Spieltag Landesliga Nord Brandenburg 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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9. Spieltag

Jedes Spiel ist ein Endspiel

Fortuna steht am Scheideweg

Sieht man mal vom “Ausrutscher³ gegen Schwedt ab, bietet Fortuna Babelsberg seit Wochen immer nur das gleiche Gesprächsthema. Potsdams Landesligist bekommt für ein gefälliges Spiel gute Noten, die Punkte aber behält der Gegner. Dass dem Tabellenvorletzten mit gerade mal drei Zählern inzwischen das Wasser bis zum Hals steht, ist die logische Folge. Jedes Spiel ist jetzt ein Endspiel. Am kommenden Sonnabend wird es aber besonders wichtig zu gewinnen. Die Fortunen empfangen auf dem Stern-Sportplatz um 14 Uhr den Aufsteiger MSV Neuruppin II. Der Ausgang dieses Spiels wird auch darüber entscheiden, ob man bis zur Winterpause den Abstiegsplatz noch verlassen kann. Drei Punkte könnten schon einiges bewegen. Die Prignitzer stehen zwei Tabellenränge vor Fortuna, haben zwei Punkte mehr und können also bereits überflügelt werden. Wenn nicht, dann gute Nacht. Zur gleichen Zeit stehen sich nämlich in Prenzlau zwei weitere Abstiegsbedrohte gegenüber. Es ist davon auszugehen, dass Gastgeber Rot-Weiß die in diesem Spieljahr noch völlig erfolglose TSG Fredersdorf/Vogelsdorf besiegen wird. Verliert Fortuna, dann ist der rettende Platz 13 schon um fünf Punkte weg. Es dürfte schwer, ja fast unmöglich werden, diesen Rückstand noch in der Hinrunde wettzumachen. Trainer Dieter Ceranski kennt diese Zahlen und weiß auch, worauf es ankommt. “Es sind immer wieder diese kleinen Fehler, die uns zum Verhängnis werden³, teilt der Coach an Angriff wie Defensive gleichermaßen aus. “Die Stürmer haben schon zu viele Chancen vergeben, und da fallen Schnitzer, die sich die Abwehr leistet gleich mehr ins Gewicht. Es muss nicht erwähnt werden, dass der Wille, es zu packen, selbstverständlich noch immer da ist. Gegen Neuruppin wird wieder eine Truppe auflaufen, die heiß ist, die gewinnen will. Wahrscheinlich wird auch der letzte Woche erkrankte Martin Müller wieder spielen können. Personelle Probleme wird es also keine geben, und das ist ja schon mal etwas.H.J.............................................................................................................


Babelsberg - Neuruppin II ist ausgefallen !
Samstag, 26.10.2002  14:00
065 FSV Forst Borgsdorf - FV Blau-Weiß 90 Briesen 1 : 0 ( 0 : 0 ) Details
Samstag, 21.12.2002  13:00
066 Fortuna Babelsberg - MSV 1919 Neuruppin II 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
Samstag, 26.10.2002  14:00
067 FSV Rot-Weiß Prenzlau - TSG Fredersdorf/Vogelsd. 4 : 3 ( 3 : 1 ) Details
068 1.FV Stahl Finow - FV Motor Eberswalde II 1 : 1 ( 0 : 1 ) Details
069 MSV 19 Rüdersdorf - VfL Nauen 5 : 1 ( 2 : 1 ) Details
070 SV Victoria Seelow - CM Veritas Wittenberge 2 : 2 ( 1 : 1 ) Details
071 TuS 1896 Sachsenhausen - FC Schwedt 02 0 : 5 ( 0 : 1 ) Details
072 TSV Chemie Premnitz - FSV Blau-Weiß Wriezen 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) FC Schwedt 029801 2935:624  20:3  12  15:3  12
2. (3.) MSV 19 Rüdersdorf9531 1523:818  16:6  12  7:2  6
3. (2.) FSV Blau-Weiß Wriezen9522 717:1017  8:4  9  9:6  8
4. (4.) SV Victoria Seelow9441 815:716  7:4  8  8:3  8
5. (5.) FV Motor Eberswalde II9441 613:716  5:2  8  8:5  8
6. (6.) FV Blau-Weiß 90 Briesen9504 321:1815  12:8  9  9:10  6
7. (8.) CM Veritas Wittenberge9423 823:1514  13:5  10  10:10  4
8. (7.) VfL Nauen9423 420:1614  9:4  8  11:12  6
9. (9.) TSV Chemie Premnitz9423 321:1814  14:8  10  7:10  4
10. (10.) FSV Forst Borgsdorf9342 -314:1713  8:6  8  6:11  5
11. (11.) 1.FV Stahl Finow9324 -614:2011  9:8  8  5:12  3
12. (12.) MSV 1919 Neuruppin II9225 -610:168  9:6  7  1:10  1
13. (13.) TuS 1896 Sachsenhausen9225 -1011:218  9:14  5  2:7  3
14. (14.) FSV Rot-Weiß Prenzlau9216 -1411:257  7:15  6  4:10  1
15. (15.) Fortuna Babelsberg9207 -1015:256  7:9  6  8:16  0
16. (16.) TSG Fredersdorf/Vogelsd.9009 -348:420  2:14  0  6:28  0

