Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 16.05.2010)

Ergebnisse und Tabelle

27. Spieltag

Samstag, 15.05.2010 15:00
  209 SV Teupitz/Groß Köris (13.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1:0 (1:0)  
  210 BSV Mittenwalde (11.) SV 1885 Golßen (6.) 1:3 (0:0)  
  211     FC Borussia Belzig 1913 (4.)      
  212 VfB 68 Herzberg (N) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2:2 (1:2)  
  213 TSG Lübbenau 63 (9.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 5:2 (3:1)  
  214 SG Michendorf (3.) SV Siethen 1977 (N) 4:1 (2:0)  
  216 Teltower FV (12.) VfB Trebbin (10.) 4:4 (1:1)  
Sonntag, 16.05.2010 14:00
  215 FSV 63 Luckenwalde II (7.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (3:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 25 21 3 1 51 77 : 26 66 13 11 2 0 46 : 15 35 12 10 1 1 31 : 11 31
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 24 16 4 4 19 50 : 31 52 12 10 0 2 26 : 14 30 12 6 4 2 24 : 17 22
3. (3.) VfB 68 Herzberg (N) 26 13 6 7 13 64 : 51 45 14 8 1 5 33 : 32 25 12 5 5 2 31 : 19 20
4. (4.) SV Siethen 1977 (N) 24 11 7 6 12 52 : 40 40 12 6 5 1 33 : 19 23 12 5 2 5 19 : 21 17
5. (5.) VfB Trebbin (10.) 23 9 11 3 20 48 : 28 38 11 4 6 1 18 : 11 18 12 5 5 2 30 : 17 20
6. (8.) SG Michendorf (3.) 24 11 4 9 3 56 : 53 37 13 7 1 5 31 : 26 22 11 4 3 4 25 : 27 15
7. (6.) Teltower FV (12.) 25 10 6 9 6 56 : 50 36 13 7 3 3 36 : 23 24 12 3 3 6 20 : 27 12
8. (7.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 24 10 5 9 25 69 : 44 35 12 5 2 5 40 : 21 17 12 5 3 4 29 : 23 18
9. (9.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 24 9 6 9 7 37 : 30 33 12 6 2 4 22 : 18 20 12 3 4 5 15 : 12 13
10. (11.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 24 9 5 10 -14 34 : 48 32 12 6 3 3 23 : 20 21 12 3 2 7 11 : 28 11
11. (10.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 25 8 5 12 -12 41 : 53 29 12 6 4 2 25 : 15 22 13 2 1 10 16 : 38 7
12. (12.) TSG Lübbenau 63 (9.) 26 5 7 14 -14 47 : 61 22 13 2 6 5 20 : 24 12 13 3 1 9 27 : 37 10
13. (13.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 25 5 3 17 -43 25 : 68 18 12 5 1 6 12 : 24 16 13 0 2 11 13 : 44 2
14. (14.) BSV Mittenwalde (11.) 25 4 4 17 -20 36 : 56 16 12 4 2 6 26 : 27 14 13 0 2 11 10 : 29 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 24 3 4 17 -53 27 : 80 10 11 3 2 6 14 : 25 11 13 0 2 11 13 : 55 2

28. Spieltag

Samstag, 29.05.2010 15:00
  217     BSV Mittenwalde (11.)      
  218 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (1:0)  
  219 VfB Trebbin (10.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 2:0 (0:0)  
  220 SV Blau-Weiss Straupitz (N) Teltower FV (12.) 3:6 (1:4)  
  221 SV Siethen 1977 (N) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:2 (0:1)  
  222 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) SG Michendorf (3.) 2:1 (1:1)  
  223 RSV Eintracht 49 Teltow (N) TSG Lübbenau 63 (9.) 3:0 (2:0)  
  224 FC Borussia Belzig 1913 (4.) VfB 68 Herzberg (N) 0:3 (0:2)  

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1:0 (1:0)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Janetzki, Daniel Groger, Tobias Just, Alexander Mieles, Manuel Mieles, Stefan Schöne (85. Christian Prietz), Robin Lehmann (76. Robert Mittenzwei), Christoph Schuffenhauer

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Benjamin Weichert, Tino Rindt, Tobias Rindt, Benjamin Beutke, Jan Wolter (46. Sebastain Groggert), Peer Gülzow, Robert Lingor, Tom Neumann, Stefan Schieche, Bastian Brezinski, Stephan Hänel (70. Björn Beutke)

Tore: 1:0 Stefan Schöne (8.)

Schiedsrichter: Tom Schultchen (Vetschau)

Zuschauer: 116

Gelbe Karte: Stefan Schöne (9.) (3.), Manuel Mieles (4.) (12.), Alexander Mieles (5., gesperrt) (57.) / Tino Rindt (7.) (16.), Robert Lingor (3.) (26.), Peer Gülzow (5., gesperrt) (60.)

Rote Karte: - / Stefan Schieche (85.)

Das schönste an diesem Spiel war der Treffer des Tages in der 8. Minute durch den starken Stefan Schöne. Dabei muste man schon zu Beginn der Partie böses befürchten als der Schieri mit gelben Karten nur so umsich warf. Hätte er dort über die erste Halbzeit so weitergemacht wären beide Mannschaften arg dezimiert in die Pause gegangen.Wenn er dann wenigsten die Foulspiele geahndet hätte die ahndenswert waren hätten auch beide Mannschaften dafür Verständnis gehabt.Das Spiel passte sich aber den Wetterbedingungen an . Das Dahmelandderby begann sehr rutschig und zerfahren so das beide Teams ihre Schwierigkeiten hatten einen ansehnlichen Spielaufbau zustande zu bekommen. Die Gastgeber mit dem besseren Start und wie schon gesagt ab der 8. min in Führung. Kämpferisch und Einsatzfreudig waren beide Mannschaften aber im großen und ganzen sehr glücklos oder dem Wetterbedingungen nicht angepasst anders sind die vielen Ballverluste nicht zu erklären. In der zweiten Hälfte die Gäste mit mehr Risiko und wir mit Glück immer noch in Führung . Diese baute man auch trotz bester Gelegenheiten nicht aus und hatte dann auch noch viel Glück das die Gäste am heutigen Tag auch kein bischen Fortune hatten um den verdienten Ausgleich zuerzielen. So scheiterten sie in aussichtreichen Positionen entweder am überragenden Isdepski oder am eigenen Unvermögen. Kurz vor Schluß gerieten die Gäste auch noch in Unterzahl als Schieche nach verbalen Tätatät mit dem Schieri Rot sah. So blieb es beim knappen Sieg der Heimelf.

