woche zuvor hatte uns ein Gubener Eigentor in Lübbenau auf die Verliererstraße geworfen. Für die Grünweißen war dieser Ausgleich ein Hoffnungsschimmer. Der Gastgeber schwang sich nun zu der spielbestimmenden Mannschaft auf dem Plat z auf. Angriff auf Angriff wurden vor das Vetschauer Tor getragen, da rechtzeitig von der Chemie-Elf erkannt wurde, dass die Abwehr der Gäste keinesfalls sattelfest war. In der Gubener Abwehr lief bei Gäste-Angriffen auch nicht alles reibungslos. In der ersten Halbzeit waren es vor allem Nitschke und Henning, die sich über die Außenpositionen mit ins Gubener Angriffsspiel einschalteten. Die Möglichkeit zum 2:1 bot sich Gebert (21. Min.) bei einem Freistoß nach einem Foul an Berger - aber sein toller Schuss verfehlte knapp das Gehäuse. In der 25. Minute hatten die Chemiker eine nicht ungefährliche Situation der Vetschauer zu überstehen, der Schuss eines Vetschauer Spielers ging aber knapp über das gut von Jakob behütete Tor. Bei einer maßgerechten Eingabe von Henning in der 27. Minute ist Gebert zur Stelle und mit einem Volleyschuss schießt er unhaltbar für den Vetschauer Keeper zum 2:1 ein. Ein herrlicher Treffer, der sogar beim Tor des Monats ein Chance hätte. Die Chemie-Elf hatte Moral bewiesen und aus dem 0:1-Rückstand innerhalb von 22 Minuten eine 2:1-Führung herausgeschossen. Die Vorentscheidung fiel in der 41. Minute, als der Gubener Mai per Kopf das 3:1 für die Grünweißen erzielte. Dieses für ihn so wichtige Tor gibt ihm hoffentlich Selbstvertrauen, um nun wieder erfolgreich für die Chemiker auf Torejagd zu gehen. Kurz vor der Pause hatte Gebert sogar die große Chance, auf 4:1 für die Gastgeber zu erhöhen. Nach der Pause verflachte das Spiel zusehends. Der Gubener Sieg war aber jeder Zeit verdient.

Eintracht K.Wusterhausen - SV Döbern

6 : 1  ( 2 : 1 ) 

Eintracht K.Wusterhausen: Heymann,Jens - Hütten,Thomas; Rindt,Tino; Wehrstedt,Matthias (ab 21. Lingor,Robert) - Fahrendholz,Daniel; Gensigk,Daniel (ab 67. Niemeyer,Marco); Schmollack,Stefan (ab 75. Rath,Tobias); Wawzyniak,Marek - Joachimsthaler,Marcel; Mummhardt,Jan; Ziemke,Michael
SV Döbern: Prohaska,Peter - Hentschel.Ingo (ab 46. Hartmann,Michael), Kubisch,Nico - Dörry,Steffen (ab 46. Jacob); Richter,S.; Schütze,Silvio; Sonntag,Jens - Bialota, Langwald,Uwe (ab 46. Enger); Struck,Christian; Weigelt,Klaus
Tore: 1:0 Joachimsthaler,Marcel (6.); 2:0 Ziemke,Michael (29.); 2:1 Langwald,Uwe (33.); 3:1 Ziemke,Michael (62.); 4:1 Ziemke,Michael (71.); 5:1 Ziemke,Michael (74.); 6:1 Ziemke,Michael (88.)
Zuschauer: 115
Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)
Gelbe Karten: Wehrstedt,Matthias (4.); Fahrendholz,Daniel (2.) / -
Königs Wusterhausen wollte Revanche für die Hinspielniederlage nehmen und begann offensiv. Bereits in der sechsten Minute startete Joachimstaler ein Solo und brachte den Gastgeber in Führung. Doch Döbern blieb zunächst nichts schuldig und die Chancen häuften sich, wurden jedoch nicht genutzt. Einen Freistoß von Steffen Dörry lenkte der Torwart zur Ecke. In der 14. Minute vergab Ingo Hentschel nach schönem Pass von Bialota. In der 17. Minute verzog Steffen Dörry knapp; auch sein Freistoß brachte nichts ein. Anders der Gastgeber, der durch Torjäger Michael Ziemke in der 29. Minute auf 2:0 erhöhte. Doch Döbern hielt dagegen, und Uwe Langwald erzielte in der 33. Minute den Döberner Anschlusstreffer. In der 37. Minute vergab Christian Struck frei stehend die Möglichkeit zum Ausgleich. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel anfangs offen. Doch als Uwe Langwald Foul spielte, verwandelte Ziemke den Strafstoß zum 3:1. Danach ging bei Döbern die spielerische Linie verloren. Die Abwehrfehler häuften sich. So konnte abermals Ziemke in der 70. Minute aus dem Gewühl heraus zum 4:1 vollenden und ließ schon in der 74. Minute das 5:1 folgen. In der 80. Minute noch eine Döberner Möglichkeit, doch auch Nico Kubisch konnte sie nicht nutzen. Der Gastgeber machte es besser, und Ziemke stellte mit seinem fünften Treffer das 6:1-Endresultat her, das verdient war, jedoch zu hoch ausfiel. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----Endlich wieder ein Erfolgserlebnis - und dank 5 Toren von M.Ziemke am Ende ein deutlicher Sieg, doch bis zum (vorentscheidenden) 3:1 ein Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften, wobei allerdings Eintracht endlich wieder Kampfgeist, Zweikampfbissigkeit und ein wenig Spielwitz einbringen konnte, nach Chancen jedoch bis zur Halbzeit Gleichwertigkeit herrschte. Eintracht ging in Führung, hatte einige Schrecksekunden zu überstehen, aber auch selbst Chancen, und das 2:1 zur Pause entsprach dem Spielverlauf... 62. Minute - Elfmeter für Eintracht - und Ziemke sorgte für die Vorentscheidung. Danach spielte sich Eintracht in einen Spielrausch, Döbern hatte nichts mehr entgegen zu setzen, und das 6:1 ging am Ende voll in Ordnung...

