Landesklasse Ost 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Ergebnisse und Tabelle

30. Spieltag

Samstag, 12.06.2010 11:30
  237 Frankfurter FC Viktoria`91 II (N) FC Strausberg II (8.) 0:2 (0:1)  
Samstag, 12.06.2010 15:00
  233 VfB Steinhöfel (6.) SG 47 Bruchmühle (13.) 0:4 (0:4)  
  234 SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (5.) SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (N3.) 4:0 (2:0)  
  235 FSV Union Fürstenwalde II (10.) FSV Germania Storkow (3.) 6:5 (4:3)  
  236 SG Hangelsberg 47 (N) MSV Eintracht Frankfurt (7.) 1:0 (1:0)  
  238 FSV Blau-Weiß Wriezen (4.) SG Grün-Weiß Lindenberg 1931 (11.) 5:3 (2:1)  
  239 FC Wacker Herzfelde 1925 (N) FSV Dynamo Eisenhüttenstadt (9.) 3:1 (1:1)  
  240 MTV 1860 Altlandsberg (12.) SG Aufbau Eisenhüttenstadt (2.) 3:7 (3:4)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (5.) 30 24 1 5 66 92 : 26 73 15 11 1 3 41 : 10 34 15 13 0 2 51 : 16 39
2. (2.) FSV Union Fürstenwalde II (10.) 30 23 3 4 67 95 : 28 72 15 13 1 1 52 : 15 40 15 10 2 3 43 : 13 32
3. (3.) FC Wacker Herzfelde 1925 (N) 30 18 9 3 28 60 : 32 63 15 11 3 1 34 : 11 36 15 7 6 2 26 : 21 27
4. (4.) FC Strausberg II (8.) 30 16 3 11 34 93 : 59 51 14 9 1 4 57 : 29 28 16 7 2 7 36 : 30 23
5. (6.) SG Aufbau Eisenhüttenstadt (2.) 30 15 5 10 -3 57 : 60 50 15 11 1 3 30 : 12 34 15 4 4 7 27 : 48 16
6. (7.) SG 47 Bruchmühle (13.) 30 13 8 9 19 66 : 47 47 15 7 4 4 40 : 27 25 15 6 4 5 26 : 20 22
7. (5.) FSV Germania Storkow (3.) 30 14 5 11 17 73 : 56 47 15 7 2 6 36 : 26 23 15 7 3 5 37 : 30 24
8. (8.) FSV Blau-Weiß Wriezen (4.) 30 12 7 11 12 73 : 61 43 15 7 5 3 44 : 25 26 15 5 2 8 29 : 36 17
9. (9.) MSV Eintracht Frankfurt (7.) 30 12 4 14 1 73 : 72 40 15 9 3 3 45 : 28 30 15 3 1 11 28 : 44 10
10. (10.) Frankfurter FC Viktoria`91 II (N) 30 12 3 15 -4 57 : 61 39 15 7 2 6 29 : 25 23 15 5 1 9 28 : 36 16
11. (11.) SG Grün-Weiß Lindenberg 1931 (11.) 30 11 4 15 -14 65 : 79 37 15 8 2 5 33 : 27 26 15 3 2 10 32 : 52 11
12. (13.) SG Hangelsberg 47 (N) 30 9 8 13 -18 46 : 64 35 16 8 3 5 29 : 30 27 14 1 5 8 17 : 34 8
13. (12.) FSV Dynamo Eisenhüttenstadt (9.) 30 9 5 16 -4 55 : 59 32 15 7 3 5 33 : 22 24 15 2 2 11 22 : 37 8
14. (14.) SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (N3.) 30 8 8 14 -31 45 : 76 32 15 6 5 4 27 : 34 23 15 2 3 10 18 : 42 9
15. (15.) VfB Steinhöfel (6.) 30 3 4 23 -85 27 : 112 13 15 3 2 10 22 : 58 11 15 0 2 13 5 : 54 2
16. (16.) MTV 1860 Altlandsberg (12.) 30 1 3 26 -85 36 : 121 6 15 1 2 12 20 : 62 5 15 0 1 14 16 : 59 1

Frankfurter FC Viktoria`91 II (N) - FC Strausberg II (8.) 0:2 (0:1)

Frankfurter FC Viktoria`91 II: Markus Grajewski, Viktor Mikulin, Kevin Ehresmann, Christian Werner, Matthias Duden (19. Olaf Schnürer), Babak Salimi (65. Andre Benker), Marcus Tief, Tobias Fiebig, Axel Kolax, Jerome Mario Kindler, Andreas Tränkle; Trainer: Olaf Schnürer

FC Strausberg II: Kai Bohm, Tino Ullmann, Philipp Schulz, Jens Friedrich, Romano Ziegler, Robert Vsetycek, Robert Krebs, Thomas Lindner, Stephan Wieland, Daniel Meyer, Benjamin Heilmann; Trainer: Martin Gardt

Kader: Philllip Fahrendorff

Tore: 0:1 Daniel Meyer (36.); 0:2 Robert Vsetycek (83.)

