Landesliga Süd 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Ergebnisse und Tabelle

30. Spieltag

Samstag, 12.06.2010 15:00
    233 Neuzeller SV 1922 (4.) FV Erkner 1920 (8.) 2:1 (1:0)  
    234 1.FC Guben (7.) Ludwigsfelder FC II (11.) 0:1 (0:0)  
    235 FV Blau-Weiß 90 Briesen (13.) VfB Hohenleipisch 1912 (6.) 1:0 (0:0)  
    236 KSV Tettau/Schraden (10.) RSV Waltersdorf 09 (3.) 1:0 (0:0)  
    237 SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (9.) BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow (5.) 3:0 (2:0)  
    238 SV Empor Mühlberg (2.) SV Süden Forst (14.) 4:0 (2:0)  
    239 SG Burg (N) BSV Guben Nord (A) 4:1 (3:0)  
    240 SV Preußen Frankfurt (N) SV Vogelsang 1952 (12.) 2:2 (1:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) BSV Guben Nord (A) 30 20 5 5 29 73 : 44 65 15 11 3 1 41 : 23 36 15 9 2 4 32 : 21 29
2. (2.) BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow (5.) 30 16 5 9 9 53 : 44 53 15 11 2 2 34 : 19 35 15 5 3 7 19 : 25 18
3. (3.) SV Empor Mühlberg (2.) 30 13 11 6 18 51 : 33 50 15 8 4 3 29 : 15 28 15 5 7 3 22 : 18 22
4. (5.) SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (9.) 30 14 5 11 33 69 : 36 47 15 10 0 5 42 : 15 30 15 4 5 6 27 : 21 17
5. (6.) FV Blau-Weiß 90 Briesen (13.) 30 11 13 6 7 44 : 37 46 15 5 10 0 20 : 10 25 15 6 3 6 24 : 27 21
6. (4.) VfB Hohenleipisch 1912 (6.) 30 11 12 7 18 46 : 28 45 15 7 7 1 25 : 10 28 15 4 5 6 21 : 18 17
7. (7.) KSV Tettau/Schraden (10.) 30 12 8 10 6 54 : 48 44 15 7 3 5 23 : 22 24 15 5 5 5 31 : 26 20
8. (9.) SG Burg (N) 30 12 6 12 7 65 : 58 42 15 7 4 4 35 : 27 25 15 5 2 8 30 : 31 17
9. (8.) 1.FC Guben (7.) 30 11 7 12 -3 51 : 54 40 15 5 4 6 24 : 23 19 15 6 3 6 27 : 31 21
10. (10.) FV Erkner 1920 (8.) 30 9 12 9 -2 41 : 43 39 15 6 7 2 24 : 19 25 15 3 5 7 17 : 24 14
11. (11.) Ludwigsfelder FC II (11.) 30 9 10 11 1 55 : 54 37 15 7 5 3 35 : 18 26 15 2 5 8 20 : 36 11
12. (12.) RSV Waltersdorf 09 (3.) 30 8 9 13 -11 29 : 40 33 15 5 3 7 16 : 25 18 15 3 6 6 13 : 15 15
13. (13.) Neuzeller SV 1922 (4.) 30 9 5 16 -31 42 : 73 32 15 8 3 4 27 : 28 27 15 1 2 12 15 : 45 5
14. (15.) SV Vogelsang 1952 (12.) 30 8 5 17 -32 53 : 85 29 15 7 1 7 35 : 39 22 15 1 4 10 18 : 46 7
15. (14.) SV Süden Forst (14.) 30 8 4 18 -24 47 : 71 28 15 5 1 9 25 : 30 16 15 3 3 9 22 : 41 12
16. (16.) SV Preußen Frankfurt (N) 30 6 9 15 -25 44 : 69 27 15 4 6 5 29 : 30 18 15 2 3 10 15 : 39 9

Neuzeller SV 1922 (4.) - FV Erkner 1920 (8.) 2:1 (1:0)

Neuzeller SV 1922: Sebastian Becker, Erik Beckmann, Gregory Kirkitadze

FV Erkner 1920: Marcus Stuchly, Robert Sandkaulen, Aaron Kunert, Martin Putzger, Stephan Gorny (65. Marcel Maschke), Stefan Paul, Daniel Rauschenbach, Marco Krihl, Dustin Hoffmeister, Patrick Mälzer (65. Florian Walkowiak), Oliver Maruhn

Tore: 1:0 Martin Dornbrack (23.); 1:1 Daniel Rauschenbach (82.); 2:1 Erik Beckmann (85.)

Schiedsrichter: Hannes Hähnel (Frankfurt)

Zuschauer: 70

Rote Karte: Gregory Kirkitadze (60.) / Dustin Hoffmeister (60.)

Vergebener Elfmeter: Erik Beckmann (Foulelfmeter, 8.) / -

1.FC Guben (7.) - Ludwigsfelder FC II (11.) 0:1 (0:0)

Ludwigsfelder FC II: Maurice Göldner, Ermin Sejdiji, Christian Bohnhoff, Marcus Goede, Ringo Hebestädt, Sebastian Otto

Tore: 0:1 Ermin Sejdiji (70.)

