Landesliga Süd 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Spielbericht

30. Spieltag - Samstag, 12.06.2010 - 15:00

SV Preußen Frankfurt (N) - SV Vogelsang 1952 (12.) 2:2 (1:1)

SV Preußen Frankfurt: Dierk Richter, Stefan Hahnert, Steve Newerla (65. Sebastian Scholz), Steffen Grams, Martin Bugge, Dennis Jegorow (65. Paul Saueressig), Martin Neumann, Dimitrios Gegas, Robert Vogel, Stefan Fölger, Matthias Kossatz

SV Vogelsang 1952: Tony Held, Robert Koßurok, Stefan Meissner, Veit Anders (69. Sebastian Maßmann), Steve Weiss-Motz, Benjamin Bartz, Christian Grätz, Andreas Schmidt, Christian Wulff, Norman Elsner, Ronny Dzewior

Tore: 0:1 Norman Elsner (26.); 1:1 Stefan Fölger (39.); 1:2 Steve Weiss-Motz (59.); 2:2 Paul Saueressig (77.)

Schiedsrichter: Hagen Studier (Lübben)

Zuschauer: 212

Gelbe Karte: - / Ronny Dzewior (8.)

Vogelsang spielt in Frankfurt Unentschieden und hat nun Hoffnung, nach den Relegationsspielen in der Landesliga zu bleiben. Der SVV beginnt in der Anfangsphasestark nach vorn. Elsner geht in der 8.Minute über rechts, seine Flanke köpft Grätz über das Tor. Weiss-Motz versucht sich in der 10.Minute durch mehrere Gegenspieler durch zu setzen,scheitert aber. Grätz wird in der 14.Minute lang angespielt, wird aber ebenfalls abgeblockt.Eine sehr gute Möglichkeit vergibt Koßurok per Kopf, nach einem Freistoß von Anders, der Ball geht vorbei. Nach einem guten Spielzug in der 26.Minute über Wulff auf Dzewior, dessen Flanke zimmert Elsner am langen Pfosten unter die Latte. Vogelsang spielt weiteroffensiv und macht das Spiel. Wulff versucht in der 30.Minute einen 25m Schuß, den der Keeper ohne Mühe hält. In der 33.Minute hat der SVV Glück, nach einem Abwehrfehler von Bartz kommt Vogel an den Ball und Tony Held kann dessen Schuß zur Ecke abwehren.Nach dieser Ecke köpft Gebas knapp am Tor vorbei. Frankfurt spielt nun etwas stärker und hat einige Möglichkeiten. Neumann versucht einen 25m Schuß, der in der 36.Minute knapp am Dreiangel vorbei geht. Nach einer Ecke von rechts durch Elsner kommt Koßurok in der 38.Minute zum Kopfball, den der Keeper hält. In der 39.Minute sieht die Vogelsänger Abwehr wieder mal Alt aus, Fölger kann zum 1:1 ausgleichen mit einem Heber über Held.Anders zieht in der 44.Minute einen 30m Schuß ab, den der Keeper mit Mühe prallen lässt,aber kein Vogelsänger erfolgreich nachsetzt. Nach einem langen Abschlag von Held in der 55.Minute kann Dzewior nur über das Tor schießen. In der 59.Minute spielt Dzewior auf Wulff, der setzt sich auf der linken Seite durch, spielt quer auf Weiss-Motz, der spielt noch zwei Gegner aus und erzielt das 1:2. Elsner fängt in der 73. Minute einen Ball vom Gegner ab, spielt auf Wulff, aber die Flanke ist für Grätz zu lang. In der 77.Minute kommt nach einem Einwurf Saueressig an den Ball, er nimmt den aufspringenden Ball volley und erzielt mit einem Sonntagsschuß das 2:2. In der 82.Minute setzt sich Elsner über links durch, spielt quer durch den 5m Raum, aber es ist kein Abnehmer da. Wulff versucht es noch einmal über links, aber der Keeper hält in der 84.Minute. Glück für den SVV in der 88.Minute, nach einer Ecke streicht der Ball knapp am Tor vorbei.

