Spieltag Landesliga Nord Brandenburg 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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2. Spieltag

Samstag, 7.9.2002  15:00
009 FC Schwedt 02 - FV Blau-Weiß 90 Briesen 4 : 1 ( 1 : 1 ) Details
010 VfL Nauen - TSG Fredersdorf/Vogelsd. 5 : 1 ( 3 : 1 ) Details
011 FV Motor Eberswalde II - FSV Blau-Weiß Wriezen 1 : 1 ( 0 : 1 ) Details
012 1.FV Stahl Finow - FSV Rot-Weiß Prenzlau 4 : 2 ( 2 : 0 ) Details
013 MSV 19 Rüdersdorf - Fortuna Babelsberg 4 : 1 ( 4 : 0 ) Details
014 SV Victoria Seelow - FSV Forst Borgsdorf 1 : 2 ( 0 : 1 ) Details
015 TuS 1896 Sachsenhausen - TSV Chemie Premnitz 2 : 2 ( 1 : 0 ) Details
016 CM Veritas Wittenberge - MSV 1919 Neuruppin II 1 : 1 ( 1 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 2. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) MSV 19 Rüdersdorf2200 89:16  4:1  3  5:0  3
2. (2.) FC Schwedt 022200 78:16  4:1  3  4:0  3
3. (3.) FV Motor Eberswalde II2110 34:14  1:1  1  3:0  3
4. (5.) FSV Blau-Weiß Wriezen2110 15:44  4:3  3  1:1  1
5. (8.) TuS 1896 Sachsenhausen2110 13:24  2:2  1  1:0  3
6. (7.) MSV 1919 Neuruppin II2110 12:14  1:0  3  1:1  1
7. (12.) VfL Nauen2101 35:23  5:1  3  0:1  0
8. (9.) 1.FV Stahl Finow2101 17:63  4:2  3  3:4  0
9. (4.) SV Victoria Seelow2101 14:33  1:2  0  3:1  3
10. (11.) FSV Forst Borgsdorf2101 02:23  0:1  0  2:1  3
11. (6.) FV Blau-Weiß 90 Briesen2101 -23:53  2:1  3  1:4  0
12. (10.) CM Veritas Wittenberge2011 -12:31  1:1  1  1:2  0
13. (15.) TSV Chemie Premnitz2011 -42:61  0:4  0  2:2  1
14. (13.) Fortuna Babelsberg2002 -52:70  1:3  0  1:4  0
15. (16.) FSV Rot-Weiß Prenzlau2002 -72:90  0:5  0  2:4  0
16. (14.) TSG Fredersdorf/Vogelsd.2002 -71:80  0:3  0  1:5  0

Nächste Spiele

Samstag, 14.9.2002  15:00
022 MSV 1919 Neuruppin II - FC Schwedt 02 2 : 5 ( 2 : 3 )   
021 TSG Fredersdorf/Vogelsd. - CM Veritas Wittenberge 0 : 5 ( 0 : 2 )   
024 TSV Chemie Premnitz - FV Blau-Weiß 90 Briesen 4 : 2 ( 2 : 1 )   
023 TuS 1896 Sachsenhausen - SV Victoria Seelow 1 : 1 ( 1 : 0 )   
018 Fortuna Babelsberg - 1.FV Stahl Finow 1 : 2 ( 1 : 1 )   
017 FSV Forst Borgsdorf - MSV 19 Rüdersdorf 2 : 2 ( 1 : 0 )   
020 FSV Blau-Weiß Wriezen - VfL Nauen 3 : 0 ( 2 : 0 )   
019 FSV Rot-Weiß Prenzlau - FV Motor Eberswalde II 1 : 3 ( 1 : 2 )   
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Spiel-Statistiken

FC Schwedt 02 - FV Blau-Weiß 90 Briesen

4 : 1  ( 1 : 1 ) 

