FC Schwedt 02 - CM Veritas Wittenberge |
5 : 0 ( 2 : 0 ) |
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FC Schwedt 02: Beyersdorff,Henry - Freude,Steffen; Günther,Kai (ab 75. Donges,Andreas); Prielipp,Steffen;
Schmidt,Kai - Hammel,Martin; Neumann,Rene; Precht,Alexander; Wendland,Nico - Fähling,Christian; Suckow,Benito
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CM Veritas Wittenberge: Marx,Martin - Bartkowiak,Jens; Roeseler,Manuel (ab 57. Gückel,Sebstian);
Starck,Dirk (ab 57. Pelen,Lars); Voye,Birk - Dittmann,Ronny; Herper,Andreas; Kampehl,Benjamin - Hurlbrink,Norman;
Muhs,Andre; Starck,Michael (ab 74. Bober,Gordon)
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Tore: 1:0 Suckow,Benito (41.); 2:0 Günther,Kai (44.); 3:0 Suckow,Benito (49.); 4:0 Wendland,Nico
(53.); 5:0 Wendland,Nico (80.)
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| Zuschauer: 300 |
| Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal) |
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Gelbe Karten: - / -
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LARS PELEN
Mit einer herben Niederlage verabschiedet sich Landesligist Veritas Wittenberge in die
Sommerpause. 0:5 verloren die Elbestädter beim bereits feststehenden Aufsteiger FC
Schwedt und blamierten sich dabei fast bis auf die Knochen.
Nur die ersten zehn Minuten bewiesen die Gäste aus der Prignitz, dass sie das Tempo des
Meisters mithalten können. Danach beherrschten die Platzherren eindeutig das Geschehen,
jedoch ohne sich zwingende Chancen herauszuarbeiten. Erst nach 37 Minuten musste Trainer
Frank Dannehl richtig zittern, als der FC nach schönem Direktspiel zu einer
verheißungsvollen Chance kam. Doch die Wittenberger hatten zunächst das Glück auf ihrer
Seite. Das sollte sich jedoch schnell ändern. Denn vier Minuten vor der Halbzeitpause
wurden die Gäste für ihr ungeordnetes Defensivverhalten bestraft. Ausgehend durch einen
Ballverlust von Andreas Herper wurde die CMV-Abwehr regelrecht überrannt. Torwart Martin
Marx hatte beim Schuss aus nächster Nähe keine Chance (41.). Vier Minuten später lag der
Ball erneut im Veritas-Gehäuse. Allerdings ging dem Tor ein Foul voraus. Nach einer Ecke
wurde Herper im eigenen Strafraum, beim Versuch den Ball aus der Gefahrenzone zu köpfen,
regelwidrig zu Fall gebracht. Den so nun freien Ball drosch Schwedts Stürmer mit Wucht in
die rechte Ecke, so dass selbst der dort stehende Ronny Dittmann ohne Abwehrchance blieb
(45.).
Fielen die beiden Tore kurz vor der Halbzeitpause zu einem psychologisch ungünstigen
Zeitpunkt, machten die beiden Tore kurz nach dem Pausentee die Niederlage frühzeitig
perfekt. Unglaublich wie Schwedt zeitweilig die CMV-Abwehr durcheinander wirbelte.
Allerdings lag das Versagen der Elbestädter nicht nur an der Hintermannschaft um den sonst
so sicheren Libero Birk Voye. Der Mannschaft gelang nach der Pause fast gar nichts mehr. Im
Mittelfeld fehlte die Laufbereitschaft und selbst der einfachste Pass fand nicht seinen
Adressaten. So hatten die lauffreudigen Gastgeber einfaches Spiel, zumal die Grün-Roten
nicht nur von der körperlichen sondern auch von der geistigen Frische den Gastgebern
unterlegen waren. Nach dem 3:0 (48.) und 4:0 (53.) musste man Angst haben, dass der CMV
völlig auseinander bricht. Denn Schwedt spielte sich jetzt regelrecht in einen Rausch.
Pfosten, Latte und ein abermals überragender Martin Marx verhinderten in dieser Phase ein
höhere Niederlage. Selbst einen Strafstoss brachten die Gastgeber nicht im Tor unter. Zehn
Minuten vor Spielende, als sich der CMV sich teilweise wieder etwas befreien konnte, erhöhte
Schwedt nach einem unnötigen Ballverlust im Mittefeld auf 5:0.
