Spieltag Landesklasse Mitte 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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2. Spieltag

Samstag, 7.9.2002  
VfB Trebbin - Teltower FV 1913 2 : 2 ( 1 : 0 ) Details
Werderaner FC Viktoria - VfB Herzberg 68 2 : 1 ( 0 : 0 ) Details
BSC 1927 Blankenfelde - FSV Grün-Weiß Niemegk 4 : 0 ( 2 : 0 ) Details
TSV Treuenbrietzen - ESV Lok Seddin 1 : 0 ( 0 : 0 ) Details
SG Michendorf - SV Teupitz-Groß Köris 1 : 5 ( 0 : 3 ) Details
SV Grün-Weiß Lübben - FV Turbine Potsdam 55 1 : 1 ( 1 : 1 ) Details
Sonntag, 8.9.2002  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - SG Friedersdorf 1 : 1 ( 0 : 1 ) Details
 
Spielfrei: BSV Mittenwalde

Tabelle nach dem 2. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (5.) SV Teupitz-Groß Köris2200 67:16  2:0  3  5:1  3
2. (1.) Werderaner FC Viktoria2200 58:36  2:1  3  6:2  3
3. (7.) BSC 1927 Blankenfelde2200 55:06  4:0  3  1:0  3
4. (4.) VfB Trebbin2110 24:24  2:2  1  2:0  3
5. (6.) Teltower FV 19132110 15:44  3:2  3  2:2  1
6. (3.) BSV Mittenwalde1100 34:13  0:0  0  4:1  3
7. (2.) FSV Grün-Weiß Niemegk2101 05:53  5:1  3  0:4  0
8. (11.) TSV Treuenbrietzen2101 -11:23  1:0  3  0:2  0
9. (8.) SV Blau-Gelb Sonnewalde1010 01:11  1:1  1  0:0  0
10. (9.) SV Grün-Weiß Lübben2011 -13:41  1:1  1  2:3  0
11. (10.) FV Turbine Potsdam 552011 -11:21  0:1  0  1:1  1
12. (14.) SG Friedersdorf2011 -43:71  2:6  0  1:1  1
13. (12.) VfB Herzberg 682002 -31:40  0:2  0  1:2  0
14. (13.) ESV Lok Seddin2002 -41:50  1:4  0  0:1  0
15. (15.) SG Michendorf2002 -82:100  1:5  0  1:5  0

Nächste Spiele

Samstag, 14.9.2002  
SG Michendorf - BSC 1927 Blankenfelde 1 : 3 ( 1 : 1 )   
FV Turbine Potsdam 55 - VfB Trebbin 1 : 1 ( 1 : 1 )   
SV Teupitz-Groß Köris - ESV Lok Seddin 2 : 2 ( 1 : 0 )   
Teltower FV 1913 - Werderaner FC Viktoria 2 : 1 ( 1 : 0 )   
FSV Grün-Weiß Niemegk - SV Grün-Weiß Lübben 0 : 1 ( 0 : 1 )   
VfB Herzberg 68 - SV Blau-Gelb Sonnewalde 1 : 1 ( 0 : 0 )   
SG Friedersdorf - BSV Mittenwalde 2 : 0 ( 1 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

VfB Trebbin - Teltower FV 1913

2 : 2  ( 1 : 0 ) 

VfB Trebbin: Brock,Uwe
Teltower FV 1913:
Tore: 1:0 Mehlis,Olaf (44.); 2:0 Naumann,Dirk (51.); 2:1 Grabowsky,Tino (75.); 2:2 Bosdorf,Christian (77.)
Schiedsrichter: Frank Ruselack (Großmachnow)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karte: Brock,Uwe / -
Die Sieger des ersten Spieltages trafen sich zum spätsommerlichen Duell in der Ebelstraße. Beide Teams zollten sich in der Anfangsviertelstunde viel Respekt, denn außer dem gegenseitigen Abtasten passierte fast nichts. Der VfB mit der gleichen Taktik, wie gegen Herzberg bereits erfolgreich erprobt, suchte durch effektives Umkehrspiel zum Erfolg zu kommen. So hatten die Randpotsdamer zwar optisch die Überlegenheit auf dem Platz, doch je näher sie sich dem 16er der Clauert-Städter näherten, waren sie mit ihrem Latein am Ende.

