Spieltag Landesliga Nord Brandenburg 2002/03

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30. Spieltag

Samstag, 31.5.2003  15:00
233 TSV Chemie Premnitz - FSV Forst Borgsdorf 4 : 3 ( 3 : 2 ) Details
234 FV Blau-Weiß 90 Briesen - VfL Nauen 3 : 1 ( 1 : 1 ) Details
235 MSV 1919 Neuruppin II - FV Motor Eberswalde II 2 : 1 ( 0 : 0 ) Details
236 TSG Fredersdorf/Vogelsd. - 1.FV Stahl Finow 2 : 4 ( 1 : 0 ) Details
237 FSV Blau-Weiß Wriezen - MSV 19 Rüdersdorf 4 : 4 ( 1 : 2 ) Details
238 FSV Rot-Weiß Prenzlau - SV Victoria Seelow 1 : 0 ( 1 : 0 ) Details
239 Fortuna Babelsberg - TuS 1896 Sachsenhausen 2 : 1 ( 1 : 0 ) Details
240 FC Schwedt 02 - CM Veritas Wittenberge 5 : 0 ( 2 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 30. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) FC Schwedt 02302334 6481:1772  49:7  40  32:10  32
2. (2.) MSV 19 Rüdersdorf301758 4285:4356  52:17  36  33:26  20
3. (3.) FV Blau-Weiß 90 Briesen3017310 2264:4254  37:17  32  27:25  22
4. (4.) SV Victoria Seelow301488 2152:3150  28:9  33  24:22  17
5. (5.) CM Veritas Wittenberge3014511 661:5547  32:23  32  29:32  15
6. (6.) FSV Forst Borgsdorf301389 144:4347  23:17  30  21:26  17
7. (7.) FSV Blau-Weiß Wriezen3013611 554:4945  35:18  31  19:31  14
8. (10.) Fortuna Babelsberg3014214 -349:5244  25:21  25  24:31  19
9. (8.) FV Motor Eberswalde II3011109 -145:4643  27:21  26  18:25  17
10. (9.) VfL Nauen3012513 253:5141  34:20  29  19:31  12
11. (11.) TSV Chemie Premnitz30101010 652:4640  31:18  27  21:28  13
12. (12.) 1.FV Stahl Finow3011415 -754:6137  33:26  24  21:35  13
13. (14.) FSV Rot-Weiß Prenzlau308913 -1531:4633  19:19  25  12:27  8
14. (13.) TuS 1896 Sachsenhausen308715 -2343:6631  26:30  19  17:36  12
15. (15.) MSV 1919 Neuruppin II306816 -2931:6026  25:26  20  6:34  6
16. (16.) TSG Fredersdorf/Vogelsd.301326 -9125:1166  14:45  6  11:71  0
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Spiel-Statistiken

TSV Chemie Premnitz - FSV Forst Borgsdorf

4 : 3  ( 3 : 2 ) 

