Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 08.05.2010)

Ergebnisse und Tabelle

26. Spieltag

Samstag, 08.05.2010 15:00
  201 FC Borussia Belzig 1913 (4.) BSV Mittenwalde (11.) 2:0 (0:0)  
  202 RSV Eintracht 49 Teltow (N)          
  203 SV 1885 Golßen (6.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:0 (0:0)  
  204 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) Teltower FV (12.) 3:2 (2:0)  
  205 VfB Trebbin (10.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:2 (1:2)  
  206 SV Blau-Weiss Straupitz (N) SG Michendorf (3.) 0:3 (0:1)  
  207 SV Siethen 1977 (N) TSG Lübbenau 63 (9.) 7:2 (3:0)  
  208 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) VfB 68 Herzberg (N) 0:6 (0:3)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 24 20 3 1 43 68 : 25 63 12 10 2 0 37 : 14 32 12 10 1 1 31 : 11 31
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 23 15 4 4 17 47 : 30 49 12 10 0 2 26 : 14 30 11 5 4 2 21 : 16 19
3. (3.) VfB 68 Herzberg (N) 25 13 5 7 13 62 : 49 44 13 8 0 5 31 : 30 24 12 5 5 2 31 : 19 20
4. (4.) SV Siethen 1977 (N) 23 11 7 5 15 51 : 36 40 12 6 5 1 33 : 19 23 11 5 2 4 18 : 17 17
5. (5.) VfB Trebbin (10.) 22 9 10 3 20 44 : 24 37 11 4 6 1 18 : 11 18 11 5 4 2 26 : 13 19
6. (6.) Teltower FV (12.) 24 10 5 9 6 52 : 46 35 12 7 2 3 32 : 19 23 12 3 3 6 20 : 27 12
7. (7.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 23 10 4 9 25 67 : 42 34 12 5 2 5 40 : 21 17 11 5 2 4 27 : 21 17
8. (8.) SG Michendorf (3.) 23 10 4 9 0 52 : 52 34 12 6 1 5 27 : 25 19 11 4 3 4 25 : 27 15
9. (9.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 24 9 6 9 7 37 : 30 33 12 6 2 4 22 : 18 20 12 3 4 5 15 : 12 13
10. (11.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 24 8 5 11 -11 41 : 52 29 12 6 4 2 25 : 15 22 12 2 1 9 16 : 37 7
11. (10.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 23 8 5 10 -15 33 : 48 29 11 5 3 3 22 : 20 18 12 3 2 7 11 : 28 11
12. (12.) TSG Lübbenau 63 (9.) 25 4 7 14 -17 42 : 59 19 12 1 6 5 15 : 22 9 13 3 1 9 27 : 37 10
13. (13.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 24 5 3 16 -40 23 : 63 18 12 5 1 6 12 : 24 16 12 0 2 10 11 : 39 2
14. (14.) BSV Mittenwalde (11.) 24 4 4 16 -18 35 : 53 16 11 4 2 5 25 : 24 14 13 0 2 11 10 : 29 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 23 3 4 16 -45 26 : 71 10 11 3 2 6 14 : 25 11 12 0 2 10 12 : 46 2

27. Spieltag

Samstag, 15.05.2010 15:00
  209 SV Teupitz/Groß Köris (13.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1:0 (1:0)  
  210 BSV Mittenwalde (11.) SV 1885 Golßen (6.) 1:3 (0:0)  
  211     FC Borussia Belzig 1913 (4.)      
  212 VfB 68 Herzberg (N) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2:2 (1:2)  
  213 TSG Lübbenau 63 (9.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 5:2 (3:1)  
  214 SG Michendorf (3.) SV Siethen 1977 (N) 4:1 (2:0)  
  216 Teltower FV (12.) VfB Trebbin (10.) 4:4 (1:1)  
Sonntag, 16.05.2010 14:00
  215 FSV 63 Luckenwalde II (7.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (3:1)  

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - BSV Mittenwalde (11.) 2:0 (0:0)

FC Borussia Belzig 1913: Eric Mandelkow, Steffen Rasser, Ronny Mentzel

BSV Mittenwalde: Karsten Wiest, Pascal Seidel, Kevin Kaisler

Tore: 1:0 Lars Leppeck (47.); 2:0 Lars Leschke (89.)

Schiedsrichter: Dirk Meißner (Elster)

Zuschauer: 33

Gelbe Karte: Eric Mandelkow, Steffen Rasser, Ronny Mentzel / Karsten Wiest (7.), Pascal Seidel (3.), Kevin Kaisler (2.)

Für die Landesklassen-Kicker des FC Borussia geht es ja schon seit geraumer Zeit nur noch um die sprichwörtliche „goldene Ananas“. So wurde das 2:0 über die abstiegsbedrohten Gäste vom BSV Mittenwalde nicht euphorisch gefeiert, obwohl es der erste Heimsieg im Jahr 2010 war.Die Tabellensituation inspiriert die Borussen zuletzt nicht gerade zu tollen Leistungen. Hinzu kommen die Besetzungsorgen, die diesmal sogar größer als sonst waren, da auch noch Mannschaftskapitän Mario Burow fehlte und der derzeit das Tor nicht treffende Sebastian Metz zu Beginn draußen blieb.Über die erste Halbzeit gibt es aus Bad Belziger Sicht kaum etwas zu berichten. Der Autor kann sich das sparen, Trainer Frank Leppek nicht. Er analysierte die Partie in der Halbzeitpause und fand klare Worte. „Wir können froh sein, dass wir nicht 0:2 oder 0:3 hinten liegen. Der Beginn war ja nicht schlecht, aber wir schlagen den letzten Pass zu spät oder zu schlecht, kommen so kaum zu Torgelegenheiten.“ Und für die Defensivarbeit fand er ganz harte Worte. „Solche Fehler dürfen wir uns in der Abwehr in der zweiten Hälfte nicht erlauben, Irgendwann machen auch die vor dem Tor harmlosen Mittenwalder eine Chancen rein, wenn wir sie weiterhin so dazu einladen.“Die Ansprache, die der MAZ-Berichterstatter selten in dieser Länge erlebt hat, zeigte Wirkung. Zumindest kann es so gesehen werden. Bereits der erste ernsthafte Angriff nach Wiederanpfiff brachte das 1:0 für die Leppek-Schützlinge (47.). Trainer-Sohn Lars, der diesmal die Kapitänsbinde trug, traf ins kurze Toreck.Mit Galgenhumor wurde im Raustadion gemeint, dass die Borussen auf Sozialminister Günter Baaske mit dem Treffer gewartet hätten. Der wollte eigentlich zur Zeremonie für „Menschlichkeit und Toleranz“ vor dem Anpfiff kommen, was Terminprobleme verhinderten. Zur Pause war er aber da und der FC Borussia ging gleich in Führung. Als kurz danach der Mittenwalder Marcus Matthes freistehend den Ball aus Nahdistanz genau zum einheimischen Torwart Christoph Schleiß brachte, war die Gefahr für das Borussen-Tor in diesem Spiel vorüber. Ohne große Höhepunkte verlief die Begegnung bis in die Schlussphase. Auch der eingewechselte Sebastian Metz, der nicht voll fit wirkte, sorgte nicht für mehr Torgefahr. Erst in der 88. Minute gelang Lars Leschke aus einem Strafraum-Getümmel, in dem der Ball zweimal abgewehrte wurde, beim dritten Versuch das 2:0 und damit der glückliche Erfolg.

