Landesklasse West 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Ergebnisse und Tabelle

30. Spieltag

Samstag, 12.06.2010 15:00
  233 TSV Chemie Premnitz (11.) SSV Einheit Perleberg (8.) 2:4 (1:2)  
  234 SV Empor Schenkenberg 1928 (M8.) SV Eiche Weisen (12.) 3:4 (2:3)  
  235 SV 1885 Rhinow/Großderschau (N) Lindower SV Grün-Weiß (13.) 4:1 (2:0)  
  236 SV Falkensee-Finkenkrug II (9.) FSV 1950 Wachow/Tremmen (5.) 6:0 (2:0)  
  237 Schönwalder SV 53 (6.) VfL Nauen (A) 2:1 (1:0)  
  238 SG Eintracht Friesack (10.) FK Hansa Wittstock (4.) 1:4 (0:1)  
  239 Reckenziner SV 1905 (N) SV Kloster Lehnin (N) 2:1 (0:1)  
  240 Pritzwalker FHV 03 (2.) Brandenburger SC Süd 05 II (3.) 5:2 (3:0)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) Schönwalder SV 53 (6.) 30 20 6 4 49 83 : 34 66 15 11 3 1 46 : 13 36 15 9 3 3 37 : 21 30
2. (2.) TSV Chemie Premnitz (11.) 30 19 5 6 27 78 : 51 62 15 10 3 2 45 : 26 33 15 9 2 4 33 : 25 29
3. (3.) FK Hansa Wittstock (4.) 30 17 8 5 44 91 : 47 59 15 7 4 4 51 : 30 25 15 10 4 1 40 : 17 34
4. (4.) Pritzwalker FHV 03 (2.) 30 15 6 9 16 72 : 56 51 15 9 2 4 37 : 22 29 15 6 4 5 35 : 34 22
5. (6.) SV Falkensee-Finkenkrug II (9.) 30 15 5 10 21 77 : 56 50 15 8 3 4 38 : 23 27 15 7 2 6 39 : 33 23
6. (5.) VfL Nauen (A) 30 14 6 10 3 52 : 49 48 15 11 2 2 35 : 15 35 15 3 4 8 17 : 34 13
7. (7.) Brandenburger SC Süd 05 II (3.) 30 12 10 8 5 52 : 47 46 15 6 5 4 26 : 19 23 15 6 5 4 26 : 28 23
8. (8.) SV Kloster Lehnin (N) 30 12 9 9 4 55 : 51 45 15 11 2 2 39 : 22 35 15 1 7 7 16 : 29 10
9. (9.) SSV Einheit Perleberg (8.) 30 12 5 13 -3 52 : 55 41 15 5 4 6 27 : 28 19 15 7 1 7 25 : 27 22
10. (10.) SG Eintracht Friesack (10.) 30 9 6 15 -21 45 : 66 33 15 4 4 7 23 : 30 16 15 5 2 8 22 : 36 17
11. (11.) SV Empor Schenkenberg 1928 (M8.) 30 9 5 16 2 60 : 58 32 15 3 1 11 33 : 37 10 15 6 4 5 27 : 21 22
12. (12.) SV Eiche Weisen (12.) 30 9 5 16 -17 58 : 75 32 15 5 3 7 29 : 35 18 15 4 2 9 29 : 40 14
13. (13.) SV 1885 Rhinow/Großderschau (N) 30 8 7 15 -17 61 : 78 31 15 5 3 7 31 : 33 18 15 3 4 8 30 : 45 13
14. (14.) FSV 1950 Wachow/Tremmen (5.) 30 8 4 18 -28 44 : 72 28 15 4 2 9 25 : 34 14 15 4 2 9 19 : 38 14
15. (15.) Lindower SV Grün-Weiß (13.) 30 6 6 18 -38 28 : 66 24 15 3 4 8 17 : 32 13 15 3 2 10 11 : 34 11
16. (16.) Reckenziner SV 1905 (N) 30 6 5 19 -47 33 : 80 23 15 4 4 7 15 : 25 16 15 2 1 12 18 : 55 7

TSV Chemie Premnitz (11.) - SSV Einheit Perleberg (8.) 2:4 (1:2)

Tore: 1:0 Björn Stuhlmacher (4.); 1:1 Martin Behrend (42.); 1:2 Norman Will (44.); 1:3 Norman Will (46.); 2:3 Lars Posorski (73.); 2:4 Norman Will (90.)

Schiedsrichter: Ingo Stolz (Teiglitz)

Chemie ist Vizemeister !

