Spieltag Landesklasse-West 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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9. Spieltag


Brieselang - BSC II ausgefallen !

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Beste Torjäger Staffel West :



Tino Kessel / Brieselang 10 Silvio Münch / Pritzwalk 9 Stefan Lück / Lindow 8 René Otto / Klein Kreutz 7 Stefan Maske / Alt Ruppin 7 Marcus Bethke / Falkensee 7 Matthias Kurth / Kirchmöser 7 Sven Deutschmann / Rathenow 6 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 21.12.02:Das Spiel in Brieselang ist wieder ausgefallen.
Samstag, 26.10.2002  
Meyenburger SV Wacker - Lindower SV Grün-Weiß 1 : 2 ( 0 : 2 ) Details
SC Hertha Karstädt - ESV Kirchmöser 1 : 3 ( 1 : 1 ) Details
FSV Ketzin/Falkenrehde - SV Blau-Weiß Dannenwalde 3 : 3 ( 0 : 3 ) Details
SSV Einheit Perleberg - Grün-Weiß Klein Kreutz 2 : 0 ( 2 : 0 ) Details
Rot-Weiß Kyritz - Pritzwalker SV 1911 1 : 1 ( 0 : 1 ) Details
BSC Rathenow 94 - Falkensee/Finkenkrug II 4 : 1 ( 0 : 1 ) Details
SV Empor Schenkenberg - SV Eintracht Alt Ruppin 4 : 1 ( 2 : 0 ) Details
Samstag, 1.2.2003  
SV Grün-Weiß Brieselang - BSC Süd 05 II 2 : 2 ( 0 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) FSV Ketzin/Falkenrehde 9612 518:1319  13:7  13  5:6  6
2. (3.) BSC Rathenow 949531 1321:818  10:5  11  11:3  7
3. (2.) Pritzwalker SV 19119531 622:1618  10:6  10  12:10  8
4. (5.) SV Empor Schenkenberg9441 414:1016  9:6  10  5:4  6
5. (4.) Rot-Weiß Kyritz9351 311:814  7:6  6  4:2  8
6. (7.) ESV Kirchmöser9351 218:1614  10:11  5  8:5  9
7. (8.) Lindower SV Grün-Weiß9423 020:2014  6:8  7  14:12  7
8. (9.) BSC Süd 05 II9333 -214:1612  9:9  7  5:7  5
9. (10.) SV Grün-Weiß Brieselang9324 219:1711  9:5  8  10:12  3
10. (6.) SV Eintracht Alt Ruppin9324 022:2211  11:5  9  11:17  2
11. (11.) SC Hertha Karstädt9315 -117:1810  14:10  9  3:8  1
12. (12.) Grün-Weiß Klein Kreutz9315 -419:2310  7:8  7  12:15  3
13. (13.) Falkensee/Finkenkrug II9234 -516:219  8:9  5  8:12  4
14. (14.) SV Blau-Weiß Dannenwalde9225 -816:248  9:9  6  7:15  2
15. (15.) Meyenburger SV Wacker9135 -712:196  9:8  6  3:11  0
16. (16.) SSV Einheit Perleberg9126 -810:185  7:9  4  3:9  1

Nächste Spiele

Samstag, 2.11.2002  
SV Eintracht Alt Ruppin - SSV Einheit Perleberg 3 : 5 ( 0 : 3 )   
Falkensee/Finkenkrug II - Rot-Weiß Kyritz 2 : 1 ( 0 : 0 )   
Grün-Weiß Klein Kreutz - BSC Rathenow 94 1 : 4 ( 1 : 1 )   
ESV Kirchmöser - SV Grün-Weiß Brieselang 1 : 1 ( 1 : 1 )   
SV Blau-Weiß Dannenwalde - Meyenburger SV Wacker 2 : 1 ( 2 : 1 )   
BSC Süd 05 II - FSV Ketzin/Falkenrehde 1 : 3 ( 0 : 0 )   
Lindower SV Grün-Weiß - SV Empor Schenkenberg 2 : 2 ( 0 : 0 )   
Pritzwalker SV 1911 - SC Hertha Karstädt 1 : 1 ( 0 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

