Spieltag Landesklasse Mitte 2002/03

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30. Spieltag

Der Aufsteiger zur Landesliga heißt BSC Blankenfelde

Seddin, Niemegk und Michendorf steigen in die Kreisliga ab

Halali in der Landesklasse - am letzten Spieltag fielen alle Entscheidungen. Den wochenlang hart umkämpften Aufstiegsplatz zur Landesliga sicherte sich der vorjährige Vizemeister BSC Blankenfelde durch ein 2 : 2-Remis beim hartnäckigen Verfolger Teltower FV. Noch 13 Minuten vor Ultimo hatte Teltow im Aufstiegskampf mit 2 : 1 die Nase vorn, ehe Spethmann für die spielerisch besseren Blankenfelder ausglich. In der emotinsgeladenen Partie wurden Kandler (Teltow) mit der Ampelkarte und Wolfram (Blankenfelde) nach einer Tätlichkeit mit der Roten Karte vom guten Schiedsrichter Reinhardt (Hennigsdorf) vorzeitig in die Kabine geschickt. Noch auf den dritten Tabellenplatz schob sich Grün-Weiß Lübben vor. Die Spreewälder gewannen beim VfB Herzberg 2 : 0 und verdrängten den spielfreien Werderaner FC. Die Herzberger wirkten dagegen nach dem vorzeitig errungenen Klassenerhalt saisonmüde und boten mit einem Rumpfteam nur noch Sommerfussball. In der Endabrechnung belegt Herzberg nach Rang neun im Vorjahr diesmal Rang zehn. In der Abstiegszone schaffte Treuenbrietzen mit einen 3 : 0-Erfolg über Mittenwalde noch aus eigner Kraft die Landesklassenzugehörigkeit für ein weiteres Jahr. Der Neuling hätte sich sogar eine Niederlage leisten können, denn Lok Seddin vergab mit einer 2 : 3-Heimniederlage gegen Sonnewalde die allerletzten Hoffnungen. Neben Seddin müssen auch Niemegk und Michendorf den Weg in die Kreisliga antreten. Empor Dahme hatte seine Mannschaft bereits zu Beginn der zweiten Halbserie zurückgezogen. Die Krone des besten Torjägers sicherte sich auch beim Saisonfinale Jörg Bartel (Teltow/21). Es folgen Bruce Dossh (Lübben/17), Alexander Fuchs (Potsdam/15), Edgar Hecht (Werder/15), Eik Mellin (Werder/15), Christian Wroblewski (Mittenwalde/15), Thomas Schwarz (Herzberg/14), Jan Niechciol (Lübben/14), Stefan Wagner (Friedersdorf/13), Torsten Spethmann (Blankenfelde/12), Jörg Wolfram (Blankenfelde/11) und Sven Bareither (Niemegk/11).

Dieter Wolff



F U S S B A L L - L A N D E S K L A S S E

Aufsteiger in die Landesliga: Schönower SV (Nord), BSC Rathenow 94 (West), BSC 1927 Blankenfelde (Mitte), FC Strausberg (Ost), SG Burg/Spreewald (Süd).

Absteiger in die Kreisligen: FC Kremmen, Einheit Zepernick, PSV Schwedt (Nord), Einheit Perleberg, Wacker Meyenburg, Hertha Karstädt (West), Lok Seddin, Grün-Weiß Niemegk, SG Michendorf (Mitte), FSV Altranft, SG Hangelsberg, Viktoria Frankfurt II, SG Müncheberg (Ost), Süden Forst, Alemannia Altdöbern und SV Prösen (Süd).
Samstag, 31.5.2003  
Teltower FV 1913 - BSC 1927 Blankenfelde 2 : 2 ( 0 : 1 ) Details
SG Friedersdorf - VfB Trebbin 2 : 1 ( 1 : 0 ) Details
SV Teupitz-Groß Köris - FSV Grün-Weiß Niemegk 3 : 1 ( 2 : 0 ) Details
ESV Lok Seddin - SV Blau-Gelb Sonnewalde 2 : 3 ( 0 : 1 ) Details
VfB Herzberg 68 - SV Grün-Weiß Lübben 0 : 2 ( 0 : 1 ) Details
FV Turbine Potsdam 55 - SG Michendorf 1 : 2 ( 0 : 1 ) Details
TSV Treuenbrietzen - BSV Mittenwalde 3 : 0 ( 1 : 0 ) Details
 
