CM Veritas Wittenberge - TSV Chemie Premnitz |
1 : 5 ( 1 : 3 ) |
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CM Veritas Wittenberge: Marx,Martin - Roeseler,Manuel (ab 51. Poppe,Michael); Schlewitt,Nico;
Voye,Birk; Wienke,Henry - Gückel,Sebstian (ab 46. Starck,Dirk); Kampehl,Benjamin; Krause,Christian
(ab 88. Bober,Gordon) - Hurlbrink,Norman; Muhs,Andre; Starck,Michael
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TSV Chemie Premnitz: Selle,Björn - Ecke,Stefan; Fingerhut,Jens; Liebner,Marcel (ab 46. Jurk,Alexander);
Ohle,Christian; Schmeling,Steven (ab 46. Kather,Andre) - Hoffmann,Nico; Kersten,Rene; Lucke,Steve -
Berner,Jan (ab 46. Henke,Ronny); Rades,Robert
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Tore: 1:0 Wienke,Henry (2.); 1:1 Berner,Jan (12.); 1:2 Kersten,Rene (18.); 1:3 Liebner,Marcel
(26.); 1:4 Ohle,Christian (Foulelfmeter, 60.); 1:5 Kather,Andre (62.)
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| Zuschauer: 170 |
| Schiedsrichter: Steffen Misdziol (Hennigsdorf) |
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Gelbe Karten: - / -
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Die einzige Landesliga-Elf aus der Prignitz kam beim letzten Heimauftritt der Saison mächtig
unter die Räder. 1:5 verloren die Schützlinge von Trainer Frank Dannehl gegen Chemie
Premnitz, neben der 0:4-Niederlage gegen Schwedt vor der Winterpause die höchste
Heimpleite seit vier Jahren.
Die Begegnung begann furios. Bereits in der zweiten Minute führten die Gastgeber mit 1:0.
Nach Einwurf von Norman Hurlbrink hatte Benjamin Kampehl per Kopf verlängert und Henry
Wiencke mit einem wuchtigen Kopfstoß den Premnitzer Keeper überwunden. Alles sah so
aus, als wenn der CMV an die Leistungen der vergangenen Wochen anschließen würde und
Chemie im Sturmlauf überrennen würde. Doch weit gefehlt. Zwar hatte Michael Starck nach
Vorarbeit von Christian Krause sogar noch das 2:0 auf dem Fuß, doch er scheiterte am
Keeper. Veritas blieb spielbestimmend, leistete sich aber eklatante Fehler. Gerade der sonst
sichere Libero Birk Voye machte innerhalb von sechs Minuten zwei haarsträubende Fehler,
die die Gäste zur 2:1-Führung nutzten. Zunächst sprintete TSV-Stürmer Berner in seinen zu
lässig gespielten Querpass und überwand mühelos CMV-Keeper Martin Marx (12.). Kurz
darauf lieferte Voye erneut einen Fehlpass, den TSV-Kapitän Kersten aufnahm, die gesamte
CMV-Hintermannschaft düpierte und mit einem straffen Schuss ins rechte untere Eck das 2:1
erzielte (18.). Als acht Minuten später die Veritas-Abwehr einen Ball nicht aus dem Strafraum
bekam, nutzte Liebner die Konfusion und schoss vom Elfmeterpunkt unbedrängt zum 3:1 ein
(26.).
Danach verflachte die Partie etwas, Veritas war geschockt. Premnitz zog sich zurück. In
dieser Phase hätte Gückel für die Elbestädter verkürzen können, vergab aber unbedrängt aus
acht Metern die Möglichkeit zum 2:3 (44.).
Nach der Pause wollten die Gastgeber das Spiel noch einmal drehen. Allerdings nutzten sie
die besten Möglichkeiten nicht. Allein Michael Starck hätte den Anschluss- und
Ausgleichstreffer erzielen müssen (50., 58.)., als er zweimal allein auf das Premnitzer Tor
zuging. Die magere Chancenausnutzung wurde bestraft, Premnitz erhöhte durch Ohle per
Foulstrafstoß auf 4:1 (60.). Als dann Kampehl mit einem herrlichen Kopfball an der Latte der
TSV-Tores scheiterte (61.) und die Gäste im Gegenzug nach einer Ecke durch Kather auf 5:1
erhöhten, war die Partie entschieden.
