Spieltag Landesklasse Mitte 2002/03

Übersicht Aktueller Spieltag Ergebnisse Matrix Tabellen Torschützen Statistik
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19. Spieltag

TSV Empor Dahme hat sich abgemeldet!!! Bis auf die Spiele in Michendorf und Herzberg fallen alle aus. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Schwere Zeiten für die Staffelleiter der Fußballspielklassen. Erneut machten die Wetterverhältnisse an diesem Wochenende den Spielplänen einen Streich durch die Rechnung. Eis, Wasser und Morast vereitelten die Durchführung von Punktspielen gleich an fünf Orten und so kamen nur in Michendorf und Herzberg Begegnungen zustande.

Dazu kommt die Meldung aus Dahme, in der der TSV Empor alle Teams vom Spielbetrieb zurückgezogen hat (die MAZ berichtete). Auf Anfrage teilt der Spielausschuss des Fußball Landesverbandes (FLB) mit, dass alle bisher ausgetragenen Punktspiele des Vereins annuliert werden und Empor als erster Absteiger der Staffel Mitte feststeht.

In den beiden ausgetragenen Begegnungen war die SG Michendorf einmal mehr der Verlierer des Spieltages. Mit 0:1 unterlag das Schlusslicht auf einem Kunstrasenplatz und bleibt mit bisher nur einem Sieg, bei fünf Remis und zwölf Niederlagen, neben Dahme Abstiegsanwärter Nummer eins. Torschütze des goldenen Treffers war Niechiol in der 31. Minute. Die Lübbener avancierten damit mit nunmehr drei Siegen aus drei Spielen zur Mannschaft der Rückrunde.

Für den VfB Herzberg geht der Abstiegskampf nach einer empfindlichen Heimpleite gegen den BSV Mittenwalde weiter. Vor allem der sonst zuverlässige Schlussmann Strack erwischte einen schwarzen Tag und war nahezu an allen Gegentoren beteiligt.

Bei den Torjägern in der Fußball Landesklasse Mitte bleibt Bartel (Teltow) mit 13 Treffern vorn, Hecht (Werder), Dossh (Lübben) und Niechiol (Lübben) folgen mit je elf Toren. wk --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es war wie verhext. Auch an diesem Wochenende ruhte der Ball in der Landesklasse auf Grund der Witterung mehr, als dass er rollte. Eis, Wasser, Morast – wegen dieser Bodenverhältnisse verhängten die Platzkommissionen Spielverbote. Nur in Herzberg und Michendorf wurde gespielt.

Dabei bezog der VfB Herzberg eine empfindliche 1:4-Heimniederlage gegen BSV Mittenwalde. Vor allem Herzbergs Torhüter Sebastian Strack hatte eine hohe Fehlerquote und war diesmal nicht der gewohnt ruhende Pol der Abwehr. Auch Michendorf konnte den Heimvorteil auf einem Kunstrasenplatz nicht nutzen und unterlag gegen Lübben 0:1. Damit avancierten die Lübbener mit drei Siegen aus drei Spielen zur Mannschaft der Rückrunde. Ebenso nur Zuschauer des 19.Spieltages blieb unerwartet ESV Lok Seddin. Gegner TSV Empor Dahme hatte am vergangenen Dienstag alle Teams vom Spielbetrieb zurückgezogen. Der Verein sah sich nicht mehr in der Lage, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Ob es bei dieser Kuriosität mit dem kollektiven Rückzug bleibt, müssen die nächsten Tage zeigen. Auf Anfrage teilte der FLB-Spielausschuss mit, dass alle bisher ausgetragenen Spiele des Vereins annulliert werden und damit Empor Dahme als erster Absteiger der Staffel Mitte feststeht. Die Torjägerliste führt Jörg Bartel (Teltow/13) an. Es folgen Edgar Hecht (Werder/11), Bruce Dossh (Lübben/11), Jan Niechciol (Lübben/11), Alexander Fuchs (Potsdam/10), Torsten Spethmann (Blankenfelde/10), Steffen Wagner (Friedersdorf/10), Thomas Schwarz (Herzberg/8) und Christian Wroblewski (Mittenwalde/8). Dieter Wolff
Samstag, 1.3.2003  
VfB Herzberg 68 - BSV Mittenwalde 1 : 4 ( 1 : 2 ) Details
SG Michendorf - SV Grün-Weiß Lübben 0 : 1 ( 0 : 1 ) Details
Samstag, 29.3.2003  
SG Friedersdorf - TSV Treuenbrietzen 0 : 0 ( 0 : 0 ) Details
Mittwoch, 16.4.2003  
SV Teupitz-Groß Köris - BSC 1927 Blankenfelde 1 : 3 ( 0 : 2 ) Details
Samstag, 19.4.2003  
Teltower FV 1913 - SV Blau-Gelb Sonnewalde 2 : 0 ( 0 : 0 ) Details
FSV Grün-Weiß Niemegk - VfB Trebbin 1 : 0 ( 1 : 0 ) Details
Dienstag, 29.4.2003  
FV Turbine Potsdam 55 - Werderaner FC Viktoria 2 : 1 ( 0 : 1 ) Details
 
