Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 01.05.2010)

Ergebnisse und Tabelle

25. Spieltag

Samstag, 13.03.2010 15:00
  200 SG Michendorf (3.) VfB Trebbin (10.) 2:5 (2:3)  
Samstag, 01.05.2010 15:00
  193 FSV 63 Luckenwalde II (7.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 6:0 (2:0)  
  194 Teltower FV (12.) SV 1885 Golßen (6.) 1:1 (0:0)  
  195 BSV Mittenwalde (11.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:3 (1:0)  
  196 FC Borussia Belzig 1913 (4.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 0:2 (0:2)  
  197     Ruhlsdorfer BC 1923 (N)      
  198 VfB 68 Herzberg (N) SV Siethen 1977 (N) 4:2 (0:2)  
  199 TSG Lübbenau 63 (9.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 1:1 (1:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 23 20 2 1 43 66 : 23 62 12 10 2 0 37 : 14 32 11 10 0 1 29 : 9 30
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 22 14 4 4 16 46 : 30 46 11 9 0 2 25 : 14 27 11 5 4 2 21 : 16 19
3. (3.) VfB 68 Herzberg (N) 24 12 5 7 7 56 : 49 41 13 8 0 5 31 : 30 24 11 4 5 2 25 : 19 17
4. (4.) SV Siethen 1977 (N) 22 10 7 5 10 44 : 34 37 11 5 5 1 26 : 17 20 11 5 2 4 18 : 17 17
5. (6.) VfB Trebbin (10.) 21 9 9 3 20 42 : 22 36 10 4 5 1 16 : 9 17 11 5 4 2 26 : 13 19
6. (5.) Teltower FV (12.) 23 10 5 8 7 50 : 43 35 12 7 2 3 32 : 19 23 11 3 3 5 18 : 24 12
7. (7.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 23 10 4 9 25 67 : 42 34 12 5 2 5 40 : 21 17 11 5 2 4 27 : 21 17
8. (8.) SG Michendorf (3.) 22 9 4 9 -3 49 : 52 31 12 6 1 5 27 : 25 19 10 3 3 4 22 : 27 12
9. (9.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 23 8 6 9 5 35 : 30 30 11 5 2 4 20 : 18 17 12 3 4 5 15 : 12 13
10. (11.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 22 8 5 9 -14 33 : 47 29 11 5 3 3 22 : 20 18 11 3 2 6 11 : 27 11
11. (10.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 23 7 5 11 -12 38 : 50 26 11 5 4 2 22 : 13 19 12 2 1 9 16 : 37 7
12. (12.) TSG Lübbenau 63 (9.) 24 4 7 13 -12 40 : 52 19 12 1 6 5 15 : 22 9 12 3 1 8 25 : 30 10
13. (13.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 23 5 3 15 -34 23 : 57 18 11 5 1 5 12 : 18 16 12 0 2 10 11 : 39 2
14. (14.) BSV Mittenwalde (11.) 23 4 4 15 -16 35 : 51 16 11 4 2 5 25 : 24 14 12 0 2 10 10 : 27 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 22 3 4 15 -42 26 : 68 10 10 3 2 5 14 : 22 11 12 0 2 10 12 : 46 2

26. Spieltag

Samstag, 08.05.2010 15:00
  201 FC Borussia Belzig 1913 (4.) BSV Mittenwalde (11.) 2:0 (0:0)  
  202 RSV Eintracht 49 Teltow (N)          
  203 SV 1885 Golßen (6.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:0 (0:0)  
  204 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) Teltower FV (12.) 3:2 (2:0)  
  205 VfB Trebbin (10.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:2 (1:2)  
  206 SV Blau-Weiss Straupitz (N) SG Michendorf (3.) 0:3 (0:1)  
  207 SV Siethen 1977 (N) TSG Lübbenau 63 (9.) 7:2 (3:0)  
  208 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) VfB 68 Herzberg (N) 0:6 (0:3)  

SG Michendorf (3.) - VfB Trebbin (10.) 2:5 (2:3)

SG Michendorf: Nico Mirschinka, Christian Müller, Michael Handrick, Raik Rückborn (78. Stefan Hausmann), Daniel Niendorf, Stephan Woite, Marco Jentsch, Patrick Schenk, Patrick Walter, Maik Ebel, Philipp Völker (72. Sebastian Schenk)

VfB Trebbin: Tobias Braun, Nils Schröder

Tore: 1:0 Daniel Niendorf (6.); 1:1 Nils Schröder (8.); 2:1 Patrick Walter (17.); 2:2 David Bystry (23.); 2:3 David Bystry (33.); 2:4 David Bystry (74.); 2:5 David Bystry (76.)

Schiedsrichter: Mike Schläger (Wulkow)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: - / Nils Schröder (6.), Tobias Braun

In der abwechslungsreichen Landesklassen-Partie legte die SG Michendorf gegen den SV Trebbin los wie die Feuerwehr und sicherte sich eine 2:1-Führung durch einen Drehschuss von Daniel Niendorf (6.) und einen Kopfball von Patrick Walter (17.) nach Müller-Freistoß. Trotz guter Chancen folgten keine weiteren Treffer.

Trebbin agierte zurückhaltend, schoss in der ersten Hälfte drei Mal aufs Tor und führte dennoch 3:2 durch Niels Schröder (8.) und David Bystry (23.,33.). Individuelle Abwehrfehler (Laubrich, Mirschinka) wurden konsequent bestraft. Den Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit entschied Trebbin, gestützt auf eine solide Abwehr, für sich. Der vierfache Torschütze David Bystry (74.,76.) stand erneut zwei Mal goldrichtig und stellte das 5:2-Endergebnis her. Dieter Wolff

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Ein sensationeller Auftakt der Trebbiner in die Rückrunde. Auf dem gefürchteten Kunstrasen in Michendorf kamen die Gäste nach dreimonatiger Punktspielpause und einer mehr als dürftigen Vorbereitung zu einem 5:2-Auswärtssieg.Das Landesklassen-Punktspiel ist vorgezogen worden. Die Auswärtsspartien beider Vereine wurden im Wochenverlauf abgesagt. Am Freitagnachmittag einigte man sich darauf, die Partie des 25. Spieltages auszutragen.„Es war für uns ein Risiko. Wir wussten nicht, wo wir stehen. Am Ende sind wir jedoch belohnt worden. Ein Kompliment an meine Mannschaft“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller.Seine Trebbiner mussten sich erst finden. Nach zwei Minuten hält Keeper Toni Erne den VfB mit einer Glanztat im Rennen.Die Hausherren gehen dennoch zweimal durch Daniel Niendorf (6.) und Patrick Walter (17.) in Führung. Doch Nils Schröder (8.) und David Bystry (23., 33.) können die Partie in Hälfte eins drehen.Nach dem Wiederanpfiff bestimmen nur noch die Gäste das Geschehen. Der zweifache Vorlagengeber Daniel Steinhaus (64., 65., 68.) hatte allein drei Riesen auf dem Fuß. Bystry meldet sich als VfB-Torschütze vom Dienst zurück. Er ist weitere zweimal (73., 77.) zum 5:2-Endstand aus Sicht der Trebbiner Fußballer erfolgreich. (fn)

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 6:0 (2:0)

FSV 63 Luckenwalde II: Sebastian Diehr, Thomas Eichelbaum (15. Robert Troch), Sebastian Gericke, Marco Grahl (68. Eric Haake), Cody Cook, Marko Fitzke, Sebastian Lozanski (76. Kevin Hanke), Tobias Dittmann, Sebastian Krenz, Marcel Friedrich, Markus Mlynikowski

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Tino Rindt

Tore: 1:0 Marko Fitzke (21.); 2:0 Marcel Friedrich (37.); 3:0 Tobias Dittmann (63.); 4:0 Sebastian Lozanski (67.); 5:0 Sebastian Krenz (73.); 6:0 Markus Mlynikowski (85.)

