ESV Lok Falkenberg - SV Chemie Guben 1990 |
3 : 0 ( 1 : 0 ) |
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ESV Lok Falkenberg: Bergemann,Guido - Apitz,Thomas; Bommel,Rene (ab 72. Born,Toni); Gutewort,Peter
- Hanke,Marco (ab 80. Bernhard,Steffen); Heil,Marcel; Hennig,Uwe - Lobe,Patrick; Müller,Matthias; Tesche,Enrico
(ab 60. Schrey,Göran); Wolf,Mario
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SV Chemie Guben 1990: Berger,M. - Gebert,I. (ab 70. Schulz,T.); Henning,T.; Hoffmann,R.; Jakob,C.
- Mai,Andreas; Nitschke,O.; Pofil,M.; Prüfer,R. - Teichmann,M.; Zeibig,R.
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Tore: 1:0 (23.); 2:0 Müller,Matthias (80.); 3:0 Wolf,Mario (90.)
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| Zuschauer: 450 |
| Schiedsrichter: Guido Bohr (Stahnsdorf) |
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Gelbe Karten: Apitz,Thomas (1.); Hennig,Uwe (1.); Lobe,Patrick (1.); Wolf,Mario (1.); Born,Toni
(1.) / Henning,T. (1.); Zeibig,R. (1.)
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Endlich, nach zwei glücklosen Versuchen in den beiden Vorjahren hat Lok Falkenberg die
Landesliga-Saison mal mit einem Sieg begonnen. Gegen die recht ideenlos wirkenden Gäste
von Chemie Guben gelang den Falkenbergern ein 3:0-Sieg.
Lok begann leidenschaftlich, die wichtigen ersten Zweikämpfe gingen an die Gastgeber.
Falkenberg rückte häufig in die gegnerische Hälfte, so wurde die eigene Defensive entlastet
und Guben unter Druck gesetzt. Chancen blieben allerdings Mangelware, erst in der 18.
Minute kam ein Kopfball von Thomas Apitz der Torlinie gefährliche nahe, wurde aber noch
geklärt. Drei Minuten später hatte der Lange mehr Glück, nach einem Freistoß von Peter
Gutewort zielte Apitz ganz genau. Der Kopfball sprang vom Pfosten an den Rücken des
Keepers und dann ins Tor 1:0. Jetzt hatte Lok Oberwasser, wenig später verfehlte René
Bommel mit einem Schuss nur knapp das Tor. Kurz vor der Halbzeit hatte auch noch Mario
Wolf zwei Möglichkeiten, doch er scheiterte.
Falkenberg ging mit der verdienten Führung in die Pause, doch nach dem Wechsel wurden
die Aktionen der Platzherren unsicherer. Ganz klar, die tropischen Temperaturen forderten
Tribut, außerdem war das 1:0 noch kein sicheres Ergebnis. Guben kam nun besser ins Spiel,
stellte die Räume zu und provozierte Falkenberger Fehler. Jetzt ereigneten sich die
gefährlichen Szenen vor allem in der Falkenberger Hälfte. In der 65. Minute musste die
ESV-Fangemeinde kräftig durchatmen, an einem Querpass vor dem Falkenberger Kasten
rutschen glücklicherweise Freund und Feind vorbei. Guben war dem Ausgleich nah, weil
Falkenberg nicht effektiv konterte und sich viel zu weit nach hinten drängen ließ. Erst die 79.
Minute brachte die Erlösung. Toni Born spielte Matthias Müller frei, der setzte sich etwas
glücklich gegen den Torhüter durch und zog mit dem Außenrist ab. Der Ball prallte vom linken
Innenpfosten an den rechten und tropfte dann ins Netz.Der Jubel im Ludwig-Jahn-Stadion war
unbeschreiblich. Das 2:0 war die Entscheidung, bei den wackeren Gästen wurden jetzt die
Beine schwer. Falkenberg konterte weiter und in der letzten Minute klingelte es noch einmal.
Der souveräne Schiri Bohr ließ trotz der Abseitsfahne weiterspielen und Matthias Müller legte
für Mario Wolf auf. Der musste nur noch einen Haken machen und einschieben der
3:0-Auftaktsieg war perfekt.........Jan Lehmann
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