Spieltag Landesliga Nord Brandenburg 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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3. Spieltag

Landesligist VfL Nauen geht ebenfalls auf Reisen und tritt bei der immer unbequemen Elf von Blau-Weiß Wriezen an. VfL-Trainer Andreas Luck hat sich mit seinen Jungs sicher vorgenommen, nach dem 4:1-Erfolg vorige Woche über den Verbandsliga-Absteiger Fredersdorf/Vogelsdorf noch einmal nachzulegen.
Samstag, 14.9.2002  15:00
017 FSV Forst Borgsdorf - MSV 19 Rüdersdorf 2 : 2 ( 1 : 0 ) Details
018 Fortuna Babelsberg - 1.FV Stahl Finow 1 : 2 ( 1 : 1 ) Details
019 FSV Rot-Weiß Prenzlau - FV Motor Eberswalde II 1 : 3 ( 1 : 2 ) Details
020 FSV Blau-Weiß Wriezen - VfL Nauen 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
021 TSG Fredersdorf/Vogelsd. - CM Veritas Wittenberge 0 : 5 ( 0 : 2 ) Details
022 MSV 1919 Neuruppin II - FC Schwedt 02 2 : 5 ( 2 : 3 ) Details
023 TuS 1896 Sachsenhausen - SV Victoria Seelow 1 : 1 ( 1 : 0 ) Details
024 TSV Chemie Premnitz - FV Blau-Weiß 90 Briesen 4 : 2 ( 2 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 3. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (2.) FC Schwedt 023300 1013:39  4:1  3  9:2  6
2. (1.) MSV 19 Rüdersdorf3210 811:37  4:1  3  7:2  4
3. (3.) FV Motor Eberswalde II3210 57:27  1:1  1  6:1  6
4. (4.) FSV Blau-Weiß Wriezen3210 48:47  7:3  6  1:1  1
5. (8.) 1.FV Stahl Finow3201 29:76  4:2  3  5:5  3
6. (5.) TuS 1896 Sachsenhausen3120 14:35  3:3  2  1:0  3
7. (12.) CM Veritas Wittenberge3111 47:34  1:1  1  6:2  3
8. (9.) SV Victoria Seelow3111 15:44  1:2  0  4:2  4
9. (10.) FSV Forst Borgsdorf3111 04:44  2:3  1  2:1  3
10. (13.) TSV Chemie Premnitz3111 -26:84  4:6  3  2:2  1
11. (6.) MSV 1919 Neuruppin II3111 -24:64  3:5  3  1:1  1
12. (7.) VfL Nauen3102 05:53  5:1  3  0:4  0
13. (11.) FV Blau-Weiß 90 Briesen3102 -45:93  2:1  3  3:8  0
14. (14.) Fortuna Babelsberg3003 -63:90  2:5  0  1:4  0
15. (15.) FSV Rot-Weiß Prenzlau3003 -93:120  1:8  0  2:4  0
16. (16.) TSG Fredersdorf/Vogelsd.3003 -121:130  0:8  0  1:5  0

Nächste Spiele

Samstag, 21.9.2002  15:00
030 SV Victoria Seelow - TSV Chemie Premnitz 2 : 0 ( 0 : 0 )   
029 MSV 19 Rüdersdorf - TuS 1896 Sachsenhausen 1 : 0 ( 0 : 0 )   
032 CM Veritas Wittenberge - FSV Blau-Weiß Wriezen 3 : 1 ( 2 : 0 )   
031 FV Blau-Weiß 90 Briesen - MSV 1919 Neuruppin II 4 : 0 ( 1 : 0 )   
026 VfL Nauen - FSV Rot-Weiß Prenzlau 2 : 1 ( 1 : 1 )   
025 FC Schwedt 02 - TSG Fredersdorf/Vogelsd. 5 : 0 ( 5 : 0 )   
028 1.FV Stahl Finow - FSV Forst Borgsdorf 1 : 1 ( 0 : 1 )   
027 FV Motor Eberswalde II - Fortuna Babelsberg 3 : 1 ( 1 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

FSV Forst Borgsdorf - MSV 19 Rüdersdorf

2 : 2  ( 1 : 0 ) 