Klaus Nüsser

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BSV Mittenwalde verlor am Sonnabend bei Borussia Belzig mit 0:2. An der prekären Tabellensituation hat sich kaum etwas geändert, da die unmittelbaren Abstiegskontrahenten in der Landesklasse Mitte happige Niederlagen hinnehmen mussten. Allerdings verpassten die Mittenwalde eine weitere Gelegenheit, ihre Ausgangsposition zumindest ein bisschen zu verbessern. Gemessen an Chancen, hätten sie als Sieger vom Platz gehen müssen.Doch auch aus günstigsten Positionen landete der Ball immer wieder in den Armen von Borussia-Torhüter Schleiß. Pöggel konnte den Schlussmann nicht überwinden (35.), Gericke scheiterte mit Kopfball (41.), und als Lufsky sechs Meter vor dem Tor zum Schuss kam, blieb der Keeper erneut Sieger (43.).Kurz nach der Pause gingen die Belziger in Führung, wobei ein Schuss von Lars Leppek aus spitzem Winkel unglücklich abgefälscht wurde (47.). Gleich darauf konnte Matthes den Torwart nicht überwinden, und schließlich ließ Brunsch aus fünf Metern Entfernung eine weitere Chance aus. Nach Freistoß sorgte Leschke für den 2:0-Endstand (88.). (eb)

SV 1885 Golßen (6.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:0 (0:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Steffen Knöfel, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Oliver Korb (46. Maik Grünwald), Ronny Leubner, Thomas König, Marcus Schlichting, Dirk Rösler, Christoph Pötschke (58. Erik Schüler)

SV Teupitz/Groß Köris: Stefan Schöne

Tore: 1:0 Marcus Schlichting (53.)

Schiedsrichter: Christian Pomerhans (Senftenberg)

Zuschauer: 88

Gelbe Karte: Dirk Rösler (5., gesperrt), Thomas König (3.), Stefan Wrobel (3.) / Stefan Schöne (8.)

„Für uns war durchaus mehr drin“, kommentierte Trainer Frank Kache die 0:1-Niederlage, die seine Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris am Sonntag beim Tabellenzweiten SV Golßen hinnehmen musste. „Wir haben ein gutes Spiel geboten. Doch wer keine Tore schießt, braucht sich am Ende auch nicht zu beklagen, wenn er leer ausgeht.“Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, konnten bei Fernschüssen und Standardaktionen Torgefährlichkeit allerdings nur andeuten. Die dickste Chance bot sich bereits nach acht Minuten, wobei Rödiger aus kurzer Distanz lediglich den Pfosten traf.In der zweiten Spielhälfte setzten dann die Golßener mit einem Pfostenschuss das erste Achtungszeichen. Im Gegenzug hatte Alexander Mieles die Führung für SV Teupitz/Groß Köris auf dem Fuß, doch scheiterte er am Torhüter.Dagegen kamen die Gastgeber nach einer gekonnten Angriffsaktion zum Führungstor (53.). Die Groß-Köriser unternahmen alle Anstrengungen, das Blatt zu wenden, ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. Einen gefährlichen Schuss von Acker wehrte der Golßener Schlussmann ab. „Das Spiel unserer Mannschaft war schon in Ordnung, nur das Ergebnis nicht“, schüttelte Kache den Kopf. „Doch was soll ich da noch groß herummäkeln.“ (eb)

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Der Tabellenzweite SV 1885 Golßen hat das LDS-Derby in der Fußball-Landesklasse Mitte gegen den SV Teupitz/Groß Köris knapp mit 1:0 gewonnen. Marcus Schlichting schoss in der umkämpften Partie das goldene Tor. Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Nach fünf Minuten klatschte der Ball das erste Mal an den Golßener Pfosten, als ein Querschläger der 1885 -Abwehr eine Schussmöglichkeit eröffnet hatte. Nach dem im Strafraum der Hausherren Marcel Janetzky zu Fall kam, hätte es auch Elfmeter geben können. Erst kurz darauf gab es für Golßen die erste Möglichkeit. Thomas König spielte gut in den Lauf von Marcus Schlichting, dessen Schuss aber zu ungenau über das Tor strich. Im zweiten Abschnitt startete Golßen deutlich entschlossener. Ein Drehschuss des eingewechselten Maik Grünwald zischte knapp über den Querbalken. Grünwald stand kurz darauf erneut im Mittelpunkt, als er die Kugel über den herauseilenden Teupitzer Torwart lupfte, der Ball aber an den Pfosten ging. Nur wenige Sekunden später schaffte Golßen doch die Führung. Marcus Schlichting nutzte ein gutes Anspiel. Mit etwas Glück rutschte sein Schuss von der Unterkante der Querlatte in die Teupitzer Maschen (52.). Die Führung täuschte etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Gäste investierten mehr als die Hausherren. Das spiegelten auch die Vielzahl an Schussmöglichkeiten und Freistöße in Richtung Golßener Tor wider. 1885 zeigte nur wenig Laufbereitschaft und kaum Pressing. Lediglich Torwart Torsten Schmidt blieb hellwach, als er einen verdeckten Distanzschuss in der 62. Minute gerade noch zur Ecke lenkte. Golßen hatte nur noch zwei magere Chancen zu verzeichnen: Einen Rösler-Schuss, der genau in den Armen von Torwart Isdepski landete und einen Schuss von Maik Grünwald, dem aber mit Links etwas die Kraft fehlte. So blieb die Schlussviertelstunde voller Spannung, weil Teupitz weiter auf den Ausgleich drängte. Kurz vor Ende geriet auch noch Hektik ins Spiel, als es nach einem Golßener Foul zur Rudelbildung kam. Wenig später pfiff Schiedsrichter Christian Pommerhans aus Senftenberg die Partie ab. Ein etwas schmeichelhafter Sieg der Hausherren. rpd

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - Teltower FV (12.) 3:2 (2:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Peer Gülzow, Bastian Brezinski

Tore: 1:0 Benjamin Beutke (20.); 2:0 Thomas Mielke (30.); 3:0 Jan Wolter (57.); 3:1 Edgar Hecht (62.); 3:2 Florian Giese (74.)

Schiedsrichter: Danny Zimmanick (Berlin)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Bastian Brezinski (2.), Peer Gülzow (4.) / -

„Ein typisch Königs-Wusterhausener Spiel“, bekannte Trainer Stephan Rosenberg. „Seine Landesklassen-Fußballer führten am Sonnabend gegen Teltower TV bereits mit 3:0, mussten am Ende aber froh sein, einen knappen 3:2- Heimsieg über die Zeit zu retten. „Die Einstellung und der Wille, sich über 90 Minuten zu quälen, stimmten“, anerkannte der Trainer. „Bloß dass wir im Angriff wieder viel versiebt haben.“Obwohl die Gastgeber Reservekader mobilisieren und beträchtlich umstellen mussten, bestimmten sie in der ersten Halbzeit recht klar das Geschehen. Mit einem 18-m-Schuss, der neben dem Pfosten einschlug, brachte Benjamin Beutke die Eintracht-Fußballer in Führung (21.). Der Teltower Torhüter machte sich zwar noch ganz lang, doch war der Ball zu scharf getreten, als dass er ihn noch hätte erreichen können.Bei aller Überlegenheit räumte Trainer Rosenberg aber auch ein, dass seine Mannschaft in einer Szene Glück gehabt hätte. Der Teltower Routinier Edgar Hecht ging im Königs-Wusterhausener Strafraum zu Boden, ohne dass sich der Schiedsrichter zum Elfmeterspfiff durchringen konnte.Mielke, der zuvor zwei ganz dicke Chancen ausgelassen hatte, erzielte nach einer guten halben Stunde den 2:0-Pausenstand. Von der linke Seite, Höhe Strafraumgrenze, flankte Mielke aus der Drehung, wobei das Leder, hinweg über den Torhüter, im langen Eck landete.

