Spieltag Landesklasse Mitte 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30 

29. Spieltag

Schlusslicht Michendorf stürzt Tabellenführer Teltow

VfB Herzberg beim neuen Spitzenreiter Blankenfelde ohne Chance

Das muntere "Bäumchen-wechsle-Dich" an der Spitze der Landesklasse Mitte geht weiter. BSC Blankenfelde löste durch den 3 : 0-Erfolg gegen den VfB Herzberg den bisherigen Tabellenführer Teltower FV ab. Herzberg lag nach einer halben Stunde mit zwei Treffern zurück und steckte danach auf. Die Überraschung des vorletzten Spieltages war der 3 : 1-Erfolg von Schlusslicht SG Michendorf über Teltow. Es war erst die zweite Saisonniederlage für die Gäste, die für den Misserfolg vor allem die Kunstrasenverhältnisse in Michendorf verantwortlich machten. Allerdings können die Teltower am letzten Spieltag in einer Woche mit einem Sieg gegen Blankenfelde den "Platz an der Sonne" zurückerobern und sich den Aufstieg in die Landesliga sichern. Im Tabellenkeller ist eine weitere Entscheidung gefallen. Nach dem Rückzug von Dahme und dem feststehenden Abstieg von Michendorf musste nun Grün-Weiß Niemegk nach einer 1 : 2-Niederlage gegen Turbine Potsdam die Segel streichen und tritt nach langer Zugehörigkeit zur Landesklasse den Weg in die Kreisliga an. Potsdam dagegen hat sich mit dem Auswärtssieg endgültig gesichert. Der vierte Absteiger wird noch gesucht. Die schlechtesten Karten hat weiter Lok Seddin. Die Elf kam trotz zweimaliger Führung in Werder über ein 3 : 3-Remis nicht hinaus und hat 24 Punkte. Treuenbrietzen verlor in Sonnewalde sang- und klanglos 1 : 4 und blieb bei 27 Zählern stecken. Für den Klassenerhalt benötigt der Neuling am letzten Spieltag gegen Mittenwalde zumindest ein Remis. Die Torjägerliste führt eine Runde vor Schluss Jörg Bartel (Teltow/20) an. Es folgen Bruce Dossh (Lübben/17), Alexander Fuchs (Potsdam/15), Edgar Hecht (Werder/15), Eik Mellin (Werder/15), Christian Wroblewski (Mittenwalde/15), Thomas Schwarz (Herzberg/14), Jan Niechciol (Lübben/14), Stefan Wagner (Friedersdorf/12), Jörg Wolfram (Blankenfelde/11), Torsten Spethmann (Blankenfelde/11) und Sven Bareither (Niemegk/11).
Samstag, 24.5.2003  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - TSV Treuenbrietzen 4 : 1 ( 2 : 1 ) Details
SV Grün-Weiß Lübben - SG Friedersdorf 4 : 1 ( 1 : 1 ) Details
FSV Grün-Weiß Niemegk - FV Turbine Potsdam 55 1 : 2 ( 0 : 2 ) Details
SG Michendorf - Teltower FV 1913 3 : 1 ( 1 : 1 ) Details
BSC 1927 Blankenfelde - VfB Herzberg 68 3 : 0 ( 2 : 0 ) Details
Werderaner FC Viktoria - ESV Lok Seddin 3 : 3 ( 2 : 2 ) Details
BSV Mittenwalde - SV Teupitz-Groß Köris 0 : 0   Details
 
