Spieltag Landesklasse-Süd 2002/03

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9. Spieltag

Samstag, 26.10.2002  
SV Fichte Kunersdorf - Grün-Weiß Schwarzheide 2 : 0 ( 1 : 0 ) Details
SSV Alemania Altdöbern - FSV Lauchhammer 08 1 : 3 ( 0 : 2 ) Details
VfB Hohenleipich 1912 - SV Wacker 09 Ströbitz 4 : 1 ( 1 : 0 ) Details
SC Spremberg 1896 - SV Werben 1892 1 : 5 ( 1 : 1 ) Details
SV Dissenchen 04 - Spremberger SV 1862 6 : 3 ( 6 : 3 ) Details
SV Süden Forst - SV Eintracht Ortrand 0 : 3 ( 0 : 1 ) Details
Sonntag, 27.10.2002  
Grüne Eiche Großthiemig - SG Sielow 3 : 2 ( 2 : 0 ) Details
SG Burg - SV 1919 Prösen 2 : 0   Details

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) SG Burg9711 1826:822  15:3  13  11:5  9
2. (2.) SV Eintracht Ortrand9711 1624:822  12:1  12  12:7  10
3. (3.) SV Dissenchen 049612 1629:1319  17:7  10  12:6  9
4. (4.) SV Werben 18929612 819:1119  5:4  6  14:7  13
5. (5.) Grüne Eiche Großthiemig9603 519:1418  11:9  9  8:5  9
6. (9.) VfB Hohenleipich 19129504 223:2115  17:10  12  6:11  3
7. (6.) Grün-Weiß Schwarzheide9504 117:1615  10:4  9  7:12  6
8. (7.) SG Sielow9423 216:1414  7:6  7  9:8  7
9. (11.) FSV Lauchhammer 089342 518:1313  9:7  4  9:6  9
10. (8.) SV Wacker 09 Ströbitz9405 -318:2112  12:4  12  6:17  0
11. (10.) SV Süden Forst9324 011:1111  7:6  7  4:5  4
12. (12.) Spremberger SV 18629315 -519:2410  11:10  7  8:14  3
13. (14.) SV Fichte Kunersdorf9315 -1012:2210  7:10  7  5:12  3
14. (13.) SC Spremberg 18969306 -918:279  11:16  6  7:11  3
15. (15.) SSV Alemania Altdöbern9009 -228:300  4:14  0  4:16  0
16. (16.) SV 1919 Prösen9009 -245:290  3:13  0  2:16  0

Nächste Spiele

Donnerstag, 31.10.2002  
SV Fichte Kunersdorf - SG Sielow 1 : 3 ( 1 : 0 )   
Samstag, 2.11.2002  
SV Wacker 09 Ströbitz - SC Spremberg 1896 1 : 1 ( 1 : 0 )   
SV Eintracht Ortrand - VfB Hohenleipich 1912 0 : 0 ( 0 : 0 )   
SG Sielow - SV Süden Forst 2 : 1 ( 0 : 0 )   
Sonntag, 3.11.2002  
Grün-Weiß Schwarzheide - SSV Alemania Altdöbern (Wertung: 0:3)   :      
SV 1919 Prösen - SV Fichte Kunersdorf 1 : 2 ( 0 : 2 )   
SV Werben 1892 - SV Dissenchen 04 2 : 4 ( 1 : 2 )   
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Spiel-Statistiken

SV Fichte Kunersdorf - Grün-Weiß Schwarzheide

2 : 0  ( 1 : 0 ) 

SV Fichte Kunersdorf:
Grün-Weiß Schwarzheide: Vogt,Markus
Tore: 1:0 (44.); 2:0 (90.)
Gelbe Karte: - / Vogt,Markus (5.)
Aufstellung Schwarzheide :



Startelf 1. Gröger, Thomas 2. Schiemanz, Ronny 3. Schützel, Mario 4. Hubrich, Maik 5. Sachse, Mario 6. Lück, Rene 7. Lehmann, Meiko (77´ ->) 8. Vogt, Markus 9. Weslowski, Marcel (57´ ->) 10. Schafrik, Karsten 11. Smolla, Sven (69´ ->)

