Spieltag Landesklasse-Süd 2002/03

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29. Spieltag

Samstag, 24.5.2003  
VfB Hohenleipich 1912 - SV 1919 Prösen 7 : 0 ( 5 : 0 ) Details
SC Spremberg 1896 - Grün-Weiß Schwarzheide 5 : 1 ( 2 : 1 ) Details
SV Werben 1892 - FSV Lauchhammer 08 2 : 1 ( 2 : 0 ) Details
SV Eintracht Ortrand - SV Dissenchen 04 1 : 0 ( 0 : 0 ) Details
SV Süden Forst - Spremberger SV 1862 1 : 3 ( 0 : 1 ) Details
SSV Alemania Altdöbern - SV Fichte Kunersdorf 1 : 3 ( 0 : 3 ) Details
Grüne Eiche Großthiemig - SG Burg 3 : 7 ( 1 : 5 ) Details
SV Wacker 09 Ströbitz - SG Sielow 0 : 1 ( 0 : 0 ) Details

Tabelle nach dem 29. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) SG Burg292531 72101:2978  42:12  38  59:17  40
2. (2.) SV Eintracht Ortrand292063 4570:2566  39:12  35  31:13  31
3. (3.) SV Dissenchen 04291658 3781:4453  34:23  22  47:21  31
4. (5.) VfB Hohenleipich 19122915410 2278:5649  51:25  35  27:31  14
5. (4.) FSV Lauchhammer 08291388 1360:4747  35:20  27  25:27  20
6. (6.) SV Wacker 09 Ströbitz2913412 -149:5043  31:19  32  18:31  11
7. (9.) SC Spremberg 18962912611 -650:5642  31:32  24  19:24  18
8. (10.) SV Fichte Kunersdorf2913313 -1250:6242  26:29  23  24:33  19
9. (11.) Spremberger SV 18622912314 464:6039  37:28  23  27:32  16
10. (7.) Grüne Eiche Großthiemig2912314 -161:6239  39:35  22  22:27  17
11. (8.) Grün-Weiß Schwarzheide2912314 -448:5239  25:16  26  23:36  13
12. (12.) SG Sielow2911414 -745:5237  22:23  20  23:29  17
13. (13.) SV Werben 18922911414 -944:5337  22:19  24  22:34  13
14. (14.) SV Süden Forst299614 -746:5333  30:25  22  16:28  11
15. (15.) SSV Alemania Altdöbern294322 -6232:9415  16:38  11  16:56  4
16. (16.) SV 1919 Prösen291127 -8413:974  9:47  3  4:50  1

Nächste Spiele

Samstag, 31.5.2003  
SG Burg - SV Süden Forst 4 : 1 ( 2 : 1 )   
FSV Lauchhammer 08 - SV Wacker 09 Ströbitz 4 : 4 ( 3 : 3 )   
Grün-Weiß Schwarzheide - SV Werben 1892 0 : 2    
SV Dissenchen 04 - SSV Alemania Altdöbern 7 : 2    
SV 1919 Prösen - SC Spremberg 1896 0 : 2 ( 0 : 0 )   
Spremberger SV 1862 - VfB Hohenleipich 1912 1 : 4 ( 1 : 1 )   
SG Sielow - SV Eintracht Ortrand 2 : 2 ( 1 : 2 )   
SV Fichte Kunersdorf - Grüne Eiche Großthiemig 2 : 1 ( 1 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

VfB Hohenleipich 1912 - SV 1919 Prösen

7 : 0  ( 5 : 0 ) 

Tore: 1:0 Heyne (9.); 2:0 Ullrich,Stefan (18.); 3:0 Rost,Sirko (20.); 4:0 Fischer,Steffen (23.); 5:0 Ullrich,Stefan (35.); 6:0 Werner,Stefan (47.); 7:0 Lubke,Falk (62.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Karsten Sunkel-Wehrstedt (Kiekebusch)
Kantersieg für den VfB im Nachbarschaftsderby

