Spieltag Landesklasse-West 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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19. Spieltag

Spiele in Brieselang,Rathenow,Falkensee und Kyritz fallen aus.
Samstag, 1.3.2003  
Grün-Weiß Klein Kreutz - SV Blau-Weiß Dannenwalde 2 : 3 ( 1 : 2 ) Details
SC Hertha Karstädt - SV Empor Schenkenberg 1 : 4 ( 1 : 3 ) Details
SSV Einheit Perleberg - FSV Ketzin/Falkenrehde 1 : 1 ( 1 : 0 ) Details
Pritzwalker SV 1911 - ESV Kirchmöser 1 : 1 ( 1 : 1 ) Details
Samstag, 29.3.2003  
BSC Rathenow 94 - Lindower SV Grün-Weiß 4 : 1 ( 2 : 1 ) Details
Samstag, 19.4.2003  
Rot-Weiß Kyritz - SV Eintracht Alt Ruppin 1 : 2 ( 1 : 1 ) Details
Montag, 21.4.2003  
SV Grün-Weiß Brieselang - Meyenburger SV Wacker 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
Falkensee/Finkenkrug II - BSC Süd 05 II 2 : 2 ( 0 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 19. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) BSC Rathenow 94191252 3048:1841  21:9  21  27:9  20
2. (2.) SV Empor Schenkenberg191081 2340:1738  23:8  23  17:9  15
3. (4.) FSV Ketzin/Falkenrehde 191045 636:3034  19:15  20  17:15  14
4. (3.) Lindower SV Grün-Weiß191036 641:3533  23:13  23  18:22  10
5. (5.) Pritzwalker SV 191119784 339:3629  17:15  14  22:21  15
6. (6.) BSC Süd 05 II19847 437:3328  18:21  13  19:12  15
7. (7.) Falkensee/Finkenkrug II19847 135:3428  17:12  18  18:22  10
8. (10.) SV Eintracht Alt Ruppin19838 -542:4727  21:25  15  21:22  12
9. (11.) SV Grün-Weiß Brieselang19748 836:2825  21:9  17  15:19  8
10. (9.) ESV Kirchmöser195104 -530:3525  20:18  14  10:17  11
11. (8.) Rot-Weiß Kyritz19667 -123:2424  15:10  15  8:14  9
12. (14.) SV Blau-Weiß Dannenwalde197210 -633:3923  18:15  15  15:24  8
13. (12.) Grün-Weiß Klein Kreutz197111 -1136:4722  18:23  13  18:24  9
14. (13.) SSV Einheit Perleberg19568 -629:3521  14:14  13  15:21  8
15. (15.) SC Hertha Karstädt193214 -2725:5211  17:27  9  8:25  2
16. (16.) Meyenburger SV Wacker192413 -2024:4410  18:20  10  6:24  0

Nächste Spiele

Samstag, 8.3.2003  
Pritzwalker SV 1911 - SSV Einheit Perleberg 0 : 3 ( 0 : 1 )   
SV Blau-Weiß Dannenwalde - BSC Rathenow 94 3 : 2 ( 1 : 0 )   
Meyenburger SV Wacker - FSV Ketzin/Falkenrehde 0 : 0 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

Grün-Weiß Klein Kreutz - SV Blau-Weiß Dannenwalde

2 : 3  ( 1 : 2 ) 

Grün-Weiß Klein Kreutz:
SV Blau-Weiß Dannenwalde: Milz,Jeffrey; Zimmermann,M.
Tore: 0:1 Linkowitsch,Daniel (1.); 0:2 Stölke,Christian (35.); 1:2 (40.); 2:2 (65.); 2:3 Schalow,Sebastian (77.)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karten: - / Milz,Jeffrey (82. Minute); Zimmermann,M. (85. Minute)
Nach dem Vorwochenerfolg gelang den Blau-Weißen ein eminent wichtiger Auswärtssieg im Kampf gegen den Abstieg. Dabei stand die Partie für die Gäste zunächst unter keinen günstigen Vorzeichen, denn mit Ch. Arndt, R. Karper, A. Ziesecke, B. Hyseni sowie D. und E. Blessin fehlten gleich sechs etatmäßige Stammspieler. Die aufgebotenen Akteure verkauften sich aber mit einer hervorragenden kämpferischen Einstellung überaus gut. Dabei ragten der junge Keeper St. Sonntag mit mehreren Glanzparaden und Routinier J. Seidel als Organisator im Abwehrzentrum noch heraus.

