Landesklasse Süd 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Ergebnisse und Tabelle

30. Spieltag

Samstag, 12.06.2010 15:00
  233 SV Askania Schipkau (6.) Kolkwitzer SV 1896 (11.) 3:1 (2:1)  
  234 VfB 1921 Krieschow (N) SV Werben 1892 (2.) 2:1 (1:1)  
  235 SG Sielow (12.) FSV Lauchhammer 08 (10.) 6:2 (3:1)  
  236 SC Spremberg 1896 (5.) SV Hertha Finsterwalde (M5.) 0:0    
  237 SV Großräschen (8.) SV Eintracht Ortrand (A) 2:2 (1:1)  
  238 SV Germania Ruhland 1910 (13.) FSV Viktoria 1897 Cottbus (3.) 2:1 (2:0)  
  239 SpVgg. Blau-Weiß Vetschau (4.) SV Döbern (7.) 0:1 (0:0)  
  240 SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz (9.) FSV Grün-Weiß Schwarzheide (N) 4:1 (2:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) SV Askania Schipkau (6.) 30 20 6 4 34 68 : 34 66 15 12 3 0 43 : 15 39 15 8 3 4 25 : 19 27
2. (2.) VfB 1921 Krieschow (N) 30 19 7 4 49 85 : 36 64 15 11 3 1 49 : 16 36 15 8 4 3 36 : 20 28
3. (3.) SV Eintracht Ortrand (A) 30 16 7 7 25 61 : 36 55 15 10 2 3 33 : 14 32 15 6 5 4 28 : 22 23
4. (4.) SC Spremberg 1896 (5.) 30 15 8 7 20 53 : 33 53 15 12 2 1 35 : 6 38 15 3 6 6 18 : 27 15
5. (5.) SV Hertha Finsterwalde (M5.) 30 13 7 10 -4 54 : 58 46 15 8 3 4 26 : 22 27 15 5 4 6 28 : 36 19
6. (6.) SV Großräschen (8.) 30 13 6 11 1 50 : 49 45 15 9 3 3 35 : 17 30 15 4 3 8 15 : 32 15
7. (7.) SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz (9.) 30 12 6 12 2 51 : 49 42 15 8 3 4 32 : 24 27 15 4 3 8 19 : 25 15
8. (9.) SV Germania Ruhland 1910 (13.) 30 11 8 11 -3 47 : 50 41 15 8 2 5 27 : 25 26 15 3 6 6 20 : 25 15
9. (12.) SG Sielow (12.) 30 10 8 12 1 57 : 56 38 15 9 3 3 40 : 18 30 15 1 5 9 17 : 38 8
10. (8.) SpVgg. Blau-Weiß Vetschau (4.) 30 11 5 14 -3 50 : 53 38 15 6 4 5 27 : 21 22 15 5 1 9 23 : 32 16
11. (10.) FSV Viktoria 1897 Cottbus (3.) 30 10 7 13 5 56 : 51 37 15 7 4 4 37 : 21 25 15 3 3 9 19 : 30 12
12. (13.) SV Döbern (7.) 30 9 10 11 -13 26 : 39 37 15 2 7 6 10 : 20 13 15 7 3 5 16 : 19 24
13. (11.) Kolkwitzer SV 1896 (11.) 30 9 8 13 5 50 : 45 35 15 7 2 6 29 : 18 23 15 2 6 7 21 : 27 12
14. (14.) FSV Lauchhammer 08 (10.) 30 6 7 17 -33 46 : 79 25 15 3 6 6 23 : 28 15 15 3 1 11 23 : 51 10
15. (15.) SV Werben 1892 (2.) 30 4 9 17 -33 37 : 70 21 15 2 7 6 20 : 30 13 15 2 2 11 17 : 40 8
16. (16.) FSV Grün-Weiß Schwarzheide (N) 30 4 7 19 -53 34 : 87 19 15 4 4 7 26 : 38 16 15 0 3 12 8 : 49 3

SV Askania Schipkau (6.) - Kolkwitzer SV 1896 (11.) 3:1 (2:1)

Tore: 0:1 Christoph Lehmann (19.); 1:1 Maik Becker (21.); 2:1 Thomas Meyer (26.); 3:1 Enrico Wähner (60.)

