Spieltag Landesklasse Mitte 2002/03

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3. Spieltag

Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden, weiß Henry Zibulski, Trainer der Landesklassen-Elf des BSC 1927 Blankenfelde. Die muss heute um 15 Uhr beim momentanen Schlusslicht SG Michendorf antreten. Henry Zibulski: "Die Fußballhistorie ist voll von Unterschätzungen angeblich schwächerer Gegner." Deshalb habe er auch seine Mannen davor eindringlich gewarnt. Und er habe genügend Varianten auf der Bank, um im Fall des Falles in Michendorf reagieren zu können. Der BSC-Coach erwartet einen defensiv eingestellten Gegner und ließ daher bei besserer Trainingsbeteiligung als in der Vorwoche weiter Attacken über die Außenpositionen üben. "In der Mitte wird es voll sein." Fehlen bei diesen Attacken in Michendorf wird beruflich bedingt Thomas Krüger. Ansonsten kann Henry Zibulski aus dem Vollen schöpfen und hat wie bei jeder Partie drei Punkte im Visier.------------- KLAUS NÜSSER-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


BELZIG:.. In das Landesklassenspiel Grün-Weiß Niemegk gegen Grün-Weiß Lübben gehen beide Vertretungen hochmotiviert. "Ich erwarte, dass die Mannschaft den nicht ganz geglückten Auftritt vor einer Woche beim BSC Blankenfelde vergessen macht", erklärte Lutz Schröter, der Verantwortliche des Gastgebers der Begegnung am Sonnabend um 15 Uhr im Waldstadion.

Doch die Gäste, zu Saisonbeginn mit den Blankenfeldern und dem Team aus Werder zu den heißen Aufstiegsanwärtern gerechnet, stehen ebenfalls unter Erfolgsdruck. Verlieren sie beim Namensvetter, legen sie endgültig einen Fehlstart hin, denn bisher haben sie erst einen Punkt und liegen zwei Plätze hinter dem Achten aus Niemegk (drei Punkte).

Allerdings gibt es noch keine Entspannung der schwierigen Personalsituation beim Gastgeber. Der bisher verletzte Christian Windisch deutete zwar im Training an, dass er wieder fit ist und Tino Eschholz steht ebenfalls zur Verfügung. Doch dafür ist die rechte Seite geschwächt, denn Erik Miczynski wird wohl länger verletzt ausfallen und Marco Wilke ist auch nicht dabei. Außerdem fehlt der weiter verletzte Sven Benke.

Vom Papier die leichtere Aufgabe besitzt der TSV Treuenbrietzen im Vergleich der Neulinge. Doch Gastgeber Empor Dahme wird voll zur Sache gehen, denn er erzielte noch keinen Treffer und ist ohne Punkt Vorletzter. Gegen die bisher angriffsschwachen Einheimischen werden die Sabinchenstädter ihre Erfolgstaktik vom Match gegen Lok Seddin erneut anwenden - schnelle Konter aus einer kompromisslosen Abwehr über Arne Schulz. Werden die daraus resultierenden Möglichkeiten diesmal besser ausgespielt und konsequenter genutzt, ist ein Erfolg, zumindest aber ein Punktgewinn drin.
Samstag, 14.9.2002  
FSV Grün-Weiß Niemegk - SV Grün-Weiß Lübben 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details
VfB Herzberg 68 - SV Blau-Gelb Sonnewalde 1 : 1 ( 0 : 0 ) Details
SG Friedersdorf - BSV Mittenwalde 2 : 0 ( 1 : 0 ) Details
Teltower FV 1913 - Werderaner FC Viktoria 2 : 1 ( 1 : 0 ) Details
SG Michendorf - BSC 1927 Blankenfelde 1 : 3 ( 1 : 1 ) Details
FV Turbine Potsdam 55 - VfB Trebbin 1 : 1 ( 1 : 1 ) Details
SV Teupitz-Groß Köris - ESV Lok Seddin 2 : 2 ( 1 : 0 ) Details
 