Schiedsrichter: Sten Seliger (Finsterwalde)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: - / Tino Rindt (6.)

Schon am nächsten Spieltag können die Luckenwalder Reservisten die Meisterschaft endgültig perfekt machen. Bei einem Sieg in Trebbin oder einer Niederlage des Zweitplatzierten SV Golßen ist den FSV-Fußballern der Titel definitiv nicht mehr zu nehmen. Vier Spieltage vor dem Saisonende können die Luckenwalder bereits Meister sein.Vor eigenem Publikum haben die Schützlinge von Trainer Ronny Karcher gegen Eintracht Königs Wusterhausen am Sonnabend nichts anbrennen lassen.Die Begegnung selbst begann verhalten. Der momentan stark aufspielende Marco Fitzke brachte nach einem Solo die Gastgeber in Führung (21.).Danach spielte die Eintracht-Elf aus Königs Wusterhausen gut mit. FSV-Keeper Sebastian Diehr musste mehrmals eingreifen. Einmal rettete auch der Pfosten die Platzherren vor dem Ausgleich.Nach Freistoß von Sebastian Lozanski erzielte Marcel Friedrich per Kopf den zweiten FSV-Treffer (37.).Mit dieser Führung im Rücken waren die Luckenwalder in der zweiten Halbzeit die klar überlegene Mannschaft. Tobias Dittmann (64.), Sebastian Lozanski (68.), Sebastian Krenz (73.) und Markus Mlynikowski (85.) erzielten die Tore zum deutlichen 6:0-Erfolg vor 70 Zuschauern.„Ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft für meine Mannschaft. In der nächsten Woche können wir selbstbewusst ins Derby gegen den wieder erstarkten VfB Trebbin gehen“, sagt FSV-Trainer Karcher. (fn)

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Eintracht Königs Wusterhausen verlor am Sonnabend beim Tabellenführer FSV Luckenwalde II mit 0:6 und rutschte in der Fußball-Landesklasse Mitte auf den elften Tabellenplatz zurück. Dabei zeigte sich die Gäste-Mannschaft in der ersten Halbzeit fast noch gleichwertig, fiel dann aber in der Schlussphase geradewegs auseinander.

Eintracht hätte durchaus auch in Führung gehen können, denn im Verlauf der ersten Halbzeit boten sich fünf gute Chancen. Doch weder Schieche noch Brezinski konnten die Gelegenheiten nutzen. Dagegen gelang den Luckenwaldern, die ihre Spielstärke zumindest phasenweise unter Beweis stellen konnten, bei zwei Chancen in der ersten Halbzeit auch die 2:0-Pausenführung.Nach dem Seitenwechsel schien dann wenigstens der Anschlusstreffer fällig. Schieche, der sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, zog das Leder scharf nach innen, doch konnte ein FSV-Verteidiger gerade noch auf der Torlinie retten.Nachdem die Gäste dann durch einen platziert getretenen Freistoß das dritten Gegentor kassiert hatten (68.), ließ auch ihre Gegenwehr spürbar nach. Die Luckenwalder aber spielten nun munter weiter, und wenn sie ihre Chancen konsequenter genutzt hätten, wäre es für die Königs-Wusterhausener Fußballer noch schlimmer gekommen.Auch so fiel die Niederlage beim Tabellenführer recht happig aus, wobei es für die Eintracht-Spieler nun wichtig sein dürfte, dieses Ergebnis schnell zu verdauen. Die kommenden Aufgaben werden auch nicht gerade leicht. „Sechs Punkte müssen aber schon noch her“, erwartet Trainer Stephan Rosenberg. Auch wenn der Abstand zum unmittelbaren Abstiegsbereich noch recht beträchtlich scheint, ist der Klassenerhalt doch nicht perfekt. (eb)

Teltower FV (12.) - SV 1885 Golßen (6.) 1:1 (0:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Ronny Leubner, Steffen Knöfel, Stefan Wrobel, Henrik Fege, Dirk Rösler (85. Rene Grunday), Thomas König, Steffen Schumann (87. Christoph Pötschke), Marcus Schlichting, Ronny Grün, Toni Schmidt

Tore: 0:1 Marcus Schlichting (47.); 1:1 Ingo Hecht (86.)

Schiedsrichter: Benjamin Buttenstedt (Senftenberg)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: - / Steffen Schumann (5., gesperrt), Ronny Grün (4.), Toni Schmidt (4.)

Mit einem mageren 1:1-Unentschieden sind die Golßener SV -Kicker aus Teltow zurückgekehrt. Nachdem die Gäste ihre erste gute Chance durch Marcus Schlichting liegengelassen hatten, waren fortan die Gastgeber am Drücker. Ein flach gespielter Freistoß von Ingo Hecht trudelte knapp am Golßener Tor vorbei. 1885 steigerte sich zwar mit zunehmender Spieldauer, blieb aber im Vorwärtsgang oft stecken. Bei den Gästen fehlte häufig die Präzision. Als sich Ronny Grün vom Teltower Schlussmann Mario Jahnke an der Strafraumgrenze den Ball erkämpfte und auf Toni Schmidt querlegte, strich dessen Schuss knapp über den Querbalken. In der 39. Minute war Golßen mit dem Glück im Bunde: Bei einem Teltower Konter tauchte Tomas Schütt plötzlich völlig frei vor Torwart Torsten Schmidt auf. Der noch abgefälschte Ball ging am langen Pfosten vorbei ins Aus. Furios verlief Golßens Start in Hälfte zwei: Steffen Schumann passte nach einem Solo von der Eckfahne mustergültig auf Marcus Schlichting, der zur Führung verwandelte (46.). Teltow sorgte anschließend nur für wenig Gefahr vor dem SV -Gehäuse. Viele Bälle verpufften ungenau im Mittelfeld oder wurden Beute der Golßener Abwehrspieler. Die Gäste versäumten es, in dieser Phase den Sack zuzumachen. Nach einem Ballverlust der Teltower Defensive überwand Ronny Grün zwar mit einem Heber den herausgeeilten Keeper, jedoch strich die Kugel am Tor vorbei (70). Auch Toni Schmidt vergab kurz darauf eine gute Gelegenheit für Golßen. Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder den Gastgebern, die den Druck nochmals merklich erhöhten. Eine Unachtsamkeit in der 87. Minute brachte letztlich den Ausgleich durch Ingo Hecht.