Am Ende hat es für den TSV Chemie Premnitz nicht gereicht. Mit 2:4 unterlag man am letzten Spieltag Einheit Perleberg und musste den Titel dem Schönwalder SV überlassen. Vor dem Spiel war vor allem die Zitate des Trainers vom VfL Nauen Wladimir Severin die in der MAZ zu lesen waren und im Stadionheft des TSV wiedergegeben wurde ein Gesprächsthema. Schade das sich ein so erfahrener Mann zu Ausagen die dieser Art hinreisen ließ. Auch der Schiedsrichteransetzer bewies wieder einmal das er über wenig Fingerspitzengefühl verfügt. Eigentlich hätten die Unparteiischen aus Meyenbung, Triglitz und Putlitz mit dem Bus von Einheit Perleberg nach Premnitz reisen können, dann wären zumindest die Kosten im Rahmen geblieben. Das am letzten Spieltag bei einem Spiel in dem es für den Gastgeber Premnitz noch um einiges ging nicht Kreisneutral angesetzt wurde ist einfach nicht zu akzeptieren.Die Partie begann eigentlich ganz nach dem Geschmack des TSV. Stuhlmacher verwandelte in der 4. min. einen langen Ball von Freidank aus spitzen Winkel zum 1:0 für den TSV Chemie. Chemie blieb am Drücker und kam zu weiteren guten Möglichkeiten. So scheiterte Schröder am Perleberger Schlußmann und wenig später klatschte ein Kopfball von Freidank an den Pfosten. Dann verletzte sich Stuhlmacher nach einem Foul und schied aus. Im Premnitzer Spiel gab es nun einen Bruch. Trotz der Führung merkte man der Mannschaft an das sie an diesem Nachmittag mit der Situation nicht umgehen konnte. Kurz vor der Pause dann der Rückschlag . Zuerst traf Behrendt nach 42. min. zum 1:1 und kurz vor der Pause bracht Will die Gäste sogar in Führung. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.In der Pause versuchten die Trainer die Mannschaft noch mal aufzubauen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff die Entscheidung. Will nutzte einen Konter in der 46. min. zum 1:3.Obwohl der Aufstieg nun ein weiter Ferne war, versuchte der TSV noch einmal alles. Mit Posorski kam ein weiterer Angreifer der für viel Belebung sorgte. Der TSV hatte an diesem Nachmittag aber auch nicht das nötige Quentchen Glück. Zweimal traf man noch Latte und Pfosten. Hoffnung keimte noch mal , zumindest auf ein Remis, als Posorski in der 73. min. mit einem Klasse Kopfball das 2:3 gelang.Der sehr einseitig leitende Unparteiische versagte nach Foul an Posorski in der 78. min. den Premnitzern einen klaren Strafstoß.

Auf der anderen Seite erzielten die Perleberger in der 90. min. aus klarer Abseitsposition durch Will das Tor zum 2:4 Endstand.Abt. Peter Kaiser nach der Partie" Glückwunsch dem verdienten Meister Schönwalde zum Aufstieg. Natürlich sind wir auch ein wenig Enttäuscht das es für uns am Ende nicht gereicht hat. Trotzdem muss man vor der Leistung unserer Mannschaft den Hut ziehen. Nach Platz 11 im vergangenen Spieljahr hat sich die Truppe weiter entwickelt und wird mit den Zugängen auch in der kommenden Saison den Premnitzer Anhängern sich noch viel Freude bereiten."

Peter Kaiser

SV Empor Schenkenberg 1928 (M8.) - SV Eiche Weisen (12.) 3:4 (2:3)

SV Empor Schenkenberg 1928: Steffen Sgraja, Tino Lindauer, Johannes Ohlis (46. Randy Regber), Markus Polei (46. Maik Schellhase), Tobias Ziem, Danny Noak, Björn Zühlsdorf (66. Christian Poppe), Falko Wetzel, Jano Mebes, Michael Pietzsch, Christian Pietzsch

Tore: 0:1 Tobias Täge (11.); 1:1 Danny Noak (Foulelfmeter, 20.); 2:1 Michael Pietzsch (25.); 2:2 Toni Schneider (29.); 2:3 Johannes Ohlis (Eigentor, 35.); 3:3 Christian Poppe (70.); 3:4 Tobias Täge (80.)