Spielfrei: Werderaner FC Viktoria

Tabelle nach dem 30. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) BSC 1927 Blankenfelde282035 3161:3063  38:14  34  23:16  29
2. (2.) Teltower FV 1913281882 2761:3462  32:13  34  29:21  28
3. (5.) SV Grün-Weiß Lübben281549 2756:2949  38:12  31  18:17  18
4. (3.) Werderaner FC Viktoria281459 1661:4547  34:12  32  27:33  15
5. (4.) VfB Trebbin281459 845:3747  26:18  26  19:19  21
6. (7.) SV Teupitz-Groß Köris281198 745:3842  24:17  25  21:21  17
7. (6.) BSV Mittenwalde2811611 342:3939  27:17  26  15:22  13
8. (8.) SG Friedersdorf289109 -238:4037  21:15  24  17:25  13
9. (9.) SV Blau-Gelb Sonnewalde2810612 -1145:5636  25:18  24  20:38  12
10. (10.) VfB Herzberg 68287912 -934:4330  18:20  17  16:23  13
11. (12.) TSV Treuenbrietzen287912 -1932:5130  24:22  22  8:29  8
12. (11.) FV Turbine Potsdam 552861012 -1434:4828  20:23  15  14:25  13
13. (13.) ESV Lok Seddin285914 -1821:3924  8:15  15  13:24  9
14. (14.) FSV Grün-Weiß Niemegk286418 -1938:5722  25:19  20  13:38  2
15. (15.) SG Michendorf285716 -2735:6222  24:29  16  11:33  6
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Spiel-Statistiken

Teltower FV 1913 - BSC 1927 Blankenfelde

2 : 2  ( 0 : 1 ) 

Teltower FV 1913: Kandler,Thomas
BSC 1927 Blankenfelde: Wolfram,Jörg
Tore: 0:1 Dobrunz,Carsten (Foulelfmeter, 32.); 1:1 Barthel,Jörg (Foulelfmeter, 49.); 2:1 Röwekamp,Konstantin (68.); 2:2 Spethmann,Thorsten (77.)
Zuschauer: 450
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Kandler,Thomas (32. Minute) / -
Rote Karte: - / Wolfram,Jörg (49. Minute)
FRANK NESSLER