Trotz dieser Niederlage behaupteten die Elbestädter ihren fünften Tabellenplatz, an den nach
der verkoksten Hinrunde kaum noch zu denken war. Die gute Rückrunde hat für die
schwachen Ergebnisse vor Winterpause entschädigt, behält aber durch die beiden hohen
Niederlagen zum Abschluss ein faden Beigeschmack.
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Gerhard Lehmann
Nach einem 5:0-Sieg gegen Veritas Wittenberge beendete der FC Schwedt 02 mit einem
16-Punkte-Vorsprung die Landesligasaison 2002/2003 als Meister und
Verbandsliga-Aufsteiger.Am Ende hätte es sogar fast ein zweistelliges Debakel für die
Veritas-Kicker werden können. Dabei schienen sich die Gäste vorgenommen zu haben, den
großen Abstand zum Meister mit einer resoluten Vorstellung am Schlusstag relativieren zu
wollen. Veritas besaß in den ersten 20 Minuten die ersten Torchancen - so als Kampehl steil
angespielt wurde und Beyersdorff klären musste (9.) oder als M. Starck fast eine
Kopfball-Rückgabe von Günther auf den Torhüter erreicht hätte (20.).Der FCS begann seine
Offensivphase gleich mit einem "Riesen": Neumann verlängerte eine Grundlinieneingabe mit
dem Kopf auf Suckow, der den Ball freistehend aus fünf Metern über das Tor setzte (24.). Der
Bann war gebrochen, nun rollte Angriff auf Angriff auf das Gäste-Tor. Neumanns Schuss wurde
vor der Torlinie abgefangen, Wendlandt schoss genau auf den Torhüter (28.). Auch Neumann
scheiterte dann aus Nahdistanz am Wittenberger Schlussmann Marx (35.).Dann wurden
endlich "Nägel mit Köpfen" gemacht: Freudes Grundlinieneingabe nutzte Suckow zur
1:0-Führung (41.). Noch vor der Pause erhöhte Günther, der vor der Partie mit großer Laudatio
in den "Fußballer-Ruhestand" verabschiedet wurde, auf 2:0 - überraschend feuerte er nach
einer Körperdrehung einen Volleyschuss erfolgreich ab (44.).Die zweite Halbzeit brachte dann
eine echte Gala des Meisters. "Bestes Spiel der Saison", waren sich die 300 Gäste, unter
ihnen Sponsoren, Fans und Familienangehörige, einig. Das war Offensivfußball vom
Feinsten. Schmidt scheiterte nach Suckows Eingabe mit seiner Direktabnahme um Zentimeter
(47.), Wendlandts Eckballverlängerung erreichte Suckow, der den Ball zum 3:0 unter die Latte
wuchtete (49.). Es folgte gleich noch ein "Leckerli": Hammel flankte gut getimt auf den
heranbrausenden Wendlandt, der zum 4:0 einkanonierte (53.). Dann ein doppelter
Doppelpass zwischen Suckow und Wendlandt, doch am Schluss hatte Suckow das Leder auf
dem falschen Fuß (61.).Nach einer Flanke von Günther flog Hammel zum Flugkopfball in den
Torraum, verfehlte den Kasten aber um Handbreite (63.). Wendlandt jagte dann sogar einen
Handelfmeter an die Latte, als sein Schuss zuvor von einem Veritas-Akteur mit dem Arm
abgefangen worden war (72.). Fähling startete ein unaufhaltsames Solo über 40 Meter, legte
dann uneigennützig auf Wendlandt ab, der zum 5:0 nur noch einzuschieben brauchte (80.).
Nach einem Heber von Suckow über den Torhüter hinweg rettete Pelen auf der Torlinie (85.).
Dann passte noch Wendlandt genau in den Lauf von Donges, doch der Pfosten stand dem
erfolgreichen Abschluss im Wege.Zwischendurch hatte es auf der Tribüne noch stehende
Ovationen gegeben, als Kai Günther sich verabschiedete und für Donges Platz machte.
Noch einmal: Eine meisterliche Vorstellung des FC Schwedt!
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