Spieltag Landesliga Nord Brandenburg 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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29. Spieltag

Samstag, 24.5.2003  15:00
225 VfL Nauen - FC Schwedt 02 0 : 2 ( 0 : 1 ) Details
226 FSV Forst Borgsdorf - Fortuna Babelsberg 0 : 2 ( 0 : 1 ) Details
227 TuS 1896 Sachsenhausen - FSV Rot-Weiß Prenzlau 2 : 1 ( 1 : 0 ) Details
228 SV Victoria Seelow - FSV Blau-Weiß Wriezen 1 : 0 ( 0 : 0 ) Details
229 MSV 19 Rüdersdorf - TSG Fredersdorf/Vogelsd. 9 : 0 ( 4 : 0 ) Details
230 1.FV Stahl Finow - MSV 1919 Neuruppin II 2 : 0 ( 1 : 0 ) Details
231 FV Motor Eberswalde II - FV Blau-Weiß 90 Briesen 2 : 2 ( 2 : 1 ) Details
232 CM Veritas Wittenberge - TSV Chemie Premnitz 1 : 5 ( 1 : 3 ) Details

Tabelle nach dem 29. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) FC Schwedt 02292234 5976:1769  44:7  37  32:10  32
2. (2.) MSV 19 Rüdersdorf291748 4281:3955  52:17  36  29:22  19
3. (3.) FV Blau-Weiß 90 Briesen2916310 2061:4151  34:16  29  27:25  22
4. (4.) SV Victoria Seelow291487 2252:3050  28:9  33  24:21  17
5. (5.) CM Veritas Wittenberge2914510 1161:5047  32:23  32  29:27  15
6. (6.) FSV Forst Borgsdorf291388 241:3947  23:17  30  18:22  17
7. (7.) FSV Blau-Weiß Wriezen2913511 550:4544  31:14  30  19:31  14
8. (8.) FV Motor Eberswalde II2911108 044:4443  27:21  26  17:23  17
9. (9.) VfL Nauen2912512 452:4841  34:20  29  18:28  12
10. (10.) Fortuna Babelsberg2913214 -447:5141  23:20  22  24:31  19
11. (11.) TSV Chemie Premnitz2991010 548:4337  27:15  24  21:28  13
12. (12.) 1.FV Stahl Finow2910415 -950:5934  33:26  24  17:33  10
13. (14.) TuS 1896 Sachsenhausen298714 -2242:6431  26:30  19  16:34  12
14. (13.) FSV Rot-Weiß Prenzlau297913 -1630:4630  18:19  22  12:27  8
15. (15.) MSV 1919 Neuruppin II295816 -3029:5923  23:25  17  6:34  6
16. (16.) TSG Fredersdorf/Vogelsd.291325 -8923:1126  12:41  6  11:71  0

Nächste Spiele

Samstag, 31.5.2003  15:00
238 FSV Rot-Weiß Prenzlau - SV Victoria Seelow 1 : 0 ( 1 : 0 )   
237 FSV Blau-Weiß Wriezen - MSV 19 Rüdersdorf 4 : 4 ( 1 : 2 )   
240 FC Schwedt 02 - CM Veritas Wittenberge 5 : 0 ( 2 : 0 )   
239 Fortuna Babelsberg - TuS 1896 Sachsenhausen 2 : 1 ( 1 : 0 )   
234 FV Blau-Weiß 90 Briesen - VfL Nauen 3 : 1 ( 1 : 1 )   
233 TSV Chemie Premnitz - FSV Forst Borgsdorf 4 : 3 ( 3 : 2 )   
236 TSG Fredersdorf/Vogelsd. - 1.FV Stahl Finow 2 : 4 ( 1 : 0 )   
235 MSV 1919 Neuruppin II - FV Motor Eberswalde II 2 : 1 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

VfL Nauen - FC Schwedt 02

0 : 2  ( 0 : 1 ) 