Schiedsrichter: Martin Titz (Eisenhüttenstadt)

Vergebener Elfmeter: - / Marcus Goede (Foulelfmeter, 70., Latte)

Cami geht mit einem Auswärtssieg

Mit einem nicht erwarteten Auswärtssieg beim FC Guben verabschiedete sich der Trainer Rezart Cami von seiner Mannschaft und von den Punktspielen in der Landesliga. Auch diesmal, wie schon gegen Mühlberg, trafen die Ludwigsfelder auf seinen sehr heimstarken Gegner. Die Ludwigsfelder kamen einfach nicht in Spiel, weil die Einheimischen sie von Beginn an unter Dauerdruck setzten und in ihrer Spielfeldhälfte förmlich einschnürten. Entschlossen stemmte sich die LFC-Reserve gegen diese spielerische Übermacht und vor allem dem Torhüter Maurice Göldner hatten die Gäste es zu verdanken, dass sie nicht schon in der ersten Halbzeit in einen das Spiel entscheidenden Rückstand gerieten. Die Räume vor dem eignen Strafraum wurden zugestellt und nach vorne versuchte Ludwigsfelde das Angriffsspiel mit gelegentlichen Konterangriffen etwas zu beleben. In der zweiten Halbzeit hatte der LFC II schon in der 47. Minute Glück mit dem eingeschlagenen taktischen Weg. Seyded nutzte eine Nachlässigkeit der gegnerischen Deckung. Er ergatterte vor dem Strafraum der Gubener einen schlecht adressierten Pass. Nun, in den Besitz des Balles gelangt, ließ er sich das Leder auch nicht mehr streitig machen und schoss, den – dem Spielverlauf keinesfalls entsprechenden – Führungstreffer. Göldner zeigte weiter starke Paraden. Bei einem der spärlichen Gegenangriffe bekamen die Gäste in der 70. Minute noch einen Elfer zugesprochen. Dieser wurde aber von Goede an die Latte gesetzt. Aus der Mannschaftsleistung des LFC ragten heute neben Torsteher Göldner auch noch Christian Bonhoff, Ringo Hebestadt und Sebastian Otto heraus, die ihr tatsächliches Leistungsvermögen heute bis zu den letzten Kräften ausschöpften. Bereits in der vergangenen Woche hatte der LFC in einem Nachholspiel beim SV Empor Mühlberg ein 1:1 geholt. Bei der Partie musste Cami, der mit LFC-Chefcoach Volker Löbenberg nach Waltersdorf wechselt, erneut ohne Auswechselspieler anreisen. Die Minitruppe aus Ludwigsfelde bot aber eine nahtlos ausgeglichene Mannschaftsleistung und agierte dabei gemeinsam auf hohem Niveau. Der erste Lohn dieses engagierten guten Auftritts konnte schon in der 25. Minute eingefahren werden. Es war wieder einmal Markus Goede, der beherzt vor der Strafraumlinie noch abzog. Keine Chance bei diesem platzierten Scharfschuss für den Empor-Keeper. Mühlberg erzielte noch spät den Ausgleichstreffer. phe

FV Blau-Weiß 90 Briesen (13.) - VfB Hohenleipisch 1912 (6.) 1:0 (0:0)

FV Blau-Weiß 90 Briesen: Sebastian Drömert, Björn Zickerow (51. Sebastian Schier), Tobias Robel, Ronny Anke, Marcel Gernetzke, Fred Garling, Alexander Mikulin (80. Reiko Ballhorn), Rafal Klimaszewski (67. Marko Tews), Benny Biemüller, Torsten Ducklauß, Tino Rockmann

VfB Hohenleipisch 1912: Christoph Jahn, Robert Merbitz, Stefan Werner, Tommy Lehmann, Christian David, Alex Kaltenbach, Marian Elsner, Daniel Gängler, Sascha Gutsche, Sven Kubik (85. Michael Biebach), Daniel Gutsche

Tore: 1:0 Torsten Ducklauß (80.)

Schiedsrichter: Peter Gerlach (Fürstenwalde)

Zuschauer: 187

Gelbe Karte: Björn Zickerow (6.) / -

Unnötige Niederlage im letzten Spiel

Mit einer vermeidbaren Niederlage kehrt der VfB Hohenleipisch aus Briesen zurück und wird Sechster der Landesliga Süd, wobei die Punkt- und Torbilanz gegenüber der vergangenen Saison noch einmal verbessert werden konnte.Hohenleipisch startete energisch und hatte exakt nach drei Minuten die erste Chance durch Daniel Gutsche (3.). Kurz nacheinander hatten die Gutsche-Brüder gute Möglichkeiten – erst setzte Daniel seinen Freistoß knapp neben das Gehäuse und Bruder Sascha scheiterte am Briesener Torhüter, der das Leder noch zur Ecke lenken konnte (22., 28.). Briesen entwickelte im ersten Abschnitt kaum Torgefahr und blieb harmlos. Nach einer halben Stunde traf Daniel Gutsche aus gut 30 Metern nach Freistoß die Querlatte und nur eine Minute darauf rettete ein FV-Abwehrspieler im letzten Moment vor dem einschussbereiten Sven Kubik (32.). Die erste nen-nenswerte Aktion der Gastgeber hatte Fred Garling, dessen Schuss die Querlatte traf. Christoph Jahn im VfB-Tor hätte da keine Chance gehabt (35.). Kurz vor der Pause hatte Sven Kubik noch einmal eine gute Möglichkeit, jedoch konnte der FV-Tormann entschärfen (43.).Die zweite Halbzeit war ausgeglichen und der VfB hatte gleich die erste gute Chance. Nach Angriff über rechts bediente Sven Kubik Sascha Gutsche, aber sein Schuß ging knapp drüber (55.). Nach ca. einer Stunde kommt Briesen immer besser ins Spiel und entwickelte mehr Druck - erst parierte Christoph Jahn einen Fernschuss und mit einer klasse Parade einen Kopfball von Torsten Ducklauß. In diese Drangphase der Gastgeber hatte der VfB die beste Chance zum Tor, erst verfehlt Alexander Kaltenbach nach ein Vorlage von Christian David knapp und Daniel Gutsche scheiterte erneut am starken Briesener Schlussmann (74.). Nach Eckball konnte Torsten Ducklauß ungehindert und freistehend einköpfen (80.) – 1:0 und Hohenleipisch konnte in den verbleibenden zehn Minuten nichts mehr „reißen“ und scheitert erneut an seiner Chancenverwertung.Glückwunsch hiermit dem Aufsteiger Guben-Nord und natürlich auch unseren EE-Ligakonkurrenten Mühlberg zum Bronzeplatz.

