Spieltag Landesklasse Mitte 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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9. Spieltag

Samstag, 26.10.2002  
FSV Grün-Weiß Niemegk - ESV Lok Seddin 5 : 0 ( 1 : 0 ) Details
BSC 1927 Blankenfelde - BSV Mittenwalde 0 : 2 ( 0 : 1 ) Details
SG Michendorf - TSV Treuenbrietzen 2 : 2 ( 0 : 2 ) Details
SV Teupitz-Groß Köris - VfB Herzberg 68 1 : 1 ( 0 : 0 ) Details
Teltower FV 1913 - SG Friedersdorf 3 : 1 ( 1 : 0 ) Details
VfB Trebbin - Werderaner FC Viktoria 0 : 3 ( 0 : 0 ) Details
SV Grün-Weiß Lübben - SV Blau-Gelb Sonnewalde 4 : 2 ( 2 : 1 ) Details
 
Spielfrei: FV Turbine Potsdam 55

Tabelle nach dem 9. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) BSC 1927 Blankenfelde9801 1424:1024  14:7  12  10:3  12
2. (2.) Teltower FV 19138530 719:1218  11:7  11  8:5  7
3. (3.) BSV Mittenwalde8431 715:815  6:2  7  9:6  8
4. (4.) Werderaner FC Viktoria9504 419:1515  7:3  9  12:12  6
5. (7.) SV Grün-Weiß Lübben9423 418:1414  12:8  8  6:6  6
6. (5.) SV Teupitz-Groß Köris8332 619:1312  7:7  5  12:6  7
7. (11.) FSV Grün-Weiß Niemegk9324 216:1411  13:2  10  3:12  1
8. (6.) VfB Trebbin9324 -114:1511  8:12  4  6:3  7
9. (8.) SV Blau-Gelb Sonnewalde8323 -214:1611  3:6  4  11:10  7
10. (9.) SG Friedersdorf8323 -212:1411  6:6  7  6:8  4
11. (10.) TSV Treuenbrietzen8242 012:1210  8:6  7  4:6  3
12. (12.) VfB Herzberg 688143 -47:117  3:5  2  4:6  5
13. (13.) FV Turbine Potsdam 558134 -76:136  4:7  2  2:6  4
14. (15.) SG Michendorf9117 -179:264  7:13  4  2:13  0
15. (14.) ESV Lok Seddin8035 -113:143  1:6  0  2:8  3

Nächste Spiele

Samstag, 2.11.2002  
SG Friedersdorf - FV Turbine Potsdam 55 1 : 1 ( 0 : 0 )   
BSV Mittenwalde - SV Grün-Weiß Lübben 2 : 1 ( 1 : 1 )   
ESV Lok Seddin - SG Michendorf 0 : 0    
TSV Treuenbrietzen - BSC 1927 Blankenfelde 2 : 3 ( 1 : 2 )   
Werderaner FC Viktoria - SV Teupitz-Groß Köris 4 : 1 ( 2 : 0 )   
VfB Herzberg 68 - Teltower FV 1913 1 : 2 ( 0 : 0 )   
Sonntag, 3.11.2002  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - VfB Trebbin 0 : 0 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

FSV Grün-Weiß Niemegk - ESV Lok Seddin

5 : 0  ( 1 : 0 ) 

FSV Grün-Weiß Niemegk:
ESV Lok Seddin: Uhl,Ronny
Tore: 1:0 Uhl,Ronny (Eigentor, 36.); 2:0 Windisch,Christian (55.); 3:0 Eschholz,Tino (61.); 4:0 Windisch,Christian (64.); 5:0 Ebert,Andreas (Eigentor, 73.)
Schiedsrichter: Stefan Jahn (Rathenow)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: - / Uhl,Ronny (64. Minute)
KLAUS NÜSSER


NIEMEGK Es gab beim 5:0-Erfolg von Grün-Weiß Niemegk über den ESV Lok Seddin nur eine schlechte Nachricht. Der "kämpferisch starke" (so Spielertrainer Lutz Schröter) zweifache Torschütze Christian Windisch schied nach 80 Minuten wegen einer Verletzung aus. "Es ist wahrscheinlich erneut ein Muskelfaserriss, genau an der Stelle, wo es vor ein paar Wochen schon einmal passiert ist." Er wird also wieder einige Zeit im Mittelfeld fehlen. Da passt es prima, dass Kapitän Jan Deichgräber am Spieltag die Nachricht erhielt, dass er nach seiner roten Karte in Treuenbrietzen nur im Spiel gegen die Seddiner aussetzen muss.