Meyenburger SV Wacker - Lindower SV Grün-Weiß

1 : 2  ( 0 : 2 ) 

Meyenburger SV Wacker: Roth,Ronny - Dahse,Matthias; Naussedat,Lars
Lindower SV Grün-Weiß:
Tore: 0:1 Ruthert,Sebastian (12.); 0:2 Lück,Stefan (28.); 1:2 Dahse,Matthias (52.)
Gelbe Karte: Roth,Ronny (1.) / -
Rote Karte: Naussedat,Lars (90. Minute) / -
Es blieb dabei: Wacker kann gegen Lindow nicht gewinnen. Damit hängt die Dahse-Elf weiter im Tabellenkeller und der Abstand zum Mittelfeld wird immer größer. Diesmal fehlten Raimund Mir, Mario Wersich, David Pöhl und Kai Müller. Schwer ist auch die Frage zu beantworten, wie es besser werden könnte, denn im nächsten Spiel fehlen Ronny Roth, der die fünfte gelbe Karte sah, und Lars Naussedat, für den es in der Nachspielzeit "Rot" wegen Meckerns gab. Unmittelbar davor hatte er die letzte Ausgleichschance vergeben. Das Spiel hatte nur mäßiges Niveau und litt unter dem böigen Wind. Den besseren Start erwischten die Gäste. Ihr Rechtsaußen Ruthert jagte zunächst noch den Ball über das Tor (5.), nahm aber bei der zweiten Gelegenheit besser Maß (12.). Wacker hatte seine erste Chance erst in der 24. Minute. Gästetorwart Neumann hielt einen Freistoß von Ricardo Laszig. Erfolgreicher waren wieder die Gäste: Ihr Angreifer, Stefan Lück, kam nach einem Eckstoß frei zum Kopfball und besorgte das 0:2. Die Wackeraner nutzten in der weiteren Folge ihre Chancen nicht.

Die zweite Halbzeit begann mit Chancen für Naussedat und Ronny Mir, sie brachte in der 53. Minute den erhofften Anschlusstreffer: ein Schuss von Matthias Dahse wurde vom Gästetorwart ins eigene Gehäuse befördert. Der Gastgeber blieb am Drücker, aber Naussedat scheiterte am Keeper. Dann kamen wieder die Gäste. Laszig vergab Wackers letzte Möglichkeit in der regulären Spielzeit.

Wacker: Ch. Dramburg, R. Roth, V. Kluth (68. St. Kohls), M. Haase, R. Schäfer, R. Laszig, Ronny Mir,St. Ullmann, (46. Ch. Rosenthal), St. Hartwig, M. Dahse, L. Naussedat.

SC Hertha Karstädt - ESV Kirchmöser

1 : 3  ( 1 : 1 ) 

SC Hertha Karstädt: Knuth,Matthias
ESV Kirchmöser:
Tore: 1:0 Schmökel,Steffen (7.); 1:1 Wilts,Matthias (Eigentor, 34.); 1:2 Kühn (75.); 1:3 Kurth,Matthias (82.)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Knuth,Matthias (90. Minute) / -
Nach der unnötigen Niederlage in Brandenburg, wollte Hertha vor eigenem Publikum, trotz personeller Probleme gewinnen. Beide Teams hatten zunächst mit dem schlechten Wetter zu kämpfen. Karstädt erwischte den besseren Start. In der fünften Minute legte René Schurack auf Steffen Schmökel ab und der besorgte das 1:0.

Im weiteren Spielverlauf wurde Kirchmöser immer stärker und in der 34. Minute fiel für den ESV nach einem Kopfball, den Hertha-Keeper Olaf Wodinski noch abwehrte das 1:1 per Eigentor. Nach dem Ausgleich bemühte sich Karstädt, wieder in Führung zu kommen. Doch Ch. Minow fand in der Mann-gegen-Mann-Situation im ESV-Keeper seinen Meister (38.) und M. Grafs Fallrückzieher zog knapp am Tor vorbei (45.).