Reservespieler 12. Jahn, Steven 13. Kählig, Norman 14. Kreuziger, Torsten (<- 77´) 15. Kuntze, Rene (<- 57´) 16. Bräuer, Steffen (<- 69´)







Starke Unglückliche Schwarzheider Kunersdorf mit Siegeswillen gegen den Aufsteiger. GW hielt aber stets gegen und ließ hinten nichts Anbrennen und setzte den Gegner unter Druck. Mario Schützel, wieder der Überragende Abwehrspieler, leistete sich keinen Fehler und er überzeugte durch eine sehr gute Spielübersicht. Die dennoch überlegenden Kunersdorfer kamen nur in der 8´ und der 30´ zu riesen Torchancen, die aber durch eine gut organisierte Abwehr vereitelt wurden. Die Kunersdorfen immer Agresiev mit dierekten Flügen in die Beine unserer Mannschaft wußten keinen Rat mehr, bis in der 44´ ein Fehler zum 1:0 führte. Die zweite Halbzeit war zunächst besser, Anpfiff, ein schneller Vorstoß aufs Gegnerische Tor und Schuß, leider war dieser zu ungefährlich so das es beim 1:0 gegen GW blieb. Unser Keeper machte mehrere Fehler die zum Glück ohne Folgen blieben. In der 83´ fiel Schützel mit Verdacht auf Bänderdehnung verletzt aus, so daß Schwarzheide in Unterzahl das Spiel beenden mußte. Die Kunersdorfer kamen mit dieser Überzahlsituation nicht zurecht, bis zur 90´. Das 2:0 wieder mit Hilfe eines unsicheren Keepers. Auch die eingewchselten Spieler konnten nichts ändern. Bräuer mit seinem ersten Einsatz und Kreuziger von seiner Verletzung noch nicht ganz kuriert, Kuntze mit schönen Pässen die aber auch nicht zum Erfolg führten. Karsten Schafrik, der eigentlich im Mittelfeld zu finden sein sollte, den sah man immer und überall mit vollem Einsatz. Markus Vogt ein starker Liebero, der seine fünfte Gelbe Karte bekommen hat, wird im nächsten Spiel der Schwarzheider fehlen.

SSV Alemania Altdöbern - FSV Lauchhammer 08

1 : 3  ( 0 : 2 ) 

SSV Alemania Altdöbern: Haatz,Christian
FSV Lauchhammer 08:
Tore: 0:1 Jungnickel,Hagen (1.); 0:2 Hanko,Steffen (14.); 0:3 Urban,Heiko (76.); 1:3 Raunick,Maik (90.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Benjamin Kaiser (Golßen)
Gelbe Karten: - / -
Besonderes Vorkommnis: Jungnickel,Hagen (FSV Lauchhammer 08) verschießt Foulelfmeter (60.)
Lausitzer Rundschau :