Die Trebbiner Abwehr um Libero Cornel Loharens hatte die beiden Spitzen der Gäste fest im Griff. So brauchten die Teltower schon die Hilfe des wenig überzeugenden Schiris Ruselack, um einen mehr als fragwürdigen Foulelfmeter zugesprochen zu bekommen. Der Ex-Luckenwalder Tino Grabowski lief an, konnte aber den in der letzten Saison vom Punkt unbezwungenen Matthias Elstermann nicht überwinden. Glänzend parierte der Schlussmann (24.).

Immer wieder machten die VfBler die Räume eng und störten so das Aufbauspiel des Gegners. Hinzu kam, dass der gefährlichste Angreifer Grabowski bei dem Neu-Trebbiner Bedri Almeti in besten Händen war. Bis zu diesem Zeitpunkt erspielten sich beide Teams kaum Einschussmöglichkeiten. Das hart umkämpfte Duell sollte aber noch mit Toren belohnt werden.

Waren die VfB-Kicker bei einem Freistoß von Naumann der knapp am langen Pfosten vorbeistreifte noch im Pech, hatten die Gastgeber nur kurze Zeit später das Glück des Tüchtigen, als René Schulz den Außenpfosten per Freistoß traf (37.). Als beide Teams schon mit dem Halbzeitpfiff liebäugelten löste sich Eric Bartossek entscheidend auf der rechten Außenbahn. Seine Eingabe erreichte Olaf Mehlis am Elfmeterpunkt, der das Leder direkt zum 1:0 in Teltower-Tor beförderte (44.).

Mit der Führung im Rücken wurde Durchgang zwei ebefalls per Defensivtaktik in Angriff genommen. Nutzten die Hausherren ihre nächste Einschussmöglichkeit noch nicht, machte es Dirk Naumann per Kopf über den herauslaufenden Teltower Keeper Petzt besser. Die 2:0-Führung (51.) war erzielt.

Kurze Zeit später hätte Frank Humsch den Gästen den K.o.-Stoß versetzen können, denn nach Konter schoss er aus 35 Metern den Ball am herauslaufenden Keeper, aber um Haaresbreite am Tor vorbei.

Unerklärlich dann allerdings die folgeschweren Fehler in der löchrigen VfB-Abwehr in den nächsten Minuten. Hatten die Hausherren in über 75 Prozent des Spiels die Gäste im Griff konnte Grabowski nach Eckstoß, bei der Oliver Ludwig seinen Ex-Mitspieler nicht genügend störte, den Anschlusstreffer erzielen (75.). Nur 120 Sekunden später kann ein Teltower ungehindert auf der rechten Außenbahn von der Mittellinie aus seine Kreise ziehen. Am Strafraum angekommen kann er seinen Mitspieler Christian Bosdorf bedienen, der den 2:2-Ausgleich erzielte.

Durch zwei Fehler wurde der VfB um den Sieg gebracht. Die Teltower waren zwar der erwartet schwere Gegner, der aber mit mehr Cleverness besiegt hätte werden können.

In der Nachspielzeit wurde Uwe Brock mit Hilfe des Schiris per Rot/Gelb vom Platz geschickt. Er fehlt damit dem VfB im nächsten Spiel.

Am Ende der Partie waren sich die Trainer Hardy Mlynikowski und Sven Thoss einig, indem sie gemeinsam feststellten: "Mit diesem Remis kann und muss man leben." hm

VfB Trebbin: Elstermann, Mücke, Almeti, Loharens, Lummert, Humsch (Efinger), Brock, Mehlis, Naumann, Ludwig, Bartossek (Siewert).