Der BSC Blankenfelde steigt in die Landesliga auf. Ein 2:2 beim ärgsten Widersacher Teltower FV reichte dem Team von Trainer Henry Zibulski, um als Meister der Landesklasse, Staffel Mitte, die Saison zu beenden. "Es ist wunderbar, sein Ziel erreicht zu haben", so ein sichtlich erfreuter Zibulski nach dem Schlusspfiff. Dabei mussten er und die große Schar der Blankenfelder Anhänger unter den offiziell 450 Zuschauern auf dem Teltower Jahn-Sportplatz noch gehörig zittern, um am Samstag endlich den Aufstieg feiern zu können. Es war ein packender Nachmittag. Eine Partie, wo Torschützen abdrehen und wie wahnsinnig lossprinten, um sich vom Rest der Mannschaft in Ekstase wieder einfangen zu lassen. Carsten Dobrunz (32./Elfmeter) schoss die Gäste in Führung. Zuvor flog Teltows Abwehrmann Thomas Kandler per Ampelkarte vom Feld. Die Gastgeber retteten sich wie ein angezählter Boxer in die Pause. Der zweite Durchgang begann nicht nach dem Geschmack der BSC-Anhänger. Schnell kamen die Hausherren zum Ausgleich. Zuvor wurde der Blankenfelder Jörg Wolfram nach einer Tätlichkeit im Strafraum an Sebastian Schütze per roter Karte des Feldes verwiesen. Personell war Gleichstand auf dem Rasen erreicht. Wenig später dann auch im Resultat. Staffel-Torschützenkönig (21 Treffer) Jörg Barthel glich per Elfmeter (49.) aus. Jetzt war so richtig Feuer in der Partie. Der Adrenalinspiegel aller Beteiligten dürfte Rekordwerte erreicht haben. Der Teltower FV ging durch Konstantin Röwekamp (68.) in Führung. Diese hatte bis zur 77. Minute Bestand, dann glich Thorsten Spethmann nach schöner Einzelleistung aus. Dieses Remis retteten die Blankenfelder über die Zeit und damit ihren hauchdünnen Vorsprung in der Tabelle. Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude auf der einen und die Trauer auf der anderen Seite keine Grenzen mehr. Die Blankenfelder jubelten und bekamen alles: Meisterpokal, Ehrungen und Blumen. Die Verlierer vom Teltower FV ließen ihren Gefühlen ebenfalls freien Lauf. Allerdings in anderer Richtung. Gestandene Fußballer saßen mit Tränen in den Augen auf dem Rasen und brauchten jede Menge Trost. TFV-Coach Sven Thoß haderte ein wenig mit dem Schicksal. "Eine Viertelstunde hat uns am Aufstieg gefehlt." Wieder einmal haben die Teltower vergeblich Anlauf genommen, um den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Knackpunkt war sicherlich das 1:3 in der Vorwoche gegen Absteiger Michendorf. Dort verspielten die Teltower im Endspurt die entscheidenden Zentimeter im Kampf um den Aufstieg. Dem BSC Blankenfelde ist dies nach dem zweiten Platz im Vorjahr gelungen. "Das spielerische ist heute auf der Strecke geblieben. Wer hat aber schon etwas anderes erwartet. Dank einer starken kämpferischen Leistung haben wir den Aufstieg verdient geschafft", so Zibulski. Der BSC-Trainer erzählt, dass er nach einer Schwächephase seiner Mannschaft in den letzten beiden Meisterschaftsspielen eine Trumpfkarte mit Namen Thorsten Spethmann aus dem Ärmel zog. Spethmann hatte eigentlich seine sportliche Laufbahn in Blankenfelde auf Grund beruflicher Verpflichtungen beendet. "Ich habe ihn gefragt, ob er uns noch einmal aushelfen kann", so Zibulski. Spethmann willigte ein und erzielte die wichtigen Tore des BSC für den Aufstieg in die Landesliga.

BSC Blankenfelde: Mario Ferencak; Andreas Mier, Jörg Wolfram, Ralf Gläsel, Carsten Schleite (Stefan Schrepffer), Sven Wittmiß, Toni Reinholz, Thomas Kemper (Mario Schrepffer), Carsten Dobrunz (Frank Steinbeiß), Thorsten Spethmann, Daniel Stahlkopf

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------ TFV verpasst knapp den Aufstieg