Dannenwalde erwischte einen Traumstart und ging bereits in der ersten Minute durch D. Linkowitsch in Front. Obwohl der Platzbesitzer danach Feldvorteile hatte, wandelte er diese nicht in Zählbares um. Ch. Stölke setzte sich in der 35. Minute im Kampf Mann gegen Mann erfolgreich durch und vollendete zum 0:2. Die Hausherren schöpften dann nach dem Anschlusstreffer in der 40. Minute noch einmal Hoffnung. Zwei Minuten später lenkte Schlussmann Sonntag einen Schuss der Grün-Weißen gegen den Querbalken. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte standen die Gäste massiv in der Abwehr und das Bollwerk hielt bis zur 65. Minute. Nach dem 2:2 schlugen die Gäste aber in der 77. Minute noch einmal zurück. Nach feiner Einzelleistung markierte S. Schalow das umjubelte 2:3. In der Schlussphase kassierten die Blau-Weißen durch M. Zimmermann und J. Milz noch zwei Ampelkarten, brachten aber den kostbaren Vorsprung über die Zeit. Mit dieser starken Einstellung kann Dannenwalde in den folgenden Partien aus dem Tabellenkeller heraus kommen.

Dannenwalde: St. Sonntag, T. Karper, J. Seidel, M. Zimmermann, M. Schneider, A. Lück, M. Berndt, J. Milz, D. Linkowitsch, Ch. Stölke, S. Schalow (80. D. Plumbaum) -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -Grün – Weiß Klein Kreutz konnte am Sonnabend erneut nicht gewinnen. Das Landesklassen-Team von Trainer Heese verlor zu Hause gegen Dannenwalde mit 2:3. Jetzt läuten im Brandenburger Vorort wieder die Alarmglocken, droht das Abrutschen auf die so gefürchteten Abstiegsränge. Gegner am kommenden Sonnabend ist die Zweite des BSC Süd 05.

Bereits nach drei Minuten gingen die Gäste aus klarer Abseitsposition heraus in Führung. In der 10. und 18. Minute lag der Ausgleich in der Luft, doch Grams und Schmidt verfehlten das gegnerische Gehäuse. Stattdesen konterten die Gäste und kamen in der 28. Minute zum 0:2. Doch drei Minuten später gelang Klein Kreutz der Anschlusstreffer durch Paul. In der 39. Minute wäre Zemlin beinahe der Ausgleich geglückt. Doch seinen 20 Meterschuss konnte der Keeper noch mit den Fingerspitzen an die Latte lenken.

Mit Wiederanpfiff traf nur den Pfosten. Danach drückte Klein Kreutz auf das 2:2. In der 65. Minute war es dann soweit. Kirchner passte auf Stuhlmacher und der schob die Kugel zum 2:2 ein. Gegen die ruppig spielenden Gäste hatte Klein Kreutz weitere Möglichkeiten. Doch ein Konter führte in der 77. Minute zum 2:3. Dannenwalde sah zwar noch zwei gelb – rote Karten, doch die drei Punkte nahmen sie mit nach Hause.



