Grüne Eiche Großthiemig - VfB Hohenleipich 1912 |
1 : 1 ( 1 : 1 ) |
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Grüne Eiche Großthiemig: Trobisch,Patrick
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VfB Hohenleipich 1912: Fischer,Steffen; Wagner,Ralf
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Tore: 1:0 Eichapfel,Mirko (42.); 1:1 Fischer,Steffen (43.)
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| Zuschauer: 364 |
| Schiedsrichter: Christian Pommerhans (Senftenberg) |
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Gelbe Karten: Trobisch,Patrick (1.) / Fischer,Steffen (2.); Wagner,Ralf (1.)
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Bei strahlendem Sonnenscheinsahen die 364 Zuschauer, das ist neuer Rekord, am gestrigen
Ostermontag in Großthiemig ein über weite Strecken recht gutklassiges Landesklassespiel,
das am Ende keinen Sieger sah. 1:1-Unentschieden trennten sich Großthiemig und
Hohenleipisch in diesem Nachholspiel. Das 1:0 für den Gastgeber hatte Mirko Eichapfel in der
40. Minute erzielt. Noch vor der Halbzeitpause glich der Hohenleipischer Steffen Fischer in
der 42. Minute zum 1:1 aus. Für Diskussionen sorgten vor allem zwei
Abseitsentscheidungen. Während die Hohenleipischer den Pfiff, der ihnen das Tor in der
ersten Halbzeit verwehrte, nach Spielschluss akzeptierten, haderten sie mit der zweiten
Entscheidung des Schiedsrichters in der 80. Spielminute dann doch. «Man hat uns den Sieg
verwehrt» , hieß es aus Hohenleipischer Reihen. Im Spiel kamen die Schiedsrichter trotz
rassiger Szenen, ohne Karten aus.
VfB: Amende, Rost, Wagner (GK), Schlüter, Buchwald, Stolle, Fischer (GK), Ullrich, St. Werner;
Schollbach, M. Werner.
Großthiemig: Naumann, Thiele, Trobisch (GK), Löffler, Franzke (83. Körner), Makai, Stange (60.
Linge), Richter, T., Eichapfel, Hofmann, A. (46. Hofmann T.), Weimann
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Mit vorsichtigen Aktionen begann bei herrlichem Wetter und einer Rekordzuschauerkulisse
von 364 Besuchern das mit Spannung erwartete Derby. Beide Teams wollten ein frühes
Gegentor unbedingt vermeiden.
Ein erstes Achtungszeichen setzte Thomas Löffler mit einem Fernschuss, der jedoch übers
Tor ging. Aber auch die Gäste hatten den Torschrei kurz darauf auf den Lippen, aber Patrick
Trobisch konnte in letzter Sekunde noch vorm einschussbereiten Michael Werner retten.
Der Gastgeber hatte in der Folgezeit seine besten Aktionen meist nach Standards zu
verzeichnen. So verfehlte Mario Franzke nach einem Freistoß per Kopf nur knapp das
Gehäuse und Andre Hofmann konnte aus einer guten Freistoßvariante kein Kapital schlagen.
Der VfB wie gewohnt bei schnellen Kontern über außen immer kreuzgefährlich, so in der 23.
Minute, als über rechts blitzschnell die Post abging und die Flanke herein kam. Jedoch wurde
dabei eine Abseitsstellung erkannt, die den Torjubel verstummen ließ.
Auch den nächsten Höhepunkt setzten die Gäste wenige Minuten später, als ein Schuss an
die Großthiemiger Torlatte klatschte. Der direkte Gegenzug brachte dann einen
Überzahlangriff für den Gastgeber ein, welcher jedoch ohne große Gefahr blieb. In den letzten
fünf Minuten vor der Pause wurden dann die Fans beider Lager endlich mit Toren belohnt.
Zuerst starteten die Platzbesitzer einen Angriff über rechts, wo sich Janos Makai super
durchsetzte und den Ball auch noch gefährlich in die Mitte brachte. Mirko Eichapfel nutzte die
Unentschlossenheit des VfB-Keepers und spitzelte mit dessen Mithilfe den Ball über die Linie
des Tores. Aber schon zwei Minuten später folgte der Ausgleich, der dieses Mal vom
Großthiemiger Keeper und einem Abwehrspieler begünstigt wurde, denn Steffen Fischer
konnte nach Ecke aus vier Metern ohne wenig Gegenwehr einköpfen.
Die zweite Hälfte begann wieder verhalten mit wenig Torraumszenen. In der Folgezeit nahm
die läuferische Überlegenheit der Gäste weiter zu und beim Gastgeber waren eindeutig die
Strapazen der erfolgreichen Forst-Reise zu erkennen. Die in der Halbzeit neu formierte
Abwehr um Tom Hofmann stand zwar häufiger im Mittelpunkt, ließ aber wenige gefährliche
Situationen zu.
Großthiemig kämpfte aber weiter und die Moral aus Forst schien wieder da zu sein. Der nach
langer Abwesenheit zurückgekehrte und eingewechselte Thomas Linge belebte zwar die
Angriffsbemühungen der SG wieder, erhielt jedoch nur noch wenig Unterstützung. Aufregung
dann bei den Gästen, als ein erneuter Angriff wegen Abseits beendet wurde.
Mit letzten Kräften retteten schließlich die Großthiemiger diesen wichtigen Punkt. Damit
erreichten sie ihr Ziel, insgesamt vier Punkte aus diesem Nacholespiel-Programm innerhalb
von 47 Stunden zu holen.
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