Spielfrei: TSV Treuenbrietzen

Tabelle nach dem 3. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (3.) BSC 1927 Blankenfelde3300 78:19  4:0  3  4:1  6
2. (1.) SV Teupitz-Groß Köris3210 69:37  4:2  4  5:1  3
3. (5.) Teltower FV 19133210 27:57  5:3  6  2:2  1
4. (2.) Werderaner FC Viktoria3201 49:56  2:1  3  7:4  3
5. (4.) VfB Trebbin3120 25:35  2:2  1  3:1  4
6. (10.) SV Grün-Weiß Lübben3111 04:44  1:1  1  3:3  3
7. (12.) SG Friedersdorf3111 -25:74  4:6  3  1:1  1
8. (6.) BSV Mittenwalde2101 14:33  0:0  0  4:3  3
9. (7.) FSV Grün-Weiß Niemegk3102 -15:63  5:2  3  0:4  0
10. (8.) TSV Treuenbrietzen2101 -11:23  1:0  3  0:2  0
11. (9.) SV Blau-Gelb Sonnewalde2020 02:22  1:1  1  1:1  1
12. (11.) FV Turbine Potsdam 553021 -12:32  1:2  1  1:1  1
13. (13.) VfB Herzberg 683012 -32:51  1:3  1  1:2  0
14. (14.) ESV Lok Seddin3012 -43:71  1:4  0  2:3  1
15. (15.) SG Michendorf3003 -103:130  2:8  0  1:5  0

Nächste Spiele

Freitag, 20.9.2002  
SV Grün-Weiß Lübben - SG Michendorf 4 : 0 ( 0 : 0 )   
Samstag, 21.9.2002  
BSV Mittenwalde - VfB Herzberg 68 1 : 1 ( 0 : 0 )   
VfB Trebbin - FSV Grün-Weiß Niemegk 4 : 1 ( 1 : 1 )   
BSC 1927 Blankenfelde - SV Teupitz-Groß Köris 3 : 2 ( 0 : 1 )   
TSV Treuenbrietzen - SG Friedersdorf 2 : 0 ( 1 : 0 )   
Werderaner FC Viktoria - FV Turbine Potsdam 55 3 : 0 ( 1 : 0 )   
Sonntag, 22.9.2002  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - Teltower FV 1913 0 : 2 ( 0 : 1 )   
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Spiel-Statistiken

FSV Grün-Weiß Niemegk - SV Grün-Weiß Lübben

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

FSV Grün-Weiß Niemegk:
SV Grün-Weiß Lübben: Dossh,Bruce
Tor: 0:1 Dossh,Bruce (2.)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: - / Dossh,Bruce (28. Minute)
KLAUS NÜSSER..............................................................................................................................


Als Aufstiegs-Mitfavorit in der Landesklasse Mitte sehen sich die Grün-Weißen aus Lübben nicht. Und wer ihren 1:0-Erfolg über die Niemegker Grün-Weißen miterlebte, teilt diese Meinung.

Beide Mannschaften kämpfen zur Zeit mit argen Besetzungsproblemen. So ging beim Vorjahresdritten mit Marko Possling der beste Spieler nach Groß Leuthen in die Landesliga, fünf Stammspieler sind langzeitverletzt und der Torhüter rotgesperrt. So war es eine junge Truppe mit einigen Routiniers als Korsettstangen. Und einer der Nachwuchskräfte übernahm eine Hauptrolle - Valentino, ein aus Togo stammender Stürmer, der als Junior mit einer Sondergenehmigung erstmals spielte. Das schnelle, dribbelstarke Mitglied der Brandenburger Landesauswahl seiner Altersklasse nutzte nach 110 Sekunden ein Missverständnis der Platzbesitzer zum 0:1.