Klein Kreutz: Stendel, Stuhlmacher, Grams (75. Maaß), J. Stage , Kirchner, Schacht, Schmidt (86. Leder), M. Lungwitz, Zemlin, Paul, Milbradt



SC Hertha Karstädt - SV Empor Schenkenberg

1 : 4  ( 1 : 3 ) 

SC Hertha Karstädt: Lange,Christian
SV Empor Schenkenberg:
Tore: 0:1 (18.); 0:2 (26.); 1:2 Wilts,Matthias (37.); 1:3 (42.); 1:4 Wittke,Eyk (81.)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: Lange,Christian (84. Minute) / -
Nach der Absage am vergangenen Wochenende gegen Meyenburg verlor Hertha Karstädt jetzt gegen den Tabellenzweiten Empor Schenkenberg auf eigenem Platz mit 1:4.

Karstädt hatte an diesem Wochenende alle Spieler wieder im Kader, da auch die Rot- und Gelbsperren wieder aufgehoben waren. Beide Mannschaften spielten von Anfang an mit hohem Tempo und sehr zweikampfbetont. Doch in der 18. Minute war Schenkenberg das glücklichere Team und erzielte durch einen abgefälschten Freistoß das 0:1. Der Gastgeber kann sich zu dieser Zeit noch keine guten Torchancen erarbeiten und kassierte nach einem Fehlpass im Mittelfeld sogar das 0:2 (26.). Endlich in der 37. Minute ist Hertha am Zuge und kommt durch einen Freistoß von A. Kern, der von M. Wilts per Kopf verwandelt wird, zum 1:2-Anschlusstreffer. Jetztkommt Karstädt besser ins Spiel, doch ist im Zweikampf sowie im Angriff nicht konsequent genug, um den Ausgleich zu erzielen. Und so kam es, dass die Gäste per Nachschuss auf 1:3 erhöhen (42.).

In der 2. Halbzeit ist das Spiel ausgeglichener, doch beide Mannschaften erarbeiten sich keine hundertprozentigen Torchancen. Erst in der 79. Minute muss Karstädt per Freistoß das 2:3 erzielen, doch die Herthaner bringen den Ball nicht im gegnerischen Tor unter. Durch eine gute Einzelaktion erhöht Wittke auf 1:4. Nun liegen die Nerven blank und Christian Lange lässt sich provozieren und erhält durch sein grobes Foulspiel eine Rote Karte (84.) und Karstädt ist nun nur zu zehnt. Nun wird es für Karstädt immer schwerer, dem Abstieg noch zu entrinnen und im nächsten Spiel gegen Alt Ruppin müssen sie auch noch ihren Schlussmann ersetzen.

R. Lachmann

SSV Einheit Perleberg - FSV Ketzin/Falkenrehde

1 : 1  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Köhler,Andy (6.); 1:1 Balzer,Marco (86.)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Christian Ehrecke (Zeestow)
Einheit Perleberg vergab in der Fußball-Landesklasse die Chance, sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Die elf kam gegen Ketzin/Faklenrehde nur zu einem 1:1.

Einheit musste dieses wichtige Spiel gegen den Abstieg ohne die Leistungsträger Andre Schutta (nach der 5. gelben Karte gesperrt), Andreas Stude (erkrankt) sowie Stephan Michelis antreten. Damit stand eine relativ junge Mannschaft auf dem Platz. Diese hatte einen gelungenen Start gegen einen schwach spielenden Tabellenvierten. Ausdruck dafür war der frühe Führungstreffer. Nach einer Ecke von Marten Will erzielte Andy Köhler mit sehenswertem Kopfball ins lange Toreck das 1:0 (6.).

Einheit blieb dran und die nächste Chance gab es für Frank Neumann, der freie Bahn hatte, aber am sehr unsicher wirkenden Gästetorwart scheiterte. Wenig später bekam Hendryk Holst in aussichtsreicher Position den Ball nicht unter Kontrolle. Andy Köhler schaltete sich immer wieder in den Angriff mit ein, ohne in die richtige Schussposition zu kommen. In der 27. Minute ein platzierter Pass von Björn Bauersfeld auf Frank Neumann, der mit einem Heber am Gästetorwart scheiterte. Bis zur Halbzeit gab es dann viele Ungenauigkeiten, die weitere Tore verhinderten.