FSV Forst Borgsdorf: Röhl,Thorsten - Riethdorf,Andrew; Schulz,Heiko; Tomaske,Michael - Engelmann,Michael; Hartmann,Olaf; Knauerhase,Eyk; Kraatz,Daniel; Magdanz,Thorsten (ab 46. da Silva,Jose Lelis Flor) - Hick,Andreas; Lochow,Christian (ab 67. Ziemniewicz,Daniel)
MSV 19 Rüdersdorf:
Tore: 1:0 Hartmann,Olaf (Handelfmeter, 8.); 2:0 da Silva,Jose Lelis Flor (80.); 2:1 Warzecha,Mario (82.); 2:2 Karras,Gordon (84.)
Zuschauer: 170
Schiedsrichter: Andreas Stolz (Pritzwalk)
Gelbe Karten: - / -
Nach einer hart umkämpften Partie sicherte sich am Ende der Aufsteiger einen Punkt.

Schon nach acht Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Olaf Hartmann verwandelte sicher einen Handelfmeter. Doch die Gäste waren keineswegs geschockt und bestimmten in den restlichen Minuten weitestgehend das Spiel. In regelmäßigen Abständen tauchten sie vor dem Gehäuse von Forst-Keeper Röhl auf, ließen aber die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. So rettete Röhl mehrmals die Borgsdorfer Führung.

Die Gastgeber kamen in der ersten Hälfte nur noch einmal gefährlich vor das Tor des Gegners, doch ein Freistoß von Hartmann ging über das MSV-Gehäuse.

Auch nach der Pause sahen die rund 170 Zuschauer weiterhin das gleiche Bild. Rüdersdorf machte das Spiel. Chancen waren aber Mangelware. Erst in der Schlussphase dieser Partie wurde es noch einmal spannend. Erst traf der eingewechselte da Silva per Kopfball nur die Latte (73.), machte es aber sieben Minuten später besser. Per Fallrückzieher markierte er das 2:0. Das Spiel war aber nicht gelaufen, denn im Gegenzug erzielten die Gäste den Anschlusstreffer. Später gelang sogar noch der Ausgleich. th

Fortuna Babelsberg - 1.FV Stahl Finow

1 : 2  ( 1 : 1 ) 

Fortuna Babelsberg: Mohr,Norbert - Engst,Martin; Goly,Oliver; Müller,Martin; Reifenstein,Tilo - Doss,Florian (ab 85. Schröder,Nico); Greupner,Marco (ab 35. Richter,Sven); Jung,Daniel; Röll,Oliver (ab 62. Fischer,Michael) - Brunow,Manuel; Koschan,Robert
1.FV Stahl Finow: Strauss,Rocco - Däher,Andreas; Krüger,Jan; Schwarz,Steffen; Seidel,Rajko - Scharf,Michael; Seegebrecht,Marcel; Teske,Alexander - Fischer,Kenny; Selinski,Sebastian; Urbanowicz,Marcel
Tore: 1:0 Brunow,Manuel (32.); 1:1 Fischer,Kenny (38.); 1:2 Urbanowicz,Marcel (76.)
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: Manuela Pohl (Berlin)
Gelbe Karten: Engst,Martin (1.); Reifenstein,Tilo (2.); Jung,Daniel (2.) / Krüger,Jan (1.)
1:2 gegen Stahl Finow war die dritte Niederlage in Folge Fortuna Babelsberg bleibt im Minus. Auch das dritte Punktspiel der Saison verlor Potsdams Landesligist. Gegen den 1.FV Stahl Finow hieß es nach 1:1-Pausenstand am Sonnabend 1:2 für die Gäste. Das Bemühen, es diesmal besser machen zu wollen, war da. Wenigstens in der ersten Halbzeit wurde den treuen Anhängern auf dem Sportplatz an der Newtonstraße von ihrer Mannschaft guten Fußball geboten. Doch die Finower waren bestens auf den Gegner eingestellt. Robert Koschan bekam von der ersten Minute an mit Jan Krüger einen Bewacher vor die Nase gesetzt, der dem Torjäger das Leben schwer machte. Keinen Zentimeter wich der “Schatten³ von Koschans Seite, selbst kleine versteckte Fouls ­ Festhalten, Schubsen ­ waren ihm dabei manchmal Mittel zum Zweck. Ein Wunder, dass der temperamentvolle Fortuna bei dieser Sonderbehandlung ruhig blieb und sich keine Karte einhandelte. Viel Torgefahr entwickeln konnte Koschan indes nicht. Nur einmal setzte er sich gegen seinen Wächter durch und schickte einen Traumpass zu Brunow, der nur noch den Fuß hinhalten musste (32.). Die Freude über die Führung währte nicht lange. Sechs Minuten später hieß es 1:1. Nach einem Fehlabspiel der Babelsberger im Mittelfeld sah sich Libero Martin Müller allein zwei Finower Angreifern gegenüber. Urbanowicz und Fischer behielten die Nerven. Letzterer wurde frei gespielt und ließ Torwart Norbert Mohr keine Chance. Wenigstens ein Unentschieden hätten sich die Gastgeber auch in der zweiten Hälfte verdient. Jetzt gab es zwar eine leichte Feldüberlegenheit der Finower, doch zwingende Chancen blieben aus. Umso tragischer war dann das Ende. Einen einziger Aussetzer nach einem Finower Freistoß bestrafte Urbanowicz eine Viertelstunde vor dem Abpfiff mit dem 1:2. Brunow hatte danach noch zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, konnte diese Chancen jedoch nicht nutzen. Trainer: Dieter Ceranski: “Momentan fehlt uns einfach das Glück.³ ...........................................H.J.