Schiedsrichter: Gregor Friedrich (Potsdam)

Zuschauer: 76

Gelbe Karte: Johannes Ohlis, Markus Polei (9.), Tobias Ziem (12.), Danny Noak (11.) / -

Spiel war zuschauerfreundlich/In Schenkenberg 3 : 4 Gästesieg

Empor hatte das Ziel den Zuschauern ein interessantes Spiel zu zeigen und möglichst als Sieger vom Platz zu gehen. Dies gelang nur zur Hälfte. Sieben Tore in einem Spiel sind zu mindestens zuschauerfreundlich. Das Spiel pendelte hin und her. Kämpferische Einlagen wechselten mit gekonntem schnellem Fußballspiel. Insgesamt ein gutes und faires Landesklassenspiel. Die Gäste hatten dagegen etwas anderes vor. Sie mussten sich den Klassenerhalt erkämpfen. Dies gelang ihnen letztendlich am Ende auch verdient. Dazu unseren Glückwunsch. Nach dem Schlusspfiff feierten beide Mannschaften den Saisonabschluss.

Zum Spielverlauf:

Nachdem die Gäste schon in den Anfangsminuten (2. und 7. Min.) einige Chancen hatten, holte Empor dies in der 8. und 9. Min. nach. Nach 11. Min. gab es dann das 0 : 1 durch Tobias Täge nachdem kurz vorher Sgraja hervorragend gehalten hatte. Kaum war die Szene vorbei, setzte Björn Zühlsdorf einen Kopfball knapp übers Tor. Ein Foul an Danny Noak im Strafraum ahndete der Schieri mit einem Elfmeter, der sicher zum 1 : 1 Ausgleich von Noak verwandelt wurde. Nach 25. Min. verwandelte Michael Pietzsch einen Eckball von Falko Wetzel zur 2 : 1 Führung. Minuten später glichen die Weisener (29.) durch Toni Schneider zum 2 : 2 aus. Als Johannes Ohlis nach einem schnellen Angriff der Gäste (35.) den Ball unglücklich ins eigene Tor zum 2 : 3 lenkte, war der Halbzeitstand erreicht.Das Spielpendel bewegte sich nach der Pause weiter. 55. Min.: Christian Pietzsch hat den 3 : 3 Ausgleich auf dem Fuß. 56. Min.: Weisen scheitert gleich dreimal an Steffen Sgraja. Nach hervorragender Vorarbeit von Falko Wetzel und Christian Pietzsch erzielte Christian Poppe den 3 : 3 Ausgleich. Jetzt wären die Gäste abgestiegen. Sie erhöhten die Kampfkraft. Kurz vor Spielende (80.) gelang ihnen dann die erlösende 3 : 4 Führung durch Tobias Täge. Die nennenswerte letzte Chance hatte Christian Poppe in der 86. Minute. Er vergab sie.

Dieter Wetzel

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Eiche 05 Weisen sicherte sich mit einem 4:3-Sieg beim Tabellennachbarn Empor Schenkenberg den Verbleib in der Fußball-Landesklasse West. In einem sehr guten Landesklassespiel gingen die Eichen am Ende als glücklicher Sieger vom Platz. Die Grundausrichtung der Weisener war zwar defensiv, aber schon in der Anfangsphase hatten sich Toni Schneider und Tobias Täge gute Torchancen erarbeitet. Nach zehn Minuten dann der erste Jubel bei den Eichen. Täge zog aus 20 Metern freistehend ab und der Ball schlug am Innenpfosten ein. Die Freude der Gäste währte nicht lange. In der 17. Minute konnte Torwart Stephan Wild nur auf Kosten eines Fouls retten. Den Strafstoß nutzte Noak zum Ausgleich. Schock für Weisen in der 24. Minute. Nach einem Eckball hatte Pletsch per Kopf das 2:1 für Empor erzielt. Die Weisener waren an diesem Tag aber bissig von Anfang bis Ende. So ließen sie sich durch diesen Rückstand nicht aus der Bahn werfen. In der 27. Minute setzte sich Täge auf der rechten Seite durch. Seinen Querpass nahm Toni Schneider dankend an und versenkte ihn zum 2:2. Nur sechs Minuten später setzte sich Täge wieder auf der rechten Außenbahn durch. Seine scharfe Eingabe fand diesmal einen Schenkenberger Abwehrspieler, der zum 2:3 abfälschte. Mit einem Treffer Vorsprung ging Weisen in die Halbzeitpause. Zur Überraschung der Zuschauer gingen beide Mannschaften das hohe Tempo des ersten Durchgangs auch in den zweiten 45 Minuten. Zwischen der 60. und 65. Minute hatte Weisen durch Christian Hoppe und Täge vier gute Torchancen, die aber durchweg ungenutzt blieben. Hatte Weisen bei einem Eckball (66.) noch Glück, war es in der 68. Minute Poppe, der Weisen mit dem 3:3 fast in die Kreisliga schoss. Doch die Schützlinge von Ronald Hohn steckten nicht auf. Angetrieben durch die zahlreich mitgereisten Zuschauer kämpften alle weiter bis zur Erschöpfung. Patrick Waltinger, Christian Hoppe und Tobias Täge konnten ihre Chancen zunächst nicht nutzen. Großer Jubel dann in der 80. Minute, als Torjäger Täge in seinem letzten Spiel für Eiche das 3:4 erzielte. Mit diesem Tor machte er seiner Mannschaft das schönste Abschiedsgeschenk und lässt die Weisener ein weiteres Jahr in der Landesklasse spielen.