Lutz Schröter war aber nicht nur mit Christian Windisch in diesem wichtigen Vergleich zufrieden. "In der ersten Halbzeit spielten wir noch zu ängstlich, doch insgesamt stimmte die Einstellung. Alle zeigten unter den widrigen Bedingungen vollen Einsatz." Hinzu kam eine nahezu optimale Chancenverwertung.

Beides war auch gegen die optisch überlegenen Gäste notwendig. Sie bestimmten die erste Halbzeit weitgehend, erwiesen sich aber im Abschluss als harmlos. War der fulminate Lattenschuss von Heiko Marx noch Pech - es war ja auch die 13. Minute - setzte Mario Maiwald nach schöner Kombination frei durch den Ball neben das Niemegker Tor (22.). Hier wurde deutlich, warum die Gäste nach diesem Spiel schon über acht Stunden nicht mehr getroffen haben. Sie brachten zwar auf dem Nebenplatz des Waldstadions den Ball zweimal im Netz unter, doch es war das eigene!

So machten die Einheimischen in Halbzeit eins aus einer halben Chance die 1:0 Pausenführung. Nach einer Ecke von Swen Bareither (diesmal Kapitän) traf Ronny Uhl (36.). Auch das 2:0 war keine klare Torchance. Marco Wilke flankte überlegt von links und Christian Windisch spitzelte das Spielgerät ins kurze Eck (55.). Als der eingewechselte Tino Eschholz, der wie vor einer Woche sein Leistungsvermögen besser als in den davor liegenden Partien zur Geltung brachte, nach Solo mit straffem Flachschuss ins kurze Eck das 3:0 erzielte (61.), war alles klar. 180 Sekunden danach konnte er nur mit einer Notbremse aufgehalten werden. Ronny Uhl wurde vom guten Schiedsrichter Stefan Jahn aus Rathenow dafür vom Platz geschickt. Den 18-Meter-Freistoß verwandelte Christian Windisch brillant über die Mauer ins Dreiangel.

Das 5:0 war nach einer Eingabe von Erik Miczynski ein Selbsttor von Andreas Ebert (73.). Die letzten zehn Minuten wurde zehn gegen zehn gespielt, da bei dem sicheren Vorsprung für den verletzten Windisch kein Grün-Weißer mehr eingewechselt wurde, damit die nicht ihr Spielrecht für die zweite Mannschaft einbüßen.

Grün-Weiß: Wiesenburg - Jeck - S. Benke, Neubert, Schulze - Miczynski, C. Windisch, Moritz (ab 68. Rumrich) , Wilke - Schröter (ab 46. Eschholz), Bareither.

BSC 1927 Blankenfelde - BSV Mittenwalde

0 : 2  ( 0 : 1 ) 

BSC 1927 Blankenfelde: Förster,Sven - Hagen,Manuel; Kemper,Thomas; Schleite, Steinbeiß,Frank
BSV Mittenwalde:
Tore: 0:1 Wroblewski,Christian (42.); 0:2 Baum,Norman (90.)
Schiedsrichter: Ronny Straach (Niemegk)
Gelbe Karten: Förster,Sven (1.); Schleite (1.), Steinbeiß,Frank (1.) / -
Gelb-Rote Karten: Hagen,Manuel (40. Minute); Kemper,Thomas (76. Minute) / -
BSV Mittenwalde sorgte in der Fußball-Landesklasse Mitte für eine gehörige Überraschung. Beim Tabellenführer BSC Blankenfelde, der der Konkurrenz bereits um sechs Punkte enteilt war, gelang ein 2:0-Erfolg.

"Allen Spielern ein dickes Lob", erklärte Trainer Jens Hortig. "Die Mannschaft hat großartig gekämpft und unser taktisches Konzept voll umgesetzt."

Dabei agierten die Gäste mit einer verstärkten Verteidigung. Vor der Dreier-Abwehrreihe waren noch zwei defensiv orientierte Mittelfeldspieler aufgeboten. So gelang es, den Blankenfelder Angriffsschwung zu bremsen und gefährliche Flanken weitestgehend zu verhindern.