FC Schwedt 02: Beyersdorff,Henry - Donges,Andreas (ab 78. Günther,Kai); Duckert,Hardy; Eitner,Sascha; Freude,Steffen; Prielipp,Steffen; Stegmann,Rene (ab 70. Fähling,Christian) - Neumann,Rene (ab 80. Schmidt,Kai); Wendland,Nico - Suckow,Benito; Tetzner,Ralf
FV Blau-Weiß 90 Briesen: Ballhorn,Reno (ab 60. Tews,Marko) - Ballhorn,Reiko; Läsecke,Alexander; Pelikowsky,Andre; Schübler,Heiko; Urbanski,Matthias - Dreßler,Daniel; Rockmann,Tino - Mlynarczyk,Maik; Moritz,Volker; Wendt,Manuel
Tore: 0:1 Moritz,Volker (11.); 1:1 Duckert,Hardy (Handelfmeter, 22.); 2:1 Stegmann,Rene (48.); 3:1 Eitner,Sascha (55.); 4:1 Wendland,Nico (79.)
Zuschauer: 197
Schiedsrichter: Martin Deja (Strausberg)
Gelbe Karten: Stegmann,Rene (1.) / Pelikowsky,Andre (1.); Wendt,Manuel (2.)
Bereits in der 3.Minute die erste Chance für den FCS.Tetzner kommt nach einer Ecke zum Kopfball,aber Reno Ballhorn kann das Leder über die Latte lenken.Die erste Chance für Briesen brachte gleich die Führung.Urbanski wird 20 Meter vor dem Tor gefoult.Den fälligen Freistoß verwandelt Moritz mit wunderschönem Hener ins linke untere Eck.Fünf Minuten später verfehlt Eitner mit einem 20-Meterschuß knapp das Tor.Eine kuriose Situation führte zum Ausgleich.Nach einem Zweikampf im Briesener Strafraum kommt der Ball zu Wendt,der ihn für alle überraschend fängt.Er will einen Pfiff gehört haben.Folgerichtig gibt es Elfmeter,den Duckert verwandelt.In der 31.Minute ist Dreßler außen durch,flankt auf Moritz,der nur ganz knapp verpaßt.Eine Minute später Eckball für die Gäste.Moritz bringt ihn herein,der Ball kommt zu ihm zurück,schlögt ihn wieder in den Strafraum wo Wendt mit seinem Kopfball Keeper Beyersdorff zu einer Glanzparade zwingt.In der 47.Minute wird Stegmann nicht angegriffen,spielt am Strafraum Doppelpaß und schießt aus 14-Meter aufs Tor.Reno Ballhorn kann den Ball zwar abwehren,aber so unglücklich das er auf den Kopf von Stegmann springt,von wo er über den am Boden liegenden Ballhorn ins lange Eck fliegt.Die Vorentscheidung in der 55.Minute.Eine Kopfballabwehr aus dem eigenen Strafraum kommt zu einem Gegenspieler.Der wird nicht richtig angegriffen und schießt von der Strafraumgrenze aufs Tor.Ballhorn kann den Ball noch abwehren,aber von seiner Hand springt der Ball ins rechte obere Eck zum 3:1.Schrecksekund in der 60.Minute für Briesen.Keeper Reno Ballhorn muß mit Verdacht auf Handgelenkbruch ausscheiden.Die spätere Diagnose im Krankenhaus ergab,das das Handgelenk verdreht war und eine starke Stauchung besteht.Möglicherweise kann er nächsten Samstag wieder spielen.Für ihn ging Mlynarczyk ins Tor.In der 72.Minute kann Schwedts Torwart einen Freistoß von Moritz zur Ecke abwehren.Das 4:1 in der 79.Minute.Suckow läuft außen durch flankt auf Wndlandt,der aus 5-Meter Entfernung einköpft.Keine Chance für Mlynarczyk.Briesen trat stark ersatzgeschwächt an.Neben Gernetzke fielen noch kurzfristig Alter,D.Tews und Störmer aus.D.Tews kann aus beruflichen Gründen diese Saison gar nicht mehr spielen.............................................................................. Bericht aus Schwedt :..................................................................................................................... Der MSV Rüdersdorf und der FC Schwedt 02 führen weiter das Feld der Landesliga Nord an. Beide gewannen am zweiten Spieltag ihre Heimspiele mit 4:1. Der FCS setzte sich mit diesem Resultat daheim gegen Briesen durch. Die Gäste brachten als Trumpfkarten einen 2:1-Sieg gegen Veritas Wittenberge am ersten Spieltag und eine hauchdünne Niederlage in der letzten Saison in Schwedt ins Spiel. Sie gestalteten auch die Partie dieses Jahres wesentlich enger als es das Resultat am Ende vermuten lässt. Konsequente Deckungsarbeit der Briesener in Strafraumnähe, systematisches Verengen der Spielräume vor dem eigenen Kasten, eine geschickte Zweikampfführung und ein überlegter Spielaufbau aus der Defensivstellung machten dem FC Schwedt lange zu schaffen. Ein Seitfallzieher von Wendlandt im Anschluss an eine Ecke (4.) sowie Freudes Schuss aus der Drehung hoch übers Tor nach Neumanns Rückpass (7.) waren die einzigen gefährlichen Schwedter Aktionen in der ersten Viertelstunde. Die aufkommende Nervosität der Oderstädter wuchs, als Moritz einen Freistoß an der Abwehrmauer vorbei zum Briesener 1:0 ins Netz zirkelte (11.). Erst in der 22. Minute kam der Gastgeber zum Ausgleich: Donges zog einen Freistoß von der Seitenlinie flach auf das Briesener Tor, der Ball wurde noch abgefälscht und plötzlich hielt ihn Unglücksrabe Wendt wie ein Keeper in den Armen. Zuverlässig verwandelte Duckert den Elfmeter zum 1:1. Offen also der Spielstand, offen auch der Spielverlauf. Zwei Solo-Aktionen führen zur Spielentscheidung Suckow und Freude zielten nicht genau genug, als der Ball nach einer missglückten Briesener Kopfballabwehr vor ihren Füßen lag (26.). Wendlandt zog das Leder über das Tor, als ihn Suckow verdeckt anspielte (38.). Doch auch Briesen blieb gefährlich. Stegmann konnte eine Eingabenverlängerung von Moritz gerade noch am Pfosten vorbei abfälschen (33.), Torsteher Beyersdorff reagierte bei Pelikowskis Kopfball aus Nahdistanz gedankenschnell (34.). In den ersten zehn Minuten nach der Pause entschied der FC Schwedt die Begegnung durch zwei Solo-Aktio-nen. Stegmann war im Nachköpfen erfolgreich, nachdem Torhüter Ballhorn seinen Schuss zunächst abwehrte (48.). Dann sprang bei Eitners Solo das Leder vom Briesener Schlussmann zum 3:1 ins Netz (55.). Bei der Abwehr eines flachen Scharfschusses von Donges verletzte sich der Gäste-Keeper an der Hand so schwer, dass Angreifer Mlynarczyk in den Kasten wechseln musste. Er erhielt zunächst eine "Schonzeit" vom Gastgeber, dessen Spiel ziemlich verflachte und erst in den letzten zehn Minuten wieder Schwung bekam. Auch die Gäste konnten den Schwedter Schlussmann Beyersdorff in dieser Phase lediglich mit einem erneut gut platzierten Freistoß von Moritz ernstlich unter Druck setzen (77.). Dann erhöhte Wendlandt mit einem Flugkopfball nach Flanke von Suckow auf 4:1 (80.). Fähling wurde dreimal von Günther und Suckow freigespielt, scheiterte aber jedesmal an Mlynarczyk. Gleichermaßen erging es Freude, der ebenfalls nach seinem energischen Solo dem Briesener "Neu-Torhüter" allein gegenüber stand.