Werderaner FC Viktoria - VfB Herzberg 68

2 : 1  ( 0 : 0 ) 

Werderaner FC Viktoria: Hecht,Ingo
VfB Herzberg 68: Barz,Enrico
Tore: 0:1 Schwarz,Thomas (60.); 1:1 (72.); 2:1 Hecht,Edgar (Foulelfmeter, 77.)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karten: Hecht,Ingo (90. Minute) / Barz,Enrico (75. Minute)
Der dreimalige Vizemeister aus der Staffel West ­ und somit Mitfavorit ­ begann lauf- und lautstark. Herzberg fand sich aber schnell und blieb ruhig. Ein erster Schuss der Gastgeber strich am Tor vorbei (3.). Danach hatten sie ihren Schock. Ein Konter über rechts landete von der Fußspitze eines Verteidigers im eigenen Kasten (8.). Da hatte man Glück, dass Lars Müller nach Aussage des Schiri-Assistenten wohl links knapp im Abseits stand. Es folgte ein Solo von Enrico Barz. Der Schuss strich jedoch am Tor vorbei (14.). Dann schon das frühe Aus für Sven Peinl (21.). Ein Tritt gegen den Knöchel ließ kein Weitermachen zu. Trotzdem hielt der VfB super dagegen, spielte gar überlegt mit, erspielte sich Möglichkeiten zur Führung. So spielte Enrico Barz über rechts auf Marcel Wolf, dessen Eingabe der Keeper wegfing (30.). Auf der anderen Seite spielte Sebastian Zietz auf Lars Müller. Die Ablage drosch Enrico Barz aufs Tor, doch wieder parierte der Keeper (32.). Da hatte Sebastian Strack klar den ruhigeren Tag, denn in der 35.Minute blockte Kersten Mäthe einen WFC-Torschuss ab. Blieb nur noch eine Szene vor der Pause nennenswert: Nach einer Freistoßeingabe von rechts strich ein Kopfball knapp am langen Pfosten ins Aus. Auch nach dem Seitenwechsel begannen die "68er " konzentriert. Thomas Schwarz (er hatte noch bis Mittag gearbeitet) wühlte sich links durch (52.). Es brachte aber nur eine Ecke. Dann überspielte Marcel Wolf rechts seinen Gegner (54.). Die Flanke in Höhe langer Pfosten traf Lars Müller nicht richtig. Schließlich klappte es aber doch. Einen weiteren Schlag ins Angriffszentrum verlängerte Müller per Hinterkopf zu Schwarz. Der kämpfte sich durch zwei Abwehrleute und traf zur nicht unverdienten Führung (60.). Beim sofortigen Gegenangriff blockte Thomas Wille einen gefährlichen Schrägschuss ab. Schade, dass der WFC-Keeper nach einem tollen Sturmlauf von Zietz über links dessen Flanke vor Schwarz erwischte. Werder brachte frische Kräfte und machte Druck. Sehr stark spielte Vize-Kapitän Stefan Krüger gegen den Ex-Babelsberger Torjäger Edgar Hecht, dem kein Feldtor gelang. Zudem lagen einige Schüsse zu hoch. Der Ausgleich kam nun ­ obwohl vermeidbar ­ aber doch. Die linke Abwehrseite des VfB war kurz unaufmerksam, das reichte zum Tor (72.). Es folgte kurz darauf die "Ampelkarte " für Herzbergs Besten, Enrico Barz. Nun wollten die Platzherren den Sieg. Als Libero Karsten Neukirch den Bruchteil einer Sekunde zu spät den Ball traf, fiel der Stürmer am Strafraumeck. Den Elfer verwandelte Hecht sicher (77.). Das war es dann, obwohl sich der VfB zu zehnt noch bis in die Nachspielzeit nicht aufgab. Auch Ingo Hecht sah schließlich wegen wiederholten Foulspiels noch "Gelb-Rot " (90.).

Aufstellung: S. Strack, K. Neukirch, S.Germer, St. Krüger, T. Wille, M. Wolf, E. Barz, S. Peinl, S. Zietz, L. Müller, T. Schwarz;eingewechselt: K. Mäthe gegen S. Peinl (21.), Ch. Junkert gegen K. Neukirch (80.), St. Bauer gegen L. Müller (82.).


Wolfgang Stricker

BSC 1927 Blankenfelde - FSV Grün-Weiß Niemegk

4 : 0  ( 2 : 0 ) 

Tore: 1:0 Spethmann,Thorsten (16.); 2:0 Mier,Andreas (40.); 3:0 Wolfram,Jörg (61.); 4:0
"Mit voller Truppe wäre etwas möglich gewesen, denn die Gastgeber trumpfen gar nicht so überzeugend auf. Aber nach der Verletzung von Erik Miczynski fehlten uns sechs Stammspieler, was nicht zu überspielen war. Der Erfolg der Gastgeber geht in Ordnung." So lautete das Fazit von Spielertrainer Lutz Schröter nach dem 0:4 seiner Grün-Weißen aus Niemegk beim Aufstiegsfavoriten BSC Blankenfelde.