In der 42. Minute sah der Blankenfelder Hagen Gelb/Rot. Den folgenden Freistoß nutzten die Gäste zur Führung, nach kurzer Ablage schoss Wroblewski ein.

In der zweiten Halbzeit, in der zeitweise auch der Ausgleich in der Luft lag, hatten die Blankenfelder immer wieder Probleme, wenn die Gäste aus der Tiefe nach vorn stießen. Durch Foul an Wroblewski handelte sich auch Kemper Gelb/Rot ein (77.). In der Schlussphase scheiterten die Mittenwalder mehrmals an Torwart Förster. Doch nach einem Konter sorgte Baum mit einem Schuss ins obere Eck für das 0:2 (89.).

BSV Mittenwalde: Voigt; Lufsky, Martin, Werner, Thinius Baum, Brettschneider, Eggert, Hansche, Wroblewski, Simonsky (89. Doppler).............................................................................



Bericht aus Blankenfelde :




Vom Winde verweht

MANFRED MOHR

BLANKENFELDE Von böigen Herbststürmen wurde am Samstag der Blankenfelder Nimbus des bisher ungeschlagen Seins förmlich verweht. Doch nicht die rauen Lüfte sorgten für die erste Saisonniederlage des Spitzenreiters der Landesklasse Mitte, sondern vor allem ein stark gegenhaltender BSV Mittenwalde, der kaltschnäuzig die zum Teil von den Hausherren selbst hervorgerufene Verwirrung kurz vor der Pause zum Führungstor und die sich in der Schlussphase immer mehr bietenden Kontermöglichkeiten zum 0:2 in der Nachspielzeit nutzte.

Der Tabellenführer begann forsch. Thomas Krüger bedrohte zweimal nach Hereingaben von Frank Steibeiß (1.) und Carsten Schleite (10.) das BSV-Gehäuse unbedrängt per Kopf. Bis zur 20. Minute war der BSC uneingeschränkt Herr im Haus. Der erste Schussversuch des Gastes war von Stefan Eggert nach 21, der erste gefährliche Konter nach 27 Minuten über Tino Brettschneider und Sven Lufsky zu registrieren. Das Spiel war nun ausgeglichen, beide Seiten schienen sich zu neutralisieren.

Dann folgten zwei vorentscheidende Minuten kurz vor der Pause. Krüger ging im BSV-Strafraum zu Boden (40.). Der von den Gastgeber geforderte Strafstoß wurde vom Niemegker Referee Ronny Straach verweigert. In der gleichen Minute sah Manuel Hagen, in seinem zweiten Spiel für den BSC erstmals von Beginn an dabei, nach einem Foul am gegnerischen Strafraum Gelb. Kaum war Hagen an den eigenen 16-Meter-Raum zurückgeeilt, entschied dort der Unparteiische nach einem Foul auf Freistoß für den BSV. Blankenfeldes Spielführer Thomas Kemper reklamierte und kassierte Gelb. Hagen meckerte ebenfalls und flog mit Gelb-Rot vom Platz. Eggert tippte den Freistoß an, Christian Wroblewski jagte das Leder halbhoch links an der BSC-Mauer vorbei zum 0:1 (42.) in die Maschen. Die Wellen der Erregung schlugen hoch. Bastian Jenkner wurde noch an der Seitenauslinie bei einem Foul schwer erwischt und musste in der Kabine bleiben.

Von dort kamen die Platzherren mit neuem Elan und dem vom verletzt fehlenden Ralf Gläsel gelobten Kampfgeist und suchten trotz Unterzahl gegen die massierte Gästedeckung ihr Heil in der Offensive. Und sammelten weiter gelbe Karten (Steinbeiß/57., Schleite/59.). Inklusive Torwart Sven Förster (65.). Der verhinderte dann in einer zwischenzeitlichen Druckphase der Gäste mit tollen Reflexen (67./68.) das in der stürmischen Luft liegende 2:0 des BSV. Nach dem etwa zehnminütigen Mittenwalder Intermezzo berannte nun der BSC beständig das von Lars Voigt gehütete Tor des Tabellendritten und war jetzt dem Ausgleich näher als Mittenwalde dem 0:2. Wolf Diederich scheiterte an Voigt (70.), Daniel Stahlkopf zog aus guter Position flach rechts vorbei (72.), aus einem Gewühl vor dem rechten BSV-Pfosten brachten drei Blankenfelder die Kugel nicht über die Linie (73.), Jörg Wolfram verfehlte in der gleichen Minute das Gehäuse mit seinem Kopfball nur knapp.