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Etwas überraschend gelang dem TSV Chemie Premnitz am vorletzten Spieltag ein klarer 1 : 5
Erfolg bei Veritas Wittenberge. Der TSV konnte auch in Wittenberge nicht aus den vollen
Schöpfen. Mit M. Baetz und O. Löbel standen wichtige Kräfte nicht zur Verfügung. Torjäger A.
Kather mußte zunächst auf der Auswechselbank platz nehmen. Trainer Rügen setzte sein
Vertrauen in die Jugend und sollte am Ende nicht enttäuscht werden. Zunächst sah es aber
alles andere als gut für die Chemiker aus. Zwei Minuten war die Begegnung alt als Wienke
per Kopf zur frühen Führung des Gastgebers traf. Die nächsten Minuten standen deutlich im
Zeichen der Prignitzer die in der 6. min. nur die Latte trafen. Allmählich befreiten sich die
Havelstädter von der Wittenberger Umklammerung. Als der an diesem Tage überragende Jan
Berner in der 12.min den Ausgleich makierte wirkten die vor der Begegnung vor
Selbstbewußtsein strotzenden Wittenberger verwirrt. Chemie zeigte am Samstagnachmittag
wie dieser spielstarken Wittenberger Mannschaft bei zu kommen ist. Mit schnell nach vor
getragenen Kontern beeindruckte der TSV den Gegner. Nach 18. min. war es der kaum zu
stellende R. Kersten der zwei, drei Gegenspieler düpierte und mit satten Schuß aus halb
linker Position den TSV Chemie mit 1 : 2 in Führung brachte. Wittenberge versuchte den TSV
unter Druck zu setzen und kam auch zu einigen hervorragenden Chancen. Hier zeigte Torwart
Selle das er ein echter Rückhalt für Premnitz geworden ist. Außerdem war der Wittenberger M.
Starck bei Fingerhut zumeist gut aufgehoben und kam so nicht wie gewohnt ins Spiel.Wie ein
Stich ins Herz muß das 1 : 3 in der 26. min. durch den jungen M. Liebner für die Platzherren
gewesen sein. Liebner nutzte einen krassen Abwehrfehler zum Tor. Nach der Pause kam
Wittenberge mit viel Elan aus der Kabine. Chemie Premnitz zeigte sich gut auf die zu
erwartende Druckperiode der Veritaself vorbereitet. Mit Glück , Wienke traf nach einem
Kopfball die Latte des TSV - Tores, und einer guten Portion Routine überstand Premnitz diese
spielentscheidene Phase. Nach einer Stunde Spielzeit dann die endgültige Entscheidung. A.
Kather, inzwischen für den angeschlagenen St. Schmeling ins Spiel gekommen, wurde im
Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ch. Ohle locker zum
1 : 4. Im weiteren Spielverlauf hatte man den Eindruck das sich die Gastgeber nun endgültig
mit der Niederlage abgefunden hatten, denn nur zwei Minuten später umspielte A. Kather
seinen Gegenspieler und ließ auch den Wittenbereger Torwart mit einen Schuß in die kurze
Ecke keine Abwehrmöglichkeit und erhöhte auf 1 : 5. Beide Mannschaften hatten in der
Schlußphase durchaus noch Möglichkeiten zu weiteren Treffern. A. Jurk ließ, als er völlig frei
vor dem Wittenberger Tor auftauchte, eine sogenannte hundertprozentige Möglichkeit
ungenutzt. Am Ende blieb es bei dem verdienten Gästesieg. Vor allem die mannschaftliche
Geschloßenheit der Premnitzer und die gute Chancenverwertung in der ersten Halbzeit gaben
am Ende den Ausschlag.
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