Der vergebene Sieg war für Golßen sehr bitter. Dennoch sollte der Blick nach vorn gehen. Denn die nächsten Aufgaben werden aufgrund von Sperrstrafen und Verletzungen nicht leichter. rpd

BSV Mittenwalde (11.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:3 (1:0)

BSV Mittenwalde: Pascal Seidel, Kevin Kaisler

SV Teupitz/Groß Köris: Christian Prietz

Tore: 1:0 Christian Prietz (Eigentor, 33.); 1:1 Stefan Schöne (55.); 1:2 Christoph Schuffenhauer (73.); 1:3 Christoph Schuffenhauer (75.)

Schiedsrichter: Björn Lorenz (Eichwalde)

Zuschauer: 95

Gelbe Karte: Pascal Seidel (2.), Kevin Kaisler / Christian Prietz

Vergebener Elfmeter: Toni Wolter (Foulelfmeter, 90+2., gehalten von Enrico Isdepski) / -

Da waren sich die Trainer einig. Nur dass Frank Kache vom SV Teupitz/Groß Köris am Sonnabend allen Grund zum Strahlen hatte, seinen Mittenwalder Kollege Jens Hortig nun aber noch größere Sorgen drückten. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit wider“, kommentierte Kache den 3:1-Auswärtssieg seiner Landesklassen-Fußballer. „Unsere Niederlage entsprach dem Spielverlauf“, bekannte Hortig, für dessen Mannschaft die Luft im Abstiegskampf wieder etwas dünner geworden ist.Dabei hatte der Mittenwalder Trainer gerade darauf gehofft, vor heimischer Kulisse Punkte zu holen. Und in der ersten Halbzeit schien der Optimismus auch noch berechtigt. Zwar war SV Teupitz/Groß Köris in spielerischer Hinsicht besser und kam auch zu den verheißungsvolleren Chancen. Doch BSV-Torhüter Rechenberg faustete einen kapitalen Schuss von Rödiger zur Ecke (13.), und bei seiner zweiten dicken Möglichkeit wollte es Rödiger dann wohl zu genau mach und verfehlte aus freier Position das rechte Toreck (22.). Dagegen kamen die Mittenwalder überraschend zum Führungstor. Der Schuss von Bretschneider wäre um Meter am Groß-Köriser Kasten vorbei geflogen, wenn ihn nicht Prietz ins eigene Tor abgefälscht hätte (32.).„Das war glücklich“, bekannte Jens Hortig, „wobei wir in der ersten Spielhälfte ja auch gut gegengehalten hatten. Doch die zweite Halbzeit verlief enttäuschend.“ Knapp zehn Minuten konnten die Gastgeber ihre knapp Führung behaupten. Dann holte Baum Rödiger von den Beinen, wobei es leise Zweifel gab, ob die ungestüme Aktion tatsächlich schon im Strafraum passiert sei. Stefan Schöne verwandelte den Elfmeter zum 1:1 (54.)Die Mittenwalder waren um schnelle Antwort bemüht. Einen Schuss von Baum konnte Gäste-Torwart Isdepski nur abklatschen lassen, doch Seidel kam den berühmten Schritt zu spät (55.). Danach bestimmte SV Teupitz/Groß Köris klar das Geschehen und bot nun auch noch ein kleines Feuerwerk gelungener spielerischer Aktionen. Nach Vorlage des drang- und wirkungsvollen Just traf Schuffenhauer zum 1:2 ins lange Eck (74.). Nach Vorlage von der linken Seite erhöhte Stefan Schöne aus kurzer Distanz auf 1:3 (76.).Damit war die Vorentscheidung gefallen. In der Nachspielzeit gab es nach Foul an Baum noch einen Mittenwalder Elfmeter, doch scheiterte Wolter an Torwart Isdepski.

Rainer Rosenthal

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 0:2 (0:2)

FC Borussia Belzig 1913: Nikolas Dietzmann, Denny Backsmann, Tobias Paul

RSV Eintracht 49 Teltow: Jan Diekmann, David Sommer, Maik Priegnitz

Tore: 0:1 Nikolas Dietzmann (Eigentor, 7.); 0:2 Manuel Hannemann (37.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 57

Gelbe Karte: Nikolas Dietzmann (2.), Denny Backsmann (2.), Tobias Paul (8.) / David Sommer (2.), Jan Diekmann (2.), Maik Priegnitz (3.)

Diesmal gab es beim 0:2 des FC Borussia kein „wenn und aber“. Der Erfolg der Gäste im Heinrich-Rau-Stadion war vollauf verdient. Sie erwiesen sich der Bad Belziger Elf des Nachmittags spielerisch klar überlegen und besaßen viele Großchancen.Das Beste an der Partie war aus einheimischer Sicht das Ergebnis. Das in der Rückrunde unbezwungene Team des Aufsteigers Regionaler Sportverein (RSV) Eintracht Teltow benötigte zum 1:0 noch die Mithilfe des Borussen Nicolas Dietzmann. Der wurde von einer scharfen Eingabe des Teltowers Christoph Kwasniewski am Fuß getroffen und von da sprang der Ball als Bogenlampe über Torhüter Christoph Schleiß ins Netz (7.). Zuvor vermied Borusse Michael Vogt den Rückstand, denn er schlug in der vierten Minute den Ball für den schon geschlagenen Keeper von der Torlinie.Der Bad Belziger Schlussmann blieb weiter im Brennpunkt des Geschehens, musste noch mehrfach gegen frei vor ihm auftauchende Gästespieler retten. Und dabei hatte er das Glück des Tüchtigen. Mindestens zweimal verloren die Angreifer die Nerven, trafen aus Nahdistanz nicht ins Netz sondern ihn. Reagieren konnte er nicht mehr, zeigte dabei aber ein gutes Stellungsspiel.Echte Torszenen der Schützlinge von Frank Leppek gab es nur zweieinhalb. In Minute 32 streckte sich der RSV-Torwart erfolgreich nach einem Schuss. In Hälfte zwei, die der Gastgeber nach der Pausenansprache mit etwas mehr Angriffs-Bemühungen und ohne den angeschlagenen Sebastian Metz begann, gab es einen harmlosen Kopfball von Ronny Mentzel (48.) und die einzige klare Tormöglichkeit von Lars Leppek (87.). Doch die Direktabnahme von ihm ging aus fünf Metern weit über das Tor. Fazit von Borussia-Urgestein Horst Schneider. „Borussia ist wie Hertha. Die im Vergleich zum Vorjahr fehlenden Spieler können nicht ersetzt werden.“ K. N.

VfB 68 Herzberg (N) - SV Siethen 1977 (N) 4:2 (0:2)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Marco Preuß, Joseph Scheimann, Dennis Milewsky, Sebastian Zietz (55. Daniel Höhne), Keven Schmidt, Sebastiao Maia da Silva Junior, Manuel Richter, Bruce Dosseh, Max de Araujo Freitas

SV Siethen 1977: Stefan Scholkofsky, Thomas Duchon, Oliver Ludwig, Marcel Lubasch

Tore: 0:1 Akim Böhm (12.); 0:2 Mike Reinisch (36.); 1:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (46.); 2:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (65.); 3:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (75.); 4:2 Bruce Dosseh (Foulelfmeter, 88.)

Schiedsrichter: Mirko Werner (Altes Lager)

Zuschauer: 128

Gelbe Karte: Sebastiao Maia da Silva Junior / Thomas Duchon (5., gesperrt), Stefan Scholkofsky (4.), Oliver Ludwig (5., gesperrt), Marcel Lubasch (3.)

