Spieltag Landesklasse-Süd 2002/03

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30. Spieltag

F U S S B A L L - L A N D E S K L A S S E

Aufsteiger in die Landesliga: Schönower SV (Nord), BSC Rathenow 94 (West), BSC 1927 Blankenfelde (Mitte), FC Strausberg (Ost), SG Burg/Spreewald (Süd).

Absteiger in die Kreisligen: FC Kremmen, Einheit Zepernick, PSV Schwedt (Nord), Einheit Perleberg, Wacker Meyenburg, Hertha Karstädt (West), Lok Seddin, Grün-Weiß Niemegk, SG Michendorf (Mitte), FSV Altranft, SG Hangelsberg, Viktoria Frankfurt II, SG Müncheberg (Ost), Süden Forst, Alemannia Altdöbern und SV Prösen (Süd).
Samstag, 31.5.2003  
Spremberger SV 1862 - VfB Hohenleipich 1912 1 : 4 ( 1 : 1 ) Details
SV 1919 Prösen - SC Spremberg 1896 0 : 2 ( 0 : 0 ) Details
SV Fichte Kunersdorf - Grüne Eiche Großthiemig 2 : 1 ( 1 : 0 ) Details
SG Sielow - SV Eintracht Ortrand 2 : 2 ( 1 : 2 ) Details
FSV Lauchhammer 08 - SV Wacker 09 Ströbitz 4 : 4 ( 3 : 3 ) Details
SG Burg - SV Süden Forst 4 : 1 ( 2 : 1 ) Details
SV Dissenchen 04 - SSV Alemania Altdöbern 7 : 2   Details
Grün-Weiß Schwarzheide - SV Werben 1892 0 : 2   Details

Tabelle nach dem 30. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) SG Burg302631 75105:3081  46:13  41  59:17  40
2. (2.) SV Eintracht Ortrand302073 4572:2767  39:12  35  33:15  32
3. (3.) SV Dissenchen 04301758 4288:4656  41:25  25  47:21  31
4. (4.) VfB Hohenleipich 19123016410 2582:5752  51:25  35  31:32  17
5. (5.) FSV Lauchhammer 08301398 1364:5148  39:24  28  25:27  20
6. (7.) SC Spremberg 18963013611 -452:5645  31:32  24  21:24  21
7. (8.) SV Fichte Kunersdorf3014313 -1152:6345  28:30  26  24:33  19
8. (6.) SV Wacker 09 Ströbitz3013512 -153:5444  31:19  32  22:35  12
9. (13.) SV Werben 18923012414 -746:5340  22:19  24  24:34  16
10. (9.) Spremberger SV 18623012315 165:6439  38:32  23  27:32  16
11. (10.) Grüne Eiche Großthiemig3012315 -262:6439  39:35  22  23:29  17
12. (11.) Grün-Weiß Schwarzheide3012315 -648:5439  25:18  26  23:36  13
13. (12.) SG Sielow3011514 -747:5438  24:25  21  23:29  17
14. (14.) SV Süden Forst309615 -1047:5733  30:25  22  17:32  11
15. (15.) SSV Alemania Altdöbern304323 -6734:10115  16:38  11  18:63  4
16. (16.) SV 1919 Prösen301128 -8613:994  9:49  3  4:50  1
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Spiel-Statistiken

Spremberger SV 1862 - VfB Hohenleipich 1912

1 : 4  ( 1 : 1 ) 

Tore: 0:1 Fischer,Steffen (6.); 1:1 Liebchen,Falk (16.); 1:2 Stolle,Sebastian (51.); 1:3 Rost,Sirko (Foulelfmeter, 78.); 1:4 Werner,Stefan (85.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Klaus Leckzut (Burg)
Überzeugender Auswärtssieg zum Abschluss

