Landesliga Nord 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Spielbericht

30. Spieltag - Samstag, 12.06.2010 - 15:00

Schönower SV (11.) - 1.FV Stahl Finow (9.) 0:2 (0:2)

1.FV Stahl Finow: Enrico Jürgens, Clemenz Schulze, René Raeck, Sebastian Nähring, Carsten Langner (46. Kenny Fischer), Alexander Teske, Marcel Seegebrecht (46. Michael Scharf), Jakob Scheuerecker, Torsten Röske, Sebastian Silinsky, Michael Jahn (46. Johannes Neumann)

Tore: 0:1 Michael Jahn (15.); 0:2 Michael Jahn (34.)

Schiedsrichter: Olaf Harder (Berlin)

Zuschauer: 170

(moz) Die Fußball-Landesliga-Elf des 1. FV Stahl Finow hat das erste kleine Wunder geschafft. Dank des vierten Sieges in Folge, nun gegen den Schönower SV mit 2:0, wurde nach 30 Landesligaspieltagen der 14. Tabellenplatz erreicht.Dieser Rang berechtigt zur Teilnahme an der Relegation um den Klassenerhalt. Stahl Finow muss nun gegen den Drittletzten der Landesliga Süd, SV Vogelsang 1952, antreten.Seit dem 20. Spieltag hatte der ?1. FV Stahl nur den vorletzten oder gar letzten Platz inne und wäre damit abgestiegen. Was die Mannschaft um Trainer Rajko Seidel und Kapitän Enrico Jürgens aber in den letzten Wochen geboten hat, verdient zum einen Respekt und lässt zum anderen auf ein berechtigtes Happyend mit dem Klassenerhalt hoffen.Dank des Dürkop-Autohauses konnte das Finower Team zusammen mit den treuesten Fans zum Spiel der Spiele nach Schönow im Mannschaftsbus anreisen. Unter den schätzungsweise 150 Zuschauern waren immerhin 30 Stahl-Anhänger gewesen, die ihre Elf nach besten Kräften unterstützten. Vom Trainergespann Seidel/Scharf entsprechend eingeschworen, begann Stahl voll konzentriert und erwischte einen Start nach Maß. Bereits nach vier Minuten vollendet Michel Jahn eine Ecke von Alexander Teske per Dropkick zum 1:0. Schönow, das seinerseits zumindest ein Unentschieden zum Erreichen des begehrten Relegationsplatzes benötigte, war sichtlich geschockt. Die Finower Abwehr um Libero Clemens Schulze sowie die Manndecker René Raeck und Sebastian Nähring konnte größere Gefahr von Enrico Jürgens’ Tor abwenden. Stahl wusste zudem in der Offensive zu gefallen, insbesondere Alexander Teske zog im Zentrum geschickt die Fäden. In der 33. Minute dann der nächste Höhepunkt. Jakob Scheuerecker setzt sich auf der linken Außenbahn energisch durch, passte dann zu Michel Jahn, der zwei Gegenspieler aussteigen ließ und aus 14 Metern überlegt zum 2:0 für die Gäste vollendete. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt.Die Anfangsoffensive der Schönower zu Beginn des zweiten Durchgangs verpuffte wirkungslos. Zu kompromisslos agierten die Männer vom Wasserturm in ihrer eigenen Hälfte und ließen nichts zu. Finow hatte seinerseits aber einige gute Möglichkeiten, um den Sack endgültig zuzumachen. Doch sowohl Alexander Teske als auch Jakob Scheuerecker scheiterten bei ihren Schussversuchen. Beim Schönower SV konnten weder Krukenberg noch Troni ihre Bewacher abschütteln, um sich klare Einschusschancen zu erarbeiten. Auch die Auflösung der Liberoposition von Krause und seine Verschiebung in die Sturmspitze, brachte letzten Endes für den Gastgeber nichts. Während Stahl Finow nach dem verdienten Sieg jubeln konnte, muss der Schönower SV trotz beachtlicher 19 Punkte aus den letzten zehn Spielen den schweren Gang in die Landesklasse antreten.