FSV Rot-Weiß Prenzlau - FV Motor Eberswalde II

1 : 3  ( 1 : 2 ) 

Tore: 0:1 Kelch,Marcel (22.); 0:2 Lemcke,Andreas (Eigentor, 28.); 1:2 Werth,Reik (30.); 1:3 Redlich,Thorsten (Foulelfmeter, 61.)
Zuschauer: 30
Schiedsrichter: Enrico Telcke (Schwedt)

FSV Blau-Weiß Wriezen - VfL Nauen

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

FSV Blau-Weiß Wriezen:
VfL Nauen: Daunke,Gino - Fichtel,Holger; Galke,Christian (ab 72. Schäfer,Peter); Stachowski,Andre (ab 66. Wiese,Karsten); Waack,Christian; Wiederhold,Björn - Pfitzer,Dennis; Schönnebeck,Jan - Gröger,Silvio (ab 75. Bittner,Daniel); Hoffmann,Tim; Paelchen,Christian
Tore: 1:0 Schulz,Holger (22.); 2:0 Schulz,Holger (36.); 3:0 Wegner,Matthias (77.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Jens Polzenhagen (Velten)
Gelbe Karten: - / -
FALK HESSE..................................................................................................................................


WRIEZEN: Völlig verkehrte Fußballwelt in Wriezen. Landesligist VfL Nauen machte am Sonnabend auswärts das Spiel und unterlag der gastgebenden Blau-Weiß-Elf durch drei Kontertore mit 0:3 (0:2). VfL-Trainer Andreas Luck war vor allem in der zweiten Halbzeit der Verzweiflung nahe, als er mit ansehen musste, wie seine Mannen die Großchancen fast im Minutentakt vergaben (Paelchen, Stachowski, Schönnebeck, T. Hoffmann).

Im Prinzip bestimmten die Gäste über die gesamten 90 Minuten das Geschehen. Wriezen war zu Beginn eine gute Viertelstunde lang in der eigenem Hälfte eingeschnürt. Bis auf Silvio Gröger (18.) holten die VfL-Kicker in dieser Zeit aber kaum eine zwingende Torgelegenheit heraus. Ein harmloser Angriff der Wriezener über die linke Seite brachte durch einen Kopfball von Schulz (26.) das 0:1, wobei die Nauener Abwehr keinen guten Eindruck hinterließ. Danach war der VfL zwar weiter am Drücker. Trotzdem blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Das 0:2 in 36. Minute fiel nach einem Konter im Anschluss an eine Nauener Ecke. Wiederum war Schulz, der von der Mittellinie allein losrannte, der Torschütze. Nach dem Wechsel berannten die Nauener dann pausenlos das Wriezener Tor, ein Treffer wollte auf dieser Seite aber nicht fallen. Dafür gab es auf der anderen Seite in der 77. Minute den endgültigen K. o. für den VfL, als die Gastgeber mit ihrem einzigen ernsthaften Konter in Hälfte zwei zum 3:0 durch Wegner kamen.