Im absoluten Spitzenspiel der Staffel Mitte hatte der VfB den starken Mitneuling SV Siethen zu Gast. Mit den derzeitigen Personalsorgen (ohne Vieren) und nach den letzten Ergebnissen war man sich nicht ganz sicher. Es war für die "68er" laut Schreiberling ein "Sechs-Punkte-Spiel". Auch weil der Gegner noch weniger Spiele hat. Ein Junior-Freistoß gegen die Latte war der verheißungsvolle Auftakt. Doch in Führung gingen die Gäste nach einer Ecke ohne große VfB-Gegenwehr. Valentino, Manu Richter und Keven Schmidt (nach Hackentrickvorlage von Junior) trafen nicht. Danach musste VfB Keeper Strack eine Abwehruneinigkeit per Fuß klären. Das Spiel war ausgeglichen. Dann verlor der Gastgeber im Mittelfeld ganz schwach den Ball. Folge war der zweite Treffer der Gäste. Das war ernüchternd, aber nun galt es nach der Pause Moral zu zeigen. Nach einem Lattenkopfball von Max gab es Ecke. Nach der "vernaschte" Junior drei Abwehrleute und machte den ganz wichtigen Anschlusstreffer. Nun sah man ein tolles Spiel. Wieder war es Junior, der aus dem Gewühl den Ausgleich machte. Die Ecken vor und nach dem Ausgleich waren kaum zählbar, aber alle brandgefährlich. So kam es, dass die bis dahin lautstarken Gästefans nun sichtlich ruhiger wurden. Ein Kopfball von Junior über den Angel und eine starke Kombination zwischen Valentino und Max entschärfte der SV-Keeper. Doch den echten Hattrick von Junior - wieder nach einer Ecke - konnte auch er nicht verhindern. Hätte Valentino nach einer uneigennützigen Eingabe von Höhne getroffen, wäre ihm wohl Standing-Ovation zuteil geworden. Doch die bekamen das "Geburtstagskind" wenig später zu Recht. Einen Foulelfmeter setzte er zum Endstand sicher in die Maschen.

W.Stricker

TSG Lübbenau 63 (9.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 1:1 (1:1)

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (72. Stephan Rinka), Steven Lehmann (46. Johannes Radnitz), Benjamin Peschk (46. Dennis Halka), Andy Ehrlich, Sven Borrack, Randy Schröder

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Silvio Fechner, Ralf Guttke, Michael Halko, Marcus Jugan, André Mietk, Mario Richter, Heiko Schenker, Dirk Schieban, Daniel Schulz, René Matschenz

Tore: 1:0 Sven Borrack (Foulelfmeter, 43.); 1:1 Mario Richter (44.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 77

Gelbe Karte: Axel Noack (5., gesperrt), Marcel Rusch (6.), Christoph Vanecek / Marcus Jugan (7.), Michael Halko, Ralf Guttke (6.)

Not gegen Elend = Unentschieden

Auf Lübbenauer Seite sorgte eine denkbar ungünstige Konstellation auch nach dem Spiel noch für Unverständnis. In einem für beide Seiten wichtigem Spiel stand mit dem Linienrichter Wilfried Fechner ein Vater des Straupitzer Spielers Silvio Fechner an der Linie. Diese Tatsache sollte in der 2. Hälfte noch für einigen Gesprächsstoff sorgen. Trotz alle dem sollte das, was beide Mannschaften in den 90 Minuten boten, nichts mit Abstiegskampf zu tun haben. Es war schon eine Zumutung, was den Zuschauern gezeigt wurde. Ob sich beide Mannschaften ihrer Lage bewußt sind, scheint zu bezweifeln. Beide Mannschaften bewiesen eindrucksvoll, warum sie sich im Tabellenkeller befinden. Dabei hatte die TSG in einer schwachen Partie in der ersten Hälfte einige gute Möglichkeiten, um den dringend benötigten Heimsieg zu erzielen. Bereits nach 4 Minuten ergab sich nach einem Zuspiel von Benjamin Peschk für Andy Ehrlich die erste Gelegenheit, doch freistehend ging der Schuß neben das Tor. Nur 3 Minuten später hatten die Gäste Glück, als ein Freistoss von Randy Schröder aus 20 Metern gegen den Pfosten klatschte. Lübbenau hatte weiterhin mehr vom Spiel, ohen großartig zu überzeugen. In der 21. Minute war es dann Ron Herrmann, der sich gegen die Straupitzer Abwehr durchsetzte, doch Jan Friedersdorf im Gästetor konnte Schlimmeres verhindern. Erneut Pech auf Lübbenauer Seite gab es dann in der 31. Minute. Andy Ehrlich setzte sich über die rechte Seite durch, sein Querpass ging genau zu Ron Herrmann und dessen Schuss aus vollem Lauf sprang von der Lattenunterkannte ins Feld zurück. In der 36. Minute hätte dann Michael Halko von einem Lübbenauer Abwehrfehler profitieren können, doch er vertändelte den Ball leichtsinnig. Die eh schon lahme Partie wurde immer unansehnlicher, trotzdem sollte vor der Pause noch 2 Treffer fallen. Nach einem überflüssigen und dummen Foulspiel an Steven Lehmann im Straupitzer Strafraum gab es einen Elfmeter für Lübbenau. Sven Borrack zeigte sich als sicherer Schütze zum 1:0 (43. Minute). Doch schon im Gegenzug markierte Straupitz ohne großen Aufwand den Ausgleich . Eine Verlegenheitsflanke aus dem Mittelfeld von Mario Richter unterlief Christoph Vanecek, alle Rettungsversuche waren erfolglos, der aufsetzende Ball landete zum 1:1 im Netz. Mit Beginn der 2. Hälfte erwarteten alle ein Feuerwerk der TSG, doch nur in der 48. Minute glimmte kurz Hoffnung auf. Einen satten Schuss von Randy Schröder konnte Jan Friedersdorf im Nachfassen klären. In der 64. Minute kam es dann zur fragwürdigen Szene. Nach dem sich Axel Noack über links durchsetzte und quer zu Andy Ehrlich paßte, wurde dessen Schuss von Silvio Fechner mit der Hand abgwehrt. Der gut postierte Linienrichter auf dieser Seite war sein Vater, die Fahne blieb unten und die Pfeiffe des Schiedsrichters stumm.....Die nachfolgenden Versuche beider Mannschaften bis zu Schlusspfiff bedürfen keiner weiteren Erwähnung.