Als Walter zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf 3:0 erhöhte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch der Eindruck täuschte. Es sollte noch aufregende 30 Schlussminuten folgen.Nach verlängertem Einwurf behinderte sich Eintracht-Spieler gegenseitig, und aus einem Getümmel heraus fiel das 3:1 (60.). „Da habe ich mir schon wieder Sorgen gemacht“, bekannte Rosenberg. Aus gutem Grund, zehn Minuten später fiel das Anschlusstor. Torwart Weichert war beim Abschlag ins Straucheln gekommen, die Gäste fingen den Ball kurz vor der Mittellinie ab, und aus gut 40 Metern schlug es ein zum 3:2. „Solch Konstellation kennen wir ja“, nahm es der Eintracht-Trainer gelassen, und seine Fußballer überstanden dann auch alle heiklen Situationen. (eb)

VfB Trebbin (10.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:2 (1:2)

VfB Trebbin: Rico Berger, Silvio Mücke, Sebastian Wagner

FSV 63 Luckenwalde II: Sebastian Diehr, Robert Troch, Sebastian Gericke, Eric Haake, Cody Cook (46. Marco Grahl), Stefan Dorst, mytro Fomin, Kevin Hanke (83. Alexander Sieg), Markus Mlynikowski (88. Sebastian Heinrich), Marcel Friedrich

Tore: 0:1 Robert Troch (Foulelfmeter, 5.); 1:1 Nils Schröder (Foulelfmeter, 9.); 1:2 Marcel Friedrich (28.); 2:2 Rico Berger (85.)

Schiedsrichter: Thomas Glaß (Schulzendorf)

Zuschauer: 62

Gelbe Karte: Rico Berger, Silvio Mücke (2.), Sebastian Wagner (4.) / Kevin Hanke (5., gesperrt), Sebastian Gericke (6.)

Der Meistersekt war im Gepäck. Geköpft wurde die Flasche aber nicht. Die Luckenwalder Reservisten kamen im Kreisderby beim VfB Trebbin über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus. Damit fehlen ihnen vier Spieltage vor Saisonende noch zwei Punkte, um die Meisterschaft endgültig perfekt zu machen.Vor gut 100 Zuschauern entwickelte sich am Sonnabend ein Kreisderby mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In der ersten gaben die Gäste aus Luckenwalde den Takt vor, nach Wiederbeginn gewannen die Platzbesitzer die Oberhand. Das 2:2 ist ein gerechtes Remis, wie beide Seiten unisono hervorhoben.Bereits in der 5. Minute jubelte der Meisterschaftsanwärter. Robert Troch brachte die Gäste im Nachschuss an einen Foulelfmeter in Front.Diese Führung wurde aber bald egalisiert. Nils Schröder war ebenfalls per Foulelfmeter (8.)erfolgreich. Als Marcel Friedrich nach Vorarbeit von Stefan Dorst und Dmytri Formin per Kopf das 2:1 (28.) für die FSV-Reservisten markierte, schien die Meisterfeier steigen zu können. Bis zur Pause behielten die Luckenwalder alles im Griff. Doch die Karcher-Schützlinge freuten sich zu früh. Die Meisterschaft vor Augen stellten sie ihre Angriffsbemühungen fast komplett ein. Der VfB kam immer besser ins Spiel. Nach einer Hackenablage hatte der eingewechselte Rico Berger freies Schussfeld. Er riss mit seinem 2:2 (85.) die Luckenwalder aus allen vorzeitigen Meisterschaftsträumen und sorgte dafür, dass der VfB in der Rückrunde unbesiegt bleibt.

Frank Neßler

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - SG Michendorf (3.) 0:3 (0:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, André Mietk, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Dirk Schieban, Ben Smalla, Silvio Fechner (81. Michael Halko), Ralf Guttke, Marcus Jugan

SG Michendorf: Sebastian Schenk, Patrick Schenk

Tore: 0:1 Patrick Walter (26.); 0:2 Patrick Walter (82.); 0:3 Maik Ebel (90.)

Schiedsrichter: Maik Bräunig (Leuthen)

Zuschauer: 63

Gelbe Karte: - / Sebastian Schenk, Patrick Schenk (2.)

Blau-Weiß Straupitz hat das Abstiegs-Endspiel gegen die SG Michendorf mit 0:3 verloren. Der Klassenerhalt ist nun nur noch theoretisch möglich. Die Gastgeber gingen zwar engagiert zu Werke, vergaben aber zahlreiche Chancen. Michendorf nutzte seine sich bietenden Konterchancen dagegen konsequent.Nach 13 Minuten hatte Patrick Walter die Gäste-Führung auf dem Fuß. Doch er schob den Ball am leeren Tor vorbei. Im Anschluss war Straupitz am Drücker und hatte durch Marcus Jugan (22.) und Mario Richter per Freistoß (24.) Möglichkeiten. Wenig später machte es Patrick Walter dann besser. Er traf nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld aus spitzem Winkel zum 0:1. Souveränität brachte dieses Tor jedoch nicht ins Michendorfer Spiel. Die SG überließ Straupitz immer mehr das Feld und die Gastgeber versuchten, daraus Kapital zu schlagen. Die größte Chance ergab sich, als Danilo Halko auf der linken Seite in den Strafraum eindrang und klug auf Marcus Jugan passte. Dessen Schuss lenkte Michendorfs Schlussmann Lars Fröhlich aber reaktionsschnell über die Latte (38.). Nach dem Seitenwechsel spielte Straupitz offensiv und hatte durch Silvio Fechner (58.), Danilo Halko (61.) und André Mietk (66.) klare Chancen. Zehn Minuten vor Abpfiff setzte Blau-Weiß alles auf eine Karte. Dadurch bekam Michendorf Platz zum Kontern. Patrick Walter und Maik Ebel sorgten für das 0:3.

dsz

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Straupitz trifft das Tor nicht und kassiert unverdiente Pleite

In einem weiteren Abstiegsendspiel wollte Straupitz nach zuletzt zwei Unentschieden unbedingt gewinnen und dementsprechend engagiert gingen die Gastgeber im Spielverlauf zu Werke. Einzig der Torerfolg fehlte. Da dies aber essentiell im Fußball ist, wurde erneut verloren. Am Ende sogar viel zu hoch, da Michendorf konsequent seine sich bietenden Konterchancen ausnutzte.Nach 13 Minuten mussten die Gäste eigentlich führen, Patrick Walter brachte es aber zu Stande, den Ball nach Zuspiel von Philipp Völker am leeren Tor vorbeizuschieben. Im Anschluss war Straupitz am Drücker und hatte durch Marcus Jugan (22.) und Mario Richter per Freistoß Möglichkeiten (24.). Wenig später machte es Patrick Walter dann besser und traf nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld aus spitzem Winkel zur Gästeführung.Souveränität brachte dieses Tor jedoch nicht ins Michendorfer Spiel. Die SG überließ Straupitz immer mehr das Feld und die Gastgeber versuchten daraus Kapital zu schlagen. Die größte Chance ergab sich als Danilo Halko auf der linken Seite in den Strafraum eindrang und klug auf Marcus Jugan passte. Dessen Schuss lenkte Michendorfs Schlussmann Lars Fröhlich aber bravourös und reaktionsschnell über die Latte (38.). Auch Ralf Guttkes Kopfball kurz vor dem Halbzeitpfiff streifte nur knapp über das Gehäuse.Nach dem Seitenwechsel spielte Straupitz offensiv weiter und ließ Michendorf kaum Platz für Entlastung - einzig der Ausgleich wollte nicht fallen. Glück hatte Straupitz bei einem Michendorfer Konter, als Daniel Schulz kurz vor der Linie rettete und das Spiel damit offen hielt.In der Folgezeit schafften es auch Silvio Fechner, dessen Schuss ebenfalls auf der Linie abgewehrt werden konnte (58.), Danilo Halko per Fernschuss (61.) und André Mietk nach einer Ecke (66.) nicht den Ball ins Gästetor zu befördern.Zehn Minuten vor Abpfiff stellte der Straupitzer Trainer um und sein Team agierte nun mit drei Angreifern. Doch nun hatte Michendorf mehr Platz zum Kontern und nutzte dies sofort. Eine Flanke von der linken Seite fand in der Mitte Patrick Walter und er köpfte ein zum Doppelpack.Für die Straupitzer Moral spricht, dass man sich auch danach nicht geschlagen gab und weiterhin nach Vorn spielte. Erfolg stellte sich jedoch trotzdem nicht ein, Michendorf kam dagegen in der Nachspielzeit sogar noch zum 0:3.