Schiedsrichter: Marco Kuba (Saßleben)

Zuschauer: 162

In einem spannenden Landesklassespiel begann Askania wie die Feuerwehr und hatte in der 10. Minute durch Torsten John nach einer Flanke von Martin Reichelt die Chance in Führung zu gehen, aber der Schuß ging an die Latte. Der Gast aus Kolkwitz versteckte sich aber nicht und hatte in der 15. Minute durch Sebastian Lehnik eine Möglichkeit, doch der Schuß ging knapp vorbei. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball, es entwickelte sich ein richtig gutes Landesklassespiel, wobei es in der ersten Halbzeit keiner Mannschaft gelang, sich ein Übergewicht zu erspielen. Schipkau optisch überlegen und mit guten Möglichkeiten, dagegen war Kolkwitz mit flüssigem Spiel über Konter gefährlich. 19 Minuten waren gespielt und Askania vertendelt den Ball im Angriff, über 2 Stationen konterten die Gäste und erzielten das 0:1 durch Christoph Lehmann. Dennoch waren die Askanen nicht geschockt und Maik Becker setzte zum Alleingang durch und erzielte zwei Minuten später den 1:1 Ausgleichstreffer. Ein offenes Spiel, ein rassiges Spiel wurde es, in dem Askania aber cleverer wirkte. 26 Minuten waren gespielt - Freistoß von Torsten John und Thomas Meyer schraubt sich am höchsten und köpft den viel umjubelten 2:1 Führungstreffer. Dennoch Kolkwitz immer wieder gefährlich und trotz der Führung brachte Askania keine zwingende Ruhe in die Aktionen. Die 2:1 Pausenführung war vollauf gerecht, stand aber auf wackeligen Beinen.Mit Beginn der 2. Hälfte war dann Askania spielbestimmend und drückte dem Spiel den Stempel auf. 60 Minuten waren gespielt und Martin Reichelt setzte sich auf der rechten Seite durch und bedient mustergültig Enrico Wähner, der das 3:1 markiert. Die 162 Zuschauer völlig aus dem Häuschen und peitschten Ihre Mannschaft nach vorn. Der Wiederstand der Gäste war nun gebrochen und Askania spielte es im Stile eines Aufsteigers. Nach 90 Minuten war es dann endlich perfekt. Der 3:1 Heimsieg war unter Dach und Fach und somit der Aufstieg in die Landesliga. Die ganze Last viel endlich ab von Spielern, Trainer und Betreuern und endete in einer einzigartigen Jubeltraube. Das Trainergespann um Torsten John und Jens Kopka führte die erste Männermannschaft bravourös in die Landesliga.

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Die Kolkwitzer waren gut im Spiel und kamen nicht unverdient zu ihrem Führungstreffer. Ein Ballverlust der Gäste nutzten Schipkau, konterte erfolgreich und egalisierte. Fünf Minuten später köpfte der Schipkauer Meyer nach einer Ecke zum 2:1 ein. Obwohl die Kolkwitzer nach vorn spielten, blieb ein weiterer Torerfolg aus. Die Gastgeber ließen sich den Aufstieg nicht mehr nehmen.

VfB 1921 Krieschow (N) - SV Werben 1892 (2.) 2:1 (1:1)

VfB 1921 Krieschow: Marian Ogorek, Patrik Schreck, Lars Weise, Ronny Dabow, Matthias Hahm, Frank Preuß, Dittmar Jess (60. Gino Fraedrich), Carsten Zimmer (80. Robin Giedow), Sebastian Voigt (65. Christopher Rostock), Steffen Wollermann, Tobias Voigt

Tore: 1:0 Matthias Hahm (16.); 1:1 Sebastian Weidemann (30.); 2:1 Marko Possinke (Foulelfmeter, 49.)

Schiedsrichter: Maik Bräunig (Leuthen)

Zuschauer: 105

Tabellenvize Krieschow übertraf sich im Auslassen der Chancen. So war die 1:0-Führung geschmeichelt. Aber die Werbener steckten zu keiner Zeit auf und blieben ein engagiert spielender Gegner. Einen Ballverlust des VfB nutzten sie zum Ausgleich. Nach der Pause drehten Krieschow auf und schaffte die abermalige Führung. Der Werbener Schlussmann Thomas Warmo wuchs über sich hinaus.