Der Sekundenzeiger hatte die erste Runde noch nicht vollzogen, da nutzte Hagen Jungnickel den ersten Angriff zum 0:1. Eine herrliche Kombination über Rene Sattler und Michael Richter wurde so erfolgreich abgeschlossen. Im Gegenzug hätte Oldie Peter von Oesen für den Landesklassenneuling sofort ausgleichen können. Die Anfangsminuten standen im Zeichen der Abwehrkonfusion auf beiden Seiten. Nach Vorlage von Jens Papenhusen erzielte Steffen Hanko mit prächtigem Fernschuss das 0:2 in der 14. Minute. Jetzt dominierte der FSV, ohne zu überzeugen. Der Gastgeber, der in keiner Phase des Spiels Landesklassenniveau erreichte, agierte völlig harmlos. Schiedsrichter Benjamin Kaiser, einer der Schwächsten auf dem Platz, versagte dem FSV einen sonnenklaren dritten Treffer. Seine merkwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten erregten sehr oft den Unwillen der 100 Zuschauer. In der 2. Halbzeit verlief das Spiel in den ersten Minuten etwas energischer. Große Gefahr für das FSV-Tor ging davon jedoch nicht aus. Mit zunehmender Spielzeit wurde auch die konditionelle Überlegenheit der Gäste immer größer. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf den Alemannia-Kasten. In der 59. Minute traf Hagen Jungnickel nach schöner Kombination nur den Pfosten. Er hätte eine Minute später das hochverdiente 0:3 erzielen können, seinen Elfmeter hielt Christian Haatz jedoch bravourös. Der erste Nachschuss landete am Pfosten, und auch der zweite Versuch führte nicht zum Treffer. In der 63. Minute setzte sich Rene Sattler durch, vergab aber völlig freistehend. Sein Kopfball in der 73. Minute landete an der Latte. Auch das herrliche Dribbling von Michael Richter zwei Minuten später konnte nicht mit einem Tor abgeschlossen werden. In der 76. Minute schoss Heiko Urban mit Gewalt aufs Tor und traf zum längst überfälligen 0:3. Weiter versuchte der FSV sein Torverhältnis zu verbessern. In der 90. Minute kamen die Gastgeber noch einmal vor den Kasten von Mario Hennig, und Maik Raunick traf zum 1:3. Dieses Spiel fand einen hochverdienten Sieger, dessen Manko an diesem Tag die Chancenverwertung war und so dem SSV noch ein annehmbares Resultat bescherte. hv

VfB Hohenleipich 1912 - SV Wacker 09 Ströbitz

4 : 1  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Schollbach,Torsten (25.); 2:0 Schollbach,Torsten (56.); 2:1 (63.); 3:1 Werner,Michael (77.); 4:1 Schollbach,Torsten (87.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Stephan Richter (Ragow)
Ungefährdeter Erfolg Torsten Schollbach mit drei Treffern Fußball-Landesklasse Süd: VfB Hohenleipisch 1912 - SV Wacker 09 Ströbitz 4:1 (1:0)