Marko Vogl

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Trotz vier wegen Sperren fehlender Spieler, erkämpfte sich Blau-Weiß Straupitz beim Spreewaldderby in Lübbenau gerechtermaßen ein 1:1 Unentschieden. Letztendlich aber wiederholt zu wenig für die akut abstiegsgefährdeten Straupitzer.Die besseren Chancen in der Partie hatten allerdings die Gastgeber. Allein in der ersten Hälfte trafen sie zwei Mal das Torgehäuse. Erst zirkelte Randy Schröder einen Freistoß an den Pfosten (7.), später schoss Andy Ehrlich an die Unterkante der Querlatte (30.).Michael Halko hatte zehn Minute vor dem Halbzeitpfiff die Möglichkeit Straupitz in Führung zu bringen. Er zögerte aber zu lange und scheiterte am Lübbenauer Schlussmann.Als die erste 45 Minuten schon zu Ende schienen, kamen die Tore in die Partie. Zunächst traf Sven Borrack per Elfmeter zum 1:0, aber im direkten Gegenzug machte Lübbenaus Torwart nicht die beste Figur und ließ sich von einem langen Pass von Mario Richter überraschen, der damit den Ausgleich erzielte.Nach dem Seitenwechsel boten beide Teams viel Langeweile. Den größten Aufreger gab es in der 64. Minute, als Lübbenau ein Handspiel von Heiko Schenker im Strafraum reklamierte. Ansonsten kamen beide Mannschaften nur nach Freistößen oder Fernschüssen zu Chancen.

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - BSV Mittenwalde (11.) 2:0 (0:0)

FC Borussia Belzig 1913: Eric Mandelkow, Steffen Rasser, Ronny Mentzel

BSV Mittenwalde: Karsten Wiest, Pascal Seidel, Kevin Kaisler

Tore: 1:0 Lars Leppeck (47.); 2:0 Lars Leschke (89.)

Schiedsrichter: Dirk Meißner (Elster)

Zuschauer: 33

Gelbe Karte: Eric Mandelkow, Steffen Rasser, Ronny Mentzel / Karsten Wiest (7.), Pascal Seidel (3.), Kevin Kaisler (2.)

Für die Landesklassen-Kicker des FC Borussia geht es ja schon seit geraumer Zeit nur noch um die sprichwörtliche „goldene Ananas“. So wurde das 2:0 über die abstiegsbedrohten Gäste vom BSV Mittenwalde nicht euphorisch gefeiert, obwohl es der erste Heimsieg im Jahr 2010 war.Die Tabellensituation inspiriert die Borussen zuletzt nicht gerade zu tollen Leistungen. Hinzu kommen die Besetzungsorgen, die diesmal sogar größer als sonst waren, da auch noch Mannschaftskapitän Mario Burow fehlte und der derzeit das Tor nicht treffende Sebastian Metz zu Beginn draußen blieb.Über die erste Halbzeit gibt es aus Bad Belziger Sicht kaum etwas zu berichten. Der Autor kann sich das sparen, Trainer Frank Leppek nicht. Er analysierte die Partie in der Halbzeitpause und fand klare Worte. „Wir können froh sein, dass wir nicht 0:2 oder 0:3 hinten liegen. Der Beginn war ja nicht schlecht, aber wir schlagen den letzten Pass zu spät oder zu schlecht, kommen so kaum zu Torgelegenheiten.“ Und für die Defensivarbeit fand er ganz harte Worte. „Solche Fehler dürfen wir uns in der Abwehr in der zweiten Hälfte nicht erlauben, Irgendwann machen auch die vor dem Tor harmlosen Mittenwalder eine Chancen rein, wenn wir sie weiterhin so dazu einladen.“Die Ansprache, die der MAZ-Berichterstatter selten in dieser Länge erlebt hat, zeigte Wirkung. Zumindest kann es so gesehen werden. Bereits der erste ernsthafte Angriff nach Wiederanpfiff brachte das 1:0 für die Leppek-Schützlinge (47.). Trainer-Sohn Lars, der diesmal die Kapitänsbinde trug, traf ins kurze Toreck.Mit Galgenhumor wurde im Raustadion gemeint, dass die Borussen auf Sozialminister Günter Baaske mit dem Treffer gewartet hätten. Der wollte eigentlich zur Zeremonie für „Menschlichkeit und Toleranz“ vor dem Anpfiff kommen, was Terminprobleme verhinderten. Zur Pause war er aber da und der FC Borussia ging gleich in Führung. Als kurz danach der Mittenwalder Marcus Matthes freistehend den Ball aus Nahdistanz genau zum einheimischen Torwart Christoph Schleiß brachte, war die Gefahr für das Borussen-Tor in diesem Spiel vorüber. Ohne große Höhepunkte verlief die Begegnung bis in die Schlussphase. Auch der eingewechselte Sebastian Metz, der nicht voll fit wirkte, sorgte nicht für mehr Torgefahr. Erst in der 88. Minute gelang Lars Leschke aus einem Strafraum-Getümmel, in dem der Ball zweimal abgewehrte wurde, beim dritten Versuch das 2:0 und damit der glückliche Erfolg.

Klaus Nüsser

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BSV Mittenwalde verlor am Sonnabend bei Borussia Belzig mit 0:2. An der prekären Tabellensituation hat sich kaum etwas geändert, da die unmittelbaren Abstiegskontrahenten in der Landesklasse Mitte happige Niederlagen hinnehmen mussten. Allerdings verpassten die Mittenwalde eine weitere Gelegenheit, ihre Ausgangsposition zumindest ein bisschen zu verbessern. Gemessen an Chancen, hätten sie als Sieger vom Platz gehen müssen.Doch auch aus günstigsten Positionen landete der Ball immer wieder in den Armen von Borussia-Torhüter Schleiß. Pöggel konnte den Schlussmann nicht überwinden (35.), Gericke scheiterte mit Kopfball (41.), und als Lufsky sechs Meter vor dem Tor zum Schuss kam, blieb der Keeper erneut Sieger (43.).Kurz nach der Pause gingen die Belziger in Führung, wobei ein Schuss von Lars Leppek aus spitzem Winkel unglücklich abgefälscht wurde (47.). Gleich darauf konnte Matthes den Torwart nicht überwinden, und schließlich ließ Brunsch aus fünf Metern Entfernung eine weitere Chance aus. Nach Freistoß sorgte Leschke für den 2:0-Endstand (88.). (eb)

SV 1885 Golßen (6.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:0 (0:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Steffen Knöfel, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Oliver Korb (46. Maik Grünwald), Ronny Leubner, Thomas König, Marcus Schlichting, Dirk Rösler, Christoph Pötschke (58. Erik Schüler)

SV Teupitz/Groß Köris: Stefan Schöne

Tore: 1:0 Marcus Schlichting (53.)

Schiedsrichter: Christian Pomerhans (Senftenberg)

Zuschauer: 88

Gelbe Karte: Dirk Rösler (5., gesperrt), Thomas König (3.), Stefan Wrobel (3.) / Stefan Schöne (8.)