Gegner in den Relegationsspielen ist nun FV Stahl Finow, zuerst Auswärts.

Roland Barfuß

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(moz) Spannung bis zur allerletzten Spielminute. Beim Duell des SV Preußen gegen den SV Vogelsang stand bereits vor dem Anpfiff fest, dass nur der Sieger die Relegation um den Verbleib in der Landesliga Süd erreichen würde. Am Ende hieß es leistungsgerecht 2:2 (1:1). Damit steigen die Frankfurter in die Landesklasse Ost ab. Im Schicksalsspiel um den Klassenerhalt wollte der SV Preußen gegen den SV Vogelsang unbedingt seinen Heimvorteil nutzen, um sich mit einem Sieg in die Relegationsspiele zu retten. Doch nicht die Gastgeber, sondern die Vogelsänger gaben zunächst den Ton an und sorgten für Torgefahr. So mussten erst Bugge (7.), dann Grams (13.) mit letztem Einsatz vor dem einschussbereiten Drzewior retten. Erst nach 20 Minuten gab es den ersten Torschuss für die Frankfurter, doch Bugge jagte den Ball überhastet über den Kasten.Überhaupt gab es zu viel Leerlauf bei den Schützlingen von Trainer Heiko Hempel, präsentierten sich die Gäste bissiger und zweikampfstärker. Konnte Preußen-Keeper Richter einen gefährlichen Kopfball von Kossurock (22.) noch reaktionsschnell entschärfen, so war er wenig später machtlos – 0:1 (24.). Ausgangspunkt war der auffällige Wulff. Der agile Drzewior leitete dessen Diagonalpass sofort auf Elsner weiter, der beförderte die Kugel unhaltbar unter die Latte. Im Gegenzug hatte Fölger den Ausgleich auf dem Fuß, doch nach einem Kossatz-Schuss, den Gäste-Keeper Held abprallen ließ, kam der Preußen-Routinier (25.) zu spät.Einen Vogel-Schuss konnte Held gerade noch über die Querlatte lenken. Die folgende Ecke landete bei Gekas, der per Kopf auf Fölger (31.) ablegte. Doch der verstolperte die größte Preußen-Chance vor der Pause. Wenig später schnippelte Neumann (34.) per Kunststoß den Ball knapp am Winkel vorbei.Schließlich wurde das Bemühen der Preußen doch noch belohnt, als sich Fölger einen missglückten Abschlag von Held erkämpfte, Doppelpass mit Kossatz spielte und zum 1:1 (38.) über den heran-?stürzenden Gäste-Keeper ins Tor lupfte. Doch Torwart Richter musste sich noch zweimal gewaltig strecken, um bei einem Freistoß von Wulff (40.) und einem knallharten Anders-Fernschuss (42.) das 1:2 zu verhindern.Nach der Pause hatten die Preußen zweimal die Führung auf dem Fuß. Zuerst verpasste Fölger (51.), wenig später agierte Neumann zu eigensinnig (52.). Die Vogelsänger waren effektiver. Wulf servierte Weiss-Motz einen Rückpass, den Ex-Preuße Weiss-Motz zur 2:1-Führung abschloss (59.).Trainer Hempel brachte mit Saueressig und Scholz noch einmal frische Leute, die kurz darauf ihren großen Auftritt hatten. Einen langen Einwurf von Scholz nahm Saueressig geschickt mit und jagte die Kugel aus 25 Metern zum 2:2 (79.) unter die Querlatte.Danach mobilisierten die Hempel-Schützlinge noch einmal alle Kraftreserven, doch es sprang nichts Zählbares mehr heraus. Während die Vogelsänger nach dem Abpfiff mit ihren Fans Freudentänze vollführten, lagen die Preußen enttäuscht am Boden.„Vor der Pause waren wir nicht aggressiv genug. Da hat uns Torwart Dierk Richter mit super Paraden im Spiel gehalten. Im zweiten Abschnitt hatten wir genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen“, ärgert sich Hempel und fügt an: „Mein Herzblut hängt am SV Preußen. Hier habe ich einst mit dem Fußball begonnen. Deshalb ist der Abstieg doppelt bitter.“


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