In der zweiten Halbzeit begann Karstädt agil und wollte den Führungstreffer erzielen. Doch die Gäste verhinderten eindeutige Tormöglichkeiten und gingen in der 75. Minute durch einen Kühn-Konter selbst in Front. Hertha machte weiter Druck, wollte den Ausgleich und stand hinten nicht mehr so kompakt. Kurth nutzte dies in der 82. Minute zum 1:3 für Kirchmöser.

Hertha muss nun im nächsten Auswärtsspiel gegen Pritzwalk alle Kräfte mobilisieren, um nicht in den Abstiegskeller zu rutschen.

Hertha: O. Wodinski; M. Wilts, Ch. Lange, M. Knuth, Ch. Minow, St. Schmökel, D. Blümel, A. Kern, R. Schurack, M. Graf (O. Melaus), R. Zawierucha.

FSV Ketzin/Falkenrehde - SV Blau-Weiß Dannenwalde

3 : 3  ( 0 : 3 ) 

Tore: 0:1 Hyseni,B. (12.); 0:2 Stölke,Christian (40.); 0:3 Milz,Jeffrey (Foulelfmeter, 45.); 1:3 Swirkowski,Maik (57.); 2:3 Achterberg,Thomas (68.); 3:3 Schulz,Christian (79.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Danilo Fischbach (Schwante)
Die Blau-Weißen boten in der ersten Hälfte beim Tabellenführer ihre bisher beste Saisonleistung und sahen bereits wie die sicheren Sieger aus. Der Platzbesitzer kam erst nach dem Anschlusstreffer Mitte der zweiten Halbzeit in die Partie zurück und erreichte mit zwei weiteren Toren doch noch eine Punkteteilung. Nach ausgeglichener Anfangsviertelstunde brachte B. Hyseni nach einer schönen Einzelleistung mit anschließendem Schuss auf den kurzen Pfosten seine Farben in Front (18.). Ch. Stölke setzte die optimale Chancenverwertung der Gäste vor der Pause nach einer halben Stunde fort. Er vollendete nach Vorarbeit von Kapitän Ch. Arndt. Kurz vor dem Seitenwechsel setzten die Dannenwalder dann sogar noch einen drauf (44.). Ch. Arndt wurde im Strafraum gefoult und J. Milz vollstreckte den Elfer zum 0:3. Die Begegnung schien damit bereits entschieden zu sein, denn die Gäste setzten die konzentrierte Spielweise auch nach Wiederbeginn fort. Von den Hausherren war zunächst wenig zu sehen und die Gäste waren in dieser Phase sogar dem vierten Treffer näher. Stölke konnte aber in der 47. Minute eine hochkarätige Möglichkeit nicht nutzen. Eine Freistoßchance in der 55. Minute verstrich gleichfalls ohne krönenden Abschluss. Nach einem lapidaren Fehler in der Hintermannschaft kamen die Ketziner in der 68. Minute zum 1:3. Nun witterten die Platzherren noch einmal Morgenluft. Mit einem schön herausgespielten Treffer aus abseitsverdächtiger Position markierte die Heimelf in der 78. Minute das 2:3. Der FSV verstärkte den Angriffsdruck und mit einem Flachschuss zum Ausgleich in der 83. Spielminute belohnt.

Dannenwalde: T. Langfeld, D. Blessin (70. M. Zimmermann), A. Lück, M. Schneider, R. Karper, Ch. Arndt, B. Hyseni, J. Milz (55. A. Ziesecke). D. Linkowitsch, Ch. Stölke, S.Schalow..............