VfL Nauen: Lorenzki,Dirk - Schäfer,Peter; Waack,Christian; Wiederhold,Björn (ab 78. Murawski,Steffen) - Hoffmann,Björn; Krone,Mathias; Pfitzer,Dennis; Schönnebeck,Jan - Gröger,Silvio; Hoffmann,Tim; Kaczmarek,Marco
FC Schwedt 02: Beyersdorff,Henry - Eitner,Sascha; Freude,Steffen; Günther,Kai; Prielipp,Steffen; Schmidt,Kai - Hammel,Martin; Neumann,Rene (ab 70. Fähling,Christian); Sattelberg,Dirk (ab 46. Donges,Andreas); Wendland,Nico - Suckow,Benito (ab 80. Precht,Alexander)
Tore: 0:1 Neumann,Rene (33.); 0:2 Wendland,Nico (70.)
Zuschauer: 55
Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)
Gelbe Karten: - / -
Der Spitzenreiter und bereits feststehenden Verbandsliga-Aufsteiger FC Schwedt 02 gab am Sonnabend seine Visitenkarte bei den Kickern vom VfL Nauen ab. Die Gastgeber beglückwünschten die Oderstädter nach dem Spiel auch entsprechend mit Blumen, verteilten vorher aber keine Geschenke. Dass die Schwedter am Ende dennoch mit 2:0 (1:0) gewannen, hatten sie in erster Linie ihrer Cleverness zu verdanken. Da es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging - Schwedt stand als Aufsteiger bereits fest, der VfL Nauen liegt seit längerem im sicheren Mittelfeld - konnten beiden Kontrahenten befreit aufspielen. So entwickelte sich vor 55 Zuschauern ein ansehnliches Spiel, in dem der VfL zunächst die besseren Chancen hatte. Allerdings vertändelte Silvio Gröger bei der größten Möglichkeit den Ball im Strafraum der Gäste. Besonders auffällig bei den Nauenern agierte Tim Hoffmann auf der rechten Seite. Im vorigen Spiel noch gelbgesperrt sprühte er diesmal vor Tatendrang und brachte die Schwedter Hintermannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit. Die Oderstädter waren dagegen zunächst relativ zurückhaltend. Ihre erste größere Möglichkeit hatten sie durch einen Fernschuss in der 31. Minute. Nur zwei Minuten später nutzten sie aber eiskalt einen Konter zur 1:0-Führung durch Neumann. Die Pausenunterbrechung änderte am Spielgeschehen kaum etwas. Die Nauener dachten zwar, Schwedt würde nun noch etwas mehr tun, sahen sich darin aber getäuscht. Die Gäste aus der Oderstadt blieben in erster Linie durch Standards gefährlich. VfL-Keeper Dirk Lorenzki ließ sich aber zu keinem Zeitpunkt beirren und lieferte eine fehlerfreie Partie ab. Beim Treffer zum 2:0 durch Wendlandt (70.) war allerdings auch der Nauener Torwart machtlos. Damit war die Spielentscheidung gefallen. Im Großen und Ganzen ging aber die Mannschaftsleistung der Nauener in Ordnung, wie die Verantwortlichen nach dem Spiel feststellten. ma -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------ Gerhard Lehmann Nauen. Der FC Schwedt gewann sein letztes Auswärtsspiel der Saison beim VfL Nauen mit 2:0 und revanchierte sich damit für den Punktverlust der Hinrunde (1:1). Der Gast unterstrich mit seinem ungefährdeten Sieg, dass er zu Recht mit einem großen Vorsprung das übrige Feld hinter sich gelassen hat. Der Meister und Aufstieger zur Verbandsliga konzentriert sich in der Schlussphase der Saison zudem darauf, sich eine weitere Trophäe zu sichern: zum dritten Mal in Folge die Ehrung als Fair-play-Sieger. Während der VfL in der ersten Halbzeit ausgeglichene Feldanteile erreichte, übernahmen die Gäste nach dem Wechsel ziemlich eindeutig die Spielführung. Nach zehn Minuten war für FCS-Torwart Beyersdorff die Warmlaufphase beendet. Nach Pfitzers Eingabe in Richtung langer Pfosten scheiterte Groger am Keeper. Danach kam auch das Angriffsspiel des Meisters allmählich in Gang - vor allem durch Neumanns Antritte auf dem rechten Flügel. Nach Freudes Freistoß war Hammels Versuch von der Strafraumgrenze mit zu wenig Schärfe versehen (12.). Wendlandt verfehlte per Kopf nach einer Ecke das Tor knapp (18.). Dann riss Neumann zum ersten Mal die Nauener Abwehrkette mit langem Sprint auf, doch Wendlandts Scharfschuss aus der Drehung ging dicht am Pfosten vorbei (30.). Als dann Eitner seinen Teamkollegen Neumann mit einem Steilpass erneut "in die Spur" schickte, behauptete der sich im Pressschlag und vollendete flach ins lange Eck zum 0:1 (34.). Fast hätte Suckow zwei Minuten später die Führung ausgebaut, doch er scheiterte nach Neumanns Eingabe am langen Pfosten. Diese Szene wiederholte sich in der 44. Minute - Suckow kam erneut einen Schritt zu spät. Beyersdorff hatte zuvor die einzige Nauener Chance bei Fitzners scharfem Flachschuss entschärft (43.). Der VfL schien nach der Pause noch einmal zuzulegen. Groger aber wurde zu weit zur Grundlinie abgedrängt und traf nur das Außennetz (50.). Druckvoller agierte dagegen der FCS. Günthers Kopfball nach einem Freistoß von Donges konnte Schlussmann Lorenski gerade noch über die Latte boxen. Nach Suckows Ecke traf Wendlandt bei seiner Volleyabnahme den Ball nicht voll (66.). Die Entscheidung aber besorgte der gleiche Akteur nur zwei Minuten später: Wieder war Neumann per Flügelsprint der Ausgangspunkt, es folgte ein Doppelpass zwischen Suckow und Wendlandt, der flach ins Eck zum 0:2 vollendete (68.). Der Gast hatte die Partie fest im Griff und konnte getrost abwinken, als ein klares Foul an Prechtl im Strafraum nicht geahndet wurde (88.). Am kommenden Sonnabend verabschiedet sich der Meister im Stadion Heinrichslust gegen Veritas Wittenberge bei Freibier und halbem Eintrittspreis aus seiner erfolgreichen Saison 2002/2003.