SB

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„Die Möglichkeiten waren ja da“, bedauerte der Königs-Wusterhausener Trainer Stephan Rosenberg, „wir haben nur nichts daraus gemacht.“ Und auch Kollege Frank Kache kam am Sonnabend bei aller Freude über den 1:0-Sieg seiner Groß-Köriser Landesklassen-Fußballer schnell auf die bescheidene Trefferquote zu sprechen. „Mit dem zweiten Tor hätten wir das Spiel eher für uns entscheiden können.“ Wobei Kache einräumte, dass auch die Gäste nicht chancenlos waren. „So musste Torwart Isdepski für uns noch die drei Punkte festhalten.“Was Spannung und Aufregung betraf, kamen die Zuschauer beim Dahmeland-Derby wieder auf ihre Kosten. In spielerischer Hinsicht aber gingen höhere Erwartungen nicht in Erfüllung. Ein paar elegante Einzelaktionen und wenige gelungene Kombinationen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass beide Teams in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt sind.Das erste Achtungszeichen setzten die Gäste. Beim Schuss von Gülzow hatte Torwart Isdepski einige Mühe, das Leder noch aus dem linken oberen Dreiangel zu lenken (4.). Das einzige Tor des Spiels fiel vier Minuten später auf der Gegenseite. Stefan Schöne nahm von der rechten Seite kurz entschlossen Maß, und der Ball passte in die lange Ecke. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit versuchten es die Gastgeber noch mehrmals mit Distanzschüssen, wobei Lehmann (23.) und Alexander Mieles (26.) jeweils knapp über die Latte zielten. Für Eintracht bot sich die beste Chance bei einem 20-m-Freistoß, den Schieche aber in die Mauer trat (16.).Nach dem Seitenwechsel vergab SV Teupitz/Groß Köris einige Möglichkeiten, den Vorsprung vorentscheidend auszubauen. Ein 22-m- Schuss von Stefan Schöne strich knapp am rechten Pfosten vorbei, Schuffenhauer blieb zweimal an Schlussmann Weichert hängen (66., 71.), und Manuel Mieles brachte aus freier Position nur einen harmlosen Abschluss zustande (74.).Im abwechslungsreichen Spielgeschehen erwies sich bei den Gastgebern Torwart Isdepski als entscheidender Rückhalt. So wehrte der Keeper eine scharfe Hereingabe (53.) und einen Kopfball (56.) von Groggert ab. Auch nachdem sie in Unterzahl geraten waren, da Schieche wegen Schiedsrichter-Beleidigung vom Platz musste, kamen die Königs-Wusterhausener Fußballer noch zu zwei verheißungsvollen Angriffen. Doch bei Schüssen von Björn Beutke (86.) und Tobias Rindt (87.) konnte Isdepski den Ball und damit auch den Groß-Köriser Sieg festhalten.

Rainer Rosenthal

BSV Mittenwalde (11.) - SV 1885 Golßen (6.) 1:3 (0:0)

BSV Mittenwalde: Sven Rechenberg, Norman Baum, Karsten Wiest (75. Kevin Kaisler), Hendrik Jäckel (60. Dave Pöggel), Sven Lufsky (60. Mirko Müller-Gruschwitz), Rene Maaß, Tino Bretschneider, Matthias Gericke, Andreas Briesemeister, Maik Brunsch, Pascal Seidel

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Henrik Fege (29. Andy Schröder), Stefan Wrobel, Maik Grünwald, Ronny Grün, Ronny Leubner, Thomas König, Steffen Schumann, Marcus Schlichting, Toni Schmidt (75. Erik Schüler)

Tore: 0:1 Steffen Schumann (54.); 0:2 Toni Schmidt (60.); 1:2 Norman Baum (71.); 1:3 Steffen Schumann (89.)

Schiedsrichter: Tim Sommermeier (Erkner)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Pascal Seidel (4.), Karsten Wiest (8.), Hendrik Jäckel / Ronny Leubner, Ronny Grün (5., gesperrt)

Die Mittenwalder BSV-Fußballer sind um eine weitere Hoffnung ärmer. Sie verloren am Sonnabend das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Golßen mit 1:3, so dass die Chancen auf den Klassenerhalt weiter gesunken sind. „Es gibt überhaupt keinen Grund, mit der Mannschaft zu hadern“, erklärte Trainer Jens Hortig. „Die Einstellung hat diesmal gestimmt. Gescheitert sind wir vor allem am starken Golßener Torhüter.“Nach einem Querschläger im Strafraum hatten die Mittenwalder zunächst eine brenzlige Situation zu überstehen, wobei Wiest das Leder schließlich aus der Gefahrenzone brachte (8.). Wiest bereitete dann auch die erste zwingende Angriffsaktion der Gastgeber vor. Gericke verlängerte den Ball direkt auf den kurzen Pfosten, doch der Schlussmann war noch mit den Händen zur Stelle (19.). In der 26. Minute blieb den Mittenwaldern ein Treffer versagt. Seidel kam vor dem Torwart an den Ball, und Gericke hatte das Streitobjekt wohl schon über die Linie befördert, bevor ein Verteidiger noch zum Fallrückzieher ansetzte. Der Schiedsrichter erkannte aber nicht auf Tor, wogegen Golßener Spieler später bestätigten, dass die Mittenwalder Führung korrekt gewesen wäre.Knapp eine Stunde lange blieb es beim 0:0, dann nutzten die Gäste eine Ecke zum 0:1. Nach Vorlage von der rechten Seite führte ein spektakulärer Volleyschuss vom langen Eck zum 0:2 (63.). Dann gab es für die Mittenwalder doch noch einmal Hoffnung. Nach Eckstoß von Pöggel verkürzte Baum per Kopfball auf 1:2 (69.). Doch alle weiteren Chancen, die sich die Gastgeber erkämpften und erspielten, machte der Golßener Torwart zunichte. So wehrte einen verdeckten 20-m-Schuss von Pöggel ab. Dagegen kam SV Golßen durch Konter in der Schlussminute zum 1:3. (eb)

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SV 1885 Golßen hat den hart erkämpften 3:1-Auswärtssieg beim BSV Mittenwalde teuer bezahlt. Henrik Fege musste mit schwerer Verletzung ins Krankenhaus. Die im Abstiegskampf steckenden Gastgeber begannen aggressiv und kampfstark. Es gab keine Abtastphase. Ein Golßener Schuss von Toni Schmidt klärte ein Abwehrbein in der siebenten Minute auf der Torlinie. Für Mittenwalde gab es in Minute 19 die erste Riesenchance, nachdem der Ball durch den gesamten Strafraum rollte und am zweiten Pfosten seinen frei stehenden Abnehmer fand. Torsten Schmidt zeigte sich aber reaktionsschnell und leitete die Kugel über den Querbalken. In der 29. Minute gab es dann für Golßen einen Wermutstropfen: Mit einer akrobatischen Abwehraktion rettete Henrik Fege für seinen geschlagenen Torwart auf der Torlinie. Dabei verletzte er sich schwer an der Schulter, sodass er mit dem Krankenwagen in die Rettungsstelle musste. Beide Torhüter standen bis zur Pause noch mehrmals im Blickpunkt. Mit starken Paraden hielten sie ihre Kästen sauber. Im zweiten Abschnitt wogte das Spiel hin und her. Ein von Ronny Grün getretener Freistoß wurde mit den Fingerspitzen zur Ecke gelenkt. Diese brachte dann in der 57. Minute die Gäste-Führung. Steffen Schumann drückte eine Kopfballablage von Ronny Leubner in die Maschen. In der 63. Minute gelang Golßen nach schönem Spielzug das 0:2. Eine Hackenablage von Maik Grünwald flankte Ronny Grün direkt in den Strafraum, wo Toni Schmidt volley ins Tor einnetzte. Doch die Freude wehrte nicht lange, denn Norman Baum verkürzte kurz darauf mit sehenswertem Kopfball zum 1:2 (69.). Nun wurde die Partie hektisch. Golßen hatte Glück, dass die Hausherren nur zwei Minuten später eine freie Schussmöglichkeit ungenutzt ließen. Den sich bietenden freien Raum gegen aufrückende Mittenwalder nutzte 1885 nicht konsequent genug. Oft waren die Abspiele in die Spitze zu ungenau. Erst in der 89. Minute saß ein Konter perfekt. Steffen Schumann schloss ihn zum 3:1-Endstand ab. rpd

VfB 68 Herzberg (N) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2:2 (1:2)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel (46. Marcel Kiepisch), Marco Preuß, Joseph Scheimann, Sebastian Zietz, Manuel Richter, Keven Schmidt (33. David Molks), Sebastiao Maia da Silva Junior, Daniel Höhne, Fabian Zottmann, Bruce Dosseh

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Alexander Dux, Jan Diekmann, Paul Langleist, Pascal Maschmann, David Sommer, Johannes Kühn, Bastian Zenk, Marcus Gawlik, Maik Priegnitz, Manuel Hannemann

Tore: 0:1 Johannes Kühn (10.); 0:2 Bastian Zenk (12.); 1:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (40.); 2:2 Bruce Dosseh (90+2.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 103

Gelbe Karte: Fabian Zottmann (7.), Manuel Richter (12.), David Molks (4.), Sebastian Zietz (3.) / Jan Diekmann (3.), Bastian Zenk (5., gesperrt)

Gelb/Rote Karte: Sebastiao Maia da Silva Junior (90+3.) / Manuel Hannemann (83.)