„Für uns war durchaus mehr drin“, kommentierte Trainer Frank Kache die 0:1-Niederlage, die seine Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris am Sonntag beim Tabellenzweiten SV Golßen hinnehmen musste. „Wir haben ein gutes Spiel geboten. Doch wer keine Tore schießt, braucht sich am Ende auch nicht zu beklagen, wenn er leer ausgeht.“Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, konnten bei Fernschüssen und Standardaktionen Torgefährlichkeit allerdings nur andeuten. Die dickste Chance bot sich bereits nach acht Minuten, wobei Rödiger aus kurzer Distanz lediglich den Pfosten traf.In der zweiten Spielhälfte setzten dann die Golßener mit einem Pfostenschuss das erste Achtungszeichen. Im Gegenzug hatte Alexander Mieles die Führung für SV Teupitz/Groß Köris auf dem Fuß, doch scheiterte er am Torhüter.Dagegen kamen die Gastgeber nach einer gekonnten Angriffsaktion zum Führungstor (53.). Die Groß-Köriser unternahmen alle Anstrengungen, das Blatt zu wenden, ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. Einen gefährlichen Schuss von Acker wehrte der Golßener Schlussmann ab. „Das Spiel unserer Mannschaft war schon in Ordnung, nur das Ergebnis nicht“, schüttelte Kache den Kopf. „Doch was soll ich da noch groß herummäkeln.“ (eb)

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Der Tabellenzweite SV 1885 Golßen hat das LDS-Derby in der Fußball-Landesklasse Mitte gegen den SV Teupitz/Groß Köris knapp mit 1:0 gewonnen. Marcus Schlichting schoss in der umkämpften Partie das goldene Tor. Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Nach fünf Minuten klatschte der Ball das erste Mal an den Golßener Pfosten, als ein Querschläger der 1885 -Abwehr eine Schussmöglichkeit eröffnet hatte. Nach dem im Strafraum der Hausherren Marcel Janetzky zu Fall kam, hätte es auch Elfmeter geben können. Erst kurz darauf gab es für Golßen die erste Möglichkeit. Thomas König spielte gut in den Lauf von Marcus Schlichting, dessen Schuss aber zu ungenau über das Tor strich. Im zweiten Abschnitt startete Golßen deutlich entschlossener. Ein Drehschuss des eingewechselten Maik Grünwald zischte knapp über den Querbalken. Grünwald stand kurz darauf erneut im Mittelpunkt, als er die Kugel über den herauseilenden Teupitzer Torwart lupfte, der Ball aber an den Pfosten ging. Nur wenige Sekunden später schaffte Golßen doch die Führung. Marcus Schlichting nutzte ein gutes Anspiel. Mit etwas Glück rutschte sein Schuss von der Unterkante der Querlatte in die Teupitzer Maschen (52.). Die Führung täuschte etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Gäste investierten mehr als die Hausherren. Das spiegelten auch die Vielzahl an Schussmöglichkeiten und Freistöße in Richtung Golßener Tor wider. 1885 zeigte nur wenig Laufbereitschaft und kaum Pressing. Lediglich Torwart Torsten Schmidt blieb hellwach, als er einen verdeckten Distanzschuss in der 62. Minute gerade noch zur Ecke lenkte. Golßen hatte nur noch zwei magere Chancen zu verzeichnen: Einen Rösler-Schuss, der genau in den Armen von Torwart Isdepski landete und einen Schuss von Maik Grünwald, dem aber mit Links etwas die Kraft fehlte. So blieb die Schlussviertelstunde voller Spannung, weil Teupitz weiter auf den Ausgleich drängte. Kurz vor Ende geriet auch noch Hektik ins Spiel, als es nach einem Golßener Foul zur Rudelbildung kam. Wenig später pfiff Schiedsrichter Christian Pommerhans aus Senftenberg die Partie ab. Ein etwas schmeichelhafter Sieg der Hausherren. rpd

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - Teltower FV (12.) 3:2 (2:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Peer Gülzow, Bastian Brezinski

Tore: 1:0 Benjamin Beutke (20.); 2:0 Thomas Mielke (30.); 3:0 Jan Wolter (57.); 3:1 Edgar Hecht (62.); 3:2 Florian Giese (74.)

Schiedsrichter: Danny Zimmanick (Berlin)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Bastian Brezinski (2.), Peer Gülzow (4.) / -

„Ein typisch Königs-Wusterhausener Spiel“, bekannte Trainer Stephan Rosenberg. „Seine Landesklassen-Fußballer führten am Sonnabend gegen Teltower TV bereits mit 3:0, mussten am Ende aber froh sein, einen knappen 3:2- Heimsieg über die Zeit zu retten. „Die Einstellung und der Wille, sich über 90 Minuten zu quälen, stimmten“, anerkannte der Trainer. „Bloß dass wir im Angriff wieder viel versiebt haben.“Obwohl die Gastgeber Reservekader mobilisieren und beträchtlich umstellen mussten, bestimmten sie in der ersten Halbzeit recht klar das Geschehen. Mit einem 18-m-Schuss, der neben dem Pfosten einschlug, brachte Benjamin Beutke die Eintracht-Fußballer in Führung (21.). Der Teltower Torhüter machte sich zwar noch ganz lang, doch war der Ball zu scharf getreten, als dass er ihn noch hätte erreichen können.Bei aller Überlegenheit räumte Trainer Rosenberg aber auch ein, dass seine Mannschaft in einer Szene Glück gehabt hätte. Der Teltower Routinier Edgar Hecht ging im Königs-Wusterhausener Strafraum zu Boden, ohne dass sich der Schiedsrichter zum Elfmeterspfiff durchringen konnte.Mielke, der zuvor zwei ganz dicke Chancen ausgelassen hatte, erzielte nach einer guten halben Stunde den 2:0-Pausenstand. Von der linke Seite, Höhe Strafraumgrenze, flankte Mielke aus der Drehung, wobei das Leder, hinweg über den Torhüter, im langen Eck landete.

Als Walter zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf 3:0 erhöhte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch der Eindruck täuschte. Es sollte noch aufregende 30 Schlussminuten folgen.Nach verlängertem Einwurf behinderte sich Eintracht-Spieler gegenseitig, und aus einem Getümmel heraus fiel das 3:1 (60.). „Da habe ich mir schon wieder Sorgen gemacht“, bekannte Rosenberg. Aus gutem Grund, zehn Minuten später fiel das Anschlusstor. Torwart Weichert war beim Abschlag ins Straucheln gekommen, die Gäste fingen den Ball kurz vor der Mittellinie ab, und aus gut 40 Metern schlug es ein zum 3:2. „Solch Konstellation kennen wir ja“, nahm es der Eintracht-Trainer gelassen, und seine Fußballer überstanden dann auch alle heiklen Situationen. (eb)

VfB Trebbin (10.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:2 (1:2)

VfB Trebbin: Rico Berger, Silvio Mücke, Sebastian Wagner

FSV 63 Luckenwalde II: Sebastian Diehr, Robert Troch, Sebastian Gericke, Eric Haake, Cody Cook (46. Marco Grahl), Stefan Dorst, mytro Fomin, Kevin Hanke (83. Alexander Sieg), Markus Mlynikowski (88. Sebastian Heinrich), Marcel Friedrich

Tore: 0:1 Robert Troch (Foulelfmeter, 5.); 1:1 Nils Schröder (Foulelfmeter, 9.); 1:2 Marcel Friedrich (28.); 2:2 Rico Berger (85.)

Schiedsrichter: Thomas Glaß (Schulzendorf)

Zuschauer: 62

Gelbe Karte: Rico Berger, Silvio Mücke (2.), Sebastian Wagner (4.) / Kevin Hanke (5., gesperrt), Sebastian Gericke (6.)