Nächste Spiele

Samstag, 2.11.2002  14:00
078 MSV 1919 Neuruppin II - FSV Forst Borgsdorf 2 : 2 ( 0 : 0 )   
077 TSG Fredersdorf/Vogelsd. - Fortuna Babelsberg 1 : 5 ( 1 : 3 )   
080 CM Veritas Wittenberge - MSV 19 Rüdersdorf 3 : 2 ( 1 : 2 )   
079 FV Blau-Weiß 90 Briesen - TuS 1896 Sachsenhausen 5 : 0 ( 1 : 0 )   
074 VfL Nauen - 1.FV Stahl Finow 3 : 1 ( 2 : 0 )   
073 FC Schwedt 02 - SV Victoria Seelow 1 : 0 ( 0 : 0 )   
076 FSV Blau-Weiß Wriezen - FSV Rot-Weiß Prenzlau 1 : 1 ( 1 : 0 )   
075 FV Motor Eberswalde II - TSV Chemie Premnitz 2 : 0 ( 1 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

FSV Forst Borgsdorf - FV Blau-Weiß 90 Briesen

1 : 0  ( 0 : 0 ) 

FSV Forst Borgsdorf: Röhl,Thorsten - Riethdorf,Andrew; Tomaske,Michael; Wagener,Franco (ab 71. Schulz,Heiko) - Engelmann,Michael; Hartmann,Olaf; Kraatz,Daniel; Magdanz,Thorsten - Grande,Marcel (ab 51. Zimmermann,Björn); Hick,Andreas; Lochow,Christian
FV Blau-Weiß 90 Briesen: Ballhorn,Reno - Ballhorn,Reiko; Gernetzke,Marcel; Läsecke,Alexander; Pelikowsky,Andre; Schübler,Heiko - Dreßler,Daniel; Rockmann,Tino - Mlynarczyk,Maik; Moritz,Volker; Wendt,Manuel (ab 75. Urbanski,Matthias)
Tor: 1:0 Hick,Andreas (87.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Detlef Schultz (Gerswalde)
Gelbe Karten: Wagener,Franco (1.); Hartmann,Olaf (1.); Lochow,Christian (1.) / Ballhorn,Reiko (3.); Gernetzke,Marcel (3.); Pelikowsky,Andre (4.); Rockmann,Tino (1.); Wendt,Manuel (3.)
Briesen verpasst durch die 0:1 Niederlage in Borgsdorf den Sprung auf den 3.Tabellenplatz."Bis zur 70.Minute hatten wir das Spiel im Griff.Dann schlugen wir die Bälle nur noch aus der Abwehr.Zum Schluß haben sich unsere ausgelassenen Torchancen gerächt",sagte ein enttäuschter Co-Trainer Patrick Sauer.Während Borgsdorf seine erste Torchance erst in der 67.Minute besaß,hätte Briesen zu diesem Zeitpunkt bereits mit drei,vier Toren Unterschied führen können,ja müssen.Die erste Einschußchance in der 13.Minute,als Mlynarczyk den Ball nach Paß von Rockmann knapp neben das Tor setzte.In der 36.Minute war es Rockmann nach Zupiel von Wendt,der am Borgsdorfer Keeper Pöhl scheiterte.Drei minuten vor der Pause hielt Pöhl gegen den durchgelaufenen Moritz.Zwei Minuten später rutschte Moritz an einer Eingabe von Mlynarczyk vorbei.Nach der Pause setzte sich das einseitige Spiel fort.In der 51.Minute ließ Rockmann 16 Meter frei vor dem Tor seine Chance ungenutzt.Dreßler,diesmal als Linksverteidiger aufgeboten-da machte er seine Sache gut-,hatte ihn gut angespielt.Neben seinen Aufgaben als Verteidiger unterstützte er auch wirkungsvoll die Offensive.So in der 55.Minute,als er drei Borgdorfer Akteure ausspielte,jedoch mit seinem Schuß aus 20 Metern am Torwart scheiterte.Dieser brachte auch weiterhin die Briesener zur Verzweiflung.So parierte Pöhl einen Schuß aus 11 Metern von Moritz.Wenig später vergab Moritz nach Rockmann-Zuspiel kanpp.In der 67.Minute dann der erste gefährliche Angriff von Borgsdorf.Kraatz setzte sich im Mittelfeld gegen drei Briesener durch und spielte auf Hartmann.Der schoß zwar im Fallen aufs Briesener Tor,doch Reno Ballhorn hatte die richtige Ecke geahnt.Drei Minuten später war der Gäste-Schlußmann bereits geschlagen,doch sein Bruder Reiko schlug einen von Grande geschossenen Ball noch von der Linie.Schließlich stellte Hick mit seinem Treffer in der 87.Minute den Spielverlauf auf den Kopf.Nach einer Flanke von Rechts in den Strafraum hatte er freistehend eingeköpft.







