Spieltag Landesklasse-Süd 2002/03

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19. Spieltag

Spiele in Schwarzheide,Altdöbern und Großthiemig fallen aus.
Samstag, 1.3.2003  
SV Dissenchen 04 - SV Süden Forst 1 : 1 ( 0 : 1 ) Details
SV 1919 Prösen - SG Sielow 1 : 3 ( 0 : 0 ) Details
SG Burg - SV Wacker 09 Ströbitz 3 : 0 ( 3 : 0 ) Details
Spremberger SV 1862 - SV Eintracht Ortrand 0 : 1 ( 0 : 0 ) Details
Sonntag, 2.3.2003  
SV Fichte Kunersdorf - SV Werben 1892 2 : 1 ( 2 : 0 ) Details
Donnerstag, 17.4.2003  
Grün-Weiß Schwarzheide - FSV Lauchhammer 08 0 : 1   Details
Samstag, 19.4.2003  
SSV Alemania Altdöbern - SC Spremberg 1896 0 : 4    
Montag, 21.4.2003  
Grüne Eiche Großthiemig - VfB Hohenleipich 1912 (Wertung: 0:3) 1 : 1 ( 1 : 1 ) Details

Tabelle nach dem 19. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) SG Burg191621 4359:1650  26:6  23  33:10  27
2. (2.) SV Eintracht Ortrand191441 3952:1346  28:3  25  24:10  21
3. (3.) SV Dissenchen 04191144 2856:2837  24:17  15  32:11  22
4. (4.) VfB Hohenleipich 1912191216 2056:3637  36:21  24  20:15  13
5. (5.) Grüne Eiche Großthiemig191027 1649:3332  28:21  16  21:12  16
6. (7.) SV Fichte Kunersdorf191018 -436:4031  21:14  19  15:26  12
7. (8.) FSV Lauchhammer 0819865 838:3030  21:16  14  17:14  16
8. (6.) SV Werben 189219928 -231:3329  16:16  16  15:17  13
9. (9.) SV Wacker 09 Ströbitz19829 -829:3726  18:14  20  11:23  6
10. (10.) Grün-Weiß Schwarzheide19739 -231:3324  16:12  14  15:21  10
11. (12.) SC Spremberg 189619739 -1131:4224  17:27  13  14:15  11
12. (11.) Spremberger SV 1862197210 046:4623  24:21  13  22:25  10
13. (14.) SG Sielow196211 -1227:3920  11:17  10  16:22  10
14. (13.) SV Süden Forst195410 -529:3419  18:16  13  11:18  6
15. (15.) SSV Alemania Altdöbern192116 -5220:727  8:28  4  12:44  3
16. (16.) SV 1919 Prösen190118 -589:671  5:33  0  4:34  1

Nächste Spiele

Samstag, 8.3.2003  
Grün-Weiß Schwarzheide - SV Dissenchen 04 1 : 0 ( 0 : 0 )   
FSV Lauchhammer 08 - SV 1919 Prösen 4 : 0 ( 3 : 0 )   
SV Eintracht Ortrand - SG Burg 1 : 5 ( 0 : 3 )   
VfB Hohenleipich 1912 - SV Süden Forst 2 : 2 ( 1 : 1 )   
SC Spremberg 1896 - Grüne Eiche Großthiemig 1 : 1 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

SV Dissenchen 04 - SV Süden Forst

1 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Gebauer,Jan (32.); 1:1 (90.)
Nach der Niederlage beim Vorletzten war Süden beim Tabellendritten krasser Außenseiter. Der Gastgeber bemühte sich auch sofort um ein flottes Spiel, traf aber auf energische Gegenwehr.