TSV Chemie Premnitz: Selle,Björn - Baetz,Matthias; Ecke,Stefan; Fingerhut,Jens; Jurk,Alexander (ab 46. Kather,Andre); Liebner,Marcel (ab 46. Schmeling,Steven); Ohle,Christian - Kersten,Rene; Lucke,Steve - Berner,Jan; Rades,Robert (ab 46. Henke,Ronny)
FSV Forst Borgsdorf:
Tore: 1:0 Ohle,Christian (Foulelfmeter, 7.); 1:1 Engelmann,Michael (10.); 2:1 Lucke,Steve (13.); 2:2 Engelmann,Michael (25.); 3:2 Ohle,Christian (38.); 4:2 Baetz,Matthias (68.); 4:3 Grande,Marcel (85.)
Zuschauer: 48
Schiedsrichter: Dietmar Drews (Rathenow)
Gelbe Karten: - / -
Am letzten Spieltag der Landesliga Nord empfing der TSV Chemie Premnitz den FSV Forst Borgsdorf. Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr und so bekamen die Besucher ein von beiden Seiten offensiv geführtes Spiel zu sehen.Ein Spiel das vor allem von den schwächelnden Abwehrreihen beider Vertretungen geprägt war. Schon in der 1. Spielminute konnte sich Björn Selle, er feierte am Samstag Geburtstag, mit einer Klasseparade nach einem Schuß von Kraatz auszeichnen. Überhaupt war Selle auch an diesen Spieltag erneut ein zuverlässiger Rückhalt des TSV Chemie Premnitz. Dieser Schuß war nur der Anfang einer sehenswerten, publikumsfreundlichen Halbzeit. Bei hochsommerlichen Temperaturen schenkten sich beide Mannschaften von Beginn an nichts. Von ruhigen Sommerfußball war nichts zu sehen, im Gegenteil das Spiel wogte hin und her. Als Kersten in der 7. min. im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte ein überragend spielender Ohle den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0. Die Freude währte nicht lange. Nur drei Minuten später unterlief Lucke, er verläst den TSV genauso wie Baetz und Kather, ein Fehler den Engelmann prompt zum Ausglich nutzte. Die Gäste waren noch am Feiern als es erneut im Tor der "Förster" einschlug. Lucke machte per Kopf seinen Fehler wieder gut und brachte den TSV wieder in Front. Als Kersten nach tollen Solo in der 14. min. alleine auf das Borgsdorfer Tor zu steuerte hatten die Fans den Torschrei erneut auf den Lippen, aber Kersten scheiterte im letzten Moment am Borgsdorfer Torwart.Aber auch die Gäste hatten durchaus ihre Möglichkeiten. So landete ein Kraatzschuß an der Latte des Premnitzer Tores. In der 25.min. war es dann erneut Engelmann der die Fehler von Jurk und Ecke zum 2:2 Ausgleich nutzte. Nur eine Minute später stand dann erneut der Premnitzer Tormann Selle im Blickpunkt. Ein Borgsdorfer Spieler kam im Strafraum des TSV zu Fall und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Mit einem tollen Reflex konnte Selle den von Hartmann geschoßenen Strafstoß abwehren und war auch bei zwei Nachschüßen nicht zu überwinden. Die Schlußphase dieser torreichen ersten Halbzeit stand im Zeichen des TSV Chemie. Nach einer schönen Kombination über Kersten-Liebner und Ohle, vernaschte Ohle den Borgsdorfer Torwart mit einen enorm angeschnittenen Schuß zur erneuten Premnitzer Führung. Im zweiten Spielabschnitt bestimmte Premnitz weitestgehend das Geschehen. Kersten hatte bereit 2 Minuten nach Wiederanpfiff wie schon in der ersten Halbzeit nicht die Nerven im Duell mit dem Torwart und scheiterte erneut an diesen. Nachdem Kather nur den Pfosten traf, erzielte Baetz in der 78. min.,nach einem Eckball von Berner, daß vorentscheidene 4:2. Borgsdorf steckte zwar nie auf, aber zu mehr als den 4:3 Anschlußtreffer in der 89. min. durch Grande reichte es nicht mehr.

FV Blau-Weiß 90 Briesen - VfL Nauen

3 : 1  ( 1 : 1 ) 

FV Blau-Weiß 90 Briesen: Gernetzke,Marcel; Noske,Dirk (ab 70. Morgen,Frank); Pelikowsky,Andre; Schmidt,Roland (ab 60. Ballhorn,Reno); Schübler,Heiko - Alter,Thoralf; Brüning,Robert; Rockmann,Tino - Mlynarczyk,Maik; Moritz,Volker; Wendt,Manuel
VfL Nauen: Daunke,Gino - Schäfer,Peter; Waack,Christian; Wiederhold,Björn (ab 62. Zion,Sebastian) - Hoffmann,Björn; Krone,Mathias; Pfitzer,Dennis; Schönnebeck,Jan - Gröger,Silvio; Hoffmann,Tim; Kaczmarek,Marco
Tore: 0:1 Pfitzer,Dennis (2.); 1:1 Schmidt,Roland (Foulelfmeter, 34.); 2:1 Mlynarczyk,Maik (47.); 3:1 Moritz,Volker (90.)
Zuschauer: 260
Schiedsrichter: Detlef Schultz (Gerswalde)
Gelbe Karten: Gernetzke,Marcel (13.); Pelikowsky,Andre (9.); Moritz,Volker (6.) / Waack,Christian (2.); Schönnebeck,Jan (1.)
Gelb-Rote Karten: Schübler,Heiko (81. Minute) / Schäfer,Peter (82. Minute)
DIE SENSATION IST PERFEKT!!!!