Den berühmten Bock brauchte Hohenleipisch, entgegen der Spielvorschau, wegen zweier klarer Siege in Ströbitz ohnehin nicht mehr umstoßen. Nun gelang aber der noch fehlende Heimerfolg gegen die Rand-Cottbuser - und das über weite Strecken in überzeugender Manier. Vom Anpfiff weg dominierte der VfB, zeigte sich in guter Spiellaune und ließ den Gegner kaum über die Mittellinie. Gleich brachte sich Michael Werner im Strafraum zweimal (4., 5.) in gute Schussposition. Die Gäste präsentierten sich äußerst schwach und kamen nach einer Viertelstunde zum ersten Schussversuch. Im nächsten Moment hatte Torsten Schollbach zwei Möglichkeiten nacheinander (17., 18.). Die Platzbesitzer zeigten sich Wacker weiter in allen Belangen überlegen, spielten einfach eine Klasse besser. Mit schönen Seitenwechseln wurde das Spiel in die Breite gezogen, nur fehlte häufig die finale Aktion bzw. war diese zu ungenau. Das überfällige 1:0 gelang dem agilen Torsten Schollbach (25.), als er einen Pass von Stefan Werner gekonnt annahm, mit einer Drehung zwei Abwehrspieler stehen ließ und sofort abzog. Kurz darauf konnte der Gäste-Keeper einen straffen Schuss von Stefan Werner (29.) nur fausten, aber kein Stürmer stand zum Abstauben bereit. Ein zweites VfB-Tor wurde wegen fragwürdiger Torwartbehinderung annulliert (40.) und in der Schlussminute des ersten Durchgangs bekam die Heim-Elf durch Stefan Werner nach einem dynamischen Solo und Steffen Fischer, für den der Schusswinkel jedoch zu spitz war, noch zwei gute Chancen. Nach Wiederbeginn waren die Ströbitzer kurzzeitig um Offensive bemüht, Stefan Werners Distanzschuss (51.) war aber dann das erste Zeichen (51.), für den VfB. Das vermeintlich erlösende 2:0 erzielte wieder Torsten Schollbach (56.), der sich auf der linken Seite durchsetzten konnte. Allerdings ließen die Hohenleipischer die Zügel nun etwas schleifen und ihr Spiel verflachte ein wenig. Ging es bei einem leichsinnigen Querpass am Strafraum noch gut, nutzte Ströbitz aber eine Inkonsequenz in der Hohenleipischer Abwehr und kam aus dem Nichts zum Anschlusstreffer (63.). Mit einem Konter und der anschließenden Ecke gelang Wacker die erste zwingende Aktion (68.) vor dem VfB-Tor, jedoch zeigte sich Daniel Amende auf dem Posten. Nun musste plötzlich wieder gezittert werden und es dauerte einige Zeit, bis die Platzherren sich wirklich wieder als solche zeigten. Dann zog Torsten Schollbach auf der rechte Außenbahn unwiderstehlich zur Grundlinie, Michael Werner (74.) schoss seinen präzisen Rückpass aus Nahdistanz aber zu unplatziert aufs Tor. Die wohl größte Möglichkeit (77.) hatte erneut Schollbach, der, diesmal links, völlig freie Bahn in Richtung Tor hatte, aber nur zweiter Sieger blieb. Nach dem folgenden Abschlag erkämpfte sich Stefan Ullrich den Ball und seine Flanke verwertete Michael Werner schließlich zum beruhigenden 3:1 (77.). Die Gäste brachten nun überhaupt nichts mehr zustande und Torsten Schollbach erzielte nach einer Ecke von Pierre Heyne mit seinem dritten Treffer im Spiel per Flachschuss (87.) den auch in dieser Höhe absolut verdienten Endstand. Ein Tor wert war auch die letzte Aktion im Spiel, als Michael Werner eine Flanke direkt nahm, aber seinen wuchtigen Schuss genau auf den Torwart abzog.