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Am Anfang des Spieles war der VfB die Spiel bestimmende Mannschaft. Unser Gegner wurde mit druckvollem Pressing in die eigende Hälfte gedrängt. So entstanden auch gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Diese wurden aber durch den guten Schlussmann der SV Werben zu Nichte gemacht. (z.B. 3 x Jess) Dann doch die verdiente Führung durch Kapitän Matthias Hahm (16.). Nach mehreren Torschußversuchen, welche immer abgewehrt wurden, stand „Inge“ goldrichtig und nutzte einen Abpraller mit Links zur Führung für den VfB. Der Gastgeber drängte nun auf das 2:0, konnte sich aber nicht mehr zwingend durchsetzen. So kam es wie es kommen musste und die SV Werben nutzte ihren ersten Torschuss zum Ausgleich durch Weidemann. (30.) Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie der erste Abschnitt. Krieschow Spiel bestimmend, Werben stand gut in der Defensive und ließ nicht viel zu. Nach einem Foulspiel an St.Wollermann im Strafraum, entschied der sehr gute Schiedsrichter Maik Bräunig auf Strafstoß für den VfB. Diese Chance ließ sich F.Preuß nicht entgehen und verwandelte sicher zur verdienten Führung. Im Anschluss hatte unsere Mannschaft noch mehrere Möglichkeiten die Führung auszubauen. Am Ende aber ein verdienter Heimsieg gegen zu passive Werbener. Nach dem Spiel wurde noch mit den Fans und Sponsoren bei Freibier und Blasmusik die Vizemeisterschaft und der Gewinn des Fairplay Pokals gefeiert. Steffan Wollermann ist mit 29. Toren Torschützenkönig der Landesklasse Süd, dazu auch unseren herzlichen Glückwunsch. Die Mannschaft befindet sich zurzeit auf Einladung der Sponsoren auf Mallorca, um dort die tolle Saison zu feiern und sich auf kommende Ziele einzustimmen. Von dieser Stelle aus, einen herzlichen Glückwunsch nach Schipkau, zum Gewinn der Meisterschaft und dem Aufstieg zur Landesliga.

SG Sielow (12.) - FSV Lauchhammer 08 (10.) 6:2 (3:1)

SG Sielow: Martin Weise, Jan Becker, Clemens Melzig, Jacob Harms, Steven Glodny, Mathias Walzuck, Daniel Klose (82. Philipp Scholz), Robert Becker (64. Steffen Richter), Enrico Jank, Andreas Voigt, Maik Scholz

FSV Lauchhammer 08: Ralph Schouppe, David Loos, Christoph Hein, Christian Sickora, Jens Papenhusen, Daniel Cepa, Sebastian Bartel, Maximilian Bauer, David Gregor, Christian Preuß (64. Marco Hese), Michel Müller

Tore: 0:1 Michel Müller (8.); 1:1 Enrico Jank (14.); 2:1 Robert Becker (2.); 3:1 Daniel Klose (26.); 4:1 Daniel Klose (47.); 4:2 David Loos (Foulelfmeter, 68.); 5:2 Maik Scholz (76.); 6:2 Clemens Melzig (90+2.)

Schiedsrichter: Nadine Städter (Guben)

Gelbe Karte: Clemens Melzig (5., gesperrt), Steven Glodny (7.) / Christoph Hein (3.), Christian Sickora (2.), David Gregor (3.)