Sirko Rost

KSV Tettau/Schraden (10.) - RSV Waltersdorf 09 (3.) 1:0 (0:0)

RSV Waltersdorf 09: Dennis Ganschow, Thorsten Albrecht, Mario Schrepffer, David Zeise, Mike Jesse, Thomas Scholz (80. Markus Zimmermann), Andreas Knoll, Frank Fritzsche, Karsten Staude, Dennis Lotz, Florian Fröhlingshausen

Tore: 1:0 Robert Nicolaus (Foulelfmeter, 71.)

Schiedsrichter: Lars Kunitz (Tröbitz)

Die Landesliga-Fußballer vom RSV Waltersdorf 09 verloren am Sonnabend beim KSV Tettau/Schraden mit 0:1 und beendeten die Saison in der Landesliga Süd auf dem zwölften Platz. Die Waltersdorfer mussten am Abschluss-Spieltag erhebliche Aufstellungsprobleme verkraften. So sprangen mal wieder die Routiniers Scholz und Zeise ein. Auch Fröhlingshausen, dem nach längerer Verletzungspause Training und Spielpraxis fehlten, kam zum Einsatz. Auf der Ersatzbank saß mit Zimmermann lediglich ein zweiter Torhüter, der in der Schlussphase sogar noch als Feldspieler eingewechselt wurde.„Unter diesen Vorzeichen hat unsere Mannschaft eine recht gute Leistung geboten“, erklärte Vereinspräsident Jürgen Pflanz. Wobei die Gäste auf eine stabile Abwehr setzten und Konter aus der Tiefe starteten.So kamen die Waltersdorfer auch zu einigen Torgelegenheiten. Nach Vorstoß von Jesse über die rechte Seite und langem Zuspiel konnte Knoll das Leder in günstiger Position auch annehmen. Sein Versuch, den Torhüter zu überlupfen, ging aus zwölf Metern aber auch über die Latte (23.). Die beste Chance bot sich bei einer Diagonalflanke von Knoll. Lotz nahm das Leder direkt, traf aber nicht ins leere Eck, sondern schoss am Tor vorbei (30.).Gegen Ende der ersten Spielhälfte erhöhte KSV Tettau/Schraden den Druck und kam zu einer ganzen Eckballserie. Gefahr für das Waltersdorfer Tor entstand bei einem scharf getreten Freistoß, den Zeise aber per Kopf ins Aus abwehren konnte (43.).Die Gastgeber hatten auch in der zweiten Halbzeit deutliche Vorteile und setzten die RSV-Fußballer mit schnellen Aktionen unter Druck. Mit gelungenen Paraden konnte Ganschow den Rückstand zunächst verhindern. Bei einem Schuss in der 65. Minute hielt er den Ball noch im Nachsetzen fest. Kurz darauf klärte Zeise, indem er in höchster Bedrängnis über das eigene Tor köpfte.In der 71. Minute nahm das Verhängnis doch seinen Lauf. Bei einem Tettauer Angriff über die linke Seite zögerte Fritzsche. Zeise Rettungsversuch an der Strafraumgrenze führte zum Elfmeter, den Nicolaus zum 1:0 verwandelte. Torwart Ganschow war zwar in der richtigen Ecke, konnte den flach getretene Ball aber nicht abwehren.Nach weitem Abschlag, der auftippte, schien sich für Scholz die Ausgleichschance zu bieten, doch der Gästekeeper kam vor ihm zum Rettungsschlag (77.). In den Schlussminuten fehlten den Gästen dann die Kraftreserven, so dass sie die Niederlage nicht mehr abwenden konnten. (eb)

------------------------

Der KSV Tettau/Schraden hat sein letztes Saisonspiel nach einer überzeugenden zweiten Halbzeit mit einem Elfmetertor gegen den RSV Waltersdorf mit 1:0 gewonnen. Damit behaupteten die Oberlausitzer ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. In der ersten Halbzeit schien es, als hätten sich die Spieler abgesprochen. Keiner konnte oder wollte, denn die Partie lief mehr schlecht als recht. Auch die Waltersdorfer rissen keine Bäume aus. Beide Teams präsentierten ein langatmiges und harmloses Geplänkel, das jeglichen Biss und Siegeswillen vermissen ließ. Auch Strafraumszenen blieben Mangelware.Nach Wiederbeginn versuchte Tettau vom Anstoß weg, die erste Halbzeit vergessen zu machen. Die Platzherren übernahmen das Kommando, und die Gäste kamen nur noch sporadisch zu gefährlichen Kontern. Die Oberlausitzer waren in ihrem Vorwärtsdrang nicht mehr aufzuhalten.Mit diesem spielerischen Übergewicht hatte Tettau durch die lauffreudigen Michael Richter und André Staacke Möglichkeiten, die Führung zu erzielen. Weitere Chancen von Lars Kaubisch und abermals André Staacke machte der reaktionsschnelle Gästetorwart zunichte.In der 71. Minute war es dann aber geschehen. Robert Nicolaus fasste sich ein Herz, umkurvte zwei Abwehrspieler, aber der dritte Waltersdorfer holte ihn von den Beinen. Die darauffolgende Elfmeterentscheidung akzeptierten die Gäste kommentarlos.Den Strafstoß verwandelte Robert Nicolaus gewohnt sicher und unhaltbar zum 1:0. Nach dieser Führung konnten weitere konzentrierte Aktionen der Tettauer nicht mehr zu weiteren Treffern umgemünzt werden. Die Rand-Berliner wehrten sich mit Händen und Füßen gegen eine höhere Niederlage.