Bericht aus Borgsdorf :


Am neunten Spieltag der Fußball-Landesliga Nord empfing der FSV Forst Borgsdorf den FV Blau-Weiß 90 Briesen. Am Ende gewannen die "Förster" knapp und etwas glücklich mit 1:0 (0:0). Schon in der ersten Minute hatten die Gäste ihre erste Chance, doch ein Schuß von Gernezke strich knapp über das Gehäuse. Fast im Gegenzug die erste Möglichkeit für Forst, aber ein Engelmann Kopfstoß wurde auf der Linie geklärt. Nach der rasanten Anfangsphase verflachte die Partie etwas und spielte sich zunehmend zwischen den Strafräumen ab. Erst nach einer halben Stunde kam Blau-Weiß über eine Konterstellung immer wieder zu grossen Chancen. So scheiterte Rockmann freistehend beim Torschuß (35.) und ein Schuß von Moritz (41.) parierte Forst-Keeper Röhl grandios. Mit dem Pausenpfiff noch ein "Riesen" für die Gäste, doch eine Eingabe verpasste Moritz nur um Zentimeter. So ging es mit dem torlosem Remis in die Pause. Nach dem Seitenwechsel machte Blau-Weiß gleich das Spiel und kam zu guten Chancen. Allein drei Schüsse von Moritz gingen knapp neben das Borgsdorfer-Gehäuse und Dreßler verlor die Nerven, als er allein auf Torwart Röhl zusteuerte. Nach knapp einer Stunde mußten jedoch die Gäste ob ihren hohen Spieltempos Tribut zollen und brachte Forst zurück ins Spiel. Vor allem Libero Kraatz sorgte mit seinen Vorstößen immer wieder für Gefahr. Als kurz vor dem Ende alle mit dem torlosem Remis rechneten, schlug Forst doch noch einmal zu. Nach einer Flanke vom eingewechselten Zimmermann, setzte sich Andreas Hick kraftvoll durch und markierte per Kopf das goldene Tor. In den verbleibenden Minuten warf Briesen noch einmal alles nach vorn, doch mehr als ein Kopfstoß vom aufgerücktem Torhüter Ballhorn nach Eckball sprang nicht mehr heraus. So endete die Partie mit einem etwas glücklichen 1:0-Sieg für Forst und ein Borgsdorfer Anhänger brachte es mit diesen Worten auf dem Punkt: "Ein Glück, dass die heute so blind waren."


Torsten Hanke

Fortuna Babelsberg - MSV 1919 Neuruppin II

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

Fortuna Babelsberg: Mohr,Norbert - Fischer,Michael (ab 73. Doss,Florian); Goly,Oliver; Müller,Martin; Steinke,Mirko; Supper,Timo - Greupner,Marco; Greve,Timo (ab 80. Schröder,Nico); Jung,Daniel - Brunow,Manuel; Koschan,Robert
MSV 1919 Neuruppin II: Buchholz,Simon - Bruchanski,Jan; Jäckel,Sebastian; Seeger,Mathias (ab 62. Rannefeld,Mike); Straßburg,Enrico - Mathis,Ronny (ab 46. Zindler,Philipp); Raschke,Christian; Weschenfelder,Falk; Weschenfelder,Rene - Bregulla,Stefan; Budig,Sven
Tore: 1:0 Koschan,Robert (30.); 2:0 Brunow,Manuel (45.); 3:0 Koschan,Robert (61.)
Zuschauer: 70
Schiedsrichter: Roland Reinhardt (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: - / -
Durchatmen bei Fortuna Babelsberg. Am Sonnabend gewann Potsdams Landesligavertreter das Nachholspiel gegen MSV Neuruppin mit 2:0 und konnte damit seine letzte Chance erfolgreich nutzen, vor den Winterpause den Abstiegsplatz doch noch zu verlassen. Ehrlich gesagt, es waren schon einige Zweifel da. Seit dem achten Spieltag war das Stern-Team Vorletzter seiner Landesliga-Staffel. Der Rückstand zum Platz 14 betrug zeitweise bereits fünf Zähler. Zu viel, um sich dann noch Niederlagen gegen andere Kellerkinder wie das 0:4 in Prenzlau und ein 0:2 in Sachsenhausen zu leisten.Nun ist es also doch noch halbwegs gut gegangen. Gegen den Neuling aus der Prignitz, der nach dieser Niederlage mit Fortuna die Plätze tauschen musste,hatten die Schützlinge von Trainer Dieter Ceranski nur in der Anfangsphase ein paar Probleme. Die Abwehr um Libero Timo Supper schien einige Zeit zu brauchen, um warm zu werden. Die Babelsberger kamen dann jedoch rechtzeitig in Schwung. Robert Koschan versiebte in der 25. Minute zwar die ersten “Hundertprozentige³, als er mit seinem Stürmerkollegen Manuel Brunow allein vor dem Neuruppiner Kasten stand. Fünf Minuten später zielte der Blondschopf besser. Greves Vorlage landete im langen Eck zum 1:0. Man kann den Gästen keinesfalls unterstellen, dass sie nach dem Rückstand resignierten. Ihre spielerischen Mittel reichten allerdings nicht, den nun immer besser werdenden Fortunen ernsthaft Paroli zu bieten. Die boten bei hartgefrorenem Boden streckenweise sogar attraktiven Fußball. Dass zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten nicht genutzt werden, daran haben sich die Fans inzwischen gewöhnen müssen. An diesem Tag wurde das der Mannschaft zum Glück nicht zum Verhängnis. Brunow schloss Sekunden vor dem Pausenpfiff ein Powerplay im Neuruppiner Strafraum mit dem 2:0 ab, und damit waren die Messen gesungen.Nur einmal (57.) musste Norbert Mohr einen Fehler von Supper ausbügeln,ansonsten wurde der Fortuna-Keeper in der zweiten Hälfte wenig gefordert. Koschan schaffte auf der anderen Seite noch das 3:0.Das Spiel hätte auch 6:0 oder 7:0 enden können. Doch Brunow und Koschan können nicht nur herrliche Tore schießen. Genauso oft verhinderten beide Torjäger weitere Treffer. Angesichts dreier gewonnener Punkte sei ihnen dieses Mal verziehen. Fortuna überwintert nicht auf einem Abstiegsplatz. Für die Moral war es also ein hochwichtiger Erfolg. Trainer Dieter Ceranski: “Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir mit drei Sturmspitzen antraten. Allerdings traten trotz des klaren Erfolges wieder unsere Mängel zutage: Wir versieben einfach zu viele Chancen.³ -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DETLEF PETTER :