Bericht aus Ketzin :

HERBERT KONOPKA


KETZIN : Verdient nahmen die Blau-Weiß-Kicker aus Dannenwalde am Sonnabend beim Punktspiel der Fußball-Landesklasse (Staffel West) einen Punkt mit in die Prignitz. Die 50 Zuschauer dachten, die Begegnung des Tabellenführers FSV 95 Ketzin/Falkenrehde wäre bereits nach 45 Minuten verloren, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits deutlich mit 3:0 und waren nach dem Spielverlauf klar auf der Siegerstraße, weil sie in der ersten Spielhälfte einfach ihre Chancen besser nutzen konnten. Die Gastgeber spielten mit dem starken Wind im Rücken einfach zu pomadig. Es wurde aber ein Match mit zwei grundverschiedenen Spielhälften.

Die erste Tormöglichkeit holten die Gäste bereits nach fünf Minuten durch Daniel Linkowitsch heraus, der jedoch nichts Zählbares erreichte.

Das machte der überragende Besin Hyseni besser, er wuchtete das Leder in der 12. Minute unter die Latte und plötzlich stand es 1:0. Als Christian Schulz in der 40. Minute den Ball im Mittelfeld vertändelte, nutzt der agile Christian Stölke dieses Missgeschick zum 2:0. Die Kicker aus Dannenwalde setzten aber kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Danilo Fischbach (Schwante) noch einen drauf. Als der etwas unglücklich agierende Christian Schulz im Strafraum der Ketziner Christian Arndt foulte, gab es Elfmeter, den Jeffroy Milz sicher zum überraschenden 3:0 verwandelte. Damit schien der Sieger festzustehen.

In der zweiten Spielhälfte besannen sich die Havelstädter aber auf ihre kämpferischen Tugenden und starteten eine sehenswerte Aufholjagd, die schließlich auch belohnt wurde. Glück hatten die Gastgeber noch einmal in der 48. Minute, als Besin Hyseni nur die Oberkante der Latte traf. Hier wäre der Ketziner Keeper Christoph Hackert ohne Chance geblieben.

In der 57. Minute nutzte dann Mike Swirkowski einen Abpraller zum 3:1. Ein Alleingang von Thomas Achterberg erbrachte in der 63. Minute den Anschlusstreffer, der dem FAL-KE-Team noch einmal Auftrieb gab. Als Christian Schulz, der von Rico Conrad völlig freigespielt wurde, den Ausgleich erzielte, kannte der Jubel auf dem gut bespielbaren Sportgelände an der Havel keine Grenzen.

In der Schlussminute hatten die "Falken" noch zwei Eckbälle, die aber nichts einbrachten. An den beiden letzten Toren war der Dannenwalder Keeper Thomas Langfeld nicht ganz schuldlos.

Nachdem Verfolger Pritzwalker SV am Sonnabend bei Rot-Weiß Kyritz ebenfalls unentschieden spielte, führen die "Falken" die Tabelle weiter mit einem Punkt Vorsprung an. Der BSC 94 Rathenow hat nach dem Sieg über Falkensee/Finkenkrug II nun aber aufgeschlossen.

FSV 95 Ketzin/Falkenrehde: Hackert, Balzer, Gerlach, Kolleck (ab 46. Conrad), Otto, Röschke, Schulz, Stein, Swirkowski, Zickler, Achterberg. Trainer: Jan Katzwedel.

SSV Einheit Perleberg - Grün-Weiß Klein Kreutz

2 : 0  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Schutta,Andre (4.); 2:0 Will,Marten (28.)
Zuschauer: 90
Bei schlechtem Wetter waren immerhin noch 90 Zuschauer zu diesem Einheit-Heimspiel gekommen und sie dürften zufrieden den Heimweg angetreten haben. Denn die Elf von Trainer Frank Plokarz schaffte den ersten Punktspielsieg in dieser Saison. Bereits in der vierten Minute gingen die Rolandstädter durch einen Treffer von André Schutta in Front. Sein Schuss ins lange Toreck prallte vom Innenpfosten ins Tor. Die Antwort der Gäste folgte in der 11. Minute, aber der heranstürzende Außenstürmer kam eine Sekunde zu spät und konnte den Ball nicht mehr im Tor unterbringen. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball und in der 28. Minute hatte Marten Will freie Bahn. Mit einem platzierten Schuss (fast ein Heber) überwand er den Gästetorwart zum 2:0. Einheit drückte weiter, doch Frank Neumann konnte nach Pass von Stephan Michelis unter Bedrängnis den Ball nicht im Tor unterbringen (30.). Die Gäste nutzten in der 41. Minute ihre Freistoß-Chance nicht.