Uwe Lewerenz

SV 1885 Rhinow/Großderschau (N) - Lindower SV Grün-Weiß (13.) 4:1 (2:0)

SV 1885 Rhinow/Großderschau: Matthias Wille, Tobias Fleischhauer (66. Marco Müntzenberg), Marvin Kublik, Stefan März, Marco Lamprecht, Andreas Schneider, Marcel Steigemann (84. Marcel Peter), Denny Köhler, Maximilian Wiesian, Steffen Dalmann, Michael Haas (88. Tino Grand´hiomme)

Lindower SV Grün-Weiß: Tim Neumann, Jan Bruchanski, Michael Seeger, Sven Laschio, Michal Dludak, Christian Pelzer, Steven Ehm, Philipp Schäfer (70. Robert Hinkelmann), Jens Schmidt, Jakub Banaszak, Krzysztof Szydlowski

Tore: 1:0 Denny Köhler (24.); 2:0 Michael Haas (30.); 2:1 Krzysztof Szydlowski (60.); 3:1 Marcel Steigemann (66.); 4:1 Steffen Dalmann (Foulelfmeter, 68.)

Schiedsrichter: Matthias Mrosewski (Kremmen)

Zuschauer: 200

Gelbe Karte: Tobias Fleischhauer (4.), Denny Köhler (4.), Steffen Dalmann (9.) / Christian Pelzer (3.)

Trotz eines am Ende verdienten 4:1 Erfolges gegen den Lindower SV wollte nach dem Schlusspfiff keine Freude bei den Spielern und dem Rhinower Anhang aufkommen, da durch den 3:4 Auswärtssieg des SV Weisen in Schenkenberg der Abstieg für die Rhinower besiegelt war. Die Enttäuschung saß tief denn es ist schon bitter daß man als zweitschlechtester der viertletzten der Landesklassen den Gang in die Kreisliga gehen muss. Zum zweiten Mal hintereinnander folgte nach dem Aufstieg gleich wieder der Abstieg. Hätte man in der Saison die Spiele nur annähernd so gestaltet wie die letzten vier, wo man gezeigt wozu man wirklich in der Lage ist wäre der Abstieg nie ein Thema gwesen. Hätte, Wenn und Aber hilft jetzt keinem mehr, die Gründe das es wieder nicht gereicht hat sind Vielschichtig zum einen die dünne Personaldecke, Verletzungsprobleme sowie ließen es einige Akteure an der erforderlichen Einstellung fehlen.Zum Spiel: Die Rhinower Mannschaft knüpfte auch im letzten Saisonspiel an die guten Leistungen der letzten Begegnungen an. Zwar dauerte es etwa zehn Minuten ehe man richtig ins Spiel kam, aber dann wurde wieder guter Offensivfußball den etwa Zweihundert Zuschauern geboten. Auch ohne den gesperrten Kapitän Stefan Ruff wurden gute Angiffe aus dem Mittelfeld eingeleitet einen davon kann Denny Köhler nach Pass von Marco Lamprecht in der (24.) mit einen Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung vollenden. Damit hat sich D. Köhler für seine guten Leitungen in den letzten Spielen selbst beschenkt. Nur fünf Minuten später klingelt es schon wieder im Kasten der Gäste dieses mal ist es Michael Hass der nach Zuspiel von Steffen Dalmann überlegt einschießt. Torhüter Matthias Wille im Rhinower Gehäuse wurde in der ersten Halbzeit nicht einmal ernsthaft geprüft. Das sollte sich im zweiten Spielabschnitt ändern, denn die Gäste kamen mit viel Elan aus der Kabine und hatten in der (48.) die Riesenmöglichkeit zu Anschlusstreffer aber mit einer tollen Parade konnte M. Wille die eins zu eins Situation mit dem Lindower Angreifer für sich entscheiden. Nun bestimmten die Lindower das Spiel und kommen nach einer Stunde durch Szydlowski zum längst fälligen Anschlusstreffer. Dieser muß wohl die Gemüter in der Rhinower Elf wachgerüttelt haben, denn nun wurde der Gegner wieder unter Druck gesetzt und die konnten sich teilweise nur durch Fouls den schnellen Angriffen erwehren. So auch in der (66.) als man nach Foul einen Freistoß in etwa 18m Torentfernung zugesprochen bekam, diesen kann Marcel Steigemann mit einen herrlichen Schuß in den Winkel verwerten. Nur zwei Minuten später kann Maximilian Wiesian in den Strafraum eindringen und wird von den Beinen geholt den fälligen Strafstoss verwandelt dann Steffen Dalmann resolut mit einen straffen Schuss unhaltbar zum 4:1. Damit war das Spiel natürlich entschieden es ergaben sich zwar bis zum Spielende noch zwei,drei Möglichkeiten auf beiden Seiten aber so richtig zwingend waren diese nicht.