Spielfrei: ESV Lok Seddin

Tabelle nach dem 19. Spieltag

Pl.   VereinSpiele    S U NTordiff.Torverhältnis Pkt.         Heim        Auswärts
1. (1.) BSC 1927 Blankenfelde181512 2442:1846  24:11  24  18:7  22
2. (2.) Teltower FV 1913181341 2042:2243  24:9  26  18:13  17
3. (3.) Werderaner FC Viktoria181215 2446:2237  25:6  24  21:16  13
4. (4.) SV Grün-Weiß Lübben18936 1233:2130  24:11  18  9:10  12
5. (7.) BSV Mittenwalde17836 729:2227  16:10  16  13:12  11
6. (6.) SG Friedersdorf18756 027:2726  13:9  16  14:18  10
7. (5.) VfB Trebbin18747 121:2025  12:14  14  9:6  11
8. (8.) SV Teupitz-Groß Köris18657 031:3123  13:12  12  18:19  11
9. (9.) SV Blau-Gelb Sonnewalde17647 -526:3122  12:11  14  14:20  8
10. (10.) TSV Treuenbrietzen17467 -1020:3018  14:13  11  6:17  7
11. (12.) FSV Grün-Weiß Niemegk185310 -1125:3618  17:11  16  8:25  2
12. (13.) FV Turbine Potsdam 5518468 -1119:3018  12:12  11  7:18  7
13. (11.) VfB Herzberg 6818378 -824:3216  13:15  7  11:17  9
14. (14.) ESV Lok Seddin172510 -197:2611  4:10  8  3:16  3
15. (15.) SG Michendorf181512 -2419:438  13:21  6  6:22  2