VfB sicherte seine beste Platzierung seit der Landesklassenzugehörigkeit

Beide Teams hatten ihre Saisonziele bereits erreicht, konnten also befreit in diesen letzten Spieltag gehen. Den besseren Start erwischten die Gäste, die mit zwei Kopfbällen den SSV-Schlussmann prüften. Wiederum per Kopf gelang dann Steffen Fischer nach einer Ecke der Führungstreffer (6.) für Hohenleipisch. Nach zehn Minuten griffen die Platzherren erstmals gefährlich an, Röder hatte sich rechts durchgesetzt, verzog aber. Michael Werner, dem man die fehlende Spielpraxis anmerkte, konnte sich auf der anderen Seite gegen den Torwart nicht durchsetzen (15.). Nach einem erneuten SSV-Angriff über die rechte Seite wurde Liebchen im Strafraum angespielt, der hatte viel Zeit den Ball anzunehmen und keine Mühe das 1:1 (16.) zu erzielen hatte. Im Gegenzug ging ein Kopfball von Thomas Buchwald knapp über die Latte. Das VfB-Spiel wirkte nach dem Ausgleich nun etwas statisch, man stand zu weit weg vom Gegenspieler. Dennoch gab es durch Michael Werner eine Möglichkeit (28.), er konnte den Flankenball von Sirko Rost aber nicht kontrollieren. Ihre größte Chance im gesamten Spiel hatten die Spremberger nach einer halben Stunde, der VfB-Keeper verhinderte im Herauslaufen jedoch das Tor. Hohenleipisch kam nach sehr schönem Spielzug ebenfalls noch zu einer erstklassigen Möglichkeit, Stefan Werner hätte aber vielleicht selbst den Abschluss suchen müssen anstatt abzuspielen. Nach Chancen also ein gerechter Halbzeitstand, mit Wiederbeginn riss der VfB das Spiel aber an sich und ging folgerichtig erneut in Führung. Thomas Buchwald, diesmal Tagesbester, hatte sich bis zur Grundlinie gekämpft und Sebastian Stolle spitzelte den Ball über die Linie. Immer deutlicher wurde die Überlegenheit der Gäste, die auch die meisten Zweikämpfe gewannen und den SSV voll im Griff hatten. Nur Spielmacher Röder gelangen vereinzelt Aktionen im Mittelfeld, die Spitzen der Gastgeber blieben aber vollkommen wirkungslos. Nachdem Maik Schlüter im Zweikampf mit dem SSV-Keeper im Strafraum zu Fall kam, nutzte Sirko Rost den anschließenden Elfmeter zum 1:3 (78.) und traf damit in jedem der letzten sechs Spiele! Schließlich spielte Stefan Werner zwei Spremberger im Strafraum aus, ließ eine Körperdrehung folgen und gab dem Torwart keine Chance, das 1:4 (85) zu verhindern. Damit wurde am Ende auch das Ergebnis dem Spielverlauf in dieser fairen Partie gerecht und der VfB erreichte mit Rang vier seine beste Landesklassenplatzierung. Der VfB-Trainer, der seine Jungs zum letzten Mal betreute, meinte nach einer insgesamt durchwachsenen Rückrunde: "Das sah doch wieder aus wie Fußball!", was für die neue Saison durchaus optimistisch machen sollte. An dieser Stelle sei Rico Nattermann für die erfolgreiche Arbeit in Hohenleipisch nochmals gedankt und viel Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte beim FV Gröditz gewünscht.

SSV: Freudenberger (46. Baum), Herrmann, Schultka, Jurischka, Golnik, Ganig, Röder, Kantor (83. Göpfert), Paulo (68. Kreuzholz), Liebchen, Noack.

VfB: Jahn, Lubke, Wunderlich, Schollbach, Fischer, Schlüter (79. Jopp), St. Werner, Ullrich, Buchwald, Rost, M. Werner (46. Stolle).