Mit einem 3:1 Sieg schlossen die Briesener ihre wohl erfolgreichste Saison seid der Teilnahme am Landesliga-Spielbetrieb ab. Der Sieg bedeutet nicht nur, erstmals 54 Punkte erreicht zu haben, sondern auch die Bronzemedaille in der Landesliga Nord. Für unseren eher kleinen Verein gleicht das schon einer Sensation. Die Mannschaft hat gezeigt, das man mit Zusammenhalt und Kampfgeist, vieles erreichen kann. Alle Mann haben an einem Strang gezogen und diesen Erfolg für unseren Verein ermöglicht. Dafür gilt der Mannschaft vom Präsidium und den Trainern großer Respekt und Dank. Vor dem Spiel wurde unser langjähriger Spieler Roland Schmidt verabschiedet. Er hat viele Jahre den Briesener Fußball begleitet und geprägt. Dafür nochmals vielen Dank. Das Spiel begann gleich mit der Führung für den VFL Nauen. In der 2.min, die Briesener waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, als Pfitzer allein auf Torwart Schmidt zuläuft und ganz überlegt in die untere rechte Ecke einschiebt. Bis zur 15.min fand Briesen überhaupt nicht zum Spiel. Die Nauener boten in der ersten Halbzeit sehr ansehnlichen Fußball. So kam Briesen auch erst in der 31.min zu ihrer ersten Torchance durch Alter. Sein Kopfball aus 10m verfehlte das Tor nur knapp. In der 32.min fast der Ausgleich, als Rockmann von halb rechts abzog und Wendt noch an den Ball kam, aber Torwart Daunke hielt den Ball noch mit einem klasse Reflex. Nach einer Ecke wird Alter in der 34.min im Strafraum festgehalten und der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß. Roland Schmidt legte sich den Ball auf den Punkt und jagt den Ball in die Maschen. So ging es mit dem Unentschieden in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte boten die Blau Weißen eine wesentlich bessere Leistung. Endlich wurde über außen gespielt und unsere Stürmer besser eingesetzt. Dies führte in der 48.min zur 2:1 Führung durch Mlynarczyk. Der nahm eine schöne Flanke von Moritz direkt ab und schoß unhaltbar in die linke Ecke. Leider sein letztes Tor für Briesen, da auch er uns verlässt und mit Brünning zu FSV Union Fürstenwalde wechselt. Die Nauener bauten jetzt erheblich ab und mussten wahrscheinlich ihrem hohen Tempo in der ersten Halbzeit Tribut zollen. Bis zur 83.min passiert dann nicht mehr viel. Dann machte der Schiedsrichter noch mal von sich reden und stellte erst Schübler und dann Schäfer, nach zwei eher harmlosen Fouls, mit Gelb/rot vom Platz. In der 90.min erzielte auch Moritz noch sein Tor, der nach Zuspiel von Mlynarczyk den Ball aus 10m über den herauslaufenden Daunke hebt. Der Jubel zum Spielschluß war natürlich sehr groß und wurde auf der danach stattfindenden Abschlußfeier ordentlich begossen. Patrick Sauer Co-Trainer