FSV Forst Borgsdorf - Fortuna Babelsberg

0 : 2  ( 0 : 1 ) 

FSV Forst Borgsdorf:
Fortuna Babelsberg: Ritter,Raiko - Goly,Oliver; Reifenstein,Tilo; Steinke,Mirko; Steketee,Randall - Doss,Florian; Greupner,Marco (ab 50. Erhard,Olaf); Greve,Timo (ab 75. Metzig,Maik); Jung,Daniel; Röll,Oliver - Koschan,Robert
Tore: 0:1 Röll,Oliver (27.); 0:2 Jung,Daniel (56.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Gisbert Wander (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: - / Doss,Florian (3.); Koschan,Robert (10.)
Fortuna wieder super drauf

Olaf Erhard verstärkt nach dreijähriger Pause Potsdams Landesligisten

Erfolge machen gegen Personalprobleme nicht immun. Bei Fortuna Babelsberg beginnt die kräftezehrende Saison nun doch tüchtig zu schlauchen. Verletzungen und berufsbedingte Verhinderungen trugen dazu bei, dass zum Auswärtsspiel in Borgsdorf die Auswechselbank so dünn besetzt war wie noch nie. Neben Maik Metzig aus der dritten Mannschaft saß nur noch Olaf Erhard. Der 30-Jährige hatte sich vor drei Jahren wegen Knieproblemen aus dem Landesligateam verbschiedet und später nur noch aus Spaß an der Freunde mit der “Vierten³ in der Stadtklasse gekickt. Erhard, der in der zweiten Halbzeit für den angschlagenen Marco Greupner eingewechselt wurde, hat das Fußballspielen nicht verlernt. Fortuna Babelsberg gewann beim Tabellensechsten 2:0 (1:0), und daran hatte der Oldy schließlich keinen geringen Anteil. Insgesamt war der sechste Auswärtssieg der Babelsberger ­ Fortuna hat damit hinter Aufsteiger Schwedt und dem Drittplatzierten Briesen gemeinsam mit Rüdersdorf die drittbeste Auswärtsbilanz seiner Landesliga-Staffel ­ wieder das Resultat einer homogenen Mannschaftsleistung. Auf der herrlichen Borgsdorfer Anlage benötigten die Gäste keine zehn Minuten und ein wenig Glück, um den stark beginnenden Gegner unter Kontrolle zu bekommen. Als ein Sonntagsschuss von Oliver Röll (27.) aus 30 Metern im Dreiangel einschlug, wurden die Weichen auf Sieg gestellt. Koschan, am Sonnabend ohne die richtigen Schussstiefel, vergab in der 43. Minute das 2:0, als er zunächst mehrere Gegenspieler ausspielte, dann aber allein vor dem Borgsdorfer Schlussmann den Ball nicht an diesem vorbeibrachte. Da war es sogar großes Glück, dass Kraatz im Gegenzug ebenfalls eine Hunterprozentige versiebte. Auch die zweite Halbzeit begann mit stürmische Attacken der Borgsdorfer, die von einer besonnenen Fortuna-Hintermannschaft abgewehrt wurden. Mit der Einwechslung von Erhard kehrte wieder mehr Sicherheit ins Spiel der Babelsberger, die sich jetzt sogar die größere Anzahl an Chancen erarbeiteten. Eine schöne Ballstafette aus der eigenen Hälfte schloss der mitgelaufene Libero Daniel Jung (56.) mit dem 0:2 ab, und damit war die Entscheidung gefallen. Die Gäste kontrollierten bis zum Schlusspfiff das Spiel und hätten das Ergebnis sogar noch höher schrauben können. Koschan, der sich die zehnte Gelbe Karte einhandelte und deshalb am letzten Spieltag pausieren muss vergab wenigsten zwei “Riesen³. Trainer Dieter Ceranski: “Meine Mannschaft hat heute super gespielt und mit diesem Sieg das Saisonziel 40 Punkte erreicht. Hut ab vor Olaf Erhard, der sich nach so langer Pause gleich wieder in der Landesliga zurechtfand.³