Schiedsrichter: Martin Gorgas (Branitz) - Assistenten: Stefan Zupp (Cottbus), Janine Kratofil (Dawitz)

Zuschauer: 15

Gelbe Karte: Tobias Fiebig (3.) (35., Foulspiel) / Stephan Wieland (11.) (58., Foulspiel), Benjamin Heilmann (2.) (65., Handspiel)

Tor des Tages durch Trainerfuchs

(moz) Es hatte nur noch Jens Rommel gefehlt, dann hätte das komplette Trainertrio des ?FC Strausberg in der zweiten Mannschaft gespielt und eventuell als Gemeinschaftsproduktion sogar einen Treffer erzielt. Eine Flanke von Thomas Lindner köpfte Daniel Meyer im Spiel der Landesklasse Ost, FC Strausberg II gegen den Frankfurter FC Viktoria II, zum 1:0 ein. „Ich habe schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr selbst gespielt, aber es klappt doch noch“, freute sich Meyer. Den zweiten Strausberger Treffer in einer recht einseitigen Partie erzielte Robert Vsetycek in der 83. Minute. Der FCS II beendet die Saison mit dem vieren Platz. Zum Spiel seiner Brandenburgliga-Mannschaft gegen die Erste des Frankfurter FCV hatte Meyer dann aber wieder auf der Trainerbank Platz genommen. Er sah einen FC Strausberg, der trotz zahlreicher Ausfälle vor allem im Mittelfeld (Robert Pocrnic, Tim Bolte, Tom Hagel) überlegen spielte. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff erzielte Stephan Zaumseil nach einem Freistoß von ?Stephan Ilausky das 1:0.

„Ärgerlich nur, dass wir nicht schon zur Pause das Spiel für uns entschieden haben“, so Meyer, der wieder einmal die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannschaft ansprach. Auch in der zweiten Halbzeit spielte der FCS stark. Es gab nur einen Schönheitsfehler und der ereignete sich in der ?55. Minute. Der Frankfurter Joe Jurchen nutzte ein Missverständnis in der FCS-Abwehr. Durch Tore von Silvan Küter in der ?83. Minute und Ringo Kretzschmar, der in der Schlussminute seinen siebten ?Saisontreffer erzielte, gewann der FC Strausberg hochverdient mit 3:1. Der FCS belegt in der Abschlusstabelle der Brandenburliga den sechsten Platz.

VfB Steinhöfel (6.) - SG 47 Bruchmühle (13.) 0:4 (0:4)

VfB Steinhöfel: Roberto Becker (56. Dave Franz), Sebastian Fleischhauer, Torsten Heese, Maik Saegebrecht (46. Steven Jakob), Silvio Thiede, Ralf Müller, Mario Wagner (70. Cavin Mosters), Jan Glessmann, Stephan Ring, Oliver Lorenz, Lars Richter

Kader: Tino Gottschalk, Steve Haupt, Christian Cieslak, Chris Giering

SG 47 Bruchmühle: Roland Hampel, Michael Jede (75. Thomas Ae), Maik Lammeck (51. Marco Pracht), Alexander Uhlig, Oliver Zimpel, Attila Guti, Olaf Krüger, Lars Finow, Norman Tschirpig, Mario Lammeck, Daniel Menning

Tore: 0:1 Lars Finow (10.); 0:2 Oliver Zimpel (13.); 0:3 Maik Lammeck (20.); 0:4 Olaf Krüger (34.)

Schiedsrichter: Wilfried Fabian (Cottbus) - Assistenten: Ronald Lenk (Spremberg), Michael Staude (Spremberg)

Zuschauer: 34

Gelbe Karte: Maik Saegebrecht (8.) (26., Foulspiel), Oliver Lorenz (7.) (38., Foulspiel), Silvio Thiede (2.) (56., Meckern), Steven Jakob (5., gesperrt) (77., Foulspiel) / Olaf Krüger (70., Foulspiel), Michael Jede (3.) (72., Foulspiel)

SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (5.) - SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (N3.) 4:0 (2:0)

SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf: Thomas Haupt (86. Oliver Boldt), Andreas Kloos, Resad Demann, Denny Latzke, Zoran Sambol (66. Julien Stöcking), Denny Kurz (88. Alexander Feldhahn), Silvio Kayser, Enrico Butter, Lars Dingeldey, Sascha Tinius, Daniel Bialluch; Trainer: Roman Sedlak

Kader: Florian Jankowski, Sebastian Busse, Niles Wienkopp, Nick Hamann

SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde: Toni Stoinski, Marc Stoinski, Andreas Montag, Marcel Schütze, Knut Jaek, Ronny Hinz, Christian Appenheimer (49. Stephan Haustein), Robert Mosler, Willi Lerche, Henry Preuß (32. Oliver Bergau), Fabian Bruse (48. Rainer Arndt); Trainer: Peter Rohde

Kader: Marco Böning, Felix Franetzki

Tore: 1:0 Lars Dingeldey (7.); 2:0 Knut Jaek (Eigentor, 33.); 3:0 Enrico Butter (83.); 4:0 Enrico Butter (85.)

Schiedsrichter: Ronny Straach (Potsdam) - Assistenten: Jens-Uwe Bethge (Buckow), Gerd Schulz (Klosterdorf)

Zuschauer: 425

Gelbe Karte: Zoran Sambol (3.) (32., Unsportliches Betragen), Denny Kurz (7.) (63., Meckern) / Christian Appenheimer (38., Foulspiel), Stephan Haustein (3.) (70., Foulspiel), Ronny Hinz (79., Foulspiel)