Mario Petras

SV Falkensee-Finkenkrug II (9.) - FSV 1950 Wachow/Tremmen (5.) 6:0 (2:0)

SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Ronny Hansen, Sascha Wehner, Thomas Geisler, Andreas Kamradt (78. André Kiesewalter), Martin Fröbel, Robin Ludwig, Dennis Böttcher, Philipp-Morris Güttner, Stefan Romeis (66. Mirco Dessel), Fabian Fritsch

FSV 1950 Wachow/Tremmen: Michél Rall, Olaf Niemann, Ludwig Radke (67. Florian Felder), Daniel Wolter, René Lipke, Karl-Friedrich Schmidt, Stephan Wiechert (46. Bernd Kubath), Rene Kopka, Horst-Hans Kühn, Sebastian Schranz, Muharrem Sam

Kader: Enrico Witzke

Tore: 1:0 Stefan Romeis (4.); 2:0 Fabian Fritsch (41.); 3:0 Dennis Böttcher (46.); 4:0 Stefan Romeis (63.); 5:0 Fabian Fritsch (74.); 6:0 Fabian Fritsch (87.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 33

Gelbe Karte: Ronny Hansen (6.), Sascha Wehner (4.), Thomas Geisler (9.) / Sebastian Schranz (6.), Rene Kopka (2.), Horst-Hans Kühn (2.)

Wachow/Tremmen ist abgestiegen/FF II gewinnt 6:0 / Fabian Fritsch mit drei Treffern