Vergebener Elfmeter: - / (Foulelfmeter, gehalten von Sebastian Strack)

Samstag 16:55 Uhr - ein emotionsgeladenes Spiel ging Remis zu Ende. Was war geschehen?Eines der besten Rückrundenteams hatte den VfB eine Halbzeit lang fast schwindelig gespielt. Schon nach 12 Minuten führten die in allen Belangen besseren Gäste durch krasse Abwehrnach-lässigkeiten 2:0. So kommt es eben, wenn jeder denkt, dass die erste Saison im Landesmaßstab ja ganz gut gelaufen ist. Es bleibt aus den ersten 45 Minuten nur eine starke Aktion von Kapitän Valentino zu erwähnen, die der Keeper aber entschärfte (36.). Hochwichtig natürlich noch vor der Pause das Anschlusstor von Junior (40.). Hätten die Gäste ihre Chancen besser genutzt, wäre es wohl zu einem Debakel gekommen. Das verhinderte auch nach dem Seitenwechsel ein alle überragender Keeper Sebastian Strack. Selbst mit einem Elfmeter konnte der RSV ihn nicht mehr überwinden. Plötzlich begannen die Platzherren - lautstark von den Fans unterstützt - zu fighten; kamen einige Male gefährlich vor das gegnerische Tor. Das machte die Randberliner sichtlich nervös. Valentino hatte schon den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Keeper lief gut heraus und rettete die viel zu knappe Gästeführung. In der Nachspielzeit - der Unparteiische hatte 5 Minuten angezeigt - legte sich Junior das Leder zu einem Freistoß zurecht. Der landete zwar nur an der Latte, doch Valentino schaltete im Strafraum am schnellsten und versenkte das Spielgerät zum natürlich umjubelten Ausgleich. Leider bewertete der Referee ein sauberes Tackling von Junior als Foul und zeigte ihm die Ampelkarte. Vielleicht auch, weil vorher ein Teltower die gleiche sah.

Wolfgang Stricker

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Chancen nicht genutzt und in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert – Landesklasse-Aufsteiger Eintracht Teltow ließ beim 2:2 in Herzbgerg zwei Punkte liegen. Die Teltower waren 90 Minuten lang das bessere Team und beeindruckten vor allem spielerisch. Johannes Kühn (10.) nach Flanke von Manuel Hannemann und Bastian Zenk (21.) trafen per Kopf zum 2:0. Doch Maik Priegnitz, Markus Gawlik, David Sommer und Hannemann verpassten das 3:0. Nach Juniors Treffer zum 2:1 (39.) vergab Zenk (50.) sogar einen Elfmeter. Unverdient fiel der Ausgleich durch Bruce Dosseh (90.+2). In der Schlussphase sahen Hannemann (89.) und Junior (90.+3) gelb-rot. D.W.

TSG Lübbenau 63 (9.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 5:2 (3:1)

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Mathias Philipp, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (85. Stephan Rinka), Benjamin Peschk (46. Sven Jankowiak), Steven Lehmann, Dirk Goroncy, Randy Schröder (67. Philipp Konrad), Andy Ehrlich

Ruhlsdorfer BC 1923: Philip Mehles, Silvio Regner, Marcel Schwarm

Tore: 0:1 Philip Mehles (15.); 1:1 Andy Ehrlich (16.); 2:1 Dirk Goroncy (39.); 3:1 Ron Herrmann (41.); 3:2 Stefan Ebert (69.); 4:2 Philipp Konrad (82.); 5:2 Andy Ehrlich (90.)

Schiedsrichter: Martin Titz (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Axel Noack (6.), Dirk Goroncy (4.) / Philip Mehles (8.), Silvio Regner (2.), Marcel Schwarm (5., gesperrt)

Pflichtsieg für TSG Lübbenau

In einem niveauarmen Spiel gewann die TSG gegen den Verfolger aus Ruhlsdorf mit 5:2. Die Gäste schockten die Lübbenauer bereits nach 15 Minuten mit der 0:1 Führung durch einen 16 Meteraufsetzer von Philip Mehlis. Doch schon im Gegenzug konnte die TSG mit dem 1:1 nach einer schönen Einzelleistung von Andy Ehrlich ausgleichen. Nun hatte die TSG etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch zu glänzen. In der 21. Minute traf Ron Herrmann nach einer konfusen Abwehrleistung der Ruhlsdorfer den Ball nicht richtig. Nach einem Zuspiel von Arno Zelder setzte Andy Ehrlich das Zuspiel nur an den Pfosten (27.). Nach einem Konter in der 29. Minute konnten sich die Lübbenauer dann bei Ulrich Kraak bedanken, als er einen Schuss von Christian Ebert parierte. Den Abpraller konnte dann letztendlich Mathias Philipp aus der Gefahrenzone schlagen. Auch bei einem Freistoss von Christian Ebert zeigte sich der Lübbenauer Keeper auf dem Posten (38.). Nach einem schönen Zuspiel von Steven Lehmann konnte Dirk Goroncy dann in der 39. Minute die 2:1 Führung erzielen. Nur 2 Minuten später konnte Ron Herrmann dann das 3:1 erzielen. Er drückte eine lang gezogenen Freistoss von Benjamin Peschk über die Linie. Nach der Pause ergab sich dann für Andy Ehrlich die große Gelegenheit, das wohl vorentscheidende 4:1 zu erzielen. Doch Stefan Ebert im Ruhlsdorfer Tor lenkte den Ball zur Ecke. Doch Ruhlsdorf gab sich noch nicht geschlagen und hatte Pech, das Mike Körner in der 47. Minute nur die Lübbenauer Querlatte traf. Marcel Rusch setzte sich dann in der 64. Minute energisch über die rechte Seite durch, aber auch hier blieb der Ruhlsdorfer Schlussmann Sieger. In der 69. Minute drohte die Partie dann aus Lübbenauer Sicht zu kippen. Nach einem unnötigen Foulspiel konnte Christian Ebert dann vom Elfmeterpunkt den 3:2 Anschlusstreffer erzielen. Nun zeigte sich die TSG verunsichert, ließ den Gästen aber keine weitere Chancen zu. Nach dem Arno Zelder in der 82. Minute im Strafraum gefoult wurde, konnte Philipp Konrad dann vom Elfmeterpunkt die 4:2 Führung erzielen. Die letzte Chance der Gäste vergab Silvio Regner in der 90. Minute, er vergab jedoch frei stehend. Den 5:2 Endstand erzielte dann Andy Ehrlich in der Nachspielzeit.