In der fünften Minute umkurvte Jan Gebauer nach einem Konter den Keeper, der zurückgeeilte Libero verhinderte aber den Rückstand. Dissenchen erzielte Feldvorteile, aber keine Torgefahr. Süden startete nach gewonnenen Zweikämpfen energische Konter, die die Gastgeber ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. In der 32. Minute vollendete Jan Gebauer einen solchen Angriff mit dem schwächeren rechten Fuß, als er den Keeper mit seinem Flachschuss auf dem falschen Fuß erwischte. Dissenchen drängte mit erhöhtem Tempo auf den Ausgleich, brachte aber nur einen gefährlichen Freistoß zustande, der von Arne Wiener entschärft wurde. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die zahlreich mitgereisten Forster Fans an dem überlegenen Spiel ihrer Mannschaft erfreuen, die den Tabellendritten sicher in Schach hielt. Mit gutem Offensivspiel wurden einige Chancen herausgearbeitet, allein der erfolgreiche Abschluss fehlte. Eine Bogenlampe von Michael Lampe lenkte der unsichere Keeper mit Mühe an die Querlatte. Beim folgenden Eckball ließ er den Ball fallen, der von Ronny Schneiders Knie Richtung Tor rollte, aber noch vor Überschreiten der Torlinie von einem Verteidiger weggeschlagen wurde. Einem schönen Drehschuss des eingewechselten Mathias Gebauer verwehrte der Keeper den Einschlag. Bei den immer hektischer werdenden Angriffsbemühungen des SVD behielt die großartig kämpfende Süden-Defensive, an der sich alle Spieler beteiligten, die Übersicht. Besonders Stefan Przewozny ragte in dieser Phase mit seinen Aktionen aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Glück hatten die Blau Weißen, als ein Dissenchener Angreifer nach einer Ecke frei zum Kopfball kam, aber vorbeiköpfte. Dissenchen spielte in der Schlusspha se alles oder nichts und löste die Liberoposition auf. Als die Fans und sicher auch die Spieler schon mit dem wichtigen Auswärtssieg rechneten, fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einer Eckballserie durch Kopfball doch noch der Ausgleich. Sicher war dieser Punktverlust bitter nach der guten Leistung der Forster. Die kämpferische Art und Weise der Spielführung lässt aber hoffen, dass in den nächsten Wochen auch wieder Siege gelingen werden. Die Aufstellung: Wiener, Przewozny, Lampe, Mario Gebauer, Klauke, Kubisch, Winkler, Schneider, Schäfer, Hess (Mathias Gebauer), Jan Gebauer (Jaschan). (JS.)

SV 1919 Prösen - SG Sielow

1 : 3  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Konzack,Michael (50.); 0:2 ; 1:2 ; 1:3 (Foulelfmeter)
Die Gäste aus Sielow begannen sehr nervös und trafen auf eine Elf, die mit Mann und Maus nur auf Verteidigung spielte und mit allen Mitteln den Spielfluss unterbrechen wollte. Das machte den Sielowern zu schaffen. Darüber hinaus vergaben sie reihenweise günstige Möglichkeiten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit begann aber der Sielower Sturmlauf, und endlich traf Konzack zum 0:1. Fortan steigerten sich die Gäste und erhöhten folgerichtig. Als die Prösener den Anschlusstreffer markierten, witterten sie ihre Chance, kämpften aufopferungsvoll und Sielow hatte reichlich zu tun. Mit dem verwandelten Strafstoß nach einem Foul im Strafraum an Konzack klärten sich jedoch die Fronten.

SG Burg - SV Wacker 09 Ströbitz

3 : 0  ( 3 : 0 ) 

Tore: 1:0 (9.); 2:0 ; 3:0
Spitzenreiter Burg begann seine Partie sehr souverän und überließ den Ströbitzern keinen Millimeter Rasen. Bereits nach der 9. Minute führten die Gastgeber und hatten bis zur Pause noch weitere Chancen. Doch die Möglichkeiten, das Resultat in die Höhe zu schrauben, wurden vergeben. Wacker fand zu keiner Zeit ins Spiel und war offensichtlich nur darauf aus, Ärgeres zu vermeiden. Auch nach dem Seitenwechsel, Burg führte bereits mit 2:0, setzten die Spreewälder weiter auf Offensive. Die einzige nennenswerte Chance bekamen die Ströbitzer zwei Minuten vor Ultimo, wobei sich Torwart Zeiß (Burg) nochmals auszeichnen durfte.