(ft)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- --------------- Die Spremberger begannen dieses Spiel eigentlich recht schwungvoll, und doch mussten sie frühzeitig einen plötzlichen Rückstand hinnehmen, da man sich im Anschluss an einen Eckball zu unaufmerksam gezeigt hatte. Torwart Jens Freudenberger bekam den Kopfball erst hinter der Torlinie zum Halten. Danach gab es zumeist ein verteiltes Spiel, und nach einem Pass von Stefan Paulo konnte Falk Liebchen zum 1 : 1- Ausgleich einschießen. Anschließend hatten die Gäste eine große Möglichkeit, doch hier konnte Rene Ganig im letzten Moment rettend eingreifen. Der SSV 1862 hatte gute Chancen durch Stefan Paulo, Kai Noack und Peter Röder, selbst bis zum Pausenpfiff in Führung zu gehen, aber im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. In der zweiten Halbzeit waren dann die Gäste aus Hohenleipisch die eindeutig dominierende Mannschaft. Trotz der hohen Temperaturen zeigten sie ein laufaufwändiges Spiel und kombinierten sicher. Sie hatten nun klare Feldvorteile und schossen in regelmäßigen Abständen ihre Tore zum klaren 4 : 1-Sieg heraus. Der SSV 1862 verlor dagegen zu viele Zweikämpfe und erreichte im Spiel nach vorn keine nennenswerte Wirkung mehr. Einzig die Abwehrreihe mit Alexander Golnik, David Jurischka, Rene Ganig, Sebastian Herrmann und Michael Schultka konnte überzeugen, doch waren auch sie beim ständigen Druck der Gäste zunehmend überfordert, da der Ball nur wenig in den eigenen Reihen gehalten werden konnte und somit die Entlastung einfach nicht gegeben war. So gab es am Sieg der Gäste aus Hohenleipisch nichts zu deuteln, da sie einfach die bessere Mannschaft waren, während beim Platzbesitzer die Luft raus war, um sich noch einmal aufzubäumen. Dazu waren für Übungsleiter und Spieler die letzten Wochen im Abstiegskampf zu nervenaufreibend gewesen, zumal man Woche für Woche die Formation durch Verletzungsausfälle durcheinander wirbeln musste. Insgesamt eine verkorkste Saison für den SSV 1862, die aber mit dem Klassenerhalt noch einen versöhnlichen Abschluß fand. Ein schon länger geplanter Übungsleiterwechsel steht für die Saison 2003/2004 an, denn die Geschicke der Mannschaft werden dann von den Sportkameraden Christian Knecht von der SG Groß Gaglow und Reiner Rothe geleitet. (hs)

SV 1919 Prösen - SC Spremberg 1896

0 : 2  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Rosenstengel,Mark (Foulelfmeter, 90.); 0:2 Groß (90.)
Zuschauer: 72
Schiedsrichter: Danilo Burigk (Doberlug)
Mit einer unglücklichen Niederlage verabschiedeten sich die Spieler des SV 1919 Prösen nach fünfjähriger Zugehörigkeit aus der Landesklasse/Süd. In diese Begegnung war man mit dem festen Vorsatz gegangen, unbedingt ein ordentliches Spiel mit einem entsprechenden Resultat zu bieten. Doch die Gäste hatten etwas dagegen. Sie spielten mit verbissenem Einsatz und teilweise übergroßer Härte, als ginge es für sie um den Meistertitel. Fünf gelbe und eine gelb-rote Karte waren die Folge. Dazu kamen mehrere Blessuren an den Prösener Spielern. In der ersten Halbzeit hatten die Spremberger zunächst einige Vorteile, und Torwart Thomas Brandes im Prösener Gehäuse hatte wesentlich mehr zu tun, als sein Gegenüber im Spremberger Kasten. Die Angriffe der Prösener wurden nur sporadisch herausgespielt und es mangelte wie so häufig an der kaltblütigen Chancenverwertung. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff des keineswegs überzeugenden Schiedsrichters Danilo Burigk beim torlosen Unentschieden. Nach Wiederbeginn gestalteten die Gastgeber das Spiel ausgeglichener. Als in der 57. Minute Budick nach einem rüden Foul die gelbe Karte und gleich darauf wegen unsportlichen Verhaltens die gelb-rote Karte sah, verstärkten die Prösener den Druck auf die Spremberger Abwehr und es hatte den Anschein, als ob diese Partie zugunsten der Heimmannschaft hätte entschieden werden können. Doch mit etwas Glück und konsequenter Abwehrarbeit konnten die Gäste ihr Gehäuse reinhalten. Durch die ungenutzten Chancen der Prösener ermutigt, drängten die Spremberger in den Schlussminuten noch einige Male druckvoll nach vorn und brachten das Brandes-Tor wieder in Gefahr. Wenig Fingerspitzengefühl bewies der Schiedsrichter in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Nach einem unglücklich geführten Zweikampf nahe der Torauslinie kamen beide Spieler im Prösener Strafraum zu Fall. Zum Entsetzen der Zuschauer und Spieler zeigte Burigk auf den Strafstoßpunkt. Rosenstengel ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher. Das im Anschluss folgende Abstaubertor zum 0:2 durch Groß war dann auf das Durcheinander und die Aufregung, welche nach dem fragwürdigen Strafstoß noch in der Prösener Mannschaft herrschte, zurückzuführen. So mussten die Prösener Spieler und Zuschauer in der Nachspielzeit miterleben, dass ein sicherlich verdienter Teilerfolg aus der Hand genommen wurde. Aufstellung Prösen: Brandes, Reiter (ab 72. Ch. Nicklisch), Kleint, Al. Hofeld, Klunker, Nagel, An. Hofeld, Reichel, Linge (ab 84. Pelzer), Sitta (ab 67. Berger), Richter. Heinz Strauchmann