Spielfrei: VfB Trebbin

Tabelle nach dem 29. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (2.) BSC 1927 Blankenfelde272025 3159:2862  38:14  34  21:14  28
2. (1.) Teltower FV 1913271872 2759:3261  30:11  33  29:21  28
3. (4.) Werderaner FC Viktoria281459 1661:4547  34:12  32  27:33  15
4. (3.) VfB Trebbin271458 944:3547  26:18  26  18:17  21
5. (5.) SV Grün-Weiß Lübben271449 2554:2946  38:12  31  16:17  15
6. (6.) BSV Mittenwalde2711610 642:3639  27:17  26  15:19  13
7. (7.) SV Teupitz-Groß Köris271098 542:3739  21:16  22  21:21  17
8. (8.) SG Friedersdorf278109 -336:3934  19:14  21  17:25  13
9. (10.) SV Blau-Gelb Sonnewalde279612 -1242:5433  25:18  24  17:36  9
10. (9.) VfB Herzberg 68277911 -734:4130  18:18  17  16:23  13
11. (12.) FV Turbine Potsdam 552761011 -1333:4628  19:21  15  14:25  13
12. (11.) TSV Treuenbrietzen276912 -2229:5127  21:22  19  8:29  8
13. (13.) ESV Lok Seddin275913 -1719:3624  6:12  15  13:24  9
14. (14.) FSV Grün-Weiß Niemegk276417 -1737:5422  25:19  20  12:35  2
15. (15.) SG Michendorf274716 -2833:6119  24:29  16  9:32  3

Nächste Spiele

Samstag, 31.5.2003  
VfB Herzberg 68 - SV Grün-Weiß Lübben 0 : 2 ( 0 : 1 )   
FV Turbine Potsdam 55 - SG Michendorf 1 : 2 ( 0 : 1 )   
TSV Treuenbrietzen - BSV Mittenwalde 3 : 0 ( 1 : 0 )   
ESV Lok Seddin - SV Blau-Gelb Sonnewalde 2 : 3 ( 0 : 1 )   
Teltower FV 1913 - BSC 1927 Blankenfelde 2 : 2 ( 0 : 1 )   
SG Friedersdorf - VfB Trebbin 2 : 1 ( 1 : 0 )   
SV Teupitz-Groß Köris - FSV Grün-Weiß Niemegk 3 : 1 ( 2 : 0 )   
Seitenanfang

Spiel-Statistiken

SV Blau-Gelb Sonnewalde - TSV Treuenbrietzen

4 : 1  ( 2 : 1 ) 

SV Blau-Gelb Sonnewalde:
TSV Treuenbrietzen: Goydke,Robert
Tore: 1:0 Elsner,Marian (13.); 1:1 Leistner,Gunnar (Foulelfmeter, 37.); 2:1 Miersch,Heiko (40.); 3:1 Miersch,Heiko (65.); 4:1 Hammitsch,Christoph (80.)
Schiedsrichter: Peter Wickfeld (Annahütte)
Gelbe Karten: - / -
Rote Karte: - / Goydke,Robert (70. Minute)
Mit einem deutlichen 4:1 über den TSV Treuenbrietzen verabschiedete sich der SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde von seinem Heimpublikum aus der Saison 2002/2003. Mit etwas mehr Glück hätte das Ergebnis sogar wesentlich deutlicher ausfallen können. Dabei begann der Gastgeber eher zurückhaltend. Treuenbrietzen, stark abstiegsgefährdet, musste alles auf eine Karte setzen. So spielten sich die meisten Aktionen in der Startphase im Mittelfeld ab, da Treuenbrietzen nicht in der Lage war, das Tor von Lars Fröschke ernsthaft zu gefährden. Nach knapp einer Viertelstunde der erste verheißungsvolle Angriff der Platzherren. Daniel Gutsche setzte sich über rechts durch und passte im richtigen Moment in die Mitte, und Marian Elsner hatte keine Mühe, den Ball im langen Eck unterzubringen. Kurz darauf war es Lars Galle mit einer Einschussmöglichkeit. Aber er legte sich den Ball zu weit vor. Der Gästeschlussmann konnte Schlimmeres verhindern. Nach 32 Minuten die erste wirkliche Chance für die Gäste. Einen Schuss aus 18 Metern konnte Lars Fröschke nur im Nachfassen halten. Drei Minuten später doch der Ausgleich. Ungestümer Einsatz eines Sonnewalder Abwehrspielers, der Gegner fiel, und es gab zu Recht Elfmeter. Diese Möglichkeit ließ sich der Gast nicht entgehen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff war es Heiko Miersch, der den alten Abstand wieder herstellte. Trotz Gegenspieler verschaffte er sich soviel Platz, um aus der Drehung zum 2:1 einzuschießen. Nicht unhaltbar, aber eine schöne Energieleistung. Die Halbzeitpause nutzten die Offiziellen des Fußballkreises Elbe-Elster, um den C-Junioren des SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde zum Kreismeistertitel zu gratulieren und die Medaillen zu übergeben. In der zweiten Hälfte begannen die Gäste deutlich ruppiger. Sie gingen aggressiver in die Zweikämpfe. Der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun. Die Möglichkeiten waren zunächst gleichmäßig verteilt. Wobei die größte Chance der Gäste durch Lars Fröschke mit einer Glanztat vereitelt wurde. In der 64. Minute war es erneut Heiko Miersch, der Treuenbrietzen in das Tal der Tränen schickte. Unwiderstehlich setzte er sich durch, und aus äußerst spitzem Winkel schob er zum 3:1 ein. Auch diesmal sah der Gästekeeper schlecht aus. Nach fünfundsechzig Minuten ging Matthias Gutsche vom Platz und verabschiedete sich damitvon den Sonnewalder Anhängern. Matthias geht in die alten Bundesländer und wird in dernächsten Saison nicht mehr für Sonnewalde kämpfen. Nach 70 Minuten dann die Chance für Heiko Miersch nach Zuspiel von Daniel Gutsche, aber derBall ging über das Gästetor. In der 78. Minute der nächste Wechsel beim Gastgeber. Enrico Schadock wurde letztmalig bei Sonnewalde eingewechselt. Auch er verlässt berufsbedingt die Blau-Gelben. In der 82. Minute zog Christoph Hammitsch aus 20 Metern ab und ließ dem Gästeschlussmannkeine Abwehrchance. Ein eindeutiger Sieg für Sonnewalde, der nur getrübt wird durch denAbschied von Matthias Gutsche und Enrico Schadock. Vielen Dank für viele Spiele und tolle Tore.