Spremberger SV 1862 - SV Eintracht Ortrand

0 : 1  ( 0 : 0 ) 

Tor: 0:1 Schulze,Michael (80.)
Der Tabellenzweite aus Ortrand benötigte an diesem Wochenende unbedingt einen Sieg in Spremberg, um für das kommende Woche folgende Heimspiel gegen Spitzenreiter Burg noch Chancen auf den Meistertitel geltend zu machen. So gingen die Gäste hochmotiviert in dieses Spiel, doch der SSV 1862 hielt in der ersten Halbzeit voll dagegen. Spannung erst am Schluss: Die Spremberger hatten bei dem Duell gegen Ortrand in der ersten Halbzeit zwar die besseren Chancen, später aber auch mehr Pech: Ein Ortrander Stürmer köpfte seine Mannschaft kurz vor dem Schlusspfiff zum 1:0-Sieg.Ortrand erspielte sich leichte Feldvorteile, doch die besseren Chancen lagen auf der Spremberger Seite, da man im Konterspiel genügend Spielraum vorfand. So musste der gegnerische Torwart eine tolle Parade nach einem Schuss von Volkmar Kuhlee zeigen, und kurz darauf traf Kai Noack aus Nahdistanz leider den Ball nicht richtig. Auch Björn Kantor hatte eine klare Einschussmöglichkeit, doch frei vor dem Ortrander Tor schoss er unbedrängt über das Gehäuse. Diese klaren Möglichkeiten hatten die technisch starken Gäste vorerst nicht aufzuweisen. Leider verletzte sich obendrein noch Volkmar Kuhlee Mitte der ersten Halbzeit, so dass ein wichtiger Ideengeber im Spremberger Spiel ausfiel. Nach der Pause legten die Gäste aus Ortrand einen Zahn zu und stellten klar unter Beweis, dass sie nicht umsonst noch Aufstiegsambitionen hegen. Besonders von ihrem Rechtsverteidiger ging viel Druck aus, und so verfügte Ortrand nun über klare Feldvorteile. Dabei sprang auch eine Riesenmöglichkeit zum 1:0 für die Gäste heraus, doch auch der Gästestürmer traf freistehend das Tor nicht. Der SSV 1862 war nun stark in der Abwehr gebunden, doch stand man relativ sicher und ließ weitere Torchancen von dieser Güte für Ortrand nicht mehr zu. Das Spiel schien sich schon auf ein 0:0-Endresultat einzupegeln, ehe es in den Schlussminuten noch einmal spannend wurde. Die nun wieder häufiger konternden Spremberger standen in der 79. Minute kurz vor einem Torerfolg, Björn Kantor kullerte den Ball am gegnerischen Torwart vorbei, doch leider ging dieser dann an den Pfosten. Auf der Gegenseite hatten die Gäste dann mehr Glück und ein Stürmer konnte freistehend zum 1:0 einköpfen. So verlor der SSV 1862 zu einem späten Zeitpunkt recht unglücklich, wenngleich der Sieg für Ortrand auf Grund der spielerischen Überlegenheit nach der Pause nicht ganz unverdient war. In der Hinrunde hatte der SSV 1862 nach dem Spiel in Ortrand fünf Ausfälle zu verzeichnen und auch nach dieser Begegnung sind die Vorzeichen genauso ungünstig: Mathias Kretschmer und Kai Noack fallen wegen Gelbsperren für einen Einsatz in Sielow aus. Dazu kommt Björn Kantor, der im Urlaub ist. Der Heilungsprozess der in diesem