VfL Nauen - TSG Fredersdorf/Vogelsd.

5 : 1  ( 3 : 1 ) 

VfL Nauen: Daunke,Gino - Fichtel,Holger; Galke,Christian; Stachowski,Andre (ab 65. Hoffmann,Björn); Wiederhold,Björn - Pfitzer,Dennis; Schönnebeck,Jan; Vorkastner,Dirk - Gröger,Silvio (ab 60. Wiese,Karsten); Hoffmann,Tim; Paelchen,Christian
TSG Fredersdorf/Vogelsd.: Walter,Erik - Honert,Roberto; Schmidt,Christian (ab 77. Treu,Enrico); Schulz,Dennis - Bonin,David (ab 89. Schwede,Ronny); Göllnitz,Marko; Lätsch,Raphael; Reincke,Utz; Walter,Martin - Hempel,Sven; Treschewski,Guido
Tore: 1:0 Gröger,Silvio (32.); 1:1 Honert,Roberto (33.); 2:1 Paelchen,Christian (42.); 3:1 Paelchen,Christian (43.); 4:1 Wiese,Karsten (61.); 5:1 Hoffmann,Tim (63.)
Zuschauer: 68
Schiedsrichter: Jan Arndt (Rathenow)
Gelbe Karten: - / -
FALK HESSE:................................................................................................................................