SV Grün-Weiß Lübben - SG Friedersdorf

4 : 1  ( 1 : 1 ) 

SV Grün-Weiß Lübben:
SG Friedersdorf: Beck,Enrico; Weber,Oliver
Tore: 1:0 Gebert (27.); 1:1 Schmidt,Marcel (42.); 2:1 Pohle,Gordon (60.); 3:1 Dossh,Bruce (80.); 4:1 Pohle,Gordon (90.)
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: David Bohrisch (Cottbus)
Gelbe Karten: - / Beck,Enrico (1.); Weber,Oliver (3.)
Bei hochsommerlichen Temperaturen gestaltete sich das letzte Heimspiel der Grün-Weißen als eine spannende Partie. Die Gäste versteckten sich nicht und entwickelten mit ihrer einsatzstarken Spielweise mehr Gefahr, als von den Gastgebern erwartet wurde. In der 12. Minute trafen die Friedersdorfer den Pfosten des Lübbener Gehäuses. Fünf Minuten später setzte Grün-Weiß ein erstes Achtungszeichen, als Gordon Pohle mit einem Freistoß den Keeper der Gäste prüfte. Nach einer halben Stunde kämpfte sich der in überragender Form befindliche Mathias Gebert im Mittelfeld durch und schoss aus 20 Metern Entfernung zur 1:0-Führung scharf ins rechte obere Eck. Damit erzielte er sein erstes Saisontor. Kurz vor der Pause gelang den Gästen mit einem Aufsetzerball der zwischenzeitliche Ausgleich. Nach der Einwechslung von Gilbert Schulz hatte dieser seine erste Chance, nachdem er durcheinen herrlichen Pass von Gordon Pohle freigespielt wurde. Nachdem die Aktiven beizunehmenden Temperaturen immer mehr Kräfte ließen, gelang nach einer Stunde dem an diesemTag gefährlichsten Stürmer, Gordon Pohle, mit einem Freistoß aus 25 Metern flach ins linke untere Eck die erneute Führung für das Team von Trainer Knut Falk. Weitere Tormöglichkeiten wurden von den Gästen vereitelt. In der 80. Minute fiel die endgültige Entscheidung, als Valentino nach herrlichem Zuspiel von Mathias Gebert den Ball eiskalt in den Maschen versenkte. Die Friedersdorfer mobilisierten ihrerseits nochmals alle Kräfte und versuchten, das Ergebnis für sie günstiger zu gestalten. Ein wuchtiger Kopfball wurde von Andreas Pudlitz reaktionsschnell zur Ecke abgewehrt. In der Schlussminute erhöhte Gordon Pohle aus Nahdistanz mit seinem zweiten Tor zum verdienten 4:1-Endstand. Das gesamte Grün-Weiß-Team überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und verabschiedete sich mit diesem Heimsieg von seinen treuen Fans. Der verdienstvolle Spieler Karsten Jeschke bestritt mit dieser Partie sein letztes Spiel in der ersten Mannschaft. Er wurde unter dem Applaus seiner Mitspieler und der Zuschauer vom Vereinspräsidenten Wolfgang Haug nach 20 Jahren verabschiedet. Der sympathische und vorbildliche Sportler wird sein Können an den jüngsten Nachwuchs von Grün-Weiß weitergeben und außerdem im Altligateam kicken. Das letzte Punktspiel bestreitet Grün-Weiß am kommenden Sonnabend in Herzberg und will mit einem Auswärtssieg diese durch viele Verletzungsausfälle geprägte Saison beenden.