Der BSC stürmte mit dem Mut der Verzweiflung, Mittenwalde lauerte nur noch auf Konter. In der 76. Minute zog Wroblewski links auf und davon. Kemper jagte ihm nach, holte ihn von den Beinen und sah ebenfalls die Ampelkarte. Nun nur noch mit neun Akteuren auf dem Platz, gaben sich die Blankenfelder dennoch nicht auf und marschierten weiter nach vorn. In der Abwehr war ein kämpferisch überzeugender Schleite mehrfach der letzte Rettungsanker. Förster entschärfte einen Eggert-Freistoß in großer Manier (85.), dann warfen sich er und Diederich Brettschneider entgegen, der dennoch frei zum Schuss kam, das leere Tor aber nicht traf (87.). Das machte Norman Baum in der Nachspielzeit besser, als er einen Konter in die nun völlig entblößte BSC- Hintermannschaft mit dem 0:2 abschloss.

SG Michendorf - TSV Treuenbrietzen

2 : 2  ( 0 : 2 ) 

Tore: 0:1 Schulz,Arne (21.); 0:2 Leistner,Gunnar (39.); 1:2 Niendorf.Daniel (58.); 2:2 Pabst,Christoph (72.)
TSV TREUENBRIETZEN FÄHRT NACH 2:0-FÜHRUNG MIT EINEM REMIS NACH HAUSE



Ein recht unglückliches Ausgleichstor

MICHENDORF - "Wir hätten natürlich gern drei Punkte mit nach Hause genommen und die waren nach unserer 2:0-Führung auch drin", meinte Birger Peplau, Trainer des TSV Treuenbrietzen, nach dem 2:2 beim bisherigen Schlusslicht SG Michendorf.

Auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz, der in seinen Ausmaßen an der unteren Grenze des Erlaubten liegt, kamen die erstmals dort spielenden Gäste ordentlich ins Spiel und waren in den ersten 45 Minuten die bessere Elf. Das drückte sich auch im Pausenstand aus. Durch einen schönen 20-Meter-Schuss von Arne Schulz (21.) ins rechte untere Eck und einen 18-Meter-Freistoß von Gunnar Leistner (39.), der an den Innenposten ging und dann an der gleichen Stelle im Netz zappelte, lagen die Gäste 2:0 vorn.

Der Tabellenletzte kam aggressiv aus der Kabine, stieg gehörig ein, was der Unparteiische auch mit fünf gelben Karten ahndete. In der 58. Minute wurden die Bemühungen der Einheimischen belohnt. Daniel Niendorf schaffte nach einer Ecke per Kopf das Anschlusstor. Unglücklich bis ungerecht aus Sicht der Sabinchenstädter dann das 2:2 von Christoph Pabst (72.).

"Einen von der Latte zurückkommenden Ball wollte Stefan Krüger wegschlagen, wurde dabei aber hart bedrängt und so fiel der Ausgleich", berichtete Birger Peplau. "Wahrscheinlich traute sich der Schiri nach zwei aberkannten SG-Toren nicht, ein drittes Mal abzupfeifen." Korrekt hatte er einen Abseitstreffer nicht gegeben und beim zweiten Mal wegen Handspiel den Torjubel unterbunden. Die Einheimischen waren schon genug geladen. So ließ sich ihr Trainer nach dem Schlusspfiff noch zu Unsportlichkeiten hinreißen.

Die Erregung ist nicht zu entschuldigen, aber verständlich. Die Treuenbrietzener können mit dem einen Punkt leben, obwohl Arne Schulz des Siegtor auf dem Fuß hatte, aber freistehend am Torwart scheiterte (85.), für die Michendorfer ist das Remis zu wenig.

TSV: Lorenz - Höhne - Krüger, Büntig - Kaiser (ab 60. N. Feller), Keil, Schröder, Pölemann, S. Peplau - Leistner, Schulz. K. N.