Bis zu seiner roten Karten nach einer Tätlichkeit (28.) bestimmten die Gäste das Spielgeschehen, waren speziell über Jan Niechciol wesentlich gefährlicher als die Einheimischen. Das verwunderte aber keineswegs. Auch bei den Niemegkern herrschte Personalnot. Spielertrainer Lutz Schröter musste sich schon nach vier Minuten auswechseln. "Beim Warmmachen spürte ich nichts von meinen Leistenbeschwerden, aber dann ging es doch nicht." Hinzu kam, dass Marco Biber nach einer Trainingsverletzung nicht fit wurde und so neben den bereits vorher bekannt fehlenden Spielern (Miczynski, Wilke, S. Benke, Engmann) nicht aufgeboten werden konnte.

In der erneut umgestellte Mannschaft lief spielerisch wenig zusammen. Sehr häufig wurden die falschen Grün-Weißen angespielt, denen nicht anzumerken war, dass sie zwei Drittel der Partie in Unterzahl agierten. Die Abwehr fing die harmlosen Niemegker Angriffe ohne Probleme ab und die Konter waren wesentlich gefährlicher als die Aktionen der Gastgeber. In Halbzeit zwei besaß nur Christian Windisch (81.) eine klare Chance, hob den Ball aber unter Bedrängnis über das Tor. Das war zu wenig, um die Niederlage zu verhindern.

Grün-Weiß Niemegk: Wiesenburg - Jeck - Schulze, Neubert, Deichgräber - Wieland, Eschholz, Windisch, Bareither - Schröter (ab 5. Moritz/ab 68. R. Tempelhahn), Rumrich.

VfB Herzberg 68 - SV Blau-Gelb Sonnewalde

1 : 1  ( 0 : 0 ) 

VfB Herzberg 68:
SV Blau-Gelb Sonnewalde: Miersching
Tore: 0:1 Balihar,Ulf (52.); 1:1 Wille,Thomas (75.)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Miersching (88. Minute)
Im ersten "Kreisderby " begannen die "68er " trotz des Handicaps (sie mussten fünf Stammspieler ersetzen) offensiv. Zwei Mal leistete Andre Lieske die Vorarbeit zur ersten Möglichkeiten. Zuerst spielte er durch die Mitte auf Thomas Schwarz, doch dem fehlte ein Schritt, um vor dem Keeper am Leder zu sein (2.). Dann gelang Lars Müller nur eine Ecke, die nichts brachte (5.). Auch ein Pass von Sascha Germer wurde von Müller nicht voll getroffen (10.). So verpuffte eine etwaige Führung. Als eine versuchte Abseitsstellung nicht klappte, musste Keeper Sebastian Strack gleich zweimal toll reagieren (26.). Danach ging ein Schuss von Thomas Schwarz nach guter Drehung am Strafraum über den Balken (28.) und Lieskes Eingabe von rechts fing der Libero ab (30.). Auch der Schuss von Kapitän Schwarz ­ er ließ zwei Abwehrspieler alt aussehen ­ ging nur knapp am langen Pfosten vorbei (35.). Schließlich traf der Kapitän nach einer starken Vorarbeit per Kopf nur die Latte (38.). Da hätte es nur gefehlt, dass die straffe Rechtseingabe der Gäste im Gegenzug den bis dato unverdienten Führungstreffer gebracht hätte. Dieser kam allerdings in der 52. Minute nach einem Angriff der Gäste über ihre linke Seite. Die Eingabe drückte Balihar in die Maschen. Man muss den Gästen aber zugestehen, dass sie in der Folgezeit hätten den "Sack zubinden " können. So rettete Strack einmal zur Ecke (60.) und vergaben die Blau-Gelben auch zehn Minuten später ihre Chance "blind " . Mit einer Freistoß-Eingabe leitete Andre Lieske den Ausgleich ein. Libero Thomas Wille schaffte diesen aus dem Gewühl heraus per Kopf (75.). Der Rest war ausgeglichen. Schade, dass der tolle Einsatz des Einwechslers Stefan Bauer ihm keinen Torerfolg bescherte (80.) und auch ein weiterer Freistoß von Lieske vom Keeper über den Balken gedrückt wurde (82.). So bleibt nur noch die unnütze Ampelkarte für den Sonnewalder Miersching zu erwähnen (88.). Das Remis ist jedenfalls für die Gäste mehr als für die Gastgeber. Personell sieht es am Samstag in Mittenwalde besser aus. Ob es zum "Dreier " reicht, steht auf einem anderen Blatt. Wolfgang Stricker