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ---------------------- Im letzten Auswärtsspiel der Spielserie kassierte die 1. Mannschaft der SG Friedersdorf in Lübben eine deftige Niederlage. Elf einsetzbare Spieler zeugen von der mittlerweile chronischen Personalnot. Der Spielverlauf machte dann auch deutlich, dass dies bei sommerlichen Temperaturen der Knackpunkt war. Die SG war von Beginn an darauf bedacht, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Der spielstarke Gastgeber hatte sichtlich Mühe, das Geschehen in die Hand zu bekommen, ging aber dennoch durch einen Sonntagsschuss in Führung. Kurz vorher hatte Marcel Schmidt die Gelegenheit zur Gästeführung, sein Versuch landete jedoch am Pfosten. Die SG spielte weiter gefällig mit und setzte sich immer wieder in der keinesfalls sattelfesten Lübbener Abwehr fest. Der Ausgleichstreffer, von Marcel Schmidt im Nachschuss erzielt, war verdient und widerspiegelte die Kräfteverhältnisse der ersten Halbzeit. Der Gastgeber ging in der zweiten Halbzeit durch einen direkten Freistoß in Führung, weil die Mauer alles andere als richtig stand. Den Bemühungen um den Ausgleich fehlte es an Nachdruck. Spätestens jetzt hätte durch Einwechselung frischer Wind in die SG-Aktionen gebracht werden müssen. Der Widerstand hielt letztlich bis zur 80. Minute. Die afrikanische Sturmspitze der Grün-Weißen wurde freigespielt und erhöhte auf 3:1. Der letzte Treffer war aus der Kategorie «Gastgeschenk» . Mathias Thiele machte dabei eine recht unglückliche Figur. Die Friedersdorfer wurden durch den Schlusspfiff förmlich erlöst.Im letzten Spiel gegen Trebbin gilt es jetzt, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um eine,trotz momentaner Schwierigkeiten, erfolgreiche Saison mit einem Heimsieg zu beenden.(

Aufstellung: M. Thiele, Ch. Krolow, Ma. Janitz, Mi. Janitz, R. Schröter, O. Weber, E. Beck, Mi. Wagner, S. Wagner, F. Krüger, M. Schmidt,

FSV Grün-Weiß Niemegk - FV Turbine Potsdam 55

1 : 2  ( 0 : 2 ) 

Tore: 0:1 Fuchs,Alexander (9.); 0:2 Fuchs,Alexander (17.); 1:2 Schröder (79.)
Einen Spieltag vor Saisonende retteten sich die Potsdamer vor dem Abstieg. Von Beginn an geradlinig im Spiel nach vorne, wurde die Abwehr der Gastgeber unter Druck gesetzt. Gleich die erste Chance nutzte Turbine konsequent. Nach Vorarbeit von Nico Dreschkowski erzielte Alexander Fuchs (9.) im Nachsetzen die Führung. Nur wenig später nahm Fuchs (17.) einen Pass von Steffen Hirsch auf, zog auf und davon und vollendete zum 2:0. Für ihn war es bereits der 15. Saisontreffer. Ausgelassene Möglichkeiten von Hirsch, Dreschkowski und Fuchs hätten eine höhere Führung vor der Pause bringen können. Als Schröder (79.) der Anschlusstreffer gelang und bei Turbine die Kräfte schwanden, wurde es noch spannend. Doch mit ihrem guten Libero Stefan Bellin an der Spitze verteidigte Turbine den knappen Vorsprung.