Das 2:2 reichte dem Gastgeber nicht

Vor einer imposanten Zuschauerkulisse kam es auf dem Jahn- Sportplatz in Teltow zu einem unvergesslichem Endspiel um den Aufstieg in die Landesliga. Bei herrlichem Wetter traten sich zwei Mannschaften gegenüber, die gewillt waren, mit aller Kraft den Sieg davon zu tragen. Die Konstellation war für den Gast aus Blankenfelde günstiger, da ein Remis zum Aufstieg reichte, was sich später für den TFV bitter bestätigen sollte. Dem TFV konnte nur ein Sieg zum Aufstieg verhelfen. Es sollte sich rächen, dass man am vorletzten Spieltag die erst zweite(!) Niederlage, ausgerechnet gegen den Absteiger Michendorf, hinzunehmen hatte, dann hätte nämlich dem TFV ein Remis gereicht. Mit dem Anpfiff entspann sich sofort ein messerscharfes Duell, welches alle Zuschauer mitriss. In dieser Phase kam der TFV schwer in die Gänge und musste die spielerische Überlegenheit der Gäste anerkennen. Ausdruck dessen war die Führung für den BSC per Elfmeter durch Dobrunz, welches einem Foul durch den Teltower Kandler entsprang, der seine liebe Not mit seinem Gegenspieler hatte und mit Gelb-rot vom Platz musste. Die Teltower ruckten zwar nun an, konnten aber bis zum Halbzeitpfiff keine Überlegenheit erringen .Dies sollte sich zur zweiten Halbzeit gründlich ändern. Nun setzte der TFV seine geballte Kraft in Bewegung, welches die Blankenfelder sichtlich beeindruckte und womit sie wohl auch gerechnet hatten.Angriff auf Angriff bewegte sich auf das Gästetor zu und gleich in der 49. Minute versuchte der Blankenfelder Wolfram einen Torerfolg mit einer Tätlichkeit zu verhindern: Elfmeter für Teltow!Jörg Bartel vollendete den fälligen Strafstoß sicher und wurde nebenbei Torschützen-König. Nun war die Thoß-Elf in ihrem Element,es wurde Power- Fußball gespielt. Die Abwehr der Gäste kam erheblich ins Schwimmen und musste einen toll heraus gespielten Treffer durch Röwekamp in der 68. Minute zulassen, nach dem Bartel mit einem Solo den Torschützen bediente. Nun schien Teltow eindeutig auf der Siegerstraße, die Abwehrschläge der Blankenfelder gingen fast nur noch in die Luft. Die größere Kraft der Teltower schien sich, wie in vielen anderen Spielen, durchzusetzen, das 3. Tor lag in der Luft. Die Teltower Jungs hatten an diesem Tage aber nicht das Glück des Tüchtigen.Bei einem Konter spielte Spethmann seine Routine gegen den gewiss nicht schlechten Teltower Wünsche aus und ließ nach einem Solo Weigang im Tor des TFV keine Chance - 2:2 . Die Teltower stemmten sich verzweifelt gegen das drohende "Aus“", doch die Blankenfelder verteidigten aufopferungsvoll und ließen kein Tor mehr zu. Blankenfelde jubelte, Teltow weinte... Es war ein Spiel, das man lange nicht vergessen wird - allein die Zweikämpfe Richter-Dobrunz, Schütze-Wolfram und Wünsche-Spethmann lohnten das Kommen... Es kam zu einem fairen Abschluss des Tages - und doch bissen sich die Gastgeber auf die Zähne, als der Blankenfelder Kapitän von einem verdienten Aufstieg sprach.....Den Teltowern war in diesem Augenblick doch klar, dass nach dem Rückzug der Mannschaft aus Dahme dem TFV am„grünen Tisch 3 Punkte abgezogen worden waren, welches dem BSC Blankenfelde zugute kam... Es ist schade für die Thoß-Elf, so kurz vor dem Ziel abgefangen worden zu sein, zumal beim Teltower FV die wirtschaftlichen und organisatorischen Grundlagen für die Höherklassigkeit vorhanden sind, auch was die Spielerverstärkungen anbetrifft. Trotz des für Teltow ungünstigen Saisonausklangs war man letztlich insgesamt mit dem Spieljahr zufrieden. Anfang des Jahres hatten wohl nicht einmal die Fachleute mit dieser Konstellation gerechnet, eher war wohl mit Werder gerechnet worden.