Eine gelungene Heimpremiere feierte der VfL Nauen am Sonnabend in der Fußball-Landesliga Nord. Gegen den Absteiger TSG Fredersdorf/Vogelsdorf gelang den Nauenern ein klarer 5:1 (3:1)-Sieg. Dieser - auch der Höhe nach vollauf verdient - hatte jedoch wenig Aussagekraft. Zu schwach war der Verbandsliga-Absteiger, der in dieser Verfassung und personellen Besetzung sicher auch kaum in der Landesliga bleiben wird. Vom souveränen Aufsteiger vor zwei Jahren war keine Spur mehr zu erkennen.

Die Nauener, denen mit den drei Punkten die Wiedergutmachung für die Auftaktniederlage in Neuruppin gelang, begannen wie die Feuerwehr, gleich nach drei Minuten hatten Tim Hoffmann und Silvio Gröger Riesenchancen. Der Nauener Dauerdruck mit vielen guten Möglichkeiten wurde dann endlich nach 32 Minuten belohnt. Silvio Gröger schoss eine Eingabe von rechts zum 1:0 ein. Doch urplötzlich und völlig überraschend gelang den Gästen postwendend der 1:1-Ausgleich (Honert/32.). Die Nauener brauchten kurze Zeit, um dieses Gegentor zu verkraften. Ein Doppelschlag von Christian Paelchen kurz vor der Pause (42., 43.) brachte die Partie dann aber wieder in die richtige Bahn. Nach dem Seitenwechsel wurde weiter Einbahnstraßenfußball in Richtung Fredersdorfer Tor gespielt. Der VfL versäumte es aber, die vielen Chancen auch in Tore umzumünzen. Lediglich Routinier Karsten Wiese (61.) und Tim Hoffmann (63.) trafen noch zum 5:1. Die Möglichkeit, das Torverhältnis noch weiter auszubauen, blieb leider ungenutzt.............................................................................................. Bericht aus Fredersdorf :............................................................................................................... Mit einer Viertelstunde Verspätung pfiff Schiedrichter Jan Arndt die Partie des Vfl Nauen gegen uns an, da wir wegen eines Staues auf der Autobahn Verspätung hatten. Dies merkte man uns in den ersten Spielminuten an, da wir schwerlich ins Spiel kamen. Die Nauener hatten schon in den ersten Spielminuten 2-3 gute Torchancen, die aber durch unseren Erik Walther im Tor vereitelt wurden. Doch zunehmend kamen wir ins Spiel. Doch die Abwehr der VfL-Jungs stand hinten gut. Fast wäre in der 20. Minute schon das 1:0 durch ein Eigentor gefallen, da Roberto Honert(5) nach Rückpass zu Erik Walther die Latte traff. Tiefes durchatmen. In der 30. Spielminute schoß Silvio Gröger (9), nach durcheinander in unserer Abwehr, das 1:0 für den Vfl. Doch gleich darauf, in der 32. Spielminute, schoß Roberto Honert (5), nach einer Vorlage von Guido Treschewski (11), der zuvor von Sven Hempel (7) bedient wurde, den 1:1 Ausgleichstreffer. Doch nun kamen wieder die Nauener. Erik Walther (1) konnte mehrmals parieren, aber in der 42. Minute war er gegen Christian Paelchen(11) machtlos, da Roberto Honert (5) den Ball im eigenen Strafraum vertendelte und somit der Weg in Tor zum 2:1 völlig frei war. Gleich darauf noch ein grober Fehler von Utz Reincke(9), der einen Fehlpass direkt vor die Füße des Nauener Holger Fichtel (3) schoß, der nur noch in der 44.Minute zum 3:1 Halbzeitstand einschiessen mußte. In der 56. Spielminute schoß der frisch eingewechselte Karsten Wiese (15), nach einem schönen Konter, das 4:1 für die Gastgeber. Wir kamen zu dieser Zeit nicht mehr ins Spiel. In der 62. Spielminute, wieder durch einen Patzer, diesmal von Christian Schmidt (15) der zum Keeper zurückpassen wollte, der Ball aber auf halber Strecke liegenblieb, somit einfaches Spiel für Tim Hoffmann (6), der zum 5:1 einschoss. Erst ab der 75. Spielminute schoßen wir zum erstenmal nach Seitenwechsel aufs gegnerische Tor. Doch es blieb beim 5:1. Ein verdienter Sieg für VfL Nauen, die auch zu den Mitfavoriten in der Landesliga zählen. Der Trainer des VfL Nauen Andreas Luck glücklich nach dem Spiel: Er ist stolz auf seine Jungs, die sehr diszipliniert gespielt haben. Unser Trainer Norbert Gädicke: Mal vieder verdient verloren. Die Mannschaft hat es nicht geschafft nach vorne zu spielen.