Den Gästen fehlten vom Team, das eine Woche zuvor die SG Michendorf 5:1 bezwang, Daniel Engmann, Tino Eschholz, Dietmar Jeck und ab der 27. Minute noch Erik Miczynski. Der rechte Außenstürmer musste mit Knieproblemen vom Platz und wurde durch René Tempelhahn ersetzt, der alles andere als ein Angreifer ist.

So wählten die Grün-Weißen, die wie zum Saisonauftakt auch noch auf die verletzten Christian Windisch und Sven Benke verzichten mussten, eine Defensivvariante und bauten auf Konter. "Das ging anfangs auch recht gut auf", berichtete Lutz Schröter. Erik Miczynski besaß sogar eine gute Gelegenheit zur Führung (15.). Fast im Gegenzug gelang dem BSC das 1:0. "Aus Abseitsposition" (Schröter) war Thorsten Spethmann erfolgreich (16.).

Freistoßspezialist Andreas Mier knallte dann in der 40. Minute das Spielgerät durch die Mauer, wo es noch leicht abgefälscht wurde, unhaltbar in die Maschen. Niemegks Torhüter Manuel Wiesenburg war hier wie auch beim 3:0 - wiederum ein Freistoß - durch Jörg Wolfram machtlos (61.).

Einige Schröter-Schützlinge ließen bereits nach dem 0:2 "die Flügel" hängen, obwohl es durchaus noch einige Kontergelegenheiten gab (z. B. durch Swen Bareither). Vorbildlich und mit großem Einsatz kämpfte Mannschaftskapitän Jan Deichgräber, "aber selbst wenn alle so aufgetreten wären, war mit dieser Notelf der angestrebte Punktgewinn nicht drin", wie der Trainer sachlich feststellte. K. N.

FSV: Wiesenburg - Schröter - Biber, Moritz, Schulze - Wilke, Neubert, Deichgräber - Miczynski (ab 27. R. Tempelhahn), Bareither, Rumrich.

TSV Treuenbrietzen - ESV Lok Seddin

1 : 0  ( 0 : 0 ) 

Tor:
Zuschauer: 150
"Ein 0:0 wird es nicht. Arne Schulz trifft", meinte Joachim Janicke, bis zum Sommer 2000 Trainer des TSV, vor dem Match gegen Lok Seddin und traf damit den Nagel auf den Kopf. Der Stürmer erzielte in der 17. Minute nach gutem Pass von Martin Pölemann den ersten Landesklassen-Treffer der Treuenbrietzener seit sechs Jahren zum 1:0-Sieg.

Die Berechtigung des Erfolges erkannte auch Kai Kuhnert, ebenfalls ein ehemaliger Verantwortlicher der Sabinchenstädter und nun Cotrainer bei den Gästen, mit den Worten an. "Wir haben zwar 60 bis 70 Prozent des Spiels bestimmt, waren aber vor dem Tor zu harmlos. So ist ein Sieg nicht möglich."

Seine Schützlinge beschäftigten TSV-Torhüter Maik Lorenz nur mit einigen Fernschüssen, bei denen er gut reagierte. Dirk Büntig, normalerweise Mannschaftskapitän der Sabinchenstädter, trug zwar auch diesmal eine Armbinde, schaute aber verletzt zu. Er war Ordner, musste aber trotz knapp 150 Besuchern nicht eingreifen. So beobachtete er intensiv die Begegnung. "Unsere Deckung stand prima", meinte der Defensivspieler. "Alle kämpften großartig, ließen die Lok-Angreifer nicht zur Entfaltung kommen. So versuchten sie es mit Fernschüssen. Das unterstreicht unsere gute Abwehrleistung", so Dirk Büntig. "Wir hätten nur das 2:0 erzielen müssen, wozu genügend Konterchancen vorhanden waren. Dann wäre mehr Ruhe eingezogen und wir hätten nicht bis zum Schluss um die drei Punkte zittern müssen."