TuS 1896 Sachsenhausen - FSV Rot-Weiß Prenzlau

2 : 1  ( 1 : 0 ) 

TuS 1896 Sachsenhausen:
FSV Rot-Weiß Prenzlau: Reichow,Maik - Dorow,Christian (ab 72. Esso,Valery-Jorko); Leege,Sebastian; Noetzold,Andre; Rueh,Nico (ab 46. Ernst,Guido); Woiterski,Mike - Wagner,Danny - Lemcke,Andreas; Oeystein,Solemdal; Sohn,Sebastian; Turner,Steffan
Tore: 1:0 Beutler,Andre (12.); 1:1 Lemcke,Andreas (57.); 2:1 Fehlow,Andreas (87.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Stefan Hübner (Borkheide)
Gelbe Karten: - / -
(spa). Im hochwichtigen Spiel um den Klassenerhalt hat Landesligist FSV Rot-Weiß Prenzlau gepatzt und muss nach der 1:2 (0:1)- Niederlage bei TUS 1896 Sachsenhausen mit dem Gang in die Relegation rechnen. Beide Mannschaften agierten sehr nervös. Sachsenhausen erwischte den besseren Start und führte bereits nach zwölf Spielminuten mit 1:0. André Beutler traf mit einem Freistoß aus 18 Metern, der noch leicht abgefälscht wurde und somit für Keeper Reichow unerreichbar neben den Pfosten im Netz landete. In der 21. Minute klärte Nico Rüh nach Heber von Beutler vor dem einköpfbereiten Brösicke zur Ecke, die jedoch nichts einbrachte. Zwei Minuten später die erste Chance für Rot-Weiß, doch Stefan Turner kam einen Schritt zu spät, um die scharfe Sohn-Eingabe zu verwerten. In der 28. Minute ein guter Angriff über die rechte Seite. Nachdem Solemdal von Leege schön steil geschickt wurde und der Norweger die Flanke scharf nach innen brachte, verfehlte Andreas Lemcke mit einem Schlenzer nur knapp den Dreiangel des Sachsenhausener Tores. Auf der Gegenseite konnte Reichow einen Kopfball von Appel gerade noch zur Ecke lenken. In der 43. Minute hätte eigentlich der Ausgleich fallen müssen. Nach langem Ball von Rüh und einem Missverständnis in der Gastgeber-Abwehr köpfte Solemdal den Ball über den Torwart, jedoch auch knapp übers Tor. Noetzold mit einem Distanzschuss, den der Keeper nur prallen lassen konnte, sorgte noch einmal für Gefahr. Rot-Weiß verstärkte nach der Pause den Angriffsdruck und kam folgerichtig in der 56. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleichstreffer. Nach Eckball von Noetzold und abgewehrtem Kopfball von Solemdal kam Lemcke an den Ball und traf mit einem platzierten Schuss aus acht Metern zum Ausgleich. Auch hierbei wurde der Schuss noch leicht abgefälscht. Glück für Rot-Weiß in der 65. Minute, als Leege den Ball leichtfertig im Mittelfeld verlor und ein Sachsenhausener Angreifer allein auf Reichow zulief. Der gespitzelte Ball landete jedoch nur auf auf der Lattenoberkante. Nach verteiltem Spiel und Chancen auf beiden Seiten pegelte sich eigentlich alles auf ein 1:1 ein. Doch ein Prenzlauer Geschenk sollte Sachsenhausen noch den Sieg bringen. In der 84. Minute konnte der eingewechselte Andreas Fehlow nach weitem Flugball von Herlitschke aus drei Metern ungehindert zum 2:1 einköpfen. Anstatt herauszulaufen, klebte Keeper Reichow förmlich auf der Torlinie.