Nächste Spiele

Samstag, 8.3.2003  
TSV Treuenbrietzen - VfB Herzberg 68 1 : 0 ( 1 : 0 )   
Werderaner FC Viktoria - FSV Grün-Weiß Niemegk 2 : 1 ( 2 : 1 )   
Samstag, 15.3.2003  
BSC 1927 Blankenfelde - VfB Trebbin 7 : 1 ( 3 : 0 )   
VfB Herzberg 68 - ESV Lok Seddin 1 : 0 ( 0 : 0 )   
FV Turbine Potsdam 55 - BSV Mittenwalde 2 : 2 ( 1 : 1 )   
FSV Grün-Weiß Niemegk - SV Blau-Gelb Sonnewalde 5 : 1 ( 1 : 0 )   
Teltower FV 1913 - TSV Treuenbrietzen 3 : 0 ( 1 : 0 )   
SG Michendorf - Werderaner FC Viktoria 4 : 1 ( 2 : 0 )   
Mittwoch, 19.3.2003  
Werderaner FC Viktoria - Teltower FV 1913 3 : 1 ( 0 : 0 )   
Samstag, 22.3.2003  
SG Friedersdorf - SV Teupitz-Groß Köris 0 : 0 ( 0 : 0 )   
Werderaner FC Viktoria - BSC 1927 Blankenfelde 0 : 1 ( 0 : 1 )   
BSV Mittenwalde - FSV Grün-Weiß Niemegk 1 : 0 ( 1 : 0 )   
ESV Lok Seddin - Teltower FV 1913 0 : 1 ( 0 : 1 )   
VfB Trebbin - SV Grün-Weiß Lübben 3 : 2 ( 2 : 2 )   
TSV Treuenbrietzen - FV Turbine Potsdam 55 3 : 2 ( 1 : 1 )   
Sonntag, 23.3.2003  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - SG Michendorf 2 : 0 ( 0 : 0 )   
Samstag, 29.3.2003  
SV Grün-Weiß Lübben - Teltower FV 1913 3 : 3 ( 0 : 1 )   
VfB Herzberg 68 - BSC 1927 Blankenfelde 1 : 1 ( 0 : 1 )   
VfB Trebbin - FV Turbine Potsdam 55 1 : 0 ( 0 : 0 )   
Samstag, 5.4.2003  
FV Turbine Potsdam 55 - ESV Lok Seddin 2 : 2 ( 0 : 1 )   
SG Michendorf - BSV Mittenwalde 0 : 0    
FSV Grün-Weiß Niemegk - TSV Treuenbrietzen 0 : 0    
SV Teupitz-Groß Köris - VfB Trebbin 1 : 2 ( 0 : 1 )   
SV Grün-Weiß Lübben - Werderaner FC Viktoria 7 : 0 ( 1 : 0 )   
BSC 1927 Blankenfelde - SV Blau-Gelb Sonnewalde 1 : 1 ( 1 : 1 )   
VfB Herzberg 68 - SG Friedersdorf 1 : 1 ( 0 : 1 )   
Dienstag, 8.4.2003  
SV Teupitz-Groß Köris - SV Grün-Weiß Lübben 1 : 0 ( 1 : 0 )   
Mittwoch, 9.4.2003  
Teltower FV 1913 - VfB Trebbin 1 : 0 ( 0 : 0 )   
Samstag, 12.4.2003  
BSV Mittenwalde - BSC 1927 Blankenfelde 4 : 0 ( 3 : 0 )   
SG Friedersdorf - Teltower FV 1913 2 : 2 ( 1 : 1 )   
ESV Lok Seddin - FSV Grün-Weiß Niemegk 1 : 0 ( 0 : 0 )   
Werderaner FC Viktoria - VfB Trebbin 1 : 1 ( 0 : 1 )   
VfB Herzberg 68 - SV Teupitz-Groß Köris 0 : 1 ( 0 : 1 )   
TSV Treuenbrietzen - SG Michendorf 2 : 2 ( 1 : 0 )   
Sonntag, 13.4.2003  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - SV Grün-Weiß Lübben 3 : 1 ( 3 : 1 )   
Donnerstag, 17.4.2003  
BSV Mittenwalde - Teltower FV 1913 1 : 3 ( 1 : 0 )   
Samstag, 19.4.2003  
VfB Herzberg 68 - Werderaner FC Viktoria 2 : 2 ( 1 : 1 )   
SV Grün-Weiß Lübben - TSV Treuenbrietzen 4 : 0 ( 3 : 0 )   
ESV Lok Seddin - SG Friedersdorf 0 : 0    
Montag, 21.4.2003  
SV Blau-Gelb Sonnewalde - VfB Herzberg 68 3 : 2 ( 2 : 1 )   
VfB Trebbin - SG Michendorf 5 : 1 ( 3 : 0 )   
SV Grün-Weiß Lübben - BSC 1927 Blankenfelde 1 : 0 ( 0 : 0 )   
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Spiel-Statistiken

VfB Herzberg 68 - BSV Mittenwalde

1 : 4  ( 1 : 2 ) 

Tore: 0:1 Wroblewski,Christian (17.); 1:1 Schwarz,Thomas (27.); 1:2 Wolter,Toni (29.); 1:3 Wroblewski,Christian (59.); 1:4 Siecke,Daniel (88.)
Die Mittenwalder BSV-Fußballer bestätigten, dass ihr 4:1-Erfolg zum Rückrunden-Auftakt über SG Friedersdorf keine Eintagsfliege war. Sie gewannen am Sonnabend beim VfB Herzberg 4:1, und Trainer Jens Hortig zollte der gesamten Mannschaft ein dickes Kompliment. "Alle Spieler haben ihre Aufgaben bravourös erfüllt. So konnten wir von Anfang an selber Angriffsdruck erzeugen. Da wir den Herzbergern keinen Raum ließen, fehlten ihnen die Anspielstationen, und sie wurden immer wieder zu Fehlpässen gezwungen."