Harmlose Prösener waren ohne Chance

Von Beginn an ließ der VfB keinen Zweifel aufkommen, sich im letzten Saisonheimspiel mit einer ordentlichen Leistung zu präsentieren. Mit der schnellen Führung in dieser sehr einseitigen Partie untermauerten die Platzbesitzer ihr Vorhaben. Nach herrlichem Diagonalpass von Sebastian Stolle auf Pierre Heyne setzte dieser sich auch gegen Torhüter Brandes durch und traf (9.). Damit war das Gäste-Konzept natürlich hinüber und die Hohenleipischer trugen Angriff auf Angriff vor, ließen Ball und Gegner laufen und boten trotz sommerlicher Temperaturen gute Fußballkost. Einen straffen Schuss von Sebastian Stolle aus halblinker Position musste Brandes prallen lassen, aber keiner stand zum Abstauben bereit (18.). In der gleichen Minute gelang Torsten Schollbach per Kopf fast das 2:0, der Ball wurde aber zu Stefan Ullrich abgewehrt, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht im Netz landete. Mit dem Treffer von Sirko Rost (20.), der eine flache Eingabe von rechts verwertete, war bereits die Spielentscheidung gefallen. Die Platzherren zeigten sich weiter sehr spielfreudig und verschafften ihrem Torwart einen geruhsamen Nachmittag. Stefan Werner umspielte vier Prösener, legte sehr gut ab, Stefan Ullrichs Schuss (27.) streifte jedoch die Latte des inzwischen von Knothe gehüteten Gehäuses. Im Anschluss an eine Ecke traf Steffen Fischer mit einem Kopfball zum 4:0 (33.) und kurz darauf nutzte Stefan Ullrich eine Flanke von Sirko Rost zum 5:0 (35.). Die letzte Aktion vor der Pause leitete Torsten Schollbach nach schöner Einzelleistung ein, seine Eingabe schoss Thomas Buchwald aber über das Tor. Gleich nach Wiederbeginn überlistete Stefan Werner mit einem überlegten Heber aus 25 Metern den zu weit vor dem Tor stehenden Knothe(47.). Den ersten ernsthaften Torschuss für den SV 1919 gab Sitta nach fast einer Stunde ab. Aber nur wenig später traf Falk Lubke, natürlich per Kopf, zum 7:0 (62.). Jetzt schalteten die Platzherren einen Gang zurück und spielten auch nicht mehr so konzentriert, kamen aber trotzdem noch zu einigen Möglichkeiten. Allein zweimal tanzte das Leder auf der Torlinie (66., 69.). Vor allem bei hohen Bällen zeigte sich der Gäste-Keeper sehr unsicher, aber auch seine Vorderleute wussten nicht immer, was sie mit dem Streitobjekt machen sollten. Die wohl beste Möglichkeit, sich auch in die Torschützenliste einzutragen, vergab Thomas Buchwald nach schöner Vorarbeit von Robert Hagedorn (71.). Weil Prösen sein Auswechselkontingent bereits erschöpft hatten, mussten die Gäste ab der 73. Minute zu zehnt spielen da sich Andreas Hofeld bei einem Abwehrversuch verletzt hatte. Ansonsten sahen die Zuschauer aber eine überaus faire Partie in der der Unparteiische fast überflüssig war. Nach schulmäßiger Vorarbeit von Sirko Rost, der von der Grundlinie zurückpasste, traf Robert Hagedorn den Ball nicht voll und sein erstes Landesklassen-Tor blieb ihm noch versagt (82.). Nach dem höchsten Saisonsieg rückte Hohenleipisch wieder auf Platz vier, den es in der Schlussrunde zu sichern gilt. Allerdings ist beim Spremberger SV mit erheblich mehr Gegenwehr zu rechnen. VfB: Amende, Lubke, Wunderlich, Schollbach, Fischer (63. Schlüter), Heyne (63. Hagedorn), Stolle, Buchwald, St. Werner, Ullrich, Rost. Prösen: Brandes (21. Knothe), Klunker, Rockstroh, Nicklisch (46. Pelzer), Al. Hofeld, Reichel, An. Hofeld, Richter (46. Berger), Sitta, Kleint, Linge.