SV Teupitz-Groß Köris - VfB Herzberg 68

1 : 1  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Kopischke,Mario (55.); 1:1 Kache,Frank (Foulelfmeter, 81.)
"Wieder ein Punkt", zeigte sich Thomas Hähnel durchaus zufrieden, nachdem sich SV Teupitz/Groß Köris am Sonnabend vom VfB Herzberg 1:1 getrennt hatte. Sorgen bereitete den Trainer allerdings, dass Stürmer Mittenzwei in der 35. Minute mit einer schweren Knieverletzung ausscheiden musste.

Die Groß-Köriser spielten nicht nur den "besseren Ball", was auch die Gäste einräumten, sie hatten deutliche Chancenvorteile. Doch selbst aus freier Position gelang es nicht, ins Herzberger Tor zu treffen. Wiederholt fehlte nur die berühmte Fußspitze, und besonderes Pech hatte Kubitza, als er an der Latte scheiterte.

Dagegen konnte VfB Herzberg eine der wenigen Möglichkeiten nutzen und in der 55. Minute mit einem Schuss ins kurze Eck in Führung gehen. In der 81. Minute gelang wenigstens noch der 1:1-Ausgleich. Nach Strafraumfoul an Schadly verwandelte Frank Kache den Elfmeter.

SV Teupitz/Groß Köris: Isdepski; Heyn, Dochan, Kaden, Weise, Kubitza (60. D. Kache), Stiehl, Mieles, F. Kache, Mittenzwei (35. Reich), Schadly.

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Bericht aus Herzberg (LR) :

Klagte der VfB in der Pokalrunde noch über eine unglückliche Niederlage mit zwei dummen Platzverweisen, so wollte er es diesmal besser machen. Doch auch die Gastgeber haben sich in der Klasse gut eingelebt. In den ersten 20 Minuten sah man ein gleichwertiges Spiel. Dann wurden die Gastgeber dank ihres guten Flügelspiels besser. Eine erste gute Tat erbrachte VfB-Torwart Sebastian Strack, als er einen Freistoß in der 24. Minute hielt. Die "68er " fanden nicht ins Spiel. Der SV Teupitz spielte gut aus dem Mittelfeld, konterte geschickt, schloss aber schlecht ab. So brachten sich die Gastgeber um zwei mögliche Treffer, speziell in den letzen Minuten vor der Pause. Ein Anspiel von Lars Müller auf Thomas Schwarz war die einzige Chance des VfB Herzberg in dieser Zeit. Den Schuss musste der Keeper zwar abprallen lassen, jedoch setzte niemand nach. Auch nach den Seitenwechsel verpassten die Platzherren zwei Chancen. Dann kam der Auftritt von Mario Kopischke! Auf seiner linken Seite "vernaschte " er zwei Gegner und knallte das Leder in der 55.Minute an die Latte. Dieser Schuss verunsicherte die Einheimischen merklich, und den VfB baute er zumindest moralisch etwas auf. So traute sich Andre Lieske in der 66. Minute einen Distanzschuss, den der Keeper jedoch abwehren konnte. Auch Thomas Schwarz, der vorne zu oft allein gelassen wurde, zog in der 72. Minute noch mal an, schoss aber am Pfosten vorbei. Daraufhin wollten die Gastgeber ein Remis. Dazu gab es auch die Möglichkeit, da beim VfB Herzberg die Kräfte nachließen. Der Foul-Elfmeter in der 80. Minute ließ sich der gewiefte Kapitän des SV Teupitz nicht nehmen. Hätte der eingewechselte Manuel Stoll seine Riesenchance in der Schlussminute genutzt, so wäre der VfB der glückliche Sieger gewesen. Nun muss man zu Hause gegen den mit starken Aufstiegsambitionen spielenden Tabellenzweiten Teltow siegen. Wolfgang Stricker Aufstellung des VfB Herzberg 68 I: S. Strack; K. Neukirch; S. Germer; T.Wille; S. Zietz; H. Krüger; A. Lieske; W. Kopischke; L. Müller; T. Schwarz; eingewechselt ab 72. Minute F. Fischer gegen K. Neukirch, ab 75. Minute M.Stoll gegen H. Bauer und S. Zietz gegen L. Müller