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------------- FALK HESSE


Zum letzten Saisonspiel hatte Landesligist VfL Nauen am Sonnabend in Briesen beim FSV anzutreten. Nach der Schwächeperiode der Havelländer im letzten Saisondrittel mit vielen unnötigen Niederlagen wollten die Nauener sich unbedingt mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Dementsprechend motiviert und engagiert gingen die VfL-Kicker auch in die Partie. Begünstigt wurde dieses Vorhaben durch einen Blitzstart. In der 2. Minute nutzte Dennis Pfitzer einen Ballverlust des Gegners und zog von der Mittellinie allein auf das gegnerische Tor zu, wo er kühlen Kopf behielt und das 0:1 markierte. In der Folgezeit erspielten sich die Schützlinge von Trainer Andy Luck ein deutliches Übergewicht, verpassten es aber einfach, ihre Chancen in Tore umzumünzen. So ging Silvio Gröger ebenso leer aus wie Marko Kaczmarek oder Jan Schönnebeck. Die mangelhafte Chancenverwertung sollte sich bald rächen, denn in der 34. Minute zeigte der Schiedsrichter zur allgemeinen Verwunderung auf den Strafstoßpunkt, nachdem er ein Gerangel gesehen haben wollte. Prompt nutze der Gastgeber dies zum 1:1-Ausgleich durch Roland Schmidt. In der 40. Minute zeigte dann Gino Daunke sein ganzes Können, als er mit toller Parade die erste wirklich hochkarätige Tormöglichkeit der Gäste vereitelte. In der zweiten Hälfte lief - wie leider so oft in den letzten Wochen - wieder einmal alles gegen den VfL. Zunächst lag in der 47. Minute bei einer eigentlich eher harmlosen Szene auf der linken Seite der Ball nach der Eingabe von Maik Mlynarczyk urplötzlich im Nauener Kasten zum 2:1. Danach spielte und stürmte nur noch der VfL, scheiterte jedoch an eigenen gravierenden Unzulänglichkeiten im Abschluss. Die Platzherren bemühten sich zwar über Konter um Entlastung, zumeist jedoch ohne den VfL ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Die beste Nauener Chance zum Ausgleich bot sich Jan Schönnebeck in der 82. Minute, doch auch er hatte scheinbar die Schussstiefel an diesem Tage nicht richtig geschnürt. Bei brütender Hitze konnte man der Mannschaft beim besten Willen Bemühen und Engagement nicht absprechen, allein es wurde nicht belohnt. In der Schlussminute, als der VfL alles nach vorn warf, um doch noch zum Ausgleich zu kommen, konterte sich Briesen zum 3:1 durch Volker Moritz. Danach pfiff der Schiri die Partie nicht noch einmal an. Die Nauener, die erst am 14. Juni - nach ihrer traditionellen Teilnahme am Pfingstturnier in Gebesee (Thüringen) - ihre Saisonabschlussfeier veranstalten, hatten trotz guter Leistung keinen Punktezuwachs zu vermelden. In der Endabrechnung landeten sie auf dem wohl etwas enttäuschenden zehnten Platz.

MSV 1919 Neuruppin II - FV Motor Eberswalde II

2 : 1  ( 0 : 0 ) 

Tore: 1:0 Engel,Mathias (58.); 2:0 Weschenfelder,Rene (71.); 2:1 Schlupski,Dirk (75.)
Zuschauer: 20
Schiedsrichter: Ingo Stolz (Silmersdorf)

TSG Fredersdorf/Vogelsd. - 1.FV Stahl Finow

2 : 4  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Hempel,Sven (28.); 1:1 Fischer,Kenny (47.); 1:2 Seegebrecht,Marcel (55.); 1:3 Däher,Andreas (60.); 2:3 Hempel,Sven (80.); 2:4 Raeck,René (88.)
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: Gisbert Wander (Hennigsdorf)

FSV Blau-Weiß Wriezen - MSV 19 Rüdersdorf

4 : 4  ( 1 : 2 ) 

Tore: 1:0 Lehmann (4.); 1:1 Büchner,Christian (31.); 1:2 Warzecha,Mario (41.); 1:3 Hoffmann,Tim (47.); 1:4 Karras,Gordon (60.); 2:4 Galle,Mirko (Handelfmeter, 73.); 3:4 Roeske,Torsten (77.); 4:4 Schulz,Holger (80.)
Zuschauer: 140
Schiedsrichter: Giese (Basdorf)

FSV Rot-Weiß Prenzlau - SV Victoria Seelow

1 : 0  ( 1 : 0 ) 

FSV Rot-Weiß Prenzlau: Reichow,Maik - Leege,Sebastian; Noetzold,Andre (ab 71. Dorow,Christian); Rueh,Nico; Woiterski,Mike - Ernst,Guido; Wagner,Danny - Lemcke,Andreas; Oeystein,Solemdal (ab 87. Franke,Kristian); Sohn,Sebastian (ab 80. Werth,Reik); Turner,Steffan
SV Victoria Seelow:
Tor: 1:0 Lemcke,Andreas (21.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Enrico Telcke (Schwedt)
Gelbe Karten: - / -
Lemcke erlöst den Traditionsklub Der FSV Rot-Weiß Prenzlau bleibt nach dem 1:0-Erfolg über Seelow in der Landesliga