SV Siethen 1977 (N) - TSG Lübbenau 63 (9.) 7:2 (3:0)

SV Siethen 1977: Torsten Feger, Akim Böhm, Toni Rautenberg

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Ron Herrmann, Paul Scharlow, Johannes Radnitz, Benjamin Peschk, Mathias Philipp, Arno Zelder, Steven Lehmann, Randy Schröder

Tore: 1:0 Toni Rautenberg (1.); 2:0 Mario Bietz (29.); 3:0 Florian Hartwig (41.); 3:1 Randy Schröder (49.); 4:1 Florian Hartwig (51.); 5:1 Maik Eidtner (54.); 6:1 Toni Rautenberg (67.); 6:2 Randy Schröder (89.); 7:2 Toni Rautenberg (90.)

Schiedsrichter: Ronald Scholz (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 32

Gelbe Karte: Akim Böhm (4.), Toni Rautenberg (2.), Torsten Feger (3.) / Johannes Radnitz (6.)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollte die TSG Lübbenau 63 beim Aufsteiger in Siethen zum Erfolg kommen. Aber schon nach 18 Sekunden führten die Gastgeber durch ein Tor von Tony Rautenberg. Die Spreewälder brauchten eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. In der 22. Minute vergab Paul Scharlow nach einer Ecke von Benjamin Peschk die Möglichkeit zum Ausgleich. Eine schwache Abwehrleistung der TSG ermöglichte Siethen in der 30. Minute durch einen Kopfball von Mario Bietz das 2:0. Ein weiterer Fehler in den Lübbenauer Reihen wurde mit dem 3:0 durch Florian Hartwig bestraft (40.). In der 49. Minute köpfte Randy Schröder nach einer Flanke von Mathias Philipp den Ball zum 3:1 ins Tor. Doch schon im Gegenzug erhöhte Siethen nach einem Stellungsfehler in der Lübbenauer Mannschaft durch Tony Rautenberg auf 4:1. Kurz darauf erzielte Maik Eidtner durch einen Foulelfmeter das 5:1. Ein gut vorgetragener Angriff der Gastgeber machte das halbe Dutzend voll (66.). Erst ein Foulelfmeter in der 89. Minute nutzte Randy Schröder zum 6:2. Doch schon im Gegenzug stellte Siethen durch Tony Rautenberg den alten Abstand wieder her. Mit solch schlechter Abwehrleistung wird die TSG auch in den restlichen Spielen Probleme haben, Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - VfB 68 Herzberg (N) 0:6 (0:3)

Ruhlsdorfer BC 1923: Jerry Klaer, Lucas Tonn

VfB 68 Herzberg: Markus Duben, Rene Bommel, Marco Preuß, Manuel Richter, Dennis Milewsky, Joseph Scheimann, Keven Schmidt, Sebastiao Maia da Silva Junior, Daniel Höhne, Max de Araujo Freitas (77. Fabian Zottmann), Bruce Dosseh (77. Tommy Richter)

Tore: 0:1 Bruce Dosseh (5.); 0:2 Bruce Dosseh (17.); 0:3 Bruce Dosseh (20.); 0:4 Max de Araujo Freitas (49.); 0:5 Daniel Höhne (75.); 0:6 Manuel Richter (83.)

Schiedsrichter: Marco Kuba (Saßleben)

Zuschauer: 38

Gelbe Karte: Lucas Tonn (2.), Jerry Klaer (5., gesperrt) / Manuel Richter (11.), Max de Araujo Freitas (5., gesperrt)

Der arg abstiegsgefährdete Gastgeber hatte große Besetzungsprobleme. So stand gar der 45-jährige Trainer Wolf im Tor. Die ersten Akzente setzten aber trotzdem die Hausherren. Zwei mal waren sie aus spitzem Winkel von ihrer linken Seite gefährlich. Beide scharfen Eingaben brachten nichts. So ging der VfB nach einem Keeper-Fehler durch Valentino früh in Führung (5.) Beim zweiten VfB-Tor spekulierte er mit einem Fehler des Verteidigers und traf (18.). Seinen echten Hattrick innerhalb von 15 Minuten machte Valle nach starker Vorarbeit von Daniel Höhne, der links nicht zu halten war. Ein Fünferpack war für Herzbergs Sturmführer durchaus möglich, doch einmal - er hatte schon drei Gegner ausgespielt - rutschte ihm das Leder über den Senkel. Ein anderes Mal ging sein Heber über den Kasten. Ruhlsdorf setzte einen Freistoß knapp über den Angel (30.) und einen Kopfball über die Latte (44.). Das war zu wenig. Nach der Pause verwertete Max ein Abspiel von Valentino sicher (48.). Dann ging wieder ein Freistoß der Gastgeber in die Wolken. Zwei weitere VfB-Möglichkeiten vergab der stark spielende Daniel Höhne. Beide Schüsse gingen über den Kasten. Eine dritte vertändelte Junior. Dann kam Höhne doch noch zu seinem verdienten Tor. Er staubte nach einem Kracher von Manuel Richter, der nicht festzuhalten war, reaktionsschnell ab. Richter war es wiederum, dem es vorbehalten war, Valentinos misslungene Aktion zum Endstand zu veredeln.

Wolfgang Stricker

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„Das Ergebnis geht absolut in Ordnung. Es hätte sogar noch höher ausfallen können“, sagt der Ruhlsdorfer Trainer Markus Wolf. Die Defensivabteilung seiner Mannschaft war gegen die schnellen Herzberger Stürmer völlig überfordert.Personell gehen die Ruhlsdorfer derzeit auf dem Zahnfleich. Zahlreiche verletzte Spieler sind zu beklagen. Dazu kommen noch Rotsperren, beispielsweise für Stammkeeper Matthias Kühnen. Aus diesem Grund stellte sich der 45-jährige Trainer in den Dienst der Mannschaft. Wolf, gelernter Torwart, nahm aus der Not geboren den Platz zwischen den Pfosten ein. „Als alter Depp mit Knieproblemen“, so der Trainer über seinen ersten offiziellen Punktspieleinsatz nach mehr als zwei Jahren Abstinenz.Dass Wolf die Spielpraxis fehlt, wurde bereits kurz nach dem Anpfiff deutlich. Er trägt die Hauptschuld am ersten Gegentreffer. Nach einem Eckball ging Wolf nicht entschlossen genug zum Ball. Bruce Dosseh war zur Stelle und netzte zum 1:0 (8.) der Herzberger ein. „Durch meinen Fehler habe ich die Mannschaft aus dem Rhythmus gebracht“, erklärt Wolf.Hatten die Ruhlsdorfer in der Anfangsphase noch einige gute Möglichkeit, selbst ein Tor zu erzielen, rückte nach dem 0:1 das Vorhaben Schadensbegrenzung in den Mittelpunkt. Doch immer wieder wurden dabei in allen Mannschaftsteilen Fehler gemacht. Nutznießer war bis zur Pause Dosseh, der zwei weitere Treffer erzielte (15., 25.) und damit einen lupenreinen Hattrick perfekt gemacht hat.Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann ebenfalls dreimal erfolgreich. In die Torschützenliste durften sich noch Max Freitas (55.), Manuel Richter (80.) und Kevin Schmidt (88.) eintragen.Für Interimskeeper Wolf bleibt die Erkenntnis, dass er trotz der sechs Gegentreffer in der zweiten Halbzeit bei dem einen oder anderen Alleingang der Gäste dem Herzberger Angreifer den Nerv ziehen konnte. Gut fürs Selbstbewusstsein.„Das Spiel gegen den Tabellendritten war nicht die Messlatte. Wir müssen uns im Abstiegskampf auf andere Begegnungen konzentrieren“, sagt Trainer Wolf. Er nennt die Partie am kommenden Wochenende in Lübbenau. „Dort müssen wir punkten“, gibt Wolf die Marschrichtung vor.Bis dahin wird der RBC-Kader hoffentlich auch wieder größer werden. (fn)