In der 17. Minute gingen die Gäste in Führung. Nach einer Flanke stieg Wroblewski am höchsten. Sein Kopfball setzte noch auf und landete im rechten unteren Toreck. Noch aber hielten die Herzberger mit. Nachdem sie den Ball abgefangen hatten, wurde ein VfB-Stürmer mit langem Pass in Szene gesetzt. Er ließ sich zwar etwas abdrängen, und auch sein Schuss schien nicht sonderlich gefährlich, doch dem sonst so zuverlässigen Torhüter Voigt unterlief ein Missgeschick, und es stand 1:1 (27.).

Seine Vorderleute konnten ihn schnell trösten, schon zwei Minuten später fiel die erneute Mittenwalder Führung. Eine Flanke auf den Elfmeterpunkt wurde von einem Herzberger Verteidiger Richtung eigenes Tor verlängert. Der junge Toni Wolter, der erstmals von Anfang an zum Einsatz kam, schaltete am schnellsten und drückte das Leder zum 1:2 über die Linie (29.).

Nach der Pause versuchten die Gastgeber, das Blatt zu wenden. Doch BSV Mittenwalde verengte die Räume, nahm die Zweikämpfe an und überstand damit auch einige brenzlige Minuten. Nach Zuspiel von Kaisler erhöhte Wroblewski auf 1:3 (59.), und Siecke nutzte einen Steilpass zum 1:4-Endstand (88.).

BSV Mittenwalde: Voigt; Martin, Lufsky, Baum, Werner (46. Thinius), Eggert, Müller-Gruschwitz, Wolter, Kaisler (78. Siecke), Wroblewski, Dommisch.

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Ein sehr gut bespielbarer Platz ließ eigentlich ein gutes Spiel erwarten. Doch gefehlt! Nur ein Freistoß von Mario Kopischke, der knapp gegen das Tor ging, war sehenswert (14.). Wenig später folgte eine lange Flanke (nach Freistoß) in den Fünf-Meter-Raum, Keeper Sebastian Strack verharrte auf der Linie und die Gäste jubelten über ihr Führungstor. Auch der Ausgleichstreffer (27.) durch Thomas Schwarz war ein Torwartfehler, ließ der Keeper das Leder durch die Beine «kullern» . Leider ließ die neuerliche Führung des BSV nicht lange auf sich warten. Wieder patzte der VfB-Keeper (29.). Wenig Niveau, weil wenig Laufbereitschaft und katastrophales Zweikampfverhalten ließen die enttäuschten Fans mit dem Kopf schütteln. Blieb nur noch eine gute Szene von Sebastian Zietz kurz vor der Pause, mit der er eine Ecke erzwang, die aber nichts brachte. Wer nun glaubte, dass nach dem Seitenwechsel die große Aufholjagd kommen würde, der sah sich enttäuscht. Schon in der 58. Minute «schnappte» der VfB das dritte Gegentor. Jeder wusste nun wohl, dass das die Niederlage war. Was danach folgte, war schon fast eine Demontage. Weitere Treffer wären möglich gewesen. Zweimal rettete Frank Fischer, ein Heber ging knapp über den Balken. Zur Ehrenrettung der «68er» soll der Pfostentreffer von Kapitän Schwarz nach guter Vorarbeit von Alexander Häring erwähnt sein (80.), der in einer kleinen Druckphase des VfB fiel. Doch ein guter Konter der schnellen Gäste brachte dann noch den ernüchternden 1:4 Endstand (85.). Nun gilt es in Treuenbrietzen – auch noch ohne Enrico Barz (er fing die fünfte gelbe Karte) – Wiedergutmachung zu tun.

Aufstellung: S. Strack, K. Neukirch, F. Fischer, S. Germer, M. Wolf, S. Zietz, E. Barz, A. Lieske, St. Krüger, M. Kopischke, T. Schwarz; eingewechselt: ab 64. St. Bauer und A. Häring für M. Wolf und K. Neukirch.