Wieder einmal erwischten die Gäste einen optimalen Start und wieder einmal machte man recht wenig daraus. Nach der frühen Führung in der 8. Minute durch Michél Müller nach Freistoß von Maximilian Bauer verstärkten die Randcottbuser den Druck, brauchten aber einen kapitalen Fauxpas vonKeeper Ralph Schouppe, der eine harmlose Bogenlampe von Enrico Jank in der 14. Minute ins Netz fallen ließ. Das verunsicherte die umgestellte FSV-Abwehr zusätzlich. Mit geradlinigem Spiel tauchten die Sielower immer wieder gefährlich vor dem FSV Kasten auf Robert Becker erzielte in der 22. Minute die Führung, die Daniel Klose noch ausbaute. Der Lauchhammeraner Trainer beendete das Experiment mit David Loos als Libero. Die Gastgeber blieben trotzdem gefährlich und waren weiteren Treffern näher als der FSV dem Anschlusstreffer. Lediglich in der 36. Minute flackerte etwas Gefahr auf, als Christian Preuß auf der linken Seite ein Solo startete und David Loos bediente, dessen Schuss jedoch harmlos war. Es konnte eigentlich nur besser werden. Aber weit gefehlt. Die Sielower machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Schon mit ihrem ersten gefährlichen Angriff schraubten sie das Ergebnis höher. Daniel Krause, den sein Gegenspieler Christoph Hein nie in den Griff bekam, erzielte sein zweites Tor. Es bahnte sich wieder einmal ein Debakel an. Der FSV stemmte sich aber mit viel Engagement gegen weitere Treffer. Nach vorn gelang nun einige Male etwas mehr Entlastung. In der 68. Minute drang Sebastian Bartel in den Strafraum ein und wurde gefoult. David Loos ließ sich die gelegenheit nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß mit einem Billardsschuss an den linken Innenpfosten von wo der Ball ins Netz sprang. Nur Minuten später wurde den Gästen in verheißungsvollen Situationen duech Fouls an Christian Sickora und Daniel Cepa durchaus berechtigte Strafstöße verwehrt. Jetzt zogen die Gastgeber wieder etwas an. In der 75. Minute lenkte Jens Papenhusen einen Schuss von Robert Becker zur Ecke. Nach dieser Ecke verwandelte Maik Scholz per Kopf zum 5:2. Damit war das Schicksal der Lauchhammeraner endgültig besiegelt. Die Sielower beherrschten die Schlussphase nach Belieben und konnten so ihren treuen Fans einen würdigen Saisonabschluss bieten und den anvisierten einstelligen Tabellenplatz realisieren. Die Schlusssekunden spiegelten noch einmal das Dilemma des FSV während der gesamten Saison wieder. Die Abwehrspieler bekamen den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone und so hatte Clemens Melzig keine Mühe, den 6:2 Endstand zu erzielen. Die Abwehrarbeit des Tabellenvierzehnten hatte in diesem Jahr einfach kein Landesklassenniveau

Harry Voll

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Lauchhammer nutzte einen schnell ausgeführten Freistoß und überlistete Sielows Keeper Weise zur Führung. Nur eine Minute später führte eine Bogenlampe zum Ausgleich. Per Kopf folgte das 2:1 und darauf war mit dem 3:1 die Vorentscheidung gefallen. Mit Beginn der Schlussviertelstunde legten die Sielower nochmal eine Schippe.

SC Spremberg 1896 (5.) - SV Hertha Finsterwalde (M5.) 0:0

SV Hertha Finsterwalde: Matthias Mann, Thomas Müller, Alexander Kinzl (86. Markus Müller), Nico Franzeck, Sven Kühne, Tino Wehner, Lars Thimm, Erik Seidel, Robin Gerstberger, Oliver Kutscher, Toni Lehmann

Kader: Steffen Thor

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Christian Pomerhans (Senftenberg)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: - / Nico Franzeck (4.) (70.)

Einen kleinen Deut besser wirkten Spremberg. Während der gesamten Zeit ging es hoch und runter, woran die Fans ihre Freude hatten. Nach dem Abpfiff waren sich beide Teams einig, dass diese Begegnung keinen Sieger verdient hätte.

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Leistungsgerechtes Unentschieden Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an auf Augenhöhe. Spremberg versuchte zunächst das Tempo im Spiel an sich zu reißen, war jedoch zu ungenau beim entscheidenden Pass. Hertha hingegen spielte sich besser ein und kam zu ersten kleinen Gelegenheiten. Mitte der 1. Halbzeit wurde der SC dominanter und konnten vor allem über wendigen Karsten lewa immer wieder zu Angriffen kommen. Die bis dahin beste Chance hatte der 8er als er in der 27. Minute den Pfosten traf. In dieser Druckphase der Gastgeber versuchte die Hertha über Konter zu Chancen zu kommen. Die Großchance hatte Erik Seidel nach Ablage von Toni Lehmann, doch der Ball sprang vom Innenpfosten aus dem Tor wieder heraus. Kurz vor der Halbzeitpause musste sich die Hertha dann bei ihrem Keeper bedanken, der das 0:0 festhielt. Auch den Beginn der zweiten Halbzeit bestimmten die Hausherren. Doch mehrere gute Gelegenheiten blieben ungenutzt, weil Spremberg nicht das Tor traf, oder Matthias Mann für sein Team rettete. Mitte der 2. Halbzeit befreite sich die Hertha etwas aus der Umklammerung der Spremberger, denen etwas die Luft auszugehen schien. Nach einem Konter in der 68. Minute hätte es 1:0 für die Gäste stehen können, als Oliver Kutscher den Keeper ausspielt, der Kapitän der Hausherren jedoch auf der Linie klären konnte. Das Spiel war jetzt klar ausgeglichen und beide Mannschaften boten sich einen fairen und Kampf mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende war das 0:0 verdient, das der gut leitende Christian Pomerhans in seiner letzten Partie in der Landesklasse abpfiff. Durch das Unentschieden der Großräschener gegen Ortrand behalten die Finsterwalder den 5. Tabellenplatz und dürften guter Dinge in die nächste Saison gehen.