Das Dilemma setzt sich fort. Die fünfte Niederlage in Folge kassierte der MSV Neuruppin II am Sonnabend im Nachholespiel der Landesliga Nord. 0:3 unterlag die Mannschaft von Dietmar Bletsch beim Vorletzten der Liga. Nach der Partie tauschten beide Teams die Plätze. Jetzt steht der MSV II auf einem sicheren Abstiegsplatz.

Vorn schwach und hinten löchrig - so präsentierte sich die Neuruppiner Elf auch gegen Babelsberg. Dabei begann die Partie für die Fontanestädter vielversprechend. Kapitän Enrico Straßburg hatte schon in der ersten Minute zwei gute Kopfballchancen, doch getreu dem Motto "Wer hinten steht, der hat kein Glück", scheiterte er.

Der MSV spielte jedoch weiter kompromisslos nach vorn, wollte sich und dem Trainer zeigen, dass man nicht in den Tabellenkeller gehört. Bis zur 20. Minute spielte sich fast das gesamte Geschehen in der Babelsberger Hälfte ab, doch ohne zählbares Ergebnis. Mit einem guten Freistoß gab Fortuna Babelsberg das erste Lebenszeichen von sich. Doch den von Manuel Brunow getretenen Ball konnte MSV-Keeper Simon Buchholz parieren. Als in der 24. Minute der Babelsberger Robert Koschan aus 14 Metern frei zum Schuss kam, bahnte sich das Unheil für den MSV bereits an. Dieser Ball ging noch am Neuruppiner Gehäuse vorbei, doch in der 30. Minute war das 1:0 für Fortuna perfekt. Tino Greve konnte den Ball ungehindert mit dem Kopf auf Koschan ablegen. Der traf. Beflügelt von diesem Tor, übernahm der Gastgeber nun mehr und mehr die Initiative, von den Neuruppinern war nur noch wenig zu sehen. Viele Abspielfehler prägten das Spiel der Gäste. Einfach Pässe und Freistöße erreichten nicht die eigenen Kollegen. Fast mit dem Pausenpfiff vom guten Schiedsrichter Reinhardt (Hennigsdorf) konnte Brunow ungehindert zum 2:0 einschieben.

In der Pause versuchte Trainer Bletsch, seine Männer noch einmal heiß zu machen, doch seine Worte fanden keinen fruchtbaren Boden. Babelsberg blieb spielbestimmend, die überragenden Koschan und Brunow konnten zahlreiche gute Torchancen nicht nutzen. Auch ein letztes Aufbäumen, initiiert von Sven Budig, blieb ohne Erfolg. In der 61. Minute spitzelte Koschan den Ball nach einer Ecke noch einmal an MSV-Keeper Buchholz vorbei: 3:0. Klappe und Aus.

Der Landesligaaufsteiger aus Neuruppin muss sich im kommenden Jahr mächtig ins Zeug legen, um die Klasse doch noch zu halten.

FSV Rot-Weiß Prenzlau - TSG Fredersdorf/Vogelsd.

4 : 3  ( 3 : 1 ) 