Horst Herbst

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (9.) - BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow (5.) 3:0 (2:0)

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen: Alexander Schröder, Daniel Weise, Daniel Tauchmann, Martin Richter, Florian Herrmann (80. Thomas Epping), Daniel Schütz (69. Ronald Ulrich), Sebastian König, Patrick Bredow, Paul Meinert, Jonas Romrig (61. Christian Semke), Gordon Burmeister

Tore: 1:0 Sebastian König (25.); 2:0 Sebastian König (32.); 3:0 Paul Meinert (52.)

Schiedsrichter: Lars Heinrich (Guben)

Trainer Ulrich Prüfke durfte sich zum Landesliga-Ausklang bestätigt fühlen. Schon vor Wochen hatte er erklärt, dass es ihm um guten Fußball ginge, weniger um einen konkreten Tabellenplatz. Beim 3:0-Sieg über BSC Blankenfelde-Mahlow zeigten sich seine Miersdorfer Eintracht-Spieler am Sonnabend auch noch einmal von der besten Seite. Sie ließen den Blankenfelder Gäste, die als Staffelzweiter ja eine sehr erfolgreiche Saison bestritten haben, so gut wie keine Chance.„Eine starke Leistung“, freute sich Prüfke, „der läuferischer und kämpferischer Einsatz stimmten.“ Dass die Miersdorfer mit diesem Erfolg auf 47 Punkte kamen und sich den vierten Tabellenplatz sicherten, erhöhte noch das Hochgefühl am Wüstemarker Weg. Erreichten die Lokallieblinge damit doch im dritten Landesliga-Jahr ihre bisher beste Bilanz.Die Miersdorfer hatten das Geschehen über die gesamten 90 Minuten unter Kontrolle und erspielte sich eine ganze Reihe verheißungsvoller Möglichkeiten, so dass der Erfolg gut und gern noch höher hätte ausfallen können. Die Blankenfelder Gäste deuteten zwar mitunter mit gefälligen Aktionen im Mittelfeld an, warum sie es hinter Aufsteiger BSV Guben-Nord auf zweiten Tabellenplatz gebracht hatten, ihre Angriffswirkung aber blieb harmlos. Eine wirklich zwingende Chance kam nicht zustande.Die Gastgeber entfachten gleich Angriffsdruck. Einen Schuss von Schütz wehrte Torhüter Mannsbart mit den Füßen ab (6.). Als Meinert den Ball wenig später in den Kasten beförderte, war die Abseitsfahne oben (8.). Nach Abpraller verfehlte Herrmann aus 20 Metern knapp das Ziel (11.). Lange aber ließ die Miersdorfer Führung nicht auf sich warten. Nach Vorstoß an der linken Außenlinie spielte Bredow zu König, der sich an der Strafraumgrenze drehen konnte und ganz platziert zum 1:0 ins rechte untere Eck einschoss (17.). Eine gute Minute später erhöhte König auf 2:0, wobei er eine Flanke von Meinert ins Tor köpfte.Meinert, der kurz vor der Pause bereits die Latte getroffen hatten, erzielte in der 49. Minute nach Eckstoß aus kurzer Distanz das 3:0. Kurz darauf scheiterte er mit einem 20-m-Schuss am Pfosten. Die Entscheidung aber war ohnehin gefallen. Die Blankenfelder schienen schon ganz froh, dass ihr Rückstand nicht noch größer wurde In der 71. Minute kamen dann auch die Gäste zu einer nennenswerten Angriffsaktion, wobei Eintracht-Torwart Schröder beim Schuss von Welskopf nicht allzu sehr gefordert war.