Als Fazit muss festgestellt werden, dass die Nauener den Gegner vielleicht etwas unterschätzt haben. Taktisch gesehen bot die VfL-Elf gewiss auch keine gute Leistung. Denn auf des Gastgebers Platz drei Kontertore zu kassieren, darf eigentlich nicht passieren.

TSG Fredersdorf/Vogelsd. - CM Veritas Wittenberge

0 : 5  ( 0 : 2 ) 

TSG Fredersdorf/Vogelsd.: Strauchmann,Uwe - Honert,Roberto; Schmidt,Christian (ab 46. Schulz,Dennis) - Göllnitz,Marko; Lätsch,Raphael; Reincke,Utz; Walter,Martin (ab 76. Bonin,David); Zielske,Heiko - Hempel,Sven; Kayser,Patrick; Treschewski,Guido
CM Veritas Wittenberge: Wolter,Mario - Bartkowiak,Jens; Roeseler,Manuel; Starck,Dirk; Wienke,Henry - Dittmann,Ronny; Gückel,Sebstian (ab 60. Bober,Gordon); Kampehl,Benjamin; Krause,Christian - Hurlbrink,Norman; Muhs,Andre (ab 65. Pelen,Lars)
Tore: 0:1 Hurlbrink,Norman (6.); 0:2 Starck,Dirk (35.); 0:3 Starck,Dirk (55.); 0:4 Hurlbrink,Norman (68.); 0:5 Bober,Gordon (75.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Gisbert Wander (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: - / -
Der Aufwärtstrend geht bei Veritas Wittenberge weiter. Nach dem 6:1-Pokalsieg in Kyritz gelang den Elbestädtern nun ein 5:0-Erfolg beim Verbandsliga-Absteiger Fredersdorf/ Vogelsdorf. Es war der erste Saisonsieg für Veritas, der nie gefährdet und voll verdient war. Und dass obwohl der CMV wieder nicht in Bestbesetzung antrat. Coach Dannehl musste den besten Veritas-Angreifer, Michael Starck, ersetzen. Seit Wochen plagt ihn ein Zehenbruch. Kapitän Wenschauer fehlte aufgrund eines Fingerbruchs. Dafür rückten Wienke (Vorstopper) und Gückel (Sturm) in die Anfangsformation. Beide machten ihre Aufgabe nicht schlecht. Zwar musste sich Keeper Wolter bereits in der ersten Minute mächtig strecken, um einen abgefälschten Freistoß aus der Ecke zu kratzen, doch dann dominierte Veritas. Bereits in der 5. Minute hatte Kampehl das 1:0 auf dem Fuß. Seinen unplatzierter Schuss klärte der Fredersdorf Keeper aber zur Ecke. Daraus resultierte das 1:0. Nach Krause-Ecke wurde Dirk Starcks Kopfballablage zunächst geklärt, doch aus dem Hintergrund drosch Hurlbrink das Leder unhaltbar ins rechte obere Toreck (6.). Nach zwanzig Minuten wurde Fredersdorf stärker, diese Drangperiode dauerte allerdings nur zehn Minuten. Dann stand das Fredersdorfer Tor wieder im Mittelpunkt. Zunächst vergab wieder Kampehl, nach Pass von Hurlbrink, eine hundertprozentige Chance (30.). Wenig später fiel dann das 2:0. Nach Flanke von Kampehl köpfte Dirk Starck das Leder über den herauseilenden Keeper ins leere Tor (35.). Kurz nach Wiederbeginn hätte das 3:0 fallen müssen. Doch Krause schoss nur den Torhüter an (47.). Fünf Minuten später vergab Hurlbrink die nächste Chance. Doch noch in der gleichen Minute nutzte Dirk Starck einen Freistoß zum 3:0. In der Folgezeit ergaben sich Chancen im Fünf-Minuten-Takt. Allein die Tore fielen nicht. Erst in der 68. Minute erhöhte Hurlbrink per Freistoß auf 4:0. Das 5:0 markierte der eingewechselte Gordon Bober (75.) nach Vorlage von Wienke............................................................................................................................................ Bericht aus Fredersdorf :---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mal wieder ist nicht viel positives von der TSG Rot-Weiss Fredersdorf/Vogelsdorf zu berichten. Unter den Augen von ca. 90 Zuschauern wurde mal wieder sichtbar, daß die ehemalige 1. und 2. Männermannschaft, die ja jetzt die neue Landesligamannschaft bilden, aufgrund der unterschiedlichen Spielerqualitäten immer noch nicht 100%ig zusammen gefunden hat. Zwar haben die Rot-Weissen beide Halbzeiten Druck gemacht und gut gekämpft, aber der Abschluß zum Tor fehlte. Schon gleich in der 5. Minute schoß Hurlbrink (16) den 1:0-Führungstreffer für die Gäste. Doch die Jungs von Trainer Norbert Gädicke zeigten sich nicht geschockt, sondern spielten gut weiter und machten das Spiel. Doch durch fehlendes Zusammenspiel kam es auch weiterhin nicht zum Tor. Doch in der 32. Spielminute wurden die Rot-Weissen klasisch ausgekontert und somit bauten die Gäste aus Wittenberge auf 2:0 durch Starck (2) die Führung aus. Die Stimmung in der Halbzeitpause von den TSG-Jungs und den Zuschauern im Stadion an der Mittelstraße war natürlich sehr gedrückt, da alle sahen, wo das Problem lag. In der Kabine peitschte Gädicke seine Männer nochmal an, dran zu bleiben und aus ihren Torchancen etwas zu machen. Und so ging es auch in der 2. Halbzeit mit viel Druck weiter. Aber nach einem schönen Freistoß in der 55. Minute versenkte Kampehl (10) den Ball im Netz von Uwe Strauchmann(1), der wiederum chancenlos war. In der 68. Minute gab der sehr genau pfeifende Schiedsrichter Gisbert Wander aus Henningsdorf einen Freistoß für Veritas und wieder Hurlbrink (16) schoß zum 4:0 ein. In dieser Situation patzte der Torhüter der Rot-Weissen das einzige mal im Spiel. Den 5:0-Endstandtreffer schoß Bober (7) in der 75. Minute mal wieder durch einen Konter. Für Norbert Gädicke gibt es Mannschaftsintern vieles zu tun, um im nächsten Heimspiel am 28.09. um 15 Uhr eine "bessere" Mannschaft zu präsentieren, denn sein Kommentar nach dem Spiel war: SPRACHLOSIGKEIT.