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------ Im letzten Spiel der Saison trat der SC beim seit langer Zeit feststehenden Absteiger Prösen an. Für die Spremberger ging es um einen guten Abschluss und um Platz 6 in der Tabelle. Der Gastgeber wollte sich mit einer ordentlichen Leistung aus der Landesklasse verabschieden. So konnten die Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein. Der SC begann sehr konzentriert und hatte bereits in den ersten zehn Minuten hochkarätige Chancen, um das Spiel in die richtige Bahn zu lenken. In der 5. Minute konnte sich Heine geschickt am Strafraum durchsetzen, lief allein auf das Tor zu und wurde von den Beinen geholt. Klarer Elfmeter dachten alle... außer dem Schiedsrichter. Mit dem nächsten Angriff setzte Möschk mit langer Flanke in den Fünfmeterraum Heinze in Szene, der den Ball per Kopf quer ablegte und damit den Torwart ausspielte, doch Heine verpasste den Ball. Das angestrebte schnelle Führungstor blieb aus und das Spremberger Spiel verlor an Zielstrebigkeit. Da dem Tabellenletzten die spielerischen Möglichkeiten fehlten, bestimmte der SC das Spiel, kam aber mit der defensiven Einstellung der Prösener nicht zurecht. Dazu kamen Fehler im Spielaufbau, von denen die Gastgeber profitierten, ohne aber wirklich gefährlich zu sein. In der 30. Minute hatten die zahlreichen Spremberger Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einer guten Aktion setzte sich Budick auf der rechten Seite durch, ging zur Grundlinie und brachte Heine mit Rückpass in Schussposition, doch der Ball landete am Pfosten. Das war’s dann aber auch schon. Man musste wohl oder übel erkennen, dass nur mit Schönspielen selbst der Tabellenletzte nicht zu schlagen war. Mit dem Anstoß zur zweiten Hälfte kam der SC in den Strafraum. Ein Querpass von Heinze wurde von Kretschmer aus 20 Metern direkt genommen und landete genau am Eck des Prösener Tores. Das sollte der Beginn von hart umkämpften 45 Minuten werden. Beide Seiten spielten aggressiver . Viele Fouls und strittige Entscheidungen des Unparteiischen ließen die Emotionen steigen. Budick erhielt in der 58. Minute nach einem Foulspiel die berechtigte Gelbe Karte, ließ sich aber noch zu einer Äußerung in Richtung der unsachlichen Prösener Zuschauer hinreißen, die ihm die zweite Gelbe einbrachte. Doch erstaunlicherweise wurde der SC jetzt stärker. Die Laufbereitschaft wurde erhöht, und es boten sich immer wieder Möglichkeiten, doch entweder scheiterte man am cleveren letzten Mann der Gastgeber (Heinze, Rosenstengel) oder der Ball wurde nicht zum frei laufenen Mitspieler gespielt. Da der SC jetzt verstärkt die Offensive suchte, ergaben sich zwangsläufig Konterräume für die Gastgeber. Doch selbst in Überzahl wussten die Prösener nichts anzufangen oder sie blieben in der SC-Deckung hängen. So hatte Puchert im Tor des SC trotz Unterzahl nur eine brenzlige Situation zu überstehen. Der SC drückte weiter aufs Tempo und lag permanent im Angriff. In der 90. Minute ging Krauz mit Ball am Fuß in den Strafraum und wurde unsanft von den Beinen geholt. Diesmal kam der Elfmeterpfiff sofort und Rosenstengel ließ sich diese Chance nicht entgehen, nachdem ihm ein erster Treffer nach Alleingang durch den Schiri versagt geblieben war. Der nächste Angriff brachte dann sogar noch das zweite Tor. Krauz spielt den eminent fleißigen Kretschmer frei, der den Ball von der linken Grundlinie in den Fünfmeterraum schlug, wo Groß auftauchte und vollendete. Zum Schluss ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg des SC. Aufstellung: Sven Puchert- Michael Albrechtsen -Robert Jurk ( ab 85. Minute Stefan Schiller), Markus Kretschmer, Rocco Möschk ( ab 65. Minute Stefan Groß) - Christian Budick, Roland Heinze, Mark Rosenstengel, Robert Krauz- Jens Schirmer(ab 80. Minute Andreas Strenge), Maik Heine; weiterer Auswechselspieler: Jens Hopka. Von Sigurd Baatz