SG Michendorf - SV Grün-Weiß Lübben

0 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tor: 0:1 Niechciol,Jan (32.)
Auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz der SG Michendorf, der in der Größe nur den Mindestanforderungen entspricht, wurde Grün-Weiß Lübben erneut hart geprüft. Der Gastgeber, gegenwärtig Tabellenletzter, wollte sich für die Niederlage in der Hinrunde revanchieren und Punkte für den Klassenerhalt erkämpfen. Genau das aber wollten die Gäste verhindern. Die Grün-Weißen erarbeiten sich in der ersten halben Stunde mehrere gute Einschussmöglichkeiten, die aber das Lübbener Sturmduo nicht zu nutzen vermochte. Es dauerte bis zur 32. Minute, ehe sich Jan Niechciol nach einem wunderbaren Zuspiel von Alate durchsetzte und mit einem platzierten Flachschuss den Keeper des Gastgebers überwand. Die Lübbener Führung zu diesem Zeitpunkt war verdient. Grün-Weiß war bestimmend in diesem kampfbetonten Spiel. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause verletzte sich der bis dahin sicher haltende Torwart Andreas Pudlitz an der linken Hand. Ersatztorhüter Steffen Schwietzke kam so zu seinem Debüt in der ersten Männermannschaft. Er bewahrte seine Mannschaft vor dem Ausgleichstor. In der zweiten Hälfte bäumten sich die Michendorfer mit allen Mitteln auf und verlegten ihr Spiel vor das Gästetor. In der 50. Minute bewährte sich Lübbens Ersatzkeeper, als er die Kugel nach einem Freistoß des Gastgebers an die Latte und raus zur Ecke lenkte. Die Lübbener setzten jetzt auf Konter, ohne aber zu zählbaren Erfolgen zu kommen, denn Valentino vermochte sich nicht entscheidend durchsetzen und zum beruhigenderen 2:0 einschießen. Die Abwehr der Spreewaldstädter musste Schwerstarbeit verrichten. Gut, dass Sebastian Rieger und der erstmals von Beginn an spielende Holger Wiedemann, der den wuchtigen Stürmer des Gastgebers total abmeldete, überzeugten. Im Kampf gegen den Abstieg versuchten die Platzbesitzer zunehmend mit Härte das Spiel zu kippen. Der gut leitende Schiedsrichter hatte die Partie aber im Griff. Er musste allerdings einige gelbe Karten verteilen. Am Ende bleib es beim verdienten dritten Sieg in der Rückrunde. Insgesamt wurden an diesem Spieltag nur zwei Partien ausgetragen. Grün-Weiß Lübben festigte mit diesem Sieg seinen Tabellenplatz und erwartet am kommenden Sonnabend den Spitzenreiter und Aufstiegskandidaten Blankenfelde zum Heimspiel. Dabei können die Grün-Weiß-Fans ihre Elf unterstützen. Die Mannschaft von Trainer Knut Falk hat sich viel vorgenommen. Außerdem hofft sie auf die schnelle Genesung von Torwart Andreas Pudlitz, damit sein Mitwirken wieder möglich wird. Von Konrad Keutel

SG Friedersdorf - TSV Treuenbrietzen

0 : 0  ( 0 : 0 ) 

Tore : Fehlanzeige
Zuschauer: 110
Wie in der Vorwoche, kam die SG Friedersdorf auch im Nachholspiel gegen Treuenbrietzen nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Dem treuen Anhang wurde erneut nur fußballerische Magerkost geboten. Am Wollen liegt es derzeit nicht. Den nötigen kämpferischen Einsatz kann man der Mannschaft nicht absprechen. Es liegt vielmehr an den vielen kleinen Unzulänglichkeiten, die sich dann summieren und dem eigenen Spiel alles andere als gut tun. Dabei waren die Gäste keineswegs überragend. Aus einer dicht gestaffelten Abwehr heraus kam man eher sporadisch vor das Tor der SG. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware, in der ersten Hälfte auf jeder Seite ein Freistoß, mehr war von beiden Mannschaften nicht zu sehen. Die zweite Hälfte unverändert. Der TSV immer deutlicher auf Sicherung des Auswärtspunktes bedacht und die SG immer wieder an eigenen Fehlern in Spielaufbau und Toranschluss scheiternd. Letztlich hatte Treuenbrietzen sogar die Gelegenheit zum Sieg. Ein schwerer Schnitzer eröffnete einem TSV-Angreifer eine Riesengelegenheit. Hier stand dem Verursacher Gottlob der Pfosten Pate. Alles in allem für die SG zwei unbefriedigende Heimspiele in Folge. Man kommt nur schwer in die Gänge, besonders wenn der Gegner meist in der eigenen Abwehr steht. Vielleicht sieht es in Herzberg oder danach gegen Teltow wieder besser aus. Man ist nicht gezwungen, das Spiel zu machen und mehr oder weniger in der Außenseiterrolle.