Claudia Honert

MSV 1919 Neuruppin II - FC Schwedt 02

2 : 5  ( 2 : 3 ) 

MSV 1919 Neuruppin II: Buchholz,Simon - Bruchanski,Jan; Jäckel,Sebastian; Nowitzki,Fabian; Seeger,Mathias; Straßburg,Enrico - Math, Mathis,Ronny; Weschenfelder,Falk (ab 55. Malz,Sven); Weschenfelder,Rene - Zindler,Philipp (ab 55. Raschke,Christian)
FC Schwedt 02: Beyersdorff,Henry - Duckert,Hardy; Eitner,Sascha (ab 65. Donges,Andreas); Freude,Steffen; Prielipp,Steffen; Stegmann,Rene - Merkel,Ronny; Neumann,Rene; Wendland,Nico - Suckow,Benito; Tetzner,Ralf (ab 80. Fähling,Christian)
Tore: 0:1 Suckow,Benito (13.); 0:2 Wendland,Nico (16.); 0:3 Tetzner,Ralf (19.); 1:3 Bruchanski,Jan (Foulelfmeter, 26.); 2:3 Nowitzki,Fabian (28.); 2:4 Wendland,Nico (69.); 2:5 Duckert,Hardy (Handelfmeter, 88.)
Zuschauer: 78
Schiedsrichter: Ingo Stolz (Silmersdorf)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Weschenfelder,Rene (80. Minute) / -
DETLEF PETTER............................................................................................................................


NEURUPPIN: "Die Schwedter waren einfach eine Klasse besser" - MSV II-Trainer Dietmar Bletsch sieht die 2:5-Niederlage gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten realistisch. Mit den Routiniers Hardy Duckert und Ralf Tetzner, beide Jahrgang 1964, haben die Gäste erfahrene Leute in ihren Reihen, die schnellen Spitzen Nico Wendland und Benito Suckow stellten die MSV-Abwehr oft vor große Probleme. Ehe die MSVler in Schwung kamen, führte Schwedt schon 3:0. Suckow (13.), Wendtland (16.) und Tetzner (19.) sorgten für Treffer im Dreiminutentakt.