SV Fichte Kunersdorf - Grüne Eiche Großthiemig

2 : 1  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Rehhahn (6.); 1:1 Hofmann,Tom (60.); 2:1 Kanter,Ralf (66.)
Zuschauer: 70
Schiedsrichter: Andreas Radtke (Spremberg)
Großthiemig schlug aus seiner Stärke kein Kapital

Wieder mit einer neu formierten Mannschaft reisten die Großthiemiger nach Kunersdorf, wo es nur noch um die abschließende Platzierung in der Tabelle ging. Da der Gastgeber noch drei Punkte abgezogen bekommt, waren beide Teams punktgleich vor dieser Partie. Wie schon in den Spielen zuvor, mussten die Gäste einen frühen Rückstand hinnehmen, als nach sechs Minuten Torsten Rehhahn von außen schön frei gespielt wurde und zur Führung traf. Kurz darauf der nächste Riese für die Fichte, aber dieses Mal ging der Ball vorbei. So allmählich erholten sich die Gäste von diesem Anfangsdruck und hatten durch Mirko Eichapfel die erste Gelegenheit. Die dann wohl größte Chance des Spieles hatte Heiko Kniese, als er per Elfmeter nicht traf. Auch danach machten die Großthiemiger das Spiel, die größten Chancen hatten jedoch die Kunersdorfer, aber Torwart Marcel Sicker behielt mit großartigen Paraden die Übersicht. Als Thomas Richter dann nur die Latte traf und der Nachschuss auch irgendwie in der Abwehr hängen blieb, machte sich schon Verzweiflung breit. Wieder war es Marcel Sicker, der kurz vor der Pause das zweite Tor verhinderte, aber bei diesem Abschluss war auch jede Menge Eigensinnigkeit bei den Kunersdorfern zu erkennen. Mit Beginn der zweiten Hälfte dann die nächste hundertprozentige Chance für die Gäste, aber Mirko Eichapfel scheiterte allein vorm Fichtetor. Die Großthiemiger spielten nun besser und bestimmten klar diese Partie, aber das nötige Glück schien man nicht auf seiner Seite zu haben, denn zum zweiten Mal klatschte ein Schuss von Daniel Groll an die Torlatte. Jubel dann doch bei den Großthiemigern, als herrlich über außen gespielt wurde und Tom Hofmann dem Keeper keine Chance ließ. Nun wollten die Gäste mehr und drängten auf den Führungstreffer. Allein Mirko Eichapfel hätte bei weiteren Großchancen alles klar machen können, aber irgendwie schien das nicht sein Tag gewesen zu sein. Bei einem Konter konnte der Großthiemiger Libero Patrick Trobisch seinen Gegenspieler an der Strafraumgrenze nur noch regelwidrig aufhalten, wofür er Rot sah. Der anschließende Freistoß war dann gleichzeitig der Siegestreffer für den Gastgeber, welcher in dieser Phase des Spieles äußerst glücklich war. Auch in Unterzahl waren die Großthiemiger die spielbestimmende Mannschaft, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. Zwar hatten auch die Kunersdorfer noch einige gute Kontergelegenheiten, die aber harmlos blieben und so retteten sie den knappen Sieg über die Zeit.