Marko Vogl

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Fünf Punkte fehlen dem Ruhlsdorfer BC zum Klassenerhalt. Um das Saisonziel zu erreichen, bleiben dem Neuling drei Spiele. Nach der erneuten Pleite in Lübbenau ist die Luft für die Ruhlsdorfer in der Landesklasse dünn geworden, denn das Restprogramm mit Michendorf (H), Luckenwalde II (A) und dem Teltower FV (H) stimmt nicht gerade optimistisch. Überraschungen sind aber nicht ausgeschlossen.Am Sonnabend haben die Ruhlsdorfer ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen einen Tabellennachbarn verloren. Dabei gaben die Gäste fast eine Halbzeit lang die Richtung vor. Philip Mehles brachte den RBC in Führung (14.). Für die Ruhlsdorfer ein schlechtes Omen, denn in elf Saisonspielen gelang ihnen ein 1:0. Nur eins davon haben sie auch gewonnen.Den Fluch der Führung konnten sie im Spreewald nicht abstreifen. Gleich im Gegenzug kassierten die Ruhlsdorfer den Ausgleich durch Sven Borrack (15.). Diesen Rückschlag steckten die Gäste gut weg. Frank Humsch, Marcel Schwarm und Torschütze Mehles hatten die erneute RBC-Führung auf dem Fuß. Als jedoch Carsten Kuhle beim Abwehrversuch den Ball zum 2:1 für die TSG in den eigenen Maschen versenkte (39.), war es um die Ruhlsdorfer geschehen. Nichts lief mehr zusammen. „Wir waren nur Begleitschutz für die Lübbenauer“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf. Benjamin Peschke erhöhte vor der Pause auf 3:1 (41.).Ein kurzes Aufbegehren der Ruhlsdorfer nach dem Wiederbeginn brachte den Anschlusstreffer durch einen verwandelten Foulelfmeter von Christian Ebert (65.). Doch die Gastgeber stellten den alten Abstand wenig später wieder her. Bruno Zelder (80.) war nach fragwürdiger Entscheidung von Schiedsrichter Martin Titz aus Eisenhüttenstadt ebenfalls vom Punkt zum 4:2 erfolgreich.In der Schlussphase warfen die Ruhlsdorfer alles nach vor. Sie wollten mit vier Stürmern das Blatt wenden, mussten aber noch den fünften Gegentreffer durch Peschk in der Nachspielzeit hinnehmen. (fn)

SG Michendorf (3.) - SV Siethen 1977 (N) 4:1 (2:0)

SG Michendorf: Patrick Schenk, Stephan Woite, Christian Müller

SV Siethen 1977: Akim Böhm, Marcel Lubasch

Tore: 1:0 Philipp Völker (8.); 2:0 Philipp Völker (17.); 2:1 Maik Eidtner (Foulelfmeter, 54.); 3:1 Philipp Völker (Foulelfmeter, 76.); 4:1 Sebastian Mösing (90.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 40

Gelbe Karte: Stephan Woite (7.), Christian Müller (5., gesperrt) / Akim Böhm (5., gesperrt), Marcel Lubasch (4.)

Gelb/Rote Karte: Patrick Schenk (83.) / -

Teltower FV (12.) - VfB Trebbin (10.) 4:4 (1:1)

Teltower FV: Mario Jähnke, Benjamin Kuppke, Ingo Hecht, Daniel Güldenpfennig, Florian Giese, David Stünkel, Daniel Kunth (77. Christian Baatz), Thomas Schütt, Nicolas Wilcke (28. Umair Khawaja), Edgar Hecht, Mirsad Stollaj

VfB Trebbin: Nils Schröder

Tore: 1:0 Ingo Hecht (42.); 1:1 David Bystry (44.); 2:1 David Stünkel (55.); 3:1 Edgar Hecht (62.); 3:2 Daniel Steinhaus (70.); 3:3 Rico Berger (78.); 4:3 Ingo Hecht (85.); 4:4 David Bystry (86.)

Schiedsrichter: Pierre Wünsch (Bad Liebenwerda)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Mario Jähnke (2.), Thomas Schütt (6.), Daniel Güldenpfennig (4.), Benjamin Kuppke (4.) / Nils Schröder (8.)

Das elfte Unentschieden der Trebbiner in dieser Saison. Damit führt der VfB deutlich das Feld in der Remis-Kategorie an. Abgeschlagen mit sieben Unentschieden folgen der SV Siethen und die TSG Lübbenau. Für VfB-Trainer Walter Kornmüller geht das dritte Remis seiner Mannschaft in der Rückrunde jedoch voll in Odnung.In der ersten Halbzeit agierten die Platzbesitzer feldüberlegen. Torraumszenen blieben allerdings zunächst Mangelware. Erst kurz vor der Pause gab es die entscheidenden Momente.Teltow geht erstmals in Führung. Mit einem Freistoß kann Ingo Hecht den VfB-Schlussmann Toni Erne zum 1:0 (41.) überwinden. Doch der VfB antwortet schnell. David Bystry erzielt den 1:1-Ausgleich (44.), der gleichzeitig den Pausenstand bedeutet.Die zweite Halbzeit der Partie wird torreicher. Zunächst haben die Platzbesitzer alle Trümpfe in der Hand. David Stuenkel (55.) und Edgar Hecht (62.) lassen den Teltower FV jeweils nach Freistößen auf 3:1 enteilen.Ein Knackpunkt der Partie folgt im Anschluss. VfB-Keeper Toni Erne verhindert das 4:1. Er kauft dem Teltower Angreifer den Schneid ab.Innerhalb von 180 Sekunden können dann die Trebbiner den Ausgleich markieren. Daniel Steinhaus erzielt nach Ecke den Anschlusstreffer (73.) und der eingewechselte Rico Berger ist nach einem schönen Pass zum 3:3 (76.) erfolgreich.Doch die Partie ist nicht vorbei. Noch einmal können die Platzherren in Führung gehen. Ingo Hecht ist erneut mit einem Freistoß zum 4:3 erfolgreich (83.).Aber auch diesen Vorsprung kann der Teltower FV nicht über die Zeit retten. David Bystry sorgt nach einem Freistoß im Nachsetzen mit dem 4:4 (86.) dafür, dass der VfB in der Rückrunde weiter unbesiegt bleibt.„Ein Kompliment an meine Mannschaft, die immer wieder den Rückstand wettgemacht hat. Kritikwürdig ist allerdings das Zustandekommen der Gegentreffer. Alle vier Teltower Tore sind nach Standards gefallen, das darf nicht sein“, sagt VfB-Coach Kornmüller. (fn)

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In einer kämpferisch geprägten, dennoch fair verlaufenden Partie trennten sich der Teltower FV und VfB Trebbin mit 4:4 (1:1). Auf dem schlammigem Untergrund übernahmen die Teltower das Kommando und gingen durch einen Freistoß von Ingo Hecht (42.) in Führung. Trebbin glich kurz danach durch David Bystry (44.) aus. Nach dem Seitenwechsel schossen David Stuenkel (55.) und Edgar Hecht (62.) einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus, aber Daniel Steinhaus (70.) und Rico Berger (78.) brachten Trebbin wieder ran. Auch das 4:3 durch I. Hecht (85.) konnten die über 90 Minuten besseren Teltower nicht über die Zeit retten – Bystry (86.) traf zum 4:4. D.W.

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (3:1)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Sebastian Gericke, Robert Troch, Eric Haake, Marco Grahl, Marko Fitzke, Tobias Dittmann (52. mytro Fomin), Sebastian Krenz (55. Alexander Sieg), Stefan Dorst, Marcel Friedrich, Robert Grünow (46. Markus Mlynikowski)

SV Blau-Weiss Straupitz: Daniel Pöscha, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Martin Jerol, Ben Smalla (49. Stefan Jurrack), Silvio Fechner (16. André Mietk), Marcus Jugan, Michél Schröder (65. Ralf Guttke)

Tore: 1:0 Marko Fitzke (13.); 2:0 Sebastian Krenz (19.); 2:1 Marcus Jugan (32.); 3:1 Marko Fitzke (45.); 4:1 Sebastian Krenz (47.); 5:1 Markus Mlynikowski (53.); 6:1 Sebastian Krenz (54.); 7:1 Marko Fitzke (55.); 8:1 Marcel Friedrich (79.); 9:1 Marcel Friedrich (80.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 81

Gelbe Karte: Eric Haake (8.) / Martin Jerol, André Mietk (3.)