Das Prunkstück, die MSV-Abwehr, zeigte erhebliche Schwächen. Einzig und allein Keeper Simon Buchholz war es zu verdanken, dass in den ersten Spielminuten nicht noch mehr Treffer kassiert wurden.

Doch der Gastgeber steckte nicht auf, bewies Moral und verkürzte zweimal. Jan Bruchanski leitete mit einem verwandelten Foulelfmeter (26.) die Aufholjagd ein. René Weschenfelder spielte geschickt auf Fabian Nowitzki und plötzlich stand es nur noch 2:3. Wenn der scharfe Kopfball durch Enrico Straßburger vom Schwedter Keeper Beiersdorf nicht pariert worden wäre - Wer weiß, welchen Verlauf das Spiel genommen hätte.

Die Motivationsspritze von Trainer Bletsch in der Halbzeitpause kam kaum zur Wirkung, denn die Schwedter spielten erstklassig. Der Gast ließ hochkarätige Chancen aus, bevor der abgeklärte Wendland das vorentscheidende 2:4 schoss. Hardy Ducket setzte mit einem verwandelten Handelfmeter (88.) den Schlusspunkt. Der MSV indess konnte seine Offensivbemühungen nicht in Zählbares ummünzen.

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Schwedt: Mit seiner besten Saisonleistung eroberte der FC Schwedt bei seinem 5:2-Sieg im Verfolgerduell gegen den MSV Neuruppin II und dem gleichzeitigen Punktverlust wichtiger Konkurrenten die Tabellen führung in der Landesliga Nord. Die Schwedter verfügen nach dem dritten Spieltag als einziges Team über theoretische neun Punkte und verweisen auf das imposante Torkonto von 13:3 Treffern. Die FC-Mannen haben sich in den ersten drei Begegnungen der neuen Saison von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Mannschaft spielte in Neuruppin nicht nur flüssigen Kombinationsfußball, sondern trat auch selbstbewusst und zweikampfstark auf. Die "Fohlen-Elf" des Oberligisten Neuruppin, mit einem halbstündigen furchteinflößenden Aufwärmprogramm vor der Partie bereits auf psychologischen "Kriegspfad", blieb spielerisch vieles schuldig, versuchte nur mit weiten Schlägen an und in den Schwedter Strafraum und der gleichzeitigen temposcharfen Attacke aller Spieler, den Gegner zu Fehlern und Lücken im Abwehrgefüge zu zwingen. Als der Neuruppiner Mathis in der 13. Minute den ersten Schuss in Richtung Schwedter Tor abfeuerte, hatten die Gäste schon mehrfach für Gefahrenmomente vor dem MSV-Kasten gesorgt. So verpasste Tetzner nach Flanke von Suckow drei Meter vor dem Tor den Ball nur um einen Schritt (7.). Neumann jagte das Leder von der Strafraumgrenze nur um Zentimeter über die Querlatte (8.). Auch Eitners Direktschuss aus 18 Metern nach Abwehr eines Tetzner-Kopfballs lag dicht am Ziel (10.). Binnen sechs Minuten führte der FC Schwedt dann mit drei sehenswerten Treffern eine Vorentscheidung herbei. Nach Neumanns Solo am linken Flügel, der Abwehr seines Schusses durch den MSV-Keeper Buchholz vollendete Suckow mit einem Direktschuss (14.). Suckows genaue Ablage nach Sprint auf der linken Außenbahn verwandelte Wendlandt direkt zum 2:0 (16.). Nach Eckstoß von Prielipp köpfte Tetzner zum 3:0 ein (20.), nachdem sich eine Minute zuvor Tetzner und Wendlandt bei der Verwertung von Suckows Eingabe gegenseitig behinderten. Nach einem Foul von Eitner im "Luftkampf" gegen Mathis nutzte Bruchanski den Elfmeter zum 1:3 (27.). Als Nowitzki nur drei Minuten später einen Abstimmungsfehler in der Schwedter Abwehr mit dem 2:3-Anschlusstreffer bestrafte, war der Gastgeber wieder ins Spiel zurückgekehrt. Doch nur kurz flackerten Hoffnungen beim Gastgeber auf, dann übernahmen die Oderstädter wieder vollständig die Kontrolle der Begegnung. Suckow mit einem "Tauch-Kopfball", Prielipp bei der Eingabe von Suckow leider in Rücklage, Tetzner mit Kopfball an die Latte - das 4:2 stand auf der Tagesordnung. Doch die Entscheidung ließ zunächst auch nach der Pause auf sich warten. Freude mit Schuss von der Strafraumgrenze (52.), Suckow mit einem Klasse-Solo, aber mit Endstation beim MSV-Torhüter (55.), Suckow mit einem Hebeversuch über den Kasten, als Tetzner Eitners Flanke passieren ließ (57.) und noch zweimal Tetzner - mit schnellem Freimachen aus der hautnahen Beschattung und einem Fallrückzieher (59./66.). Erst in der 69. Minute fiel die endgültige Entscheidung durch das 4:2 von Wendlandt. Neumann flankte, Wendlandt hielt Fußseite hin - einfach, doch absolut zwingend. Mit einem Handelfmeter besorgte Duckert vier Minuten vor dem Abpfiff den 5:2-Endstand für den klar dominierenden FC Schwedt