Spiel verletzten Volkmar Kuhlee, Sebastian Herrmann und Michael Schultka muss noch abgewartet werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass der SSV 1862 von einer ähnlichen Phase wie in der ersten Halbserie verschont bleibt, wo akute Besetzungsprobleme eine Serie von Misserfolgen einleiteten. Aufstellung Der Spremberger SV spielte mit: Stefan Baum – Mathias Kretschmer, Rene Ganig, Rigo Wagner, Michael Schultka (Frank Rennert) – Peter Röder, Volkmar Kuhlee (Alexander Golnik), Sebastian Herrmann (Falk Liebchen) Stefan Paulo – Kai Noack, Björn Kantor. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es war ein äußerst schwieriges Spiel, es blieb spannend bis zum Schluss, und die Begegnung auf dem Spremberger Hartplatz machte diesem Namen alle Ehre. Wenngleich die Gastgeber gewohnt agil ins Spiel gingen, war es doch die Eintracht, die den ersten gefährlichen Schuss platzierte. Nach genau dreieinhalb Minuten zog Guido Hausdorf einen «Faden» in Richtung Tor, der sein Ziel nur knapp verfehlte. Spektakulär war auch der Vorstoß von Michael Klein. In der 11. Minute schnappte er sich das Leder am eigenen Strafraum und zog davon. Auf der linken Seite ließ er alles stehen, was nur in die Nähe des Balles kam. An der gegnerischen Grundlinie war dann allerdings Schluss. Die Gastgeber kamen nach und nach immer besser in Fahrt. Vor allem Björn Kantor brachte sich immer wieder ins Gespräch. Er setzte einige Schüsse knapp übers Tor. Der Spremberger SV war vor allem durch seine blitzschnellen, geballten Vorstöße kreuzgefährlich. Immer wieder standen zwei, drei Mann vor der Abwehr und machten der Eintracht das Leben schwer. In der 38. Minute hatten die Gastgeber dann auch die Chance der Chancen. Zuerst kam Stephan Paulo zum Zug. Im Ortrander Strafraum nur halbherzig angegriffen, versuchte er sein Glück. Keeper Jens Engelmann wehrte den Ball ab, das Leder kam zu Kai Noack, und sein Schuss landete schließlich in den Armen des Eintracht-Hintermannes. Nach der Pause legten die Gäste, wie gewohnt, noch eine Schippe drauf. Karsten Heine hätte in der 54. Minute alles klarmachen können. Nach einem klasse Solo durch die Mitte, verfehlte er den Kasten um Haaresbreite. Nun drückte Ortrand noch mehr. Die Gastgeber kämpften dagegen und ließen sichtlich Körner. Dennoch hatten sie Kraft genug für einige Konter. So versuchte es Peter Röder in der 73. Er scheiterte jedoch an einem sicheren Ortrander Tormann. Dann kam die 80. Minute und ein Freistoß für Ortrand auf der rechten Seite. Christian Manicke brachte den Ball in den Strafraum, Guido Hausdorf lenkte ihn mit dem Kopf in Richtung rechten Pfosten, und der eingewechselte Michael Schulze machte den Erfolg perfekt. Sein Kopfball landete im Netz. Auch danach ging es noch hart zur Sache, aber die Eintracht sicherte ihr Tor und damit drei wichtige Punkte. (fv)