Nach der Pause machte Einheit da weiter, wo man aufgehört hatte. Man stürmte weiter mit dem Bestreben, die Gäste in ihrer Spielhälfte zu halten und das Ergebnis auszubauen. Doch Frank Neumann, Björn Bauersfeld, Marten Will, Raik Hartmann und auch der stark spielende Andy Köhler scheiterten.

In der Schlussphase bäumten sich die Gäste noch einmal auf. Raik Hartmann rettete für seinen Schlussmann und eine Minute später rettete Torwart Ryll bei einem Torschuss aufs lange Toreck mit einer Reflexreaktion.

Am Ende wurde es Einheits erster Heimsieg, an dem die gesamte Mannschaft ihren Anteil und mit André Schutta einen glänzenden Regisseur hatte. Der schnelle Sturm mit Björn Bauersfeld und Frank Neumann lässt für die Zukunft noch einiges erwarten. Alles braucht seine Zeit, auch wenn die Mannschaft unter Erfolgsdruck steht. Aber Einheit scheint erst einmal, Anschluss im unteren Tabellenbereich gefunden zu haben.

Einheit: N. Ryll, R. Hartmann, R. Schwarz, A. Köhler, T. Geisler, D. Baruth (70. W. Noppel), M. Will, S. Michelis, A. Schutta, F. Neumann (85. R. Hühne), B. Bauersfeld

Rot-Weiß Kyritz - Pritzwalker SV 1911

1 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Knaak,Thomas (23.); 1:1 Legde,Danny (90.)
Bei stürmischem Herbstwetter gab es in Kyritz eine abwechslungsreiche und mit hohem Tempo geführte Landesklasse-Partie.

Mit dem Wind im Rücken bestimmten die Dömnitzstädter in der ersten Halbzeit optisch das Spielgeschehen. Hundertprozentige Torchancen erarbeitete sich der Tabellenzweite aber nicht. Zweimal Münch und einmal Wölfel hatten die Führung auf dem Fuß, doch der letzte Zug zum Torerfolg fehlte. Die Rot-Weißen kamen in der 19. Minute zu ihrer ersten Chance, aber Torhüter Bock war auf dem Posten. In der 22. Minute fiel etwas kurios das 0:1. Thomas Knaak zog aus 35 Metern ab. Ohne dass ein Spieler den Ball berührte, auch der Torwart unterlief den Ball, landete er zur Überraschung aller im Kasten. Nach einem kurzen Aufbäumen der Gastgeber, es sprang nur ein Lattenschuss heraus, blieb es bei der 0:1-Führung der Gäste. Noch vor dem Pausenpfiff hatte Silvio Münch Pech, als er mit einem Kopfball im Anschluss an einem Eckball das 2:0 hätte erzielen können. Der Ball ging um Zentimeter am Tor vorbei. Nach dem Wechsel spielten die Platzherren mit Windunterstützung, und versuchten den Rückstand aufzuholen. Doch der Erfolg blieb zunächst aus. Die Pritzwalker (Münch, Wölfel) versäumten es bis zur 65. Minute die drei Punkte zu sichern und den knappen Vorsprung auszubauen. In ihrem 15-minütigen Aufbäumen scheiterten die Kyritzer an ihrem eigenen Unvermögen oder an PSV-Keeper Bock. Danach bekam der PSV wieder Oberwasser, nutzte aber seine Chancen nicht. Vergebene Chancen rächen sich. Kyritz schaffte in der letzten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleichstreffer. Pritzwalk verschenkte zwei Punkte und die mögliche Tabellenführung. hb

PSV: Bock, Diehr, Siewert, Lust, Peukert, Knodel, Knaak, Bernau (75. Breithor), Gießel (85. Graef), Wölfel. Münch.