TuS 1896 Sachsenhausen - SV Victoria Seelow

1 : 1  ( 1 : 0 ) 

TuS 1896 Sachsenhausen: Krüger,Daniel - Appel,Marcus; Engel,Maik; Lange,Daniel; Plötz,Guido; Radeboldt,Alexander - Beutler,Andre; Brösicke,Silvio (ab 15. Scharfen,Marcel); Dierig,Steffen; Herdlitschke,Christian - Schunke,Andre (ab 85. Ney,Mario)
SV Victoria Seelow:
Tore: 1:0 Beutler,Andre (19.); 1:1 Giering,Thomas (76.)
Zuschauer: 132
Schiedsrichter: Stefan Hübner (Borkheide)
Gelbe Karten: - / -
Das Spiel beider Mannschaften begann sehr verhalten.

In der Anfangsphase verlagerte sich das Spielgeschehen meistens im Mittelfeld. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Sachsenhausen hatte zwar gute Ansätze über die Außen, doch fanden die Eingaben keinen Abnehmer. Sachsenhausen beherrschte das Spielgeschehen doch fehlte immer wieder die richtige Durchschlagskraft. Zum allen Übel verletzte sich auch noch Brösicke so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. In der 19. Minute fiel dann das 1:0. Beutler konnte einen Freistoß aus 23 Metern genau in den Winkel zirkeln. Seelow versteckte sich nicht und konnte immer wieder bis zum Strafraum gut kombinieren. Doch auch hier ließ der Abschluss zu wünschen übrig.

Nach dem Wechsel waren es dann die Seelower, die die ersten guten Chancen hatten, doch Krüger im Tor hielt gut. Sachsenhausen versuchte, nicht wieder gleich nach der Pause ein Gegentor zu kassieren. Was auch gut gelang, man konnte immer wieder mit schnellen Kontern für Entlastung sorgen. Seelow wirkte nach dem Wechsel ballsicherer. In der 76. Minute traf der Gast zum 1:1. TuS bleibt so weiter ungeschlagen. fl

Sachsenhausen: Krüger, Appel, Plötz, Engel, Schunke (85. Nay), Dierig, Lange, Herdlitschke, Beutler, Brösicke(15.Schafen), Radeboldt.

TSV Chemie Premnitz - FV Blau-Weiß 90 Briesen

4 : 2  ( 2 : 1 ) 

TSV Chemie Premnitz: Franke,Sebastian - Fischer,Robert (ab 77. Schmücker,Michael); Kather,Andre; Liebner,Marcel (ab 65. Ecke,Stefan); Ohle,Christian; Schmeling,Steven - Kersten,Rene; Lucke,Steve - Berner,Jan (ab 82. Rades,Robert); Löbel,Oliver; Wienmeister,Sven
FV Blau-Weiß 90 Briesen: Ballhorn,Reno - Ballhorn,Reiko; Gernetzke,Marcel (ab 70. Tews,Marko); Läsecke,Alexander; Pelikowsky,Andre; Schübler,Heiko; Urbanski,Matthias (ab 75. Gernetzke,Ronny) - Rockmann,Tino; Störmer,Benny - Mlynarczyk,Maik; Moritz,Volker
Tore: 0:1 Gernetzke,Marcel (5.); 1:1 Ballhorn,Reiko (Eigentor, 16.); 2:1 Kather,Andre (43.); 3:1 Kather,Andre (60.); 4:1 Kather,Andre (65.); 4:2 Moritz,Volker (78.)
Zuschauer: 33
Schiedsrichter: Roland Reinhardt (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: Lucke,Steve (1.); Schmücker,Michael (1.) / Gernetzke,Marcel (1.); Pelikowsky,Andre (2.); Gernetzke,Ronny (1.)
Erster Saisonerfolg für den TSV !...................................................................................................