(moz) Was sich auf dem Waldsportplatz in Petershagen nach dem Abpfiff des Fußball-Landesklassespiels Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf gegen Grün-Weiß Ahrensfelde abgespielt hat, ist eigentlich kaum zu beschreiben. Blau-Weiß hat das letzte Punktspiel der Saison mit 4:0 gewonnen und ist Meister der Landesklasse Ost."Nie wieder Landesklasse“, „Oh, wie ist das schön“, die altbekannten Gassenhauer wurden bis spät in die Nacht gesungen und gebrüllt und neben einem gehörigen Kater am Sonntagmorgen werden viele Blau-Weiß-Spieler und Fans auch eine sehr dünne Stimme auskurieren müssen.Das Spiel selbst war eigentlich von Beginn an eine eindeutige Sache. Blau-Weiß bestimmte von der ersten bis zur letzten Minute das Geschehen und ließ auch keinen Zweifel am Gewinn der Partie zu. Schon nach wenigen Sekunden, nach einem weiten Einwurf von Tinius, hatte Silvio Kayser eine ganz dicke Chance. Die Führung in der achten Minute war eine Kooperation des Blau-Weiß Stürmerduos Enrico Butter und Lars Dingeldey. Beide im Angriff mehrfach gefoult, setzten sich jedoch durch. Im Fallen konnte Dingeldey das 1:0 erzielen.Die nächste wirklich sehenswerte Aktion gab es in der ?12. Minute. Weiter Pass von Tinus und Butter nimmt den Ball volley im Ahrensfelder Strafraum. Butter war auch in diesem Spiel einer der auffälligsten und hätte um die ?20. Minute allein das Spiel entscheiden können. Eine Schrecksekunde für Blau-Weiß gab es in der 26., als nach Vorarbeit von Robert Mosler Fabian Bruse plötzlich unbedrängt vor Blau-Weiß-Torhüter Thomas Haupt auftauchte.An die 35. Minute wird der Ahrensfelder Torhüter Tonis Steinski wahrscheinlich noch lange denken müssen. Ein Rückpass leitet das 2:0 für Blau-Weiß ein. Steinski war mit seinen Gedanken offensichtlich schon im Sommerurlaub. Er bemerkte den trudelnden Ball zu spät und rutschte noch über ihn.Eine Glanzparade von Haupt nach einem Schuss aus Nahdistanz von Christian Appenheimer beendete die erste Halbzeit. Furios begann der zweite Durchgang. Ein Schuss von Dingeldey und Steinski hatte seinen Fehler aus dem ersten Durchgang wieder gut gemacht. Eine tolle Parade nach einem tollen Schuss.Diese zweite Halbzeit wurde dann mehr und mehr zum Schaulaufen der Blau-Weißen. Nur einer wirkte an diesem Nachmittag ungewöhnlich nervös: Teamchef Roman Sedlak.Als zehn Minuten vor dem Ende Vereinsmitglied Julian Teschner schon die Meisterschafts-T-Shirts holte, rief er plötzlich „Weg damit“. Seine Unruhe war jedoch völlig unbegründet. Es kam noch der Auftritt von Enrico Butter. Kurz zuvor hatte Stadionsprecher Jörg Jankowsky noch ausgerufen, dass Butter gemeinsam mit dem Storkower Martin Anders Torschützen könig der Liga ist. Butter schoss in der 87. und 89. zwei schöne Tore, so dass auch dieser Titel ins Doppeldorf geht.

FSV Union Fürstenwalde II (10.) - FSV Germania Storkow (3.) 6:5 (4:3)

FSV Union Fürstenwalde II: Christopher Rose, Manuel Stöcker, Patrick Sergel, Steven Martin (46. Martin Zeume), Sebastian Probst, Erik Quäschning, Bastian Fischer, Christian Höhne (80. Rene Bartel), Mathias Klein, Robert Zubrowicz (46. Dennis Lucke), Maik Pilowski; Trainer: Michael Pohl

FSV Germania Storkow: Mario Fischer, Christian Schwedler, Christian Siewert (71. Thomas Pehle), Martin Baschin, Marco Bezill, James Edmond Kenfack, Martin Grossmann, Matti Neubert, David Mummert (46. Falko Schmidt), Diego Krause (46. Fabian Doil), Martin Anders; Trainer: Thoralf Krause

Tore: 1:0 Robert Zubrowicz (1.); 2:0 Christian Höhne (8.); 2:1 Martin Grossmann (9.); 3:1 Erik Quäschning (20.); 3:2 Martin Grossmann (31.); 4:2 Robert Zubrowicz (32.); 4:3 Martin Anders (Foulelfmeter, 33.); 5:3 Dennis Lucke (52.); 6:3 Mathias Klein (53.); 6:4 Marco Bezill (83.); 6:5 Falko Schmidt (84.)

Schiedsrichter: Simone Sievert (Rieplos) - Assistenten: Alexander Waßmund (Alt Golmn), Dennis Jahn (Bad Saarow)

Zuschauer: 121

Gelbe Karte: Manuel Stöcker (42., Foulspiel) / Matti Neubert (4.) (44., Unsportliches Betragen)