BSC Rathenow 94 - Falkensee/Finkenkrug II

4 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Bethke,Marcus (15.); 1:1 Schönemann,Christian (61.); 2:1 Franke,Ralf (75.); 3:1 Reich,Andreas (78.); 4:1 Siegmund,Marco (90.)
CHRISTIAN WULF --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

RATHENOW :Die Kicker vom SV Falkensee/Finkenkrug II kehrten am Sonnabend mit einer 1:4 (1:0)-Niederlage im Gepäck von der Landesklassepartie beim BSC 94 Rathenow zurück. Bis zur 60. Minute führten die Falkenseer mit 1:0 auf dem dritten Sportplatz der Rathenower Sportanlage am Schwedendamm, doch in der letzten halben Stunde brachen alle Dämme. Die Mannschaft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, wieder einmal nur eine Halbzeit konsequent gespielt zu haben. Erneut wurde dabei deutlich, dass FF II in einem Spiel nur die Leistung für eine gute Halbzeit abrufen kann. "Es wird nun offensichtlicher, dass die Mannschaft in der vorigen Saison am oberen Limit gespielt hat. Da momentan einige Spieler die Form der Aufstiegssaison noch nicht haben oder auch das Leistungsvermögen vielleicht nicht für die Landesklasse ausreicht, müssen wir uns jeden Punkt schwer erarbeiten. Das ist uns heute leider nicht gelungen", meinte FF-Trainer Jörg Möbius nach der Niederlage.

Dabei begann es für FF II recht gut. Nachdem Marcus Bethke seine erste Chance noch an den Pfosten setzte (2.), war BSC-Torwart Michael Zugehör in der 15. Minute bei seinem trockenen Schuss aus 18 Metern ins lange Eck zur 1:0-Gästeführung machtlos. Dieses Tor brachte Pfeffer ins Spiel und es wurde eine etwas härtere Gangart gelegt. Die Rathenower übernahmen dabei den aktiveren Part und die Gäste versuchten, aus einer sicheren Abwehr heraus schnelle Gegenangriffe zu fahren. Doch beide Teams konnten mit ihren Taktiken trotz einiger Chancen keinen Erfolg bis zum Halbzeitpfiff verzeichnen.

René Kunze hatte nach dem Seitenwechsel in der 57. Minute dann das 2:0 für die Falkenseer auf dem Fuß. Er erkämpfte sich den Ball tief in der gegnerischen Hälfte und lief allein aufs Tor zu, als der letzte Mann der Rathenower ihn auf der Strafraummarkierung fällte. Doch statt der fälligen roten Karte wegen einer Notbremse und einem Elfmeter zeigte der nicht nur in dieser Situation durchwachsen pfeifende Schiedsrichter Frank Haseloff (Borussia Belzig) nur die gelbe Karte.

Als drei Minuten später Kristian Schönemann den 1:1-Ausgleich erzielte, bröckelte die Moral der "Zweiten". Die Mannschaft aus der Kreisstadt witterte diese Schwäche und zog durch Tore von Ralf Franke (75.), Andreas Reich (78.) und Marco Siegmund (90.) auf 4:1 davon. Die FF-Reserve muss sich fragen, warum sie nach dem Ausgleich ihre bis dahin gute Defensivarbeit so sehr vernachlässigte und regelrecht einbrach.

Für den BSC Rathenow war es ein verdienter Sieg, der vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel. Hingegen konnte sich die zweite Mannschaft des SV Falkensee/Finkenkrug nur 60 Minuten lang für die Heimniederlage gegen Klein Kreutz rehabilitieren und muss es schnell lernen, ihre Leistung über ein gesamtes Spiel abzurufen. Ansonsten wird es schwer werden, die Abstiegsregion zu verlassen.