Der Meistersekt war im Gepäck. Geköpft wurde die Flasche aber nicht. Die Luckenwalder Reservisten kamen im Kreisderby beim VfB Trebbin über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus. Damit fehlen ihnen vier Spieltage vor Saisonende noch zwei Punkte, um die Meisterschaft endgültig perfekt zu machen.Vor gut 100 Zuschauern entwickelte sich am Sonnabend ein Kreisderby mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In der ersten gaben die Gäste aus Luckenwalde den Takt vor, nach Wiederbeginn gewannen die Platzbesitzer die Oberhand. Das 2:2 ist ein gerechtes Remis, wie beide Seiten unisono hervorhoben.Bereits in der 5. Minute jubelte der Meisterschaftsanwärter. Robert Troch brachte die Gäste im Nachschuss an einen Foulelfmeter in Front.Diese Führung wurde aber bald egalisiert. Nils Schröder war ebenfalls per Foulelfmeter (8.)erfolgreich. Als Marcel Friedrich nach Vorarbeit von Stefan Dorst und Dmytri Formin per Kopf das 2:1 (28.) für die FSV-Reservisten markierte, schien die Meisterfeier steigen zu können. Bis zur Pause behielten die Luckenwalder alles im Griff. Doch die Karcher-Schützlinge freuten sich zu früh. Die Meisterschaft vor Augen stellten sie ihre Angriffsbemühungen fast komplett ein. Der VfB kam immer besser ins Spiel. Nach einer Hackenablage hatte der eingewechselte Rico Berger freies Schussfeld. Er riss mit seinem 2:2 (85.) die Luckenwalder aus allen vorzeitigen Meisterschaftsträumen und sorgte dafür, dass der VfB in der Rückrunde unbesiegt bleibt.

Frank Neßler

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - SG Michendorf (3.) 0:3 (0:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, André Mietk, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Dirk Schieban, Ben Smalla, Silvio Fechner (81. Michael Halko), Ralf Guttke, Marcus Jugan

SG Michendorf: Sebastian Schenk, Patrick Schenk

Tore: 0:1 Patrick Walter (26.); 0:2 Patrick Walter (82.); 0:3 Maik Ebel (90.)

Schiedsrichter: Maik Bräunig (Leuthen)

Zuschauer: 63

Gelbe Karte: - / Sebastian Schenk, Patrick Schenk (2.)

Blau-Weiß Straupitz hat das Abstiegs-Endspiel gegen die SG Michendorf mit 0:3 verloren. Der Klassenerhalt ist nun nur noch theoretisch möglich. Die Gastgeber gingen zwar engagiert zu Werke, vergaben aber zahlreiche Chancen. Michendorf nutzte seine sich bietenden Konterchancen dagegen konsequent.Nach 13 Minuten hatte Patrick Walter die Gäste-Führung auf dem Fuß. Doch er schob den Ball am leeren Tor vorbei. Im Anschluss war Straupitz am Drücker und hatte durch Marcus Jugan (22.) und Mario Richter per Freistoß (24.) Möglichkeiten. Wenig später machte es Patrick Walter dann besser. Er traf nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld aus spitzem Winkel zum 0:1. Souveränität brachte dieses Tor jedoch nicht ins Michendorfer Spiel. Die SG überließ Straupitz immer mehr das Feld und die Gastgeber versuchten, daraus Kapital zu schlagen. Die größte Chance ergab sich, als Danilo Halko auf der linken Seite in den Strafraum eindrang und klug auf Marcus Jugan passte. Dessen Schuss lenkte Michendorfs Schlussmann Lars Fröhlich aber reaktionsschnell über die Latte (38.). Nach dem Seitenwechsel spielte Straupitz offensiv und hatte durch Silvio Fechner (58.), Danilo Halko (61.) und André Mietk (66.) klare Chancen. Zehn Minuten vor Abpfiff setzte Blau-Weiß alles auf eine Karte. Dadurch bekam Michendorf Platz zum Kontern. Patrick Walter und Maik Ebel sorgten für das 0:3.

dsz

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Straupitz trifft das Tor nicht und kassiert unverdiente Pleite

In einem weiteren Abstiegsendspiel wollte Straupitz nach zuletzt zwei Unentschieden unbedingt gewinnen und dementsprechend engagiert gingen die Gastgeber im Spielverlauf zu Werke. Einzig der Torerfolg fehlte. Da dies aber essentiell im Fußball ist, wurde erneut verloren. Am Ende sogar viel zu hoch, da Michendorf konsequent seine sich bietenden Konterchancen ausnutzte.Nach 13 Minuten mussten die Gäste eigentlich führen, Patrick Walter brachte es aber zu Stande, den Ball nach Zuspiel von Philipp Völker am leeren Tor vorbeizuschieben. Im Anschluss war Straupitz am Drücker und hatte durch Marcus Jugan (22.) und Mario Richter per Freistoß Möglichkeiten (24.). Wenig später machte es Patrick Walter dann besser und traf nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld aus spitzem Winkel zur Gästeführung.Souveränität brachte dieses Tor jedoch nicht ins Michendorfer Spiel. Die SG überließ Straupitz immer mehr das Feld und die Gastgeber versuchten daraus Kapital zu schlagen. Die größte Chance ergab sich als Danilo Halko auf der linken Seite in den Strafraum eindrang und klug auf Marcus Jugan passte. Dessen Schuss lenkte Michendorfs Schlussmann Lars Fröhlich aber bravourös und reaktionsschnell über die Latte (38.). Auch Ralf Guttkes Kopfball kurz vor dem Halbzeitpfiff streifte nur knapp über das Gehäuse.Nach dem Seitenwechsel spielte Straupitz offensiv weiter und ließ Michendorf kaum Platz für Entlastung - einzig der Ausgleich wollte nicht fallen. Glück hatte Straupitz bei einem Michendorfer Konter, als Daniel Schulz kurz vor der Linie rettete und das Spiel damit offen hielt.In der Folgezeit schafften es auch Silvio Fechner, dessen Schuss ebenfalls auf der Linie abgewehrt werden konnte (58.), Danilo Halko per Fernschuss (61.) und André Mietk nach einer Ecke (66.) nicht den Ball ins Gästetor zu befördern.Zehn Minuten vor Abpfiff stellte der Straupitzer Trainer um und sein Team agierte nun mit drei Angreifern. Doch nun hatte Michendorf mehr Platz zum Kontern und nutzte dies sofort. Eine Flanke von der linken Seite fand in der Mitte Patrick Walter und er köpfte ein zum Doppelpack.Für die Straupitzer Moral spricht, dass man sich auch danach nicht geschlagen gab und weiterhin nach Vorn spielte. Erfolg stellte sich jedoch trotzdem nicht ein, Michendorf kam dagegen in der Nachspielzeit sogar noch zum 0:3.

SV Siethen 1977 (N) - TSG Lübbenau 63 (9.) 7:2 (3:0)

SV Siethen 1977: Torsten Feger, Akim Böhm, Toni Rautenberg

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Ron Herrmann, Paul Scharlow, Johannes Radnitz, Benjamin Peschk, Mathias Philipp, Arno Zelder, Steven Lehmann, Randy Schröder

Tore: 1:0 Toni Rautenberg (1.); 2:0 Mario Bietz (29.); 3:0 Florian Hartwig (41.); 3:1 Randy Schröder (49.); 4:1 Florian Hartwig (51.); 5:1 Maik Eidtner (54.); 6:1 Toni Rautenberg (67.); 6:2 Randy Schröder (89.); 7:2 Toni Rautenberg (90.)