Teltower FV 1913 - SG Friedersdorf

3 : 1  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Schulz,Rene (25.); 1:1 Schmidt,Marcel (46.); 2:1 Barthel,Jörg (47.); 3:1 Schramm,Matthias (80.)
Die Teltower bleiben das einzig unbezwungene Team in der Landesklasse Mitte. Mehr noch - da Spitzenreiter Blankenfelde überraschend zu Hause gegen Mittenwalde 0:2 verlor, verkürzte der TFV den Rückstand auf drei Zähler. Teltows Sieg war hochverdient. 1:0 hieß es durch Schulz (25.). Dem Ausgleich (Schmidt/46.) ließ Bartel (47.) das 2:1 folgen. Die Entscheidung führte der eingewechselte Schramm (80.) herbei, der nach tollem Solo mit einem straffen Schuss aus elf Metern erfolgreich war. TFV-Coach Sven Thoß lobte seine "kämpferisch bessere Elf". -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Gäste waren nicht der erwartete schwere Gegner. Teltow bestimmte über weite Strecken auf schwerem Geläuf klar die Richtung und kam kaum in Verlegenheit. Zwar schaffte Friedersdorf zwischenzeitlich den Ausgleich, am verdienten Erfolg aber gab es keinen Abstrich. Nun bleibt abzuwarten, ob und wann es die Teltower erwischt. Bisher steht die Erfolgsbilanz mit sechs Siegen und drei Remis schadlos.



-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bericht aus Friedersdorf (LR) :

Am Samstag stand für die SG Friedersdorf das Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten auf dem Programm. Dass man sich in der Außenseiterrolle recht wohl fühlen kann, zeigte das Spiel in Teupitz. Für eine neuerliche Überraschung war man allerdings zu zahm. Teltow bestimmte über weite Strecken die erste Halbzeit, auch, weil auf Seiten der SG die Aggressivität im Zweikampfverhalten zu wünschen übrig ließ. Folgerichtig die 1:0-Führung, die der Gastgeber bis zur Pause hätte ausbauen können. Auf schwierigem Geläuf blieb auf beiden Seiten vieles Stückwerk und dem Zufall überlassen. Als M.Schmidt in der 50.Spielminute das 1:1 erzielte, schien die Rechnung sogar aufzugehen. Ein doppelter Stellungsfehler bei einem Eckball bedeutete allerdings schon im Gegenzug die erneute Führung für Teltow. Trotzdem erlangte man jetzt mindestens ein Gleichgewicht, der letzte Zug zum Tor fehlte jedoch. Durch einfache Fehler (falsche Einwürfe!) brachte man den Gastgeber immer wieder in gute Angriffspositionen. Ein Einwurf zum Gegner leitete schließlich den Treffer zur Spielentscheidung ein. Durch den darauf folgenden Konter wurde man völlig überrascht und die Überzahlsituation vom Gastgeber überlegt ausgenutzt. Teltow beschränkte sich nun darauf, das Ergebnis über die Zeit zu bringen, was ihnen dann auch gelang. Die SG hatte zwar noch die eine oder andere Möglichkeit zum Anschlusstreffer, es blieb aber letztlich bei Ansätzen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass gegen Spitzenmannschaften fast jeder Abwehrfehler bestraft wird. Für einen Auswärtserfolg muss alles zusammenpassen, hundertprozentige Einstellung und Einsatzwillen, kaum eigene Fehler und optimale Chancenverwertung. Dies hat nicht so recht funktioniert, und deshalb geht das Ergebnis in Ordnung. F.Krüger

VfB Trebbin - Werderaner FC Viktoria

0 : 3  ( 0 : 0 ) 

Tore: 0:1 Klawun,Matthias (58.); 0:2 Mellin,Eik (62.); 0:3 Junkel,Dirk (81.)
In einer temporeichen Begegnung behauptete sich der Gast überraschend deutlich. Werder hatte klare technische Vorteile, spielte aber vor der Pause zu ungenau. Das änderte sich. Zunächst traf Matthias Klawun (58.), Eik Mellin erhöhte (62.). Der Gastgeber antwortete mit wütenden Angriffen. Doch der immense läuferische Aufwand verpuffte. Die eingewechselten Khalil Mabrouki und Dirk Junkel sorgten noch einmal für frischen Wind. D. Junkel markierte das 0:3 (81.). WFC-Coach Karsten Bosecker: "Wir sind auf dem Weg zu alter Form."