(ft)

SC Spremberg 1896 - Grün-Weiß Schwarzheide

5 : 1  ( 2 : 1 ) 

Tore: 1:0 (12.); 2:0 (16.); 2:1 Kreuziger,Torsten (19.); 3:1 (47.); 4:1 (61.); 5:1 (65.)
Schiedsrichter: Andreas Bortz (Finsterwalde)
Beim LandesligaAbsteiger Spremberg war der Aufsteiger aus Schwarzheide ohne Chance. Zu viele ungünstige Komponenten ermöglichten den Spreestädtern einen ungefährdeten Heimsieg. Eigentlich begann das Spiel recht gut für die Gäste. Sofort übernahmen die Grün-Weißen die Initiative und der Gastgeber zeigte deutlichen Respekt. Schon in der ersten und zweiten Minute hätte es für Schwarzheide klingeln müssen, als einmal Kosicki bei einem Schuss knapp drüber schoss und Kreuziger einen Lupfer an die Latte setzte. Doch die größte Gelegenheit verpasst Lück, als er in der sechsten Minute ganz allein auf den Spremberger Torwart zulief, ihn auch noch ausspielte und trotzdem scheiterte. Mit solchen Aktionen baute man den Gegner auf. In der zwölften Minute flog ein langer Flugball in den Strafraum der Grün-Weißen. Gröger wurde beim Fangen hart attackiert und musste den schon sicheren Ball fallen lassen: 1:0 für den Gastgeber. Die legten sofort nach, als sie merkten, dass Schwarzheide stark verunsichert spielte. Immer wieder hohe Bälle in den Strafraum sorgten für Konfusion in der Hintermannschaft um Kapitän Vogt. In der 16. Minute ging ein schulmäßiger Kopfball zum 2:0 in den Winkel. Nun ging ein Ruck durch das Gästeteam und schon drei Minuten später hebelte ein Doppelpass die Spremberger Abwehr aus. Kreuziger schob am Keeper vorbei zum Anschlusstreffer ein. In der 31. Minute hatte er die Chance zum Ausgleich, doch sein Volleykracher ging um Zentimeter über den Querbalken. Die zweite Hälfte begann der Gastgeber nun sehr couragiert und konnte schon zu Anfang eine Vorentscheidung erzwingen. Nachdem die Spremberger gleich nach dem Anstoß zweimal allein auf das Gästetor zuliefen und scheiterten, brachte wiederum ein Flugball die Entscheidung. Nach Kopfballstafette (47.) führte der SC nun 3:1. Schwarzheide wehrte sich, doch die Gastgeber ließen nicht locker und setzten sich in der Schwarzheider Hälfte fest, als sie merkten, dass die Mannschaft keine Mittel fand, das druckvolle Spiel zu unterbinden. Mit schnellen Direktkombinationen wurde das 4:1 (61.) vorbereitet. Auch Umstellungen in der Gästeelf führten zu keinem Ergebnis. So führte das bewährte Schema kurz darauf zum 5:1 für die Heimelf. Hoch in den Strafraum, platzierter Kopfstoß, Tor. Die junge Schwarzheider Mannschaft fand bei ihren durchaus verheißungsvollen Kontern an diesem Tag keine Mittel, um eine routinierte Abwehr der Spremberger auszuspielen. Die Kopfball- und Zweikampfstärke gaben den Ausschlag für den verdienten Heimsieg der Landesligaabsteiger. Allerdings müssen sich einige Schwarzheider Spieler fragen, warum sie in der zweiten Halbzeit als Stehgeiger agierten. Schon Manfred von Brauchitsch wusste: ohne Kampf kein Sieg. (mkn)

SV Werben 1892 - FSV Lauchhammer 08

2 : 1  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Jarick,Uwe (8.); 2:0 Jarick,Uwe (36.); 2:1 Jungnickel,Hagen (64.)
Schiedsrichter: Stephan Richter (Ragow)
Lauchhammer ermöglicht Gastgebern 2:1-Sieg und den Klassenerhalt