SV Victoria Seelow - FSV Blau-Weiß Wriezen

1 : 0  ( 0 : 0 ) 

Tor: 1:0 Krysinski,Jacek (65.)
Zuschauer: 310
Schiedsrichter: Detlef Schultz (Gerswalde)

MSV 19 Rüdersdorf - TSG Fredersdorf/Vogelsd.

9 : 0  ( 4 : 0 ) 

Tore: 1:0 Roland (Eigentor, 4.); 2:0 Radtke,Björn (18.); 3:0 Warzecha,Mario (25.); 4:0 Warzecha,Mario (32.); 5:0 Radtke,Björn (50.); 6:0 Barwich,Christian (55.); 7:0 Warzecha,Mario (60.); 8:0 Warzecha,Mario (70.); 9:0 Kretschmer,Robert (85.)
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Jens Kapons (Brandenburg)

1.FV Stahl Finow - MSV 1919 Neuruppin II

2 : 0  ( 1 : 0 ) 

1.FV Stahl Finow:
MSV 1919 Neuruppin II: Brändicke,Dirk - Bruchanski,Jan; Engel,Mathias; Jäckel,Sebastian - Kraus,Marcel (ab 46. Hein,Mathias); Malz,Sven; Raschke,Christian; Weschenfelder,Falk; Weschenfelder,Rene - Kroschewski,Nils; Rannefeld,Mike
Tore: 1:0 Fischer,Kenny (22.); 2:0 Selinski,Sebastian (80.)
Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Roland Reinhardt (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: - / -
DETLEF PETTER


Auch das letzte Auswärtsspiel des MSV Neuruppin II in der Landesliga in Finow war ein Abbild der ganzen Saison. Während die Gegner jeden Fehler eiskalt bestrafen und ihre Chancen nutzen, zeigen die MSVler erneut Schwächen in der Chancenverwertung. So war es auch bei der 0:2-Niederlage in Finow. Damit erloschen auch die letzten theoretischen Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Beide Mannschaften begannen bei hochsommerlichen Temperaturen sehr engagiert und es entwickelte sich eine temporeiche Partie. Da beide Abwehrreihen jedoch sicher standen, gab es kaum Torchancen und Strafraumszenen. Die großgewachsenen Finower Angreifer bereiteten der MSV-Abwehr bei hohen Bällen aber einige Probleme. Als sich Finows Kapitän Seegebrecht (22.) im MSV-Strafraum durchsetzte und mustergültig auf Kenny Fischer ablegte, traf der zum 1:0. Die Gäste zeigten sich nicht beeindruckt, gingen weiter ein hohes Tempo. Einen Freistoß von Marcel Kraus nahm der agile Sven Malz direkt, doch der Keeper konnte den nicht optimal getroffenen Ball halten. Auf der Gegenseite ging ein Freistoß knapp neben das Tor. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Neuruppiner um den Ausgleich bemüht, waren vor dem Tor aber nicht kaltschnäuzig genug. So nutzte Marcel Kraus eine gute Kopfballchance nicht. Nach einer Stunde schlichen sich auf beiden Seiten Unkonzentriertheiten ein, die Hitze forderte ihren Tribut. MSV-Keeper Dirk Brändike ( 68.) kaufte dann einem frei durchlaufenden Finower den Schneid ab. Beim MSV trieb Christian Raschke sein Team noch einmal nach vorn, allerdings ohne Erfolg. Und mit dem 2:0 der Finower (79.) war die Partie entschieden. Zwar kämpfte das MSV-Team auch die letzten zehn Minuten aufopferungsvoll, doch der Lohn blieb aus. Wieder einmal stand der MSV II am Ende mit leeren Händen da. "Es war ein Spiel, wie viele in dieser Saison. In den entscheidenen Momenten waren wir wieder nur zweiter Sieger", sagt MSV-Trainer Dietmar Bletsch.