Mit dem knappen 1:0-Erfolg über den Tabellenvierten Victoria Seelow hat Rot-Weiß Prenzlau am letzten Spieltag den Landesliga-Klassenerhalt perfekt gemacht und die drohende Relegation gegen den Drittletzten der Südstaffel noch abgewendet. Dafür traf es den TuS Sachsenhausen, der am Mittwoch um 18.30 Uhr in Luckenwalde gegen den SV Döbern um den Klassenerhalt spielen muss. Die Prenzlauer waren nach der 1:2-Niederlage am Wochenende zuvor in Sachsenhausen in Zugzwang gekommen. Nur ein eigener Sieg bei einer gleichzeitigen Niederlage von Sachsenhausen in Babelsberg konnte den drohenden Abstieg verhindern. So musste sich die Vereinsführung nicht nur auf das Spiel im Uckerstadion, sondern auch auf die Telefonverbindung nach Babelsberg konzentrieren. Hoffnung, als die Rand-Potsdamer zur Pause 1:0 führten. Riesen-Jubel, als nach dem Abfiff über Lautsprecher die Sachsenhausener 1:2-Niederlage bekannt gegeben wurde. Das Spiel gegen Seelow war von Kampf und Konzentration geprägt. Die Prenzlauer wollten nicht wieder einem Rückstand hinterherrennen und standen kompakt in der Abwehr. Beide Mannschaften gingen bei den schwülwarmen Temperaturen ein hohes Tempo, doch Torchancen waren sehr selten. Beide Abwehrreihen bestimmten die Handlung. Maik Reichow beherrschte kompromisslos seinen Strafraum und machte auch die einzige große Gästechance in der 1. Halbzeit zunichte, als er einen Schuss aus 16 Metern sicher parierte (11.). Prenzlau sehr bemüht und mit Eifer bei der Sache. Riesen-Jubel in der 21. Minute: Weiter Pass von Nico Rueh aus der eigenen Hälfte in den Seelower Strafraum, Andreas Lemcke kommt an den Ball, setzt sich durch und überwindet den Gästekeeper mit einem flachen Schuss in die kurze Ecke. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Prenzlau sorgte sich um den kostbaren Vorsprung, Seelow präsentierte sich unentschlossen. Das sollte sich nach dem Wechsel ändern. Durch die FSV-Passivität wurden die Seelower stark gemacht. Großes Glück hatten die Prenzlauer, als die Seelower zwei klare Chancen vergaben. Erst strich ein Kopfball ganz knapp am Reichow-Gehäuse vorbei (55.), dann landete ein Seitfallzieher nur am Außennetz (59.). Die Gastgeber mussten mehr tun, wenn sie nicht das Risiko eingehen wollten, nur auf Halten des Vorsprungs zu spielen. Der norwegische Austauschschüler Oystein Solemdal (er kehrt Pfingsten nach Hause zurück und wurde vor dem Spiel von Rot-Weiß-Präsident Roberto Weiher herzlich verabschiedet) hatte eine gute Kopfballmöglichkeit (63.). Dann folgte ein Freistoß von Sebastian Leege aus 30 Metern halblinker Position, doch der Gästekeeper faustete (70.) das runde Leder ab. Die Schlussphase gehörte den Gästen, die aber zu spät "erwachten". Besonders die Abwehrreihe mit Woiterski-Rueh-Noetzold und Libero Ernst verdienten sich Bestnoten. Eine bange Situation hatten die Prenzlauer noch zu überstehen. Der eingewechselte Christian Dorow säbelte in der Schlussminute noch einen Seelower an der äußeren Strafraumgrenze um, doch auch diese Freistoßmöglichkeit versiebten die Gäste. Es blieb beim hochwichtigen 1:0. FSV-Trainer Frank Juhl wird in der kommenden Saison Danny Wagner nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 22-jährige Polizist in Hamburg verlässt den Verein und hat sich dem Verbandsligisten Hennstedt-Rhen (Schleswig-Holstein) angeschlossen.