Nach der Pause wurde Einheit wieder aktiver und nach Freistoß von Marten Will hatte Björn Bauersfeld eine Kopfballchance (52.). Drei Minuten später der erste Warnschuss der Gäste, der knapp am langen Pfosten ins Aus ging. Die Einheit-Antwort wenig später nach einem Freistoß durch Björn Bauersfeld, aber die Direktannahme von Franl Neumann ging knapp über die Latte.

Die Gäste wurden jetzt etwas aggressiver, die Perleberger Abwehr geriet unter Druck. Glück in der 65. Minute bei einem Freistoß aus rund 18 Metern, den Torwart Nico Ryll super hielt. Was sich andeutete, Ketzin/Falkenrehde wirkte jetzt entschlossener, wurde in der 86. Minute zur Wahrheit, denn da erzielten die Gäste mit einem platzierten Schuss den Ausgleichstreffer. Da reichten alle Versuche der Einheit-Spieler nicht mehr. In der schlussphase wurden den vielen Möglichkeiten aus der ersten Halbzeit nachgetrauert. Damit konnte sich die Elf nicht in der Tabelle verbessern, zumal Dannenwalde mit dem Auswärtssieg in Klein Kreutz mit den Perlebergern nach Punkten gleichzog.

S. Gräber

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mit einem 1:1 (0:1)-Unentschieden kehrten die Fußballer vom FSV 95 Ketzin/Falkenrehde von der Landesklasse-Auswärtsbegegnung bei Einheit Perleberg zurück. Auf dem recht passabel hergerichteten Jahn-Sportplatz sahen die 50 Zuschauer am Sonnabend allerdings ein Spiel mit wenig Höhepunkten.

Die "Falken" konnten nicht an die gute Leistung vom Treffen bei Hertha Karstädt anknüpfen und sorgten nur selten für Gefahr vor dem Perleberger Gehäuse. Tormöglichkeiten für die Gäste blieben Mangelware. Die FAL-KE-Angreifer spielten einfach zu drucklos. Die aus der Landesliga abgestiegenen Hausherren hatten von Beginn an deutliche Feldvorteile, weil die Abwehr der Ketziner in einigen Situationen zu weit von den Gegenspielern weg stand und auch einige Schnelligkeitsnachteile hatte.

Bereits in der 6. Minute gingen die Prignitzer durch ihren besten Spieler und Mannschaftskapitän Andy Köhler im Anschluss an einen Eckball verdient mit 1:0 in Führung. Der gleiche Akteur traf dann in der 22. Minute nur die Oberkante der Latte. Hätte der junge Christoph Hackert im FAL-KE-Tor einige Male nicht so glänzend reagiert (27., 32.), wären die Gastgeber mit einem höheren Ergebnis in die Pause gegangen.

Nach dem Seitenwechsel besannen sich die Spieler von Trainer Jan Katzwedel auf ihre spielerischen Tugenden und erreichten Gleichwertigkeit. Dabei versäumten es die Havelstädter, aus guten Torchancen Nutzen zu ziehen, nachdem Perleberg kräftemäßig etwas nachließen. Möglichkeiten zum Ausgleich vergaben Marco Balzer (56.), Sven Gerlach (58.), und besonders Rico Conrad (65.), als er sich den Ball zu weit vorlegte. In der 68. Minute konnte Perlebergs Schlussmann einen Freistoß von Christian Schulz glänzend parieren. In der 85. Minute schließlich erzielte Marco Balzer dann doch noch den verdienten Ausgleich. Danach waren die Gäste klar besser, aber ein zweites Tor zum Drei-Punkte-Gewinn gelang ihnen nicht mehr. Mit 31 Zählern konnten die "Falken" Platz vier in der Tabelle behaupten, während die Perleberger weiter stark abstiegsgefährdet sind. Der Schiedsrichter Christian Ehrecke (Zeestow) und seine Assistenten Richard Anders (Falkensee) und Dieter Quast (Tremmen) boten eine souveräne Leistung,

FSV 95 Ketzin/Falkenrehde: Hackert, Alisch, Gerlach, Zickler (ab 32. Milius), Lamprecht, Schulz, Swirkowski, Schwallach (ab 73. Röse), Radke, Conrad, Balzer. Trainer: Jan Katzwedel.