Aufstieg grandios verpasst

(moz) Mit einem für die Zuschauer furiosen 6:5 (4:3)-Erfolg gegen den Lokalrivalen Germania Storkow hat der FSV Union Fürstenwalde II in der Fußball-Landesklasse Ost die Punktspiel-Saison beendet. Damit haben die Spreestädter den Aufstieg in der Landesliga als Tabellenzweiter nur um einen Punkt verpasst, da Spitzenreiter Petershagen-Eggersdorf sich beim 4:0 gegen Absteiger Ahrensfelde keine Blöße mehr gab.Beide Teams spielten ohne taktische Fessel. „Ich habe der Mannschaft gesagt, wie soll rausgehen, Fußballspielen und Spaß dabei haben“, sagte Union-Trainer Michael Pohl. Den möglichen Aufstieg hatte er im Prinzip bereits vor dem Abpfiff abgehakt, weil er nicht mehr an einen Ausrutscher von Petershagen glaubte. Deshalb kam auch Torwart Christopher Rose zum Einsatz – als Belobigung für sein kräftig verlorenes Gewicht in den vergangenen Monaten. „Ich habe ihm versprochen, wenn er 30 Kilo abnimmt, spielt er in unserer letzten Partien“, so Pohl. Mit dem Anpfiff ging es Schlag auf Schlag. Schon in der ersten Minute fiel das 1:0. Einen hohen Ball über die Storkower Viererkette erlief Robert Zubrowicz und schob ein. Nur fünf Minuten später traf Christian Höhne aus ähnlicher Situation zum 2:0. Es folgte ein guter Angriff der Storkower. Über Martin Anders kam der Ball zu David Mummert, der flankte genau auf den Kopf von Martin Grossmann (2:1). Erik Quäschning stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (19.). Weitere drei Tore fielen im Minutentakt. Erst traf Grossmann nach Vorarbeit von Diego Krause zum 3:2. Fast im Gegenzug erhöhte Zubrowicz auf 4:2 und dann verkürzte Martin Anders per Elfmeter zum 3:4. Als in der 52. und 53. Minute Dennis Lucke und Mathias Klein auf 6:3 erhöhten, schien das Spiel entscheiden. Doch Fabian Doil (82.) und Falko Schmidt (83.) machten es noch einmal spannend. Nach dem Abpfiff wurde es sentimental. Trainer Pohl verabschiedet sich von Team und Fans. Er hört bei Union als Trainer auf. Ich möchte mehr Zeit mit der Familie verbringen“, sagt Pohl. Er wird lediglich bei Blau-Weiß Briesen die F-Junioren trainieren, bei denen sein Sohn spielt, verspricht aber auch: „Die Zeit bei Union war toll. Irgendwann kehre ich wieder zurück.“

SG Hangelsberg 47 (N) - MSV Eintracht Frankfurt (7.) 1:0 (1:0)

SG Hangelsberg 47: Tommy Zinke, Stephan Walter, Christian Brätsch, Martin Luksch, Nico Schneider, Maik Kratzer, Tom Knoll, Marcel Murglat (24. Daniel Ebert), Robin Schneider (85. Alexander Detloff), George Krüger (76. Denny Lüdtke), Toni Lüdtke; Trainer: Bernd Lüdtke

MSV Eintracht Frankfurt: Matthias Kreutzer, Christian Knüpfer, Mirko Reusch, Markus Weihs, Christian Leitschak, Maik Bonack, Christian Schneider, Christian Schmidt (75. Maximilian Kwade), Andy Peschke, Michel Merten, Christopher Krüger; Trainer: Frank Kwade

Kader: Mirko Schröder, Sebastian Schlachte

Tore: 1:0 George Krüger (34.)

Schiedsrichter: Danny Zimmanick (Berlin) - Assistenten: Maximilian Flemming (Schöneiche), Marwin Scheffler (Schöneiche)

Zuschauer: 105

Gelbe Karte: Martin Luksch (5., gesperrt) (47., Foulspiel), Daniel Ebert (6.) (70., Unsportliches Betragen) / -

Die SG Hangelsberg 47 gewann dieses Endspiel um den Klassenerhalt gegen die Frankfurter verdient mit 1:0. Damit schaffte die Mannschaft aus eigener Kraft das erklärte Saisonziel. Parallel patzte wie nicht unerwartet die Konkurrenz und man verbesserte sich noch einen Platz nach vorn auf Rang 12! Damit spielt man auch in der nächsten Saison wieder höherklassig auf Landesebene. Die Mannschaft hatte in diesem Spiel lautstarke Unterstützung von 103 zuschauern,die besonders in der ersten Hälfte eine starke Hangelsberger Mannschaft sahen. In der 5.Minute die erste Gelegenheit duch einen Kopfball des hereinlaufenden T. Knoll. Robin Schneider konnte in der 10.Minute einen schönen Spielzug nicht zur Führug abschließen. In der 20.Minute kam Knoll frei zum Schuss im Strafraum, doch der Ball wurde durch einen Fuß der Gäste noch unglücklich abgefälscht. Die nächste Chance hatte wieder Robin Schneider, als er in der 25. minute eine Eingabe direkt nahm und der Ball knapp am Kasten vorbei ging. Dann in der 33. minute endlich die verdiente Führung, als Krüger an einen scharf hereingeschlagenen Ball den Fuß ranhielt und der Ball war im Netz. Hangelsberg machte weiter Druck und hatte in der 38. und 40. Minute noch gute Möglichkeiten. Eine davon war ein Tor von R. Schneider aber der Schiri saheine Abseitsposition. Anfang der II.Hälfte verflachte das Spiel der Gastgeber und die Frankfurter wurden stärker. Man zog sich zuweit zurück und überlas den Gästen das Mittelfeld. So musste Zinke sich imTor der SGH ganz schön strecken, als er einen Freistoß über den Kasten lenken konnte.(57.) Drei Minuten später konnte Brätsch im letztenMoment gegen einen schön freigespielten Angreifer klären.Dann hatte T.Lüdtke das 2. Tor auf dem Fuß, als er bei einem Konter frei vor dem Keeper auftauchte, diesen jedoch nicht überwinden konnte. (72.) Fünf Minuten vor Ende der Begegnug hatte Zinke Probleme einen Ball unter Kontrolle zu bringen und man hatte Glück, das kein Gegenspieler zum Schuß kam. T.Lüdtke hatte dann noch eine Chance, aber er kam am Ende gegenüber dem Torwart einen Schritt zu spät. Es blieb am Ende beim knappen aber verdienten Sieg. Im Anschluss feierten Spieler und Fans noch ausgelassen den Klassenerhalt und die abgelaufene Saison.