Luckenwalde II schießt sich zur Meisterschaft

Trotz guter Anfangsphase waren die Blau-Weißen aus Straupitz am Ende hoffnungslos unterlegen und kassierte eine herbe Niederlage.Nach ausgeglichenem Beginn verletzte sich Silvio Fechner in einem Zweikamof und musste behandelt werden. In Unterzahl verlor Straupitz seine Ordnung und Luckenwalde II erzielte die 1:0 Führung (16.). Wenige Minuten später führte der Gastgeber einen Einwurf schnell aus und spielte Sebastian Krenz frei. Er hatte aus acht Metern keine Probleme, den Ball im Tor unterzubringen.Der Anschlusstreffer durch Marcus Jugan in der 32. Minute brachte noch einmal Hoffung in die Straupitzer Reihen, doch ein Stockfehler in der Hintermannschaft lud Marco Fitzke zum 3:1 ein.In der Pause sprach man sich erneut Mut zu, doch alle Vorhaben schienen mit dem Wiederanpfiff des Schiedsrichters verflogen zu sein. Denn was folgte, war eine beispiellose, kollektive Tiefschlafphase, in der Luckenwalde II nahezu bei jedem Angriff zum Torerfolg kam. Innerhalb von elf Minuten erhöhten die Gastgeber mit vier Treffern auf 7:1.

Dabei zeigte die Oberligareserve technisch sehr feinen Fußball und bewies vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit. Die Partie war nun endgültig gelaufen und Luckenwalde II konnte frühzeitig die Meisterfeier beginnen.Doch bevor die Begegnung beendet wurde, fielen zwei weitere Tore und stellten den 9:1 Endstand her. Für Straupitz bleiben nur noch rein theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

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Genau vier Jahre nach dem legendären Spiel der Luckenwalder Fußballer gegen die DFB-Elf am 16. Mai 2006 in Mannheim im Vorfeld der Weltmeisterschaften im eigenen Land hat eine zweite Mannschaft des Vereins erstmals den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Mit einem 9:1-Kantersieg gegen das Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Straupitz haben die FSV-Reservisten gestern die Meisterschaft endgültig perfekt gemacht.Marco Fitzke (13., 45., 55.), Sebastian Krenz (19., 48., 54.), Markus Mlynikowski (52.), Dmytri Fomin (77.) und Marcel Friedrich (80.) erzielten die Tore der Luckenwalder vor 81 zahlenden Zuschauern auf dem Sportplatz am Baruther Tor. Das zwischenzeitliche 2:1 markierte Markus Jugan (33.), als seine verunglückte Flanke im FSV-Netz landete. Mehr als Ergebniskosmetik ist der Ehrentreffer aber nicht.„Es ist ein schönes Gefühl, endlich das Ziel erreicht zu haben“, erklärte der Luckenwalder Trainer Ronny Karcher nach Spielschluss. Zwar zweifelte am Aufstieg der Luckenwalder Reservisten bereits in der Winterpause niemand ernsthaft mehr, doch jubeln durfte die Mannschaft nach seinen Worten erst, „als die Sau erlegt war“.Eine kleine Aufstiegsparty feierten die Luckenwalder Fußballer dann auch mit Meistersekt und Pilsner gleich im Anschluss an die Partie. Die große Sause gibt es erst am 5. Juni.

Frank Neßler

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (1:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Björn Beutke, Sebastain Groggert, Tino Rindt

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Ronny Leubner, Thomas König, Stefan Wrobel, Andy Schröder, Oliver Korb (74. Rene Grunday), Steffen Schumann, Ronny Grün, Dirk Rösler, Maik Grünwald, Christoph Pötschke (57. Erik Schüler)

Tore: 1:0 Stephan Hänel (43.); 2:0 Sebastain Groggert (47.); 2:1 Nico Walter (63.)

Schiedsrichter: Tony Matschullis (Hangelsberg)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Björn Beutke (7.), Sebastain Groggert (3.), Tino Rindt (8.) / Stefan Wrobel (4.), Steffen Schumann (6.)

Bei Golßen Luft Raus und Flasche leer

Eigentlich sollte am Samstag aus Golßner Sicht der Deckel auf eine starke Saison gemacht werden. Soll heißen ein Sieg bei nicht gerade übermächtigen Kw`ern sollte her. Nach Spielschluß sah das Fazit aber deutlich anders aus. Die heutige Leistung möchte ich nicht kommentieren, waren die einzigen Worte eines sichtlich angefressener Gästetrainers. Beide Teams wieder mal mit Besetzungsproblemen die aus Golßner sicht allerdings keines weg´s Grund für Ausflüchte sein dürfen. Verhalten startet die Partie, wenig Tempo und Spielfluß zu erkennen. Die erste Prüfung im Eintracht Tor bestand Benjamin Reichert als er einen Rösler Schuß in der 9.Minute reaktionsschnell abwehren konnte. Weitere Großchancen blieben aus, aber die Gäste hatten ohne großen Aufwand das Spiel im Griff. Bis in der 43.Minute eine Kollektive Tiefschlafphase die 1:0 Eintracht Führung zu ließ. Mit einem Freiraum von cirka 20 Meter Umkreis marschierte Maik Weidauer durch die Golßner Hälfte und bediente Sebatian Groggert der keine Mühe hatte per Kopf einzunetzen. Noch vor der Halbzeit vergab Golßen durch Maik Grünwald den möglichen Ausgleich als er freistehend wieder am Eintracht Schlussmann scheiterte. Nach dem Pausentee wollte Golßen schnell und druckvoll agieren, ein ungenaues Abspiel am eigenen Strafraum erstickte diese Bemühungen vorerst im Keim. Denn daraus resultierte ein schnelle Flanke die Stephan Hänel in der 47.Minute zur 2:0 Führung für KW nutzte. Danach Golßen kurzzeitig geschockt. Erst ab der 55 Minute krempelten die Spieler die Ärmel hoch. Ein Heber von Ronny Grün strich knapp über den Kasten, ein Leubner Schuß aus spitzem Winkel kann Torwart Weichert halte. Erst nach einem schmeichelhaften Elfmeter gelingt es Steffen Schumann auf 2:1 in der 58. Minute zu verkürzen. Golßen kennt nur noch den Vorwärtsgang.Ein Freistoß von Ronny Grün geht knapp am Tor vorbei, kurz darauf ist wieder Grün der Adressat eines Rechtsschusses der am Pfosten vorbei Streicht. So tickt die Uhr unaufhaltsam herrunter, die Eintrachtkicker verteidigen mit Glück und Geschick ihren Vorsprung. In der 90.Minute nach tollem Anspiel von Rene Grunday erläuft sich Maik Grünwald den Ball, umspielt den heraus eilenden Torwart und schiebt den Ball Richtung Tor. Die Fans reißen schon die Arme hoch, doch die Kugel trudelt am leeren Tor vorbei.

Somit fährt Golßen ohne Punkte nach Hause und sollte in den beiden letzten Spielen versuchen einen versöhnlichen Saisonabschluß herzustellen.

rpd

VfB Trebbin (10.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 2:0 (0:0)

VfB Trebbin: David Schauseil, Daniel Steinhaus

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Tobias Just, Daniel Groger, Christian Prietz

Tore: 1:0 David Bystry (51.); 2:0 David Bystry (83.)

