Fortuna Babelsberg - MSV 1919 Neuruppin II |
3 : 0 ( 2 : 0 ) |
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Fortuna Babelsberg: Mohr,Norbert - Fischer,Michael (ab 73. Doss,Florian); Goly,Oliver; Müller,Martin;
Steinke,Mirko; Supper,Timo - Greupner,Marco; Greve,Timo (ab 80. Schröder,Nico); Jung,Daniel - Brunow,Manuel;
Koschan,Robert
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MSV 1919 Neuruppin II: Buchholz,Simon - Bruchanski,Jan; Jäckel,Sebastian; Seeger,Mathias (ab
62. Rannefeld,Mike); Straßburg,Enrico - Mathis,Ronny (ab 46. Zindler,Philipp); Raschke,Christian; Weschenfelder,Falk;
Weschenfelder,Rene - Bregulla,Stefan; Budig,Sven
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Tore: 1:0 Koschan,Robert (30.); 2:0 Brunow,Manuel (45.); 3:0 Koschan,Robert (61.)
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| Zuschauer: 70 |
| Schiedsrichter: Roland Reinhardt (Hennigsdorf) |
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Gelbe Karten: - / -
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Durchatmen bei Fortuna Babelsberg. Am Sonnabend gewann Potsdams Landesligavertreter
das Nachholspiel gegen MSV Neuruppin mit 2:0 und konnte damit seine letzte Chance
erfolgreich nutzen, vor den Winterpause den Abstiegsplatz doch noch zu verlassen.
Ehrlich gesagt, es waren schon einige Zweifel da. Seit dem achten Spieltag war das
Stern-Team Vorletzter seiner Landesliga-Staffel. Der Rückstand zum Platz 14 betrug zeitweise
bereits fünf Zähler. Zu viel, um sich dann noch Niederlagen gegen andere Kellerkinder wie
das 0:4 in Prenzlau und ein 0:2 in Sachsenhausen zu leisten.Nun ist es also doch noch
halbwegs gut gegangen. Gegen den Neuling aus der Prignitz, der nach dieser Niederlage mit
Fortuna die Plätze tauschen musste,hatten die Schützlinge von Trainer Dieter Ceranski nur in
der Anfangsphase ein paar Probleme. Die Abwehr um Libero Timo Supper schien einige Zeit
zu brauchen, um warm zu werden. Die Babelsberger kamen dann jedoch rechtzeitig
in Schwung. Robert Koschan versiebte in der 25. Minute zwar die ersten “Hundertprozentige³,
als er mit seinem Stürmerkollegen Manuel Brunow allein vor dem Neuruppiner Kasten stand.
Fünf Minuten später zielte der Blondschopf besser. Greves Vorlage landete im langen Eck
zum 1:0. Man kann den Gästen keinesfalls unterstellen, dass sie nach dem Rückstand
resignierten. Ihre spielerischen Mittel reichten allerdings nicht, den nun immer besser
werdenden Fortunen ernsthaft Paroli zu bieten. Die boten bei hartgefrorenem Boden
streckenweise sogar attraktiven Fußball. Dass zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten nicht
genutzt werden, daran haben sich die Fans inzwischen gewöhnen müssen. An diesem Tag
wurde das der Mannschaft zum Glück nicht zum Verhängnis. Brunow schloss Sekunden vor
dem Pausenpfiff ein Powerplay im Neuruppiner Strafraum mit dem 2:0 ab, und damit waren
die Messen gesungen.Nur einmal (57.) musste Norbert Mohr einen Fehler von Supper
ausbügeln,ansonsten wurde der Fortuna-Keeper in der zweiten Hälfte wenig gefordert.
Koschan schaffte auf der anderen Seite noch das 3:0.Das Spiel hätte auch 6:0 oder 7:0 enden
können. Doch Brunow und Koschan können nicht nur herrliche Tore schießen. Genauso oft
verhinderten beide Torjäger weitere Treffer. Angesichts dreier gewonnener Punkte sei ihnen
dieses Mal verziehen. Fortuna überwintert nicht auf einem Abstiegsplatz. Für die Moral war
es also ein hochwichtiger Erfolg.
Trainer Dieter Ceranski: “Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir mit drei Sturmspitzen
antraten. Allerdings traten trotz des klaren Erfolges wieder unsere Mängel zutage: Wir
versieben einfach zu viele Chancen.³
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DETLEF PETTER :
Das Dilemma setzt sich fort. Die fünfte Niederlage in Folge kassierte der MSV Neuruppin II
am Sonnabend im Nachholespiel der Landesliga Nord. 0:3 unterlag die Mannschaft von
Dietmar Bletsch beim Vorletzten der Liga. Nach der Partie tauschten beide Teams die Plätze.
Jetzt steht der MSV II auf einem sicheren Abstiegsplatz.
Vorn schwach und hinten löchrig - so präsentierte sich die Neuruppiner Elf auch gegen
Babelsberg. Dabei begann die Partie für die Fontanestädter vielversprechend. Kapitän Enrico
Straßburg hatte schon in der ersten Minute zwei gute Kopfballchancen, doch getreu dem Motto
"Wer hinten steht, der hat kein Glück", scheiterte er.
Der MSV spielte jedoch weiter kompromisslos nach vorn, wollte sich und dem Trainer zeigen,
dass man nicht in den Tabellenkeller gehört. Bis zur 20. Minute spielte sich fast das gesamte
Geschehen in der Babelsberger Hälfte ab, doch ohne zählbares Ergebnis. Mit einem guten
Freistoß gab Fortuna Babelsberg das erste Lebenszeichen von sich. Doch den von Manuel
Brunow getretenen Ball konnte MSV-Keeper Simon Buchholz parieren. Als in der 24. Minute
der Babelsberger Robert Koschan aus 14 Metern frei zum Schuss kam, bahnte sich das
Unheil für den MSV bereits an. Dieser Ball ging noch am Neuruppiner Gehäuse vorbei, doch
in der 30. Minute war das 1:0 für Fortuna perfekt. Tino Greve konnte den Ball ungehindert mit
dem Kopf auf Koschan ablegen. Der traf. Beflügelt von diesem Tor, übernahm der Gastgeber
nun mehr und mehr die Initiative, von den Neuruppinern war nur noch wenig zu sehen. Viele
Abspielfehler prägten das Spiel der Gäste. Einfach Pässe und Freistöße erreichten nicht die
eigenen Kollegen. Fast mit dem Pausenpfiff vom guten Schiedsrichter Reinhardt (Hennigsdorf)
konnte Brunow ungehindert zum 2:0 einschieben.
In der Pause versuchte Trainer Bletsch, seine Männer noch einmal heiß zu machen, doch
seine Worte fanden keinen fruchtbaren Boden. Babelsberg blieb spielbestimmend, die
überragenden Koschan und Brunow konnten zahlreiche gute Torchancen nicht nutzen. Auch
ein letztes Aufbäumen, initiiert von Sven Budig, blieb ohne Erfolg. In der 61. Minute spitzelte
Koschan den Ball nach einer Ecke noch einmal an MSV-Keeper Buchholz vorbei: 3:0. Klappe
und Aus.
Der Landesligaaufsteiger aus Neuruppin muss sich im kommenden Jahr mächtig ins Zeug
legen, um die Klasse doch noch zu halten.
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