Aufstellung: Amende, Lubke, Rost, Wunderlich, Stolle (78. Jopp), Fischer (80. Richter), St. Werner; Buchwald (71. Heyne), Ullrich, Schollbach, M. Werner. Tore: 1:0; 2:0, Schollbach (25.,56.), 2:1 Grund (63.), 3:1 M. Werner (77.), 4:1 Schollbach (87.) S: Stephan Richter (Ragow) Z: 80

SC Spremberg 1896 - SV Werben 1892

1 : 5  ( 1 : 1 ) 

Tore: 0:1 Schwarz,Manuel (18.); 1:1 Schirmer,Jens (36.); 1:2 Schwarz,Manuel (60.); 1:3 Bossmann,Robert (62.); 1:4 Hanuschka,Lars (75.); 1:5 Förster,Rene (83.)
Lausitzer Rundschau :

Mit der Elf von Werben empfing der SC die Mannschaft, mit der man im vergangenen Jahr noch in der Landesliga um Punkte stritt. Doch Werben startete wesentlich besser in die neue Serie und belegt einen Spitzenplatz, von dem der SC weit entfernt ist. Das sollte sich mit diesem Spiel etwas ändern. FUssball-Landesklasse.

Von Sigurd Baatz

Aus einer kompakten Deckung und einem dicht gestaffelten Mittelfeld spielend, ließ der SC kaum Aktionen des Gegners zu. Gefahr für das Spremberger Tor entstand nur durch eigene Abspielfehler. Blieb der unmotivierte Rückpass von René Springer noch ohne Folgen, reagierte Sven Puchert gegen den frei durchlaufenden Gästestürmer, nach Fehlpass von Jens Schirmer in der neunten Minute, hervorragend. Der SC machte aber das Spiel und hatte durch René Springer und Philipp Gerzymisch in der 17. Minute die wohl größte Chance des Spiels. Doch Gerzymisch vergab freistehend. Nur eine Minute später wieder einer dieser eklatanten Fehlpässe, diesmal von Maik Heine, den ein Werbener dankend aufnahm und Puchert mit gezielten Schuss überwinden konnte. Der SC ließ sich aber nicht beirren und spielte weiter nach vorn. Vor allen die weiten Einwürfe von René Springer, vom böigen Wind noch unterstützt, sollten für Gefahr sorgen, doch die Stürmer des SC konnten mit diesen Möglichkeiten nichts anfangen. In der 22. Minute die nächste Großchance: Alexander Golniks Flachschuss ins lange Eck sprang vom Pfosten zurück, doch der Ball konnte von Spremberger Angreifern nicht über die Linie gedrückt werden. In der 36. Minute dann endlich der Ausgleich. Nach einem Angriff über rechts verstolperte ein Werbener Abwehrspieler den Ball und der nachsetzende Schirmer schoss den Ball ins Tor. Zwar drückte der SC weiter, doch fehlte immer wieder der letzte Pass oder der Mut zum Distanzschuss. Nach dem Wechsel verlagerte sich das Spielgeschehen in die Hälfte des SC. Werben machte jetzt Druck und scheiterte mit einem Schuss an die Latte. Der SC versuchte, sich zu befreien, doch immer wieder waren es die Fehlpässe im Mittelfeld, die die Gäste in aussichtsreiche Positionen brachten. In der 60. Minute musste Björn Wuttke wiederholt gegen zwei Abwehrspieler klären, doch statt den freien Mitspieler anzuspielen, landete der Ball beim Gegner. Den Pass auf die linke Angriffsseite nutzten drei Werbener Stürmer sofort, um Golnik bei der Abwehr zu stören. Der Ball schlug im kurzen Eck ein. Nur zwei Minuten später wieder eine halbherzige Abwehraktion von Golnik, in deren Folge sich Jörg Jenter verletzte. Die entstandene Lücke nutzten zwei Werbener zum 3:1. Nach dem erneuten Gegentor setzte der SC jetzt alles auf eine Karte, erspielte sich Chance um Chance, doch sogar freistehend im Fünfmeterraum konnten weder Heine noch der eingewechselte Andreas Strenge den Ball im Tor unterbringen. In der 75. Minute dann der endgültige K.O: Bei einem Konter zögerten die Spremberger Abwehrspieler zu lange, das nutzte ein Werbener und bestrafte den SC mit dem vierten Gegentor. Jetzt zeigten sich die ersten Auflösungserscheinungen im Spremberger Mittelfeld, so dass die Abwehr immer mehr mit den Kontern der Gäste konfrontiert wurde. Zwar verhinderten vor allen Wuttke und Kretschmer Möglichkeiten der Gäste, doch nach vorn ging nichts mehr. Das 5:1 der Gäste hatte dann auch nur noch statistischen Wert.

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Bericht aus Werben :

Aufgrund schwieriger Windverhältnisse war es kein besonders hochwertiges Spiel. Der Wille zu gewinnen war in unserer Mannschaft deutlich zu spüren und in der Anfangsphase konnten wir das Spiel bestimmen. Durch eine schöne Einzelleistung brachte uns M. Schwarz verdient in Führung. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Einen Abwehrfehler nutzten die Gastgeber zum Ausgleich, dieser war nicht unverdient, denn wir waren in dieser Phase zu inaktiv. Dies änderte sich nach der Pause. Wir konnten das Tempo noch einmal erhöhen. Endlich hatten unsere Angreifer das nötige Selbstvertrauen um unsere Torchancen erfolgreich abzuschließen. So gelang M. Schwarz sein zweiter Treffer. Damit war das Spiel schon für uns entschieden. Als R. Bossmann das dritte Tor erzielte war die Erleichterung in allen Mannschaftsteilen deutlich sichtbar. Der Ball lief ruhiger durch unsere Reihen. Sicherlich haben wir dem Gegner dann noch zu viele Chancen gestattet, aber viele von uns waren in Gedanken schon bei M. Konzack. Der feierte an diesem Tag mit der gesamten Mannschaft seinen 30. Geburtstag. Aus dieser Unbeschwertheit heraus gelang L. Hannuschka mit einem schönen Heber das 1:4. Auch unser dritter Angreifer konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Fast von der Außenlinie gelang R. Förster das fünfte Tor. Für uns war es nach langer Zeit mal wieder ein überzeugendes Spiel. Der Gastgeber hatten natürlich seine Chancen, aber der Sieg war nie in Gefahr. Zu seinem ersten Einsatz kam D. Kokott. Er fügt sich ohne Probleme in eine funktionierende Mannschaft ein. Alle Spieler waren begeistert von der guten Mannschaftsleistung und der positiven Stimmung im Team. Die gute Laune konnte natürlich bis zu Konzi´s Party gerettet werden. Wir freuen uns nun auf den Oberligisten Stahl Eisenhüttenstatt.