Schiedsrichter: Jens-Uwe Kaus (Thalberg)

Zuschauer: 52

Gelbe Karte: David Schauseil, Daniel Steinhaus (3.) / Enrico Isdepski (2.), Tobias Just (5., gesperrt), Daniel Groger (4.), Christian Prietz (2.)

SV Teupitz/Groß Köris verlor am Sonnabend in der Fußball-Landesklasse Mitte das Auswärtsspiel beim VfB Trebbin mit 0:2. „In spielerischer Hinsicht waren wir durchaus nicht schlechter“, stellte Trainer Frank Kache fest. „Doch es gelang nicht, uns im Trebbiner Strafraum entscheidend durchzusetzen.“So wurde bei den Gästen auch Stefan Schöne schmerzlich vermisst, der nach seiner zehnten gelben Karte gesperrt war. Mit ihm hätte das Angriffsspiel sicherlich mehr Wirkung erzielt. Bis zur Strafraumgrenze boten die Groß-Köriser noch recht gefällige Aktionen, doch dann gelang es ihnen kaum, auch mal den nötigen Druck aufzubauen. Trainer Kache musste wiederholt feststellen, dass seine Spieler die falschen Entscheidungen trafen. Statt entschlossen den Abschluss zu suchen, wurde noch mal abgespielt, oder statt den besser postierten Nebenmann in Szene zu setzten, gab es einen aussichtslosen Schussversuch.Zwingende Chancen kamen auf diese Weise nicht zustande. Nennenswert waren noch einige Aktionen von Schuffenhauer, die den Trebbiner Torhüter aber auch nicht groß in Verlegenheit brachten.Bis zur Halbzeitpause behaupteten die Gäste einen 0:0-Spielstand. Bald nach Wiederanpfiff ging der VfB Trebbin durch einen sehenswerten Treffer in Führung. Bystry köpfte eine Flanke von der rechten Seite in den Dreiangel (49.). Bei der Harmlosigkeit der Groß-Köriser Angriffe war damit praktisch auch schon die Vorentscheidung gefallen.Eine Freistoßentscheidung, die die Gäste nicht so recht nachvollziehen konnten, führte in der 83. Minute noch zum zweiten Trebbiner Tor. Bei der Hereingabe an den Torraum brauchte Bystry nur noch einen Fuß hinzuhalten, und der 2:0-Endstand war perfekt. (eb)

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Die Trebbiner VfB-Fußballer sind weiter erfolgreich. Sie haben nach dem 2:0-Sieg über den SV Teupitz/Groß Köris den 3. Tabellenplatz noch nicht aus den Augen verloren. Allerdings hat der derzeitige Inhaber des Bronzerangs am Wochenende ein Tor auf die Trebbiner gut machen können. Der VfB Herzberg setzte sich bei Borussia Belzig mit 3:0 durch.„Spielerisch war es sicher nicht unsere beste Partie. Allerdings besaßen wir die klareren Chancen“, sagt Walter Kornmüller, der Trainer der Trebbiner.Bis zum VfB-Strafraum zeigten die Gäste aus Teupitz/Groß Köris durchaus gefällige Kombinationen. Allerdings war nicht zu übersehen, dass ihnen ein Knipser fehlte. Eine wirklich hochkarätige Tormöglichkeit war für die Gäste nicht zu registrieren.Anders die Trebbiner. Sie erarbeiteten sich immer wieder gute Möglichkeiten. Bereits nach neun Minuten setzte Stefan Efinger einen Kopfball an den Pfosten. Bis zur Pause hatte David Bystry zweimal die Führung auf dem Fuß.Erfolgreicher war der Trebbiner Torjäger dann im zweiten Spielabschnitt. Nach schöner Flanke von Henry Vietze setzte Bystry den Ball per Kopf in die Maschen des Teupitzer Tores (51.). Die Weichen für den zwölften Saisonsieg der Trebbiner waren gestellt.Den zweiten VfB-Treffer des Tages erzielte wiederum Bystry. Er stellte nach einem Freistoß von Nils Schröder in der 83. Minuten den Endstand her. (fn)

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - Teltower FV (12.) 3:6 (1:4)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, André Mietk, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Ben Smalla, Dirk Schieban, Silvio Fechner, Ralf Guttke (84. Ronny Pöschk), Michael Halko (72. Stefan Jurrack)

Teltower FV: Mario Jähnke, Benjamin Kuppke, Julius Fenchel, Daniel Güldenpfennig (54. Umair Khawaja), Florian Giese (90. Holger Wünsche), Daniel Kunth, Christian Baatz, Ingo Hecht, Thomas Schütt, Edgar Hecht, Mirsad Stollaj

Tore: 0:1 Mirsad Stollaj (10.); 1:1 Daniel Schulz (20.); 1:2 Florian Giese (24.); 1:3 Mirsad Stollaj (32.); 1:4 Florian Giese (34.); 2:4 Ben Smalla (52.); 3:4 Michael Halko (68.); 3:5 Florian Giese (75.); 3:6 Ingo Hecht (79.)

Schiedsrichter: Martin Titz (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 53

Gelbe Karte: Silvio Fechner (7.) / Daniel Kunth (5., gesperrt), Florian Giese (7.)

Vorn die Chancen nicht genutzt und Hinten zu offen gestanden

Wenn man nach dem Abpfiff das Chancenverhältnis betrachtet, kann man nicht verstehen, warum das Spiel 3:6 ausging. Straupitz hatte aber nur in dieser Statistik die Nase vorn. Teltow zeigte sich abgeklärter und nutzte durch technisches Geschick fast jede Möglichkeit. Am Ende gewannen die Gäste deshalb verdientermaßen.Dass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, merkte man in den Anfangsminuten. Dirk Schiebans Freistoß, den Teltows Torwart erst im Nachfassen sicher hatte, brachte die erste gefährliche Aktion (12.). Nur wenige Minuten später fiel die Gästeführung durch Mirsad Stollaj, der nahezu ungestört über den gesamten Platz rannte und herrlich mit einem Heber über Jan Friedersdorf abschloss. Straupitz kam aber sofort zurück und erzielte nach einem Konter über Danilo und Michael Halko durch Daniel Schulz den 1:1 Ausgleich.Anstatt Sicherheit aus diesem Treffer zu ziehen, verteilte das Tabellenschlusslicht daraufhin „Gastgeschenke“ an Teltow. Vor allem Mirsad Stollaj war ein steter Unruheherd in Teltows Angriffsreihe. Er traf in der 32. Minute mit seinem zweiten Tor zum 1:3, nachdem zuvor Florian Giese die erneute Gästeführung herstellte. Giese verwandelte auch noch vor dem Halbzeitpfiff einen Foulelfmeter zum 1:4.Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Blau-Weiß nochmals auf und kam durch die Tore von Ben Smalla und Michael Halko auf 3:4 heran. Diese Aufholjagd setzte neue Energien in der Mannschaft frei und das Spiel stand plötzlich auf der Kippe. Allen Hoffnungen wurde jedoch ein jähes Ende bereitet, als Florian Giese erneut mit einem Foulelfmeter die Gästeführung ausbaute (75.).Das 3:6 durch Edgar Hecht zehn Minuten vor Schluss brachte dann die endgültige Entscheidung und war gleichzeitig das Endergebnis, da auch drei weitere gute Möglichkeiten durch Straupitz in den Schlussminuten ungenutzt blieben.

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Ohne an seine Grenzen zu gehen, entschied der Teltower FV in der Fußball-Landesklasse die beiderseits offensiv geführte Partie bei Schlusslicht Blau-Weiß Straupitz mit 6:3 (4:1) für sich. Ingo Hecht (13.), Florian Giese (24. und 41./Foulstrafstoß) und Edgar Hecht (31.) schossen einen komfortablen Pausenvorsprung heraus. Nach der Pause trafen erneut Giese (75./Strafstoß) und Edgar Hecht (78.). D. W.