Oliver Spitza

Fortuna Babelsberg - TuS 1896 Sachsenhausen

2 : 1  ( 1 : 0 ) 

Fortuna Babelsberg: Ritter,Raiko - Fischer,Michael; Goly,Oliver; Müller,Martin (ab 61. Brunow,Manuel); Reifenstein,Tilo; Steinke,Mirko; Steketee,Randall (ab 88. Mohr,Norbert) - Doss,Florian; Greupner,Marco; Jung,Daniel; Röll,Oliver
TuS 1896 Sachsenhausen: Krüger,Daniel - Appel,Marcus; Diedrich,Enrico; Engel,Maik; Plötz,Guido; Radeboldt,Alexander; Scharfen,Marcel (ab 69. Piechotta,Mario) - Brösicke,Silvio; Dierig,Steffen; Herdlitschke,Christian (ab 56. Fehlow,Andreas) - Schunke,Andre
Tore: 1:0 Röll,Oliver (15.); 1:1 Brösicke,Silvio (Foulelfmeter, 52.); 2:1 Greupner,Marco (89.)
Zuschauer: 70
Schiedsrichter: Steffen Hauk (Neuruppin)
Gelbe Karten: Goly,Oliver (2.); Müller,Martin (9.); Doss,Florian (4.); Röll,Oliver (7.) / Krüger,Daniel (3.); Appel,Marcus (2.); Diedrich,Enrico (1.)
Zweitbestes Team der Rückrunde

Fortuna Babelsberg beendet Landesliga-Saison auf Rang acht

Fortuna Babelsberg ließ sich auch im im letzten Punktspiel der Saison nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen. 2:1 hieß es am Sonnabend gegen TuS Sachsenhausen. Da zur gleichen Zeit die vor den Babelsbergern platzierten Teams aus Eberswalde und Nauen verloren, sprang am Ende sogar noch Rang acht heraus. Eine Platzierung, von der vor einem halben Jahr noch niemand zu träumen wagte. Immerhin: Fortuna hat in der Rückrunde hinter Aufsteiger Schwedt das zweitbeste Ergebnis aller 16 Team der Landesliga Nord erzielt. “Der Sieg gegen Sachsenhausen war ein würdiger Saisonabschluss³, zeigte Trainer Dieter Ceranski zu für den nicht unbedingt überzeugenden Auftritt seiner Schützlinge Verständnis. Der Gast aus Oranienburg, durch die Niederlage in die Abstiegsrelegation gegen SV Döbern (Mittwoch 18.30 Uhr in Luckenwalde) gerutscht, schien sich des Ernstes seiner Situation zunächst gar nicht bewusst. Oder es fehlten einfach die spielerischen Mittel, um sich aus diesem Dilemma zu helfen. Fortuna spielte mehr als eine halbe Stunde nach Belieben auf, ließ aber auch nicht unbedingt den Willen erkennen, gegen eine schwache Gästeabwehr viele Tore zu machen. Oliver Rölls 1:0 (15.) nach Rückpass von Oliver Goly war sehr attraktive, blieb aber auch die einzige Möglichkeit in der ersten Halbzeit. Leicht hätte das sogar ins Auge gehen können, denn in der Nachspielzeit der ersten Hälfte musste sich Fortuna-Keeper Reiko Ritter bei einem platzierten Flachschuss von Brösicke mächtig trecken, um den Ausgleich zu verhindern. Der fiel aber kurz nach der Pause doch. Völlig unnötig foulte Goly nach einem Eckball den sich vom Tor entfernenden Plötz, und den Elfmeter verwandelte Brösicke (52.). Jetzt gab es sogar ein paar bange Minuten zu überstehen, ehe die Fortunen wieder das Heft des Handelns übernahmen. Martin Müller (60.) und der nach seiner Knieoperation erstmals wieder eingesetzte Manuel Brunow (78.) scheiterten zunächst mit guten Möglichkeiten, ehe Marco Greupner eine Minute vor dem Abpfiff nach schönem Doppelpass mit Mirko Steinke doch noch den Siegtreffer erzielte. Vor dem Spiel verabschiedete der Vorstand zwei Akteure. Randell Steketee hat seine Ausbildung in Deutschland beendet und kehrt in die Staaten zurück, Tino Greve will sich dem Dahmeland-Kreisligisten SV Siethen anschließen.Hans Jirschik