Speziell nach der Einwechslung von Gunnar Leistner in der 56. Minute besaß besonders Arne Schulz noch mehrere gute Gelegenheiten. Die beste in der 89. Minute, wo er den Ball zu sanft am Torwart vorbei in Richtung leeres Lok-Gehäuse schob. So konnte ein Seddiner das Spielgerät noch erlaufen und zur Ecke lenken. Doch am Ende sprach niemand darüber, denn wichtig waren für den Neuling nur die ersten Punkte und die gab es auch für den 1:0-Triumph.

Negativ einzig, dass die Gäste ihren letzten Platz in der Fair-Play-Wertung des Vorjahres mit fünfmal gelb und gelb-rot (Steffen Ilgner/87.) bestätigten. Das TSV-Team sah dreimal den gelben Karton.

TSV: Lorenz - Keil - Krüger, Schröder, Kaiser - Höhne, Pölemann (ab 81. Hähndel), Goydke, S, Peplau (ab 65. N. Feller) - Gaedtke (ab 56. Leistner) - Schulz. ..................................................... ................................Klaus Nüsser

SG Michendorf - SV Teupitz-Groß Köris

1 : 5  ( 0 : 3 ) 

Tore: 0:1 Stiehl,Dennis (16.); 0:2 Kache,Frank (21.); 0:3 Mieles,Alexander (25.); 1:3 Mösing (75.); 1:4 Stiehl,Dennis (79.); 1:5 Reich,Marcel (81.)
"Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute überlegen", freute sich Abteilungsleiter Jürgen Schadly, nachdem Aufsteiger SV Teupitz/Groß Köris im Auswärtsspiel bei SG Michendorf einen überraschend sicheren 5:1-Sieg feiern konnte.

In der 8. Minute traf Heyn nur den Pfosten, doch nach 16 Minuten brachte Stiehl die Gäste in Führung. Obwohl der Mittelfeldspieler den Ball schon auf dem rechten Schussbein hatte, schlug er noch einen Haken, um aus 16 Metern mit dem schwächeren linken Fuß abzuziehen. Der Michendorfer Torwart berührte zwar noch ans Leder, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Bis zur 25. Minute war dann bereits die Entscheidung gefallen. Frank Kache (21.) und Mieles erhöhten für SV Teupitz/Groß Köris auf 3:0. Bis dahin hatten die Gäste sehr konzentriert gespielt, nun ließen sie die Zügel etwas schleifen. Nachdem jedoch Mösing auf 3:1 verkürzen konnte (75.), zogen sie noch einmal an. Stiehl (79.) und Reich (81.) bauten den Vorsprung auf 5:1 aus.

SV Teupitz/Groß Köris: Isdepski; Weise, G. Dochan, Heyn, Kaden, Stiehl, F. Kache, Mieles (60. Schwarz), Schadly, Mittenzwei (60. Reich).

SV Grün-Weiß Lübben - FV Turbine Potsdam 55

1 : 1  ( 1 : 1 ) 

Tore: 0:1 Fuchs,Alexander; 1:1 Jedro,David
Vor knapp hundert Zuschauern empfing Grün-Weiß die Mannschaft aus der Landeshauptstadt und wollte unbedingt als Sieger vom Platz gehen. Dabei musste Trainer Knut Falk mit einem veränderten Aufgebot in dieses Match gehen. Alle eingesetzten Akteure gaben ihr Bestes, und es entwickelte sich ein kurzweiliges und flottes Spiel, an dem beide Mannschaften ihren Anteil hatten. Die Gäste, erst vor einem Jahr aus der Landesliga abgestiegen, gingen selbstbewusst ins Spiel und erzielten in der 20. Minute die Führung. Der gefährlichste Stürmer Alexander Fuchs versenkte im Nachschuss den Ball, der vorher vom linken Pfosten zurückprallte. Grün-Weiß verstärkte seine Bemühungen in Richtung gegnerisches Tor und kam eine Viertelstunde später durch David Jedro zum verdienten Ausgleich. Vorausgegangen war ein Solo von Jan Niechciol, der sich auf der linken Seite durchsetzte und dessen scharfe Eingabe vom Torschützen aus Nahdistanz verwandelt wurde. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich weiterhin ein kampfbetontes und von beiden Seiten mit hohem Tempo geführtes Spiel. Bei Grün-Weiß vermisste man die ordnende Hand im Mittelfeld, denn kein Spieler war an diesem Tag dazu in der Lage, Akzente zu setzen. Immerhin fehlen bei Grün-Weiß im Vergleich zum vorjährigen Punktspielstart acht Spieler, die verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen ausfallen. In Anbetracht dieser Tatsache war Trainer Knut Falk mit den gezeigten Leistungen der eingesetzten Spieler zufrieden, denn der Neuaufbau und die Integration junger Spieler erfordert viel Geduld. Im weiteren Spielablauf ergaben sich durch Gordon Pohle und vor allem durch Jan Niechciol noch einige gefährliche Situationen vor dem Gästetor, das aber durch gute Leistungen des Potsdamer Keepers sauber gehalten wurde. Besonders in den letzten fünf Minuten bestürmten die Grün-Weißen das gegnerische Tor und erzielten einige Ecken, aber der Siegtreffer war ihnen nicht vergönnt. Am nächsten Wochenende reisen die Lübbener zum Namensvetter nach Niemegk und sollten mit ansprechenden Leistungen auf Punktejagd gehen.