SV Dissenchen 04 - Spremberger SV 1862

6 : 3  ( 6 : 3 ) 

Tore: 1:0 ; 2:0 ; 3:0 ; 4:0 ; 5:0 ; 5:1 Kuhlee,Volkmar; 5:2 Paulo,Stefan; 6:2 ; 6:3 Noack,Kai
Lausitzer Rundschau :


Die erste Halbzeit in dieser Begegnung war wirklich kurios: Beide Mannschaften lieferten sich ein ausgeglichenes Feldspiel und trotzdem lagen die Spremberger zur Pause hoffnungslos mit 0:5 Toren zurück. Die Hauptschwäche beim SSV 1862 lag darin, dass man stets und ständig zu weit weg vom Gegenspieler stand. Diese Bewegungsfreiheit nutzten die Stürmer vom SV Dissenchen weitgehend aus. So ließ man den gegnerischen Stürmer ungehindert flanken und im Sturmzentrum vollkommen ungedeckt einen weiteren Spieler einköpfen. Schon im Gegenzug hatte Björn Kantor Pech, da sein Schuss vom Dissenchener Torwart noch gegen den Pfosten gelenkt wurde. Ein erneuter Deckungsfehler brachte Dissenchen dann mit 2:0 in Front und hier endete der Spremberger Gegenzug durch einen mächtigen Schuss von Falk Liebchen am Lattenkreuz. Es kam noch schlimmer Diese Situationen waren zum Verzweifeln und es kam noch schlimmer für die Gäste. Denn Dissenchen hatte eine hundertprozentige Chancenauswertung, und jeder Schuss saß unhaltbar bis zum Pausenpfiff im Spremberger Kasten. Diese 5:0-Führung entsprach keinesfalls dem bisherigen Spielverlauf, wurde aber durch inkonsequentes Decken beim Spielaufbau und Torabschluss begünstigt. Der SSV stand vor einer echten Blamage, wenn sich dies mit der ungeheuren Chancenverwertung für Dissenchen so fortsetzen sollte. Doch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Der SSV 1862 ging nun energischer in die Zweikämpfe und schon zerfiel das Spiel der Heimmannschaft. Sie waren in der Abwehr ebenfalls sehr anfällig und Volkmar Kuhlee konnte auf 1:5 verkürzen, wobei auch dieser Schuss die Torlatte rasierte. Kurz darauf, wie konnte es anders sein, traf Falk Liebchen den Torpfosten des Dissenchener Tores erneut, und Stefan Paulo schoss im Nachsetzen auf 2:5 ein. Leider blieben weitere Chancen ungenutzt, sonst hätte dieses Spiel noch eine völlige Kehrtwendung bekommen können. Ein Konter der Platzmannschaft brachte das alles entscheidende 6:2. Nur Kai Noack konnte noch einmal auf 3:6 verkürzen. Anschließend hatte Björn Kantor noch eine Riesenmöglichkeit zur Verbesserung des Endergebnisses. SSV im Dunkeln? Am Ende musste man konstatieren, dass drei erzielte Auswärtstore eigentlich zum Punktgewinn reichen müssten, doch eine Deckungsart nur auf Sichtweite ist noch nicht erfunden und funktioniert auch nicht, wie sie in der ersten Halbzeit praktiziert wurde. Am kommenden Wochenende kommt der Spitzenreiter SG Burg. Hier muss man wesentlich konzentrierter zur Sache gehen, will man nicht erneut mehrere Gegentore kassieren. Erschwerend kommt für den SSV 1862 allerdings hinzu, dass man seit Wochen nur auf Hallentraining angewiesen ist, da die Flutlichtanlage defekt ist. Hans-Joachim Schenker Der SSV 1862 spielte mit: Stefan Baum - Matthias Kretschmer, (Christian Budick), Uwe Mechler, Volkmar Kuhlee, Michael Schultka - René Ganig, Peter Röder, Björn, Kantor, Stefan Paulo - Falk Liebchen (David Tresp), Kai Noack.