Thomas Ewald

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Mit der dritten Niederlage in Folge verabschiedet sich der MSV Eintracht aus Saison 2009/10 und beendet das abgelaufene Fusionsjahr mit einem 9. Platz in der Landesklasse Ost. Es sollte am Ende noch ein Sieg herausspringen, doch da hatte der gastgebende SG Hangelsberg etwas dagegen. Mit Beginn des Spiels kämpften die Platzherren um jeden Ball, um doch noch aus eigener Kraft den Verbleib in der Landesklasse/Ost zu sichern. So zeigte sich der Gast von der Oder etwas überrascht, als sich die Hangelsberger in der ersten Halbzeit so einige gute Torchanchancen herausgearbeitet hatten. Ein gefährlicher Kopfball in der (7.) aus 5 Metern knapp übers Tor und ein gefährlicher 16 Meter Schuss (13.) knapp am Tor vorbei, waren eine klare Kampfansage des Gastgebers. So überzeugten sie durch viele gewonnene Zweikämpfe, in die der MSV nie so richtig reinkam. Schlussmann Kreutzer musste dann in der (22.) Kopf und Kragen riskieren, um einen frühzeitigen Führungstreffer des Gastgebers zu verhindern. Dann hatten die Eintrachtler nochmals Glück, als der Ball in der (28.) aus 5 Metern nur knapp am Tor vorbeirutschte. Nach der ersten überhastet abgeschlossenen Chance der Gäste in der (31.) durch Krüger erzielte der Gastgeber doch noch den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Führungstreffer für die Hangelsberger. Ein abgefälschter 12 Meter Schuss durch Tom in der (33.) landete für Kreutzer unhaltbar im kurzen Eck zum 1:0 für die Platzherren. Mit der zweiten Chane der Gäste in der (43.) durch Peschke, bei der Schlussmann Einke keine Probleme hatte, wurden dann die Seiten gewechselt. Mit zwei gefährlichen Aktionen der Frankfurter (53.57.) wurde dann die zweite Halbzeit eingeleutet. Allerdings hatten die Eintrachtler wiederum Glück, als Hangelsberg in der (77.) nach einem Abwehrschnitzer vor Schlussmann Kreutzer auftauchte und völlig freistehend den Ball am Tor vorbeischob. Nur eine Minute später vergibt Krüger auf der anderen Seite den möglichen Ausgleichstreffer, als er am Ball nur knapp vorbeirutschte. Nach einer weiteren Chance der Gäste (85.) durh Leitschak wurden dann auch die zweite Halbzeit durch den Unpareiischen beendet. Riesenfreude bei den Gastgebern, die sich mit diesem erkämpften Sieg den Klassenerhalt gesichert haben. Beim Gast von der Oder fehlte an diesem Tag die nötige Durchschlagskraft nach vorn, um zum entscheidenden Erfolg zu kommen. Trotz einiger Höhen und auch Tiefen ist es nach dem Fusionsjahr am Ende eine gute Basis um dann in die nue Saison durchstarten zu können.

FSV Blau-Weiß Wriezen (4.) - SG Grün-Weiß Lindenberg 1931 (11.) 5:3 (2:1)

FSV Blau-Weiß Wriezen: Robert Rosenfeld, Michel Leue, Mirko Galle, Dirk Schilling, Andre Kröning (80. Marcel Matthias), Robert Pintz, Matthias Wegner, David Lehmann (50. Thomas Grönke), Stefan Bröker, Christian Wegner, Florian Pekrul (80. David Pfützner); Trainer: Matthias Wegner

Kader: Andreas Elischer, Kevin Liebsch

SG Grün-Weiß Lindenberg 1931: Andreas Olwig, Matthias List, Frank Schrobbach, Gregor Schwadtke, Marcel Neumann, Paul Werner, Steve Schreiber, Rene Hoffmann (60. Clemens Hartkopf), Jan Röhle, Peter Lassek, Thomas Lassek; Trainer: Mario Gliese

Kader: Christian Schöne

Tore: 0:1 Peter Lassek (26.); 1:1 Florian Pekrul (28.); 2:1 Florian Pekrul (45.); 3:1 Florian Pekrul (Foulelfmeter, 64.); 4:1 Christian Wegner (73.); 4:2 Jan Röhle (Foulelfmeter, 75.); 5:2 Christian Wegner (86.); 5:3 Thomas Lassek (90.)