SV Großräschen (8.) - SV Eintracht Ortrand (A) 2:2 (1:1)

SV Großräschen: Manuel Buttner, Sebastian Sebischka, Markus Winkler, Martin Lehmann (46. Steve Schultchen), Jan Kalus, Ingo Paulick, Marcel Liese (73. Marian Miottke), Thomas Kandler, Raphael Schulz, Michael John, Dirk Scholz (46. Phillipp Sonntag)

SV Eintracht Ortrand: Philipp Thamm, Felix Neumann, Guido Hausdorf, Aurelio Pililao (61. Michael Mann), Martin Paul, Robert Rietschel, Christian Fischer (73. Daniel Ziller), Christoph Wenzel, Jan Hansel, Felix Barnitzky (59. Markus Kula), Martin Voigtländer

Tore: 1:0 Michael John (33.); 1:1 Felix Barnitzky; 2:1 Jan Kalus (53.); 2:2 Christoph Wenzel (57.)

Schiedsrichter: Klaus Leckzut (Burg)

Zuschauer: 75

Gelbe Karte: Sebastian Sebischka (8.), Michael John (6.) / Michael Mann

Der SV Großräschen und der SV Eintracht Ortrand haben sich in ihrem letzten Saisonspiel mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Beide Mannschaften boten den 60 Zuschauern ein erstklassiges Spiel. Es dauerte knappe 20 Minuten, bevor sich vor den Toren etwas tat. Just zu dieser Zeit hatte sich der Ortrander Christoph Wenzel durchgesetzt und war sofort abgezogen. Toll reagierte SVG-Schlussmann Manuel Büttner. Auch in der 26. Minute war es Wenzel, der sich zur Grundlinie durchgespielt hatte. Seine scharfe Eingabe fand im Zentrum aber keinen Abnehmer. Auch an der nächsten guten Aktion nur wenige Sekunden später war Christoph Wenzel beteiligt. Ein erneuter Angriff über die linke Seite ermöglichte ihm eine gute Kopfballmöglichkeit. Allerdings stand der Pfosten im Weg.

In der 33. Minute gingen aber dann die Platzherren in Führung. Umringt von drei Gästespielern behauptete Michael John am Strafraum geschickt den Ball. Zwei kurze Drehungen brachten ihn in Position. Gegen seinen plazierten Schuss war Philipp Thamm im Ortrander Tor machtlos. Die Führung der Großrä-schener hielt aber nur drei Minuten. Erneut wurde ein Angriff der Ortrander über die linke Seite vorgetragen. In die scharfe, flache Eingabe lief Felix Barnitzki und spitzelte den Ball zum Ausleich ins Tor.

Nach der Pause bot sich den Gastgebern in der 48. Minute durch Michael John die Chance zur erneuten Führung. Frei am Strafraum, versuchte er eine weite Eingabe mit einem Direktschuss abzuschließen, der jedoch missglückte. Auch in der 51. Minute waren die Hausherren der Führung nahe. In der 54. Minute nutzen die Räschener ihre dritte Tormöglichkeit in Folge. Eine gelungene Kombination schloss Michael John mit einem Paß auf Jan Kalus ab. Dieser ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und brachte den SVG erneut in Führung. Aber auch dieser Vorsprung hielt nicht lange. Die Gäste erhielten einen Freistoß zugesprochen. Christoph Wenzel schoss per Kopf zum erneuten Ausgleich ein. In der Schlussphase boten sich dann für Sebastian Sebischka und Marian Miottke noch sehr gute Möglichkeiten. Am Ende blieb es aber bei einer gerechten Punkteteilung.

Peter Schmaler

SV Germania Ruhland 1910 (13.) - FSV Viktoria 1897 Cottbus (3.) 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Marco Nitzsche (35.); 2:0 Ronny Thümmel (39.); 2:1 (90+2.)