SG Blau-Gelb Laubsdorf - FSV Groß Leuthen/Gröd.

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

SG Blau-Gelb Laubsdorf: Römer,Andreas - Poser,Alexander - Fraedrich,Holger; Jentsch,Marcus; Jurrack,Sebastian; Klingbeil,Jules; Koalick,Patrick; Müller,Marco; Röhr,Andre (ab 75. Schneider,Andre); Seifert,Frank - Lehmann,Daniel (ab 85. Gäbel,Enrico)
FSV Groß Leuthen/Gröd.:
Tore: 1:0 Fraedrich,Holger (27.); 2:0 Poser,Alexander (Foulelfmeter, 40.); 3:0 Fraedrich,Holger (56.)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Dr.Hubert-Joachim Frenck (Cottbus)
Gelbe Karten: - / -
Der Sekundenzeiger hatte noch nicht zweimal die Uhr umrundet, da brannte es im Laubsdorfer Strafraum. Marcus Jentsch rettet mit letztem Einsatz. Die Gäste forderten Elfmeter, aber der Pfiff blieb aus. Die Situation spiegelt die Anfangsviertelstunde wieder. Leuthen/Gr. hatte mehr Spielanteile und besaß die größeren Möglichkeiten. Andreas Römer stand gut im1:1 und bewahrte die Blaugelben vor einem Rückstand. Laubsdorf hatte in diesem Zeitraum nur eine Chance, Holger Fraedrich´s Geschoss verfehlte knapp das Tor. Nach 20 Minuten kamen die Gastgeber besser in´s Spiel. Frank Seifert zog im Mittelfeld die Fäden. Den Kombinationen fehlte jedoch meist die Präzision. So musste eine Standartsituation zum 1:0 genutzt werden. Alexander Poser trat einen Freistoss scharf auf die Torwartecke, dieser konnte nicht festhalten und Holder Fraedrich stand goldrichtig. Das 2:0 durch Foulelfmeter erzielte Alexander Poser. Seine Formkurve zeigt nach überstandener Krankheit wieder nach oben. Laubsdorf kontrollierte das Geschehen in den zweiten 45 Minuten. Mit dem 2:0 im Rücken wurde aus einer gesicherten Abwehr das Spiel aufgebaut. Der beste Spielzug des Tages führte dann zum 3:0. Der Ball lief im Direktspiel über Frank Seifert und Daniel Lehmann zu Holger Fraedrich. Er lief nach mustergültiger Vorarbeit allein auf den Gästetorwart zu und vollendete sicher. Leuthen/Gröditsch gab sich niemals auf, schaffte es aber nur ganz selten Torgefahr zu entwickeln . Beide Einwechsler hatten es im Schlussspurt auf Laubsdorfer Seite vor dem Fuß das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Die Mannschaft spielte erstmals in den neuen Trikots der G&K Dienstleistungen, einem Unternehmen der Griesbach-Firmengruppe.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- --------Zur Nachholpartie des 19. Spieltages reiste der FSV Groß Leuthen/Gröditsch zu einem der Staffelfavoriten, dem Blau-Gelb Laubsdorf. Wenigstens einen Punkt wollte man mit nach Hause nehmen. Doch daraus wurde nichts. 