Schiedsrichter: Mathias Hoppe (Schönermark) - Assistenten: Jürgen Hoffmann (Gramzow), Christoph Potrick (Schwedt)

Zuschauer: 125

Gelbe Karte: Stefan Bröker (41., Foulspiel), Christian Wegner (6.) (41., Meckern) / Gregor Schwadtke (64., Meckern), Paul Werner (11.) (78., Foulspiel)

Rote Karte: - / Matthias List (82., Foulspiel)

Die Landesklassekicker sorgten mit einem 5:3 Sieg gegen die SG Lindenberg noch mal für einen gelungenen Saisonausstand. Trainer Matthias Wegner nahm seine Jungs vor dem Spiel in die Pflicht und appellierte daran, die Erfolgssträhne von 10 Heimspielen ohne Niederlage auszubauen. Dies gelang nach Startproblemen recht eindrucksvoll. Aber auch die Gäste sorgten mit tollem Fußball und vor allem mit einer eindrucksvollen Fangruppe für ein sehenswertes Saisonfinale. Vor dem Spiel wurde Spielertrainer Matthias Wegner, der aus beruflichen Gründen das Traineramt niederlegt, vom Verein und seiner Mannschaft verabschiedet.Es brauchte einige Zeit ehe die Partie im Stadion am Bockberg Fahrt aufnahm. Beide Teams agierten flüssig doch aus den teilweise sehr gut vorgetragenen Spielzügen konnte in der Anfangsphase niemand Kapital schlagen. Erst ein Abstimmungsfehler in der Wriezener Hintermannschaft brachte den ersten Treffer der Partie. Lindenbergs Torjäger Peter Lassek zeigte einmal mehr seine Klasse und netzte per Kopf zur Gästeführung ein (26.). Ähnlich wie vor 2 Wochen gegen Aufbau Eisenhüttenstadt schlug nun die große Stunde von Nachwuchsakteur Florian Pekrul. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer der Gäste gelang dem Nachwuchstalent der Ausgleich. Nach Pass von M. Wegner schob er den Ball eiskalt ins untere Toreck (28.). Bis zur Paus baute der Gastgeber nun immer mehr Druck auf die Gästeabwehr auf. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann wieder Pekrul der im Strafraum an den Ball kam. Nach einer tollen Körpertäuschung benutzte er wie ein alter Hase die „Pieke" und überwand Gästekeeper Olwig damit zum zweiten Mal.Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Heimelf hochkonzentriert und versuchte auf die Entscheidung zu drängen. Nachdem der für den Verletzen Lehmann eingewechselte Thomas Grönke im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde, zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Mannschaftskapitän Mirko Galle legte die Aufgabe in die Hände des Youngsters Pekrul. Dieser schob den Elfmeter dann mit viel Selbstbewusstsein in die linke Torecke. In der 70. Spielminute wurden dann noch mal die Torjäger der Saison Marcel Mathias und David Pfützner eingewechselt. Der Jüngste Florian Pekrul und der Älteste Spieler Andre Kröning verließen den Platz unter großen Applaus. Kurz nach seiner Einwechslung schickte Pfützner dann Christian Wegner auf die Reise. Dieser umkurvte Keeper Olwig und erzielte damit die endgültige Entscheidung (73.). Nur drei Minuten später zeigte der Unparteiische dann noch einmal auf den Punkt. Diesmal allerdings für die Gäste denn Dirk Schilling hatte den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt. Gästelibero Jan Röhle zitterte den Strafstoß dann über die Linie (76.). Nach toller Balleroberung im Mittelfeld war es dann Robert Pintz der Christian Wegner noch mal in Szene setzen konnte. Mit einem trockenen Schuss in die lange Ecke wurde der alte abstand wieder hergestellt (86.). Den Schlussakkord setzten die Gäste in der Schlussminute. Peter Lassek ließ Rosenfeld keine Chance und schlenzte den Ball von der Starfraumgrenze in die lange Ecke.Nach dem Spiel verbrachten beide Mannschaften und ihre Fans noch ein paar gemütliche Stunden und ließen die Saison damit versöhnlich ausklingen. Außerdem wurde von den Zuschauern der beste Spieler der Saison gewählt. Marcel Mathias machte das Rennen vor Kapitän Mirko Galle und David Pfützner. Die Mannschaft möchte sich hiermit bei den Trainern, Betreuern, Sponsoren und Fans recht herzlich für die geleistete Unterstützung danken.

Christian Wegner

FC Wacker Herzfelde 1925 (N) - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt (9.) 3:1 (1:1)

FC Wacker Herzfelde 1925: Evgeni Maximov, Marvin Musolf, Sebastian Theissen (41. Kevin Wichmann), Patrick Walzner, Steven Noack, Eric Fritsche (46. Nico Döhring), Petrick Karwowski, Andre Bauer (86. Denny Heller), Romano Pohle, Tobias Schneeweiß, Thomas Schlag; Trainer: Jens Krüger

Kader: Steven Jahn

FSV Dynamo Eisenhüttenstadt: Markus Kliem, Daniel Koschack, Maik Schwagerick, Christoph Sader, Jan Kretschmann (40. Robin Böttcher), Sergej Frühauf, Alexander Schönfeld (76. Diego Schwagerick), Christian Schneider, Daniel Friedrich, Martin Brunzel, Alexander Mauch; Trainer: Dirk Liedtke

Kader: Erik Tuschel, Peter Mahlig, Kevin Klose

Tore: 0:1 Alexander Mauch (Foulelfmeter, 5.); 1:1 Thomas Schlag (45.); 2:1 Kevin Wichmann (72.); 3:1 Nico Döhring (90.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen) - Assistenten: Gerhard Zock (Kablow), Hermann Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 196

Gelbe Karte: Steven Noack (7.) (46., Foulspiel), Nico Döhring (81., Foulspiel), Petrick Karwowski (8.) (83., Foulspiel), Thomas Schlag (4.) (89., Unsportliches Betragen) / Daniel Friedrich (7.) (81., Meckern)