Aufstellung: M. Thiele, F. Krüger, Ma. Janitz, Mi. Janitz, I. Schulze, S. Wagner, M. Steuer, M. Wagner, O. Weber, S. Brazda, T. Mahlo

besond.Vorkom. Spiel begann mit 30-minütiger Verspätung weil der TSV Treuenbrietzen Orientierungsprobleme bei der Anreise hatte.

58.Minute: Marcel Schmidt für Thomas Mahlo 58.Minute: Rajko Schröter für Michael W

SV Teupitz-Groß Köris - BSC 1927 Blankenfelde

1 : 3  ( 0 : 2 ) 

Tore: 0:1 Dobrunz,Carsten (21.); 0:2 Wolfram,Jörg (38.); 0:3 Stahlkopf,Daniel (64.); 1:3 Kempke,Sebastian (80.)
Blankenfeldes Ersatztorwart Sebastian Waldhorst hatte am Mittwoch doppelten Grund zur Freude. Zum einen über die Geburt von Töchterchen Sophie, zum anderen über den Sieg seiner Elf im Nachholspiel beim SV Teupitz/Groß Köris. "Ein Sieg der kämpferischen Moral", freute sich auch BSC-Trainer Henry Zibulski. "Wir haben uns nach der Niederlage in Mittenwalde zurückgemeldet."

Zumindest über gut 70 Minuten dieser Partie, in der die Blankenfelder ohne die gesperrten Schleite, Kemper und Wittmiß den Ton angaben. Sie bespielten die Hausherren, nach Angaben ihres Trainers Thomas Hänel auch mit ziemlichen Personalengpässen, mit schnellem, zielstrebigem Kombinationsfußball. Die Gäste bauten Gefahrenmomente für das Teupitzer Gehäuse vor allem dann auf, wenn ihre Angriffe über die Außenbahnen vorgetragen wurden. Dafür zeichneten gleich mehrere BSC-Akteure verantwortlich. Besonders auffällig war in dieser Hinsicht Frank Steinbeiß auf dem linken Flügel.