Aufstellung Grüne Eiche: M. Sicker, H. Thiele, P. Trobisch, R. Scharnagel, H. Kniese, A. Hofmann, R. Werner (ab 45. T. Hofmann), Th. Richter, D. Groll, M. Eichapfel, Th. Löffler. André Gündel

SG Sielow - SV Eintracht Ortrand

2 : 2  ( 1 : 2 ) 

Tore: 0:1 Hausdorf,Guido (23.); 0:2 Hausdorf,Guido (24.); 1:2 Berger,Dirk (32.); 2:2 Weber,Torsten (47.)
Schiedsrichter: Carsten Richter (Dissenchen)
Es war ein unversöhnlicher Saisonabschluss für die Eintracht: bei der SG Sielow kam Ortrand nur auf ein 2:2. Zu früh glaubte das Team die Partie gewonnen und musste Lehrgeld zahlen. Dabei begann alles mit Eifer. So wagte sich Eintracht-Abwehr-Regisseur Thomas Richter bereits nach sechs Minuten über die Mittellinie und klinkte sich ins Angriffsspiel ein. Dem Elan der Rietschel-Elf mussten sich die Gastgeber dann auch ergeben. Marco Schmidt fing das Leder an der Mittellinie ab, zog mit Riesenschritten auf die halblinke Position und gab den Ball in die Mitte zu Guido Hausdorf. Der schlug vor dem linken Pfosten zu und markierte das 0:1. Das alles geschah wenige Augenblicke vor dem 0:2 in der 24. Minute. Diesmal begann es bei Karsten Heine. Er ging auf der linken Seite nach vorn, brachte die Kugel vor die Füße von Guido Hausdorf, der vollendete. Damit aber wurde Ortrand lässig und langsam, lud die SG Sielow geradezu ein. Es gab wenig Gegenwehr, als Dirk Beger in der 32. Minute eine Flanke von links ungehindert im Ortrander Kasten versenkte. Nach der Pause schob Torsten Weber mutterseelenallein den Ball zum 2:2 über die Linie. Dann endlich sollte es ein wenig besser werden. Beide Mannschaften versuchten ihr Bestes, kämpften um die Bälle und schossen gelegentlich auch aus der Distanz. Trotz des letzten Spieltages: Bei mehr Elan in den Reihen der Ortrander, hätte man diese drei Punkte auch noch mitnehmen können. (fv)

FSV Lauchhammer 08 - SV Wacker 09 Ströbitz

4 : 4  ( 3 : 3 ) 

Tore: 0:1 Dünnbier,Maik (5.); 1:1 Trenttsch,Enrico (7.); 2:1 Sattler,Rene (11.); 2:2 (12.); 3:2 Sattler,Rene (38.); 3:3 Clemens,Robert (40.); 3:4 Clemens,Robert (78.); 4:4 Trenttsch,Enrico (84.)
Schiedsrichter: Benjamin Kaiser (Golßen)
Für Freunde vieler Tore war die Partie FSV Lauchhammer gegen Strö bitz ein Leckerbissen. Sie endete 4:4 (3:3). Das Torfestival begann schon nach fünf Minuten. Maik Dünnbier nutzte die erste Chance der Gäste zum 0:1. Lauchhammer ließ sich nicht lange bitten. In der siebten Minute glich Enrico Trentzsch zum 1:1 aus. Vier Minuten später sorgte René Sattler mit seinem überlegt erzielten Treffer für die 2:1-Führung. Diese hatte auch nur fünf Minuten Bestand. Der 2:2-Ausgleich für die Gäste folgte auf dem Fuße. Danach bestimmte der FSV das Spiel und hatte einige Gelegenheiten in Führung zu gehen. In der 38. Minute erzielte René Sattler das 3:2 für den FSV. Zwei Minuten später kam postwendend der Ausgleich. Clemens Robert schoss das 3:3. In der zweiten Halbzeit gelang es zunächst keinem Team, entscheidende Akzente zu setzen. Beide Abwehrreihen gaben sich alle Mühe, den Gegner zum Toreschießen einzuladen. In der 78. Minute gingen die Gäste erneut in Führung. Es war erneut Robert Clemens, der für das 3:4 sorgte. Der FSV wollte natürlich nicht die Saison mit einer Heimniederlage beenden. In der 80. Minute scheiterte Enrico Trentzsch noch, vier Minuten später traf er aber zum 4:4. Mit diesem Remis schloss der FSV die Saison als Tabellenfünfter ab. (hv)

SG Burg - SV Süden Forst

4 : 1  ( 2 : 1 ) 