Schlechte Chancenverwertung verhindert besseres Ergebnis

Dynamo begann die Partie mit der Unterstützung von 60 mitgereisten Fans schwungvoll und mit sehr viel Elan. Von Anfang an spielten die Gäste immer wieder gefällig über die Flügel und ließen die Herzfelder Mannschaft ein ums andere mal schlecht aussehen.In der 5. Minute ging Dynamo durch einen verwandelten Foulelfmeter von Alexander Mauch mit 1:0 in Führung.Zuvor zog Daniel Friedrich unwiderstehlich von der linken Seite in den Strafraum und wurde rüde von den Beinen geholt.In der 10. Minute kam Sergej Frühauf nach einer schönen Kombination der beiden Dynamostürmer Mauch und Brunzel an der Strafraumgrenze frei zum Schuss, doch der Ball ging um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Neun Minuten später hatte Dynamo eine riesige Doppelchance doch scheiterten Martin Brunzel aus 5 Meter und Christian Schneider im Nachschuss aus 16 Meter am überragenden Herzfelder Torwart Yevgeni Maximov.Und in der 25. Minute war der Keeper der Gastgeber erneut zur Stelle, als er einen verdeckten Schuss von Sergej Frühauf sensationell aus dem unteren linken Eck fischte.Eine Minute später versuchte es der wieder sehr gut spielende Sergej Frühauf erneut von der Strafraumgrenze, doch auch dieses Mal verfehlte der Ball sein Ziel und streifte haarscharf am rechten Winkel vorbei.In der 35. Minute zeigte der gute Herzfelder Keeper dann doch mal eine kleine Schwäche, nach einem Eckball unterlief er den Ball und Jan Kretschmann kam aus 5 Meter frei zum Kopfball doch bugsierte er diesen über das leere Tor.Von den Gastgebern war bis dato nicht viel zu sehen. Dynamo hätte zu diesem Zeitpunkt längst klar führen müssen und hätte sich zur Pause schon längst aller Abstiegssorgen entledigen können. Doch wie so oft im Fußball galt auch an diesem Tag der Spruch, " Machst du vorne die Dinger nicht, brauchst du dich nicht wundern, wenn du hinten einen kriegst". In der 45. Minute bekam der Gastgeber einen Freistoß ca. 30 Meter vor dem Dynamogehäuse zugesprochen. Der in der Winterpause von Strausberg nach Herzfelde gewechselte Thomas Schlag packte sich den Ball zu Recht und hämmerte die Kugel in die Maschen.Mit Beginn der zweiten Halbzeit hätte erneut Martin Brunzel seine Dynamo´s in Führung bringen müssen, in der 48. Minute lief er alleine auf Yevgeniy Maximov zu doch scheiterte er erneut im 1:1 gegen den Teufelskerl im Herzfelder Tor.Ab diesem Zeitpunkt war es dann aber auch vorbei mit der Überlegenheit der Gäste.Das Spiel verlief jetzt deutlich ausgeglichener und auch die Gastgeber kamen zu einigen guten Chancen. So verhinderte in der 50. Minute bei einem Schuss aus 14 Meter der Pfosten die Führung der Gastgeber.In der 56. Minute bediente Alexander Mauch mit einer schönen Flanke Martin Brunzel, der frei zum Kopfball kam und dieses Mal schien es, dass er den Herzfelder Keeper bezwungen hat doch der Ball streifte um Millimeter am langen Pfosten vorbei.Danach wurde die Begegnung etwas härter auch deshalb, weil Schiedsrichter Norbert Koch mit einigen sehr merkwürdigen Entscheidungen die Gemüter auf beiden Seiten erregte.Nachdem der Gastgeber in der 70. Minute noch eine Riesenchance ausließ, ging er eine Minute später durch einen Kopfballtreffer von Kevin Wichmann in Führung.Dem voraus ging allerdings ein Rempler gegen Gästekeeper Mathias Kliesch im Fünfmeterraum, den man durchaus mit Foulspiel hätte ahnden können.Dynamo stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kämpfte verbissen.Spielerisch konnte man allerdings nicht mehr an die 1. Hälfte anknüpfen und so blieben weitere Chancen Mangelware.In der 82. Minute verfehlte Diego Schwagerick mit dem Kopf und in der 85. Minute Sergej Frühauf mit einem Freistoß knapp das Herzfelder Tor.Als man schließlich in der 90. Minute alles nach vorne warf und die Herzfelder einen überhasteten Einwurf der Dynamos abfingen, liefen sie zu viert auf Gästekeeper Kliesch zu und Nico Doehring schob zum 3:1 für die Gastgeber ein.Unmittelbar danach war Schluss und als das Ergebnis aus Petershagen/ Eggersdorf gegen Ahrensfelde 4:0 bekannt wurde, kannte der Jubel bei der Dynamomannschaft und den zahlreich mitgereisten Fans keine Grenzen.Damit hat man trotz der Niederlage das von vielen kaum noch für möglich gehaltene Wunder geschafft und im Dynamosportpark wird auch im nächsten Jahr Fußball auf Landesebene gespielt.Nach dem Spiel waren sich die Vorstandsmitglieder Uwe Schwagerick, Dietmar Brauer und Trainer Dirk Liedtke einig, dass man so ein Spiel mit so vielen klaren Chancen eigentlich nicht verlieren darf. Am Ende fiel allen ein Stein vom Herzen mit dem Bewusstsein das man im letzten Moment den Kopf aus der Schlinge gezogen hat und man im nächsten Jahr das Eine oder Andere besser machen muss, um am Ende nicht wieder so ein Krimi im Kampf um den Klassenerhalt zu erleben.