Er war es auch, der nach einer eher den Hausherren gehörenden Anfangsviertelstunde auf der linken Seite fast bis an die Grundlinie durchmarschierte, den Ball an die rechte Strafraumecke hereingab, wo Carsten Dobrunz das Leder direkt annahm. Der Ball setzte noch einmal auf und wurde dann von Jörg Wolfram zum 0:1 (20.) über die Linie bugsiert. Mit dem 1:0 im Rücken trumpften die Gäste nun souverän auf. Ein Steinbeiß-Flachschuss zischte Zentimeter am Tor vorbei (25.), Wolfram köpfte knapp über die Latte (29.), Torwart Enrico Isdepski klärte einen Jenkner-Schuss erst im Nachfassen (31.). Nach 36 Minuten kam Daniel Stahlkopf frei vor dem Tor zum Schuss, traf aber den Ball nicht richtig. Eine Minute später kam der BSC wieder über außen. Diesmal mit Toni Reinholz über rechts. Seine Eingabe hob Wolfram über den Teupitzer Keeper und vollendete dann selbst zum 0:2. Nachdem Stahlkopf in der 44. Minute nach einer schönen Dobrunz-Flanke von rechts den Kopf nicht richtig hinter den Ball brachte, klappte es für ihn dann im dritten Anlauf. Bastian Jenkner lieferte die Vorarbeit, Wolfram schoss den Keeper an und Stahlkopf staubte zum 0:3 (64.) ab. In der Schlussphase wurde es zunehmend dunkler, Blankenfelde nahm sichtlich einen Gang raus und ließ Teupitz wieder besser ins Spiel kommen. BSC-Torwart Mario Ferencak versuchte vergeblich an der eigenen Strafraumgrenze per Kopf zu klären, der Heber von Andreas Möbis verfehlte das verwaiste Gehäuse (79.). Anders als in der 81. Minute, als der BSC nach einem Angriff nicht konsequent zurückmarschiert war und der Teupitzer A-Junior Sebastian Kempke die Unsortiertheit der BSC-Abwehr zum Ehrentor nutzte. Beide Seiten hatten danach noch je eine gute Chance, beließen es aber beim 1:3. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------- "Das geht schon in Ordnung", kommentierte Trainer Thomas Hähnel die 1:3-Niederlage des SV Teupitz/Groß Köris im Nachholspiel gegen den Tabellenführer der Fußball-Landesklasse Mitte, BSC Blankenfelde. Damit bezog er sich sowohl auf den souveränen Blankenfelder Sieg, als auch auf die Leistung seiner Schützlinge. "Für unsere ersatzgeschwächte Mannschaft war nicht mehr drin. Der Spitzenreiter bewies mehr Biss und setzte uns 70 Minuten lang unter Druck. Die Tore fielen aber etwas glücklich, mit zwingenden Chancen war es für die Gäste auch nicht weit her." Die ersten Möglichkeiten boten sich sogar den Groß-Körisern. Nach Solo scheiterte Dirk Kache an Torhüter Ferenczak (6.), kurz darauf meisterte der BSC-Schlussmann einen Schuss von Stiehl. Dann aber übernahmen die Blankenfelder das Kommando. Nach Flanke von Steinbeiß beförderte Dobrunz den Ball von der rechten Seite auf den langen Pfosten, das Leder setzte noch auf, und Wolfram köpfte ein zum 0:1 (20.). Nach Flanke von Reinholz und kurzer Abwehr von Torwart Isdepski drückte Wolfram den Ball zum 0:2 über die Linie (37.). Das 0:3 fiel in der 64. Minute. Isdepski hatte zunächst gegen Wolfram abgewehrt, doch Stahlkopf traf ins leere Tor. In der Schlussphase kamen auch die Gastgeber noch zu einigen Chancen. Nach missglückter Abwehr von Ferenczak schoss Möbis über das leere Tor (79.), als dann aber Wolfram patzte,erzielte Kempke das Ehrentor (81.).

SV Teupitz/Groß Köris: Isdepski; F. Kache, Mieles, Dochan, Kaden, Stiehl, Kubitza (66. Kempke), Peesch, H. Kache, Fischer, D. Kache (35. Schadly, 59. Möbis).

Teltower FV 1913 - SV Blau-Gelb Sonnewalde

2 : 0  ( 0 : 0 ) 

Tore: 1:0 Kandler,Thomas (78.); 2:0 Gutsche,Daniel (Eigentor, 87.)
Beim TFV hält die Serie