Für Werben hatte diese Partie eine enorme Bedeutung im Abstiegskampf. Also riss man sofort die Initiative an sich. Der FSV, arg ersatzgeschwächt, hatte Mühe, ins Spiel zu finden. Die erste Gelegenheit hatte Werben mit einem Freistoß (5.), der knapp über das Tor ging. Kurz darauf verlor der FSV auf der rechten Abwehrseite den Ball. Die anschließende Flanke verwertete der 41-jährige Routinier Uwe Jarick mit wuchtig platziertem Kopfstoß zum 1:0. Keeper Mario Hennig war machtlos. In der 18. Minute gab Enrico Trentzsch den ersten Schuss auf das Werbener Tor ab. Nach einem Freistoß kam Michael Richter im Strafraum an den Ball, verdribbelte sich aber. Kurz vor der Pause kam Jens Papenhusen nach einer Ecke zum Kopfball, der aber vorbeiging. Das waren dann aber auch schon die wenigen Möglichkeiten für den FSV in der ersten Halbzeit. Da waren die Gastgeber aus anderem Holz geschnitzt. Nach einem katastrophalen Abwehrfehler kam erneut Uwe Jarick zum Schuss und erzielte in der 36. Minute das 2:0. Der Werbener Oldie bestach vor allem durch gutes Stellungsspiel und eine enorme Kopfballstärke. Im zweiten Abschnitt wachte der FSV auf und spielte etwas zielstrebiger nach vorn. Man erzielte aber zunächst wenig Wirkung. In der 64 Minute kam Jens Papenhusen vor dem Werbener Tor zum Kopfball. Keeper Thomas Rublack konnte den Ball nur abprallen lassen und Hagen Jungnickel war zur Stelle, der zum 2:1 Anschlusstreffer abstaubte. Eine Minute später schoss Enrico Trentzsch auf das Tor, der Keeper parierte aber sicher. Die Gastgeber verlegten sich jetzt auf das Halten des Vorsprungs. Außerkonditionelle Probleme nutzte der FSV nicht aus. Es blieb beim Werbener Sieg, der den Klassenerhalt bedeutet. (hv)

SV Eintracht Ortrand - SV Dissenchen 04

1 : 0  ( 0 : 0 ) 

Tor: 1:0 Drobisch,Marcus (65.)
Schiedsrichter: Thomas Stange (Merzdorf)
Dissenchen und Ortrand hatten kurz vor dem Saisonende nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren. Dennoch: Der Zweite empfing den Dritten und deshalb wünschte man sich, so Karsten Exner im Eintracht-Programmheft, ein amüsantes Spiel. Eine solche Begegnung sahen die Ortrander Fans, die von der Mannschaft mit einem Pokal für ihre Treue belohnt wurden, dann auch. Über 90 Minuten blieb das hochsommerliche Wetter der heimliche Regisseur auf dem Platz. Obwohl sich beide Teams bemühten, wollte niemand auf «Teufel komm raus» kämpfen. Was nicht heißen soll, dass es keine guten Szenen gab: In der achten Minute hielt Eintracht Keeper Jens Engelmann einen Schuss von Tobias Schäfer. Danach köpfte Torsten Kloschins ki am Ortrander Tor vorbei und kurz darauf endete ein Versuch von Karsten Menge ebenfalls beim Tormann. Die Gastgeber machten es nicht viel anders. In der 19. und in der 28. Minute versuchte es David Schmidt, scheiterte jedoch an Torsteher Sven Szymanski. Kurz vor der Pause wollte Marco Schmidt mit dem Kopf eine Flanke von Markus Kula ins Tor lenken, doch das Leder war ein wenig schneller. Ansonsten bestimmte vorsichtiges Taktieren die Szenerie. Auch nach der Pause sollte sich an der Grundkonstellation nicht viel ändern. Der Eintracht-Spieler der Saison, Guido Hausdorf, machte seinem Titel zwar wieder alle Ehre, verzog aber einen Schuss in der 48. Minute ebenso knapp vorbei, wie Karsten Heine einige Minuten später. In der 65. Minute klingelte es dann doch im Gäste-Tor. David Schmidt erlief sich eine Flanke auf der linken Seite und bediente Marcus Drobisch vor dem Tor. Er setzte sich durch, sah die Lücke und zirkelte das Leder straff am linken Pfosten vorbei in den Kasten. Kurz danach hatte Guido Hausdorf ein wenig Pech vor dem Gehäuse der Gäste. Die wollten nach dem Rückstand ihre Ehre retten und hätten es beinahe geschafft. Jens Engelmann machte aber einen Strich durch die Rechnung. Er lag in der 75. Minute beinahe waagerecht in der Luft und lenkte das Leder mit den Fingerspitzen zur Ecke. (fv)