FV Motor Eberswalde II - FV Blau-Weiß 90 Briesen

2 : 2  ( 2 : 1 ) 

FV Motor Eberswalde II: Lichtenberg,Sven - Fischer,Lars; Nennhaus,Lars (ab 46. Hylla,Frank); Schlupski,Dirk - Heinrich,Rene; Kuß,Stefan; Ohlendorf,Maik; Thormann,Falk (ab 46. Tiede,Markus) - Ates,Rafet; Kelch,Marcel; Zabel,Mathias
FV Blau-Weiß 90 Briesen: Ballhorn,Reno - Gernetzke,Marcel (ab 70. Morgen,Frank); Noske,Dirk; Pelikowsky,Andre; Schübler,Heiko - Brüning,Robert; Dreßler,Daniel; Rockmann,Tino; Tews,Marko - Mlynarczyk,Maik; Wendt,Manuel
Tore: 0:1 Dreßler,Daniel (6.); 1:1 Ates,Rafet (16.); 2:1 Heinrich,Rene (28.); 2:2 Schübler,Heiko (53.)
Zuschauer: 22
Schiedsrichter: Christian Ehrecke (Zeestow)
Gelbe Karten: Ates,Rafet (1.); Kelch,Marcel (1.) / Gernetzke,Marcel (12.); Tews,Marko (2.); Morgen,Frank (1.)
Mit dem letzten Aufgebot fuhren die Briesener zum Spiel nach Eberswalde. Zum langzeitverletzten Ballhorn kamen noch die gesperrten Alter und Moritz dazu. So musste Trainer Frank Morgen auch noch mal seine Fußballschuhe schnüren. Das Spiel begann für die Blau Weissen sehr verheißungsvoll, da sie in der 5.min durch Dreßler mit 1: 0 in Führung gingen. Dreßler wurde am gegnerischen Strafraum schön von Brünning freigespielt und vollendete mit einem Beinschuß gegen den Torwart Lichtenberg. Danach erarbeiteten sich die Briesener noch zahlreiche Chancen, durch Brünning, Wendt und Mlynarczyk, die alle samt aber ungenutzt blieben. Es hätte dort eigentlich schon 3 : 0 stehen müssen. So kam es wie es immer kommt, wenn Briesen ein frühes Tor erzielt, Motor erlangte mehr Spielanteile und folgerichtig fiel in der 13.min der Ausgleich durch Ates. Der konnte den Ball im Strafraum unbedrängt annehmen und spielte dann 3 Briesener Abwehrspieler mit einem Trick aus, zog ab, der Ball landete unhaltbar unten links im Tor. Danach verflachte das Spiel etwas. In der 24.min dann eine vielleicht spielentscheidene Szene. Dreßler wird ganz klar im Strafraum gefoult, aber der Schiri verlegt den fälligen Strafstoß 2 m aus dem Strafraum. Der Platz war allerdings sehr schlecht gekreidet. In der 30.min dann die Führung für die Gastgeber durch Heinrich. Er bekommt den Ball in der eigenen Hälfte!!!!, läuft durch das gesamte Mittelfeld und wird auch in der Abwehr nicht angegriffen so das er aus 12m den Ball seelenruhig einschießen kann. In der Halbzeit dann mahnende Worte durch den Trainer Morgen die drohende Niederlage doch abzuwenden. So kam es in der 55.min zum verdienten Ausgleich durch Schübler. Er erkämpfte sich den Ball sehr schön im Mittelfeld und konnte mit einer sehenswerten Einzelleistung die Motor-Abwehr ausspielen, um aus 11m den Ball unhaltbar am herauslaufenden Lichtenberg vorbeizuspielen. Mit dem Unentschieden waren beide Mannschaften dann wohl zufrieden, so das im Anschluss an das Tor nicht mehr viel passierte. Patrick Sauer Co-Trainer FV Blau Weiss 90 Briesen