SV Falkensee/Finkenkrug II: Koos, Relitz, Göde, Ast, Hoffmann (ab 85. Wastl), Neumann, Brock, Wehner (ab 62. Kamradt), Fröbel (ab 67. Plückhahn), Kunze, Bethke. Trainer: Jörg Möbius/Marco Woitina. Betreuer: Maik Parieß.

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Bericht aus Rathenow :

RATHENOW . Am Samstag empfingen die Landesklassekicker vom BSC Rathenow 94 die Reserve des SV Falkensee/Finkenkrug am Schwedendamm. Nach den zuletzt schwachen Vorstellungen der Rathenower auf eigenem Platz hatten sie sich für diese Partie sehr viel vorgenommen. Doch schon nach 15 Spielminuten wurde dieses Vorhaben durch Rolf Betke, der die Gäste mit 1:0 in Führung brachte, zunichte gemacht. Bei diesem Gegentreffer befand sich die komplette Hintermannschaft des BSC im Tiefschlaf, so dass Torhüter Michael Zugehör keine Abwehrchance hatte. Die Rathenower hatten immer wieder Schwierigkeiten mit dem starken Wind und fanden zu keinem vernünftigen Spielaufbau. Außer einem Weitschuss von Peter Gojek an den Pfosten und zwei Chancen von Christian Schönemann und Kevin Schmoock sprang in der ersten Hälfte nicht viel heraus. Nach einer gehörigen Kabinenpredigt kam der BSC in der zweiten Halbzeit wie umgewandelt auf den Platz. Jetzt wurde der Ball flach gehalten und die ganze Breite des Platzes genutzt. Nach 57 Spielminuten fiel der 1:1-Ausgleich durch Christian Schönemann, der aus 10 m eine Eingabe von Marco Siegmund nutzte. Die Rathenower machten weiter Druck und schnürten die Gäste in deren Hälfte ein. Ralf Franke besorgte in der 69. Minute die 2:1-Führung. Nach Zuspiel von Frank Lorenz, der klug im Mittelfeld Regie führte, schob er den Ball überlegt am Torwart vorbei. In der 75. Minute dann das 3:1 durch Andreas Reich, der eine Flanke von Stefan Demuth per Kopfball ins Tor beförderte. Die Gäste kamen nun kaum noch zu überlegten Spielzügen, zu groß war die Überlegenheit des BSC. Den 4:1-Endstand besorgte Marco Siegmund in der 81. Minute mit schönem Flachschuss auf Vorarbeit von Sven Deutschmann. Fazit des Trainers: "In der ersten Halbzeit konnte meine Mannschaft wieder einmal nicht überzeugen, doch was sie in der zweiten Spielhälfte geboten hat, war erste Sahne. So stelle ich mir die Elf immer vor und mit dieser Leistung werden wir noch lange oben in der Tabelle mitspielen."

Am kommenden Samstag spielt der BSC 94 ab 14 Uhr bei Grün-Weiß Klein Kreutz. Hier muss man wieder sehr konzentriert zur Sache gehen, gelten die Klein Kreutzer doch als sehr unbequem. dd

Aufstellung: Zugehör, Gojek, Otto, Behrmann (G), Strupat, F. Lorenz, Deutschmann, Schönemann (Firus), Demuth (Franke), Schmoock (Reich), Siegmund; Betreuer: Kunz