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bericht aus Trebbin :



Die Clauert-Städter wussten um die Schwere der Aufgabe, denn die Spielstärke des Kontrahenten täuscht über die gegenwärtige Tabellenposition. Sie machten aber trotz bester Vorsätze entscheidende Fehler.

Dabei sah der Start der VfBler nicht schlecht aus. Nach drei Minuten hatte Sebastian Müller die erste Einschussmöglichkeit, doch Keeper Mirschinko verkürzt geschickt den Winkel. Es entwickelte sich ein temposcharfe und abwechslungsreiche Partie, bei der die Gäste die technisch feinere Klinge schlugen. Der VfB hatte dagegen eine Hundertprozentige, doch Bedri Ameti konnte aus Nahdistanz den Gästekeeper nicht überwinden (32.). Nur 60 Sekunden später pfiff der Schiri aus Sachsen-Anhalt ein Ballrückspiel zum eigenen Torhüter zu Nutzen des VfB. Alle Werderaner standen auf der Linie. Sie hatten Glück, dass zwei Schussversuche aus sechs Metern nichts im Netz landeten.

Ein Pfostentreffer der Gäste beendete kurz vor dem Halbzeitpfiff die Einschussmöglichkeiten beider Teams.

Im zweiten Abschnitt wollten die Platzherren die Entscheidung erzwingen. Durch Sebastian Müller im Sturmzentrum rechneten sich die VfBler mehr Durchschlagkraft aus. Sie kontrollierten die Partie, doch in der Vorwärtsbewegung leisteten sich die Hausherren zu viele Fehlabspiele. Dies nutzte Matthias Klawun zum 0:1 (58.). Vier Minuten später die Vorentscheidung. als Stefan Efinger im Mittelfeld den Ball verlor. Eik Mellin versenkte das Objekt der Begierde zum 0:2.

Der Doppelschlag setzte nochmals Kräfte beim VfB frei. Das Spiel ging nur noch in Richtung Werder-Tor. Die nun endlich aufgewachten Hausherren, bei der Uwe Brock und der arbeitsbedingt eingewechselte Olaf Mehlis klug Regie führten, erarbeiteten sich weitere gute Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt nicht zum Erfolg führten. Stattdessen besorgte Dirk Junkel den Endstand (81.) nach einem Konter.

Eine erneute Heimschlappe, die bei Normalform eines jeden VfBlers vermeidbar gewesen wäre. hm

VfB Trebbin: Elstermann, Loharens, Mücke, Efinger, Lummert, Brock, Humsch (ab 60. Mehlis), Ludwig, Naumann, S. Müller, Ameti

SV Grün-Weiß Lübben - SV Blau-Gelb Sonnewalde

4 : 2  ( 2 : 1 ) 

Tore: 1:0 Dossh,Bruce (5.); 2:0 Niechciol,Jan (10.); 2:1 Hammitsch,Christoph (44.); 3:1 Dossh,Bruce (62.); 4:1 Tyra,Peter (67.); 4:2 Wolff,Daniel (78.)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Carsten Richter (Dissenchen)
Lausitzer Rundschau :