SV Fichte Kunersdorf - SV Werben 1892

2 : 1  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 (6.); 2:0 ; 2:1 (Foulelfmeter, 75.)
Zuschauer: 150
Das Spreewaldderby war von viel Kampf geprägt. So blieb die spielerische Seite auf der Strecke. Die Gunst der Stunde nutzten die Fichte-Jungs, führten bereits nach der 6. Minute und nutzten bis zur Pause einen Werbener Torwartfehler zum 2:0. Auch im zweiten Durchgang erarbeiteten sich die Gastgeber die hochkarätigen Chancen. Diese wurden jedoch nicht ordentlich abschlossen. Als die Gäste aus Werben in Unterzahl agierten, gelang ihnen zwar per Foulelfmeter der Anschlusstreffer, aber mehr war da nicht zu sehen. Insgesamt laufen die Kicker aus Werben ihrer Form nach der Winterpause noch hinterher.

Grün-Weiß Schwarzheide - FSV Lauchhammer 08

0 : 1  

Wiedergutmachung hatte sich Grün-Weiß Schwarzheide für das Nachholspiel gegen den FSV Lauchhammer zum Ziel gesetzt. Und es verfehlt. Nachdem das Team gegen Kunersdorf zu Hause gepatzt hatte, änderten die Trainer die taktische Ausrichtung. Man wollte mit langen Bällen in den Rücken der gegnerischen Abwehr agieren. Das gelang den Grün-Weißen bis zur Halbzeit recht gut. Die erste Gelegenheit zur Führung hatte allerdings der Lauchhammeraner Papenhusen. Sein Schuss aus 20 Metern strich knapp über die Querlatte. In der zwölften Minute folgte die erste Riesenchance für Schwarzheide, als sich Zenick im Strafraum durchsetzte und den Ball für Schiemanz auflegte. Dieser scheiterte mit seinem Schuss am glänzenden Reflex des 08er-Keepers. Nach verteiltem Spiel und leichten optischen Vorteilen für Schwarzheide hatte wiederum Schiemanz mit einem Kopfball kein Glück. Der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei. Wiederum waren es die Schwarzheider, die Akzente setzten. Die letzte Möglichkeit vor der Halbzeitpause hatte Lauchhamm er nach einem Eckball in der 41. Minute, als ein harmloser Kopfball bis an den Außenpfosten kullerte. In der 59. Minute wurde nach längerem krankheitsbedingtem Ausfall Löchelt ins Spiel genommen, um endlich das ersehnte Führungstor zu erzielen. Leider änderte die Mannschaft die taktische Marschroute, und ein zu kurzes Anspiel vom Tormann ermöglichte Lauchhammer einen einfachen Ballgewinn, so dass die Nachbarstädter unbedrängt zum 0:1 einschießen konnten. Schwarzheide war nun gefordert und erhöhte weiter den Druck. Die Lauchhammeraner machten in der engeren Abwehr nun Fehler. Daraus resultierend gab es in der 75. Minute einen Strafstoß für Schwarzheide, als Schiemanz regelwidrig vom Ball getrennt wurde. Nun wollte Vogt seinen Fehler vom 0:1 wieder gutmachen, scheiterte aber unkonzentriert am Gästekeeper. Die letzten fünf Minuten musste Schwarzheide in Unterzahl spielen, weil Torwart Jahn einen schnellen Konter der 08er mit Foulspiel unterband. Lauchhammer rettete mit Glück und Geschick die Partie über die Runden, und Schwarzheide ging leer aus, weil man es wiederum nicht verstand, die vorhandenen Chancen zu nutzen. (mkn)

Grüne Eiche Großthiemig - VfB Hohenleipich 1912

1 : 1  ( 1 : 1 ) 

Grüne Eiche Großthiemig: Trobisch,Patrick
VfB Hohenleipich 1912: Fischer,Steffen; Wagner,Ralf
Tore: 1:0 Eichapfel,Mirko (42.); 1:1 Fischer,Steffen (43.)
Zuschauer: 364
Schiedsrichter: Christian Pommerhans (Senftenberg)
Gelbe Karten: Trobisch,Patrick (1.) / Fischer,Steffen (2.); Wagner,Ralf (1.)
Bei strahlendem Sonnenscheinsahen die 364 Zuschauer, das ist neuer Rekord, am gestrigen Ostermontag in Großthiemig ein über weite Strecken recht gutklassiges Landesklassespiel, das am Ende keinen Sieger sah. 1:1-Unentschieden trennten sich Großthiemig und Hohenleipisch in diesem Nachholspiel. Das 1:0 für den Gastgeber hatte Mirko Eichapfel in der 40. Minute erzielt. Noch vor der Halbzeitpause glich der Hohenleipischer Steffen Fischer in der 42. Minute zum 1:1 aus. Für Diskussionen sorgten vor allem zwei Abseitsentscheidungen. Während die Hohenleipischer den Pfiff, der ihnen das Tor in der ersten Halbzeit verwehrte, nach Spielschluss akzeptierten, haderten sie mit der zweiten Entscheidung des Schiedsrichters in der 80. Spielminute dann doch. «Man hat uns den Sieg verwehrt» , hieß es aus Hohenleipischer Reihen. Im Spiel kamen die Schiedsrichter trotz rassiger Szenen, ohne Karten aus.