Dirk Liedtke

MTV 1860 Altlandsberg (12.) - SG Aufbau Eisenhüttenstadt (2.) 3:7 (3:4)

MTV 1860 Altlandsberg: Felix Peisker (46. Veit Kastirr), Alexander Vandrey, Adrian Slavu, Martin Spranger (65. Patrick Odebrecht), Jens Runge, Christoph Stähr, Christian Ruf, Pascal Ivert (70. André Hinze), Alexander Glaubitz, Tibor Klix, Nicolas Hofmann; Trainer: Kay Krautien

Kader: Björn Buske

SG Aufbau Eisenhüttenstadt: Carsten Gröger, Frank Müller (60. Christian Fabich), Sven Gerhardt, Robert Menzel (80. Roy Lotze), Andi Wagner, Christian Kühnöhl, Marcel Abraham, David Steinbeiss, Michael Thiele, Robert Richter, Enrico Stensky; Trainer: Roland Steinfurth

Tore: 0:1 Christian Kühnöhl (10.); 1:1 Tibor Klix (23.); 1:2 Michael Thiele (29.); 1:3 Enrico Stensky (31.); 2:3 Pascal Ivert (35.); 3:3 Tibor Klix (37.); 3:4 Robert Richter (42.); 3:5 Enrico Stensky (54.); 3:6 Marcel Abraham (58.); 3:7 Christian Kühnöhl (90.)

Schiedsrichter: Ronny Schabanowski (Bölzow) - Assistenten: Bastian Klebauschke (Heinersdorf), Lars Klebauschke (Hennigsdorf)

Zuschauer: 23

Gelbe Karte: Alexander Vandrey (2.) (30., Foulspiel), Martin Spranger (4.) (57., Foulspiel), Jens Runge (5., gesperrt) (87., Foulspiel) / Christian Kühnöhl (6.) (Unsportliches Betragen)

Klarer Aufbau-Erfolg mit viel Leerlauf

(aco): In ihrem letzten Punktspiel der Saison 2009/2010 siegte die SG Aufbau Eisenhüttenstadt erwartungsgemäß beim Schlusslicht und Absteiger MTV 1860 Altlandsberg mit 3:7 (3:4). Gegen einen schwachen Gastgeber konnten die Aufbauer nur phasenweise überzeugen und offenbarten in der ersten Halbzeit mangelhaftes Defensivverhalten. Am Ende der Meisterschaft belegten die Hüttenstädter den fünften Tabellenplatz und blieben somit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Klare Zielstellung für die Gäste von der Oder war ein Sieg beim Tabellenletzten, der am Ende der 90 Minuten auch zu Buche stand. Allerdings zeigten die Spieler von Trainer Roland Steinfurth zum wiederholten Male große Schwächen im Defensivverhalten. Alle drei Gegentore der Altlandsberger Gastgeber resultierten aus leichtsinniger, unkonzentrierter Spielweise. Dabei verlief für die Gäste eigentlich alles nach Maß. Bereits in der 10. Minute verwandelte Christian Kühnöhl am langen Pfosten eine Kopfballverlängerung von Enrico Stensky zur 0:1-Führung. Die SG Aufbau war bemüht druckvoll nach vorn zu spielen und so gelangen in der Folgezeit auch einige schöne Spielzüge, die aber nicht zu weiteren Treffern genutzt werden konnten. Im Gegenteil, nach einer Ecke in der 23. Minute glichen die Gastgeber zum 1:1 aus, nach dem Aufbau-Keeper Carsten Gröger den Eckball unterlief. Nach diesem Gegentor ruckten die Gäste wiederholt an und kamen mit freundlicher Unterstützung des gegnerischen Torwartes zu ihren Treffern zwei und drei. In der 29. Minute war Michael Thiele mit einem 16-Meter Schuss erfolgreich, zwei Minuten später verwandelte E. Stensky einen Torwartabpraller aus Nahdistanz. Mit diesem Spielstand hielt anscheinend Bruder Leichtsinn Einzug ins Aufbau-Abwehrgefüge, denn bei den beiden Toren zum zwischenzeitlichen 3:3 war von der Gästeabwehr nichts zu sehen. Das man trotzdem mit einer Führung in die Pause gehen konnte, verdankte man Robert Richter, der mit einem abgefälschten Schuss sein erstes Saisontor für die SG Aufbau erzielte (3:4, 42.). Trainer Roland Steinfurth war dann in der Pause auch anzumerken, wie er über das Defensivverhalten seiner Männer dachte. In der zweiten Halbzeit festigte sich nun endlich die Hintermannschaft und gestatte dem MTV Altlandsberg keine nennenswerten Möglichkeiten mehr. Die Hüttenstädter dominierten das Geschehen und erzielten drei weitere Tore. Nach 54 Minuten gelang E. Stensky nach schöner Vorarbeit von R. Richter sein zweiter Treffer zum 3:5. Und auch der im linken Mittelfeld spielende Marcel Abraham hatte Grund seinen ersten Saisontreffer zu bejubeln, als er eine Kopfballverlängerung von E. Stensky über die Linie drückte (3:6, 58.). Für den Endstand sorgte dann C. Kühnöhl, der fast mit dem Schusspfiff zum 3:7 erhöhte. Für ihn ein ganz besonderes Tor, denn es war sein insgesamt 100. Punktspieltor für die Farben der SG Aufbau Eisenhüttenstadt.


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