Schiedsrichter: Ronald Scholz (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 32

Gelbe Karte: Akim Böhm (4.), Toni Rautenberg (2.), Torsten Feger (3.) / Johannes Radnitz (6.)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollte die TSG Lübbenau 63 beim Aufsteiger in Siethen zum Erfolg kommen. Aber schon nach 18 Sekunden führten die Gastgeber durch ein Tor von Tony Rautenberg. Die Spreewälder brauchten eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. In der 22. Minute vergab Paul Scharlow nach einer Ecke von Benjamin Peschk die Möglichkeit zum Ausgleich. Eine schwache Abwehrleistung der TSG ermöglichte Siethen in der 30. Minute durch einen Kopfball von Mario Bietz das 2:0. Ein weiterer Fehler in den Lübbenauer Reihen wurde mit dem 3:0 durch Florian Hartwig bestraft (40.). In der 49. Minute köpfte Randy Schröder nach einer Flanke von Mathias Philipp den Ball zum 3:1 ins Tor. Doch schon im Gegenzug erhöhte Siethen nach einem Stellungsfehler in der Lübbenauer Mannschaft durch Tony Rautenberg auf 4:1. Kurz darauf erzielte Maik Eidtner durch einen Foulelfmeter das 5:1. Ein gut vorgetragener Angriff der Gastgeber machte das halbe Dutzend voll (66.). Erst ein Foulelfmeter in der 89. Minute nutzte Randy Schröder zum 6:2. Doch schon im Gegenzug stellte Siethen durch Tony Rautenberg den alten Abstand wieder her. Mit solch schlechter Abwehrleistung wird die TSG auch in den restlichen Spielen Probleme haben, Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - VfB 68 Herzberg (N) 0:6 (0:3)

Ruhlsdorfer BC 1923: Jerry Klaer, Lucas Tonn

VfB 68 Herzberg: Markus Duben, Rene Bommel, Marco Preuß, Manuel Richter, Dennis Milewsky, Joseph Scheimann, Keven Schmidt, Sebastiao Maia da Silva Junior, Daniel Höhne, Max de Araujo Freitas (77. Fabian Zottmann), Bruce Dosseh (77. Tommy Richter)

Tore: 0:1 Bruce Dosseh (5.); 0:2 Bruce Dosseh (17.); 0:3 Bruce Dosseh (20.); 0:4 Max de Araujo Freitas (49.); 0:5 Daniel Höhne (75.); 0:6 Manuel Richter (83.)

Schiedsrichter: Marco Kuba (Saßleben)

Zuschauer: 38

Gelbe Karte: Lucas Tonn (2.), Jerry Klaer (5., gesperrt) / Manuel Richter (11.), Max de Araujo Freitas (5., gesperrt)

Der arg abstiegsgefährdete Gastgeber hatte große Besetzungsprobleme. So stand gar der 45-jährige Trainer Wolf im Tor. Die ersten Akzente setzten aber trotzdem die Hausherren. Zwei mal waren sie aus spitzem Winkel von ihrer linken Seite gefährlich. Beide scharfen Eingaben brachten nichts. So ging der VfB nach einem Keeper-Fehler durch Valentino früh in Führung (5.) Beim zweiten VfB-Tor spekulierte er mit einem Fehler des Verteidigers und traf (18.). Seinen echten Hattrick innerhalb von 15 Minuten machte Valle nach starker Vorarbeit von Daniel Höhne, der links nicht zu halten war. Ein Fünferpack war für Herzbergs Sturmführer durchaus möglich, doch einmal - er hatte schon drei Gegner ausgespielt - rutschte ihm das Leder über den Senkel. Ein anderes Mal ging sein Heber über den Kasten. Ruhlsdorf setzte einen Freistoß knapp über den Angel (30.) und einen Kopfball über die Latte (44.). Das war zu wenig. Nach der Pause verwertete Max ein Abspiel von Valentino sicher (48.). Dann ging wieder ein Freistoß der Gastgeber in die Wolken. Zwei weitere VfB-Möglichkeiten vergab der stark spielende Daniel Höhne. Beide Schüsse gingen über den Kasten. Eine dritte vertändelte Junior. Dann kam Höhne doch noch zu seinem verdienten Tor. Er staubte nach einem Kracher von Manuel Richter, der nicht festzuhalten war, reaktionsschnell ab. Richter war es wiederum, dem es vorbehalten war, Valentinos misslungene Aktion zum Endstand zu veredeln.

Wolfgang Stricker

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„Das Ergebnis geht absolut in Ordnung. Es hätte sogar noch höher ausfallen können“, sagt der Ruhlsdorfer Trainer Markus Wolf. Die Defensivabteilung seiner Mannschaft war gegen die schnellen Herzberger Stürmer völlig überfordert.Personell gehen die Ruhlsdorfer derzeit auf dem Zahnfleich. Zahlreiche verletzte Spieler sind zu beklagen. Dazu kommen noch Rotsperren, beispielsweise für Stammkeeper Matthias Kühnen. Aus diesem Grund stellte sich der 45-jährige Trainer in den Dienst der Mannschaft. Wolf, gelernter Torwart, nahm aus der Not geboren den Platz zwischen den Pfosten ein. „Als alter Depp mit Knieproblemen“, so der Trainer über seinen ersten offiziellen Punktspieleinsatz nach mehr als zwei Jahren Abstinenz.Dass Wolf die Spielpraxis fehlt, wurde bereits kurz nach dem Anpfiff deutlich. Er trägt die Hauptschuld am ersten Gegentreffer. Nach einem Eckball ging Wolf nicht entschlossen genug zum Ball. Bruce Dosseh war zur Stelle und netzte zum 1:0 (8.) der Herzberger ein. „Durch meinen Fehler habe ich die Mannschaft aus dem Rhythmus gebracht“, erklärt Wolf.Hatten die Ruhlsdorfer in der Anfangsphase noch einige gute Möglichkeit, selbst ein Tor zu erzielen, rückte nach dem 0:1 das Vorhaben Schadensbegrenzung in den Mittelpunkt. Doch immer wieder wurden dabei in allen Mannschaftsteilen Fehler gemacht. Nutznießer war bis zur Pause Dosseh, der zwei weitere Treffer erzielte (15., 25.) und damit einen lupenreinen Hattrick perfekt gemacht hat.Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann ebenfalls dreimal erfolgreich. In die Torschützenliste durften sich noch Max Freitas (55.), Manuel Richter (80.) und Kevin Schmidt (88.) eintragen.Für Interimskeeper Wolf bleibt die Erkenntnis, dass er trotz der sechs Gegentreffer in der zweiten Halbzeit bei dem einen oder anderen Alleingang der Gäste dem Herzberger Angreifer den Nerv ziehen konnte. Gut fürs Selbstbewusstsein.„Das Spiel gegen den Tabellendritten war nicht die Messlatte. Wir müssen uns im Abstiegskampf auf andere Begegnungen konzentrieren“, sagt Trainer Wolf. Er nennt die Partie am kommenden Wochenende in Lübbenau. „Dort müssen wir punkten“, gibt Wolf die Marschrichtung vor.Bis dahin wird der RBC-Kader hoffentlich auch wieder größer werden. (fn)


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