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1:0 (1:0)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Janetzki, Daniel Groger, Tobias Just, Alexander Mieles, Manuel Mieles, Stefan Schöne (85. Christian Prietz), Robin Lehmann (76. Robert Mittenzwei), Christoph Schuffenhauer

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Benjamin Weichert, Tino Rindt, Tobias Rindt, Benjamin Beutke, Jan Wolter (46. Sebastain Groggert), Peer Gülzow, Robert Lingor, Tom Neumann, Stefan Schieche, Bastian Brezinski, Stephan Hänel (70. Björn Beutke)

Tore: 1:0 Stefan Schöne (8.)

Schiedsrichter: Tom Schultchen (Vetschau)

Zuschauer: 116

Gelbe Karte: Stefan Schöne (9.) (3.), Manuel Mieles (4.) (12.), Alexander Mieles (5., gesperrt) (57.) / Tino Rindt (7.) (16.), Robert Lingor (3.) (26.), Peer Gülzow (5., gesperrt) (60.)

Rote Karte: - / Stefan Schieche (85.)

Das schönste an diesem Spiel war der Treffer des Tages in der 8. Minute durch den starken Stefan Schöne. Dabei muste man schon zu Beginn der Partie böses befürchten als der Schieri mit gelben Karten nur so umsich warf. Hätte er dort über die erste Halbzeit so weitergemacht wären beide Mannschaften arg dezimiert in die Pause gegangen.Wenn er dann wenigsten die Foulspiele geahndet hätte die ahndenswert waren hätten auch beide Mannschaften dafür Verständnis gehabt.Das Spiel passte sich aber den Wetterbedingungen an . Das Dahmelandderby begann sehr rutschig und zerfahren so das beide Teams ihre Schwierigkeiten hatten einen ansehnlichen Spielaufbau zustande zu bekommen. Die Gastgeber mit dem besseren Start und wie schon gesagt ab der 8. min in Führung. Kämpferisch und Einsatzfreudig waren beide Mannschaften aber im großen und ganzen sehr glücklos oder dem Wetterbedingungen nicht angepasst anders sind die vielen Ballverluste nicht zu erklären. In der zweiten Hälfte die Gäste mit mehr Risiko und wir mit Glück immer noch in Führung . Diese baute man auch trotz bester Gelegenheiten nicht aus und hatte dann auch noch viel Glück das die Gäste am heutigen Tag auch kein bischen Fortune hatten um den verdienten Ausgleich zuerzielen. So scheiterten sie in aussichtreichen Positionen entweder am überragenden Isdepski oder am eigenen Unvermögen. Kurz vor Schluß gerieten die Gäste auch noch in Unterzahl als Schieche nach verbalen Tätatät mit dem Schieri Rot sah. So blieb es beim knappen Sieg der Heimelf.

SB

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„Die Möglichkeiten waren ja da“, bedauerte der Königs-Wusterhausener Trainer Stephan Rosenberg, „wir haben nur nichts daraus gemacht.“ Und auch Kollege Frank Kache kam am Sonnabend bei aller Freude über den 1:0-Sieg seiner Groß-Köriser Landesklassen-Fußballer schnell auf die bescheidene Trefferquote zu sprechen. „Mit dem zweiten Tor hätten wir das Spiel eher für uns entscheiden können.“ Wobei Kache einräumte, dass auch die Gäste nicht chancenlos waren. „So musste Torwart Isdepski für uns noch die drei Punkte festhalten.“Was Spannung und Aufregung betraf, kamen die Zuschauer beim Dahmeland-Derby wieder auf ihre Kosten. In spielerischer Hinsicht aber gingen höhere Erwartungen nicht in Erfüllung. Ein paar elegante Einzelaktionen und wenige gelungene Kombinationen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass beide Teams in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt sind.Das erste Achtungszeichen setzten die Gäste. Beim Schuss von Gülzow hatte Torwart Isdepski einige Mühe, das Leder noch aus dem linken oberen Dreiangel zu lenken (4.). Das einzige Tor des Spiels fiel vier Minuten später auf der Gegenseite. Stefan Schöne nahm von der rechten Seite kurz entschlossen Maß, und der Ball passte in die lange Ecke. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit versuchten es die Gastgeber noch mehrmals mit Distanzschüssen, wobei Lehmann (23.) und Alexander Mieles (26.) jeweils knapp über die Latte zielten. Für Eintracht bot sich die beste Chance bei einem 20-m-Freistoß, den Schieche aber in die Mauer trat (16.).Nach dem Seitenwechsel vergab SV Teupitz/Groß Köris einige Möglichkeiten, den Vorsprung vorentscheidend auszubauen. Ein 22-m- Schuss von Stefan Schöne strich knapp am rechten Pfosten vorbei, Schuffenhauer blieb zweimal an Schlussmann Weichert hängen (66., 71.), und Manuel Mieles brachte aus freier Position nur einen harmlosen Abschluss zustande (74.).Im abwechslungsreichen Spielgeschehen erwies sich bei den Gastgebern Torwart Isdepski als entscheidender Rückhalt. So wehrte der Keeper eine scharfe Hereingabe (53.) und einen Kopfball (56.) von Groggert ab. Auch nachdem sie in Unterzahl geraten waren, da Schieche wegen Schiedsrichter-Beleidigung vom Platz musste, kamen die Königs-Wusterhausener Fußballer noch zu zwei verheißungsvollen Angriffen. Doch bei Schüssen von Björn Beutke (86.) und Tobias Rindt (87.) konnte Isdepski den Ball und damit auch den Groß-Köriser Sieg festhalten.

Rainer Rosenthal

BSV Mittenwalde (11.) - SV 1885 Golßen (6.) 1:3 (0:0)

BSV Mittenwalde: Sven Rechenberg, Norman Baum, Karsten Wiest (75. Kevin Kaisler), Hendrik Jäckel (60. Dave Pöggel), Sven Lufsky (60. Mirko Müller-Gruschwitz), Rene Maaß, Tino Bretschneider, Matthias Gericke, Andreas Briesemeister, Maik Brunsch, Pascal Seidel

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Henrik Fege (29. Andy Schröder), Stefan Wrobel, Maik Grünwald, Ronny Grün, Ronny Leubner, Thomas König, Steffen Schumann, Marcus Schlichting, Toni Schmidt (75. Erik Schüler)

Tore: 0:1 Steffen Schumann (54.); 0:2 Toni Schmidt (60.); 1:2 Norman Baum (71.); 1:3 Steffen Schumann (89.)