Rainer Rosenthal

-------------------------

Der BSC Preußen Blankenfelde/Mahlow beendet die Saison in der Landesliga Süd trotz der Niederlage am letzten Spieltag auf Platz zwei. Für die kommende Spielzeit hat der Verein bereits vier Kicker neu verpflichtet. Allerdings könnte auch ein schwerwiegender Abgang hinzukommen.Der Kapitän des Clubs, Nicky Röll, hat dem Verein noch keine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. „Er hat sich Bedenkzeit erboten“, meinte Trainer Uwe Bialon, „wir hoffen natürlich, dass er bleibt. Aber wir wissen auch nicht, was in seinem Kopf vorgeht.“ Röll, der bei 0:3 (0:2)-Niederlage am letzten Spieltag seines Teams bei SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen beruflich bedingt fehlte, meint: „Es gab vergangene Woche Gespräche. Eines davon mit Mirko Schult (sportlicher Leiter des BSC; Anm. d. Red.) aber auch ein anderes Gespräch mit einem Coach aus einer höheren Liga. Der erste Ansprechpartner bleibt der BSC.“ Allerdings sagt der Kapitän auch, dass es noch einige Dinge an dem Angebot der Preußen zu besprechen gibt. „Es gibt zwei, drei Sachen, die mir noch nicht gefallen. Und ich werde nächstes Jahr 30 Jahre alt und wollte unbedingt noch mal Brandenburgliga spielen. Zudem wird sich bei mir beruflich in der kommenden Saison etwas verändern.“ In dieser Saison scheiterten die Preußen am Saisonziel Aufstieg. Nach der Niederlage zum Saisonabschluss beendete der Club die Spielzeit in der Landesliga Süd auf Platz zwei. Für die kommende Saison hat der Verein wieder den Aufstieg im Visier. Dafür hat der BSC bereits aufgerüstet. Insgesamt vier Verpflichtungen stehen schon fest und dazu kommen einige Spieler, mit denen aktuell noch Gespräche geführt werden. Drei von den vier Akteuren wechseln aus der Oberliga zu den Preußen. Oliver Gusche (Mittelfeld/Angriff) und Marcel Nebus (Verteidiger) kommen vom Lichtenrader BC. „Beides sind robuste Spieler, die ihren Körper gut einsetzen können“, meint Bialon. Vom Ludwigsfelder FC wechselt Marco Neuendorf (Mittelfeld), der diese Saison größtenteils in der Landesliga-Elf des Clubs spielte, zum BSC. Die vierte Neuverpflichtung ist Dirk Rautenberg von Concordia Britz. Trotz der neuen Spieler sieht Röll den Aufstieg in die Brandenburgliga als schwierige Operation an. „In der nächsten Saison geht nichts am RSV Waltersdorf vorbei. Zudem bin ich vor drei Jahren mit der Forderung zum BSC gekommen, innerhalb der nächsten zwei Spielzeiten aufzusteigen. Nun ist die dritte Saison vorbei und wir sind noch in der Landesliga“, moniert der Kapitän. In dieser Woche wird Röll nochmals Gespräche führen und sich dann entscheiden. Ohne Röll hatten die Preußen wenige Chancen bei der Partie in Miersdorf. „Das Spiel war motivationslos von uns. Wir haben keine echte Torchance gehabt und konnten zufrieden sein, dass es nur 0:3 ausging“, bemängelte Trainer Bialon.

Max Konrad

SV Empor Mühlberg (2.) - SV Süden Forst (14.) 4:0 (2:0)

SV Empor Mühlberg: René Jessulat (80. Frank Winters), Uwe Hecht (89. Michael Möbius), Andre Fiedler, Dustin Theilemann, Stephan Zschätzsch, Steven Krille, Steve Braune, Florian Beyer, David Otto, Steven Rzeppa, Marcus Beyer (70. Michael Mülle)

SV Süden Forst: Nico Bergelt, Stefan Przewozny, Roman Schulze, Mathias Zobel, Jonny Kerb, Oliver Nitschke, Florian Müller (58. Mathias Gebauer), Tim Seifert, Andre Pielenz, Patrick Hendrischke, Jan-Pierre Kunstmann (75. Rocco Hess)

Tore: 1:0 Steven Rzeppa (16.); 2:0 Steven Rzeppa (34.); 3:0 Steven Rzeppa (48.); 4:0 David Otto (66.)

Schiedsrichter: Silvio Redlich (Bergfelde)

Zuschauer: 140

Es hat nicht gereicht

Durch die klare Niederlage beim Dritten müssen die Forster Landesligafußballer den Weg in die Landesklasse antreten. Es war wie so oft in dieser Saison. Wenn es in entscheidende Spiele ging, schienen die Süden Spieler Blei in den Schuhen zu haben. Vier Spiele vor Saisonende eigentlich schon abgestiegen, gelangen drei Siege, weil die Köpfe frei waren und das Leistungsvermögen abgerufen wurde. In der alles entscheidenden Partie war von der Aggressivität und dem Siegeswillen nichts zu sehen. Der Gastgeber dominierte das Geschehen vor zahlreichen mitgereisten Forster Fans von Beginn an. Die ersten beiden Gelegenheiten führten noch nicht zum Rückstand, weil Empor einmal das Tor nicht traf und Nico Bergelt bei der zweiten Chance gut reagierte. Aber ab der 16. Minute nahm das Unheil seinen Lauf. Bei einer Flanke missglückte Stefan Przewozny der Abwehrversuch, so dass sein Gegenspieler Rzeppa mit einem Flachschuss für das 1:0 sorgte. Süden wurde durch einen scharfen Schuss von Florian Müller, der genau auf den Keeper ging, in der 23. Minute das erste Mal torgefährlich. In der 34. Minute hebelte Empor mit einem Diagonalpass die Süden Abwehr aus. David Otto flankte von der rechten Außenbahn über den den Winkel verkürzenden Nico Bergelt zum langen Pfosten, wo erneut Steven Rzeppa zur Stelle war und den Ball zum 2:0 über die Linie drückte. In der 37. Minute verhinderte der Außenpfosten bei einem schönen Schuss von Jonny Kerb, dass der SV Süden noch einmal in die Partie zurück kam.Mögen sich die Süden Spieler für die zweite Halbzeit auch viel vorgenommen haben. In der 48. Minute war alles Makulatur. Mit seinem dritten Tor nach schöner Einzelleistung versetzte Steven Rzeppa den Forstern den K.O. Die Blau Weißen steckten zwar nicht auf, doch bei den nun auch vorhandenen Chancen fehlte beim Abschluss die letzte Konsequenz. Besser machte das David Otto in der 66. Minute beim 4:0. Dies bedeutete schon den Endstand, weil sich beide Torhüter keine Blöße gaben.So verließen die Gäste, die über Späher in Neuzelle und Frankfurt stets über die Spielstände auf den Plätzen der Mitbedrohten informiert waren, gesenkten Hauptes den Platz und die Landesligabühne. Ein besonders bitterer Beigeschmack lastet auf diesem Abstieg, weil der Burger Schötz mit seinem in der Vorwoche in Vogelsang verursachten Spielabbruch dem SV Vogelsang genau die Punkte bescherte, die den Forstern den Weg in die Relegation versperren.