Aufstellung: Weigang, Bosdorf, Wünsche, Kandler (32.Min. gelb-rot), Richter, Schütze, Till, ab 46. Min. Schramm, Röwekamp,ab 80. Min. Dorbritz, Schwarting, Lötzsch, ab 59. Min. Schulz, Bartel



SG Friedersdorf - VfB Trebbin

2 : 1  ( 1 : 0 ) 

SG Friedersdorf: Thiele,Mathias - Janitz,Mario; Janitz,Michael; Krüger,Frank; Schindler,Raphael - Krolow,Christian (ab 60. Riesopp,Mathias); Schröter,Rajko (ab 46. Wagner,Michael); Wagner,Stephan; Weber,Oliver (ab 75. Schulze,Ingo) - Schmidt,Marcel; Steuer,Michael
VfB Trebbin:
Tore: 1:0 Krolow,Christian (19.); 2:0 Wagner,Stephan (74.); 2:1 Schröder,Lars (85.)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Heiko Peisker (Golßen)
Gelbe Karten: Schmidt,Marcel (6.); Steuer,Michael (2.); Wagner,Michael (5.) / -
Für die erste Mannschaft der SG Friedersdorf ist die Spielserie 2002/ 2003 mit einem Heimsieg gegen den VfB Trebbin zu Ende gegangen. Es ging für beide Mannschaften lediglich um die Platzierung in der Endabrechnung (Trebbin bei Sieg 3. Platz; Friedersdorf bei Sieg 8. Platz). Dafür war die Begegnung hart umkämpft, aber jederzeit fair. Die SG , endlich einmal ohne Personalnot, ging hoch konzentriert zu Werke, sah sich aber zunächst gegen einen spielstarken Gast mit Abwehrarbeit beschäftigt. Mit großem Einsatz gelang es, sich aus der Trebbiner Anfangsoffensive zu befreien und selbst Akzente nach vorn zu setzen. Daraus resultierte schließlich der 1 : 0- Führungstreffer. Die Heimelf kontrollierte nun das Geschehen, musste jedoch stets auf der Hut sein. Eine Großchance zum 2 : 0 konnte von Stephan Wagner nicht genutzt werden, auf der anderen Seite verhinderte Mathias Thiele mit einer tollen Parade den Ausgleichstreffer kurz vor der Pause. Der VfB erhöhte mit Beginn der zweiten Halbzeit das Tempo und setzte die SG gehörig unter Druck. Diese phasenweise mit Mann und Maus verteidigend, hatte jetzt nur noch vereinzelte Gelegenheiten durch Konter. Es dauerte dann bis zu 74. Minute. Die während der gesamten 90 Minuten praktizierte Abseitsfalle der Gäste schnappte nicht zu, und Stephan Wagner erzielte nach feinem Zusammenspiel mit Marcel Schmidt das 2 : 0. Die Partie war jedoch noch nicht gelaufen. Trebbin setzte noch einmal alles auf eine Karte und kam in der 85. Minute verdientermaßen zum Anschlusstreffer. Es musste letztlich noch einmal gezittert werden. Der Sieg und damit die «kleine Kreismeisterschaft» in der Staffel Mitte blieb aber dann doch in Friedersdorf.(Frank Krüger)


SV Teupitz-Groß Köris - FSV Grün-Weiß Niemegk

3 : 1  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Heyn,Marco (22.); 2:0 Kache,Frank (25.); 2:1 Wilke,Mario (64.); 3:1 Reich,Marcel (65.)
Mit einer überzeugenden Leistung und einem 3:1-Sieg über die Gäste von Grün-Weiß Niemegk setzten die Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris den Schlusspunkt hinter ihre erste Landesklassensaison. Mit dem sechsten Tabellenplatz hat der Aufsteiger die Erwartungen übertroffen. Durch zwei Treffer innerhalb von drei Minuten gingen die Gastgeber 2:0 in Führung. Nach Flanke von Mieles war Heyn per Kopfball erfolgreich (22.). Bei einem Solo von der Mittellinie blieb Frank Kacke zwar "hängen", konnte aber noch zu Mittenzwei spielen, der mit einem Flachschuss zum 2:0 traf (25.). So sah es lange Zeit schon nach einem sicheren Groß-Köriser Erfolg aus. Doch in der 64. Minute leisteten sich die Hintermannschaft eine Unaufmerksamkeit, und nachdem sich die Gäste den Ball im Strafraum vorlegen konnten, hatte auch Torhüter Isdepski keine Abwehrchance mehr (64.). Die Platzherren verhinderten aber, dass die Niemegker noch einmal Auftrieb bekamen. Gleich nach dem Anstoß fiel das 3:1. Nach einem Einwurf startete Dochan bis zur Grundlinie durch, legte quer ab, und Reich stellte den alten Abstand wieder her. Danach hatte SV Teupitz/Groß Köris noch mehrere verheißungsvolle Chancen, konnte den Niemegker Torhüter aber nicht mehr überwinden.