FSV Rot-Weiß Prenzlau: Reichow,Maik - Leege,Sebastian; Rueh,Nico; Sojka,Steffen - Ernst,Guido; Ginal,Jaroszlaw (ab 55. Tauhardt,Silvio); Werth,Reik; Wewiorra,Ingo - Lemcke,Andreas; Sohn,Sebastian; Turner,Steffan
TSG Fredersdorf/Vogelsd.: Walter,Erik - Honert,Roberto; Schmidt,Christian; Schulz,Dennis - Bonin,David; Göllnitz,Marko; Lätsch,Raphael; Reincke,Utz; Walter,Martin - Hempel,Sven; Treschewski,Guido
Tore: 1:0 Lemcke,Andreas (13.); 2:0 Sohn,Sebastian (14.); 2:1 Treschewski,Guido (36.); 3:1 Wewiorra,Ingo (40.); 3:2 Treschewski,Guido (56.); 3:3 Bonin,David (62.); 4:3 Sohn,Sebastian (79.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Martin Deja (Strausberg)
Gelbe Karten: - / -
Prenzlau (rs). Die Landesliga-Fußballer des FSV Rot-Weiß Prenzlau haben sich mit einem 4:3 (3:1)-Sieg gegen die gleichnamigen Gäste aus Fredersdorf drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. Bei widrigen Witterungsbedingungen erwischten die Gastgeber den besseren Start. In der vierten Spielminute scheiterte der frei durch gelaufene Sebastian Sohn am herauseilenden Torwart der Gäste, im zweiten Versuch verfehlte Andreas Lemcke nach gefühlvollem Turner-Zuspiel nur um Zentimeter das Tor. Wenig später lenkte der Fredersdorfer Keeper einen abgefälschten Turner-Schuss aus 20 Metern gerade noch über die Latte. Lemcke setzte sich nach einem Pass von Sohn durch und schob den Ball überlegt am Torwart vorbei zum 1:0 ein (13.). Nur 60 Sekunden später traf Sohn nach Vorarbeit von Turner aus spitzem Winkel zum 2:0 unter die Latte. Raik Werth wurde in der 21. Minute regelwidrig zu Fall gebracht wurde, der Strafstoßpfiff blieb aus. Nachdem die Prenzlauer mehrere gute Chancen ausließen, erzielten die Gäste überraschend das 2:1 (36.). Nach langem Ball traf Guido Treschewski mit platziertem Flachschuss in die lange Ecke, unerreichbar für Mike Reichow. Nur zwei Minuten später stellte Ingo Wewiorra den alten Abstand wieder her, als er nach schönem Turner-Zuspiel den Ball gekonnt über den Torwart in die lange Ecke lupfte. In der 55. Minute verhinderte Reichow mit einer Glanztat gerade noch den Anschlusstreffer, doch nur 60 Sekunden später bekamen die Prenzlauer den Ball nach einem Eckstoß nicht aus der Gefahrenzone. Erneut traf Treschewski aus Nahdistanz zum 3:2. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Reichow klatsche einen 30-Meter-Freistoß nur ab, und David Bonin traf im Nachsetzen mit knallhartem Schuss zum 3:3-Ausgleich. Im Gegenzug setzte Silvio Tauhardt einen Freistoß an die Querlatte. Der unbedingte Siegeswille der Prenzlauer wurde doch noch belohnt. In der 79. Spielminute traf Sebastian Sohn mit Flachschuss aus der Drehung zum 4:3.

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Bericht aus Fredersdorf :

Schon wieder keine Punkte für die Fredersdorfer Jungs von Trainer Norbert Gädicke. Im Spiel gegen den FSV Prenzlau spielten die Rot-Weissen zwar besser als in den letzten Partien in der Landesliga Nord, aber trotz allem fehlte mal wieder dass letzten Quäntchen Glück.

Bei sehr widrigen Wetterbedingungen erwischten die Gastgeber aus Prenzlau den besseren Start. Schon in der 4. Spielminute rettete der Fredersdorfer Torwart Walther gegen Sohn, und auch der zugleich darauf folgende Versuch ging nur knapp am Fredersdorfer Tor vorbei. Diesmal scheiterte Lemke. Es folgten noch ein paar gute Rettungsaktionen des Gästekeepers. Doch wieder Lemke setzte sich nach einem Pass von Sohn durch und schob den Ball am Torwart, zum 1:0 in der 13. Minute, vorbei. Nur 60 Sekunden später traf Sohn nach Vorarbeit von Turner aus spitzem Winkel zum 2:0 direkt unter die Latte. In den nächsten 20 Minuten konnten beide Mannschaften ihre Torchancen nicht umsetzen. Und in der 36. Spielminute platzte für Treschewski endlich der Torknoten. Nach schnellem überbrücken des Mittelfeldes durch Doppelpassspiel zwischen Göllnitz und Honert, passte Letzter zu Treschewski und dieser traf nach einem platzierten Flachschuss ins lange Eck, der Prenzlauer Torwart konnte nur noch hinter sich greifen. Doch über den „Anschlusstreffer“ konnten sich die Fredersdorfer nur 4 Minuten freuen, denn Wewiorra erzielte nach einem schönen Turner Zuspiel das 3:1 für die Gastgeber. So ging`s in die Halbzeitpause.

Die Gädicke-Jungs gaben nicht auf. Fast fiel in der 55. Minute der Anschlusstreffer, den der Prenzlauer Torwart mit einer Glanztat gerade noch rettete. Doch keine Minute später legte Honert den Ball nach einer Ecke für Treschewski auf und dieser machte das 3:2. Und weiter der Kampf der Rot-Weissen aus Fredersdorf. Und dieser wurde zunächst einmal belohnt. In der 62. Minute patzte der Gästekeeper Reichow, der einen 30 Meter-Freistoß nur abklatschte und Bonin traf aus Nahdistanz zum 3:3 Ausgleich. Der Sieg schien für beide Mannschaften greifbar nahe. Walter vergab allein freistehend vor dem Prenzlauer Tor und auch der Prenzlauer Tauhardt setzte einen Freistoß an die Fredersdorfer Querlatte. Beide Mannschaften spielten voll auf Sieg und die Gastgeber wurden in der 79. Minute mit einem 4:3 wieder durch Sohn belohnt. Fredersdorf kämpfte bis zur letzten Minute, konnten aber nichts mehr gegen den Sieg der Prenzlauer tun.