Die Mannschaft vom FSV 1950 Wachow/Tremmen konnte den Abstieg aus der Fußball-Landesklasse West in die Kreisliga Havelland-Mitte nicht verhindern. Auch das letzte Fünkchen Hoffnung verglimmte am letzten Spieltag beim Auswärtsauftritt bei der zweiten Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug. Denn schon frühzeitig bahnte sich für die erschreckend leidenschaftslos agierenden Gäste die klare 0:6 (0:2)-Niederlage an.Als Trost für die zahlreich mitgereisten Fans der in der Abschlusstabelle mit 28 Punkten und 44:72 Toren auf dem 14. Platz eingekommenen Wachower konnte da auch nicht herhalten, dass selbst bei einem Sieg der Abstieg nicht zu verhindern gewesen wäre. Sowohl die Konkurrenten um den Klassenerhalt aus Weisen in Schenkenberg (4:3) als auch aus Rhinow/Großderschau gegen Lindow (4:1) gewannen. Zu offensichtlich war der Offenbarungseid, den die Mannschaft vom Trainerduo Enrico Witzke und Stefan Ristow ablieferte.„Diese harmlose Vorstellung unseres Teams hat uns schon sehr enttäuscht. Selbst wenn wir nur eine Minichance besaßen, ich hatte mehr Einsatz und Willen erwartet. Selbst nach dem 0:2-Pausenrückstand kannst du dich nicht einfach so aufgeben, wie wir es getan haben. Letztlich haben wir aber die Chance nicht heute verspielt, sondern bei der 3:6-Niederlage in der Vorwoche gegen Rhinow/Großderschau“, so ein bedrückter Ristow. Mit welchen Spielern und welchem Trainergespann es nun in Wachow weitergeht, konnte oder wollte keiner sagen. „In den nächsten Tagen wird es Gespräche geben und dann werden Entscheidungen fallen“, erklärten Witzke und Ristow unisono.Für das Falkenseer Team ging es mit durch den 15. Saisonsieg in der Abschlusstabelle bei 50 Punkten und 77:56 Toren noch mal einen Platz auf den fünften Rang nach oben. Aber auch trotz der guten Saisonplatzierung stehen bei FF II wohl personelle Veränderungen an. So sollen die Trainer Marco Woitina, der beim Spiel fehlte und mit den von ihm ebenso trainierten Brieselanger Minis auf Usedom weilte, sowie Thorsten Brusch mit dem Gedanken spielen, ihr Traineramt niederzulegen. Diese Überlegungen sickerten jedenfalls unter der Hand durch. Grund dafür sollen allerdings nicht Unstimmigkeiten innerhalb des FF II-Teams sein, sondern äußere im Umfeld liegende Umstände.Das Spiel an sich ist schnell auf den Punkt gebracht. Die Falkenseer spielten ihren Stiefel runter. Die Wachower leisteten nicht mal im Ansatz Gegenwehr. Schon nach vier Minuten köpfte Stefan Romeis die Flanke von Fabian Fritsch zum 1:0 ein. Kurz vor der Halbzeit erzielte Fritsch den 2:0-Pausenstand (41.). Nach dem Wechsel besaßen auch die letzten Wachower Optimisten mit dem 3:0 durch Dennis Böttcher (46.) ungewollte Planungssicherheit für die kommende Saison. Romeis erhöhte anschließend mit seinem zweiten Treffer in der 63. Minute auf 4:0. Der zweitbeste Torjäger der Landesklasse-Staffel West, Fabian Fritsch, hisste schlussendlich mit seinen Saisontoren 28 (74.) und 29 (87.) zum 6:0-Endstand die weiße Fahne für die in allen Belangen enttäuschenden Gäste.

Wie es nun bei beiden havelländischen Mannschaften nach der Sommerpause weitergeht wird auf jeden Fall spannender sein als dieses vorerst letzte Aufeinandertreffen beider Teams auf Landesebene.

Christian Wulf

Schönwalder SV 53 (6.) - VfL Nauen (A) 2:1 (1:0)

Schönwalder SV 53: Christian Strehk, Andreas Gimmel, Christopher Kaiser, Sascha Zieme, Daniel Ruff, Steven Matthias Meier, Patrick Malessa, Torsten Busse, Kevin Potyralla (64. Tino Lipka), Frank Gutknecht, David Schalow

Kader: Norman Junghans, Michel Henschel, Steffen Schenk, Marvin Herrmann, Romano Bittner

VfL Nauen: Steven Besser, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, René Kalbitz, Marvin Zeller, Mathias Krone, Malte Seegebarth, Michael Bol, Jan Schönnebeck, Ronny Burkhardt, Lars Halt

Kader: Daniel Rademacher, Rene Oschmann, Sebastian Buge

Tore: 1:0 David Schalow (42.); 2:0 Frank Gutknecht (62.); 2:1 Ronny Burkhardt (78.)

Schiedsrichter: Henri Heese (Wustermark)

Zuschauer: 360

Gelbe Karte: - / Jan Schönnebeck (13.) (77.)

SG Eintracht Friesack (10.) - FK Hansa Wittstock (4.) 1:4 (0:1)

SG Eintracht Friesack: Stefan Thomas, Mathias Müller (82. Sebastian Nehls), Maximilian Scheibner, Sven Nolle, Andreas Fredrich, Dennis Bernhardt, Roberto Meinecke, Felix Wohlgethan, Martin Gutsche, Axel Hädelt, Thomas Gottschalk

FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Ramon Schulze, Sergej Patschenko (72. Thomas Radke), Andy Gawenda (80. Patrick Franke), Marcel Bock, Silvio Braun, Oliver Drott, Jochen Meier, Phillip Reschke, Felix Strothenk, Tino Sasse

Tore: 0:1 Marcel Bock (44.); 0:2 Silvio Braun (54.); 0:3 Ramon Schulze (Foulelfmeter, 72.); 0:4 Thomas Radke (79.); 1:4 Sven Nolle (89.)

Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Andreas Fredrich (8.), Maximilian Scheibner, Sven Nolle (4.) / Felix Strothenk (3.), Patrick Franke

Erneute Heimniederlage zum Saisonabschluss

Mit einer abschließenden 1:4 (0:1)-Heimniederlage am Samstag gegen Hansa Wittstock beendete die Friesacker Eintracht ihre erste wirkliche "Seuchensaison" und überstand diese letztlich sogar unbeschadet. Obwohl 10 Punkte weniger als in der Vorsaison erreicht, verteidigte die Eintracht mit etwas Glück den 10. Tabellenplatz.

Krankheiten, langwierige Verletzungen und arbeitsbedingte Ausfälle strapazierten im Saisonverlauf und insbesondere am Saisonende die ohnehin dünne Spielerdecke der Fliederstädter über Gebühr. Spieler der Reservemannschaft und der A-Junioren mussten im Saisonverlauf mehr als geplant aushelfen und hatten einen gehörigen Anteil daran, dass die Eintracht schon Mitte Mai den Klassenerhalt sicherte.So kamen im Saisonverlauf insgesamt 26 Spieler in der Landesklasse für die Friesacker Eintracht zum Einsatz. Da verwundert es auch nicht, dass Trainer Marc Flohr im letzten Saisonspiel gegen Wittstock die jüngste Mannschaft der letzten 4 Jahre mit einem Durchschnittsalter von 22,4 Jahren auf den Rasen schicken musste. Gegen Wittstock machte die junge Truppe ihre Sache im ersten Durchgang recht gut. Man setzte die Gäste unter Druck und unterband deren Aufbauspiel schon frühzeitig. Torraumszenen waren zwar auf beiden Seiten Mangelware, doch mit Axel Hädelt in der Anfangsphase und Martin Gutsche (41. und 44.) doppelt vor der Halbzeitpause hatten die Friesacker die besseren Torchancen. Doch es waren die Gäste, die mit der Führung im Rücken in die Halbzeitpause gingen. Nach einem Freistoß war Marcel Bock kurz vor dem Halbzeitpfiff mit dem Kopf zur Stelle und erzielte die Gästeführung.Durch den Rückstand geschockt fand die Eintracht nach dem Seitenwechsel nie wieder zum eigenen Spiel und kam entsprechend dem Ergebnis noch ganz schön unter die Räder. Zwar gab es noch eine Reihe von hochkarätigen Möglichkeiten für die Eintracht, doch das Mittelfeld fand faktisch nicht mehr statt und die Hansaoffensive stellte die Eintrachtabwehr ein ums andere mal vor Probleme.

Bevor Sven Nolle in der 89. Spielminute die Ehrentreffer für die Eintracht erzielte, kassierte Stefan Thomas im Eintrachttor folgerichtig noch Treffer von Silvio Braun (54.), Ramon Schulze (72./Foulelfmeter) und Thomas Radke (79.).

mh

Reckenziner SV 1905 (N) - SV Kloster Lehnin (N) 2:1 (0:1)

Reckenziner SV 1905: Torsten Kraft, Christian Jerichow, Daniel Zwergk, Enrico Pohlmann, Michael Qurling, Hardy Seyer, Tommy Schmidt (85. Christoph Neumann), Patrick Raddatz (72. Mark Ziehe), Benny Jerichow, Chris Kramke, Martin Schmidt (46. Felix Krüger)

Tore: 0:1 (7.); 1:1 Felix Krüger (63.); 2:1 Benny Jerichow (73.)

Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk)