SV Teupitz/Groß Köris: Isdepski; F. Kache, Weise, Dochan, Kaden, Mieles, Fischer, Stiehl, H. Kache (75. Groger), Heyn (55. Schadly), Mittenzwei (55. Reich).

ESV Lok Seddin - SV Blau-Gelb Sonnewalde

2 : 3  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Elsner,Marian (8.); 1:1 Walter (54.); 1:2 Hammitsch,Christoph (82.); 2:2 Maiwald,M. (Foulelfmeter, 83.); 2:3 Schicketanz,Mario (87.)
Zum letzten Punktspiel der Saison ging es für den SV Blau Gelb 90 Sonnewalde zum ESV Lok Seddin. Der Gastgeber musste unbedingt gewinnen, um seine Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Um es vorweg zu sagen, Seddin hatte zu keiner Zeit eine reelle Chance, dieses Vorhaben umzusetzen. Sonnewalde, mit stark ausgedünntem Kader, begann überlegen und hatte bereits nach sieben Minuten durch Heiko Miersch und Marian Elsner zwei gute Möglichkeiten zum Torerfolg. Weitere zwei Spielminuten später war es dann erneut Marian Elsner der aus 18 Metern einfach mal draufhielt und damit das 0 : 1 erzielte. Dann erkämpfte sich ein Seddiner den Ball und stürmte allein auf das Gehäuse der Gäste zu. Lars Fröschke, wie immer sicherer Schlussmann der Sonnewalder, verkürzte den Winkel und der Angreifer schob den Ball am Tor vorbei. Das war in der ersten Hälfte die einzige Möglichkeit für den Gastgeber. Danach zollten beide Mannschaften dem schwülen Wetter Tribut und verlagerten das Spielgeschehen zwischen die beiden Strafräume. Mit Beginn der zweiten Hälfte setzte der Gast sofort wieder die Akzente. Kurze Zeit später dann ein steiler Pass auf die Seddiner Spitze. Der ging allein auf den Sonnewalder Schlussmann zu und Lars Fröschke hatte diesmal keine Abwehrchance. Davon ließen sich die Gäste allerdings wenig beeindrucken.. In der sechzigsten Minute war es erneut Christoph Hammitsch, der den Tormann des Gastgebers zu einer Glanztat zwang, wo dieser alles Glück benötigte, um einen erneuten Rückstand zu verhindern. Danach ließen bei beiden Mannschaften die Kräfte nach. Die Laufbereitschaft sank und alle Akteure warteten nur noch auf den Schlusspfiff. Aber das Spiel hielt noch ein paar Überraschungen bereit. So krönte nach vierundachtzig Minuten Christoph Hammitsch seine gute Leistung mit dem erneuten Führungstreffer zum 1 : 2. Nur wenige Augenblicke später wurde es unübersichtlich. Seddin versuchte sich durch die Gästeabwehr zu wurschteln, als ein Pfiff ertönte und der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Seddin lies sich die Chance nicht entgehen und glich erneut aus. Nur wenige Minuten vor dem Schlusspfiff wiederholten sich die Ereignisse des letzten Jahres. Mario Schicketanz steht in der 90 Minute goldrichtig, als er einen Schuss von Christoph Hammitsch, den der Seddiner Keeper nicht festhalten konnte, aus Nahdistanz über die Linie drückte und damit wie im letzten Jahr den Sieg für den SV Blau Gelb 90 Sonnewalde sicherte.