SV Süden Forst - Spremberger SV 1862

1 : 3  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Noack,Kai (45.); 0:2 Noack,Kai (54.); 0:3 Kantor,Björn (77.); 1:3 Hess,Rocco (82.)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Carsten Richter (Dissenchen)
). Das Verletzungspech suchte den SV Süden Forst vor und in dieser wichtigen Partie arg heim. Ronny Schneider zog sich bei der Trainerausbildung einen Bänderriss zu, Steffen Winkler musste nach 19 Minuten verletzt den Platz verlassen und Sebastian Schwarzer folgte eine Viertelstunde später. Somit waren die Forster gegen die spielstarken Spremberger arg geschwächt. Bis dahin hatte lediglich Rocco Hess mit einem Fallrückzieher in der 14. Minute für Torgefahr gesorgt. Die Gäste sorgten einige Male für Gefahr im Süden-Strafraum, wurden bei ihren Schussversuchen aber abgeblockt. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff glückte den Sprembergern die Führung. Die Süden-Abwehr unterband eine Flanke nicht und im Torraum prallten Stefan Przewozny und Kai Noack beim Versuch, den Ball zu spielen, mit den Köpfen zusammen. Vom Spremberger sprang der Ball zum 0:1 ins Tor. Nach dem Wechsel hatte Süden zunächst zwei verheißungsvolle Offensivsituationen, doch Jan Gebauer und Mathias Gebauer hatten nicht das richtige Durchsetzungsvermögen. Da präsentierten sich die Gäste in der 54. Minute resoluter. Wieder war eine Flanke Ausgangspunkt und wieder stand Kai Noack am langen Pfosten goldrichtig und köpfte zum 0:2 ein. Kurz darauf parierte der Spremberger Keeper einen Ball von Rocco Hess mit einem Reflex. In der 77. Minute fing der Spremberger Björn Kantor in der eigenen Hälfte einen Ball ab, startete ein unwiderstehliches Solo, welches er mit dem 0:3 abschloss. Fünf Minuten später verkürzte Rocco Hess nach schönem Anspiel von Michael Heise auf 1:3. Die Spremberger Abwehr offenbarte danach einige Unsicherheiten und wer weiß was noch passiert wäre, hätte Mathias Gebauer in der 76. Minute im Anschluss an einen Eckball aus zwei Metern das Tor nicht verfehlt. So brachten die Gäste den Erfolg unbeschadet nach Hause, der für den SV Süden Forst nach den Resultaten der mitbedrohten Vereine den Abstieg in die Kreisliga bedeutete.

Die Aufstellung: Althaus, Schwarzer (ab 39. Schäfer), Lampe, Mario Gebauer, Klauke, Heise, Przewozny, Winkler (ab 19. Mathias Gebauer), Schulze (ab 68. Zittier), Hess, Jan Gebauer. (JS.)

SSV Alemania Altdöbern - SV Fichte Kunersdorf

1 : 3  ( 0 : 3 ) 

Tore: 0:1 (2.); 0:2 (5.); 0:3 Jurischka; 1:3 (Foulelfmeter, 64.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Heinz Maintok (Senftenberg)
Die Fichte-Jungs übernahmen die Initiative und führten nach der 5. Minute bereits mit 2:0. Im Folgenden steckten die Gäste zurück und so wurde es ein ewiges Hin und Her. Ein klarer Strafstoß versagte der Schiri den Gästen. Auch in der zweiten Halbzeit verflachte die Partie. Der eingewechselte Junioren-Spieler Jurischka vollendete zum 0:3 mit einer sehenswerten Aktion. Nachdem die Gastgeber einen strittigen Strafstoß zum Anschlusstreffer verwandelten, war das Spiel bereits gelaufen.