0:3 ging die Partie verloren. Dass die Aufgabe ohnehin schwer werden würde, zeigte sich schon bei der Mannschaftsaufstellung. Trainer Dirk Minkwitz musste die Abwehr neu formieren, da Torhüter Jörg Schade, Thomas Kaffler (beide verletzt), Dirk Kaffler und Sven Schule (beide Rot-Sperre) nicht zur Verfügung standen. So rückten Marko Mrose und Marko Poßling in die Abwehr, die diese Position schon häufiger besetzten. Das Spiel begann auf gutem Niveau. Der FSV hatte schon in der 1. Minute die Gelegenheit zur Führung, als sich Danilo Halko durchsetzte, in den Strafraum drang, dort jedoch klar gefoult wurde. Der Schiedsrichter ließ aber weiter spielen. Der Gastgeber schien geschockt zu sein, während der FSV den Ball sehr gut laufen ließ und genügend Chancen durch Enrico Birnack (10. und 20. Minute) besaß, um in Führung zu gehen. Doch die Führung markierte der Gastgeber in der 27. Minute mit einem Freistoß durch Holger Frädrich. Die Groß Leuthener zeigten sich davon nicht beeindruckt, spielten klug nach vorn und kamen so weiterhin zu ihren Möglichkeiten. Warum der Schiedsrichter in der 32. Minute einen Treffer von Enrico Birnack nicht anerkannte, wird sein Geheimnis bleiben. Auch eine Schauspieleinlage von Sebastian Jurrack in der 42. Minute ahndete er mit einem Elfmeter, so dass das 2:0 für den Gastgeber folgte. Doch die nach Auffassung der Groß Leuthener schwache Schiedsrichterleistung versuchten sie selbst mit einer guten fußballerischen Leistung zu kompensieren. Zwar hatte Danilo Halko in der 43. Minute die Riesenchance zum Anschlusstreffer vor der Pause, doch es blieb bis zur Pfiff beim schmeichelhaften 2:0 für Laubsdorf. Mit Beginn der zweiten Halbzeit drängte der FSV mit Macht nach vorn, um das Resultat zu verbessern. Marko Mrose scheiterte mit seiner Gelegenheit, einem satten Schuss, in der 50. Minute nur am glänzend parierenden Torhüter. In der 56. Minute leistete sich der FSV einen Abspielfehler im Mittelfeld. Der Laubsdorfer Konter bescherte ihnen das 3:0. Danach brachte FSV-Trainer Dirk Minkwitz mit Sylvio Müller einen zusätzlichen Stürmer, und auch der war nicht ohne Möglichkeiten, das Ergebnis freundlicher zu gestalten, zumal der Gastgeber in der Abwehr verwundbar schien. Doch weder er noch die übrige Groß Leuthener Mannschaft wurden für die gute spielerische Leistung belohnt. So blieb es beim für die Laubsdorfer schmeichelhaften 3:0-Sieg. Die Groß Leuthener haderten mit dem Schiedsrichter. Sie werfen ihm vor, nicht fair gewesen zu sein. Dadurch sei ein besseres Ergebnis verhindert worden. Die Mannschaft sei unter Wert geschlagen worden. Doch am nächsten Wochenende kann der FSV die gezeigten guten Leistungen bei der TSG Lübbenau erneut beweisen und erfolgreicher Fußball spielen. Von Jörg Schade

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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 23.07.2003