Schiedsrichter: Pierre Wünsch (Bad Liebenwerda)

Die Germania hat ihr letztes Spiel der Saison souverän mit 2:1 gegen Viktoria Cottbus gewonnen, obwohl es das Ergebnis nicht so aussagt. Die Heimelf hatte sich taktisch clever auf die technisch überlegenen Gäste eingestellt und die Räume 80 Minuten eng gemacht. Die erste große Gelegenheit besaß Mike Wachs, der ein Zuspiel von Marco Nitzsche aus der Drehung auf das Tor schoss. Nur drei Minuten später verfehlte Frido Wolff. Anschließend flog ein Seitfallzieher von Mike Wachs neben das Gehäuse. Bis dahin hatten auch die Gäste zwei Gelegenheiten mit Kopfbällen nach Standardsituationen. In der 35. Minute verwandelte Marco Nitzsche einen Freistoß direkt zum 1:0. Nur wenige Minuten später fiel das zweite Tor. Ronny Thümmel schob unbedrängt ein. Nach dem Wechsel hätte das dritte Tor fallen müssen, aber den Schuss von Mike Wachs holte der Cottbuser Schlussmann. Nur wenige Sekunden später wurde René Dietrich freigespielt, aber sein Schuss traf nicht. Danach kamen die Gegner besser ins Spiel. In der Nachspielzeit folgte dann der einzige krasse Fehler in der Ruhlander Abwehr, den die Gäste zum Ehrentreffer nutzen konnten. Die Zuschauer brauchten dann aber nur noch wenige Sekunden zittern, bevor der Heimsieg perfekt war.

Wolfgang Firl

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Beide Teams zeigten nochmal einige technische Raffinessen. Die Cottbuser wirkten optisch überlegen, krankten aber in ihrer Chancenverwertung. Zwei Minuten blieben die Gäste unkonzentriert. Erst ein Freistoß und dann Schuss nach einer Ecke waren den beiden Toren vorausgegangen. Auch nach der Pause blieben die Gäste ohne Biss.

SpVgg. Blau-Weiß Vetschau (4.) - SV Döbern (7.) 0:1 (0:0)

SpVgg. Blau-Weiß Vetschau: Thomas Schippan (70. Stefan Boinack), Marcus Raschik, Patrick Hillwig, Tobias Krüger, Kurt Raschick, Dennis Karzenburg, Daniel Gollsach, Matthias Horn (70. Thomas Strangfeld), Andy Veit, Martin Luge, Sebastian Schmude

SV Döbern: Zbigniew Januszewski

Tore: 0:1 Zbigniew Januszewski (75.)

Schiedsrichter: Jens-Uwe Kaus (Thalberg)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Tobias Krüger (2.) / Zbigniew Januszewski (3.)

Nur Platz 10

Am letzten Spieltag der Saison 2009/10 empfangen die Blau-Weißen aus Vetschau den SV Döbern. Für beide Mannschaften ging es nur noch um die “goldene Ananas”, hatte man den Klassenerhalt vorzeitig gesichert. Doch hatten die Gastgeber enorme Besetzungsprobleme. Zur Mannschaftsbesprechung waren nur 10 Mann anwesend, so dass Matthias Horn, der zuvor in der zweiten Mannschaft spielte, noch auflaufen musste. Vetschau nahm das Spiel von Beginn an in die Hand und versuchte, die tief stehenden Gäste mit schnellen Spielzügen aus dem Konzept zu bringen. In der 7. Minute flankte Sebastian Schmude in den Strafraum, doch Martin Luge und Daniel Gollasch verpassten die Eingabe. Eine Minute später versuchte es Schmude mit einem Distanzschuss aus 25 Metern, doch ging dieser einen Meter neben das Tor. Einen Schuss von Luge ließ Keeper Römer prallen, doch konnte er vor dem einschussbereiten Gollasch klären. Die beste Möglichkeit hatten die Blau-Weißen in der 22. Minute. Sebastian Schmude passte in den Lauf von Andy Veit, doch er bekam keinen Druck hinter den Schuss, so das es leichte Beute für den Keeper war. Besser machten es Martin Luge, Daniel Gollasch und Kurt Raschick auch nicht. Luge vergab nach Pass von Matthias Horn (30.), Gollasch konnte nach Vorlage von Schmude den Ball im Strafraum nicht kontrollieren und Raschick scheiterte aus 20 Metern am Keeper. So ging es torlos in die Pause. In der 47. Minute musste Thomas Schippan das erste Mal sein ganzes Können zeigen, nachdem Tobias Krüger den Ball verloren hatte. Nur fünf Minuten später köpfte Krüger aufs eigene Tor, doch ging die Kugel drüber. Vetschau überließ nun den Gästen das Spiel und zeigte selbst keine wirklich zwingenden Aktionen mehr. Dadurch neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Martin Luge scheiterte aus spitzem Winkel und traf nur das Außennetz (71.) und nach Ecke von Schmude köpfte der eingewechselte Thomas Strangfeld über den Kasten. Auf der Gegenseite erzielte Döbern mit dem einzigen guten Spielzug das Tor des Tages. Libero Guido Gangloff schaltete sich offensiv ein und bediente Januszewski mustergültig, welcher keine Mühe hatte, den Ball aus 5 Metern zu verwandeln. Bis zum Ende des Spiels passierte nicht mehr viel. Durch diese Niederlage rutschten die Blau-Weißen auf Rang 10.