Mit einem verdienten 2:1 Heimsieg konnte sich der Reckenziner SV am Samstag aus der Fußballlandesklasse West verabschieden. Die Jungs vom Flachsberg bewiesen Moral und holten den frühen Rückstand aus der 7. Spielminute durch Tore von Krüger und Jerichow auf. Die Vorzeichen vor der Partie waren eindeutig, Reckenzin stand als Absteiger bereits fest, Lehnin stand im gesicherten Mittelfeld ohne Ambitionen auf das obere Tabellendrittel. Trotzdem entwickelte sich eine spannende Partie, in der sich beide Seiten nichts schenkten. Lehnin nutzte seine erste nennenswerte Chance nach einem Freistoß eiskalt aus. Der Ball wurde von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum geschlagen, die Volleyabnahme landete aus elf Metern unhaltbar im Tor. Die RSV- Defensive sah hier nicht gut aus, Lehnin hatte zu viel Raum und Reckenzins Verteidiger waren nicht auf der Höhe. Die Gäste versuchten danach ihr Offensivspiel zu ordnen und waren vor allem über die schnellen Außenpositionen gefährlich. Reckenzin stabilisierte sich aber zusehends und erkannte Löcher in der Verteidigung der Klosterbrüder. Die Hausherren spielten immer wieder auf die beiden robusten Stürmer Martin Schmidt und Kai Kramke, die versuchten, die Bälle auf die nachrückenden Spieler abzulegen. Der RSV kam zu Chancen, Benny Jerichow (28, 35.), Kramke (38.) und Quirling (44.) ließen diese aber ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel begannen die Gäste stark, Torsten Kraft musste gleich zweimal in höchster Not klären (48., 49.). Reckenzins Verteidigung hatte alle Hände voll zu tun, denn Lehnin merkte offenbar, dass die knappe Führung gegen das Tabellenschlusslicht womöglich nicht reichen könnte. In der 63. Minute war es dann auch soweit, Krüger brachte einen Eckball in den Strafraum, der Ball wurde per Kopf in Richtung Seitenlinie verlängert. Pohlmann nahm den Ball mit einem Volleyschuss direkt ab, der als Torschuss gedachte Ball flog aber wieder zurück durch den Strafraum vor die Füße von Krüger, der das Leder mit einem sehenswerten Direktschuss aus 18 Metern an den Innenpfosten versenkte. Reckenzin wollte nun den Sieg und spielte konzentriert nach vorn. Kramke steckte einen Kurzpass durch die Abwehr auf Benny Jerichow, der RSV- Goalgetter umkurvte den herauslaufenden Lehniner Schlussmann und schob völlig ungehindert zur 2:1. Führung ein (73.). Lehnin warf nun alles nach vorn und antwortete mit wütenden Angriffen. Die Gastgeber konnten aber alle gefährlichen Aktionen entschärfen und brachten das Ergebnis über die Zeit. Große Freude danach im Reckenziner Lager, trotz des letzten Tabellenplatzes überwog nach dem Abpfiff die Freude über den letzten Heimsieg und eine gute Rückrunde in der Fußballlandesklasse.

Pritzwalker FHV 03 (2.) - Brandenburger SC Süd 05 II (3.) 5:2 (3:0)

Pritzwalker FHV 03: Mario Bock, Martin Zerbian (46. Marcel Lublow), Robert Vogt, Christopher Stolz, Christian Zielasko, Tobias Haack, Tobias Otte (78. Christian Obst), Kevin Blumenthal, Sebastian Stendel, Norman Rohde, Ronny Wölfel (46. Tony Kipper)

Tore: 1:0 Ronny Wölfel (10.); 2:0 Ronny Wölfel (25.); 3:0 Norman Rohde (28.); 4:0 Norman Rohde (52.); 5:0 Sebastian Stendel (63.); 5:1 ; 5:2

Schiedsrichter: Darcy Goldschmidt (Beetz)

Mit einem 5:2 (3:0)-Heimerfolg über die Oberligareserve des Brandenburger SC Süd 05 verteidigte der Pritzwalker FHV am letzten Punktspieltag der Fußball-Landesklasse West den vierten Tabellenrang.Von Beginn an hatte das Team um Interimstrainer Stefan Prüfer, Trainer Jan Kistenmacher weilt mit der Bundeswehr bei einem Auslandseinsatz in Afrika, das Spiel. Den Lohn gab es bereits nach zehn Minuten, als Ronny Wölfel das 1:0 markierte. Der FHV setzte nach und erneut war es Wölfel, der nach Zuspiel von Robert Vogt den Ball mit der Brust an- und mitnahm und zum 2:0 (25.) traf. Die offensive und vor allem disziplinierte Spielweise der Prittzwalker wurde mit der 3:0-Pausenführung (28.) nach einer schönen Einzelleistung von Normen Rohde belohnt. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Pritzwalk hatte mehr vom Spiel und erhöhte durch Rohde (52.), der sich gegen zwei, drei Spieler durchsetzte auf 4:0. Elf Minuten später war es Sebastian Stendel, der von Marcel Lublow in Szene gesetzt wurde und zum 5:0 vollendete. Die Heimelf wechselte durch und die Gäste, die sich bis dahin an der Pritzwalker Defensive die Zähne ausbissen, kamen in der Schlussphase zu zwei Treffern. In Gefahr sah Prüfer den Sieg jedoch nicht. „Die Ordnung ging ein wenig mit den Wechseln verloren“, begründete der Interimscoach, der erst einen 25-Meterhammer und dann einen sehenswerten Schlenzer zum 2:5 hinnehmen musste, die beiden Gegentreffer. (mw)