CM Veritas Wittenberge - TSV Chemie Premnitz

1 : 5  ( 1 : 3 ) 

CM Veritas Wittenberge: Marx,Martin - Roeseler,Manuel (ab 51. Poppe,Michael); Schlewitt,Nico; Voye,Birk; Wienke,Henry - Gückel,Sebstian (ab 46. Starck,Dirk); Kampehl,Benjamin; Krause,Christian (ab 88. Bober,Gordon) - Hurlbrink,Norman; Muhs,Andre; Starck,Michael
TSV Chemie Premnitz: Selle,Björn - Ecke,Stefan; Fingerhut,Jens; Liebner,Marcel (ab 46. Jurk,Alexander); Ohle,Christian; Schmeling,Steven (ab 46. Kather,Andre) - Hoffmann,Nico; Kersten,Rene; Lucke,Steve - Berner,Jan (ab 46. Henke,Ronny); Rades,Robert
Tore: 1:0 Wienke,Henry (2.); 1:1 Berner,Jan (12.); 1:2 Kersten,Rene (18.); 1:3 Liebner,Marcel (26.); 1:4 Ohle,Christian (Foulelfmeter, 60.); 1:5 Kather,Andre (62.)
Zuschauer: 170
Schiedsrichter: Steffen Misdziol (Hennigsdorf)
Gelbe Karten: - / -
Die einzige Landesliga-Elf aus der Prignitz kam beim letzten Heimauftritt der Saison mächtig unter die Räder. 1:5 verloren die Schützlinge von Trainer Frank Dannehl gegen Chemie Premnitz, neben der 0:4-Niederlage gegen Schwedt vor der Winterpause die höchste Heimpleite seit vier Jahren. Die Begegnung begann furios. Bereits in der zweiten Minute führten die Gastgeber mit 1:0. Nach Einwurf von Norman Hurlbrink hatte Benjamin Kampehl per Kopf verlängert und Henry Wiencke mit einem wuchtigen Kopfstoß den Premnitzer Keeper überwunden. Alles sah so aus, als wenn der CMV an die Leistungen der vergangenen Wochen anschließen würde und Chemie im Sturmlauf überrennen würde. Doch weit gefehlt. Zwar hatte Michael Starck nach Vorarbeit von Christian Krause sogar noch das 2:0 auf dem Fuß, doch er scheiterte am Keeper. Veritas blieb spielbestimmend, leistete sich aber eklatante Fehler. Gerade der sonst sichere Libero Birk Voye machte innerhalb von sechs Minuten zwei haarsträubende Fehler, die die Gäste zur 2:1-Führung nutzten. Zunächst sprintete TSV-Stürmer Berner in seinen zu lässig gespielten Querpass und überwand mühelos CMV-Keeper Martin Marx (12.). Kurz darauf lieferte Voye erneut einen Fehlpass, den TSV-Kapitän Kersten aufnahm, die gesamte CMV-Hintermannschaft düpierte und mit einem straffen Schuss ins rechte untere Eck das 2:1 erzielte (18.). Als acht Minuten später die Veritas-Abwehr einen Ball nicht aus dem Strafraum bekam, nutzte Liebner die Konfusion und schoss vom Elfmeterpunkt unbedrängt zum 3:1 ein (26.). Danach verflachte die Partie etwas, Veritas war geschockt. Premnitz zog sich zurück. In dieser Phase hätte Gückel für die Elbestädter verkürzen können, vergab aber unbedrängt aus acht Metern die Möglichkeit zum 2:3 (44.). Nach der Pause wollten die Gastgeber das Spiel noch einmal drehen. Allerdings nutzten sie die besten Möglichkeiten nicht. Allein Michael Starck hätte den Anschluss- und Ausgleichstreffer erzielen müssen (50., 58.)., als er zweimal allein auf das Premnitzer Tor zuging. Die magere Chancenausnutzung wurde bestraft, Premnitz erhöhte durch Ohle per Foulstrafstoß auf 4:1 (60.). Als dann Kampehl mit einem herrlichen Kopfball an der Latte der TSV-Tores scheiterte (61.) und die Gäste im Gegenzug nach einer Ecke durch Kather auf 5:1 erhöhten, war die Partie entschieden.