Schiedsrichter: Tim Sommermeier (Erkner)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Pascal Seidel (4.), Karsten Wiest (8.), Hendrik Jäckel / Ronny Leubner, Ronny Grün (5., gesperrt)

Die Mittenwalder BSV-Fußballer sind um eine weitere Hoffnung ärmer. Sie verloren am Sonnabend das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Golßen mit 1:3, so dass die Chancen auf den Klassenerhalt weiter gesunken sind. „Es gibt überhaupt keinen Grund, mit der Mannschaft zu hadern“, erklärte Trainer Jens Hortig. „Die Einstellung hat diesmal gestimmt. Gescheitert sind wir vor allem am starken Golßener Torhüter.“Nach einem Querschläger im Strafraum hatten die Mittenwalder zunächst eine brenzlige Situation zu überstehen, wobei Wiest das Leder schließlich aus der Gefahrenzone brachte (8.). Wiest bereitete dann auch die erste zwingende Angriffsaktion der Gastgeber vor. Gericke verlängerte den Ball direkt auf den kurzen Pfosten, doch der Schlussmann war noch mit den Händen zur Stelle (19.). In der 26. Minute blieb den Mittenwaldern ein Treffer versagt. Seidel kam vor dem Torwart an den Ball, und Gericke hatte das Streitobjekt wohl schon über die Linie befördert, bevor ein Verteidiger noch zum Fallrückzieher ansetzte. Der Schiedsrichter erkannte aber nicht auf Tor, wogegen Golßener Spieler später bestätigten, dass die Mittenwalder Führung korrekt gewesen wäre.Knapp eine Stunde lange blieb es beim 0:0, dann nutzten die Gäste eine Ecke zum 0:1. Nach Vorlage von der rechten Seite führte ein spektakulärer Volleyschuss vom langen Eck zum 0:2 (63.). Dann gab es für die Mittenwalder doch noch einmal Hoffnung. Nach Eckstoß von Pöggel verkürzte Baum per Kopfball auf 1:2 (69.). Doch alle weiteren Chancen, die sich die Gastgeber erkämpften und erspielten, machte der Golßener Torwart zunichte. So wehrte einen verdeckten 20-m-Schuss von Pöggel ab. Dagegen kam SV Golßen durch Konter in der Schlussminute zum 1:3. (eb)

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SV 1885 Golßen hat den hart erkämpften 3:1-Auswärtssieg beim BSV Mittenwalde teuer bezahlt. Henrik Fege musste mit schwerer Verletzung ins Krankenhaus. Die im Abstiegskampf steckenden Gastgeber begannen aggressiv und kampfstark. Es gab keine Abtastphase. Ein Golßener Schuss von Toni Schmidt klärte ein Abwehrbein in der siebenten Minute auf der Torlinie. Für Mittenwalde gab es in Minute 19 die erste Riesenchance, nachdem der Ball durch den gesamten Strafraum rollte und am zweiten Pfosten seinen frei stehenden Abnehmer fand. Torsten Schmidt zeigte sich aber reaktionsschnell und leitete die Kugel über den Querbalken. In der 29. Minute gab es dann für Golßen einen Wermutstropfen: Mit einer akrobatischen Abwehraktion rettete Henrik Fege für seinen geschlagenen Torwart auf der Torlinie. Dabei verletzte er sich schwer an der Schulter, sodass er mit dem Krankenwagen in die Rettungsstelle musste. Beide Torhüter standen bis zur Pause noch mehrmals im Blickpunkt. Mit starken Paraden hielten sie ihre Kästen sauber. Im zweiten Abschnitt wogte das Spiel hin und her. Ein von Ronny Grün getretener Freistoß wurde mit den Fingerspitzen zur Ecke gelenkt. Diese brachte dann in der 57. Minute die Gäste-Führung. Steffen Schumann drückte eine Kopfballablage von Ronny Leubner in die Maschen. In der 63. Minute gelang Golßen nach schönem Spielzug das 0:2. Eine Hackenablage von Maik Grünwald flankte Ronny Grün direkt in den Strafraum, wo Toni Schmidt volley ins Tor einnetzte. Doch die Freude wehrte nicht lange, denn Norman Baum verkürzte kurz darauf mit sehenswertem Kopfball zum 1:2 (69.). Nun wurde die Partie hektisch. Golßen hatte Glück, dass die Hausherren nur zwei Minuten später eine freie Schussmöglichkeit ungenutzt ließen. Den sich bietenden freien Raum gegen aufrückende Mittenwalder nutzte 1885 nicht konsequent genug. Oft waren die Abspiele in die Spitze zu ungenau. Erst in der 89. Minute saß ein Konter perfekt. Steffen Schumann schloss ihn zum 3:1-Endstand ab. rpd

VfB 68 Herzberg (N) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2:2 (1:2)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel (46. Marcel Kiepisch), Marco Preuß, Joseph Scheimann, Sebastian Zietz, Manuel Richter, Keven Schmidt (33. David Molks), Sebastiao Maia da Silva Junior, Daniel Höhne, Fabian Zottmann, Bruce Dosseh

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Alexander Dux, Jan Diekmann, Paul Langleist, Pascal Maschmann, David Sommer, Johannes Kühn, Bastian Zenk, Marcus Gawlik, Maik Priegnitz, Manuel Hannemann

Tore: 0:1 Johannes Kühn (10.); 0:2 Bastian Zenk (12.); 1:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (40.); 2:2 Bruce Dosseh (90+2.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 103

Gelbe Karte: Fabian Zottmann (7.), Manuel Richter (12.), David Molks (4.), Sebastian Zietz (3.) / Jan Diekmann (3.), Bastian Zenk (5., gesperrt)

Gelb/Rote Karte: Sebastiao Maia da Silva Junior (90+3.) / Manuel Hannemann (83.)

Vergebener Elfmeter: - / (Foulelfmeter, gehalten von Sebastian Strack)

Samstag 16:55 Uhr - ein emotionsgeladenes Spiel ging Remis zu Ende. Was war geschehen?Eines der besten Rückrundenteams hatte den VfB eine Halbzeit lang fast schwindelig gespielt. Schon nach 12 Minuten führten die in allen Belangen besseren Gäste durch krasse Abwehrnach-lässigkeiten 2:0. So kommt es eben, wenn jeder denkt, dass die erste Saison im Landesmaßstab ja ganz gut gelaufen ist. Es bleibt aus den ersten 45 Minuten nur eine starke Aktion von Kapitän Valentino zu erwähnen, die der Keeper aber entschärfte (36.). Hochwichtig natürlich noch vor der Pause das Anschlusstor von Junior (40.). Hätten die Gäste ihre Chancen besser genutzt, wäre es wohl zu einem Debakel gekommen. Das verhinderte auch nach dem Seitenwechsel ein alle überragender Keeper Sebastian Strack. Selbst mit einem Elfmeter konnte der RSV ihn nicht mehr überwinden. Plötzlich begannen die Platzherren - lautstark von den Fans unterstützt - zu fighten; kamen einige Male gefährlich vor das gegnerische Tor. Das machte die Randberliner sichtlich nervös. Valentino hatte schon den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Keeper lief gut heraus und rettete die viel zu knappe Gästeführung. In der Nachspielzeit - der Unparteiische hatte 5 Minuten angezeigt - legte sich Junior das Leder zu einem Freistoß zurecht. Der landete zwar nur an der Latte, doch Valentino schaltete im Strafraum am schnellsten und versenkte das Spielgerät zum natürlich umjubelten Ausgleich. Leider bewertete der Referee ein sauberes Tackling von Junior als Foul und zeigte ihm die Ampelkarte. Vielleicht auch, weil vorher ein Teltower die gleiche sah.

Wolfgang Stricker

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Chancen nicht genutzt und in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert – Landesklasse-Aufsteiger Eintracht Teltow ließ beim 2:2 in Herzbgerg zwei Punkte liegen. Die Teltower waren 90 Minuten lang das bessere Team und beeindruckten vor allem spielerisch. Johannes Kühn (10.) nach Flanke von Manuel Hannemann und Bastian Zenk (21.) trafen per Kopf zum 2:0. Doch Maik Priegnitz, Markus Gawlik, David Sommer und Hannemann verpassten das 3:0. Nach Juniors Treffer zum 2:1 (39.) vergab Zenk (50.) sogar einen Elfmeter. Unverdient fiel der Ausgleich durch Bruce Dosseh (90.+2). In der Schlussphase sahen Hannemann (89.) und Junior (90.+3) gelb-rot. D.W.