Grüne Eiche Großthiemig - SG Burg

3 : 7  ( 1 : 5 ) 

Tore: 0:1 Handrik,Jörg (6.); 1:1 Löffler,Thomas (11.); 1:2 Handrik,Jörg (12.); 1:3 Müller,Daniel (25.); 1:4 Müller,Daniel (31.); 1:5 Handrik,Jörg (42.); 2:5 Eichapfel,Mirko (50.); 2:6 Jank,Enrico (58.); 2:7 Ringel,Ronny (69.); 3:7 Hofmann,André (82.)
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Sven Schaale (Senftenberg)
Großthiemig bleibt in Landesklasse Trotz 3:7 (1:5)-Niederlage gegen SG Burg Der Gastgeber begann die Partie trotz zahlreicher Ausfälle offensiv, musste aber bereits in der sechsten Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen, als die Gäste plötzlich frei vorm Großthiemiger Tor ungehindert einschießen konnten. Der Ausgleich ließ danach nicht lange auf sich warten, Thomas Löffler nutzte eine Verunsicherung in der Burger Abwehr und konnte Torhüter Zeiss überwinden. Anschließend hatten die Gastgeber sogar die Führung auf dem Fuß, aber der Referee legte ein Foul an Thomas Löffler im Strafraum nach außen, der Freistoß blieb aber ohne Folgen. Wie man konsequent seine Chancen nutzte, demonstrierten die Burger in der 25. Minute, Daniel Müller vernaschte die gesamte Abwehr und schoss auch noch überlegt zum 1:3 ein. Bis zur Pause folgten noch Treffer von Daniel Müller und erneut Jörg Handrick. Nach der Pause war eigentlich nur noch an eine Schadens-begrenzung zu denken, aber das zweite Tor der Gastgeber durch Mirko Eichapfel erwies sich nur als Strohfeuer, denn die Gäste legten mit zwei weiteren Treffern sofort nach. Der eingewechselte Ersatzkeeper Marcel Sicker verhinderte mit großartigen Paraden schlimmeres. Dass mit der so genannte «Notelf» nicht viel zu holen war, war eigentlich schon vor dem Spiel klar, aber dass man den Burgern es so leicht machte, damit hatten selbst sie nicht gerechnet. Somit war die Nachricht vom Spielausgang in Forst das einzige Erfreuliche an diesem Tag, denn dadurch war nun endgültig der Klassenerhalt gesichert.

Aufstellung Grüne Eiche: D. Naumann (ab. 45. M. Sicker), H. Thiele, J. Makai, R. Scharnagel (ab 67. R. Werner), H. Kniese, A. Hofmann, S. Körner (ab 45. M. Kirsche), Th. Richter, D. Groll, M. Eichapfel, Th. Löffler.

André Gündel

SV Wacker 09 Ströbitz - SG Sielow

0 : 1  ( 0 : 0 ) 

Tor: 0:1 Weber,Torsten (75.)
Schiedsrichter: Klaus-Dieter Volgenau (Lübben)
Bis zur 20. Minute kontrollierten die Ströbitzer das Spiel und verpassten es doch ihre Angriffe ordentlich abzuschließen. Danach erwachten die Sielower und Konzack scheiterte am Ströbitzer Torwart Duck, der sein letztes Spiel bestritt. Ansonsten spielte sich sehr viel im Mittelfeld ab. Mit Beginn der zweiten Hälfte ähnelte sich der Spielverlauf und erneut patzten die Ströbitzer im Abschluss. Als ein Abspielfehler den Ball in das Sielower Geläuf brachte, zogen die Gäste ein sehenswertes Doppelpass-Spiel auf und der gerade eingewechselte Weber erzielte die Sielower Führung. In der verbleibenden Spielzeit sicherten die Sielower ihren Vorsprung.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 08.06.2003