Aufstellung: S. Strack, T. Wille, Ch.Junkert, St. Krüger, K. Mäthe, M. Wolf, S. Germer, A. Lieske, S. Zietz, L.Müller, T. Schwarz;eingewechselt: M. Stoll gegen Ch. Junkert (55.), St. Bauer und M. Apsel gegen M. Wolf und K. Mäthe (72.).



Wolfgang Stricker

SG Friedersdorf - BSV Mittenwalde

2 : 0  ( 1 : 0 ) 

SG Friedersdorf:
BSV Mittenwalde: Wroblewski,Christian
Tore: 1:0 Steuer,Michael (Foulelfmeter, 43.); 2:0 Weber,Oliver (71.)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: - / Wroblewski,Christian (63. Minute)
In einem mäßigen Punktspiel der Landesklasse Mitte unterlag BSV Mittenwalde bei SG Friedersdorf mit 0:2. Die Friedersdorfer hatten nach fünf Minuten eine dicke Chance aus fünf Metern, die Torwart Voigt vereitelte. Im weiteren Spielverlauf kamen sie nur noch zu zwei hochkarätigen Möglichkeiten, die aber zum Sieg reichten.

In der 43. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Kopfballduell im Mittenwalder Strafraum überraschenderweise auf den Punkt, Steuer verwandelte. Mit einem Konter erhöhte Weber auf 2:0 (71.). Die Mittenwalder hatten etwas mehr vom Spiel, blieben im Angriff aber harmlos.

BSV Mittenwalde: Voigt, Martin, Baum Lufsky, Werner, Brettschneider, Thinius (66. Kannenberg), Ch.. Hansche, Eggert, Simonsky, Wroblewski (63.Gelb/Rot).

Teltower FV 1913 - Werderaner FC Viktoria

2 : 1  ( 1 : 0 ) 

Teltower FV 1913: Kandler,Thomas
Werderaner FC Viktoria: Wenzel,Mario
Tore: 1:0 Schulz,Rene (40.); 2:0 Till,Mario (72.); 2:1 Mellin,Eik (76.)
Schiedsrichter: Jens Kapons (Brandenburg)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Kandler,Thomas (90. Minute) / -
Rote Karte: - / Wenzel,Mario (37. Minute)
Im ersten Kreisderby der Saison traten beide Teams nicht in Bestbesetzung an. Teltow fehlten Schwarting, Loetzsch und Bartel. Werder musste ohne die Hecht-Brüder, Knuth und Reschke auskommen. Beide traten mit nahezu identischem Spielsystem an und vertrauten einer stabilen Abwehr.

Nachdem Schiedsrichter Kapons (Brandenburg) einen Schlag ins Gesicht des Gegners gesehen hatte, stellte er WFC-Kapitän Mario Wenzel (37.) vom Platz. Die Konsequenz folgte auf dem Fuße: Grabowski spielte gegen die noch unformierte Werder-Abwehr einen Diagonalpass auf die rechte Außenbahn und Teltows neuer Torjäger René Schulz (40.) schmetterte die Lederkugel mit unhaltbarem Schrägschuss ins Netz.


Nach dem Seitenwechsel konnte sich Mario Till (72.) durchsetzen und auf 2:0 erhöhen. Danach rafften sich die Gäste auf und kamen nach Flankenlauf von Gerres durch Eik Mellin (76.) per Kopf zum Anschlusstreffer. In der Schlussphase wurde Teltows Manndecker Thomas Kandler (90.) nach mehrfachem Foulspiel mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. TFV-Trainer Sven Thoß: "Ein verdienter Sieg nach überzeugender kämpferischer Leistung."