SV Siethen 1977 (N) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:2 (0:1)

SV Siethen 1977: Steffen Grunert, Marcel Lubasch, Oliver Ludwig, Stefan Bernhöft, Karsten Galli

FSV 63 Luckenwalde II: Sebastian Diehr, Robert Troch, Sebastian Gericke, Eric Haake, Thomas Eichelbaum, Kevin Hanke (81. Sebastian Heinrich), Marko Fitzke, Stefan Dorst, Marco Grahl (46. Alexander Sieg), Marcel Friedrich, Markus Mlynikowski

Tore: 0:1 Marcel Friedrich (26.); 1:1 Steffen Grunert (55.); 1:2 Markus Mlynikowski (64.); 2:2 Karsten Galli (70.)

Schiedsrichter: Benjamin Stein (Berlin)

Zuschauer: 52

Gelbe Karte: Steffen Grunert (2.), Marcel Lubasch (5., gesperrt), Oliver Ludwig (6.), Stefan Bernhöft (4.), Karsten Galli (6.) / Kevin Hanke (6.), Eric Haake (9.), Sebastian Gericke (7.), Robert Troch (3.), Stefan Dorst (4.)

Auf seiner ersten Ehrenrunde durch das Restprogramm der Saison zeigte sich der bereits feststehende Meister aus Luckenwalde beim SV Siethen zunächst unkonzentriert. Die Gäste ließen einige Möglichkeiten der Platzherren zu, die jedoch nicht genutzt wurden.Mitte der ersten Halbzeit gewann die FSV-Elf mehr Sicherheit. Ein sehenswerten Angriff über die Stationen Marco Fitzke und Stefan Dorst schloss Marcel Friedrich mit der Gästeführung (26.) ab.Nach der Pause wurde die Partie kampfbetonter. Es gab insgesamt zehn Gelbe Karten (fünf pro Mannschaft).Steffen Grunert stellt per Foulstrafstoß, Eric Haake hatte zuvor Maik Eidtner im FSV-Strafraum festgehalten, zunächst den 1:1-Ausgleich her (55.). Doch die Luckenwalder gehen durch Markus Mlynikowski (64.) erneut in Führung. Diese hält jedoch nur kurze Zeit. Nach einem Freistoß markiert Karsten Galli (70.) den Endstand. (fn)

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - SG Michendorf (3.) 2:1 (1:1)

Ruhlsdorfer BC 1923: Philip Mehles, Steffen Burczyk, Martin Lehmann, Björn Kerstein

SG Michendorf: Lars Fröhlich, Christian Müller, Michael Handrick, Raik Rückborn, Daniel Niendorf, Stephan Woite, Sebastian Mösing, Sebastian Schenk (74. Steve Gropler), Maik Ebel, Philipp Völker (58. Nico Laubrich), Christian Kühne

Tore: 0:1 Maik Ebel (35.); 1:1 Silvio Regner (43.); 2:1 Steffen Burczyk (85.)

Schiedsrichter: Martin Hagemeister (Calau)

Zuschauer: 36

Gelbe Karte: Steffen Burczyk, Martin Lehmann (2.), Björn Kerstein / Raik Rückborn (10., gesperrt), Daniel Niendorf (5., gesperrt), Sebastian Mösing (2.)

Rote Karte: Philip Mehles (85.) / -

In einer hektischen Fußball-Landesklassen-Partie besiegte der abstiegsbedrohte Ruhlsdorfer BSC die SG Michendorf 2:1 (1:1). Die Ballstafetten der Gäste wurden von den rustikal agierenden Gastgebern regelrecht niedergetreten. Den von Maik Ebel (34.) erzielten Vorsprung glich Silvio Regner (43.) aus. Matthias Burczyk traf zum Sieg (84.). Nach dem Abpfiff setzten sich die tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Fans fort. D. W.

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Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt haben die Ruhlsdorfer mit ihrem sechsten Saisonsieg getan.Allerdings wurde der Erfolg von einer Prügelei überschattet. Ausgelöst hat die Rudelbildung in Eishockeymanier eine Rote Karte für den RBC-Fußballer Philip Mehles. Der wurde von Schiedsrichter Martin Hagemeister aus Calau nach einem Zweikampf an der Eckfahne in der Nachspielzeit des Feldes verwiesen. Daraufhin gingen Akteure beider Teams und die Zuschauer aufeinander los. Erst nach gut einer Viertelstunde hatte sich die Lage wieder beruhigt.Zum Mann des Spiels wurde der RBC-Oldie Steffen Burczyk. Eigentlich hatte sich der 39-Jährige aus der Landesklassenelf des Vereins verabschiedet, doch er stellte sich für den Abstiegskampf in den Dienst der Mannschaft. Nach Burczyks Einwechslung in der 65. Minute nahm das Spiel der Ruhlsdorfer Fahrt auf. Schließlich erzielte der RBC-Oldie auch das wichtige Siegtor (83.).Zuvor boten beide Mannschaften den Zuschauern eine ausgeglichene Partie. Maik Ebel (35.) brachte die Gäste nach einem Stellungsfehler von Regner zunächst in Führung. Doch kurz vor der Pause machte der RBC-Fußballer seinen Fehler wieder gut. Regner tauchte im Michendorfer Strafraum auf und erzielte nach Flanke von Alexander Michael den Ausgleich (42.). Zudem gab Regner die Flanke für den Siegtorschützen Burczyk. (fn)

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - TSG Lübbenau 63 (9.) 3:0 (2:0)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Jan Diekmann, Paul Langleist, Pascal Maschmann, David Sommer, Johannes Kühn, Bastian Zenk, Marcus Gawlik, Manuel Hannemann (87. David Diekmann), Maik Priegnitz

Eingewechselt: 66. Andreas Plaue

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Mathias Philipp, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder, Randy Schröder, Benjamin Peschk, Steven Lehmann (74. Stephan Rinka), Dirk Goroncy (4. Philipp Konrad), Andy Ehrlich (73. Paul Scharlow)

Tore: 1:0 Bastian Zenk (36.); 2:0 Marcus Gawlik (39.); 3:0 Maik Priegnitz (73.)

Schiedsrichter: Mirko Werner (Altes Lager)

Zuschauer: 47

Gelbe Karte: Bastian Zenk (6.), Manuel Hannemann (6.), David Diekmann (2.) / Steven Lehmann (5., gesperrt), Andy Ehrlich (3.)