SV Süden Forst - SV Eintracht Ortrand

0 : 3  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 (42.); 0:2 (70.); 0:3 (75.)
Zuschauer: 140
Schiedsrichter: Andreas Pfister (Guben)
Lausitzer Rundschau :


Für die Forster standen Stefan Przewozny und Karsten Keckel kurzfristig nicht zur Verfügung. Die wieder umformierte Mannschaft bot in der ersten Halbzeit dem Tabellenzweiten einigermaßen Paroli. Erst in der 35.Minute erspielte sich Eintracht die erste große Gelegenheit, doch Arne Wiener vereitelte durch geschicktes Winkelverkürzen einen Rückstand. In der 42.Minute ermöglichte eine Fehlerkette im Mittelfeld und in der Abwehr dem Tabellenzweiten eine Schusschance von der Strafraumgrenze. Arne Wiener zeigte bei dem neben dem Pfosten landenden Flachschuss keine Reaktion und so begaben sich die Forster mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. Es dauerte bis zur 56.Minute, bis Sebastian Schwarzer von der Strafraumgrenze die erste verheißungsvolle Schussposition hatte. Der Schuss wurde eine leichte Beute des Gästekeepers. In der folgenden Viertelstunde schaffte es Süden, die Gäste etwas unter Druck zu setzen und auch torgefährliche Situationen herauszuarbeiten. Wie man Chancen resolut verwertet, zeigte Eintracht in der 70.Minute. Eine Eingabe von links strich durch den Torraum und aus spitzem Winkel wuchtete ein Angreifer den Ball unter die Latte. Nach diesem Tor war den Forstern der Zahn gezogen und in der 75. Minute führte ein weiterer Konter zum 0:3. In der Schlussviertelstunde hatte Süden keine Chance mehr. Somit gelang dem SV Süden auch im vierten Heimspiel gegen die athletisch stärkeren Ortrander kein Erfolg. Zuschauer: 140, Schiedsrichter: Pfister (Guben). Die Aufstellung: Wiener, Schäfer, Heidenreich, Mario Gebauer, Bode, Lampe, Schneider, Jan Gebauer (Pankalla), Schwarzer, Mathias Gebauer (Hess), Fori (Jaschan). JS.

Grüne Eiche Großthiemig - SG Sielow

3 : 2  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Paulick,Rico (33.); 2:0 George,Lars (40.); 2:1 Konzack,Michael (58.); 3:1 Löffler,Thomas (65.); 3:2 Konzack,Michael (Foulelfmeter, 81.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Heinz Maintok (Senftenberg)
Lausitzer Rundschau :