Tore: 1:0 Handrik,Jörg (21.); 1:1 Gebauer,Martthias (25.); 2:1 (32.); 3:1 Müller,Daniel (57.); 4:1 Handrik,Jörg (67.)
Schiedsrichter: Thomas Stange (Merzdorf)
Süden verabschiedet sich mit Anstand aus der Landesklasse Nach vielen Verletzungsausfällen in der Schlussphase der Saison musste Süden Forst die Mannschaft vor dem letzten Saisonspiel erheblich umformieren. Beim Gastgeber, dessen Aufstieg in die Landesliga schon einige Wochen feststand, war auch etwas die Luft aus dem Spiel. So dauerte es bis zur 21. Minute, bis Jörg Handrick das Burger Führungstor erzielte. Vier Minuten später glichen die Forster aus. Mathias Gebauer fälschte einen straffen Schuss von Stefan Przewozny unhaltbar zum 1:1 ab. In der 32. Minute gerieten die Gäste wieder in Rückstand, als die gesamte Verteidigung zu passiv agierte. Auch nach dem Wechsel blieb Burg tonangebend gegen die sehr defensiv agierenden Süden-Kicker. In der 57. Minute wehrte Arne Wiener mit guter Parade ab, gegen den Nachschuss des Burger Torschützen Müller war er dann machtlos. Die Konter der Forster waren zaghaft. In der 65. Minute prüfte Chris Jaschan den Burger Keeper, der den Ball aus dem Dreiangel kratzte. Zwei Minuten später ließen die Forster wieder eine Flanke zu, die Jörg Handrick unbedrängt zum 4:1 einköpfte. In der Schlussphase traf Handrick noch einmal den Pfosten des Forster Tores. Auf der anderen Seite tauchte Chris Jaschan in der Schlussminute frei vor dem Burger Tor auf, scheiterte aber an Schlussmann Zeiß, der von Burg nun zum BSV Guben Nord wechselt. Süden hielt mit seiner Notbesetzung das Resultat in Grenzen und muss nach fünfjähriger Landesklassezugehörigkeit in die Kreisliga zurück. Die Aufstellung: Wiener, Kubisch, Pankalla, Mario Gebauer, Klauke, Zittier, Przewozny, Jaschan, Förster, Hess, Mario Gebauer. (JS.)

SV Dissenchen 04 - SSV Alemania Altdöbern

7 : 2  

Schiedsrichter: Jürgen Schulz (Fehrow)
Beide Seiten spielten zur Freude ihrer Fans einen offensiven Fußball, was sich im Endergebnis widerspiegelte. Dabei hatten die Gäste, die mit vielen Junioren-Kicker aufliefen, ihre Probleme, wenn dann die Gastgeber mit den schnellen Konter über die Außen in Richtung Gästetor marschierten. Diese wurden auch durch den SV Dissenchen durchweg abgeschlossen. Insgesamt ein Spiel, wo der Sieg nie in Gefahr geriet.

Grün-Weiß Schwarzheide - SV Werben 1892

0 : 2  

Schiedsrichter: Christian Pommerhans (Senftenberg)
Bevor es nun in der LR zu lesen ist, hier die Info aus 1. Hand! Björn Wagner gab der Mannschaft bekannt, dass er seine Trainertätigkeit für die SV Werben am 31.05.2003 beendet. Wir danken ihm für seine Arbeit und wünschen für alle weiteren Aktivitäten(im Fußball aber auch privat) weiterhin viel Erfolg und Gesundheit! Danke Björn ! Die damit verbundene nächste feststehende Neuigkeit ist,unser neuer Trainer für die Saison 2003/04 heißt: Holger Fandrich!Holger Fandrich spielte im Mittelfeld und war im Kader bis 1995/1996 für den FC Energie Cottbus aktiv.Vorherige Verein: SV Döbern (Landesliga) als Spielertrainer.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------- Es war das schwierige Geläuf in Schwarzheide, welches beide Mannschaften zu schaffen machte. Ein echtes Zusammenspiel kam nicht zu Stande. Jedoch hatten die Werbener mehr vom Spiel, sündigten allerdings mit ihren Chancen. Zwar waren die Gastgeber zwischenzeitlich auch gefährlich aufgekommen, aber der SVW war auf der Hut und stellte vor der Pause den Sieg schon sicher. Im 2. Abschnitt tat sich wenig.

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