JS

-------------------

Am letzten Spieltag konnte der SV Empor all seine gesteckten Ziele erreichen. Letztlich beendet Empor die Saison 2009 / 2010 als Tabellendritter und lässt damit auch den Kreisrivalen Hohenleipisch hinter sich, so dass Mühlberg die inoffizielle Elbe - Elster - Meisterschaft gewinnt. Unbedingt vorhersehbar war dieser Erfolg nicht, da Empor nach einem gründlich in die Hosen gegangener Saisonstart doch schon einen deutlichen Rückstand aufzuweisen hatte. Zum Abschluss hatte man sogar fünf Punkte Vorsprung. Nichts zu feiern hatten dagegen die Gäste aus Forst. Nach der deutlichen Niederlage müssen die Rosenstädter nach einem zu erwarteten Sportgerichtsurteil wohl direkt in die Landesklasse absteigen.Vor der Partie nahm der Mühlberger Vorstand zwei Verabschiedungen vor. Zum einen beendete Libero Uwe Hecht seine durchaus bewegende Fußballkarriere und zu anderen wurde nach dreijähriger Trainertätigkeit Volkmar Krille verabschiedet, der nun wohl den Kreisligisten Falkenberg übernehmen will. Auch Hans - Jörg Peters verlässt den Trainerposten. Er arbeitet aber im Umfeld weiter und bleibt so der Mannschaft erhalten.Die Hausherren zeigten sich gegenüber dem Mittwochspiel wieder stark verbessert und konnten sich so mit einer ansprechenden Leistung vom Publikum in die Sommerpause verabschieden. Von Beginn an übernahm Empor die Initiative, doch sollten die ersten Aktionen nicht zum Erfolg führen, da entweder das Ziel verfehlt wurde oder der Süden - Keeper auf dem Posten war. In der 16. Minute sollte dann die Führung fällig sein. Torjäger Steven Rzeppa bekam links im Strafraum die Kugel und netzte sicher ins lange Eck zum 1:0 ein. Nach einer guten halben Stunde hebelte eine Diagonalpass die Forster Abwehr aus, David Otto kam vor dem herauseilenden Schlussmann an den Ball und hob ihn an den langen Pfosten vor dem Gehäuse. Dort köpfte erneut Steven Rzeppa zum 2:0 ein. Die Gäste kämpften trotz des Rückstandes um ihre letzte Chance, sollten aber in der Offensive keine Durchschlagskraft beweisen. Einzig beim Schuss von Jonny Kerb in der 36. Minute, der noch den rechten Pfosten berührte, sorgte für echte Gefahr.Drei Minuten nach dem Seitenwechsel sollte bereits die endgültige Entscheidung fallen. Wieder machte ein Spieler den Unterschied zwischen beiden Teams aus. Derzeit befindet sich Steven Rzeppa in bestechender Form und zeigt sich vor dem Tor kaltschnäuzig. Nach dem Zuspiel bleib er wieder ganz cool und schoss zum 3:0 ein. Nun häuften sich natürlich die Möglichkeiten für die Elbestädter um das Resultat höher zu gestalten. In der 55. Minute nahm Steven Krille den Ball an der Strafraumgrenze volley, doch ging dieser links am Tor vorbei. Besser machte es David Otto nach 66 Minuten. Aus einem Einwurf heraus ging er gegen eine aufgerückte Abwehr allein auf dem Torwart zu und setzte den Ball mit einem gefühlvollen Heber in die Maschen. Nachdem drei Minuten vor dem Ende Steven Rzeppa mit einer weiteren Gelegenheit scheiterte, ging eine sportlich erfolgreiche Saison für Mühlberg zu Ende.

SG Burg (N) - BSV Guben Nord (A) 4:1 (3:0)

SG Burg: Fabian Sporn, Denni Draber, Detlef Irrgang, Alexander Golnik, Christian Selka, Tim Richter (46. Oliver Klausch), Stephan Günther, Andre Vogel, Dennis Handrow (46. Daniel Bohg), Sven Konzack, Marcel Dietz

Tore: 1:0 Detlef Irrgang (6.); 2:0 Sven Konzack (23.); 3:0 Marcel Dietz (42.); 4:0 Sven Konzack (Foulelfmeter); 4:1 Sascha Prüfer

Schiedsrichter: Heiko Heinze (Drebkau)

Rote Karte: Detlef Irrgang / -

Tolles Saisonfinale in Burg mit einem Kantersieg gegen den Staffelsieger aus Guben