Am dritten Spieltag der Landesliga Nord sicherte sich der TSV Chemie Premnitz den ersten Sieg. Im Spiel gegen Blau Weiß Briesen überzeugten die Rügenschützlinge über weite Strecken des Spiels. Bevor die Chemiker ins Spiel kamen, wurde man kalt erwischt.Christian Ohle stand in der 4. Minute zuweit vom Gegner weg so das Marcel Gernezke ohne Bedrängnis mit einen Schuß in die lange Ecke die Briesener Führung erzielen konnte. Der TSV zeigte sich vom frühen Gegentor unbeeindruckt und spielten weiter munter nach vorn. Vor allem der erfahrene Robert Fischer setzte im Mittelfeld immer wieder Akzente. In der 15.Minute konnte der Briesener Schlußmann einen Freistoß von Sven Wienmeister über die Latte zur Ecke lenken. Den anschließeneden Eckball beförderte der Briesener Raiko Ballhorn zum 1 : 1 Ausgleich ins eigene Tor. Die Gastgeber bestimmten nun recht deutlich die Szenerie. Nur die mangelhafte Chancenverwertung verhinderte eine frühe Spielentscheidung. So ließ Renè Kersten in der 24. und 29.Minute zwei gute Gelegenheiten aus, früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Gäste, zumeist in die eigene Hälfte gedrängt, hatten in der Schlußphase der ersten Halbzeit ihre stärkste Phase. So landete ein Freistoß in der 37. Minute an der Latte des TSV - Gehäuses. Nur zwei Minuten später verhinderte Torwart Sebastian Franke nach einem Konter im Duell mit einem Briesener Spieler den erneuten Rückstand. Unmittelbar vor der Pause das enorm wichtige Premnitzer Führungstor. Robert Fischer brachte den Ball zu Jan Berner, dieser spielte den Ball flach ins Strafraumzentruum wo Andrè Kather wiedereinmal seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte. Nach dem Seitenwechsel zog Chemie merklich die Zügel an und führte die Gäste regelrecht vor. Knapp eine viertel Stunde ware vergangen als erneut Andrè Kather nach schöner Vorarbeit von Christian Ohle mit einem Schuß in den Winkel auf 3 : 1 erhöhen konnte. Premnitz wollte nun die endgültige Entscheidung und setzte entschloßen nach und kam in der 65. Minute zum entscheidenden 4 : 1. Erneut hieß der Torschütze Andrè Kather. Diesmal war es René Kersten der Kather mustergültig in Szene setzte. Premnitz schaltete nun einen Gang zurück und sollte am Ende noch einmal in Bedrängnis kommen. Nachdem Steffan Ecke in der 77. Minute eine sogenannte hundertprozentige zum 5 : 1 ausließ, witterten die Gäste noch einmal Morgenluft. Prompt kam man nur eine Minute später zum 4 : 2. Einen Freistoß der Blau Weißen fälschte Renè Kersten unhaltbar für Sebastian Franke ins eigene Gehäuse ab. Briesen setzte nun alles daran vielleicht doch noch einmal dem eigentlich schon verlorenen Spiel eine Wende zu geben. Premnitz hatte am Ende dann das Glück des Tüchtigen als in der 85. Minute ein Ball am Pfosten und in der 86. Minute ein Freistoß an der Querlatte landeten. Am hochverdienten Premnitzer Sieg gab es am aber nichts zu deuteln. Vor allem spielerisch waren deutliche Fortschritte zu erkennen die für die kommenden Aufgaben Mut machen sollten........................................................................................................ Peter Kaiser

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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 11.08.2003