Claudia Honert

1.FV Stahl Finow - FV Motor Eberswalde II

1 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Fischer,Lars (32.); 1:1 Reusch,Mirko (81.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Enrico Telcke (Schwedt)

MSV 19 Rüdersdorf - VfL Nauen

5 : 1  ( 2 : 1 ) 

MSV 19 Rüdersdorf:
VfL Nauen: Lorenzki,Dirk - Schäfer,Peter; Stachowski,Andre; Waack,Christian; Wiederhold,Björn - Hoffmann,Björn; Murawski,Steffen; Pfitzer,Dennis; Schönnebeck,Jan - Gröger,Silvio; Wiese,Karsten
Tore: 0:1 Schönnebeck,Jan (42.); 1:1 Karras,Gordon (43.); 2:1 Karras,Gordon (43.); 3:1 Kretschmer,Robert (50.); 4:1 Paschke,Matthias (73.); 5:1 Karras,Gordon (80.)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Gisbert Wander (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: - / -
Das wollten die Landesligakicker vom VfL Nauen eigentlich vermeiden. Doch nach der überraschend hohen 1:5 (1:1)-Niederlage beim starken Aufsteiger MSV Rüdersdorf hat die Truppe von Trainer Andreas Luck etwas den Anschluss an das Tabellenvorderfeld verpasst, aus dem sich der FC Schwedt mit nunmehr sechs Punkten Vorsprung noch etwas heraushebt. Die Nauener liegen nun mit 14 Punkten auf dem achten Platz, vier Zähler hinter den nun zweitplatzierten Rüdersdorfern, die vom ehemaligen DDR-Oberliga- und -Nationalspieler Frank Terletzki trainiert werden.

Positiv zu vermerken aus Nauener Sicht ist es, dass sie die Niederlage erhobenen Hauptes kassiert haben. Gute Moral zeigte vor allem Torwart Dirk Lorenzki, der mit zahlreichen glänzenden Paraden ein höheres Ergebnis verhindert hat. Zudem trafen die Rüdersdorfer, die derzeit einfach einen guten Lauf haben, noch zweimal den Pfosten. Ursachenforschung, warum in der zweiten Halbzeit die entscheidenden Gegentreffer gefallen sind, werden die Nauener in dieser Woche betreiben.

In den ersten 20 Minuten hielten die Gäste vor 200 Zuschauern sehr gut mit. Jan Schönnebeck besorgte nach einer scharf hereingegebenen Ecke von Karsten Wiese sogar für die VfL-Führung. Mit dem Knie traf er zum 1:0 (42.). Doch die Freude im Nauener Lager hielt nur ganz kurz an. Schon im Gegenzug sorgte Gordon Karwas für den 1:1-Ausgleich. So ging es auch in die Pause. Nach dem Wechsel brach dann das Unheil über den VfL herein. Bereits in der 49. Minute traf Kretschmer zum 2:1 für die Rüdersdorfer. Zu allem Überfluss sorgte dann Jan Schönnebeck mit einem Eigentor, das für Keeper Lorenzki unhaltbar war, zum 1:3 bereits für die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Es war zwar nicht so, dass der VfL überhaupt keine Chance mehr hatte, aber die Tore fielen auf der anderen Seite. Karwas mit seinem zweiten Treffer (72.) und Paschke (77.) markierten den hohen 5:1-Endstand.

SV Victoria Seelow - CM Veritas Wittenberge

2 : 2  ( 1 : 1 ) 

SV Victoria Seelow:
CM Veritas Wittenberge: Kunst,Marco - Bartkowiak,Jens; Roeseler,Manuel (ab 75. Wenschauer,Karsten); Starck,Dirk - Dittmann,Ronny; Herper,Andreas (ab 46. Gückel,Sebstian); Kampehl,Benjamin; Krause,Christian (ab 68. Bober,Gordon) - Hurlbrink,Norman; Muhs,Andre; Starck,Michael
Tore: 1:0 Giering,Thomas (10.); 1:1 Starck,Michael (28.); 2:1 Reschke,Marc (53.); 2:2 Bober,Gordon (72.)
Zuschauer: 110
Schiedsrichter: Anne Holzapfel (Ahrensdorf)
Gelbe Karten: - / -
Mit einem verdienten Remis haben die Wittenberger zunächst ihren Auswärtskomplex abgelegt und kämpferisch überzeugt. Das Spiel wurde auf einem vom Regen durchweichten Seelower Ausweichplatz ausgetragen. Auf dem schweren Geläuf entwickelte sich eine verbissen geführte Partie, die zunächst den Gastgeber im Vorteil sah. Aggressiv in den Zweikämpfen gehörte die Anfangsviertelstunde den Seelowern, die auch in Führung gingen. Nach einem abgewehrten Veritas-Einwurf und Abstimmungsproblemen in der engeren Abwehr erzielte Thomas Giering mit trockenem Flachschuss das 1:0 (11.). Nun wachgerüttelt nahmen die Grün-Roten mit zunehmender Spieldauer das Zepter in die Hand und wurden nach 28 Minuten mit dem Ausgleich belohnt, den Michael Starck nach Kopfballablage seines Bruders mit einem Schuss ins lange Eck erzielte. Dirk Starck war es auch, der kurz vor der Halbzeitpause die Führung auf dem Fuß hatte. Nachdem Benjamin Kampehl eine Eingabe in den Seelower Strafraum brachte, versprang Starck der Ball aber durch die widrigen Platzverhältnisse.