Sebastian Schmude

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Beide Mannschaften boten ein ruhiges Spiel. Nach der Pause blieb die Partie eher verhalten. Die Gäste blieben im Spiel. Libero Gangloff schaltete sich zehn Minuten vor Ultimo in den Angriff ein. Sein Querpass im Fünf-Meter-Raum nutzte der Döberner Januszewski und erzielte den Siegtreffer.

SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz (9.) - FSV Grün-Weiß Schwarzheide (N) 4:1 (2:1)

SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz: Robert Tietze, Philipp Kammer, Mario Mrosek, Stephan Böttcher, Karsten Kurth (46. Elias Hoffmann), Mattghias Geisler (46. Daniel Vehlow), Enrico Schrobback, Philipp Knapczyk, Carsten Käthner, Maximilian Klemm (46. Mirco Schneider), Martin Handreg

FSV Grün-Weiß Schwarzheide: Thomas Gröger, Karsten Schatz, Stephan Richter, Willy Ewald, Norman Kählig, Karsten Schafrik, Marcel Weslowski, Michael Nogga, Karsten Tränkner, Paul Werner, Peter Schlenger

Tore: 1:0 Martin Handreg (15.); 1:1 Paul Werner (30.); 2:1 Carsten Käthner (40.); 3:1 Martin Handreg (80.); 4:1 Elias Hoffmann (87.)

Schiedsrichter: Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt)

Gelbe Karte: - / Marcel Weslowski (6.), Stephan Richter (5., gesperrt)

Der FSV Grün-Weiß Schwarzheide hat sein letztes Saisonspiel bei Wacker Cottbus klar mit 4:1 verloren. Mit nur 19 Punkten und einem Minus von 53 Treffern sind die Chemiestädter nach nur einem Jahr in der Landesklasse wieder in die Kreisliga Senftenberg abgestiegen. Schwarzheide konnte von den insgesamt 30 Punktspielen lediglich vier gewinnen. In sieben Partien gab es ein Remis, 19 Vergleiche gingen verloren.

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Erst als sich die Ströbitzer befreiten und den Führungstreffer erzielten, übernahmen sie mehr und mehr das Spiel. Bis zur Pause ließen die Ströbitzer noch einige Chancen aus. Nach der Pause landeten einigen Schüsse am Pfosten. Erst in der Schlussphase erhöhte Wacker. Besonders gut ins Zeug legte sich Elias Hoffmann (Ströbitz) und krönte seine Leistung mit dem 4:1.

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Im Rahmen des Wackeraner Sportfestes absolvierte die erste Männermannschaft ihr letztes Pflichtspiel mit einer über weiten Strecken überzeugenden Leistung und besiegte die Gäste aus Schwarzheide verdient mit 4:1. In den letzten Wochen wurde intensiv für perfekte Rahmenbedingungen gearbeitet. So präsentierte sich der Wacker-Sportplatz mit perfektem Rasen und einem neuen Fangnetz hinter dem „Kneipentor“. Zudem spendierte „Der Märkische Bote“ zwei neue Trikotsätze für die neue Saison. Im Namen der ersten Mannschaft auf diesem Wege nochmals vielen Dank an alle Beteiligten.