Trotz schlechter Witterungsbedingungen fand das Spiel vor einer guten Kulisse statt. Der Gastgeber hatte bereits in der fünften Minute die erste große Gelegenheit, als Thomas Löffler außen durchging und auf Mirko Eichapfel ablegte, der jedoch das Leder nicht voll traf. In der Folgezeit waren wenig spielerische Akzente auf beiden Seiten zu erkennen, es bestimmten zahlreiche Unterbrechungen das Spiel. Rico Paulick war es dann, der für den ersten sehenswerten Spielzug mit dem 1:0 belohnt wurde. Er schnappte sich noch in der eigenen Hälfte den Ball und ging auf und davon, spielte mit Thomas Löffler doppelt, und sein platzierter Schuss schlug unhaltbar im Sielower Tor ein. Kurz darauf hatte Denis Werner die nächste Chance, aber sein Schuß ging übers Tor. Die Gäste bis dahin harmlos, außer wenn die Großthiemiger Hintermannschaft sie zu Großchancen einlud. So geschehen in der 23.Minute, als der Ball leichtfertig in der Vorwärtsbewegung verspielt wurde und gleich zwei Sielower Spieler vor Dirk Naumann aufkreuzten, aber auch hier ließ zum Glück für den Gastgeber der Abschluss einiges zu wünschen übrig. Zwischen der 28. und 31.Minute hätten die Großthiemiger den Sack eigentlich zumachen müssen, denn Mirko Eichapfel und Lars George hatten dazu große Gelegenheiten, aber der Gästekeeper bewies hier beide Mal seine gute Form. Geschlagen war er jedoch in der 40.Minute, als erneut Mirko Eichapfel auf ihn zulief, ihn umspielte und auf Lars George ablegte, der den Ball wiederum nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Nach der Pause war der Gastgeber weiter am Drücker und hatte durch Denis Werner auch gleich eine gute Chance, aber sein Schuss ging ans Außennetz. Ab der 50.Minute kamen die Gäste besser ins Spiel, und bei den Platzbesitzern schien die gute Form vom aufkommenden Sturm wie weggeblasen. Folgerichtig fiel der Anschlusstreffer, als man wiederum den Ball nicht aus den eigenen Reihen bekam. Großthiemig erholte sich aber wieder und machte weiter Druck. Ein Schuss von Lars George ging nur knapp vorbei, aber beim nächsten Versuch von Thomas Löffler klappte es zum 3:1. Die Partie wurde nun ruppiger und Schiri Maintok wäre sicher gut beraten gewesen, viel eher einmal durchzugreifen, denn durch die unzähligen Unterbrechungen litt nun auch die Qualität des Spieles. Turbulent ging es noch in der Schlussphase zu, als ein Gästespieler ungestüm im Strafraum zu Fall kam und der fällige Elfmeter durch Michael Konzack verwandelt wurde. Die Sielower bekamen dadurch noch einmal Aufwind und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Als in der letzten Minute dieser Partie ein Gästespieler allein auf Torhüter Dirk Naumann lief, stockte allen der Atem, aber der Keeper rettete mit einer Glanzparade den nicht ganz unverdienten Sieg, der jedoch schwer erkämpft worden war. Aufstellung Grüne Eiche: D. Naumann, R. Paulick, H. Thiele, D. Werner (ab 47. Minute J. Strempel), H. Kniese, A. Weimann, K. Foltin, L. George, E. Stange (ab 56. Minute A. Hofmann), Th. Löffler (ab 73. Minute P. Trobisch), M. Eichapfel. Torschützen: 1:0 ­ Rico Paulick (33.), 2:0 ­ Lars George (40.), 2:1 ­ Michael Konzack (58.), 3:1 ­ Thomas Löffler (65.), 3:2 ­ Michael Konzack (81.,Foulelfmeter). Schiedsrichter: Heinz Maintok (Senftenberg), Zuschauer: 150. ag

SG Burg - SV 1919 Prösen

2 : 0  

Lausitzer Rundschau :

"Die Burger haben im Vorfeld schon überlegt, wie hoch sie wohl gegen Prösen ­ den Tabellenletzten ­ gewinnen würden " , sagt Jörg Nicklisch, der Prösener Mannschaftsleiter. Doch am Ende war der Tabellenführer Burg von der jungen Mannschaft aus Prösen überrascht. Torhüter Jens Kümmel hatte einen äußerst guten Tag erwischt, und so hielt sich der "Schaden " in Grenzen. Zwar gewannen die Burger 2:0. Doch das zweite Tor entstand auf äußerst unsportliche Weise, findet Jörg Nicklisch. "Einer unserer Spieler wurde gefoult, und er lag verletzt am Boden. Der Schiedsrichter pfiff nicht, und die Burger kamen in Ballbesitz. Normalerweise schießt man in einer solchen Situation den Ball fairerweise ins Aus. Aber die Burger nutzten das eiskalt zum 2:0. Das hat mich geärgert " , so der Mannschaftsleiter. Doch trotz allem war er mit den Prösener Spielern sehr zufrieden. "Sie haben gut dagegen gehalten. " swi
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 08.06.2003