Auch nach der Pause ging die Veritas-Elf, die allerdings nach einem Seelower Eckball erneut in Rückstand geraten waren, engagiert zur Sache. Durch unermüdlichen Einsatz und mit einem glücklichen Trainerhändchen wurde die Dannehl-Elf in der 71. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Der kurz zuvor eingewechselte Gordon Bober stellte nach schönem Kampehl-Zuspiel den 2:2-Endstand her. Trainer Frank Dannehl sprach dann auch von einem gerechten Unentschieden. Nach vorn blickend meinte er weiter: "Wenn wir in den nächsten Spielen dieses Engagement zeigen, werden wir über den Kampf auch wieder ins Spiel finden und damit hoffentlich wieder in höhere Tabellenregionen vorstoßen. Die heutige Leistung war ein Schritt in die richtige Richtung!"

TuS 1896 Sachsenhausen - FC Schwedt 02

0 : 5  ( 0 : 1 ) 

TuS 1896 Sachsenhausen: Ney,Mario
FC Schwedt 02: Beyersdorff,Henry - Duckert,Hardy; Eitner,Sascha; Freude,Steffen; Prielipp,Steffen; Stegmann,Rene - Hammel,Martin (ab 75. Günther,Kai); Merkel,Ronny; Neumann,Rene; Wendland,Nico (ab 80. Döbler,Mike) - Suckow,Benito (ab 80. Peschke,Hendrik)
Tore: 0:1 Prielipp,Steffen (21.); 0:2 Hammel,Martin (53.); 0:3 Duckert,Hardy (Foulelfmeter, 55.); 0:4 Hammel,Martin (66.); 0:5 Döbler,Mike (90.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Andreas Stolz (Pritzwalk)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: Ney,Mario (75. Minute) / -
Debütant stoppte den Gastgeber (MOZ vom 28.10.02)


Von GERHARD LEHMANN

Sachsenhausen. Mit einem souveränen 5:0-Auswärtssieg bei TuS Sachsenhausen baute der FC Schwedt seine Tabellenführung in der Landesliga Nord weiter aus.

Stürmischer Wind begleitete die Partie in Sachsenhausen. Das erinnerte an die Vorjahresbegegnung, wo eine Schwedter 2:0-Führung in den letzten Spielminuten noch förmlich vom Winde verweht wurde. Das diesjährige Match wurde auf dem holprigen und von Schlammlachen durchsetzten Nebenplatz ausgetragen, was vor allem dem Tabellenführer gegen den Strich ging. Den Oderstädtern behagte die schneidige Zweikampfführung des Gastgebers, der hinten klug die Räume verengte, ganz und gar nicht. Der Spitzenreiter suchte dazu immer wieder die Anspiele auf den gut abgeschirmten Mitspieler, weil raumöffnende Steilpässe vor der Pause mit Windunterstützung meist eine Beute der heftigen Brise wurden. Nach acht Minuten besaß der FC Schwedt seine erste Großchance. Nach einem Eckstoß mit Kopfballverlängerung stand Merkel am langen Pfosten frei, zog den Ball aber längs am Kasten vorbei. So dauerte es bis zur 23. Minute, ehe Wendlandt das Leder in den Lauf von Prielipp ablegte, dessen 22-Meter-Schuss unhaltbar halbhoch im Sachsenhausener Tor einschlug. In den Schlussminuten vor dem Seitenwechsel ruckte der Tabellenführer noch einmal an, doch bei Neumanns Flankenlauf und Eingabe köpfte ein Sachsenhausener den Ball vor dem einschussbereiten Wendlandt zur Ecke (40.) und Suckows Schuss nach Anspiel von Neumann landete an der Latte (44.). Die scharfe Gangart des Gastgebers mit dem Wind als Bundesgenossen ließ nach der Pause für den Gast Befürchtungen aufkommen. Doch der bewies seine diesjährige Überlegenheit in der Landesliga nachhaltig. Binnen drei Minuten zog man dem Gastgeber den Nerv: Wendlandts Steilpass nutzte Martin Hammel - in diesem Jahr von den A-Junioren aufgerückt - in seinem Punktspieldebüt zu einem Volleyschuss knallhart unter die Latte zum Schwedter 2:0 (53.). Ein Solo von Suckow konnte der TuS-Schlussmann nur durch ein klares Foulspiel unterbinden und Libero Duckert erhöhte mit seinem Elfmeter auf 3:0 für die Gäste (56.). Die Begegnung war damit entschieden. Die meisten Angriffe des Gastgebers unterband der FC Schwedt schon vor dem eigenen Strafraum. Mit einer Seitenverlagerung spielte Wendlandt dann von der rechten Außenlinie Prielipp am linken Flügel frei, der passte auf Hammel und schon hieß es 4:0 (69.). Als sich Wendlandt im Schlängellauf mit kurzer Ballführung an drei Abwehrspielern vorbei wand, erreichte der am langen Pfosten eingelaufene Suckow den Ball nur noch leicht mit der Schuhspitze - der Keeper der Platzherren konnte parieren (72.). Wenige Sachsenhausener reagierten den Frust über die eigene Erfolgslosigkeit durch Foulspiel bis hin zur Tätlichkeit ab. Zweimal Gelb und einmal Rot in wenigen Minuten brachten wieder Ordnung ins Spiel. Merkels Steilpass auf Döbler und dessen 5:0 (88.) waren die perfekte Schwedter Antwort in dieser Situation. Der Vorsprung der Oderstädter an der Tabellenspitze der Landesliga Nord beträgt auf den zweitplatzierten MSV Rüdersdorf (nächster Auswärtsgegner der Schwedter, die am kommenden Sonnabend aber zunächst Victoria Seelow empfangen) nun bereits sechs Punkte.