SG Michendorf - Teltower FV 1913

3 : 1  ( 1 : 1 ) 

Tore: 1:0 Hunke (6.); 1:1 Schramm,Matthias (15.); 2:1 Laubrich,Nico (55.); 3:1 Lieske (85.)
TFV strauchelt in Michendorf

Herbe 3:1 - Niederlage beim Absteiger

Mit einer desolaten Leistung auf dem Kunstrasenplatz des Absteigers in Michendorf empfahl sich der TFV nicht als Favorit für das „Endspiel“ am letzten Spieltag in Teltow gegen den neuen Spitzenreiter Blankenfelde. Wieder einmal musste der TFV mit seiner wackligen Abwehr eine frühe Führung (10. Min.) des Gastgebers hin nehmen. Die Vorgabe des Trainers, den Gegner sofort zu binden und selbst frühzeitig und deutlich in Führung zu gehen, konnte wieder nicht umgesetzt werden. Zu groß waren die spielerischen Defizite im Bindeglied zwischen Abwehr und Sturm – dem zentralen Mittelfeld – so dass Anspielmöglichkeiten für die Stürmer rar blieben und die Innenverteidiger bei den überfallartigen Angriffen immer unter Druck standen. Es wurde mit langen, ungenauen Schlägen aus der Abwehr heraus operiert, die ein geordnetes Spiel kaum zuließen, da der Gegner diese Bälle immer sofort abfing und selbst das Angriffsspiel einleitete. Wesentliche spielerische Akzente waren vom TFV wohl auch kaum zu erwarten, saßen doch die Spieler, die das auf Kunstrasen durchaus können (Röwekamp, Wenzel) auf der Bank... Der formverbesserte Schramm schaffte in der 20. Minute endlich den Ausgleich, nach dem vorher (und auch nachher) mehrere Riesenchancen nicht genutzt werden konnten: Schramm, Bartel, Mittag und Lötzsch hatten mehrfach die Möglichkeiten zum Einschuss. Entweder verhinderten Latte, Torpfosten oder der Keeper das Erfolgserlebnis oder aber es wurde eigensinnig versucht zum Torerfolg zu kommen, ohne den besser postierten Mitspieler sehen zu wollen. Schade. In der 2. Halbzeit bot sich das gleiche Bild: der TFV versuchte ins Spiel zu kommen, wurde aber wieder ausgekontert. Wieder ging der Gastgeber in Führung (55.Min.). Mit der Hereinnahme von Wenzel und Röwekamp verbesserte sich das Kombinationsspiel deutlich, der Gastgeber geriet unter Dauerdruck. Es ergaben sich nun reichlich Torchancen, doch landeten die Schüsse der TFV-er meist im nahe gelegenen Kiefernwald... So kam es wie kommen musste – ein Konter in der 85. Minute machte den TFV tot. 3:1. Nun ist beim „Endspiel“ Blankenfelde in der Vorhand: ihnen reicht ein Unentschieden, der TFV muss gewinnen, um in die Landesliga aufsteigen zu können.