VfB Herzberg 68 - SV Grün-Weiß Lübben

0 : 2  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Henke (21.); 0:2 Pohle,Gordon (90.)
Schiedsrichter: Kuschel (Wittenberge)
Nichts Erfreuliches im letzten Spiel Wieder mit argen Besetzungsproblemen kämpfend gelang es dem VfB nicht, einen versöhnlichen Abschluss hinzulegen. Es zeigten sich sogar sehr deutlich die Probleme, die in der nächsten Saison kommen werden. Wie gut, dass der Klassenerhalt schon vorher fest stand. Lübben mit einigen «Anschlusskadern» angereist, tat erst einmal nicht mehr als nötig. Aber selbst das reichte, um in der 21. Minute in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause folgte fast das zweite Tor für die Gäste, doch Keeper Sebastian Strack verhinderte es. Auf der Habenseite der «68er» war bis dato nur ein Freistoß von Mario Kopischke, der knapp den Angel verfehlte (6.) und ein Schuss von Enrico Barz, den der Keeper rechtzeitig parierte (30.). Auch nach der Pause hatte das Spiel lange nichts zu bieten. Drei Freistöße waren als das Gefährlichste zu erwähnen. Der erste von Kopischke ging in die Mauer, der zweite von ihm um diese herumgedreht an den Pfosten (62.), der dritte mit Wucht von Karsten Neukirch getreten, traf den Rücken eines Abwehrspielers. In den letzten zehn Minuten sah es optisch aus, als könnte gar noch der Ausgleich gelingen. Das das war nur trügerischer Schein. Es zeigte sich gar deutlich, wo der Schuh am meisten drückte. Das Toreschießen war das große Manko. So gelang den Gästen bei einem Konter in der Nachspielzeit noch das zweite Tor.

Aufstellung: S. Strack, M. Gürtler, M. Stoll, K. Neukirch, R. Taske (ab 80. S. Klähn), S. Zietz, E. Darz, St. Krüger, M. Kopischke, St. Bauer, T. Schwarz. Wolfgang Stricker -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------- Auch im letzten Punktspiel der Saison 2002/03 überzeugten die Spieler um Mannschaftskapitän David Jedro mit einer respektablen Auswärtsleistung. Durch die schwere Verletzung von Mathias Gebert, dem seine Sportkameraden beste Genesung wünschen, musste Trainer Knut Falk seine Elf umformieren. Erstmals kam Nachwuchsspieler Holger Henke zum Einsatz, der im Sturm gemeinsam mit Valentino für Gefahr sorgen sollte. Die gelang ihm bereits in der 25. Spielminute, als er nach einem wunderbaren Zuspiel von Valentino den Ball eiskalt aus 15 Metern unter die Latte jagte. Diese verdiente Führung der Spreewaldstädter war Ausdruck ihrer insgesamt besseren Spielanlagen. Im Mittelfeld wurden die spielerischen Akzente gesetzt. Der Gastgeber konnte die Aktionen der Grün-Weißen nur mit Unterstützung des Unparteiischen stoppen, der mit einigen Entscheidungen nicht überzeugen konnte. So wurde bereits in der Anfangsphase ein klares Foul an Valentino nicht mit einem Elfmeter geahndet. Die Lübbener spielten bei hochsommerlichen Temperaturen auf knochenhartem Platz den notwendigen Kombinationsfußball und kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff zu einer weiteren Großchance. Gordon Pohle hatte sich am linken Flügel mit einem Sturmlauf durchgesetzt, seine Eingabe verfehlte Holger Henke aus Nahdistanz vor dem gegnerischen Tor. Mit diesem knappen Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Der Gastgeber versuchte, zum Ausgleich zu gelangen. Nach einem Freistoß in der 61. Minute, der vom Gastgeber an den Pfosten geschossen wurde, war die größte Gefahr vorbei. Valentino versuchte, seinen Sonderbewacher mit technischen Fähigkeiten auszumanövrieren, aber im Abschuss konnte der einheimische Keeper mit guten Paraden einen weiteren Rückstand verhindern. In der vom Schiri angezeigten Nachspielzeit nutzte Gordon Pohle seine Möglichkeiten und erzielte mit einem Flachschuss den verdienten 2:0-Auswärtssieg. Mit einem grandiosen Endspurt holte sich das Team von Trainer Knut Falk, der seit drei Jahren erfolgreich arbeitet, den dritten Tabellenplatz – trotz einer außergewöhnlichen Verletzungsserie vieler Spieler. Knut Falk verstand es, die auftretenden Lücken mit jungen Spielern zu schließen. Mit 56:29-Toren und 49 Punkten wurde im zweiten Spieljahr in der Landesklasse das bisher beste Ergebnis erzielt. Mit den wenigsten Gegentoren und dem zweitbesten Torschützen Valentino, der 17 Tore schoss, konnte Grün-Weiß eine gelungene Abschlussveranstaltung feiern, wobei die besten Spieler vom Vizepräsidenten Mathias Michaelis ausgezeichnet wurden. Konrad Keutel