Am 30. Spieltag in der Landesliga Süd ging es für die SG aus Burg noch einmal um einen versöhnliches Saisonende nach dem Vorfall in Vogelsang. Zahlreiche Stammkräfte mussten auf Grund von Sperren (5. Gelbe, Rotsperren) oder Verletzung ersetzt werden. So galt es für Trainer Jörg Handrick ohne Gnädig, Knaut, Gollasch, Hegner, Schötz und Pawelke eine schlagkräftige Truppe aufs Feld zu schicken.Gegen den bereits feststehenden Aufsteiger aus Guben gelang dies auch von Beginn an. Scheinbar schienen die Worte vom Trainer "habt Spaß am Fußball" Gehör gefunden zu haben und man spielte fast leichtfüßig gegen den Tabellen Ersten. Die Breesener liefen sicher nicht mit der besten Elf auf´s Feld, jedoch stand mit Müller, Neumann und Prüfer der gefährlichste Angriff der Staffel Süd auf dem Feld.Die Burger fanden von der ersten Minute an ins Spiel und man kombinierte sicher aus der Abwehr heraus. In der 6. Spielminute dann die Führung durch unseren Routinier Detlef Irrgang. Einen Freistoß am Strafraum verwandelte er sicher und platziert im Gubener Tor.Guben hingegen versteckte sich nicht und versuchte ebenfalls ein schnelles Tor zu erzielen. Dies gelang auch fast nach gut zehn Minuten als Neumann allein vor Keeper Sporn knapp verzog. Davon noch einmal wachgerüttelt legte Burg nach. Draber setzt sich auf der rechten Seite ins Szene und flankte aus dem Halbfeld zu Konzack. Dieser köpfte dann sicher zum 2:0 ein (23.).Noch vor der Pause erhöhten die Burger den Druck auf die Gästeabwehr und belohnten sich für eine engagierte Leistung mit dem 3:0. Nach tollem Solo von Richter bedient dieser den heranstürmenden Dietz und mit einem trockenen Schuss lies er die Burger Fans noch vor der Halbzeit jubeln (42.).Nach dem Wechsel reagierte der Gast und brachte im Verlauf der Partie noch einmal drei frische Akteure um vielleicht Schlimmeres zu verhindern. Doch am Bild änderte sich nicht viel. Burg bestimmte das Tempo und Guben lief meist einen Schritt hinterher. Mit Tommy Müller hatten sie jedoch einen ständigen Unruheherd in Ihren Reihen, der durch seine Einzelaktionen immer wieder für Gefahr vor dem Burger Tor sorgte. Torhüter Sporn behielt aber mit seinen jungen Jahren die Ruhe und glänzte mit tollen Paraden.Nach einem schnellen Tempogegenstoß spielte Handrow Stürmer Dietz im Strafraum frei und dieser wurde dann anschließend per Foul gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Konzack wie gewohnt sicher zum 4:0. Ob dieses Tor zur Torjägerkrone reichen wird? Wir werden es sehen.Danach dann wieder eine unschöne Szene in den Burger Reihen. Nach einem Freistoß für Guben am Burger Sechszehner haderte Irrgang zu lange mit der Schirientscheidung und bekam dafür den roten Karton. Traurig für Burg, denn dies war die dritte rote Karten in den letzten 3 Spielen.In der Schlussphase fiel dann noch der Anschlusstreffer für den Gast durch Prüfer was aber nur der Ergebniskosmetik diente.Am Ende war es ein verdienter Sieg für die Grün-Weißen und ein schöner Saisonabschluss. Nach den vielen "Auf und Ab´s" der Saison sieht das Fazit recht positiv aus, denn das gesetzte Ziel (einstelliger Tabellenplatz) wurde erreicht. Sicherlich wäre auch mehr drin gewesen, wenn an man die letzten 4 sieglosen Spiele denkt. Dies sollte jedoch nicht die tolle Rückrunde vergessen machen. Vom 12. Tabellenplatz gestartet glänzte man Woche für Woche und hatte zeitweise den 5. Platz inne. Und schon zur Mitte der Rückrunde konnte das Thema Abstieg "ad acta" gelegt werden.Nun geht es für die Spieler erst einmal auf "Erholungsreise" nach Mallorca ehe es dann am 8. Juli wieder los geht mit dem Trainingsauftakt.Mal schauen was die neue Saison so bringt...An dieser Stelle dankt die Mannschaft hiermit noch einmal allen Sponsoren, Fans, Trainern & Betreuer sowie dem Ehepaar During für die tollen Unterstützung.

cs

SV Preußen Frankfurt (N) - SV Vogelsang 1952 (12.) 2:2 (1:1)

SV Preußen Frankfurt: Dierk Richter, Stefan Hahnert, Steve Newerla (65. Sebastian Scholz), Steffen Grams, Martin Bugge, Dennis Jegorow (65. Paul Saueressig), Martin Neumann, Dimitrios Gegas, Robert Vogel, Stefan Fölger, Matthias Kossatz

SV Vogelsang 1952: Tony Held, Robert Koßurok, Stefan Meissner, Veit Anders (69. Sebastian Maßmann), Steve Weiss-Motz, Benjamin Bartz, Christian Grätz, Andreas Schmidt, Christian Wulff, Norman Elsner, Ronny Dzewior

Tore: 0:1 Norman Elsner (26.); 1:1 Stefan Fölger (39.); 1:2 Steve Weiss-Motz (59.); 2:2 Paul Saueressig (77.)

Schiedsrichter: Hagen Studier (Lübben)

Zuschauer: 212

Gelbe Karte: - / Ronny Dzewior (8.)