Aufstellung: Pelzl; Bosdorf, Kandler, Wünsche, Richter, Dorbritz, ab 60. Min. Röwekamp, Schramm, ab 62. Min. Wenzel, Mittag, Schulz, ab 56. Min.Till, Bartel, Lötzsch -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------- Durch den Patzer bei den abgestiegenen Michendorfern liegt Teltow im Aufstiegsrennen ein Spiel vor Saisonschluss der Landesklasse Mitte einen Punkt hinter Blankenfelde. Die Gastgeber agierten von Beginn an mutig und nutzten durch Hunke (7.) früh die fehlende Aggressivität beim TFV. Es schloss sich die beste Phase des ehemaligen Tabellenführers an. Dem 1:1 von Schramm (15.) folgten Pfostentreffer von Bartel und Loetzsch. Nach 25 Minuten kam Michendorf wieder zu Chancen und es entwickelte sich ein Auf und Ab mit vielen Strafraumszenen. Nach dem Wechsel bestimmte der Favorit zunächst das Geschehen, wurde aber von den Platzherren kaltschnäuzig ausgekontert. Hunke ließ zwei Gegenspieler aussteigen, passte präzise zurück und Laubrich (55.) stand goldrichtig. Teltow verstand es nach dem Rückstand nicht, Ideen und Druck zu entwickeln. Ein Treffer von Till (73.) wurde wegen Absteits nicht gegeben. Auf der anderen Seite sorgte Lieske (85.) für die Entscheidung. "Es ist nichts Entscheidendes passiert. Schlagen wir nächste Woche Blankenfelde nicht, haben wir den Aufstieg nicht verdient", blickte TFV-Coach Sven Thoß voraus. D.W.

BSC 1927 Blankenfelde - VfB Herzberg 68

3 : 0  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Jenkner,Bastian (Foulelfmeter, 25.); 2:0 Spethmann,Thorsten (30.); 3:0 Stahlkopf,Daniel (75.)
MANFRED MOHR


Eigentlich wollte er das Trikot mit der Nummer 13 nicht. Da aber anstelle der etatmäßigen Jerseys bei den Gastgebern die der Alten Herren zum Einsatz kamen, gab es die sonst übliche Nummer 18 für den besten Blankenfelder Torjäger am Samstag nicht. Letztlich sagte Jörg Wolfram allem fußballerischem Aberglauben ab und spielte mit der 13. Am Kicker-Aberglauben scheint aber doch ein Quäntchen Wahrheit dran zu sein. Denn schon nach zwei Spielminuten tauchte Wolfram völlig frei vor dem VfB-Tor auf, verzog aber aus wenigen Metern. "Eine Zweihundertprozentige" kommentierte VfB-Libero Karsten Neukirch. Zwei Minuten später scheiterte Wolfram mit einem guten Schuss an VfB-Keeper Sebastian Strack. Dann war der Nummer 13 der Pfosten im Weg (56.). Dennoch siegte der BSC in seinem letzten Saisonheimspiel. Von Beginn an war er bemüht, Tempo und Druck zu machen. Der Gast ließ es dagegen merklich langsam angehen, um die Hausherren nicht auf Touren kommen zu lassen. Mit massierter Defensive lauerte der VfB auf Kontermöglichkeiten und kam so auch zu seiner einzig gefährlichen Möglichkeit. Mannschaftskapitän Thomas Schwarz nahm einen langen Ball auf und jagte ihn nur knapp am linken BSC-Pfosten vorbei (18.). Ansonsten machte die Herzberger Offensive in dieser Partie nur noch zweimal nach Freistößen (6./35.) oder nach einer Ecke (75.) auf sich aufmerksam. Das Spiel machte ansonsten vor allem in der 1. Halbzeit und in der letzten Viertelstunde der BSC. In dessen Reihen standen der nach seinem doppelten Bänderriss wiedergenesene Carsten Dobrunz und nach monatelanger Spielpause Thorsten Spethmann, den Trainer Henry Zibulski für die Saisonentscheidung als Überraschung präsentierte. Andreas Mier, eigentlich für den Liberopart vorgesehen, entschied Minuten vor dem Anpfiff, wegen einer Leistenzerrung zu verzichten und sich für das Spiel in Teltow zu schonen. Für ihn lief Bastian Jenkner als Libero auf. Dobrunz, Jenkner und Spethmann sorgten dann auch bis zu 29. Minute für die Vorentscheidung in dieser Partie. Nach eine Vorlage von Wolfram legte Dobrunz ein schönes Solo hin, stand allein im Strafraum vor Torwart Strack, scheiterte an ihm. Der Ball lag einschussbereit da, Dobrunz wollte sich wieder aufrappeln und wurde vom Keeper kurz festgehalten. Der Elfmeterpfiff ertönte, sehr zum Unwillen der Herzberger und ihres Anhangs. Jenkner verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0 (24.). Fünf Minuten später landete der Ball nach einem Freistoß von Carsten Schleite bei Spethmann, der zog von der Strafraumgrenze mit links an zwei VfB-Verteidigern vorbei ab und traf zum 2:0. Nach der Pause plätscherte die Partie bei hochsommerlichen Temperaturen so vor sich hin. Erst in der Schlussviertelstunde zog der Gastgeber das Tempo noch einmal an. Daniel Stahlkopf scheiterte zunächst an Strack (72.), dann war er nach einer Schleite-Flanke frei stehend zum 3:0 (77.) erfolgreich. Torwart Strack blieb danach gegen Wolf Diederich (86.) und einen Jenkner-Freistoß (88.) Sieger. Dann jubelte der BSC. Nur kurz, denn nun folgt das große Finale in Teltow.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------- VfB kämpfte Tapfer, aber ohne Erfolg