FC Schwedt 02 - CM Veritas Wittenberge

5 : 0  ( 2 : 0 ) 

FC Schwedt 02: Beyersdorff,Henry - Freude,Steffen; Günther,Kai (ab 75. Donges,Andreas); Prielipp,Steffen; Schmidt,Kai - Hammel,Martin; Neumann,Rene; Precht,Alexander; Wendland,Nico - Fähling,Christian; Suckow,Benito
CM Veritas Wittenberge: Marx,Martin - Bartkowiak,Jens; Roeseler,Manuel (ab 57. Gückel,Sebstian); Starck,Dirk (ab 57. Pelen,Lars); Voye,Birk - Dittmann,Ronny; Herper,Andreas; Kampehl,Benjamin - Hurlbrink,Norman; Muhs,Andre; Starck,Michael (ab 74. Bober,Gordon)
Tore: 1:0 Suckow,Benito (41.); 2:0 Günther,Kai (44.); 3:0 Suckow,Benito (49.); 4:0 Wendland,Nico (53.); 5:0 Wendland,Nico (80.)
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)
Gelbe Karten: - / -
LARS PELEN

Mit einer herben Niederlage verabschiedet sich Landesligist Veritas Wittenberge in die Sommerpause. 0:5 verloren die Elbestädter beim bereits feststehenden Aufsteiger FC Schwedt und blamierten sich dabei fast bis auf die Knochen. Nur die ersten zehn Minuten bewiesen die Gäste aus der Prignitz, dass sie das Tempo des Meisters mithalten können. Danach beherrschten die Platzherren eindeutig das Geschehen, jedoch ohne sich zwingende Chancen herauszuarbeiten. Erst nach 37 Minuten musste Trainer Frank Dannehl richtig zittern, als der FC nach schönem Direktspiel zu einer verheißungsvollen Chance kam. Doch die Wittenberger hatten zunächst das Glück auf ihrer Seite. Das sollte sich jedoch schnell ändern. Denn vier Minuten vor der Halbzeitpause wurden die Gäste für ihr ungeordnetes Defensivverhalten bestraft. Ausgehend durch einen Ballverlust von Andreas Herper wurde die CMV-Abwehr regelrecht überrannt. Torwart Martin Marx hatte beim Schuss aus nächster Nähe keine Chance (41.). Vier Minuten später lag der Ball erneut im Veritas-Gehäuse. Allerdings ging dem Tor ein Foul voraus. Nach einer Ecke wurde Herper im eigenen Strafraum, beim Versuch den Ball aus der Gefahrenzone zu köpfen, regelwidrig zu Fall gebracht. Den so nun freien Ball drosch Schwedts Stürmer mit Wucht in die rechte Ecke, so dass selbst der dort stehende Ronny Dittmann ohne Abwehrchance blieb (45.). Fielen die beiden Tore kurz vor der Halbzeitpause zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt, machten die beiden Tore kurz nach dem Pausentee die Niederlage frühzeitig perfekt. Unglaublich wie Schwedt zeitweilig die CMV-Abwehr durcheinander wirbelte. Allerdings lag das Versagen der Elbestädter nicht nur an der Hintermannschaft um den sonst so sicheren Libero Birk Voye. Der Mannschaft gelang nach der Pause fast gar nichts mehr. Im Mittelfeld fehlte die Laufbereitschaft und selbst der einfachste Pass fand nicht seinen Adressaten. So hatten die lauffreudigen Gastgeber einfaches Spiel, zumal die Grün-Roten nicht nur von der körperlichen sondern auch von der geistigen Frische den Gastgebern unterlegen waren. Nach dem 3:0 (48.) und 4:0 (53.) musste man Angst haben, dass der CMV völlig auseinander bricht. Denn Schwedt spielte sich jetzt regelrecht in einen Rausch. Pfosten, Latte und ein abermals überragender Martin Marx verhinderten in dieser Phase ein höhere Niederlage. Selbst einen Strafstoss brachten die Gastgeber nicht im Tor unter. Zehn Minuten vor Spielende, als sich der CMV sich teilweise wieder etwas befreien konnte, erhöhte Schwedt nach einem unnötigen Ballverlust im Mittefeld auf 5:0. Trotz dieser Niederlage behaupteten die Elbestädter ihren fünften Tabellenplatz, an den nach der verkoksten Hinrunde kaum noch zu denken war. Die gute Rückrunde hat für die schwachen Ergebnisse vor Winterpause entschädigt, behält aber durch die beiden hohen Niederlagen zum Abschluss ein faden Beigeschmack.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ---------------------- Gerhard Lehmann