TSG Lübbenau 63 (9.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 5:2 (3:1)

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Mathias Philipp, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (85. Stephan Rinka), Benjamin Peschk (46. Sven Jankowiak), Steven Lehmann, Dirk Goroncy, Randy Schröder (67. Philipp Konrad), Andy Ehrlich

Ruhlsdorfer BC 1923: Philip Mehles, Silvio Regner, Marcel Schwarm

Tore: 0:1 Philip Mehles (15.); 1:1 Andy Ehrlich (16.); 2:1 Dirk Goroncy (39.); 3:1 Ron Herrmann (41.); 3:2 Stefan Ebert (69.); 4:2 Philipp Konrad (82.); 5:2 Andy Ehrlich (90.)

Schiedsrichter: Martin Titz (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Axel Noack (6.), Dirk Goroncy (4.) / Philip Mehles (8.), Silvio Regner (2.), Marcel Schwarm (5., gesperrt)

Pflichtsieg für TSG Lübbenau

In einem niveauarmen Spiel gewann die TSG gegen den Verfolger aus Ruhlsdorf mit 5:2. Die Gäste schockten die Lübbenauer bereits nach 15 Minuten mit der 0:1 Führung durch einen 16 Meteraufsetzer von Philip Mehlis. Doch schon im Gegenzug konnte die TSG mit dem 1:1 nach einer schönen Einzelleistung von Andy Ehrlich ausgleichen. Nun hatte die TSG etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch zu glänzen. In der 21. Minute traf Ron Herrmann nach einer konfusen Abwehrleistung der Ruhlsdorfer den Ball nicht richtig. Nach einem Zuspiel von Arno Zelder setzte Andy Ehrlich das Zuspiel nur an den Pfosten (27.). Nach einem Konter in der 29. Minute konnten sich die Lübbenauer dann bei Ulrich Kraak bedanken, als er einen Schuss von Christian Ebert parierte. Den Abpraller konnte dann letztendlich Mathias Philipp aus der Gefahrenzone schlagen. Auch bei einem Freistoss von Christian Ebert zeigte sich der Lübbenauer Keeper auf dem Posten (38.). Nach einem schönen Zuspiel von Steven Lehmann konnte Dirk Goroncy dann in der 39. Minute die 2:1 Führung erzielen. Nur 2 Minuten später konnte Ron Herrmann dann das 3:1 erzielen. Er drückte eine lang gezogenen Freistoss von Benjamin Peschk über die Linie. Nach der Pause ergab sich dann für Andy Ehrlich die große Gelegenheit, das wohl vorentscheidende 4:1 zu erzielen. Doch Stefan Ebert im Ruhlsdorfer Tor lenkte den Ball zur Ecke. Doch Ruhlsdorf gab sich noch nicht geschlagen und hatte Pech, das Mike Körner in der 47. Minute nur die Lübbenauer Querlatte traf. Marcel Rusch setzte sich dann in der 64. Minute energisch über die rechte Seite durch, aber auch hier blieb der Ruhlsdorfer Schlussmann Sieger. In der 69. Minute drohte die Partie dann aus Lübbenauer Sicht zu kippen. Nach einem unnötigen Foulspiel konnte Christian Ebert dann vom Elfmeterpunkt den 3:2 Anschlusstreffer erzielen. Nun zeigte sich die TSG verunsichert, ließ den Gästen aber keine weitere Chancen zu. Nach dem Arno Zelder in der 82. Minute im Strafraum gefoult wurde, konnte Philipp Konrad dann vom Elfmeterpunkt die 4:2 Führung erzielen. Die letzte Chance der Gäste vergab Silvio Regner in der 90. Minute, er vergab jedoch frei stehend. Den 5:2 Endstand erzielte dann Andy Ehrlich in der Nachspielzeit.

Marko Vogl

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Fünf Punkte fehlen dem Ruhlsdorfer BC zum Klassenerhalt. Um das Saisonziel zu erreichen, bleiben dem Neuling drei Spiele. Nach der erneuten Pleite in Lübbenau ist die Luft für die Ruhlsdorfer in der Landesklasse dünn geworden, denn das Restprogramm mit Michendorf (H), Luckenwalde II (A) und dem Teltower FV (H) stimmt nicht gerade optimistisch. Überraschungen sind aber nicht ausgeschlossen.Am Sonnabend haben die Ruhlsdorfer ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen einen Tabellennachbarn verloren. Dabei gaben die Gäste fast eine Halbzeit lang die Richtung vor. Philip Mehles brachte den RBC in Führung (14.). Für die Ruhlsdorfer ein schlechtes Omen, denn in elf Saisonspielen gelang ihnen ein 1:0. Nur eins davon haben sie auch gewonnen.Den Fluch der Führung konnten sie im Spreewald nicht abstreifen. Gleich im Gegenzug kassierten die Ruhlsdorfer den Ausgleich durch Sven Borrack (15.). Diesen Rückschlag steckten die Gäste gut weg. Frank Humsch, Marcel Schwarm und Torschütze Mehles hatten die erneute RBC-Führung auf dem Fuß. Als jedoch Carsten Kuhle beim Abwehrversuch den Ball zum 2:1 für die TSG in den eigenen Maschen versenkte (39.), war es um die Ruhlsdorfer geschehen. Nichts lief mehr zusammen. „Wir waren nur Begleitschutz für die Lübbenauer“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf. Benjamin Peschke erhöhte vor der Pause auf 3:1 (41.).Ein kurzes Aufbegehren der Ruhlsdorfer nach dem Wiederbeginn brachte den Anschlusstreffer durch einen verwandelten Foulelfmeter von Christian Ebert (65.). Doch die Gastgeber stellten den alten Abstand wenig später wieder her. Bruno Zelder (80.) war nach fragwürdiger Entscheidung von Schiedsrichter Martin Titz aus Eisenhüttenstadt ebenfalls vom Punkt zum 4:2 erfolgreich.In der Schlussphase warfen die Ruhlsdorfer alles nach vor. Sie wollten mit vier Stürmern das Blatt wenden, mussten aber noch den fünften Gegentreffer durch Peschk in der Nachspielzeit hinnehmen. (fn)

SG Michendorf (3.) - SV Siethen 1977 (N) 4:1 (2:0)

SG Michendorf: Patrick Schenk, Stephan Woite, Christian Müller

SV Siethen 1977: Akim Böhm, Marcel Lubasch

Tore: 1:0 Philipp Völker (8.); 2:0 Philipp Völker (17.); 2:1 Maik Eidtner (Foulelfmeter, 54.); 3:1 Philipp Völker (Foulelfmeter, 76.); 4:1 Sebastian Mösing (90.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 40

Gelbe Karte: Stephan Woite (7.), Christian Müller (5., gesperrt) / Akim Böhm (5., gesperrt), Marcel Lubasch (4.)

Gelb/Rote Karte: Patrick Schenk (83.) / -

Teltower FV (12.) - VfB Trebbin (10.) 4:4 (1:1)

Teltower FV: Mario Jähnke, Benjamin Kuppke, Ingo Hecht, Daniel Güldenpfennig, Florian Giese, David Stünkel, Daniel Kunth (77. Christian Baatz), Thomas Schütt, Nicolas Wilcke (28. Umair Khawaja), Edgar Hecht, Mirsad Stollaj

VfB Trebbin: Nils Schröder

Tore: 1:0 Ingo Hecht (42.); 1:1 David Bystry (44.); 2:1 David Stünkel (55.); 3:1 Edgar Hecht (62.); 3:2 Daniel Steinhaus (70.); 3:3 Rico Berger (78.); 4:3 Ingo Hecht (85.); 4:4 David Bystry (86.)