Zum Spiel:

Die Gastgeber versuchten sofort die Initiative zu ergreifen und bewegten sich gut. Mit schönen Ballpassagen konnten die defensiv eingestellten Gäste gerade über die Flügelpositionen gut ausgespielt werden. Die im Ansatz gut vorgetragenen Angriffe wurden allerdings noch nicht konsequent zu Ende gespielt. Die Mannschaft versuchte durch frühes Angreifen den Spielaufbau der Grün-Weißen zu stören. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld starteten M. Handreg und Ph. Knapczyk eine tolle Kombination. Knappi spielte den Ball „blind“ auf M. Handreg, der mit einem flachen Schuss aus 16m gegen die Laufrichtung dem Keeper keine Chance ließ, 1-0. Die Gäste konnten mit ihrer einfachen Spielweise jedoch ab und zu aufhorchen und kamen mit der ersten wirklichen Torchance auch zum Ausgleich. Nach einem langen Ball in den Strafraum konnte die Situation nicht richtig geklärt werden und der Angreifer schloss per Volleyschuss ab. Den recht zentralen Schuss konnte unser Torwart R. Tietze trotzdem nicht klären, so dass der Ball ins Netz kullerte. Diese Szene spiegelte den bisherigen Saisonverlauf wider. Trotz starker Leistungen brachte man sich zu oft um den eigenen Lohn. Die Wackeraner waren aber nicht geschockt und versuchten weiter Fussball zu spielen. Ph. Kammer setzte sich mit einem Tempolauf über rechts durch und verschoss knapp. K. Kurth traf aus der Ferne nur das Lattenkreuz. Nach einem schönen Diagonalpass von Ph. Knapczyk setzte sich C. Käthner in einer tollen Einzelaktion im Strafraum durch und schlänzte den Ball unhaltbar ins lange Eck, 2-1, Halbzeit.In der zweiten Halbzeit konnte das Team nicht mehr an die tolle spielerische Leistung im ersten Durchgang anknüpfen. Es wurde nicht mehr konsequent über die Flügel gespielt und zu oft der komplizierte Weg nach vorne gesucht. Die Gäste spielten im zweiten Durchgang gefällig mit und blieben das eine oder andere Mal gefährlich. So auch Mitte der zweiten Halbzeit, als die Grün-Weißen nach einer Flanke den Ball ins Tor schossen. Der Treffer wurde allerdings wegen Abseits aberkannt. Die Wackeraner taten nach dieser Aktion wieder etwas mehr und drängten nun auf das 3-1. Zahlreiche Chancen (M. Schneider, Ph. Kammer, M.Handreg) konnten nicht genutzt werden. Nachdem R. Schrobback sich links gekonnt durchsetzte und M. Handreg am 16ner freistehend anspielte, konnte dieser mit viel Auge und einem flachen Schuss seinen 23. Saisontreffer erzielen. Jetzt wollten die Wackeraner noch mehr. Nach guter Vorarbeit von M. Schneider schaffte es M. Handreg allerdings nicht, aus 5 Metern den Ball im Tor unterzubringen (Pfosten). Dann aber doch noch ein weiterer Treffer. Eingeleitet über links durch C. Käthner und einem „Shibobo“ (südafrikanisch à „Tunnel“) von M. Handreg konnte E. Hoffmann mit einem beherzten Schuss in die linke untere Ecke seinen zweiten Saisontreffer erzielen und krönte damit seine aufsteigende Form in den letzten Wochen.

Fazit:

In einem besonders in der ersten Halbzeit ansehnlichem Spiel gewannen die Wackeraner verdient mit 4-1. Am Ende der Saison sprang der 7. Tabellenplatz heraus. In Anbetracht der Vorsaison ist es eine Verbesserung, die gesteckten Ziele waren jedoch höher. Für die neue Saison gilt es daher an der Konstanz zu arbeiten, um sich oben längerfristig festzusetzen.

Bemerkung:

Für Thomas Koch war es der letzte Spieltag für den SV Wacker Ströbitz. Leider kam er am Samstag nicht mehr zum Einsatz. Die erste Mannschaft bedankt sich bei Thomas für dessen jahrenlangen Einsatz in der Männermannschaft und im Nachwuchs. Der Internetauftritt des SV Wacker hat unter anderem durch ihn ein neues stolzes Gesicht bekommen. Wir wünschen dir im beruflichen und gerade im sportlichen Leben das Beste. Vielleicht schafft es ein anderer Verein irgendwann mal, dass unser Thommy gerade Spannschläge spielen kannJ Danke Thomas.