Die ersten fünf Minuten verschlief der VfB Herzberg vollends. Da wurde ein Freistoß vom Strafraum geblockt (1. Minute), schoss Torjäger Wolfram nach einem Einwurf frei vom Fünf-Meter-Eck daneben (2.). Dann scheiterte derselbe von zehn Metern frei am Keeper Sebastian Strack (3.), ehe André Lieske erneut zur Ecke rettete (4.). Nach einem Freistoß von Mario Kopischke gab es die erste Ecke (8.). Es folgte ein Drehschuss von Thomas Schwarz, der am langen Pfosten vorbeiging (10.). Nach einem Abwehrschnitzer des BSC schob der Kapitän – allein vor dem Keeper – das Leder nur ganz knapp am Pfosten vorbei (16.). Es ging doch. Auch das Zuspiel von Ronny Teske auf Sebastian Zietz über Rechts passte. Letzterer schoss aber über den Balken (20.). Nun folgte der erste «Schocker» . Eine tolle schauspielerische Leistung eines BSC-Spielers gegen den am Boden liegenden VfB-Keeper täuschte den Unparteiischen, der statt Freistoß auf Foul-Elfmeter entschied. Platziert traf der Schütze ins Eck (22.). Nur vier Minuten später übersah der Schiedsrichter ein Handspiel des BSC. So kam der Ball in den Strafraum. Täuschung und kurze Drehung vom anderen Torjäger der Gastgeber Spethmann. Bruchteile einer Sekunde fuhr Manuel Stoll seinen Fuß aus – und es stand 2 : 0. Das war bitter. Doch die «68er» rafften sich auf. So um die 30. Minute brachte eine ganze Eckenserie Gefahr für das Tor der Randberliner. Sogar ein Handspiel – nicht gesehen – war dabei. Nach der Pause wollte der VfB Herzberg den Anschluss. Einen Freistoß von Karsten Neukirch parierte der Keeper (50.). die Platzherren, die nun ein spielerisches Übergewicht erzwangen, hatten einen Pfostentreffer (56.) und weitere Möglichkeiten. Doch Keeper Strack hatte das Glück des Tüchtigen. In der 77. Minute aber – vorher hatte Alexander Häring aus guter Position vorbeigeschossen – unterschätzte Libero Neukirch eine Rechtsflanke, Keeper Strack verharrte auf der Linie – und es hieß 3 : 0. Der VfB kämpfte zwar bis in die Nachspielzeit tapfer, war aber dann doch froh, dass das kräftezehrende Match vorbei war. Nun wollen sich die «68er» im letzten Heimspiel der Saison gegen den «alten Rivalen» Grün-Weiß Lübben achtbar verabschieden.

VfB Herzberg: S. Strack, K. Neukirch, T. Wille (ab 66. Minute A. Häring), M. Stoll, R. Teske, S. Zietz (ab 32. St. Krüger), E. Barz, A. Lieske, M. Kopischke, St. Bauer, T. Schwarz. Wolfgang Stricker

Werderaner FC Viktoria - ESV Lok Seddin

3 : 3  ( 2 : 2 ) 

Tore: 1:0 Knuth,Daniel (15.); 1:1 Maiwald,M. (28.); 1:2 Rumstich (38.); 2:2 Siegel,Andre´ (45.); 2:3 Maiwald,M. (79.); 3:3 Schulz,Karsten (82.)

