VfB Trebbin - Teltower FV 1913 |
2 : 2 ( 1 : 0 ) |
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VfB Trebbin: Brock,Uwe
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Teltower FV 1913:
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Tore: 1:0 Mehlis,Olaf (44.); 2:0 Naumann,Dirk (51.); 2:1 Grabowsky,Tino (75.); 2:2 Bosdorf,Christian
(77.)
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| Schiedsrichter: Frank Ruselack (Großmachnow) |
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Gelbe Karten: - / -
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Gelb-Rote Karte: Brock,Uwe / -
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Die Sieger des ersten Spieltages trafen sich zum spätsommerlichen Duell in der Ebelstraße.
Beide Teams zollten sich in der Anfangsviertelstunde viel Respekt, denn außer dem
gegenseitigen Abtasten passierte fast nichts. Der VfB mit der gleichen Taktik, wie gegen
Herzberg bereits erfolgreich erprobt, suchte durch effektives Umkehrspiel zum Erfolg zu
kommen. So hatten die Randpotsdamer zwar optisch die Überlegenheit auf dem Platz, doch je
näher sie sich dem 16er der Clauert-Städter näherten, waren sie mit ihrem Latein am Ende.
Die Trebbiner Abwehr um Libero Cornel Loharens hatte die beiden Spitzen der Gäste fest im
Griff. So brauchten die Teltower schon die Hilfe des wenig überzeugenden Schiris Ruselack,
um einen mehr als fragwürdigen Foulelfmeter zugesprochen zu bekommen. Der
Ex-Luckenwalder Tino Grabowski lief an, konnte aber den in der letzten Saison vom Punkt
unbezwungenen Matthias Elstermann nicht überwinden. Glänzend parierte der Schlussmann
(24.).
Immer wieder machten die VfBler die Räume eng und störten so das Aufbauspiel des
Gegners. Hinzu kam, dass der gefährlichste Angreifer Grabowski bei dem Neu-Trebbiner
Bedri Almeti in besten Händen war. Bis zu diesem Zeitpunkt erspielten sich beide Teams
kaum Einschussmöglichkeiten. Das hart umkämpfte Duell sollte aber noch mit Toren belohnt
werden.
Waren die VfB-Kicker bei einem Freistoß von Naumann der knapp am langen Pfosten
vorbeistreifte noch im Pech, hatten die Gastgeber nur kurze Zeit später das Glück des
Tüchtigen, als René Schulz den Außenpfosten per Freistoß traf (37.). Als beide Teams schon
mit dem Halbzeitpfiff liebäugelten löste sich Eric Bartossek entscheidend auf der rechten
Außenbahn. Seine Eingabe erreichte Olaf Mehlis am Elfmeterpunkt, der das Leder direkt zum
1:0 in Teltower-Tor beförderte (44.).
Mit der Führung im Rücken wurde Durchgang zwei ebefalls per Defensivtaktik in Angriff
genommen. Nutzten die Hausherren ihre nächste Einschussmöglichkeit noch nicht, machte es
Dirk Naumann per Kopf über den herauslaufenden Teltower Keeper Petzt besser. Die
2:0-Führung (51.) war erzielt.
Kurze Zeit später hätte Frank Humsch den Gästen den K.o.-Stoß versetzen können, denn nach
Konter schoss er aus 35 Metern den Ball am herauslaufenden Keeper, aber um Haaresbreite
am Tor vorbei.
Unerklärlich dann allerdings die folgeschweren Fehler in der löchrigen VfB-Abwehr in den
nächsten Minuten. Hatten die Hausherren in über 75 Prozent des Spiels die Gäste im Griff
konnte Grabowski nach Eckstoß, bei der Oliver Ludwig seinen Ex-Mitspieler nicht genügend
störte, den Anschlusstreffer erzielen (75.). Nur 120 Sekunden später kann ein Teltower
ungehindert auf der rechten Außenbahn von der Mittellinie aus seine Kreise ziehen. Am
Strafraum angekommen kann er seinen Mitspieler Christian Bosdorf bedienen, der den
2:2-Ausgleich erzielte.
Durch zwei Fehler wurde der VfB um den Sieg gebracht. Die Teltower waren zwar der erwartet
schwere Gegner, der aber mit mehr Cleverness besiegt hätte werden können.
In der Nachspielzeit wurde Uwe Brock mit Hilfe des Schiris per Rot/Gelb vom Platz geschickt.
Er fehlt damit dem VfB im nächsten Spiel.
Am Ende der Partie waren sich die Trainer Hardy Mlynikowski und Sven Thoss einig, indem
sie gemeinsam feststellten: "Mit diesem Remis kann und muss man leben." hm
VfB Trebbin: Elstermann, Mücke, Almeti, Loharens, Lummert, Humsch (Efinger), Brock, Mehlis,
Naumann, Ludwig, Bartossek (Siewert).
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