HERBERT KONOPKA

Pritzwalker SV 1911 - ESV Kirchmöser

1 : 1  ( 1 : 1 ) 

Tore: 0:1 Peuker,Stefan (Eigentor, 16.); 1:1 Glißmann,Milan (35.)
Das Positive an diesem 19. Spieltag für den Pritzwalker SV war, dass das Punktspiel ausgetragen werden konnte. Nach zuletzt zwei Absagen war auch im Hainholzstadion ein Spiel gegen Kirchmöser nicht möglich. Dank deshalb an den Pankower SV, der seine Sportanlage zur Verfügung stellte.

Bei nasskaltem Wetter sahen die Zuschauer ein Spiel, das Landesklassenansprüchen nicht genügte. Der Gastgeber, ohne Silvio Münch, entwickelte kaum Angriffsdruck. Die Gäste waren kampf- und laufstärker, Torgefahr entwickelten auch sie nicht. Den ersten Schuss aufs Tor musste Mario Bock in der 10. Minute abwehren.

Mit freundlicher Unterstützung der PSV-Abwehrspieler Marcel Diehr und Stefan Peuker kamen die Gäste zum überraschenden Führungstreffer. Marcel Diehr verstolperte einen Abwehrversuch, der Ball ging gegen den Pfosten, aber den Abpraller lenkte Stefan Peuker unglücklich ins eigene Tor (16.). Danach kam der PSV etwas besser ins Spiel ohne jedoch Torgefahr zu entwickeln. Alle Aktionen waren auf "Zufall" aufgebaut, durchdachte Spielzüge waren nicht zu sehen.

Eine Standardaktion in der 35. Minute brachte durch Milan Glißmann den 1:1-Ausgleichstreffer. Aus 18 Meter zirkelte er den Freistoß unter die Latte. Der wohl etwas zu klein geratene Torhüter der Gäste hatte keine Abwehrchance. Wer nun meinte, dass der PSV nach dem Seitenwechsel mehr Druck entwickeln wollte, um endlich einen Sieg einzufahren, sah sich getäuscht. Das Spiel verflachte immer mehr.

Erst als Ingo Dallmann in den letzten 15 Minuten auf dem Feld stand, konnten sich die PSVer in der ESV-Hälfte festsetzen. Ein Schuss von Stefan Knodel knapp über den Kasten war die einzige Tormöglichkeit in dieser 2. Hälfte für die Pritzwalker. Zu wenig, um drei Punkte einzufahren.

H. Bormann

BSC Rathenow 94 - Lindower SV Grün-Weiß

4 : 1  ( 2 : 1 ) 