SV Empor Schenkenberg - SV Eintracht Alt Ruppin

4 : 1  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Klopsch,Denny (13.); 2:0 Eckert,Daniel (44.); 3:0 Zühlsdorf (52.); 4:0 Brüggemann,Matthias (79.); 4:1 Urbank,Marcus (79.)
Ein `Klasse 4:1 Sieg` gg. Alt Ruppin sichert der Mannschaft den 4. Platz. Das Leistungspotential konnte endlich gezeigt werden. Los ging es in der 13. Minute mit Brüggemann`s 5. Saisontreffer, nach Vorarbeit von Gerlich. Das Tor des Tages war für alle das 2:0 in der 40. Minute als Eckart mit einem strammen 35 Meter Schuß, der unhaltbar ins Eck hämmerte. Von den Gästen war nicht viel zu sehen. So folgten das 3.und 4. Tor von Klopsch und Zühlsdorf, der sich gg. zwei Alt Ruppiner durchsetzte und aus der Drehung abzog. Den Ehrentreffer markierten die Gäste nach Schenkenberger Abwehrfehler. Der Aufwärtstrend wird bestätigt! Es geht steil nach oben. Positiv: Erstmals gab es für Empor keine gelbe Karte in dieser Saison. Da Ketzin erneut Punkte abgab, sind es zur Spitze nur noch 3 Punkte.

SV Grün-Weiß Brieselang - BSC Süd 05 II

2 : 2  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Hyna (54.); 0:2 Thiem,Sven (60.); 1:2 Kessel,Tino (85.); 2:2 Bauschmann,Steffen (89.)
Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)
Besonderes Vorkommnis: Kessel,Tino (SV Grün-Weiß Brieselang) verschießt Foulelfmeter (26.)
PETER SCHULZ :

PAAREN/GLIEN Für die Landesklasse-Kicker von Grün-Weiß Brieselang ist es schon am Sonnabend das erste Mal richtig ernst geworden. Die Grün-Weißen mussten zum ersten Nachholspiel gegen den Brandenburger SC Süd 05 II ran und brachten dabei beim 2:2 (0:0) auf dem Sportplatz der SG Paaren den ersten Punkt im neuen Jahr auf ihr Konto. Durch dieses Remis rückten die Brieselanger in der Tabelle um einen Platz nach vorn und sind nun Elfter.

Am Ende war es für die Havelländer ein recht glücklicher Punktgewinn, denn nach torloser erster Hälfte gerieten sie bis zur 60. Minute mit 0:2 in Rückstand, um dann mit einem furiosen Endspurt in den fünf Schlussminuten doch noch den Ausgleich zu schaffen. Tino Kessel sorgte in der 85. Minute für den 1:2-Anschluss. In der 89. Minute war es dann Steffen Bauschmann, der mit seinem Ausgleichstreffer den Punktgewinn für die Brieselanger unter Dach und Fach brachte.

In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten nur wenig Höhepunkte. Der Platz war angesichts der Witterungsbedingungen relativ gut bespielbar. Beide Mannschaften taten sich aber zunächst schwer. Ihnen war anzumerken, dass sie angesichts der erst kurzen Vorbereitung und des frühen Zeitpunktes noch nicht richtig wussten, wo sie stehen. Nach etwa 20 Minuten wurden die Aktionen auf beiden Seiten zwingender. Für Brieselang bot sich die erste große Möglichkeit des Spiels. Tino Kessel spielte sich in der 26. Minute im Süd-Strafraum schön frei, traf aber nur die Latte. Allerdings wurde der Brieselanger Torjäger dabei behindert und der sehr gute Schiedsrichter Andreas Mattes (Friedrichsthal) zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Tino Kessel selbst vergab allerdings den Strafstoß, schoss den Ball knapp links neben das Tor.

Gleich nach Wiederbeginn in der zweiten Halbzeit war es erneut Kessel, der bei einer Großchance das Brandenburger Gehäuse knapp verfehlte. Dann gerieten die Brieselanger innerhalb von sechs Minuten gleich mit 0:2 in Rückstand. Zunächst traf die Süd-Reserve durch den eingewechselten Hyna per Kopfball zum 1:0 (54.). Nach Thiems Volleyschuss zum 2:0 (60.) sahen die Gäste schon fast wie die Sieger aus. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase sicherten sich die Brieselanger aber doch noch den wichtigen und verdienten Punkt.

Grün-Weiß Brieselang: Übermuth, Adara, Müller, Wendrich, Fischer, Carus, Kessel, Henne (ab 46. Geist), Gottschalk, Bauschmann, Schlüter. Trainer: Detlef Anders. Betreuer: Jürgen Henne.
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