Schiedsrichter: Pierre Wünsch (Bad Liebenwerda)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Mario Jähnke (2.), Thomas Schütt (6.), Daniel Güldenpfennig (4.), Benjamin Kuppke (4.) / Nils Schröder (8.)

Das elfte Unentschieden der Trebbiner in dieser Saison. Damit führt der VfB deutlich das Feld in der Remis-Kategorie an. Abgeschlagen mit sieben Unentschieden folgen der SV Siethen und die TSG Lübbenau. Für VfB-Trainer Walter Kornmüller geht das dritte Remis seiner Mannschaft in der Rückrunde jedoch voll in Odnung.In der ersten Halbzeit agierten die Platzbesitzer feldüberlegen. Torraumszenen blieben allerdings zunächst Mangelware. Erst kurz vor der Pause gab es die entscheidenden Momente.Teltow geht erstmals in Führung. Mit einem Freistoß kann Ingo Hecht den VfB-Schlussmann Toni Erne zum 1:0 (41.) überwinden. Doch der VfB antwortet schnell. David Bystry erzielt den 1:1-Ausgleich (44.), der gleichzeitig den Pausenstand bedeutet.Die zweite Halbzeit der Partie wird torreicher. Zunächst haben die Platzbesitzer alle Trümpfe in der Hand. David Stuenkel (55.) und Edgar Hecht (62.) lassen den Teltower FV jeweils nach Freistößen auf 3:1 enteilen.Ein Knackpunkt der Partie folgt im Anschluss. VfB-Keeper Toni Erne verhindert das 4:1. Er kauft dem Teltower Angreifer den Schneid ab.Innerhalb von 180 Sekunden können dann die Trebbiner den Ausgleich markieren. Daniel Steinhaus erzielt nach Ecke den Anschlusstreffer (73.) und der eingewechselte Rico Berger ist nach einem schönen Pass zum 3:3 (76.) erfolgreich.Doch die Partie ist nicht vorbei. Noch einmal können die Platzherren in Führung gehen. Ingo Hecht ist erneut mit einem Freistoß zum 4:3 erfolgreich (83.).Aber auch diesen Vorsprung kann der Teltower FV nicht über die Zeit retten. David Bystry sorgt nach einem Freistoß im Nachsetzen mit dem 4:4 (86.) dafür, dass der VfB in der Rückrunde weiter unbesiegt bleibt.„Ein Kompliment an meine Mannschaft, die immer wieder den Rückstand wettgemacht hat. Kritikwürdig ist allerdings das Zustandekommen der Gegentreffer. Alle vier Teltower Tore sind nach Standards gefallen, das darf nicht sein“, sagt VfB-Coach Kornmüller. (fn)

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In einer kämpferisch geprägten, dennoch fair verlaufenden Partie trennten sich der Teltower FV und VfB Trebbin mit 4:4 (1:1). Auf dem schlammigem Untergrund übernahmen die Teltower das Kommando und gingen durch einen Freistoß von Ingo Hecht (42.) in Führung. Trebbin glich kurz danach durch David Bystry (44.) aus. Nach dem Seitenwechsel schossen David Stuenkel (55.) und Edgar Hecht (62.) einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus, aber Daniel Steinhaus (70.) und Rico Berger (78.) brachten Trebbin wieder ran. Auch das 4:3 durch I. Hecht (85.) konnten die über 90 Minuten besseren Teltower nicht über die Zeit retten – Bystry (86.) traf zum 4:4. D.W.

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (3:1)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Sebastian Gericke, Robert Troch, Eric Haake, Marco Grahl, Marko Fitzke, Tobias Dittmann (52. mytro Fomin), Sebastian Krenz (55. Alexander Sieg), Stefan Dorst, Marcel Friedrich, Robert Grünow (46. Markus Mlynikowski)

SV Blau-Weiss Straupitz: Daniel Pöscha, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Martin Jerol, Ben Smalla (49. Stefan Jurrack), Silvio Fechner (16. André Mietk), Marcus Jugan, Michél Schröder (65. Ralf Guttke)

Tore: 1:0 Marko Fitzke (13.); 2:0 Sebastian Krenz (19.); 2:1 Marcus Jugan (32.); 3:1 Marko Fitzke (45.); 4:1 Sebastian Krenz (47.); 5:1 Markus Mlynikowski (53.); 6:1 Sebastian Krenz (54.); 7:1 Marko Fitzke (55.); 8:1 Marcel Friedrich (79.); 9:1 Marcel Friedrich (80.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 81

Gelbe Karte: Eric Haake (8.) / Martin Jerol, André Mietk (3.)

Luckenwalde II schießt sich zur Meisterschaft

Trotz guter Anfangsphase waren die Blau-Weißen aus Straupitz am Ende hoffnungslos unterlegen und kassierte eine herbe Niederlage.Nach ausgeglichenem Beginn verletzte sich Silvio Fechner in einem Zweikamof und musste behandelt werden. In Unterzahl verlor Straupitz seine Ordnung und Luckenwalde II erzielte die 1:0 Führung (16.). Wenige Minuten später führte der Gastgeber einen Einwurf schnell aus und spielte Sebastian Krenz frei. Er hatte aus acht Metern keine Probleme, den Ball im Tor unterzubringen.Der Anschlusstreffer durch Marcus Jugan in der 32. Minute brachte noch einmal Hoffung in die Straupitzer Reihen, doch ein Stockfehler in der Hintermannschaft lud Marco Fitzke zum 3:1 ein.In der Pause sprach man sich erneut Mut zu, doch alle Vorhaben schienen mit dem Wiederanpfiff des Schiedsrichters verflogen zu sein. Denn was folgte, war eine beispiellose, kollektive Tiefschlafphase, in der Luckenwalde II nahezu bei jedem Angriff zum Torerfolg kam. Innerhalb von elf Minuten erhöhten die Gastgeber mit vier Treffern auf 7:1.

Dabei zeigte die Oberligareserve technisch sehr feinen Fußball und bewies vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit. Die Partie war nun endgültig gelaufen und Luckenwalde II konnte frühzeitig die Meisterfeier beginnen.Doch bevor die Begegnung beendet wurde, fielen zwei weitere Tore und stellten den 9:1 Endstand her. Für Straupitz bleiben nur noch rein theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

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Genau vier Jahre nach dem legendären Spiel der Luckenwalder Fußballer gegen die DFB-Elf am 16. Mai 2006 in Mannheim im Vorfeld der Weltmeisterschaften im eigenen Land hat eine zweite Mannschaft des Vereins erstmals den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Mit einem 9:1-Kantersieg gegen das Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Straupitz haben die FSV-Reservisten gestern die Meisterschaft endgültig perfekt gemacht.Marco Fitzke (13., 45., 55.), Sebastian Krenz (19., 48., 54.), Markus Mlynikowski (52.), Dmytri Fomin (77.) und Marcel Friedrich (80.) erzielten die Tore der Luckenwalder vor 81 zahlenden Zuschauern auf dem Sportplatz am Baruther Tor. Das zwischenzeitliche 2:1 markierte Markus Jugan (33.), als seine verunglückte Flanke im FSV-Netz landete. Mehr als Ergebniskosmetik ist der Ehrentreffer aber nicht.„Es ist ein schönes Gefühl, endlich das Ziel erreicht zu haben“, erklärte der Luckenwalder Trainer Ronny Karcher nach Spielschluss. Zwar zweifelte am Aufstieg der Luckenwalder Reservisten bereits in der Winterpause niemand ernsthaft mehr, doch jubeln durfte die Mannschaft nach seinen Worten erst, „als die Sau erlegt war“.Eine kleine Aufstiegsparty feierten die Luckenwalder Fußballer dann auch mit Meistersekt und Pilsner gleich im Anschluss an die Partie. Die große Sause gibt es erst am 5. Juni.

Frank Neßler


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