Tore: 1:0 Schmidt (5.); 2:0 Schmook,Kevin (7.); 2:1 Pelzer (35.); 3:1 Deutschmann (46.); 4:1 Lorenz,Frank (Foulelfmeter, 60.)
Zum Nachholspiel der Landesklasse West empfing der BSC Rathenow 94 am Samstag die Elf von Grün-Weiß Lindow. Der Gastgeber begann wie die Feuerwehr und ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Aus einer sicheren Abwehr heraus baute die BSC-Elf ihre Angriffe auf und brachte den Gegner in arge Verlegenheit. Nach einer Ecke in der 7. Minute hatte Ralf Schmidt die Chance zur Führung, doch sein Schuss ging knapp über das Tor. Eine Minute später die nächste Ecke durch Stefan Demuth und Ralf Schmidt erzielte aus acht Metern per Kopfball die 1:0-Führung für den BSC. Die Gäste kamen zu dieser Zeit zu keinem konstruktiven Spielaufbau, denn die Rathenower gingen sofort wieder auf ihre Gegenspieler, so dass diese kaum Zeit zum Luftholen hatten. Logische Folge war das 2:0 in der 10. Minute durch Kevin Schmoock, der eine Vorlage von Ralf Schmidt verwertete. Danach verflachte das Spiel etwas und der Tabellendritte Lindow konnte sich etwas aus der Umklammerung des BSC befreien. In der 35. Minute kamen die Gäste nach einer Ecke und Kopfballverlängerung durch Christian Pelzer sogar zum 2:1-Anschlusstreffer. Danach zog der BSC 94 das Tempo wieder an und kontrollierte das Spiel.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte der Tabellenführer dann eine schnelle Entscheidung und erhöhte den Druck auf das Tor der Gäste. Nach einem Angriff über Nicki Ullrich und Sven Deutschmann schloss Deutschmann in der 47. Minute zum 3:1 ab. Nun spielte der BSC sein Pensum herunter und kam noch zu etlichen Torchancen. Daraus hätte noch mehr Kapital geschlagen werden müssen. Erst in der 61. Minute, als sich die Gäste nur durch ein Handspiel im Strafraum zu helfen wussten, verwandelte Frank Lorenz den fälligen Elfmeter zum 4:1-Endstand. Ein fünfter Treffer der Rathenower fand kurz vor Ende der Partie wegen Abseitsstellung keine Anerkennung mehr.

Trainer Peter Gojek war mit dem Spiel seiner Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen zufrieden. "Man hat besonders in den ersten 20 Minuten beider Halbzeiten gesehen, dass wir druckvollen und guten Fußball gespielt haben und damit zu Recht an der Tabellenspitze stehen."

Am kommenden Samstag empfängt der BSC um 15 Uhr am Schwedendamm den Landesliga-Absteiger Pritzwalker SV. Die Prignitzer spielten bisher eher eine durchwachsene Saison, dürfen aber auf keinen Fall unterschätzt werden, denn sie sind immer für eine Überraschung gut. dd

Aufstellung: Zugehör, Otto, Fechner, Ullrich (G), R. Lorenz (G), F. Lorenz, Behrmann (G/Franke), Deutschmann, Demuth, Schmidt (Reich), Schmoock (Giese); Trainer: Gojek


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------GREGOR HAAKE


Der Lindower SV hat den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Landesklasse verloren. Am Sonnabend unterlagen die Kicker von Trainer Frank Neumann gegen Tabellenführer Rathenow mit 1:4 Toren (1:2). Den Grundstein für die Niederlage legten die Lindower auf fremdem Platz schon in den ersten sieben Minuten. Trainer Neumann hatte sich gerade erst auf der Gästebank niedergelassen, da hieß es schon 0:2. "Zu dem Zeitpunkt standen wir noch völlig neben den Schuhen", resümierte Lindows Co-Trainer Christian Mundchen: "Das war das Spiel der Geschenke."

Das erste Präsent vergab die Lindower Defensivabteilung schon in der fünften Minute. Nach einer Ecke hatte Rathenows Schmid keine Mühe Tim Neumann im Tor von Lindow zu bezwingen. Nur zwei Minuten später sah sich Lindows Libero Torsten Gude zu einer nächsten Nettigkeit veranlasst. Sein Tritt über den Ball ermöglichte Schmook erst den Lauf ohne Geleit Richtung Lindower Tor. Wieder war Tim Neumann machtlos. Die Gäste brauchten in der Folge einige Zeit, um sich von diesem Schlag zu erholen. Bis zur 35. Minute richtete sich der Gast wieder auf und der erste Saisontreffer von Abwehrmann Christian Pelzer brachte die Lindower zurück in dieses Spitzenspiel. In der Pause appellierte Coach Neumann an seine Spieler, alles zu geben und nicht gleich auch noch den Anfang der zweiten Hälfte zu verschlafen.