Bericht von Turbine :

Turbine zeigte sich als ein kompakt agierendes Team und kam beim Favoriten in Lübben zum ersten Punktgewinn. Zunächst stellte Potsdam sogar die bessere Elf, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und suchte couragiert den Weg nach vorn. Die Führung erzielte Alexander Fuchs (20., Bild) mit feinem Schuss aus der Drehung nach guter Vorarbeit von Tim Wolter. Einen Konter der Gastgeber schloss Jedrow (34.) dann mit dem 1:1 ab. Turbines Andy Voss lobte die "starke Leistung" seiner Mannschaft, die "taktisch auf der Höhe gespielt hat".

02.09.2002 MAZ


SV Blau-Gelb Sonnewalde - SG Friedersdorf

1 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Krüger,Frank (30.); 1:1 Gutsche,Daniel (54.)
Zuschauer: 163
Nach der herben Auftaktniederlage der vergangenen Woche wollte sich die SG beim heimstarken Aufsteiger aus Sonnewalde diesmal besser verkaufen. Anfangs eher defensiv eingestellt, erlangte man sehr schnell ein leichtes Übergewicht was in der 30. Minute mit der 1:0 Führung belohnt wurde. Michael Steuer erkämpfte sich im Strafraum den Ball und beim Versuch des Torschusses wurde er regelwidrig vom Ball getrennt. Schiedsrichter Stange legte das Foul allerdings auf an die 16 Meter Linie, so dass es „nur“ Freistoss gab. Diese Gelegenheit ließ sich Routinier F. Krüger nicht entgehen, und verwandelte direkt und sicher zur verdienten Führung. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams weitesgehend. Sonnewalde, im Angriff sehr stark, fand kein Mittel gegen eine, an diesem Tage, überragende SG Hintermannschaft. Einzig und alleine in der 54. Minute fand Sonnewaldes Top-Scorer Daniel Gutsche, der ansonsten bei Christian Krolow gut aufgehoben war, eine Lücke in der SG Hintermannschaft und nutzte diese Gelegenheit zum nicht unverdienten Ausgleich. Danach wieder das selbe Bild. Sonnewalde bemühte sich im Spielaufbau, blieb aber immer wieder in der starken SG Hintermannschaft hängen. Bei einem Lattentreffer von C. Hammitsch hatte die SG allerdings auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Die einzige nennenswerte Torchance der SG in Halbzeit 2 hatte Thomas Mahlo als er in der 89. Minute freistehend aus 12 Metern verzog. Fazit: Am Ende ein gerechtes Remis in einem kampfbetonten Spiel. Mit der gezeigten Moral und kämpferischen Einstellung kann man auf Seiten der SG sicher zufrieden sein und aufbauen.(marcel schmidt) Aufstellung: M. Thiele, F. Krüger, Ma. Janitz, Mi. Janitz, O. Weber, Ch. Krolow, J. Voigtländer (ab 68. R.Schröter), M. Steuer, S. Wagner, T. Mahlo, M. Schmidt
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