Claudia Honert


FV Motor Eberswalde II - FSV Blau-Weiß Wriezen

1 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Schulz,Holger (Foulelfmeter, 33.); 1:1 Nennhaus,Lars (80.)
Zuschauer: 34
Schiedsrichter: Gisbert Wander (Hennigsdorf)

1.FV Stahl Finow - FSV Rot-Weiß Prenzlau

4 : 2  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Urbanowicz,Marcel (7.); 2:0 Seidel,Rajko (16.); 3:0 Seegebrecht,Marcel (61.); 3:1 Werth,Reik (63.); 3:2 Njoya,Moustapha Karim (76.); 4:2 Seidel,Rajko (79.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)

MSV 19 Rüdersdorf - Fortuna Babelsberg

4 : 1  ( 4 : 0 ) 

MSV 19 Rüdersdorf:
Fortuna Babelsberg: Mohr,Norbert - Engst,Martin; Goly,Oliver; Müller,Martin; Reifenstein,Tilo; Supper,Timo (ab 46. Doss,Florian) - Greupner,Marco; Jung,Daniel; Richter,Sven (ab 46. Fischer,Michael); Röll,Oliver - Koschan,Robert
Tore: 1:0 Warzecha,Mario (25.); 2:0 Kretschmer,Robert (28.); 3:0 Radtke,Björn (31.); 4:0 Warzecha,Mario (43.); 4:1 Schulz (53.)
Zuschauer: 302
Schiedsrichter: Detlef Schultz (Gerswalde)
Gelbe Karten: - / Goly,Oliver (1.); Reifenstein,Tilo (1.); Koschan,Robert (2.)
Fortuna Babelsberg hat einen denkbar schlechten Saisonstart hingelegt, Nach dem 1:3 zum Auftakt gegen Seelow verlor Potsdams Landesligist am Sonnabend auch sein zweites Spiel. Beim Neuling MSV Rüdersdorf gab es mit 1:4 eins auf die Mütze. Mit ein paar Umsetzungen ­ Robert Koschan spielte als einzige Surmspitze, Martin Müller übernahm den Liberopart, Michael Fischer wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt ­ wollte Trainer Dieter Ceranski in Rüdersdorf die Defenisve stärken. Die Niederlage bewies: Ceranskis Plan ging nicht auf. So war Robert Koschan ohne den aus privaten Gründen fehlenden Manuel Brunow vorn ziemlich auf sich allein gestellt und blieb in der noch recht ordentlichen Babelsberger Anfangsphase wirkungslos. Wenigstens aber hielten die Gäste gut 20 Minuten lang die Partie offen, auch die Abwehr bemühte sich um ein fehlerfreies Spiel. Den ersten individuellen Fehler bestrafte Warzecha nach 23 Minuten mit dem 1:0. Der Schock saß, Fortuna brach zusammen wie ein Kartenhaus. Engel (27.) und Radtke (30.) erhöhten schnell auf 3:0, Warzechas zweiter Tages- und fünftes Saisontreffer brachte das endgültige K.o. Wenigstens wurde in der zweiten Halbzeit das Debakel abgewendet. Oliver Rölls 1:4 (59.) war dennoch nicht mehr als Ergebniskosmetik. Den Sturz auf den drittletzten Tabellenrang (Abstiegsplatz!) konnte es nicht verhindern. Jetzt wird es schon ganz eng für Fortuna............... H.J.

SV Victoria Seelow - FSV Forst Borgsdorf

1 : 2  ( 0 : 1 ) 

SV Victoria Seelow: Gramsch,Christian
FSV Forst Borgsdorf: Wagener,Franco
Tore: 0:1 Engelmann,Michael (12.); 0:2 da Silva,Jose Lelis Flor (50.); 1:2 Mielke,Dennis (51.)
Zuschauer: 240
Schiedsrichter: Rico Hetzschold (Potsdam)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Wagener,Franco (80. Minute)
Rote Karte: Gramsch,Christian (70. Minute) / -

TuS 1896 Sachsenhausen - TSV Chemie Premnitz

2 : 2  ( 1 : 0 ) 