FV Turbine Potsdam 55 - SG Michendorf

1 : 2  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Müller,Michael (44.); 0:2 Laubrich,Nico (72.); 1:2 Stimpel (79.)
Mit einem verdienten 2:1-Erfolg im Kreisderby verabschiedet sich Michendorf nach drei Jahren Landesklasse in die Kreisliga. Der Gast zeigte im Prestigeduell den größeren Ehrgeiz. Turbine wirkte nach dem bereits in der Vorwoche gesicherten Klassenerhalt etwas müde, besaß in den ersten 20 Minuten aber die klareren Möglichkeiten. Die SG legte nach anfänglicher Zurückhaltung zu, kombinierte schnell und direkt und präsentierte sich in einer immer besseren Spiellaune. Michael Müller (44.) erzielte die Pausenführung. Mit dem 2:0 durch Laubrich (72.) war eine Vorentscheidung gefallen. Michendorf hatte Möglichkeiten zuhauf, den Vorsprung auszubauen.. So wurde es für das Schlusslicht noch einmal eng, weil Stimpel (79.) der Anschlusstreffer gelang.

TSV Treuenbrietzen - BSV Mittenwalde

3 : 0  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Schulz,Arne (3.); 2:0 Nichelmann (71.); 3:0 Höhne,Kay (83.)
"Da haben wir eine gute Saison gespielt, doch diese Niederlage zum Abschluss ärgert mich", bekannte Trainer Jens Hortig, nachdem seine Mittenwalder Fußballer am letzten Landesklassen-Spieltag beim TSV Treuenbrietzen 0:3 den Kürzeren gezogen hatten. "Wir traten zwar mit drei Stürmern an, doch es fehlte das Durchsetzungsvermögen, so dass es keine Chancen gab." Die Treuenbrietzener gingen bereits in der 3. Minute in Führung, wobei Arne Schulz einen Freistoß verwandelte. Wie wohl die meisten Augenzeugen hatte Torwart Voigt mit einem Heber über die Mauer gerechnet, doch Schulz schoss in die Torwart-Ecke. Die Mittenwalder kamen in der ersten Halbzeit nur zu einer nenneswerten Aktion, wobei Simonsky den Torhüter mit einem 25-m-Freistoß auf die Probe stellte. Die zweite gefährliche Situation beschwor der Treuenbrietzener Torwart selber herauf, doch Arne Schulz rettete für ihn (61.). Ansonsten "plätscherte" das Geschehen vor sich hin, wobei die Gastgeber durchaus Kampfgeist bewiesen und in der 68. Minute auch zum 2:0 kam. Eine Eingabe von Nichelmann boxte sich Torwart Voigt unglücklich ins eigene Netz. In der Schlussphase ließ sich die Mittenwalde Abwehr "herauszulocken". Höhne marschieren durch und sorgte für den 3:0-Endstand. BSV Mittenwalde: Voigt; Martin, Lufsky, M. Dommisch, Werner (74. Strenge), Mette, P. Schulz (61. Müller-Gruschwitz), Siecke, Simonsky, Baum (46. Kaisler), P. Dommisch
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 28.07.2003