Nach einem 5:0-Sieg gegen Veritas Wittenberge beendete der FC Schwedt 02 mit einem 16-Punkte-Vorsprung die Landesligasaison 2002/2003 als Meister und Verbandsliga-Aufsteiger.Am Ende hätte es sogar fast ein zweistelliges Debakel für die Veritas-Kicker werden können. Dabei schienen sich die Gäste vorgenommen zu haben, den großen Abstand zum Meister mit einer resoluten Vorstellung am Schlusstag relativieren zu wollen. Veritas besaß in den ersten 20 Minuten die ersten Torchancen - so als Kampehl steil angespielt wurde und Beyersdorff klären musste (9.) oder als M. Starck fast eine Kopfball-Rückgabe von Günther auf den Torhüter erreicht hätte (20.).Der FCS begann seine Offensivphase gleich mit einem "Riesen": Neumann verlängerte eine Grundlinieneingabe mit dem Kopf auf Suckow, der den Ball freistehend aus fünf Metern über das Tor setzte (24.). Der Bann war gebrochen, nun rollte Angriff auf Angriff auf das Gäste-Tor. Neumanns Schuss wurde vor der Torlinie abgefangen, Wendlandt schoss genau auf den Torhüter (28.). Auch Neumann scheiterte dann aus Nahdistanz am Wittenberger Schlussmann Marx (35.).Dann wurden endlich "Nägel mit Köpfen" gemacht: Freudes Grundlinieneingabe nutzte Suckow zur 1:0-Führung (41.). Noch vor der Pause erhöhte Günther, der vor der Partie mit großer Laudatio in den "Fußballer-Ruhestand" verabschiedet wurde, auf 2:0 - überraschend feuerte er nach einer Körperdrehung einen Volleyschuss erfolgreich ab (44.).Die zweite Halbzeit brachte dann eine echte Gala des Meisters. "Bestes Spiel der Saison", waren sich die 300 Gäste, unter ihnen Sponsoren, Fans und Familienangehörige, einig. Das war Offensivfußball vom Feinsten. Schmidt scheiterte nach Suckows Eingabe mit seiner Direktabnahme um Zentimeter (47.), Wendlandts Eckballverlängerung erreichte Suckow, der den Ball zum 3:0 unter die Latte wuchtete (49.). Es folgte gleich noch ein "Leckerli": Hammel flankte gut getimt auf den heranbrausenden Wendlandt, der zum 4:0 einkanonierte (53.). Dann ein doppelter Doppelpass zwischen Suckow und Wendlandt, doch am Schluss hatte Suckow das Leder auf dem falschen Fuß (61.).Nach einer Flanke von Günther flog Hammel zum Flugkopfball in den Torraum, verfehlte den Kasten aber um Handbreite (63.). Wendlandt jagte dann sogar einen Handelfmeter an die Latte, als sein Schuss zuvor von einem Veritas-Akteur mit dem Arm abgefangen worden war (72.). Fähling startete ein unaufhaltsames Solo über 40 Meter, legte dann uneigennützig auf Wendlandt ab, der zum 5:0 nur noch einzuschieben brauchte (80.). Nach einem Heber von Suckow über den Torhüter hinweg rettete Pelen auf der Torlinie (85.). Dann passte noch Wendlandt genau in den Lauf von Donges, doch der Pfosten stand dem erfolgreichen Abschluss im Wege.Zwischendurch hatte es auf der Tribüne noch stehende Ovationen gegeben, als Kai Günther sich verabschiedete und für Donges Platz machte. Noch einmal: Eine meisterliche Vorstellung des FC Schwedt!


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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 11.08.2003