2:0 Heimsieg gegen Sonnewalde

Auf heimischem Platz, aber mit bleischweren Beinen trat der TFV nach dem tollen Spiel in Mittenwalde gegen die sympathischen Gäste aus Sonnewalde an. Der Trainerstab hatte große Sorgen, dass das schwere Spiel vom Donnerstag ungünstige Auswirkungen auf das Heimspiel haben könnte. Neben den mannigfaltigen körperlichen Beschwerden drohte Gefahr aus den eigenen Köpfen dergestalt, dass man den Gegner möglicherweise nicht ernst genug nehmen könnte. Der Trainer warnte bei der Mannschaftssitzung eindringlich davor. Die Devise hieß wiederum, über den Kampf zum Spiel zu kommen, nur so könne man das eigene Druckspiel aufbauen. Diese Maßgabe umzusetzen war für die Jungs auf dem Platz verdammt schwer, blies doch ein steifer Wind quer über den Platz und machte so manchen gut gemeinten Spielzug zunichte. Es lief die erfolgreiche Mittenwalde-Elf auf, allerdings wurde Schramm hinter den Spitzen Lötzsch und Bartel aufgeboten. Es zeigte sich aber wieder einmal, dass er im Sturm, wie in zuletzt Mittenwalde, doch besser aufgehoben scheint. Den vom Trainer geforderten Druck aufzubauen gelang in der 1. Halbzeit kaum, das Spiel blieb Stückwerk, obwohl der eine und andere Lattenkracher dabei war.Zur 2. Halbzeit erhöhte sich der Druck des TFV, doch ein Tor wollte nicht fallen.Vertraute man wieder auf den gefürchteten Endspurt des TFV?Genau so kam es. Thoß brachte Schwarting für Röwekamp, Till für Schramm, um den Druck zu erhöhen - und es klappte wieder.Thomas Kandler stand bei einer Flanke von Till goldrichtig und "nickte" in der 78. Minute mit dem Kopf zum 1:0 ein.Nun war der Gegner eigentlich "stehend k.o." und es fiel bald noch das 2:0 als Eigentor, wobei Bartel mit einem feinen Solo zu 99% an dem Treffer beteiligt war.Der Gastgeber drückte weiter, um ein drittes Tor zu machen, doch der Schlusspfiff rettete die Gäste davor.Kein glänzender, aber ein wichtiger Sieg für den TFV.

FSV Grün-Weiß Niemegk - VfB Trebbin

1 : 0  ( 1 : 0 ) 

Tor: 1:0 Miczynski,Erik (18.)
Am Samstag mussten die Clauert-Städter die Reise in die ungeliebte Flämingstadt Niemegk antreten. Das die Trauben dort sehr hoch hängen, wussten die Gäste. Aber wie sich dann die Truppe auf dem holprigen Rasen präsentierte war kritikwürdig. Fehlende Einstellung zum Spiel und Gegner waren die Hauptursachen, dass die Partie mit 0:1 verloren ging. Schon beim spielentscheidenden Treffer lud die VfB-Abwehr per Stellungsfehler Erik Miczynck mehr als nur ein, um im Nachschuss die Kugel im VfB-Gehäuse unterzubringen (18.). Der VfB fand einfach nicht ins Spiel. Im Zweikampfverhalten waren die Trebbiner meist nur zweiter Sieger. Erst nach 31 Minuten hatten die Gäste ihre erste Möglichkeit, doch nach Doppelpass traf Silvio Mücke die Kugel nicht richtig. Die Hausherren gradliniger in ihren Aktionen beschäftigten ein ums andere Mal die VfB-ler, besonders wenn Torjäger Sven Bareither sich für das Angriffsspiel verantwortlich zeigte. Doch mit Glück und Geschick wurde die knappe Führung der Akteure aus dem Fläming mit in die Pause genommen. Die Kabinenansprache zeigte Wirkung. Nun machten die Trebbiner das Spiel und kamen auch zu Einschussmöglichkeiten, die von Oliver Ludwig und Dietmar Schulze aber überhastet vergeben wurden (48./52.). Doch das Spiel der Gäste blieb ideen- und tatenlos trotz eindeutiger Feldvorteile. Niemegk, immer wieder auf Konter lauernd, sah sich teilweise in ihrer eigenen Hälfte eingeschnürt, blieb im Umkehrspiel stets gefährlich. Gekonnte Aktionen auf beiden Seiten blieben Mangelware. Beim VfB hatte der Zufall die Spielmacherrolle, bei den Hausherren war Kampf zur Verteidigung der Führung angesagt. Fußball mit der Brechstange war Resultat eines ausladenden VfB-Spiels, denn man hätte bis zum Dunkelwerden spielen können, ein Tor hätte man an diesem Tag nicht erzielt.

VfB Trebbin, in Niemegk: Elstermann, Mücke, Lummert (ab 70. Stutterheim), Bartossek, Loharens, Schröder, S. Müller, Ludwig, Mehlis, Humsch, Schulze

FV Turbine Potsdam 55 - Werderaner FC Viktoria

2 : 1  ( 0 : 1 ) 

Tore: 0:1 Mellin,Eik (29.); 1:1 Gerres,Danuiel (Eigentor, 57.); 2:1 Hirsch (87.)
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