Am 9.Punktspieltag empfing Grün-Weiß Lübben den Neuling aus Sonnewalde, der in der Spitzengruppe der Tabelle rangiert und sich als spielstarke Elf vorstellte. Trainer Knut Falk konnte erstmals sein in der Vorwoche erfolgreiches Team spielen lassen, was sich positiv auswirkte. Grün-Weiß übernahm die Initiative. Schon nach fünf Minuten klingelte es im Kasten der Gäste, als Valentino nach langem Pass von Jaques Alate mit seiner Schnelligkeit die Gästeabwehr versetzte und den Ball flach ins Eck schoss. Der Angriffsdruck der Gastgeber nahm zu. In der 10.Minute schoss Jan Niechciol aus 20 Metern unhaltbar mit dem rechten Fuß ins linke Eck zum überraschenden 2:0. Dies war ein Auftakt nach Maß. Eine halbe Stunde lang zeigten alle Spieler ihr Können, so dass die rund 100 Zuschauer ein gutklassiges und vor allem faires Spiel sahen, in dem Schiri Richter aus Heinersbrück ein sicherer Leiter war. Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten den Gästen, die mit aller Macht um den Anschlusstreffer kämpften. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff war es soweit. Christoph Hammitsch machte das Tor. Sein abgefälschter Schuss war von Torwart Andreas Pudlitz nicht zu parieren. Nach der Pause setzten die Lübbener ihre erfolgreiche Spielweise fort. Insbesondere Jan Niechciol und Peter Tyra hatten weitere Tormöglichkeiten. In der 62. Minute war erneut Valentino zur Stelle und versenkte aus der Drehung den Ball unhaltbar flach zum 3:1. Nun liefen die Aktionen der Grün-Weißen auf Hochtouren. Fünf Minuten später setzte sich Peter Tyra am rechten Flügel durch und überwand den guten Sonnewalder Torwart mit einem präzisen Flachschuss zum 4:1. Damit waren die Lübbener endgültig auf der Siegerstraße und schalteten einen Gang zurück, so dass die Gäste wieder gefährlich vor dem Lübbener Tor auftauchten. In der 78.Minute kamen die Sonnewalder durch Daniel Wolff zum zweiten Treffer. Wolff war mit einem Hinterhaltschuss in den rechten Dreiangel erfolgreich. Insgesamt überzeugte das Lübbener Team mit seiner Spielweise und muss nun am kommenden Wochenende beim Tabellendritten in Mittenwalde antreten. Der war im Auswärtsspiel beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Blankenfelde erfolgreich. Konrad Keutel

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Bericht aus Sonnewalde (LR) :

Das Gastspiel beim SV Lübben endete für den SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde mit einer herben Niederlage. Nicht das Endergebnis von 4:2 stimmt nachdenklich, sondern die Art und Weise, wie es zustande gekommen ist. Bereits vor Beginn des Spieles hatte Lübben das Glück auf seiner Seite. Der Gastgeber gewann die Seitenwahl und konnte damit die erste Hälfte mit dem stürmischen Wind spielen. Genau wie das Wetter, so stürmisch begann Lübben. Das Spiel hatte noch nicht richtig begonnen, als die Hausherren den ersten Angriff zum umjubelten 1:0 abschlossen. Nur fünf Minuten später war es erneut der Gastgeber, der aus 18 Metern abzog. Der Ball schlug mit Windunterstützung unhaltbar im Winkel ein. Nach rund 20 Minuten kam Sonnewalde besser ins Spiel. Man kombinierte sicherer, und der Druck auf die Abwehrreihe des Gastgebers wurde größer. Nach 28 Minuten die große Chance auf den Anschlusstreffer. Marian Elsner spielte den Ball auf Denny Stephan, und der scheiterte in aussichtsreicher Position am Lübbener Schlussmann. Nach 40 Minuten war es erneut Denny Stephan, der Maß nahm. Aber wieder hatte der SV Lübben Glück, da der Ball gegen die Latte krachte. In der Schlussminute der ersten Hälfte passierte es dann. Ecke von rechts, Gewühl vor dem Tor des Gastgebers, Christoph Hammitsch kam an den Ball und schoss aus Nahdistanz zum 2:1 ein. Jetzt keimte bei den mitgereisten Anhängern der Sonnewalder Hoffnung. Nur wenige Augenblicke nach dem Seitenwechsel. Christoph Hammitsch setzte sich über links durch. Mit einer schönen Flanke bediente er Matthias Gutsche, doch der rutschte denkbar knapp am Ball vorbei. Als hätte der Gastgeber nur auf ein Signal gewartet, wurde Lübben jetzt wieder stärker. Nach 63 Minuten Eckball für den SV Lübben und aus dem Gewühl heraus 3:1. Der Schlusspunkt für die Gastgeber folgte kurze Zeit später. Der Angreifer nahm sich den Ball und marschierte Richtung Gästetor. Auf dem Weg zum 4:1 ließ er die Abwehr der Sonnewalder wie im Training stehen und vollendete allein stehend vor dem Keeper der Gäste. In der 78.Minute gelang Daniel Wolff mit dem 4:2 nur noch eine Ergebniskorrektur. Jetzt muss der SV Blau-Gelb90 Sonnewalde die schwachen Spiele ganz schnell aus den Köpfen bekommen, denn am nächsten Wochenende kommt mit dem VfB Trebbin eine Mannschaft nach Sonnewalde, die nicht schwächer sein dürfte als der SV Lübben. Thomas Schlegel
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 28.07.2003