TSV Chemie Premnitz - FSV Blau-Weiß Wriezen

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

TSV Chemie Premnitz: Franke,Sebastian - Baetz,Matthias; Liebner,Marcel (ab 82. Müller,A.); Ohle,Christian; Schmeling,Steven; Schmücker,Michael (ab 46. Wittschoreck) - Kersten,Rene - Berner,Jan; Henke,Ronny (ab 77. Rades,Robert); Löbel,Oliver; Wienmeister,Sven
FSV Blau-Weiß Wriezen: Rosenfeld,Robert - Becker,Thomas; Bracht,Torsten; Wegner,Matthias - Kröning,Andre; Roeske,Torsten; Schulz,Holger; Wegner,Christian (ab 70. Göttel,Mario) - Dörfler,Marcel (ab 70. Müller,Matthias); Galle,Mirko; Mathias,Marcel
Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 32
Schiedsrichter: Michael Vollmann (Gühlen-Glienicke)
Gelbe Karten: - / -
Nullnummer in Premnitz !

Im Landesligapunktspiel trennte sich der TSV Chemie Premnitz vom FSV Blau Weiß Wriezen mit 0 : 0. In einem durchschnittlichen Spiel sahen die Besucher eine ausgeglichene Partie. Der TSV mußte am Samstagnachmittag auf Kapitän Steve Lucke (fünfte Gelbe Karte) und Torjäger Andrè Kather (Privat) verzichten. Bei stürmischen Wind hatten beide Mannschaften Probleme ins Spiel zu finden. Nach 13 Minuten hatten die Hausherren ihre erste klare Gelegenheit in Führung zu gehen. Nach einer Flanke von Sven Wienmeister legte Marcel Liebner auf Christian Ohle ab und dessen Schuß strich nur knapp am Tor der Gäste vorbei. Im weitern Spielverlauf konnte sich keine der beiden Mannschaften Vorteile verschaffen. Erst nach 30 Minuten mußte Sebastian Franke sein Können aufbieten um den Rückstand zu verhindern. Der Wriezener Torjäger Schulz lief in der 30 Minute alleine auf den Premnitzer Torwart zu und scheiterte. Mit 0 : 0 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nur wenig. Beide Vertretungen hatten mit dem immer stärker werdenden Wind enorme Probleme. Nach einer Stunde Spielzeit hatten die Gäste aus Wriezen eine sehr gute Gelegenheit in Führung zu gehen. Becker setzte sich auf der rechten Aussenbahn durch, seine Flanke landete genau auf den Kopf von Dörfler, der Ball strich jedoch knapp über das Premnitzer Tor und es blieb beim 0 : 0. Aber auch der TSV hatte seine Möglichkeiten das vielleicht entscheidende Tor zu erzielen. So scheiterte Matthias Baetz nach Eckball von Henke in der 74. min. an Torwart Rosenfeld. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Remis mit dem beide Mannschaften durchaus leben konnten

Peter Kaiser


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bericht aus Wriezen (mh/up) :

Mit einem beachtlichen 0:0 Remis kehrten Wriezens Landesliga-Kicker von der Stippvisite beim heimstarken TSV Premnitz in die Oderbruchmetropole zurück.Während des gesamten Spiels wehte ein starker Wind über den Platz,der ein normales Fußballspiel kaum zuließ.Oftmals landete das Spielgerät vom Winde verweht nicht beim eigentlichen Adressaten.Nichtsdestotrotz spielten die Wriezener flott mit und hatten durch M.Wegner,Schulz,C.Wegner und Becker durchaus Möglichkeiten,um in Führung zu gehen.Allerdings zeigte sich der Premnitzer Schlußmann Franke von seiner Schokoladenseite und verhinderte mit einigen Glanztaten einen Wriezener Treffer.Im zweiten Durchgang erhöhten die Platzherren die Angriffsbemühungen und erzielten eine optische Überlegenheit.Allerdings zeigten die Premnitzer lediglich im Mittelfeld gefällige Kombinationen,vorm Wriezener Strafraum waren sie gegen die massive Abwehrreihe mit ihrem Latein am Ende.Keeper Rosenfeld,dessen zunächst prognostierte Schliddrüsen-Krankheit sich nicht bestätigte,brauchte während der gesamten 90 Minuten nicht einmal eingreifen.Die vielversprechenderen Möglichkeiten besaßen weiterhin die Gäste.Pech,das Matthias eine Flanke von Dörfler nicht optimal erreichte.Auch M.Wegner klebte das Schußglück fraglos nicht gerade am Stiefel.Eine mustergültige Vorarbeit von Matthias versprang vorm einschußbereiten M.Wegner.Der unebene Platz ließ fein grüßen.Ergo blieb es beim Remis.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 11.08.2003