Vogelsang spielt in Frankfurt Unentschieden und hat nun Hoffnung, nach den Relegationsspielen in der Landesliga zu bleiben. Der SVV beginnt in der Anfangsphasestark nach vorn. Elsner geht in der 8.Minute über rechts, seine Flanke köpft Grätz über das Tor. Weiss-Motz versucht sich in der 10.Minute durch mehrere Gegenspieler durch zu setzen,scheitert aber. Grätz wird in der 14.Minute lang angespielt, wird aber ebenfalls abgeblockt.Eine sehr gute Möglichkeit vergibt Koßurok per Kopf, nach einem Freistoß von Anders, der Ball geht vorbei. Nach einem guten Spielzug in der 26.Minute über Wulff auf Dzewior, dessen Flanke zimmert Elsner am langen Pfosten unter die Latte. Vogelsang spielt weiteroffensiv und macht das Spiel. Wulff versucht in der 30.Minute einen 25m Schuß, den der Keeper ohne Mühe hält. In der 33.Minute hat der SVV Glück, nach einem Abwehrfehler von Bartz kommt Vogel an den Ball und Tony Held kann dessen Schuß zur Ecke abwehren.Nach dieser Ecke köpft Gebas knapp am Tor vorbei. Frankfurt spielt nun etwas stärker und hat einige Möglichkeiten. Neumann versucht einen 25m Schuß, der in der 36.Minute knapp am Dreiangel vorbei geht. Nach einer Ecke von rechts durch Elsner kommt Koßurok in der 38.Minute zum Kopfball, den der Keeper hält. In der 39.Minute sieht die Vogelsänger Abwehr wieder mal Alt aus, Fölger kann zum 1:1 ausgleichen mit einem Heber über Held.Anders zieht in der 44.Minute einen 30m Schuß ab, den der Keeper mit Mühe prallen lässt,aber kein Vogelsänger erfolgreich nachsetzt. Nach einem langen Abschlag von Held in der 55.Minute kann Dzewior nur über das Tor schießen. In der 59.Minute spielt Dzewior auf Wulff, der setzt sich auf der linken Seite durch, spielt quer auf Weiss-Motz, der spielt noch zwei Gegner aus und erzielt das 1:2. Elsner fängt in der 73. Minute einen Ball vom Gegner ab, spielt auf Wulff, aber die Flanke ist für Grätz zu lang. In der 77.Minute kommt nach einem Einwurf Saueressig an den Ball, er nimmt den aufspringenden Ball volley und erzielt mit einem Sonntagsschuß das 2:2. In der 82.Minute setzt sich Elsner über links durch, spielt quer durch den 5m Raum, aber es ist kein Abnehmer da. Wulff versucht es noch einmal über links, aber der Keeper hält in der 84.Minute. Glück für den SVV in der 88.Minute, nach einer Ecke streicht der Ball knapp am Tor vorbei.

Gegner in den Relegationsspielen ist nun FV Stahl Finow, zuerst Auswärts.

Roland Barfuß

--------------

(moz) Spannung bis zur allerletzten Spielminute. Beim Duell des SV Preußen gegen den SV Vogelsang stand bereits vor dem Anpfiff fest, dass nur der Sieger die Relegation um den Verbleib in der Landesliga Süd erreichen würde. Am Ende hieß es leistungsgerecht 2:2 (1:1). Damit steigen die Frankfurter in die Landesklasse Ost ab. Im Schicksalsspiel um den Klassenerhalt wollte der SV Preußen gegen den SV Vogelsang unbedingt seinen Heimvorteil nutzen, um sich mit einem Sieg in die Relegationsspiele zu retten. Doch nicht die Gastgeber, sondern die Vogelsänger gaben zunächst den Ton an und sorgten für Torgefahr. So mussten erst Bugge (7.), dann Grams (13.) mit letztem Einsatz vor dem einschussbereiten Drzewior retten. Erst nach 20 Minuten gab es den ersten Torschuss für die Frankfurter, doch Bugge jagte den Ball überhastet über den Kasten.Überhaupt gab es zu viel Leerlauf bei den Schützlingen von Trainer Heiko Hempel, präsentierten sich die Gäste bissiger und zweikampfstärker. Konnte Preußen-Keeper Richter einen gefährlichen Kopfball von Kossurock (22.) noch reaktionsschnell entschärfen, so war er wenig später machtlos – 0:1 (24.). Ausgangspunkt war der auffällige Wulff. Der agile Drzewior leitete dessen Diagonalpass sofort auf Elsner weiter, der beförderte die Kugel unhaltbar unter die Latte. Im Gegenzug hatte Fölger den Ausgleich auf dem Fuß, doch nach einem Kossatz-Schuss, den Gäste-Keeper Held abprallen ließ, kam der Preußen-Routinier (25.) zu spät.Einen Vogel-Schuss konnte Held gerade noch über die Querlatte lenken. Die folgende Ecke landete bei Gekas, der per Kopf auf Fölger (31.) ablegte. Doch der verstolperte die größte Preußen-Chance vor der Pause. Wenig später schnippelte Neumann (34.) per Kunststoß den Ball knapp am Winkel vorbei.Schließlich wurde das Bemühen der Preußen doch noch belohnt, als sich Fölger einen missglückten Abschlag von Held erkämpfte, Doppelpass mit Kossatz spielte und zum 1:1 (38.) über den heran-?stürzenden Gäste-Keeper ins Tor lupfte. Doch Torwart Richter musste sich noch zweimal gewaltig strecken, um bei einem Freistoß von Wulff (40.) und einem knallharten Anders-Fernschuss (42.) das 1:2 zu verhindern.Nach der Pause hatten die Preußen zweimal die Führung auf dem Fuß. Zuerst verpasste Fölger (51.), wenig später agierte Neumann zu eigensinnig (52.). Die Vogelsänger waren effektiver. Wulf servierte Weiss-Motz einen Rückpass, den Ex-Preuße Weiss-Motz zur 2:1-Führung abschloss (59.).Trainer Hempel brachte mit Saueressig und Scholz noch einmal frische Leute, die kurz darauf ihren großen Auftritt hatten. Einen langen Einwurf von Scholz nahm Saueressig geschickt mit und jagte die Kugel aus 25 Metern zum 2:2 (79.) unter die Querlatte.Danach mobilisierten die Hempel-Schützlinge noch einmal alle Kraftreserven, doch es sprang nichts Zählbares mehr heraus. Während die Vogelsänger nach dem Abpfiff mit ihren Fans Freudentänze vollführten, lagen die Preußen enttäuscht am Boden.„Vor der Pause waren wir nicht aggressiv genug. Da hat uns Torwart Dierk Richter mit super Paraden im Spiel gehalten. Im zweiten Abschnitt hatten wir genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen“, ärgert sich Hempel und fügt an: „Mein Herzblut hängt am SV Preußen. Hier habe ich einst mit dem Fußball begonnen. Deshalb ist der Abstieg doppelt bitter.“


Generiert mit Professional League