Doch offensichtlich hatte er seine Kicker mit dieser Aufforderung nicht erreicht. Diesmal dauerte es sogar nur 25 Sekunden, bis der Grün-Weiße Schlussmann wieder hinter sich greifen musste. Rathenows Deutschmann erhöhte auf 3:1 für seine Farben. Lindow zeigte sich aber kaum beeindruckt, spielte weiter munter nach vorn und hatte binnen zehn Spielminuten vier hochkarätige Chancen. Allein sie wurden nicht in Zählbares umgemünzt. Björn Nickel und Stefan Lück hätten Lindow im Alleingang wieder in Schlagweite zum Gegner bringen können. Stattdessen entschied ein Handspiel von Ronny Hellmann endgültig die Partie. Den Strafstoß verwandelte Lorenz. Damit ist Rathenow der Aufstieg in die Landesliga kaum noch zu nehmen.

Lindow: Neumann; Gude, Pelzer, Löhnwitz, Mildebrath, Ruthert, Hellmann, Kemnitz, Lück, Graupe.

Rot-Weiß Kyritz - SV Eintracht Alt Ruppin

1 : 2  ( 1 : 1 ) 

Tore: 0:1 Maske,Stefan (21.); 1:1 Maaß,Guido (37.); 1:2 Maske,Stefan (66.)

WERNER WOLF


KYRITZ : Am Sonnabend passierte es: Die Kyritzer Landesklassen-Fußballer verloren das erste Derby. Zu Hause unterlagen die Rot-Weißen der Alt Ruppiner nach ganz schwachen 90 Minuten 1:2. Trainer Reinhard Ellfeldt zeigte sich enttäuscht: "Kein Aufbäumen, schon nach 70 Minuten hatten einige Spieler die Partie beendet." Zufriedenheit dagegen beim Gast. Obwohl das Team ersatzgeschwächt auflief, zeigte es kämpferisch eine starke Leistung und hatte im Angriff einen ständig für Unruhe sorgenden Stefan Maske. Es war von Beginn ein Festival der Fehlpässe. Beide Teams begannen nervös und so gab es kaum geordnete Aktionen zu sehen. Stefan Maske sorgte für den ersten Aufreger. Doch seinen Schuss (10.) konnte Heimtorwart Daniel Zander noch per Fuß klären. Auf der Gegenseite parierte Torwart Volkmar Rechenberg einen Freistoß von Andreas Parlitz sicher. Die Alt Ruppiner spielten in der Abwehr kompromisslos und im Mittelfeld versuchte Thomas Pietrus die Aktionen zu ordnen. Als die gesamte Kyritzer Abwehr pennte, traf Maske (21.) zum 1:0 für den Gast. Die Kyritzer bemühten etwas mehr. Doch zu oft verzettelten sie sich in Einzelaktionen oder leisteten sich Fehlabspiele. Ein Standard musste beim Ausgleich helfen. Eine Ecke von Ronny König köpfte Guido Maaß ein. Nach der Pause wurde es nicht besser. Im Gegenteil vom Heimteam war kaum noch etwas zu sehen. Wenn sich etwas tat, dann vor dem Kyritzer Tor. Maske (53.) schoss knapp drüber. In der 66. Minute machte er es besser und traf zum 2:1. Auch danach hatte Alt Ruppin einige gute Konterchancen. Maske (67.) knapp vorbei, Sebastian Stier scheiterte an Keeper Zander. Von Rot-Weiß gab es dagegen nichts zu vermelden. Enttäuscht verließen die Zuschauer das Stadion.

Kyritz: Zander; Gerber A. Parlitz, Brinschwitz, Maaß, Hoppe, Baliu, König (76. Lieberenz), Chenwie, Conrad (59. Opitz), Schneidewind (69. Köhn).