Lübbenau verschlechtert seine Ausgangslage

Nach der 3:0 Niederlage in Teltow beträgt der Vorsprung auf den Drittvorletzten Ruhlsdorf jetzt wieder nur ein mageres Pünktchen. Nächste Woche hat die TSG im letzten Spiel der Saison zu Hause Belzig zu Gast, Ruhlsdorf spielt beim Tabellenführer und bereits feststehenden Meister aus Luckenwalde. In Teltow sah es zunächst für die TSG recht gut aus. Die Mannschaft agierte sehr diszipliniert und zeigte dem Gastgeber, das man durchaus gewillt war, die erforderlichen Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Nach 9 Minuten hatte die TSG dann die erste große Chance des Spiels. Andy Ehrlich setzte sich nach einem schönen Zuspiel gleich gegen 3 Gegenspieler durch, sein Querpass landete bei Philipp Konrad, doch dessen 16- Meterschuss ging knapp über den Querbalken. Teltow besaß dann in der 28. Minute die erste nennenswerte Möglichkeit. Nach einem Freistoss kam Paul Langleist frei zum Schuss, doch Ulrich Kraak im Lübbenauer Tor hatte keine Probleme. Praktisch im Gegenzug bot sich Ron Herrmann die Möglichkeit, um Lübbenau in Führung zu bringen. Nach einer Ecke war er mit einem direkten Volleyschuss zur Stelle, Peer Klytta im Teltower Tor lenkte den Ball jedoch zur Ecke. In einer bis dahin ruhigen und ausgeglichenen Begegnung verlor die TSG dann durch einige Unstimmigkeiten des Schiedsrichterkollektives die Konzentation. Nach einer Ecke rammte Bastian Zenk den Ball samt Torwart Ulrich Kraak und Ron Herrmann im Fünfmeterraum zum 1:0 ins Tor (36.). Schiedsrichter Mirko Werner überstimmte in der Folgezeit beide Linienrichter bei Abseits und Eckballentscheidungen. Der Gastgeber zeigte sich trotzdem hellwach und nutzte die Unsicherheiten auf TSG Seite zum 2:0. Eine weit gezogene Flanke von David Sommer drückte Marcus Gawlik am langen Pfosten über die Linie (39. Minute). Nach der Pause trat die TSG dann ohne Selbstvertrauen auf. Teltow verwaltete den Vorsprung mit nichts einbringender Schönspielerei. So dauerte es bis zur 71. Minute, als ein Schuss von David Sommer über das Lübbenauer Gehäuse flog. Nur 2 Minuten später konnten die Gastgeber dann in einer immer mehr verflachenden Partie praktisch aus dem Nichts den 3:0 Endstand erzielen. Nach einem harmlosen Zuspiel war Mike Priegnitz mit dem Kopf zur Stelle. In den verbleibenden Minuten konnte keine der beiden Mannschaften etwas Erwähnenswertes verbuchen.

Marko Vogl

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In der Fußball-Landesklasse Mitte bestätigte Aufsteiger RSV Eintracht Teltow seinen Aufwärtstrend mit einem 3:0 (2:0)- Sieg über die TSG Lübbenau. Die wichtige Führung erzielte Bastian Zenk (36.) nach einer Ecke von David Sommer. Sommer legte auch für Markus Gawlik (39.) zum 2:0 auf. Nach dem Wechsel riskierten die Lübbenauer mehr. Mit dem Kopfballtor von Maik Priegnitz (73.) waren die Fronten aber endgültig geklärt. D. W.

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - VfB 68 Herzberg (N) 0:3 (0:2)

FC Borussia Belzig 1913: Steffen Rasser

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Oliver Strack, Alexander Hertel (52. Sebastiao Maia da Silva Junior), Rene Bommel, Martin Scharff, Joseph Scheimann, Keven Schmidt, Dennis Milewsky, Daniel Höhne, Fabian Zottmann, Bruce Dosseh

Tore: 0:1 Daniel Höhne (15.); 0:2 Fabian Zottmann (28.); 0:3 Sebastiao Maia da Silva Junior (86.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 53

Gelbe Karte: Steffen Rasser (2.) / Keven Schmidt (7.), Fabian Zottmann (8.)

Mit 7 Mann zur Abfahrt, 4 kamen separat, war man natürlich ohne Illusionen angereist. Warum, wieso, bleibt an dieser Stelle intern.Fakt ist, dass in solchen Situationen schon des Öfteren Teams über sich hinauswuchsen, wenn die Köpfe wollten.Was aber in Belzig geschah, war selbst den treuesten der treusten Fans stehenden Applaus wert.

Super eingestellt - und vor allem auch so umgesetzt - zeigte der VfB eine tolle Leistung. Mit der im Durchschnittsalter jüngsten Mannschaft der Saison, aber großem Willen, überraschte man die Gastgeber sichtlich.So kam es auch zum Führungstreffer der "68er". Oliver Strack, erstmals dabei, spielte rechts lang auf Valentino, der brachte das Leder in die Mitte. Daniel Höhne setzte es mit fulminantem Schuss unter die Latte (15.).Zweimal war Kapitän Valentino bei seinen Aktionen das Glück nicht hold. Dann kam Fabian Zottmann nach einem Keeper-Fehler zu seinem 9. Saisontreffer aus 35 Metern ins leere Tor (28.).Danach rettete das Holz des Dreiangels den sofortigen Anschlusstreffer. Auch der Nachschuss von Torjäger Metz verfehlte das Ziel.Richtige Gefahr sieht anders aus. Gerade die oftmals getadelte Defensive blieb in so noch nie gespielter Besetzung stabil.Hätte Keven Schmidt gleich nach Wiederanpfiff nach guter Vorarbeit von Valentino die dritte Bude gemacht, wäre das Spiel wohl schon eher gelaufen gewesen. Doch auch so blieb der VfB seiner Linie treu und kämpferisch überragend.Selbst Spielanteile von 70% brachten den Platzherren nichts Zählbares.Herzbergs Konter dagegen waren stets gefährlich.Hätten auch noch weitere Tore bringen können, aber wer wollte diesem Team einen Vorwurf machen?!Sebastiao, der gerade im Verein mit Keeper Sebastian Strack einen brenzlige Situation (die Abseitsfahne blieb unten) rettete, schaffte im Konter nach tollem Lauf den umjubelten dritten Treffer. Da spielte es keine Rolle, dass der einzige nominelle Angreifer Valentino diesmal leer ausging. Er freute sich für sein Team.

W. Stricker

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Bei der 0:3-Heimniederlage des FC Borussia gegen den VfB Herzberg vor rund 70 Zuschauern stand es schon zur Pause 0:2. Als das Schiri-Trio um Sven Höhne zur Halbzeit in die Kabine kam, führte es diese Unterhaltung. „Unglaublich der Spielstand. Die Belziger hatten so viele Chancen. Ja, 10:3 zu ihren Gunsten. Na ja vielleicht, ein paar weniger, aber die Gäste machten aus ihren drei Möglichkeiten zwei Treffer.“Und das mit Hilfe der Einheimischen. Beim 0:1 von Daniel Höhne (14.) setzte sich Bruce Dosseh, genannt Valentio, der schon als 17-Jähriger mit Grün-Weiß Lübben im Rau-Stadion gastiert hatte, auf der rechten Seite durch und am langen Pfosten schmetterte der völlig freistehende Herzberger den Ball unter die Latte. Beim 0:2 (26.) von Fabian Hoffmann fing Borussia-Torwart Christoph Schleiß den Ball auf der rechten Seite bei einem Konter weit vor dem Strafraum ab. Er beförderte ihn allerdings nicht ins Aus, sondern nach vorn, genau zu dem VfB-Spieler. Und der versenkte das Spielgerät aus knapp 40 Metern im leeren Tor.

Vor dem Rückstand hatte Eric Mandelkow nach einem Freistoß aus einem Strafraumgetümmel die Chance zum 1:0 für die Borussen. Sein Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. 60 Sekunden nach dem 0:2 traf er nur das Torgestänge. Weitere gute Möglichkeiten nutzten die Gastgeber nicht. Das Spiel verlief fast wie das Finale der Champions League. Vor der Führung standen die Gäste dicht gestaffelt in der Abwehr und danach noch mehr. Vorn vertrauten sie auf die individuelle Stärke von Torjäger Bruce Dosseh. Die Borussen besaßen viel mehr Ballbesitz, rannten sich in der Abwehr aber immer wieder fest, so wie die Münchner gegen die Mailänder. Und wenn es doch Chancen gab wie bei Jan Becker (Kopfball nach Freistoß/47.) oder beim allein durchlaufenden Denny Lüdicke (73.), wurden sie vergeben. Zum Glück war nach der Pause die Chancenverwertung der Gäste auch schwach. So gab es nur das 0:3 durch ein Solo des Verteidigers Sebastiano Maia da Silva Junior (86.).

Klaus Nüsser


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