TuS 1896 Sachsenhausen:
TSV Chemie Premnitz: Franke,Sebastian - Baetz,Matthias; Kather,Andre (ab 69. Briese,Dirk); Ohle,Christian; Schmeling,Steven - Kersten,Rene; Lucke,Steve - Albrecht,Patrick (ab 29. Liebner,Marcel); Berner,Jan; Löbel,Oliver (ab 60. Ecke,Stefan); Wienmeister,Sven
Tore: 1:0 Schulz,Ronny (38.); 1:1 Lucke,Steve (47.); 2:1 Brösicke,Silvio (59.); 2:2 Löbel,Oliver (85.)
Zuschauer: 162
Schiedsrichter: Andreas Stolz (Pritzwalk)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karten: - / Baetz,Matthias (78. Minute); Briese,Dirk (78. Minute)
Am Samstag mußte der TSV Chemie Premnitz bei TuS Sachsenhausen antreten. Nach der Niederlage vom letzten Samstag gegen Schwedt wollte man zumindest einen Teilerfolg landen. Premnitz begann das Spiel kontroliert. Beiden Mannschaften war der Respekt voreinander anzumerken. Ein erstes Achtungszeichen setzten die Gastgeber. In der zehnten Minute mußte Torwart Franke gleich zweimakl auf der Hut sein. Erst vereitelte er eine Schuß von Brösicke und dann blieb er gegen Beutler Sieger als dieser allein auf Ihn zulief. In der Folgezeit wurde die Partie immer ruppiger. Angetrieben vom Publikum versuchten die Gastgeber mit einer sehr rauen Gangart den Premnitzer den Schneid abzukaufen. Leider war der sehr junge Unparteiische mit diesem sehr kampfbetonten schon zu diesem frühen Zeitpunkt absolut überfordert. Premnitz bekam das Spiel immer besser in den Griff, aber wie schon in der Vorwoche scheiterte man erneut an der mangelnden Chancenverwertung. In der 21. min. hätte nach einem schönen Schuß von Patrick Albrecht, den der Torwart aus dem Winkel holte, erst Andrč Kather und dann Renč Kersten die Führung für Premnitz erzielen müssen. Für Patrick Albrecht wird es für lange Zeit die letzte Aktion im Dress des TSV gewesen sein. Nach einem bösen Foul an der Mittelinie, für das der Schiedsrichter nicht einmal eine Ermahnung überhatte, mußte Albrecht ins Oranienburger Krankenhaus eingeliefert werden. Die Diagnose stellte sich als verherend heraus. Bruch des Sprunggelenks sowie Bänderabrisse werden Patrick Albrecht lange ans Krankenbett fesseln. Für Albrecht kam der junge Marcel Liebner ins Spiel und der hatte sofort eine sogenannte hundertprozentige vor den Füßen. Nachdem Kersten nach schönem Solo nur den Pfosten traf brachte Liebner den Abpraller nicht im Gehäuse unter. So kam es wie es kommen mußte, nach einem Eckball für TuS erzielte Schulz per Kopf das 1 : 0 für Sachsenhausen. Im direkten Gegenzug verweigerte der Schiedsrichter dem TSV nach einem klaren Foul an Oliver Löbel einen Strafstoß. Stattdessen erkannte er auf Schwalbe und verwarnte Löbel. Trotzdem hätte der TSV noch vor der Pause den Ausgleich erzielen müssen. Renč Kersten setzte Andrč Kather sehr schön in Szene und brachte diesen in eine hervorragende Einschußposition aber auch diese hundertprozentige Möglichkeit blieb ungenutzt so daß man aus Premnitzer Sicht auf die zweite Hälfte hoffen musste. Diese begann dann mit einem Paukenschlag. Kurz nach Wiederanpfiff brachte Liebner einen Eckbal flach in den Strafraum Sven Wienmeister ließ den Ball mit einer Täuschung durch die Beine passieren, Kapitän Steve Lucke zog sofort von der Strafraumgrenze ab und es hieß 1 : 1. Chemie bestimmte das Spiel Phasenweise konnte aber trotz des Tores sich spielerisch nicht entscheidend in Szene setzen. Die Gastgeber dagegen lebten vor allem vom Kampf. Die Freude über den Ausgleich wehrte so nicht lange. Wiederholt zeigte die Premnitzer Hintermannschaft bei hohen Bällen enorme Schwächen, wieder war es ein Kopfball der in der 58. min.durch Brösicke der zur erneuten TuS- Führung führte. Nun wurde das Spiel immer hecktischer. Sachsenhausen versuchte natürlich den knappen Vorsprung mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln über die Zeit zu bringen. Kersten hatte in der 68. min. mit seinem zweiten Pfostenschuß erneut Pech. Leider hatten einige TSV Spieler in der aufgeheizten Atmosphäre ihre Nerven nicht im Griff. Nach einer klaren Tätlichkeit gegen Baetz, die der Schiedsrichter nicht gesehen haben wollte, revanchierte sich Baetz und sah die Rote Karte mit ihm mußte auch der gerade zuvor für Kather eingewechselte Briese das Feld verlassen, auch er hatte seine Nerven nicht im Griff. So mußte der TSV Chemie die letzten 20 Minuten mit nur neun Spielern auskommen. Plötzlich erwachte der Premnitzer Kampfgeist. Mit großer Moral stemmte sich die Mannschaft gegen die drohende Niederlage. Chemie bestimmte deutlich das Spiel und hatte mehr mals den Ausgleich auf vor den Füßen. In der 85. Minute war es dann Sven Wienmeister der mit einem tollen Distanzschuß zum Ausgleich traf. Am Ende blieb es beim Remis, daß der TSV Chemie teuer bezahlen mußte. An dieser stelle wünschen Tariner und Mannschaft dem verletzten Patrick Albrecht eine schnelle Genesung und hoffen das er bald wieder zur Mannschaft stoßen wird.