BSV Mittenwalde - SV Teupitz-Groß Köris

0 : 0  

Schiedsrichter: Frank Heinze (Großbeeren)
RAINER ROSENTHAL

Viel Bewegung, wenig Chancen, keine Tore, aber zwei durchaus zufriedene Trainer. Im Dahmeland-Derby der Fußball-Landesklasse Mitte trennten sich Gastgeber BSV Mittenwalde und SV Teupitz/Groß Köris 0:0, so dass die Frage, wer von den beiden "alten Rivalen" in der Abschlusstabelle den besseren Platz belegt, erst am letzten Spieltag beantwortet wird. "So lange ich zurückdenken kann, haben wir in Mittenwalde immer verloren", bekannte Gästetrainer Thomas Hähnel. "Da muss ich doch zufrieden sein, dass es endlich einmal zu einem Punkte gereicht hat." In spielerischen Belangen zeigte sich seine Mannschaft überlegen, doch mit zwingenden Toraktionen war es auch nicht so weit her, und wenn es dann doch mal brenzlig im Mittenwalder Strafraum wurde, bewies Torhüter Voigt seine Klasse. Auch die Hoffnung, der Mittenwalder Abwehr würde nach der Pause die Luft ausgehen, sollte sich nicht erfüllen. Heyn hatte die Hintermannschaft der Gastgeber in der ersten Halbzeit zwar reichlich beschäftigt, und in der zweiten Hälfte wechselte Trainer Hähnel dann nacheinander noch drei potentielle Angreifer ein. Doch auch die etwas älteren Mittenwalder Abwehrrecken bewiesen langen Atem, und das Risiko, eine weitere unmittelbare Spitze aufzubieten, wollten die Gäste dann doch nicht eingehen. Dazu erschien der BSV Mittenwalde einfach zu stark im Kontern und der eine Punkt dann doch zu verlockend. Die erste Halbzeit verlief recht abwechslungsreich, Torgefahr aber deutete sich zunächst nur bei Standardsituationen an. Bei Schüssen aus der zweiten Reihen zeigten sich die Torhüter auf dem Posten. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es aber auch vor den Toren turbulent. Vom plötzlichen Ballbesitz wohl selber überrascht, schoss Mittenzwei aus freier halbrechter Position am langen Mittenwalder Toreck vorbei (43.). Auf der Gegenseite lief Mike Dommisch in eine Freistoßflanke, sein Kopfballversuch aus fünf Metern ging aber weit über die Latte (45.).Für die gefährlichsten Mittenwalder Angriffsaktionen in der zweiten Hälfte sorgte der eingewechselte Altliga-Spieler Peter Schulz. Bei einem Versuch aus halblinker Position war Torwart Isdepski zur Stelle, und auch den kapitalen Nachschuss wehrte der Keeper ab (47.). In der 60. Minute jagte Peter Schulz einen 20-m-Freistoß knapp über den Dreiangel. In der Schlussphase stand das Gastgeber-Tor im Brennpunkt. Voigt parierte einen 20-m-Freistoß von Fischer (71.). Als Mieles Schadly in Szene setzen wollte, war noch ein Abwehrbein dazwischen (77.), und einen gefährlichen Schuss von Groger lenkte Voigt zur Ecke. (86.). "Da die Gäste in spielerischer Hinsicht besser waren, muss ich mit dem Unentschieden zufrieden sein", erklärte Mittenwaldes Trainer Jens Hortig.

BSV Mittenwalde: Voigt; Martin, Lufsky, M. Dommisch, Werner, Baum (38. Simonsky), Thinius (46. P. Schulz), Kaisler, Wolter, Siecke, P. Dommisch.

SV Teupitz/Groß Köris: Isdepski; F. Kache, Mieles, Weise, Dochan, Kaden (81. D. Kache), Fischer, Stiehl, Groger, Heyn (46. Reich), Mittenzwei (66. Schadly).
Seitenanfang
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30 

Dieses Dokument wurde automatisch generiert mit der Ligaverwaltung  Professional League 4.31 Stand: 28.07.2003