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- --------------------- Etwas überraschend gelang dem TSV Chemie Premnitz am vorletzten Spieltag ein klarer 1 : 5 Erfolg bei Veritas Wittenberge. Der TSV konnte auch in Wittenberge nicht aus den vollen Schöpfen. Mit M. Baetz und O. Löbel standen wichtige Kräfte nicht zur Verfügung. Torjäger A. Kather mußte zunächst auf der Auswechselbank platz nehmen. Trainer Rügen setzte sein Vertrauen in die Jugend und sollte am Ende nicht enttäuscht werden. Zunächst sah es aber alles andere als gut für die Chemiker aus. Zwei Minuten war die Begegnung alt als Wienke per Kopf zur frühen Führung des Gastgebers traf. Die nächsten Minuten standen deutlich im Zeichen der Prignitzer die in der 6. min. nur die Latte trafen. Allmählich befreiten sich die Havelstädter von der Wittenberger Umklammerung. Als der an diesem Tage überragende Jan Berner in der 12.min den Ausgleich makierte wirkten die vor der Begegnung vor Selbstbewußtsein strotzenden Wittenberger verwirrt. Chemie zeigte am Samstagnachmittag wie dieser spielstarken Wittenberger Mannschaft bei zu kommen ist. Mit schnell nach vor getragenen Kontern beeindruckte der TSV den Gegner. Nach 18. min. war es der kaum zu stellende R. Kersten der zwei, drei Gegenspieler düpierte und mit satten Schuß aus halb linker Position den TSV Chemie mit 1 : 2 in Führung brachte. Wittenberge versuchte den TSV unter Druck zu setzen und kam auch zu einigen hervorragenden Chancen. Hier zeigte Torwart Selle das er ein echter Rückhalt für Premnitz geworden ist. Außerdem war der Wittenberger M. Starck bei Fingerhut zumeist gut aufgehoben und kam so nicht wie gewohnt ins Spiel.Wie ein Stich ins Herz muß das 1 : 3 in der 26. min. durch den jungen M. Liebner für die Platzherren gewesen sein. Liebner nutzte einen krassen Abwehrfehler zum Tor. Nach der Pause kam Wittenberge mit viel Elan aus der Kabine. Chemie Premnitz zeigte sich gut auf die zu erwartende Druckperiode der Veritaself vorbereitet. Mit Glück , Wienke traf nach einem Kopfball die Latte des TSV - Tores, und einer guten Portion Routine überstand Premnitz diese spielentscheidene Phase. Nach einer Stunde Spielzeit dann die endgültige Entscheidung. A. Kather, inzwischen für den angeschlagenen St. Schmeling ins Spiel gekommen, wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ch. Ohle locker zum 1 : 4. Im weiteren Spielverlauf hatte man den Eindruck das sich die Gastgeber nun endgültig mit der Niederlage abgefunden hatten, denn nur zwei Minuten später umspielte A. Kather seinen Gegenspieler und ließ auch den Wittenbereger Torwart mit einen Schuß in die kurze Ecke keine Abwehrmöglichkeit und erhöhte auf 1 : 5. Beide Mannschaften hatten in der Schlußphase durchaus noch Möglichkeiten zu weiteren Treffern. A. Jurk ließ, als er völlig frei vor dem Wittenberger Tor auftauchte, eine sogenannte hundertprozentige Möglichkeit ungenutzt. Am Ende blieb es bei dem verdienten Gästesieg. Vor allem die mannschaftliche Geschloßenheit der Premnitzer und die gute Chancenverwertung in der ersten Halbzeit gaben am Ende den Ausschlag.

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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 11.08.2003