SG Michendorf - BSC 1927 Blankenfelde

1 : 3  ( 1 : 1 ) 

Tore: 1:0 Laubrich,Nico (Foulelfmeter, 12.); 1:1 Jenkner,Bastian (Foulelfmeter, 28.); 1:2 Dobrunz,Carsten (55.); 1:3 Spethmann,Thorsten (86.)
Zuschauer: 40
Eine gute halbe Stunde lang dominierten die erwartet defensiv eingestellten Hausherren vor 40 Zuschauern auf dem kleinen Michendorfer Kunstrasenplatz. Da hatte der BSC noch so seine Probleme mit dem eigenen Spielaufbau. "Das spielerische Element kam völlig zu kurz", schätzte Blankenfeldes Trainer Henry Zibulski nach der Partie ein.

Michendorf operierte mit langen Bällen nach vorn und hatte damit in der 12. Minute Erfolg. Das Leder kam in den Gästestrafraum, ein Michendorfer wurde gefoult, der Schiedrichter zeigte auf den Punkt. Laubrich ließ sich die Chance zum 1:0 für Michendorf nicht entgehen. Der BSC zeigte sich davon aber unbeeindruckt, hatte aber sechs Minuten später Glück, als Torwart Sven Förster nach dem einzigen Abwehrschnitzer von Toni Reinholz in dieser Partie das 0:2 verhinderte.

Nach 22 Minuten war die erste Blankenfelder Chance zu registrieren. Carsten Dobrunz, der ständig an den Ketten zerrte und meist nur unsauber zu halten war, legte von der rechten Seite vor, Mario Schrepffer nahm die Kugel volley, verzog aber. Dennoch hatte diese Situation so etwas wie einen "Hallo-wach-Effekt". Denn weitere sechs Minuten später wurde Schrepffer im Michendorfer Strafraum regelwidrig gebremst. Wieder gab es Elfmeter, den Bastian Jenkner zum 1:1-Ausgleich im Netz versenkte.

"Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft erkannt, dass der Kampf angenommen werden muss", so Henry Zibulski. Seine in der Halbzeit gegebene Aufforderung, die Zweikämpfe im Mittelfeld zu gewinnen, wurde befolgt. Die Blankenfelder agierten konsequenter und mit einem Schuss Gewinnermentalität und markierten durch einen Dobrunz-Kopfball aus Nahdistanz nach 55 Minuten das 1:2. Danach kamen sie zu mehreren hochkarätigen Möglichkeiten. Wolf Diederich, der den verletzt ausgeschiedenen Jörg Wolfram nahtlos ersetzte, traf nach einer Schrepffer-Ecke den Pfosten (63.). Thorsten Spethmann setzte das Leder aus spitzem Winkel auf die Querlatte (70.), Daniel Stahlkopf reagierte zwei Minuten später zu kompliziert. Zibulski: "Pike hätte gereicht." In Minute 82 schoss Schrepffer den herauslaufenden SG-Keeper an. Bis dahin war auch der Michendorfer Ausgleich nicht ausgeschlossen. Der BSC ließ zwar wenige richtige Chancen für die Hausherren zu, konnte sich aber bei dem sonst eher beschäftigungslosen Förster bedanken, der einmal bei einer guten Michendorfer Gelegenheit gedankenschnell herauslief. Den Rest besorgte dann Jenkner, der den dann Richtung Tor trudelnden Ball endgültig sicherte.

Die endgültige Erlösung für den BSC folgte in der 86. Minute, als Spethmann nach einem Blankenfelder Angriff über rechts einen Abpraller dankend zum 1:3 annahm.