VfB: Amende, Rost, Wagner (GK), Schlüter, Buchwald, Stolle, Fischer (GK), Ullrich, St. Werner; Schollbach, M. Werner.

Großthiemig: Naumann, Thiele, Trobisch (GK), Löffler, Franzke (83. Körner), Makai, Stange (60. Linge), Richter, T., Eichapfel, Hofmann, A. (46. Hofmann T.), Weimann

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ---------- Mit vorsichtigen Aktionen begann bei herrlichem Wetter und einer Rekordzuschauerkulisse von 364 Besuchern das mit Spannung erwartete Derby. Beide Teams wollten ein frühes Gegentor unbedingt vermeiden. Ein erstes Achtungszeichen setzte Thomas Löffler mit einem Fernschuss, der jedoch übers Tor ging. Aber auch die Gäste hatten den Torschrei kurz darauf auf den Lippen, aber Patrick Trobisch konnte in letzter Sekunde noch vorm einschussbereiten Michael Werner retten. Der Gastgeber hatte in der Folgezeit seine besten Aktionen meist nach Standards zu verzeichnen. So verfehlte Mario Franzke nach einem Freistoß per Kopf nur knapp das Gehäuse und Andre Hofmann konnte aus einer guten Freistoßvariante kein Kapital schlagen. Der VfB wie gewohnt bei schnellen Kontern über außen immer kreuzgefährlich, so in der 23. Minute, als über rechts blitzschnell die Post abging und die Flanke herein kam. Jedoch wurde dabei eine Abseitsstellung erkannt, die den Torjubel verstummen ließ. Auch den nächsten Höhepunkt setzten die Gäste wenige Minuten später, als ein Schuss an die Großthiemiger Torlatte klatschte. Der direkte Gegenzug brachte dann einen Überzahlangriff für den Gastgeber ein, welcher jedoch ohne große Gefahr blieb. In den letzten fünf Minuten vor der Pause wurden dann die Fans beider Lager endlich mit Toren belohnt. Zuerst starteten die Platzbesitzer einen Angriff über rechts, wo sich Janos Makai super durchsetzte und den Ball auch noch gefährlich in die Mitte brachte. Mirko Eichapfel nutzte die Unentschlossenheit des VfB-Keepers und spitzelte mit dessen Mithilfe den Ball über die Linie des Tores. Aber schon zwei Minuten später folgte der Ausgleich, der dieses Mal vom Großthiemiger Keeper und einem Abwehrspieler begünstigt wurde, denn Steffen Fischer konnte nach Ecke aus vier Metern ohne wenig Gegenwehr einköpfen. Die zweite Hälfte begann wieder verhalten mit wenig Torraumszenen. In der Folgezeit nahm die läuferische Überlegenheit der Gäste weiter zu und beim Gastgeber waren eindeutig die Strapazen der erfolgreichen Forst-Reise zu erkennen. Die in der Halbzeit neu formierte Abwehr um Tom Hofmann stand zwar häufiger im Mittelpunkt, ließ aber wenige gefährliche Situationen zu. Großthiemig kämpfte aber weiter und die Moral aus Forst schien wieder da zu sein. Der nach langer Abwesenheit zurückgekehrte und eingewechselte Thomas Linge belebte zwar die Angriffsbemühungen der SG wieder, erhielt jedoch nur noch wenig Unterstützung. Aufregung dann bei den Gästen, als ein erneuter Angriff wegen Abseits beendet wurde. Mit letzten Kräften retteten schließlich die Großthiemiger diesen wichtigen Punkt. Damit erreichten sie ihr Ziel, insgesamt vier Punkte aus diesem Nacholespiel-Programm innerhalb von 47 Stunden zu holen.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 08.06.2003