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Landesliga Süd 2009/10 (Stand 12.06.2010)Spielbericht |
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RSV Waltersdorf 09: Dennis Ganschow, Thorsten Albrecht, Mario Schrepffer, David Zeise, Mike Jesse, Thomas Scholz (80. Markus Zimmermann), Andreas Knoll, Frank Fritzsche, Karsten Staude, Dennis Lotz, Florian Fröhlingshausen Tore: 1:0 Robert Nicolaus (Foulelfmeter, 71.) Schiedsrichter: Lars Kunitz (Tröbitz) Die Landesliga-Fußballer vom RSV Waltersdorf 09 verloren am Sonnabend beim KSV Tettau/Schraden mit 0:1 und beendeten die Saison in der Landesliga Süd auf dem zwölften Platz. Die Waltersdorfer mussten am Abschluss-Spieltag erhebliche Aufstellungsprobleme verkraften. So sprangen mal wieder die Routiniers Scholz und Zeise ein. Auch Fröhlingshausen, dem nach längerer Verletzungspause Training und Spielpraxis fehlten, kam zum Einsatz. Auf der Ersatzbank saß mit Zimmermann lediglich ein zweiter Torhüter, der in der Schlussphase sogar noch als Feldspieler eingewechselt wurde.„Unter diesen Vorzeichen hat unsere Mannschaft eine recht gute Leistung geboten“, erklärte Vereinspräsident Jürgen Pflanz. Wobei die Gäste auf eine stabile Abwehr setzten und Konter aus der Tiefe starteten.So kamen die Waltersdorfer auch zu einigen Torgelegenheiten. Nach Vorstoß von Jesse über die rechte Seite und langem Zuspiel konnte Knoll das Leder in günstiger Position auch annehmen. Sein Versuch, den Torhüter zu überlupfen, ging aus zwölf Metern aber auch über die Latte (23.). Die beste Chance bot sich bei einer Diagonalflanke von Knoll. Lotz nahm das Leder direkt, traf aber nicht ins leere Eck, sondern schoss am Tor vorbei (30.).Gegen Ende der ersten Spielhälfte erhöhte KSV Tettau/Schraden den Druck und kam zu einer ganzen Eckballserie. Gefahr für das Waltersdorfer Tor entstand bei einem scharf getreten Freistoß, den Zeise aber per Kopf ins Aus abwehren konnte (43.).Die Gastgeber hatten auch in der zweiten Halbzeit deutliche Vorteile und setzten die RSV-Fußballer mit schnellen Aktionen unter Druck. Mit gelungenen Paraden konnte Ganschow den Rückstand zunächst verhindern. Bei einem Schuss in der 65. Minute hielt er den Ball noch im Nachsetzen fest. Kurz darauf klärte Zeise, indem er in höchster Bedrängnis über das eigene Tor köpfte.In der 71. Minute nahm das Verhängnis doch seinen Lauf. Bei einem Tettauer Angriff über die linke Seite zögerte Fritzsche. Zeise Rettungsversuch an der Strafraumgrenze führte zum Elfmeter, den Nicolaus zum 1:0 verwandelte. Torwart Ganschow war zwar in der richtigen Ecke, konnte den flach getretene Ball aber nicht abwehren.Nach weitem Abschlag, der auftippte, schien sich für Scholz die Ausgleichschance zu bieten, doch der Gästekeeper kam vor ihm zum Rettungsschlag (77.). In den Schlussminuten fehlten den Gästen dann die Kraftreserven, so dass sie die Niederlage nicht mehr abwenden konnten. (eb) ------------------------ Der KSV Tettau/Schraden hat sein letztes Saisonspiel nach einer überzeugenden zweiten Halbzeit mit einem Elfmetertor gegen den RSV Waltersdorf mit 1:0 gewonnen. Damit behaupteten die Oberlausitzer ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. In der ersten Halbzeit schien es, als hätten sich die Spieler abgesprochen. Keiner konnte oder wollte, denn die Partie lief mehr schlecht als recht. Auch die Waltersdorfer rissen keine Bäume aus. Beide Teams präsentierten ein langatmiges und harmloses Geplänkel, das jeglichen Biss und Siegeswillen vermissen ließ. Auch Strafraumszenen blieben Mangelware.Nach Wiederbeginn versuchte Tettau vom Anstoß weg, die erste Halbzeit vergessen zu machen. Die Platzherren übernahmen das Kommando, und die Gäste kamen nur noch sporadisch zu gefährlichen Kontern. Die Oberlausitzer waren in ihrem Vorwärtsdrang nicht mehr aufzuhalten.Mit diesem spielerischen Übergewicht hatte Tettau durch die lauffreudigen Michael Richter und André Staacke Möglichkeiten, die Führung zu erzielen. Weitere Chancen von Lars Kaubisch und abermals André Staacke machte der reaktionsschnelle Gästetorwart zunichte.In der 71. Minute war es dann aber geschehen. Robert Nicolaus fasste sich ein Herz, umkurvte zwei Abwehrspieler, aber der dritte Waltersdorfer holte ihn von den Beinen. Die darauffolgende Elfmeterentscheidung akzeptierten die Gäste kommentarlos.Den Strafstoß verwandelte Robert Nicolaus gewohnt sicher und unhaltbar zum 1:0. Nach dieser Führung konnten weitere konzentrierte Aktionen der Tettauer nicht mehr zu weiteren Treffern umgemünzt werden. Die Rand-Berliner wehrten sich mit Händen und Füßen gegen eine höhere Niederlage. Horst Herbst
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