"Unsere mannschaftliche Geschlossenheit gab den Ausschlag für unseren Sieg," so das Fazit von Trainer Zibulski, der den immer torgefährlichen Dobrunz, den in seiner Funktion als Mannschaftskapitän vorbildlichen Ralf Gläsel und den auf der rechten Seite eine Fleißnote verdienenden Reinholz hervorhob. "Für die nächsten Aufgaben sind wird gewappnet." Die nächste wird gleich ein Spitzenspiel. Denn der BSC übernahm als allein noch ungeschlagene Elf die Tabellenführung in der Landesklasse Mitte. Und empfängt dazu am Samstag den Zweiten SV Teupitz/Groß Köris. mm

FV Turbine Potsdam 55 - VfB Trebbin

1 : 1  ( 1 : 1 ) 

Tore: 1:0 Fadtke (6.); 1:1 Mücke,Silvio (28.)
Die Waldstädter, die auf Schirrmeister und Stimpel verzichten mussten, warten weiter auf den ersten Sieg. Schon in der Anfangsphase fiel der Potsdamer Führungstreffer, als Fadtke (6.) nach schöner Vorarbeit von Homann vollendete. Es gab genügend Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen, aber der gute Trebbiner Torhüter Elstermann ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Im Gegenteil - Turbine leistete sich im Vorwärtsgang einen Ballverlust und gab den Gästen die Möglichkeit, durch Mücke (28.) mit unhaltbarem Flachschuss auszugleichen.

SV Teupitz-Groß Köris - ESV Lok Seddin

2 : 2  ( 1 : 0 ) 

Tore: 1:0 Kaden,Nils (37.); 2:0 Schadly,Thomas (48.); 2:1 Maiwald,R. (48.); 2:2 Walter (75.)
Mit langen Bällen über die Außenpositionen erarbeiteten sich die Gastgeber gute Möglichkeiten, von denen Kaden (37.) eine nutzte. Die Gäste wollten in Halbzeit zwei in der Defensive besser stehen - mussten aber schnell das 0:2 durch Schadlys (48.) Schuss aus der Drehung hinnehmen. Dann wachte Seddin auf und kam durch Maiwald (48.) zum Anschlusstreffer. Gegen einen nervös werdenden Gastgeber glich Walter (75.) nach feinem Pass von Arnold aus. Lok-Trainer Wolfram Thomalla sprach von einem "leistungsgerechten Ergebnis......................................................................................................................................... Bericht aus Teupitz:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Obwohl sie als Aufsteiger einen erstaunlich guten Auftakt in der Landesklasse hatten, hielt sich bei den Fußballern vom SV Teupitz/Groß Köris am Sonnabend in Grenzen. Führten sie doch gegen die Gäste von Lok Seddin bis zur 55. Minute mit 2:0 und mussten dann noch den Ausgleich hinnehmen. Die Platzherren bestimmten die Anfangsphase, so dass die Seddiner in der ersten halben Stunde zu keiner nennenswerten Chance kamen. Kaden erzielte den Groß-Köriser Führungstreffer (25.), und eingangs der zweiten Hälfte konnte Schadly nach einem Steilpass auf 2:0 erhöhen (51.)."Doch dann machten wir den entscheidenden taktischen Fehler", bekannte Trainer Thomas Hähnel. Er hatte zwar in der Halbzeitpause gefordert, die Seddiner weiterhin kräftig zu beschäftigen, doch nach dem zweiten Tor schien seine Mannschaft diese Mahnung nicht mehr so recht ernst zu nehmen. Die Groß-Köriser standen nun zu weit weg von ihren Gegenspielern und kamen immer wieder einen halben Schritt zu spät. So konnte Walter in der 54. Minute auf 2:1 verkürzen, worauf die Seddiner Morgenluft witterten, und Maiwald auch tatsächlich der Ausgleich gelang. In den Schlussminuten boten sich auf beiden Seiten Möglichkeiten zum Siegtreffer, es blieb aber beim 2:2. [Dahme-Kurier: vom 16.09.2002]-------------------------------------------------------------------------------------------------- So spielte unsere Mannschaft: Isdepski; Weise, Heyn,G.Dochan, Kaden, F. Kache, Stiehl,Groger, Mieles (ab65. Schwarz, ab 70. Wozniak),Mittenzwei ( ab 60. Reich), Schadly.
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Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 28.07.2003