CM Veritas Wittenberge - MSV 1919 Neuruppin II

1 : 1  ( 1 : 0 ) 

CM Veritas Wittenberge: Wolter,Mario - Bartkowiak,Jens; Roeseler,Manuel; Starck,Dirk (ab 46. Trintwedel); Wenschauer,Karsten - Gückel,Sebstian (ab 46. Bober,Gordon); Kampehl,Benjamin; Krause,Christian - Hurlbrink,Norman; Muhs,Andre; Starck,Michael
MSV 1919 Neuruppin II:
Tore: 1:0 Kampehl,Benjamin (Handelfmeter, 28.); 1:1 Bruchanski,Jan (Foulelfmeter, 85.)
Zuschauer: 162
Schiedsrichter: Michael Vollmann (Gühlen-Glienicke)
Gelbe Karten: - / -
SVEN WENDELMUTH

FSV CM Veritas Wittenberge - MSV Neuruppin II 1:1 (1:0). Es gibt Spiele, da entscheiden die Schiedsrichter über das Ergebnis. Weil es die Spieler auf dem Platz selbst nicht schaffen für Tore zu sorgen. So muss der Mann in Schwarz ran und wenigstens durch Elfmeterpfiffe für Tore sorgen.

Gut und gern hätte diese Partie auch 0:0 enden können. Kaum Chancen auf beiden Seiten. Und wenn sich dann mal eine Möglichkeit auftat, scheiterte man hüben wie drüben kläglich. So blieb es dem Unparteiischen aus Rheinsberg vorbehalten, mit zwei zweifelhaften Elfmeterpfiffen wenigstens für Tore zu sorgen. Zunächst in der 18. Minute nach einem angeblichen Handspiel eines Neuruppiners im Strafraum. Den Strafstoß verwandelte Kampehl sicher zum 1:0. Und dann in der 85. Minute: Ein Neuruppiner fiel, schrie, fasste sich an den Kopf und der Referee zeigte auf den Punkt. 1:1 - zwei Tore, die aus dem Spiel heraus bei diesem Schönwetter-Sonntagskick sicher kaum gefallen wären. Offensichtlich ist der verkündete Wunsch des Vorstandes, nämlich wieder um den Aufstieg zu spielen, bei der Mannschaft noch nicht angekommen oder er ist einfach etwas unrealistisch in diesem Jahr.

Das Team wirkte schon zu Beginn der zweiten Hälfte ausgelaugt, ohne Kondition. Es war ein Spiel zum Abgewöhnen. Für Momente blitzte bei den Platzherren ihr spielerisches Potenzial auf. Das war kurz nach der Führung. Doch die restliche Zeit war keine Ordnung im Spiel: Lange Bälle kamen nicht an, es wurde nicht konsequent über die Flügel gespielt, das Mittelfeld ließ sich viel zu weit nach hinten fallen.

So wird aus dem hohen Saisonziel mit Sicherheit nichts.

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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 11.08.2003