Alt Ruppin: Rechenberg; Kassanke, Reinicke (M. Krüger), Wendlandt, Kube, Pietrus (Falkenau), Urbank (Stier), Erb, Garbe, Morawietz, Maske.

SV Grün-Weiß Brieselang - Meyenburger SV Wacker

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

SV Grün-Weiß Brieselang:
Meyenburger SV Wacker: Roth,Ronny
Tore: 1:0 Mohr,Christian (11.); 2:0 Rahn,Thomas (18.); 3:0 Rahn,Thomas (73.)
Zuschauer: 100
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: - / Roth,Ronny (73. Minute)
Gestern gegen Meyenburg beherzigten die Brieselanger von Anfang an die mahnenden Worte von Trainer Anders, den Gegner wegen seines Tabellenstandes nicht u unterschätzen. Von Anfang an berannten die Grün-Weißen vor 100 Zuschauern das Gästetor, zeigten dabei teilweise sehr schöne Spielzüge. Es gab fast Chancen im Minutentakt. Christian Mohr war es schließlich, der in der 11. Minute nach Vorarbeit von Tino Kessel für das 1:0 sorgte. Nachdem Kessel nur zwei Minuten später eine Reisenchance vergab, traf schließlich Thomas Rahn in der 18. Minute zum 2:0. Sein Schuss von der Strafraumgrenze ins linke obere Eck war unhaltbar. Nach dem Seitenwechsel passierte dann nicht mehr allzu viel. Thomas Rahn besorgte in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer den 3:0-Endstand. In der gleichen Minute sah der Meyenburger Roth die rote Karte. Er muss wohl eine Schiedsrichterentscheidung in nicht druckreifer Version beanstandet haben.

Grün-Weiß Brieselang : Übermuth, Geist, Henne, Wendrich, Fischer, Rahn (ab 73. Tiede), Kessel, Bauschmann, Mohr (ab 65. Heinrich), Adara, Schlüter (ab 46. Gottschalk). Trainer: Detlef Anders. Betreuer: Ronny Krause.

Falkensee/Finkenkrug II - BSC Süd 05 II

2 : 2  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Köppe,Sebastian (73.); 0:2 Thiem,Sven (79.); 1:2 Bethke,Marcus (80.); 2:2 Kunze,Rene (84.)
Zuschauer: 80
Bis 20 Minuten vor Schluss passierte gestern im Landesklasse-Nachholspiel zwischen dem SV Falkensee/Finkenkrug II und dem BSC Süd 05 II so gut wie überhaupt nichts. Bis dahin lieferten sich beide Teams einen lockeren Osterkick. Nennenswerte Torchancen war auf den beiden Seiten kaum zu verzeichnen. Doch zum Schluss wurde es vor 80 Zuschauern doch noch dramatisch. Die Gäste aus Brandenburg lagen nach Toren von Sebastian Köppe (73.) und Sven Thiem (79.) auf einmal mit 2:0 vorn. Gut war für FF II, dass Marcus Bethke (80.) gleich im Gegenzug den 2:1-Anschluss besorgte. Mit Rene Kunze war es schließlich dem besten Mann auf dem Platz in der 84. Minute vorbehalten, mit einem Volleyschuss aus rund 40 Metern den letztlich gerechten 2:2-Endstand zu erzielen. Erwähnenswert aus FF-Sicht ist noch, dass Mario Wastl erstmals nach langer Verletzungspause wieder zum Einsatz kam.

SV Falkensee/Finkenkrug II: Franke, Wehner, Göde, Ast, Brock, Neumann, Caterba (ab 65. Skrzipczyk), Kamradt, Fröbel (ab 78. Wastl), Kunze, Bethke. Trainer: Jörg Möbius/Marco Woitina. Betreuer: Mike Parieß.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 11.06.2003